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Die Enduro World Series geht 2015 in die dritte Runde. An acht unterschiedlichen Destinationen werden sich die Endurofahrer messen und uns wieder schöne Bilder und Videos an die Bildschirme zaubern.

Die Events der EWS 2015:

28. März Round 1 – GIANT Toa Rotorua Enduro, Crankworx Rotorua, New Zealand
24. Mai Round 2 – Chain Reaction Cycles Emerald Enduro, County Wicklow, Ireland
30. Mai Round 3 – TweedLove, Tweed Valley, Scotland
18. Juli Round 4 – Samoens Enduro World Series driven by Urge Bike Products, France
31. Juli Round 5 – Yeti Cycles Big Mountain Enduro presented by Shimano, Crested Butte, USA
9. August Round 6 – SRAM Canadian Open Enduro, Crankworx Whistler, Canada
25. September Round 7 – Enduro Festival Zona Zero, Zona Zero Ainsa Sobrabe, Spain
3. Oktober Round 8 – Superenduro powered by SRAM, Finale Ligure, Italy

http://www.enduroworldseries.com

Die Gemeinde Kriens hat diese Woche ein Grobkonzept veröffentlicht, indem im Rahmen des Projektes Freizeitareal Langmatt ein Bike-Parcours erwähnt wird.

bike parcours park pumptrack kriens obernau

Vom Pumpwerk bis zur Strasse wird entlang des Krienbachs ein Bikeparcours gebaut

Auszug aus dem Konzept:

«Zukunft Kriens – Leben im Zentrum»

Sport, Freizeit, Erlebnis und Bewegung, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: So breit ist der Kreis jener, die sich dereinst auf der Anlage tummeln können. Der vor einigen Jahren erfolgreich renaturierte Krienbach soll zudem in die Gesamtanlage integriert werden. Neu erstellt werden jetzt unter anderem:
• Rasenspielfeld (45×23 Meter)
• Picknick-Platz mit Feuerstelle
• Kinderspielplatz
• lange Riesenrutschbahn
• Bike-Parcours
• Sand/Wasserspielplatz für Kinder
• Bouleplatz
• Toilettenanlage

bike parcours kriens obernau

Die Visualisierung des neuen Freizeitareals in Kriens

Details zum Bike-Parcours sind leider noch nicht bekannt. Wir haben uns mal schriftlich über die Bauleitung und die Pläne informiert und werden euch auf dem Laufenden halten.

Die Baubewilligung ist erteilt worden. Jetzt laufen die Vorbereitungsarbeiten, damit Ende Februar / Anfangs März mit dem Bau der Anlage begonnen werden kann. Es ist geplant, die Anlage bereits im Oktober 2015 der Bevölkerung zu übergeben.

http://www.kriens.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/?action=showinfo&info_id=267962

 

Bergamont bleibt, wie schon im letzten Jahr angekündigt, als Titelgeber mit an Bord und setzt damit auch ein nachhaltiges Zeichen für den Mountainbike Nachwuchs. Immerhin stammen etliche Profiathleten in der heutigen Cross Country, Downhill und Enduro Szene aus den Disziplinen Dual Slalom und 4Cross wie beispielsweise Nino Schurter, Noel Niederberger oder Nick Beer.

Seit 2 Jahren besteht bereits eine Partnerschaft zwischen dem Bergamont Swiss 4Cross Cup (Rennen in der Schweiz und im grenznahen Raum) und dem Süddeutschen 4Cross Cup (abgekürzt auch SDC genannt mit Rennen rund um die Region Stuttgart). Bemerkbar machte sich diese Partnerschaft vor allem im gemeinsamen Saisonfinalrennen im Schwarzwälder Städtchen Wolfach. Nach den durchwegs sehr positiven Rückmeldungen und den steigenden Teilnehmerzahlen will man zukünftig in verschiedenen Bereichen zusammenspannen ohne dass dabei beide auf ihre Wurzeln verzichten müssen.

swiss 4cross 2015

Die international getestete 4Cross Strecke in Leibstadt steht wieder auf dem Rennkalender. (Egelmair Photography (Christian Egelmair) – www.egelmair.ch)

Mit vereinten Kräften wird an einer neuen Disziplinen- und länderübergreifenden Mountainbike Rennserie (4Cross, Dual Slalom, Dual Eliminator, Pumptrack) gearbeitet, die bereits im 2015 unter dem Namen Gravity-Cup durchgeführt wird.

So wird nicht nur je ein Gesamtsieger des Bergamont Swiss 4Cross Cups und des Süddeutschen 4Cross Cups gekürt sondern auch ein Gesamtsieger resp. Gesamtsiegerin des Gravity Cups erkoren. Dabei fliessen die Resultate der 4 Rennen aus Laufenburg, Steinweiler, Leibstadt und Wolfach in diese neue gemeinsame Serie ein.

Die gute Erfahrung aus dem Bergamont Swiss 4Cross Cup mit der Teamwertung wird ebenfalls für den Gravity Cup übernommen.

Damit beide Cups auch zukünftig reibungslos miteinander arbeiten können hat sich am Regelwerk einiges geändert. Kurzum gibt es nur noch ein Reglement, welches für beide Cups zum Zuge kommt und damit auch die notwendige Gleichheit schafft. Der wohl wichtigste Punkt ist, dass künftig in 8 Kategorien gestartet werden kann: U11 / U13 / U15 / U17 / Master / Hobby / Ladies / Elite

Das detaillierte Reglement wird in Kürze auf den Webseiten des Bergamont Swiss 4Cross Cups (www.4cross.ch) und des Süddeutschen 4Cross Cups (www.4crosscup.de) veröffentlicht.

swiss 4cross 2015

In der Elite ging es bereits in den Qualifikationsvorläufen am Gate eng zu und her. (Fotograf: Egelmair Photography (Christian Egelmair) – www.egelmair.ch)

Der komplette Rennkalender:

  • Sa. 25. April 2015 – Homberg/SUI – Dual Eliminator (Bergamont Swiss 4Cross Cup)
  • So. 17. Mai 2015 – Winterthur/SUI – 4Cross (Bergamont Swiss 4Cross Cup)
  • So. 21. Juni 2015 – Laufenburg/GER – 4Cross (Bergamont Swiss 4Cross Cup)
  • So. 5. Juli 2015 – Berkheim/GER – 4Cross (Süddeutscher 4Cross Cup)
  • Sa./So. 11./12. Juli – Winnenden/GER – Dual Slalom (Süddeutscher 4Cross Cup)
  • So. 9. August 2015 – Steinweiler/GER – Dual Eliminator (Süddeutscher 4Cross Cup)
  • So. 13. September 2015 – Leibstadt/SUI – 4Cross (Bergamont Swiss 4Cross Cup)
  • So. 4. Oktober 2015 – Wolfach/GER – 4Cross (Süddeutscher 4Cross Cup)

Alle weiteren Informationen rund um den Bergamont Swiss 4Cross Cup, sowie aktuelle News, findet ihr auf unserer Webpage und in den Social Networks Facebook und Twitter. Für alle Süddeutschen Leser empfehlen wir die Webpage des Süddeutschen 4Cross Cups.

Episode eins dieser achtteiligen Webserie bringt uns nach Turtle Ranch in Dubois, Wyoming mit den Trek Athleten Brett Rheeder, Tom van Steenbergen und Cam McCaul.

Das Konzept hinter dieser Episode war einfach: Biken und Reiten. Die Umsetzung war wiederum um Vieles komplizierter: Wenn Du mit einer fünfzehnköpfigen Crew, Helikoptern und gallopierenden Rössern filmst, nehmen die Dinge ihren eigenen Lauf.

Viel Spass bei Episode 1 von MakingOf unReal: Mind the Gap

Anthill – unReal

Einer der wichtigsten Aspekte von Actionfotos ist die Schärfe. Es kann alles noch so perfekt sein – ist der Fahrer nicht scharf abgebildet, hat das Bild meistens nur noch persönlichen Wert. Nachfolgend deshalb ein paar grundlegende Anregungen, wie Du mehr Schärfe in Deine Fotos bekommst.

Der Artikel richtet sich an Anfänger mit einer gewissen Erfahrung mit Spiegelreflex Kameras. Die Tipps sind aber allgemein gültig und sicherlich auch für Biker mit Kompaktkameras nützlich. Hier findest Du ein paar Infos zu den Grundlagen der Bike Fotografie.

Grundsätze

Die Schärfe in einem Bild wird unterschiedlich wahrgenommen. Es ist ein Schärfeeindruck und keine messbare Einheit. Eher ein Gefühl, welches durch eine hohe Anzahl an Bildinformationen hervorgerufen wird. Detailreichtum ist damit gemeint – nicht scharfe Kanten. Ein Foto kann viel Detailreichtum auch ohne eine hohe Kantenschärfe aufweisen. Deshalb sollte Dir bewusst sein, dass der Schärfeeindruck nicht durch scharfe Übergänge von hellen zu dunklen Farbbereichen entsteht, sondern durch viele Details und umfangreiche Kontraste.

Die Erwartungshaltung spielt dabei eine grosse Rolle: Sieht der Betrachter Details, die er nicht kannte oder nicht erwartet hat, empfindet er das Bild als scharf. Sieht er weniger Details als erwartet, wird es als unscharf wahrgenommen. Beispiel: Jeder weiss, dass eine Wiese aus Millionen von Grashalmen besteht – kann man diese auf dem Foto nicht erkennen, wirkt es unscharf. Das selbe gilt bei der Sportfotografie: Kannst Du dem Betrachter Details bieten, die er nicht kennt oder zumindest nicht erwartet, dann erhöht sich der Schärfeeindruck.

Dein Ziel sollte es demnach sein, den gesamten Schärfeeindruck Deiner Fotos zu erhöhen. Durch mehr Details, mehr Kontraste und dem Spiel zwischen Schärfe und Unschärfe wird Dir das sicherlich gelingen. Behalte das im Hinterkopf, denn ich werde mich im weiteren Verlauf auf technische Aspekte beschränken.

Deine brennende Frage ist bestimmt: Wie bekomme ich den Fahrer scharf? Die Antwort lässt sich schlecht in einen Satz fassen, weil es von vielen Faktoren abhängt: Eine gute Linse, gute Bedingungen, hochwertige Ausstattung, Bildaufbau, Erfahrung und Know-How – jeder dieser Punkte hat einen Einfluss auf den Schärfeeindruck eines Bildes. Es gilt das Prinzip des schwächsten Gliedes: Eine gute Kamera kann nicht alle Details wiedergeben, wenn die Optik diese nicht auf den Sensor transportiert. Eine scharfe Linse ergibt kein scharfes Foto, wenn der Fotograf die Einstellungen versaut.

Eine kleine Warnung an Anfänger: Wenn man sich in ein solches Thema verbeisst, kann man manchmal den Überblick verlieren. Krampfhaft der Schärfe nachzuspringen ist kontraproduktiv – der Fotograf verliert durch die Ablenkung der technischen Aspekte schnell den Blick fürs Wesentliche: Wofür ist ein scharfes Bild gut, wenn der Bildinhalt uninteressant ist? Kreativität -> Know-How -> Umsetzung – aber dazu mehr in meinem nächsten Bericht zum Thema.

Know-How

Deine Kamera zu kennen, ist eine wichtige Voraussetzung. Was macht sie? Warum macht sie das? Wie kannst Du Einfluss nehmen? Wie erzielst Du einen gewünschten Effekt? Dazu nochmal der Link zu unserem 1-mal-1 und der Tipp: Üben, üben, üben – bis alle Handgriffe sitzen. Es muss Dir wohl sein mit Deiner Kamera. Versteht sich hoffentlich von selbst, dass Automatikprogramme tabu sind.

Setze Dich mit der Materie der Fotografie auseinander. Erst mit dem Verständnis von Licht und Schatten, vom Zusammenspiel der Farben, der menschlichen Wahrnehmung und der künstlerischen Aspekte, bekommt man ein ganzheitliches Bild. Sehr komplexe Themen, welche man nur mit viel Selbststudium erlernen kann.

Noch mehr lernen: Nicht zuletzt ist bei der digitalen Fotografie die Bildbearbeitung ein wichtiger Bestandteil. Was aus der Kamera kommt, ist auch bei den besten Einstellungen weit entfernt von optimal. Je besser man mit Photoshop und Lightroom umgehen kann, desto besser werden die Resultate.

Bewegungsunschärfe eliminieren

Um die Bewegungsunschärfe eines Bikers möglichst gering zu halten, muss man mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten. Ein Biker von der Seite fotografiert, kann auch mit einer Belichtungszeit von einer Fünfhundertstel Sekunde noch Bewegungsunschärfe aufweisen. Auf der sicheren Seite ist man ab einer Tausendstel Sekunde. Dazu braucht man viel Licht und/oder eine hohe Lichtempfindlichkeit (ISO). Letzteres kann man sich nur mit teuren Kameras erkaufen, aber mehr Licht bekommt man mit helleren Objektiven oder Blitzen. Bei schönem Wetter auf offenem Gelände muss man sich darüber keine Sorgen machen – beim Biken ist man jedoch auch oft im Wald oder bei weniger gutem Wetter unterwegs.

Praxistipp:

  • Bist Du auf dem Sprung und willst nur kurz das eine Foto schiessen? Dann stell Deine Kamera auf Belichtungszeit-Automatik (finde heraus, wie Du das machen kannst), dann kannst Du einfach die gewünschte Verschlusszeit einstellen und der Rest regelt sich von selbst.
  • Man tendiert gerne dazu, die Bewegungsunschärfe immer komplett zu eliminieren (Relativ einfach mit Verschlusszeiten von weniger als einer Tausendstel Sekunde. Beim Betrachter kommt eine gewisse Unschärfe jedoch gut an, wenn es das Tempo vermittelt. Es spricht nichts dagegen, eine gewisse Unschärfe gewollt als Effekt einzusetzen. Wie soll man sehen können, dass es ein wilder Ritt war, wenn alles im Bild eingefroren und unbeweglich wirkt? Hier gilt es die Balance zu finden.

Fokus

Heutige Kameras fokussieren von alleine, das stimmt schon. Aber wenn Du nicht besonders gutes Material besitzt, wird Deine Ausrüstung beim Biken an ihre Grenzen stossen. Nicht jede Kamera schafft es, einem Biker im dunklen Wald mit Highspeed zu folgen.
Da gibt es gewisse Mittel dagegen: Ein helles Objektiv (mit grosser Blende) und schnellem Autofokus oder die Vorfokussierung. Beim vorfokussieren stellt man seine Kamera bereits für die gewünschte Aufnahme ein und wartet, bis der Fahrer in den Fokusbereich fährt – das geht sogar mit alten, manuell betriebenen Objektiven, welche man für wenig Geld bekommt. Zur Sicherheit kann man die Blende auch ein wenig schliessen, um einen grösseren Schärfebereich zu erhalten.

Autofokus Messfeld? Aktiv ist bei mir meistens nur das mittlere Messfeld. Beim Biken weiss ich, was ich im Fokus behalten möchte und so habe ich die volle Kontrolle darüber.

Macht Deine Kamera viele Bilder in der Sekunde? Dann nutze diese Funktion. Der Ausschuss wird zwar grösser und die Bearbeitungszeit länger, aber die Chance ein wirklich gelungenes Foto zu schiessen erhöht sich ebenfalls. Es ist nicht leicht, immer den Höhepunkt der Action zu erwischen, manchmal geschieht eine halbe Sekunde danach etwas viel Spannenderes.. Im Burst-Mode hast Du das im Kasten, auch wenn das nur 3 Bilder sein sollten.

Praxistipp: Kommt der Fahrer auf Dich zu, geht nichts über einen schnellen Autofokus – fährt der Fahrer jedoch an Dir vorbei, kannst Du ihm mit der Kamera folgen und erleichterst ihr somit die Arbeit. Mit viel Übung lernt man Geschwindigkeiten besser einzuschätzen und die Motorik wird von mal zu mal besser. Zum Experimentieren eignen sich da vorbeifahrende Fahrzeuge auf der Strasse.

Kamera

Die Wichtigkeit des Kamerabodies wird oft überbewertet, jedenfalls was DSLRs angeht. Sicherlich ist eine kurze Verschlusszeit nötig, aber das bieten heute sämtliche Hersteller bis mindestens 1/2000s auch bei Kompaktkameras an. Hohe ISO Werte mit geringem Rauschen sind ebenfalls wünschenswert, damit man die Belichtungszeiten frei wählen kann. Eine der wenigen Vorteile, die ein teurer Body bieten kann, sind schnelle Serien-Aufnahmen – diese sind beim Sport von Vorteil, aber nicht zwingend. 35 Megapixel? Das ist toll, wenn man croppen möchte. Aber ansonsten bringt es nicht viel, ausser man will die Fotos entsprechend gross ausdrucken. Die Auflösung spielt eine Rolle, keine Frage. Aber ab 10 Megapixel ist man da längst auf der sicheren Seite.

Praxistipp: Lieber eine ältere hochwertige Kamera aus zweiter Hand kaufen, als das neuste Mittelklassemodell. Die wichtigsten Aspekte sind hohe ISO-Werte und Anzahl Serienbilder pro Sekunde. Diese Qualitätsmerkmale erfüllen auch ältere Kameras.
Besitzt Du eine Kompaktkamera? Dann gilt auch dort zu beachten, dass man auf automatische Einstellungen verzichtet – diese können die Komplexität des Sports nicht erfassen und ergeben auch mit einer guten Kamera unbefriedigende oder zufällige Resultate.

Objektive

Mit Sicherheit das wichtigste Kriterium für ein scharfes Bild. Viele Eigenschaften des Lichts kann man auf seinem Weg von der Linse zum Computerbildschirm manipulieren – die Farbe, den Bildaufbau, den kompletten Hintergrund und wenn man möchte, kann man sogar Dinge hinzufügen. Was man nur bedingt zustande bringt, ist die Schärfe des Motivs nachträglich zu erhöhen. Man kann die Kanten schärfer darstellen, aber nachträglich mehr Details hinzufügen wird schwer.

Keine Kamerakomponente hat einen grösseren Einfluss auf das Resultat, als das Objektiv. Es erfasst das Licht, bündelt es auf vielfältige Weise und bringt es im Optimalfall besser auf den Sensor, als es das menschliche Auge sieht.

Was ist also beim Objektiv zu beachten?

  • Eine möglichst grosse Blende bringt viel Licht auf den Sensor und die Kamera kann somit besser fokussieren. Für die Sportfotografie bedeutet das eine Blende von maximal f4, was in schweren Lichtsituationen bereits ungünstig sein kann.
  • Ein schneller Autofokus sorgt für mehr Treffsicherheit.
  • Eine hohe Grundschärfe des Objektivs ist unumgänglich. Wenn Du preislich gebunden bist, dann ist eine scharfe Festbrennweite einem günstigen Zoomobjektiv vorzuziehen. Festbrennweiten bringen konstruktionsbedingt einige Vorteile in der Bildqualität, sind oft leichter und günstiger. Der fehlende Zoom wird durch Laufen ersetzt – daraus ergeben sich meistens interessantere Bildausschnitte.

Hilfsmittel

Sonnenblende: Meistens als unnötige Gratisbeilage zu den Objektiven angesehen, hilft die Gegenlichtblende enorm, was Abbildungsleistung, Streulicht und Fokus-Genauigkeit betrifft. Bei viel Licht unbedingt zu empfehlen. Noch wichtiger als die Sonnenblende: Saubere Linsen.

Stativ: Bei so kurzen Verschlusszeiten wie beim Biken ist ein Stativ nicht unbedingt notwendig, bringt bei wenig Licht jedoch Vorteile und unterstützt die Autofokusfunktion. Für die Sportfotografie eignet sich da im Grunde nur ein Einbeinstativ, da es leichter und handlicher als herkömmliche Stative ist.

Bildstabilisator: Sportfotografen empfehlen im allgemeinen den Bildstabilisator abzuschalten, da es bei schnellen Bewegungen und Motivwechseln zu Störungen führen kann und der Autofokus systembedingt langsamer arbeitet.

Blitz: Ein Blitz verhilft zu mehr Licht und das ist für mehr Schärfe äusserst wünschenswert. Es ersetzt so manches teures Objektiv und kann Effekte erzielen, die ohne Blitz gar nicht möglich sind. Optimalerweise setzt man mehrere entfesselte (entfernte) Blitze ein – diese erleichtern das Fotografieren enorm, aber beschweren das Budget und das Gepäck. Den eingebauten Blitz auf Deiner Kamera solltest Du vermeiden, da er sich beim Biken aufgrund der schwachen Leistung eher negativ auswirkt – meistens kann man bei diesen Blitzen auch keine Highspeed Synchronisation einstellen, was für die kurzen Verschlusszeiten beim Sport notwendig wäre.

Bildbearbeitung: Du hast den Schärfefilter in Deinem Bildbearbeitungstool bestimmt auch schon entdeckt. Bis zu einem gewissen Grad kann er Details konturenreicher darstellen, aber er kann keine Wunder vollbringen. Den Schärferegler auf 100% zu stellen bringt nichts, wenn das Objekt keine Details aufweist. Im Gegenteil: Es führt zu unschönen Rändern und lässt das Bild unecht erscheinen.

Abblenden: Hast Du Probleme mit dem fokussieren von Objekten oder generell mit der Schärfeleistung? Dann versuch es mal mit einer kleineren Blende. Da dadurch eine grössere Schärfentiefe erreicht wird, ist die Chance grösser, den Biker in diesem Bereich zu erwischen.

Es gibt noch soooo viele Faktoren, welche grossen Einfluss auf Deine Resultate haben, aber irgendwo muss man ja anfangen. Hier noch eine kleine Übersicht über weitere Einflussbereiche.

Ich bin kein Profi und das sind auch keine Regeln. Es sind lediglich Erfahrungen aus meinen mehr als zehn Jahren hobbymässiger Bikefotografie und unseren Fotokursen mit Martin Bissig.

Ich hoffe, dass ich Dir ein paar Anregungen geben konnte, um mehr Schärfe in Deine Bilder zu bekommen.

Alles klar? Dann geht’s einen Schritt weiter: Bike Fotografie – Inhalt und Bildwirkung

 

Fragen? Anregungen? Dann hinterlasse bitte einen Kommentar.

 

Emilie Siegenthaler und Noel Niederberger feiern Schweizer Doppelsieg.

Am Wochenende vom 9. & 10. Januar trafen sich die Mountainbike Top-Athleten im Berner Vorort Ostermundigen. Zum ersten mal haben sich im Fahrerfeld nicht nur eingeladene Pros gefunden, sondern auch Amateure, welche sich am Freitag mittels einer Pre-Qualifikation für den grossen Final qualifizieren konnten.

Der Freitag stand somit im Zeichen der Qualifikation – die Pre-Quali der Herren und die Damen Qualifikation. Die Damen, welche das Inner-Circle der Piste fuhren, zeigten sich überaus glücklich, zum ersten Mal am Greenhouse Event am Start zu stehen.

Angie Hohenwarter aus Österreich gewann die Quali vor der Schweizerin Geraldine Fink.

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Siegespodest der Herren (Foto: Hoshi Yoshida)

Bei den Herren kam es bereits zu den ersten Entscheidungen. Nach der Absage von René Wildhaber waren somit 17 Startplätze für den Samstag zu vergeben. Die schnellste Zeit fuhr der Franzose Chaney Guennet gefolgt von den Schweizern Lutz Weber und Lukas Jäger.

Am Samstag trocknete die Piste ab und die Zeiten wurden schneller und schneller.
Nach den Trainings machten die Damen den Anfang in eine hochklassige Race-Nacht.
Das Damen Race gewann die Quali-Dritte Emilie Siegenthaler vor Angie Hohenwarter, dritte wurde Geraldine Fink. Die Mädels lieferten sich spanende Fights, sie werden mit grosser Wahrscheinlichkeit bei der nächsten Auflage mit einem grösseren Starterfeld vertreten sein.

Pünktlich zum Herren Rennen füllte sich das Gelände. Die zwei Treibhäuser, der Arbeitsraum und die fünf Zelte waren kurz vor dem Start des Main-Events voll mit frenetischem Publikum. Und die angereisten Fans kamen nicht zu kurz, die Stars der Szene boten sich hart umkämpfte Fights auf der einzigartigen Piste.

Als Sieger liess sich zum Schluss Noel Niedereberger feiern. Der junge Schweizer, der zuvor bereits die Qualifikation für sich entscheiden konnte, besiegte Adrien Loron (FRA) nachdem dieser im Finale, in Führung liegend, zu Boden kam. Das kleine Final gewann Chaney Guennet (FRA) vor Brendon Fairclough (GBR). Fünfter wurde David Graf (CH).

Die komplette Übertragung der Damen und Herren Rennen gibt es im Replay auf www.sportalhd.com

Greenhouse Pumptrack Race Ostermundigen 2015: Highlights Clip

Unmittelbar nach den Rennen liessen sich die Athleten auf dem Dance Floor feiern. Die DJs Kermit und Funky Child übernahmen das Zepter bis in die tiefe Nacht.

Die vielleicht verrückteste Gärtnerei der Welt bewies einmal mehr, dass sie 80 Jahre nach der Grünung keineswegs eingerostet ist.

Die Organisatoren zeigen sich glücklich über den gelungenen Event. „Wir konnten einmal mehr ein absolut einzigartiges Fahrerfeld präsentieren und die Zuschauer mit spannendem Racing und einer einzigartigen Kulisse verwöhnen.“

 

Unsere Fotos und die Resultate findest Du hier: Greenhouse Pumptrack: Resultate und Fotos

www.greenhouserace.com

Wie viel Pech kann man eigentlich haben? Nach seinem Crash beim Red Bull Joyride 2013 at Crankworx Whistler kämpfte sich Martin Söderström mit viel harter Arbeit zurück aufs Bike. Sein Comeback war grandios: Bei seinem ersten Event FISE World Montpellier (FRA) Ende Mai 2014 stand ihm die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Doch er behielt die Nerven und landete auf dem zweiten Platz. So hätte es weiter gehen können, bis ein weiterer Sturz beim City8 in Québec (CAN) seine Rückkehr jäh beendete. Die Tortur begann für Martin von vorne. Doch nun ist er zurück und stärker als je zuvor.

Teil 2 von Martin Söderströms ‚Ride to Recovery‘

Den ersten Teil von ‚Ride to Recovery‘ gibt es hier Martin Söderströms Ride to Recovery Part 1

Alle Neuigkeiten und viel Wissenswertes über Martin Söderström findet man auf seiner offiziellen Website martin-soderstrom.com und auf seiner Facebook Fanpage.

Der Countdown zum ersten FMB-Event der Saison läuft. Am 30. Januar 13. Februar zeigen einige der besten Mountainbike Freerider in Saalfelden Leogang, an welchen Tricks sie im Winter gebastelt haben.

white style 2015

Flutlicht an, Trickkiste auf und rein ins Mountainbike-Schnee-Vergnügen: In 18 Tagen gibt es endlich wieder Double-Whips, Front-Flips und vielleicht sogar den ein oder anderen komplett neuen Trick zu sehen, wenn der White Style den Freeride-Fans die Off-Season verkürzt. Einige der weltbesten Rider zeigen beim Season Kickoff des FMB-Jahres am Schanteilift, was sie drauf haben.

Kurs-Designer Markus Hampl und seine Crew stehen schon in den Startlöchern, um massive Obstacles aus Schnee zu shapen. Die Fahrer dürfen sich also auf jede Menge Air Time freuen.

Apropos Fahrer – auch in diesem Jahr reisen wieder zahlreiche Szene-Größen nach Leogang. Aus Frankreich kommt Antoine Bizet, der den letztjährigen Contest unter anderem mit einem großartigen Double-Backflip für sich entscheiden konnte. Sein Landsmann Franck Paulin nimmt ebenfalls die Herausforderung dieses besonderen Events an. Für Polen geht Mr. Tsunami Backflip Szymon Godziek an den Start und aus Großbritannien kommt Daryl Brown eingeflogen. Für Italien treten mit Torquato Testa und Diego Caverzasi zwei große Talente an. Der Tscheche Jakub Vencl will nach dem Verletzungspech der vergangenen Saison wieder so richtig angreifen. Die nordischen Staaten sind durch den Schweden Elof Lindh und den Norweger Adrian Tell vertreten und für Spanien hält Xavier Passamonte die Fahne hoch. Den weitesten Weg legt Carson Storch zurück, der aus den USA über den Großen Teich kommt.

white style 2015

Lokalmatador Eric Walenta vertritt das Gastgeberland Österreich. Stark aufgestellt ist in diesem Jahr zudem das deutsche Fahrerfeld. Mit Patrick Schweika, Nico Scholze, Steffen Graf, Max Mey, Simon Kirchmann und Lukas Knopf werden gleich sechs Rider der Bundesrepublik am Start sein.

Hier das vorläufige Fahrerfeld des White Style 2015:

Eric Walenta AUT
Nico Scholze GER
Jakub Vencl CZE
Patrick Schweika GER
Xavier Pasamonte ESP
Diego Caverzasi ITA
Antoine Bizet FRA
Torquato Testa ITA
Franck Paulin FRA
Adrian Tell NOR
Steffen Graf GER
Szymon Godziek POL
Simon Kirchmann GER
Elof Lindh SWE
Lukas Knopf GER
Daryl Brown UK
Max Mey GER
Carson Storch USA

Nach einem Trainingstag am Donnerstag, 29. Januar 12. Februar, findet am Freitag ab 16:30 Uhr die Quali statt, in der sich die besten zehn Fahrer ihre Tickets für das Finale ab 20:30 Uhr sichern. In zwei Runs haben sie die Möglichkeit, die Jury davon zu überzeugen, ihnen die nötigen Punkte für eine gute Platzierung zu geben.

Alle, die sich bei so viel Action selbst aufs Bike schwingen wollen, können in diesem Jahr zum ersten Mal beim White Style Fatbikes ausprobieren. Beim Big (Shr)ED – Fat Bike Battle, einem Dual Slalom, geht es darum, einen flowigen Slalom-Kurs möglichst schnell zu bewältigen. Startschuss ist direkt nach dem Qualifying des White Style am Freitag, 30. Januar 13. Februar, um 18 Uhr. Die Quali dauert etwa eine Stunde lang, bis dann um circa 19 Uhr die schnellsten Fatbiker gegeneinander antreten.

Natürlich wird so ein Saisonauftakt auch gebührend gefeiert: Am Freitag, den 30. Januar 13. Februar ab 22:30 Uhr treffen sich Fans und Athleten in der Kralleralm bei der After-Contest-Party zum feucht-fröhlichen Abschluss dieses außergewöhnlichen Events.

Alle News zum White Style 2015 finden sich auch auf der offiziellen Facebook Fanpage: www.facebook.com/White.Style.Leogang

 

2013 war Martin Söderström auf dem Höhepunkt seiner Karriere und dem FMB-World-Champion-Titel zum Greifen nah. Doch eine winzige Sekunde brachte seine Karriere völlig durcheinander. Nach einem heftigen Crash beim Red Bull Joyride at Crankworx Whistler begann für Martin ein harter Kampf zurück aufs Bike. Die zweiteilige Dokumentation ‚Ride to Recovery‘ blickt hinter die Kulissen und zeigt die Ups und Downs des stylischen Riders.

Teil 1 von Martin Söderströms ‚Ride to Recovery‘

Der zweite Teil von ‚Ride to Recovery‘ folgt am 20. Januar 2015 ebenfalls auf redbull.com/bike

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Alle Neuigkeiten und viel Wissenswertes über Martin Söderström findet man auf seiner offiziellen Website martin-soderstrom.com und auf seiner Facebook Fanpage.

Nur wenige Tage vor dem ersten Snow Epic wurde der Event mit einem lebenswichtigen Bestandteil gesegnet … Schnee.

Die Schneebedingungen in den Alpen waren in diesem Winter eher schlecht, aber dieses vergangene Wochenende gab es mehr als 10 cm Neuschnee im Snow Epic Dorf Engelberg.

snowepic-engelber-fatbike-rennen

Morgen geht es los – 15. Januar 2015

Renngründer Kevin Vermaak, der letzten Winter während er in Engelberg war, zum ersten Mal von der Idee eines Winter Fatbike Festival geträumt hat. Er sagt, „Die Bedingungen werden großartig sein, wenn das Rennen am Donnerstag startet. Alles ist bereit für einen fantastischen und unterhaltsamen Event.“

Insgesamt 122 Fahrer aus über 20 Ländern nehmen an der ersten Auflage des Snow Epic teil. Sie kommen aus den verschiedensten Ländern und Regionen, wie Namibia, Alaska, Slowenien, Südafrika, Kolumbien, den USA und aus Westeuropa.

Es hat einige der weltweit bekanntesten Ausdauer und Abenteuer Mountainbiker sowie Amateure aus der ganzen Welt angezogen. Dazu gehören ehemalige ABSA Cape Epic Sieger und Olympiasieger Bart Brentjens, der amtierende Masters Cross-Country Weltmeister Rune Hoydahl aus Norwegen und der Namibier Mannie Heymans, ein weiterer ehemaliger Epic Sieger, der zum ersten Mal im Schnee Rennen fahren wird.

Die legendäre Schweizer Radfahrerin Esther Süss, selbst eine mehrfache Weltmeisterin, und Veteran Bärti Bucher werden auch in der Startaufstellung stehen.

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Der Snow Epic besteht aus fünf Einzelrennen.

Am Donnerstag, 15. Januar ist die Fürenalp Schleife an der Reihe. Eine Art Cross-Country Strecke im Engelbergertal. Dieses Rennen ist wahrscheinlich das einfachste der fünf und hat ein Profil, ähnlich wie eine Marathon-Mountainbike Strecke (außer, dass die Teilnehmer auf Schnee unterwegs sind).

Am Freitag gibt es dann gleich drei Rennen – der 900 m Aufstieg zur Brunnihütte und danach die Abfahrt. Diese wird separat gewertet damit die Fahrer den fantastischen Ausblick von der Brunnihütte genießen können.

Der Höhepunkt ist dann am Freitagabend, wenn unter Flutlicht das „Rocky Dual“ statt findet – wobei jeder Teilnehmer auf der Klostermatte zwei Läufe auf separaten Slalomkursen absolviert, um den besten Slalom-Fahrer zu bestimmen.

snow epic engelberg fatbike festival

Das Rennen endet am Samstag mit zwei Runden um den Trübsee, ein Gebirgssee oberhalb von Engelberg. Die Fahrer werden von majestätischen schneebedeckten Hängen, und dem weltbekannten Titls umgeben sein. Nach dem Mittagessen findet die Abfahrt zurück ins Dorf statt, diese wird nicht gewertet.

Vermaak, in Radsport Kreisen bekannt als der Gründer von Südafrikas erfolgreichen ABSA Cape Epic, war vor einem Jahr im Skiurlaub in Engelberg, als die Snow Epic Idee zustande kam. Einheimische aus Engelberg und nun Snow Epic Partner Evert van Muyden und Herman Coertze waren jeden Tag mit dem Mountainbike im Schnee unterwegs um für das ABSA Cape Epic zu trainieren und Vermaak fragte sich: „Warum nicht ein Mountainbike-Rennen im Schnee“

Hinzu kam, dass der Fatbike Trend in Europa immer mehr Fuß fasst und in Nordamerika bereits extrem erfolgreich ist.

Die Veranstaltung wurde offiziell erst vor 5 Monaten ins Leben gerufen (www.snow-epic.com).

Die Hauptsponsoren des Snow Epic sind Rocky Mountain und BiXS, mit der Unterstützung der Stadt Engelberg. Es wird ein 26 minütiges TV-Programm produziert und mit der sehr erfolgreichen ABSA Cape Epic TV-Produktion gebündelt.

www.snow-epic.com