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Claudio Caluori jagt in dieser Ausgabe seiner Weltcup Streckenvorschau den Sieger des diesjährigen Rennens in Fort William: Greg Minnaar

Während Greg scheinbar mühelos und gemütlich über die noch unbekannte Strecke schwebt, muss Claudio ganz schön Gas geben und geht komplett ans Limit.

 

http://bike.saalfelden-leogang.com/de/events/2015/out-of-bounds-festival-2015/uci-dh-mountain-bike-weltcup-2015/

Die österreichische Bike-Metropole Saalfelden Leogang ist bereit für den UCI Mountain Bike Weltcup am 13. und 14. Juni. Während des Out of Bounds Festivals (11.-14. Juni) werden die weltbesten Downhill-Fahrer auf dem legendären „Speedster“-Track um wichtige Punkte für den Weltcup-Titel kämpfen. Für weitere Unterhaltung sorgen abwechslungsreiche Side-Events und die zehnte Ausgabe des 26TRIX. Bei diesem FMB World Tour Gold Event bringen die besten Mountainbike-Trickser die Luft zum Kochen.

uci dh leogang 2015

Manon Carpenter 2014 (by Michael Marte)

Saalfelden Leogang ist Gastgeber für die Mountainbike-Elite des Downhills, die den Zuschauern mit rasanter Action so richtig einheizen wird. Der berühmt-berüchtigte Bikepark Leogang ist in diesem Jahr der dritte von insgesamt sieben DHI-Stopps in sieben Ländern weltweit. Die Fahrer kommen vom Tour-Stopp in Fort William (GBR, 6./7. Juni) ins bergige Leogang (13./14. Juni) und setzen ihre Reise anschließend in die Lenzerheide (SUI, 4./5. Juli) fort.

uci dh leogang 2015

Aaron Gwin in Leogang (by Bartek Wolinski)

Wenn es die Downhiller auf die 2,5 km lange Speedster-Strecke am Asitz zieht, erwartet sie eine Strecke gespickt mit zahlreichen Highspeed-Abschnitten, wurzelübersäten Böden und engschnittigen Kurven. Fesselnde Zweikämpfe und legendäre Momente, bei denen eine Zehntelsekunde über Gold, Freudentränen und Weltranglistenpunkte entscheidet, wird es auch in diesem Sommer geben. Die Vorfreude steigt und diese Termine des UCI Mountain Bike Weltcup 2015 sollte man auf dem Schirm haben:

Samstag, 13. Juni 2015
12:30 Uhr              Weltcup Downhill – Qualifikationsrunde – Junioren
13:30 Uhr              Weltcup Downhill – Qualifikationsrunde – Frauen
14:00 Uhr              Weltcup Downhill – Qualifikationsrunde – Männer

Sonntag, 14. Juni 2015
12:30 Uhr              Weltcup Downhill – Finale – Junioren
13:15 Uhr              Weltcup Downhill – Finale – Frauen
14:00 Uhr              Weltcup Downhill – Finale – Männer
Im Anschluss Siegerehrung

Bevor es am Sonntag beim Finale abwärts geht, geht es noch einmal ab 12:15 Uhr hoch hinauf: der Österreicher Hannes Arch wird das Publikum mit seiner spektakulären Flugshow ins Staunen versetzen. Puren Nervenkitzel bieten auf dem Out of Bounds Festival neben den Geschwindigkeitsrabauken auch die Besten der Dirtjump-Szene. Sie zeigen beim 10-Jahres-Jubiläum des FMB World Tour Gold Events 26TRIX ein Trick-Spektakel der Superlative, um wertvolle Punkte für das FMB World Tour Ranking zu ergattern. Die Luft-Akrobaten zaubern alles aus dem Hut, was der Mountainbike-Sport zu bieten hat: von Cashrolls über Bikeflips bis hin zu Double Backflips ist alles dabei.

uci dh leogang 2015

Josh Bryceland (by Michael Marte)

Daneben lädt die Team- und Expo-Area neugierige Besucher zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Diese können im Fahrerlager bei der Vorbereitung zuschauen, den Mechanikern beim Feintuning über die Schulter blicken und Eindrücke zum Rennablauf mitnehmen.
Die Besuchszeiten der Team- und Expo-Area sind:
Freitag, 12.06.: 12:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 13.06.: 10:00 – 20:00 Uhr
Sonntag, 14.06.: 10:00 – 17:00 Uhr

Wer noch keine Pläne für sein Abendprogramm hat, für den gibt es an allen Tagen tolle Side Events:
Donnerstag, 11.06., 21:00 Uhr: Bunny Hop Contest; 22:00 Uhr: Video Premiere
Freitag, 12.06., 20:30-22:00 Uhr: Pumptrack Contest
Samstag, 13.06., 21:00 Uhr: Ö3 Party mit Rene Rodrigezz
Sonntag, 14.06., 20:00 Uhr: After Bike Party @ Outback Bar

Pauschale:
UCI Mountain Bike World Cup-Package vom 11. bis 14.06.2015
3 Übernachtungen im Privatzimmer inkl. 2 Tage Eintritt in die Event-Arena sowie zu allen Side Events (Ö3 Party, etc.) und der Löwen Alpin Card (Gäste-Karte für Saalfelden Leogang) ab € 104,– pro Person
Buchbar unter reiseservice@saalfelden-leogang.at oder 0043 / (0) 6582 / 70660

Alle Neuigkeiten rund um den UCI Mountain Bike Downhill Weltcup sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf dem Bike-Channel unter: http://bike.saalfelden-leogang.com/ oder: www.facebook.com/MountainBike.WC.Leogang

Weitere News und Termine zum Bikepark Leogang finden sich unter: http://www.bikepark-leogang.com/de oder: http://www.facebook.com/Leogang.Bikepark

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es unter: http://bike.saalfelden-leogang.com/ oder: http://www.facebook.com/SaalfeldenLeogang

Lufu Trail Eischoll

Seit dem 30. Mai ist in Eischoll der Lufu Trail eröffnet. Der neu entstandene Trail ist die erste offizielle Bikestrecke von Eischoll nach Raron und bietet eine schöne Abwechslung zu vorhandenen Trails in der Region. Er beinhaltet viele technische Passagen, ist aber für Fortgeschrittene trotzdem flüssig zu befahren. Der als rot eingestufte Enduro Trail schlängelt sich teilweise auf alten Wanderweg Trassen und teilweise auf neu erstellten Wegabschnitten ins Tal. Der Weg wurde dem Geländeverlauf angepasst und möglichst abwechslungsreich und verspielt gestaltet. Es finden sich diverse Wellen, Steilwandkurven und kleine Sprünge, welche den sonst naturbelassenen Wanderweg etwas Würze verleihen.

lufu trail eischoll

Lufu Trail Eischoll – Bild: Simon Ricklin

Die Entstehung

Die Idee zum Bau eines Biketrails kam dem ehrenamtlich geführten Tourismusverein schon vor einigen Jahren. Man beobachtete bei der Bahn, welche vom Tal in ihr kleines Dorf führt, eine stetige Zunahme der Biketransporte. Für das kleine Dorf im Oberwallis vielleicht eine grosse Chance. Im Winter gehört es zusammen mit der Augstbordregion eher zu den kleinen Playern und versinkt im Schatten von Zermatt und Saas Fee. Grund ist die eher tiefe Lage, und das nicht ganz zusammenhängende Skigebiet der Bergbahnen rund um Visp.

Für Biker allerdings ist die Sichtweise immer etwas anders. Bereits im März sind die ersten Trails ins Tal schneefrei und besonders Eischoll lockt mit seinen flowigen Trails durch zauberhafte Märchenwälder.

Auch die Flachstücke und das Vispertal, welches das Gebiet im Winter spaltet ist im Sommer kein Hindernis. Ganz im Gegenteil, die langen flowigen Verbindungswege ins Tal und zu den einzelnen Dörfern sind geradezu Highlights.

Die Bahn ins Dorf gehört dem Kanton und ist somit öffentlicher Verkehr. 12 Monate geöffnet und die letzte Bahn ins Dorf fährt um halb 10 abends. Ein Luxus den man nicht überall findet, wenn man ihn den richtig zu nutzen weiss. Zum Beispiel mit Feierabend Runs auf dem Bike.

Um den Bikern nebst den vielen schönen Wanderwegen etwas bieten zu können sollte nun ein Biketrail her.

lufu trail eischoll

Lufu Trail Eischoll (Bild von Simon Ricklin)

Bis dahin war es aber noch ein langer Weg. Wie fast überall, gab es auch hier Bewilligungsprobleme, obwohl es sich mehrheitlich um den Verlauf eines alten nicht mehr genutzten Wanderweges handelt. Nach einem verfrühten Baustart mit Freiwilligen  zog sich das Prozedere gute 3 Jahre hin, bis die Strecke schlussendlich legal fertiggestellt und eröffnet werden konnte. Den finalen Ausbau übernahm dabei die Trailbaufirma Velosolutions. In unzähligen Stunden Handarbeit wurde der Trail wieder in Schuss gebracht. Anstelle von dutzenden von Spitzkehren schlängeln sich nun mehrheitlich Steilwandkurven den Berg hinunter.
lufu trail eischoll

Lufu Trail Eischoll (Bild von Simon Ricklin)

Das Ziel

Der ehrenamtlich geführte Tourismusverein zeigt sich dann fürs Erste bescheiden. Man freut sich über Biker die das Dorf besuchen und dass diese die lokalen Restaurants und Verpflegungsmöglichkeiten nutzen. Da die Bahn vom Kanton geführt wird, erhält der Tourismusverein nämlich aus den zusätzlichen Fahrten, welche von Bikern generiert werden bisher keine Einnahmen. Allerdings ist man zuversichtlich eine Lösung mit dem Kanton zu finden, um dann bspw. auch Tageskarten anbieten zu können und auch den Unterhalt aus den Bergbahneinkünften finanzieren zu können. In einem zweiten Schritt prüft man dann natürlich auch den Ausbau des Angebots.

Geschrieben von: Philipp Bont (traildevils.ch)

Mehr Infos auf dem Trailprofil auf Traildevils

Am vergangenen Wochenende startete der iXS Swiss Downhill Cup in seine 13. Saison. Beim ersten von vier Rennen in Morgins in Portes du Soleil verewigten sich Martin Frei und Laura Lohner als Sieger.

Fast schon unglaublich klingt die Tatsache, dass es den iXS Swiss Downhill Cup bereits seit 2003 und somit seit nunmehr 13 Jahren gibt. Die Beleibtheit der ältesten Serie unter der Flagge von iXS ist weiterhin ungebrochen und wurde auch beim Auftaktrennen der 2015er Saison allein durch die Teilnehmerzahl und die hohe internationale Beteiligung unterstrichen. Über 350 Fahrer aus insgesamt 16 verschiedenen Nationen fanden sich in Morgins ein und bekamen wieder ein perfektes Rennwochenende geboten.

ixs-swiss-downhill-2015-Dylan Levesque - SDC Morgins 2015

Dylan Levesque – ixs Swiss Downhill Cup 2015 Morgins

Die Strecke von Morgins, ein Ort der im Übrigen bereits im Geburtsjahr des Cups mit von der Partie war, gehört mit 3300 Metern und etwa 500 zu überwindenden Höhenmetern zu den längsten der Serie. Dementsprechend lang waren die Fahrzeiten, was sich wiederrum sehr positiv auf die Fülle auf dem Kurs auswirkte. Am Freitag begann nach dem obligatorischen Track Walk das offizielle Training, welches typisch für die Schweizer Serie in gewohnt entspannter Atmosphäre stattfand. Die perfekten Wetterbedingungen taten ihr übriges dazu. Auch wenn die Saison für die meisten bereits in vollem Gange ist, war es doch das erste Zusammentreffen der Schweizer Szene, wenn auch aufgrund des Weltcups in Fort William mit der Abstinenz der ganz großen Namen. Somit gab es viel untereinander zu berichten und das bevorstehende Wochenende sollte auch dazu dienen, die einzelnen Fahrer hinsichtlich ihres Leistungsstandes einzuordnen. Die vielen ausländischen Gäste sorgten dabei für eine Vergleichbarkeit im länderübergreifenden Kontext, was natürlich für die Teilnehmer der iXS Serien mittlerweile zum Standard gehört. Insbesondere die französischen Kollegen machten es in der Vergangenheit gerade beim Rennen in Morgins den Schweizern immer extrem schwer, so dass schon das eine oder andere Mal die Podestverteilung ohne Beteiligung der eigenen Fahrer am Ende festgelegt wurde. Somit konnte es also eigentlich nur einen Weg geben, nämlich Angreifen!

ixs Swiss Downhill Cup 2015 Morgins

Martin Frei – ixs Swiss Downhill Cup 2015 Morgins

Der Samstag zeigte sich wettertechnisch ähnlich perfekt wie der Freitag und somit stand dem ersten Kräftemessen nichts mehr im Weg. Nach dem Training am Morgen begann pünktlich nach dem Mittag der Seeding Run. Basil Weber (SUI – Team Project) verteidigte die Schweizer Ehre und setzte sich mit einer Zeit von 4:13.247 Minuten zumindest mit einem kleinen Vorsprung vor Dylan Levesque (FRA – Team Aveyron VTT). Die schnellste Zeit der Elite Women fuhr Lea Rutz (SUI – iXS Gravity Union) ein, die sich damit in ihrem zweiten Lizenzjahr wohl etwas in die Favoritenrolle bringen wollte. Auch wenn damit der Grundstein für den Schweizer Erfolg beim eigenen Rennen gelegt war, weiß dann doch jeder, dass gerade beim Downhill die Karten am Finaltag neu gemischt werden und somit war am Sonntag wieder alles offen.

Entgegen der Meinung der Wettervorhersage waren die Bedingungen erneut optimal. Als erste lizenzierte Klasse gingen die Pro Masters an den Start. Als absoluter Favorit galt hier Kristof Lenssens (BEL – Kona Barracuda Fox), der sich nicht nur im Seeding Run mit 4 Sekunden Vorsprung in diese Rolle brachte, sondern auch aufgrund seines Sieges im Vorjahr von den Schweizern als ärgster Konkurrent gesehen wurde. Am Ende wurde er dieser Rolle mit 5 Sekunden Vorsprung auf Mads Weidemann (DEN – madsweidemann.com) wieder einmal gerecht, wobei Thomas Ryser (SUI – Radon Hot-Trail Team) die Ehre der Schweizer rettete und das Podest auf dem dritten Platz komplettierte.

Anschließend gingen in der Klasse Pro Youth U17 die jüngsten Sportler auf den Kurs. Im Seeding Run hatte sich hier Sylvain Cougoureux (FRA – Team Les Gets Bike Park) an die Spitze des Feldes gesetzt, konnte dies aber nicht noch einmal wiederholen und musste sich Frederico Monzoni (ITA – Smile Bike) geschlagen geben. Erneut landete mit Loris Michellod (SUI – Verbier Bikepark) erst auf dem dritten Platz ein Schweizer.

Finish Area iXS Downhill Cup 2015 - Morgins

Finish Area iXS Downhill Cup 2015 – Morgins

Die seit dieser Saison als extra Klasse ausgefahrenen U19 Jahrgänge waren gut besetzt. Janis Lehmann (SUI – aendus-bike-gallery.ch) lies aber nach der Führung im Seeding Run auch am Sonntag nichts anbrennen und legte mit einer Zeit von 4:27.594 Minuten die bis dato schnellste Zeit des Tages vor. Somit ging der Sieg an den jungen Schweizer, der im letzten Jahr immerhin Gesamtsieger des iXS Swiss Cups der Klasse U17 war. Auf dem zweiten Platz konnte sich Ronny Caduff (SUI – Trek) verewigen, Dritter wurde Constantin Reutsch (SUI – aendus-bike-gallery.ch).

Die mit nur 9 Frauen nicht allzu zahlreich besetzte Klasse der Elite Women konnte erstmalig Laura Lohner (FRA – RVTT Morillon Pitstop) für sich entscheiden. Als einzige Teilnehmerin blieb sie unter der 5 Minuten Marke und konnte sogar einen Vorsprung von knapp 7 Sekunden rausfahren. Zweite wurde die Seriensiegerin von 2014, Alba Wunderlin (SUI – Stützrädli), die die Seeding Run Schnellste Lea Rutz auf den dritten Rang verdrängte.

In der Elite Men Klasse war es wahrlich schwer den Favoritenkreis festzulegen. Mit der Startnummer 1 ging bereits ziemlich früh Pablo Seewald (ARG – RadsSportFrei) auf den Kurs. Mit einer Zeit von 4:20.324 Minuten konnte er es sich erst mal im Red Bull Hot Seat bequem machen, allerdings war klar, dass diese Zeit nicht für einen Podestplatz reichen würde. Nach etwa 15 Minuten löste Mike Schär (SUI – Stöckli Bike Geroldswil) ihn ab und nun war das Rennen bereits in den Top 20 angekommen. Als nächster schrammte Matthias Hafner (GER – Bikepark Albstadt) mit nur 4 Zehntelsekunden an der Bestmarke vorbei und setzte sich zwischen Schär und Seewald. Direkt im Anschluss kam Nils Correvon (SUI – Kona, Fox), der sich mit 1,5 Sekunden Vorsprung an die Spitze setzen konnte. Die folgenden Fahrer konnten diesem nicht wirklich gefährlich werden, bis dann Martin Frei (SUI – Akira-Tuning Racing) um weitere 17 Zehntelsekunden unterbot. Von den nachfolgenden letzten fünf Fahrern kam der Zeit von Frei nur noch Dylan Levesque und Jerome Caroli (SUI – Magmabike) nahe, allerdings keiner konnte an dessen Tagessieg mehr etwas ändern. Damit stand das Ergebnis fest, Martin Frei gewann mit einer Zeit von 4: 16.108 min vor Nils Correvon und Dylan Levesque.

Damit ist das erste Rennen der Schweizer Serie Gesschichte und die ersten wichtigen Punkte für die Gesamtwertung sind eingefahren.

Weiter geht es Mitte Juli auf der Weltcupstrecke von Lenzerheide in der Schweiz.

Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com

Wir sind dank freundlicher Unterstützung von ION am Testen dieser neuen Knieschoner. Wie gewohnt stellt sich die Verarbeitung der Produkte als sehr hochwertig heraus. Design ist immer geschmackssache, aber mit dezenten Komplemäntarfarben liegt man zur Zeit voll im Trend. Unsere Erfahrungen und Langzeiteindrücke gibt es in ein paar Wochen, bis dahin mal die technischen Hintergründe zu den neuen K_CAP Schonern von ION, welche speziell für die Gravity-Piloten konstruiert wurde.

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Das Commencal Team fährt mit K_CAP Schonern von ION (by AleDiLullo)

Harte Schale, verhärtender Kern – die neuen Top-Knieprotektoren K_CAP und K_CAP_SELECT von ION sind kompromisslos auf die Ansprüche von Downhill-Piloten zugeschnitten. Dabei erfüllen die Protektoren zwei elementare Anforderungen sehr nahe am Ideal: Einerseits gestatten die Schoner volle Bewegungsfreiheit beim Pedalieren. Andererseits schützen sie bei heftigen Einschlägen, wenn man es mit der Beschleunigung auf anspruchsvollen Strecken übertreibt…

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Schön, durchdacht, funktionell und hochwertig verarbeitet – ion halt

Der K_CAP_SELECT ist die Premiumversion des K_PACT_SELECT, der 2014 den Eurobike Award gewann: Durch eine zusätzliche außen liegende, semi-harte Kunststoffkappe erhöht ION die Schutzfunktion des Protektors im Vergleich zum K_PACT_ SELECT. Bei einem Sturz prallt das Knie dank der Kappe nicht nur stumpf auf, sondern rutscht auf hartem Untergrund ab. Die Aufprallenergie wirkt somit nicht allein auf das Gelenk sondern wird durch die Rutschbewegung teilweise abgeleitet. Zusätzlich erfährt auch die Außenhaut des Protektors einen besseren Schutz. Zusätzlich kann die per Klettverschluss fixierte Kappe aus Polyurethan fix und einfach vom Protektor abgenommen und ausgetauscht werden.

Zeitgleich demonstriert ION mit dem K_CAP_SELECT eindrücklich, dass die sehr hohe Schutzwirkung eines Knie-Schienbein-Protektors nicht zwangsläufig mit Bewegungseinschränkung einhergeht. Die zum Patent angemeldete Tectonic_Fit-Technologie erlaubt es den Knie- und Schienbeinpolstern, die Bewegungen beim Pedalieren voll mitzugehen. Durch die überlappende Konstruktion, die sich bei der Kniebeugung auseinander ziehen und bei der Streckung ineinander schieben kann, liegt der Schützer während des kompletten Bewegungsablaufs satt am Knie an. Das garantiert ein Maximum an Schutz und beinahe uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gleichzeitig.

Der „kleine Bruder“, genannt K_CAP, ist ein reiner Knieprotektor ohne Schienbeinschutz. Genau wie der K_CAP_SELECT ist auch er an der Rückseite komplett zu öffnen, das Anund Ausziehen mit Schuhen problemlos möglich. Und genau wie der große Bruder verbaut ION auch hier das Tectonic_Fit-Feature, für gleichzeitig hohe Schutzwirkung und den nötigen Druck am Pedal.

Herzstück der beiden Protektoren ist ein SAS-TEC Padding am Knie. Dessen Dämpfungswerte genügen selbst den noch höheren Ansprüchen im Motocross. Zusätzlich bietet der SAS-TEC Protektor eine Reihe weiterer Vorteile: Das offenporige Material „erholt“ sich nach einem Aufprall und der damit verbundenen Krafteinwirkung rasch selbständig und ist deshalb „Multi-Impact“-fähig. Zudem ist das SAS-TEC Polster formbar, passt sich der Kontur des Körpers an und ist tolerant gegenüber hohen emperaturen. Letzteres spielt eine nicht unbedeutende Rolle, wenn der Protektor einen Teil des Sommers im Kofferraum verbringt.

In beiden Modellen schützen seitlich angebrachte, asymmetrische Paddings das Knie vor seitlichen Stößen, Schlägen und schmerzhaftem Kontakt mit dem Oberrohr des Bikes. Perforiertes Air_prene Neoprenmaterial gewährleistet ein Mindestmaß an Ventilation im Protektor, während die Sanitized©-Behandlung bakteriell verursachte Gerüche zu unterbinden hilft.

Mehr über die neuen Top-Protektoren für den Downhill-Renneinsatz, den Bikepark-Aufenthalt oder die Abfahrten auf anspruchsvollen (selbstmodellierten) Backcountry-Trails findest Du auf ION-PRODUCTS.COM/BIKE/K_CAP_K_CAP_SELECT/

ION-PRODUCTS.COM

Unser Erfahrungsbericht zu IONs K_CAP Schoner

Twins Womens Bike Camp

An zwei Wochenenden im Bike-Sommer 2015 sind die Flimser Trails fest in Frauenhand. Die Zwillinge Anita und Carolin Gehrig rufen zum «Perspactives.com – Twins Womens Bike Camp» in Flims. Die Teilnehmerinnen erleben zwei ungezwungene und spannende Wochenenden unter gleichgesinnten Mountainbikerinnen. Dabei steht der Fahrspass auf den Trails im Vordergrund. Auch sollen die Camps als Network Event der Frauen-Bike-Szene dienen.

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Im Womens Skills Camp vom 27. – 28. Juni 2015 wird in Workshops an verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Kurventechnik, Spitzkehren, Drops und Sprüngen, an der Fahrtechnik gefeilt. Vom Einsteiger- bis zum fortgeschrittenen Level steht dieses Camp allen bikenden Ladies offen. Als Fahrtechnik-Coaches stehen nicht nur die Gehrig-Twins sondern auch die deutsche Ines Thoma zur Seite, alle erfahrene Enduro World Series Athletinnen.

Im Womens Trail Camp vom 12. – 13. September 2015 dreht sich alles um Trail-Spass hoch oben in den Flimser Bergen. Schwierige Sektionen im Trail werden analysiert und die sicherste Linie gefahren. Individuell gibt es Fahrt echnik-Tipps von Profis. Das Erlernte wird eins zu eins auf dem Trail umgesetzt und verhilft zu mehr Selbstvertrauen. Grundkenntnisse sind hier Voraussetzung.

Die Abende lassen die Bike-Mädels dann gemeinsam während einem leckeren BBQ bei gemütlicher Musik in der Lounge der Legna Bar in Flims ausklingen. An der Talstation in Flims steht zudem eine Testflotte von Ibis Cycles und Santa Cruz für jedermann zum testen bereit.

Die Ride-Eat&Sleep-Packages gibt es ab* 236.- CHF
Darin enthalten sind:
– Eine Übernachtung
– Bergbahn-Ticket für zwei Tage
– Coaching & Workshops
– Verpflegung (zweimal Lunch und BBQ am Samstag Abend)
– Exklusives Zimtstern Camp Shirt
– Goodies
*Preis variabel je nach gewähltem Hotel

Anmeldung und weitere Informationen ab sofort auf
www.flims.com
Facebook.com/twinswomensbikecamps

perspactives.com

Am kommenden Weekend findet das zweite Rennen der laufenden UCI Downhill Weltcup Saison 2015 im legendären Fort William statt.

Die Strecke gehört wohl nicht zu den Beliebtesten, aber das Rennen gehört nicht umsonst zu den renomierten Events des Weltcupzirkus: Die Stimmung und der Prestigecharakter sind gegeben und somit wird auch das diesjährige Rennen in Fort William ein Highlight der Downhillsaison.

Das Rennen im schottischen Fort William sorgt jedes Jahr für Spannung. Mit seinem Sieg in Lourdes sorgte Aaron Gwin für einen tollen Saisonstart, aber der junge und ambitionierte Franzose Loic Bruni ist ihm direkt auf den Fersen. Die anderen Elitefahrer haben viel aufzuholen und werden entsprechend Gas geben. Es verspricht erneut ein actiongeladenes Weekend zu werden.

Marc Beaumont am UCI Downhill Worldcup Fort William 2012

Marc Beaumont in Fort William 2012 – by Sven Martin

Letztes Jahr holte sich der junge Australier Troy Brosnan überraschend seinen ersten Sieg, knapp vor dem wieder auferstandenen Sam Hill und Danny Hart. Gwin, Atherton und Minnaar platzierten sich gleich dahinter und sind dieses Jahr allesamt wieder gierig auf den Titel.

Streckenvorschau Fort William by Claudio Caluori:

Wer wie wir das Rennen kaum erwarten kann, darf sich in der Zeit bis zum Samstag gerne die Spannung vom letztjährigen Rennen reinziehen: http://www.redbull.tv/videos/event-stream-356/downhill-finals

Das Rennen in Fort William findet dieses Jahr AM SONNTAG statt und wird natürlich wieder von Red Bull live übertragen: www.redbull.tv/bike

Hier noch die Streckenvorschau 2015

Vor Kurzem hat die Freerideconnection.ch ein Crowd Funding für den Pumptrack in Horw gestartet und erfolgreich abgeschlossen. Mit über CHF 6’000.- konnten sie nun die Pumptrack Baufirma von Claudio Caluori für 3 Tage beauftragen, um beim Bau des Pumptracks zu helfen.

Das Geld genügt natürlich nicht für einen kompletten Bauauftrag – die Helfer kommen um zu instruieren und die gröbsten Fehler auszumerzen. Bauen müssen wir selber: Du und ich.

Deshalb sucht die Freeride Connection Helfer für die drei geplanten Bautage. HILF MIT!

1. Bautag

Velosolutions war nun am letzten Samstag vor Ort und hat mit dem Umbau begonnen. Nach langen Überlegungen bezüglich Konzeption und technischen Herausforderungen, wurde ein Tag lang Erde verschoben. Die daraus entstandenen Wellen und die eine Kurve sehen schon SEHR VIELVERSPRECHEND aus.

Velosolutions Bautage Pumptrack Horw:

Samstag, 30. Mai 2015

Samstag, 6. Juni 2015

Samstag, 13. Juni 2015

Wann? Ab 10:00 Uhr

Wo? Pumptrack Horw oberhalb des Spier Tunnels (Infos auf der Website oder Facebook)

Wir benötigen jede helfende Hand und wenn es nur für 1-2 Stunden ist. Die Unterstützung seitens Velosolutions ist enorm wertvoll für den Verein und den Pumptrack. Um die Anweisungen und Tipps bestmöglich umzusetzen, benötigen wir so viele Helfer wie möglich.

Mach mit und sei Teil des gemeinnützigen Projekts!

Kannst Du selber nicht kommen, dann kommuniziere diese Bautage Deinen Freunden mit einem „gefällt mir“.

www.freerideconnection.ch

www.facebook.com/pages/MTB-Freeride-Connection/149485288434656?sk=events

www.velosolutions.ch

Eine Gruppe von Sportwissenschaftlern aus England hat sich in einer Untersuchung mit unserem Sport auseinandergesetzt. Viele Studien über Sport und Fitness im Bikesektor werden über Rennvelo- und Crosscountry Fahrer gemacht. Abhandlungen über die Auswirkungen von körperlicher Fitness und deren Einfluss auf das Biken im Gelände gibt es wenige.

Die Wissenschaftler des International Journal of Sports Physiology and Performance (IJSPP) haben vier Studien durchgeführt und die jeweiligen Resultate untereinander verglichen, um die wichtigsten Faktoren für mehr Ausdauer und Geschwindigkeit zu isolieren.

Downhill Speed

Du willst schneller sein? Dann haben wir DEN Tipp für Dich!

Die Studien

Die erste Untersuchung nannte sich „Identifizierung der Faktoren für mehr Speed beim Downhill“. Ein Downhill-Team Manager, ein Team-Mechaniker, vier Elitefahrer und ein Sportwissenschaftler erstellten eine Liste mit den einflussreichsten Faktoren und 50 Downhill Rennfahrer haben die Faktoren bewertet.

Das Ziel der zweiten Untersuchung war es, einen Massstab für die Quantifizierung von Fahrkönnen zu finden. Sie erstellten eine Liste mit Skills und deren Wichtigkeit. Daraufhin haben sie die Skills von unbekannten Downhillfahrern aufgrund von 50-sekündigen Videos mit dieser Liste bewertet und mit danach mit den erzielten Resultaten verglichen, um den jeweiligen Auswirkungsgrad zu ermitteln.

Bei der dritten Untersuchung waren sie vor Ort an einem nationalen Downhillrennen und untersuchten Athleten in verschiedenen Altersklassen mit Standardtests wie: Aerobe und anaerobe Kapazitäten, Skill-Levels mittels Video-Analyse, Selbstbewusstsein mittels Umfragebogen, etc.

Der vierte Test ging hauptsächlich auf die Suche nach den Auswirkungen der Ausdauer auf die Geschwindigkeit.

Die Resultate

Studie 1: Wichtigster Faktor für mehr Speed ist das Fahrkönnen. Gefolgt von Selbstbewusstsein, Ausdauer (vo2max) und Bike Setup. Das ist für die Meisten bestimmt keine Überraschung.

Studie 2: Eine Liste von Faktoren wurde erstellt, welche Fahrer und Wissenschaftler im gleichen Masse bewertet haben. Diese Faktoren wurden benutzt, um die Fahrer in den letzten beiden Studien zu bewerten.

Studie 3: Diese Studie brachte eine ziemlich grosse Überraschung hervor.

Weder die körperliche Ausdauer, noch das Selbstbewusstsein hatten grosse Auswirkungen auf die Performance auf diesem Niveau. Viel weiter vorne landete ein komplett unterschätztes Kriterium: Die Kraft in den Händen (Hand-Grip Endurance). Nach dem Fahrkönnen nachweislich der wichtigste Einflussfaktor für mehr Speed.

Studie 4: Auch hier wurden keine signifikanten Auswirkungen der Ausdauer auf den Speed gefunden, aber erneut festgestellt, dass die Ausdauer in den Händen sehr wohl eine messbare Auswirkung auf das Tempo und die Gesamtleistung hat.

Am Ende dieser Studien stellten die Wissenschaftler fest, dass Fahrkönnen und Hand-Grip Endurance zusammen 73% der Zeitunterschiede begründeten. Es waren die einzigen Faktoren, welche einen deutlichen Einfluss auf das Tempo und die Ausdauer hatten. Dies wurde in zwei der gemachten Studien bestätigt.

schneller

Muskelapparat, Ausdauer, Können, Kraft – Viele Faktoren machen Dich schneller

Fazit

Die einflussreichsten Faktoren für mehr Speed und Ausdauer, welche aus der Studie hervorgehen:

1. Fahrkönnen – Viel Fahren, aktiv an der eigenen Technik arbeiten.

2. Hand-Grip Endurance: Ein unterschätzter Punkt, welcher schnell und einfach zu mehr Speed und Ausdauer führt.

3. Selbsstbewusstsein: Dieser Punkt konnte von den Wissenschaftlern nicht bestätigt werden, wurde aber vom Grossteil der Fahrer als wichtig erachtet.

Dabei zu beachten ist sicherlich, dass die Studie bei Downhill-Racern durchgeführt wurde. Das Fitness-Level dieser Fahrer ist sehr hoch. Da kann es natürlich sehr gut sein, dass die Fitness einen kleineren Einfluss hat. Bei Hobby-Fahrern sind da die Unterschiede sehr viel grösser. Ein gewisses Grundlevel an Ausdauer wird also erwartet.

Liegestützen sind auch gut für mehr Kraft in den Händen

Fitness ist so oder so gut – richtig angewendet ist es effizienter

Du willst schneller sein auf Deinem Bike? Du willst mehrere Abfahrten an einem Tag machen können oder sogar mal einen Bahnentour hinter Dich bringen? Dazu braucht es sicherlich keine teuren Upgrades auf Deinem Bike: Mit ein paar Minuten Hand-Training täglich erreichst Du mehr, als mit vielen Einheiten auf dem Rennvelo oder im Fitness-Center. ACHTUNG: Es ist wichtig, welche Art von Aufbautraining man für die Hände betreibt. Ein  Gyrotwister/Powerball beispielsweise ist kontraproduktiv, da wir einen soliden festen Griff am Lenker brauchen und solche Bälle die Handkraft bei Bewegungen fördern (siehe Video)

Kein Grund das Konditions-Training aufzugeben oder nicht mehr ins Fitness Center zu gehen: Ausdauer und Fitness helfen auf dem Bike, wenn auch nicht in Bezug auf den Speed. Das Verletzungsrisiko sinkt mit einem intakten Muskelapparat und mit genügen Puste hat man auch auf längeren Touren noch Reserven und mehr Spass. Aber vergesst dabei eure Hände nicht: Der fitteste Körper bringt wenig, wenn man die Kraft nicht aufs Bike bringt.

Der komplette Artikel auf englisch

 

Hast Du dazu Fragen? Oder eigene Tipps? Dann her damit in den Kommentaren!

 

Am letzten Samstag fand unser letzter Bikekurs für 2015 statt. An einem erneut sehr freundlichen Samstag Vormittag unterrichteten wir die Teilnehmer im flachen Gelände über die vielen theoretischen Aspekte des Mountain Biking. Kurze Übungseinheiten mit ständigen Korrekturen unsererseits bringen jeden Fahrer stetig weiter. Wissen erweitern, Grenzen ausloten, Motorik trainieren.. Viele Teilnehmer sind überrascht über das breite Spektrum an notwendigem Wissen und über die vielen komplexen Abläufe beim Biken.

Durch eingehende Erklärungen, vielen Repetitionen und abwechslungreichen Übungen setzt sich das Wissen langsam und auch der Körper fängt an mitzuspielen. Am Nachmittag geht’s ab auf den Trail mit Freeridetours.ch, wo wir die Theorie in die Praxis umsetzen. Auf einem nicht sehr leichten Trail gehen die Kandidaten an ihre persönlichen Grenzen und manchmal auch darüber hinaus.

Beim anschliessenden Bier haben jedenfalls alle ein breites Grinsen im Gesicht – happy mit sich selbst, den erreichten Zielen, den neuen Erfahrungen und dem rundum gelungenen Tag.

 

Das war ein spassiger Kurs mit tollen Teilnehmern! Wir sind nächstes Jahr zurück mit noch mehr Kursen und unterschiedlichen Formaten. Stay tuned!

Noch mehr Fotos: http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=130

Vielen Dank an die Coaches Dave und Mirjam (www.freerideconnection.ch) und natürlich unseren genialen Shuttleservice von FreeRideTours.ch