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Anne-Caroline Chausson

Birthday 1977-10-08
Sponsors Commencal, Oakley, Race Face
Interests Skifahren, Reisen, MX
Main Bike Commencal Supreme DH
Highlights DH-Weltmeisterin 1993 – 2005 (ohne 2004)
Website http://www.annecarochausson.com

Anne-Caroline Chausson war 1993 bis 1995 DH-Weltmeisterin bei den Juniorinnen, 1996 bis 2005 (mit Ausnahme von 2004) Weltmeisterin im DH bei den „Grossen“, dazu Dual-Weltmeisterin 2000 und 2001 sowie 4X Weltmeisterin 2002 und 2003.

Hmm, was soll man dazu noch sagen? Die Frau ist nicht einfach Downhill gefahren, sie hat den Sport bis zu ihrem Rücktritt im Jahre 2005 schlicht und einfach dominiert und ihren Konkurrentinnen nicht den Hauch einer Chance gegeben.

chausson_annecaroline1.jpg

Angefangen mit DH hat sie im legendären Team „Sunn“, für das auch Vouilloz seine Rennen fuhr. Als es mit Team Sunn vorbei war, stand sie lange bei Cannondale unter Vertrag und beendete ihre Karriere schliesslich mit Siegen auf einem Commencal Bike.

Anne-Caro ist quasi das Pendant zu Nicolas „E.T.“ Vouilloz. Beide sind französische Staatsangehörige. Wie er hat auch sie mit dem BMX-Sport angefangen (und war so ganz nebenbei mit 15 Jahren Landes-, Europa- und Weltmeisterin!), und ist im Vergleich zu anderen Figuren im DH-Sport (vgl. Cédric Gracia) eher schüchtern und introvertiert. Auch die Fahrweise der beiden war ähnlich: sehr sauber, sicher, kraftvoll und elegant, so wie es sich für eine Legende halt gehört.

Eigentlich muss man froh sein, dass Anne-Caroline Chausson sich nun aus dem Profi-Downhill Sport zurückgezogen hat, denn nur so haben jetzt wieder andere Fahrerinnen die Chance, Rennen zu gewinnen…

Link: http://www.annecarochausson.com

Information overflow

Contact

Trotz Sommerloch läuft einiges in der schönen Welt des Mountain
Biking:

  • Das Crankworx in Whistler ist vorbei. Infos, Bilder und
    Filme gibt’s auf folgenden Websites: www.matchvideozine.com –
    www.whereveryouride.com –
    www.crankworx.com
    www.pinkbike.com
    www.bigfishfreeride.com
  • Downhill-Legende Nico
    Vouilloz ist
    wieder am Start und bereits wieder Erster im Ziel.
    Am Megavalanche in
    Alpe d’Huez gewann er mit einem stolzen Abstand von 40
    Sekunden!
  • Ein weiterer Event reiht sich in
    die Riege der modernen Gladiatorenkämpfe (a.k.a Slopestyle)
    ein: The
    Bearclaw Invitational. Auf seiner Heimatinsel
    (Vancouver Island) lädt die Bärenklaue 30 Top-Rider ein,
    um eine neue Ära von Slopestyle-Wettkämpfen einzuläuten.
    Der Event findet am 2. September statt (wir verpassen ihn
    leider um wenige Tage) und wird bestimmt grosse Wellen
    schlagen.

Das wars eigentlich auch schon so auf die Schnelle. Das
Wetter in Luzern spielt momentan gerade verrückt, an Biken
ist gar nicht zu denken. Dafür sind wir voll in den Vorbereitungen
für unseren Kanada-Trip!

Ride on!

Sari Jörgensen

Sari Jörgensen

Sari Jörgensen

Birthday 25. Juli 1980
Sponsors Fox Racing Shox, Oakley, Santa Cruz Bicycles, Syncros
Interests Surfen & Chillen
Main Bike Santa Cruz VP-Free
Highlights Weltmeisterin Downhill Junioren 1998, Schweizermeisterin DH und Dual 1998, 2000 und 2004
Website  http://www.sarijoergensen.ch

Sari Jörgensen ist schon beinahe ein Urgestein der (Schweizer) Bike-Szene. Die hübsche Bernerin begann ihre Karriere bereits im Jahre 1991. Nach ein paar XC-Rennen fuhr sie 1993 an einen Slalom-Rennen in Klosters mit und wurde dort per Zufall von einem gewissen Florian Wiessmann entdeckt, der Sari’s Talent sofort erkannte und sie fortan unterstützte. Sari war damals erst 13 Jahre alt und war bei ihrem ersten Downhill-Rennen in Villars nur 9 Sekunden langsamer als die schnellste Juniorenfahrerin, die immerhin ganze 4 (!!) Jahre älter war.

Mit 15 war sie bereits alle Rennen in Europa gefahren und kratzte sich Geld zusammen, um 1997 in Kanada auf eigene Faust einen Worldcup zu bestreiten. Leider wurde kurz vor dem Start ihr Wiessmann-Bike gestohlen und ihre Hoffnungen waren von einer auf die andere Sekunde zerstört. Also machte sie sich auf die Suche nach einem Ersatzbike und wurde prompt fündig: Mert Lawwill (Designer beim internationeln Yeti-Team) lieh ihr für das Rennen ein Bike. Mit ihren 16 Jahren fuhr Sari dort auf den hervorragenden 9. Rang. Als sie das Bike nach dem Rennen zurückgeben wollte, meint Mert Lawwill: „Behalte das Bike erstmal. Du hast ja noch den Weltcup in den USA zu fahren!“. Gesagt, getan, fuhr sie dort auf den 6. Rang! Sichtlich beeindruckt von der jungen Schweizerin überliess Lawwill ihr das Bike auf Weiteres.

Als im Jahre 1997 in Chateau D’Oex die Mountainbike Weltmeisterschaften stattfanden, wollte Sari ihr Können mit der neuen Waffe natürlich unter Beweis stellen, doch leider machte ihr ein technischer Defekt einen Strich durch die Rechnung. Doch alles halb so wild – Sari bekam für 1998 einen Werksvertrag bei Yeti!

Und es ging steil bergauf mit Sari Jörgensen. 1998 gewann sie auf der legendären Strecke im italienischen Nevegal an einem Wochenende den Downhill- und Dual-Worldcup. Als ob dies noch nicht genung gewesen wäre, gewann sie am Ende dieser Saison in Kanada noch den Junioren-Weltmeistertitel im Downhill.

Sari Jörgensen Santa Cruz Oakley

In Nevegal wurde der nicht ganz unbekannte John Tomac auf die junge Schweizerin aufmerksam und nahm sie auch gleich unter Vertrag. Und so fuhr Sari in den Jahren 1999 und 2000 für das Team Tomac, wo sie viel von den Erfahrungen des Altmeisters Tomac profitieren konnte. Leider wurde das Team später auf ausschliesslich amerikanische Fahrer reduziert. So musste sich Sari nach einem neuen Team umsehen und fand mit Intense einen guten Partner.

Doch leider blieb auch Madame Jörgensen nicht von Verletzungen verschont: Im Herbst 2000 brach sie sich beim Motocrossen das rechte Schlüsselbein und kurz darauf auch noch das linke (diesmal beim Biken), worauf beide Schultern gleichzeitig wegen Pseudoarthrose operiert wurden.

Als sich das Jahr 2001 zu Ende neigte, war sie wieder heiss auf’s Fahren und fuhr den Worldcup in Kaprun, wo sie sich im Training die Bänder an der rechten Schulter riss. Die erste Operation glückte nicht und so musste sie im Sommer 2002 erneut unter’s Messer. Danach war viel Training und Physiotherapie angesagt.

Sari Jörgensen

Dass sie das Siegen nicht verlernt hatte, zeigte sie eindrücklich bei ihrem Comeback im Jahre 2004: 4. Platz an der 4X-Weltmeisterschaft, sowie Schweizermeisterin im Downhill und 4X!

Bleibt zu hoffen, dass Sari auch weiterhin den Spass am Biken nicht verliert und uns so noch mit dem einen oder anderen Podestplatz überrascht!

Leider hat man seit 2007 keine News oder sonstige Infos über Sari Jörgensen.. Es wird gemunkelt, sie habe einen Bikeshop.

Mitte Juli 2006 kamen erstmals viele internationale Stars in Italien zusammen, um bei einem der größten Freeride-Events der Welt teilzunehmen. 31 Fahrer wurden zum Red Bull District Ride in Catania, Sizilien eingeladen. Die Fahrer waren schwer beeindruckt als Sie zum ersten Mal die historischen Gebäude zu sehen bekamen und natürlich waren Sie total begeistert vom Parcours, der in der Altstadt aufgebaut worden war. Eine Freeride Strecke in einer alten Stadt auf der südlichsten Insel Italiens, schien den Fahrern schier unglaublich und Sie waren erstaunt über die tolle Leistung der Streckenbauer und die typisch italienische, lockere Stimmung.

Catania ist voller junger Leute, doch wusste keiner wirklich was in ihrer Stadt abgehen wird, bis die Fahrer anfingen zu trainieren und die einzelnen Streckenabschnitte Stück für Stück auszuchecken. Nachdem am Samstagabend der erste Qualifying-Run zu Ende war, waren die Fahrer glücklich darüber den kompletten Kurs ohne Probleme meistern zu können und fingen an über fast alle Hindernisse mit Tricks zu springen. Aber man konnte sehen, dass sich die Jungs nur für Sonntag aufwärmten!

Die große Frage war, wer wohl unter die Top Ten kommt und sich so für das Finale qualifizieren würde. Und wer wird für den zweiten Event in Nürnberg nominiert und wer schließt sich den 13 Fahrern an, die aufgrund der Resultate vom letzten Jahr kommen werden?

red bull district ride 2006

Das Qualifying

Zwischen den ersten 15 vom Samstag war es sehr eng. Hinzu kam, dass einige Spitzenfahrer es noch nicht unter die Top Ten geschafft haben, also wussten alle, dass das fahrerische Niveau am Sonntagmorgen beim zweiten Qualifying ansteigen würde. Wer würde es als erster wagen einen großen Trick bei den Drops auszupacken?

Cameron Zink landete um ca. halb zehn beim Morgentraining einen sauberen 360er vom Start-Drop. Ziemlich heftig wenn man bedenkt, dass die Landung natürlich aus Holz war und keine Fehler verzeihen würde. Jungs wie Aaron Chase und Cameron McCaul sprachen darüber einen Backflip über den mittleren Drop zu ziehen und auch Timo Pritzel sagte: ‚Ich würde super gerne über den ersten Drop flippen, doch was ist wenn ich überdrehe?‘ Timo ist dafür bekannt, einer derjenigen zu sein, die alles upside-down springen können was groß ist, aber bisher hat die Freeride-Community noch niemanden einen vier Meter hohen drop, und schon gar nicht auf eine Landung aus  Holz, mit einem Backflip springen sehen. Timo zog seine Dainese-Protektoren-Jacke an und ging um ca. 10 Uhr vormittags hoch zur Anfahrt. Nur wenige Leute sahen zu diesem Zeitpunkt zu, darunter einige Polizisten und Securities. Nach einigen Minuten der Konzentration rollte er hinab und sprang einen gewaltigen Backflip über den mittleren Drop. Wow! Er hatte ein großes Grinsen im Gesicht und sagte: ‚Verdammt, war ich nervös da oben, aber der Flip-Drop fühlte sich fantastisch an!‘ Timo war der einzige der den Backflip-Drop im Training auspackte, doch die anderen Fahrer waren sich bewusst, dass Sie es nur zum Finale schaffen würden, wenn sie sich wirklich ins Zeug hängen. Und tatsächlich trieben es die meisten Fahrer bis an die Grenze der Machbarkeit.

Der spanische Shootingstar Andreu Lacondeguy war elfter beim ersten Qualifying. Der junge Wilde aus Barcelona ist sicherlich der beste Newcomer 2006 und kam durch eine Wildcard die er beim BRAUN 26TRIX erhalten hatte zum Event nach Catania. Er startete seinen zweiten Lauf mit beeindruckenden Tricks. Seine besten Tricks waren der Backflip vom Start-Drop, ein Tailwhip bei der Jumpbox neben der Miniramp und ein weiterer Backflip beim Step-Up kurz vor dem Gap-Streckenabschnitt. Er verbesserte seinen Lauf bedeutend, punktete bei den Judges und war somit erster nach dem Qualifying.

Neun weitere Fahrer schlossen sich Andreu nach einem wirklich sehr anspruchsvollen zweiten Qualifying Durchgang an und zogen ins Finale ein. Einige Fahrer, wie Niels Windfeldt, Darren Berrecloth , Darren Pokoj und   Cameron McCaul hatten einen unglaublichen ersten Run, deshalb zogen Sie aufgrund ihrer ersten Wertung ins Finale ein.

red bull district ride 2006

McDermott

Trotzdem hatte jeder von Ihnen ein paar Komplikationen. Niels Windfeldt zum Beispiel musste zwei Tage auf sein Bike warten und es kam erst kurz vor dem ersten Qualifying am Samstag an. Niels‘ Runs waren sehr  beeindruckend: opposite 360’s an den Spines und gewaltige Superman-Tailwhips über die Dirts.

Darren Berrecloth rutschte auf der flachen Strasse in einer Kurve weg und fiel mit seiner Hüfte auf die Bordsteinkante. Man konnte an seinen Gesichtszügen erkennen, dass er sich wehgetan hatte, doch er stieg wieder auf sein bike und setzte einen fantastischen Lauf fort.

Die Judges zogen ihm nur Punkte im Bereich Flow ab, da er ja nicht in einem der Districts gestürzt ist. Er musste alle Durchläufe auf dem Grossbildschirm beim Start beobachtet haben, weil er beschloss es beim zweiten Qualifying langsam angehen zu lassen, um sich für das Finale zu schonen. Einige Leute, die seinen Lauf ansahen, dachten Darren wäre nun draußen, aber er taktierte und wusste genau was er tat.

Cameron McCaul trat zum zweiten Qualifikationsdurchlauf gar nicht erst an, um Energie für das Finale zu sparen und weil er als Gewinner des ersten Qualifikationslaufs wusste, dass er sowieso dabei sein würde.

Darren Pokoj aus Australien war vor diesem Jahr noch ziemlich unbekannt. Er platzierte sich großartig beim Saalbach Slopestyle und auch hier schaffte er den Sprung ins Finale. Aber Pokoj hatte Pech nach dem ersten Qualifying. Nach dem Abendessen sprang er über einen Zaun und verdrehte sich seinen Knöchel. Der junge Australier humpelte und hatte einen Knöchel, der auf die Größe eines Fußballs angeschwollen war.

Darren hatte starke Schmerzen, aber der zähe Junge von Downunder wollte unbedingt fahren. Er wusste, dass er es ins Finale schaffen konnte, also fuhr er nochmals wirklich gut und packte Nosedive 360’s und andere krasse technische Tricks aus. Er flippte sogar auf die step up box vor dem Gap District, stürzte aber von der Box auf den Boden. Sein Knöchel schmerzte sehr, doch Darren humpelte den Kurs hoch zum Anfahrtsturm und nahm noch die Dirt-Doubles mit einem großartigen Nohander und einem weiteren Nosedive 360. Seine Punkte aus dem ersten Lauf reichten aus um es ins Finale zu schaffen. Darrens Leistung war unglaublich, zumal die Ärzte bei ihm am  nächsten Tag einen gebrochenen Knöchel und einige gerissene Bänder diagnostizierten. Darren konnte zwar das Finale mitfahren, wird aber ein paar Wochen pausieren müssen.

Der Gewinner vom letzten Jahr scheidet aus

Aaron Chase , der Gewinner vom District Ride 2005 in Nürnberg, bestritt seinen ersten Wettkampf nach seiner Verletzung. Er fuhr gut in seinem ersten Lauf und belegte den siebten Platz beim Qualifying am Samstag, doch am Sonntag pushten viele Fahrer die Limits, deshalb blieb Aaron die Teilnahme am Finale verwehrt und er wurde zwölfter in der Gesamtwertung.

Ein weiterer Fahrer der die Teilnahme am Finale um nur einen Punkt verpasste war Adam Hauck . Adam hätte am Donnerstag eintreffen sollen. Er gewann eine Wildcard beim diesjährigen Sea Otter Dirt Contest und war somit zum Red Bull District Ride in Catania eingeladen. Bei seiner ersten Ausreise aus Nordamerika, verpasste Adam sein Flugzeug wegen eines Unwetters, was dazu führte, dass er seinen Anschlussflug nach Italien nicht mehr erwischte. Letztendlich kam Adam am Samstag drei Stunden vor dem ersten Qualifying an, und hatte nur dreimal die ganze, extrem anspruchsvolle Strecke gefahren. Der Gewinner der Wildcard vom Sea Otter dirt jump contest fuhr sehr gut bei seinem zweiten Qualifikationslauf am Sonntag. Der Junge aus New Jersey packte großartige Tailwhips in der Quarterpipe aus und zeigte einen Wall Tap auf den T-Balken, der auf der ‚Vulkan-Box‘ befestigt war. Dieser Trick war echt etwas Besonderes und wir freuen uns Adam auch in Nürnberg sehen zu können.

Das Finale – erster Lauf

Sonntag 18Uhr: 25000 Zuschauer kamen, um das Finale anzusehen. Die Fahrer waren für das Finale in der umgekehrten Reihenfolge der Qualifikationsresultate angetreten: Niels Windfeldt, Darren Berrecloth , Darren Pokoj, Carlo Dieckmann , Cameron McCaul , Cameron Zink , Timo Pritzel, Paul Basagoitia , Lance McDermott und Andreu Lacondeguy.

Das erste Finale stand auf dem Programm und die Fahrer gaben richtig Gas. Cameron Zink überdrehte bei seinem 360 vom Startdrop und konnte seinen Lauf aufgrund eines platten Reifens nicht fortsetzen.

red bull district ride 2006

Andreu Lacondeguy – der beste Newcomer 2006

Die meisten Punkte im ersten Run erzielte Andreu Lacondeguy. Der 17 jährige spanische Junge gab beim ersten Lauf alles: Backflip Drop, Wallride vor den Spines, 360 Tabletop über die erste Spine und Superman über die Zweite. Einen Barspin von der ‚Bank‘ über die Stufen und einen Tabletop inverted one foot in der Quarterpipe und dann einen Wallride to Tabletop. Anschließend ein weiterer Wallride in den Stairway District und einen Tabletop Drop von der Leiterbrücke in die Stairs. Im Anschluss ca. zehn Sekunden Fahrt im Flachen, um sich auf den in einer Kurve verlaufenden Wallride vorzubereiten. Dort zeigte er einen fantastischen 270 Tabletop, ein paar
kräftige Pedaltreter weiter, dann packte er einen gewaltigen Tailwhip über die Funbox aus. Nächster Trick war ein Tabletop über die Vulkanbox. Von dort aus gab er Gas in Richtung Stepup Box, wo er mit einem Backflip begeisterte. Dann ein kurzer Turbo die Startrampe hoch (nur die Atherton Brüder fuhren diese Rampe im Qualifying hoch!) um sich für die finale Dirtjump Strecke vorzubereiten. Andreu zog einen extrem hohen Flip über den ersten Double und packte beim zweiten Sprung noch einen 360 Tabletop drauf. Die Hirnzellen der Judges liefen auf Hochtouren, aber alle waren sich sicher, dass Andreu Lacondeguy den besten ersten Run hingelegt hatte. Wer kann diesen Run noch toppen? Auf jeden Fall niemand mehr im ersten Durchgang! Die Top fünf des ersten Laufs wurden in folgender Reihenfolge eingestuft:

Andreu Lacondeguy, Paul Basagoitia , Timo Pritzel, Cameron McCaul und Lance McDermott .

Paul Rak, der Chef-Judge von Whistler: ‚ Es ist unglaublich, wie hoch das fahrerische Niveau ist. Es scheint als wären hier viele neue Fahrer, die ein unglaubliches Talent mitbringen, wie Lance McDermott oder die spanischen Brüder. Es ist harte Arbeit hier richtig zu bewerten, aber es ist eine tolle Zeit hier in Sizilien. Ich bin froh hier sein zu können!‘

Das Finale – der zweite Lauf

Es wurde Zeit für den zweiten Lauf und die Menge war richtig aufgeheizt. Der DJ legte ein paar coole tracks auf und die Fahrer waren bereit für die große Herausforderung des Tages:

Der letzte Lauf des Red Bull District Ride 2006 in Catania stand auf dem Programm! Jeder hatte noch die Chance Andreu’s Lauf zu übertreffen, da nur der bessere von beiden Runs für das Ergebnis zählt.

Cameron McCaul bereicherte seinen Lauf mit coolen Tricks und tauschte Position mit Timo Pritzel. Er zeigte einen Backflip aus der Miniramp heraus, einen Trick den sonst keiner machte. So wurde Cam vierter, wie bei vielen großen Freeride contests in den letzten Jahren.

red bull district ride 2006

3.Platz: Lance McDermott – der new school rider aus England

Hier haben wir die drei besten Runs von Catania: Lance McDermott , der sich mit seinem ersten Lauf auf Platz fünf katapultierte und im 2.Run mehr große Tricks auspackte als irgendjemand sonst. Der junge Brite mit BMX Vergangenheit flippte vom ersten Drop wie es alle Rider unter den Top fünf taten. Er ließ den Wallride aus und sprang nur den Gap, sprang dann mit einem 360 über die erste Spine und mit einem Backflip über die zweite. Mit einem Nosewheelie ging es vor der Quarterpipe über die Treppen und dann mit einen Flair in der Quarter weiter. Lance zeigte was er drauf hat – er stürzte sich in den ‚Stairway-District‘, nahm die zwei Wallrides und fuhr die ersten paar Stufen. Anschließend sprang er mit seinem Körper hoch und landete mit seinen Beinen überkreuz auf den Pedalen und packte so einen Backflip über die Stair-Box aus. Erst dann brachte er seine Beine wieder in die normale Position und schoss in den Kurven-Wallride, den er mit einem Tabletop beendete und einen Superman-Tailwhip über die Box draufsetzte. Ein Handplant über den T-Balken der ‚Vulkan-Box‘ baute er noch vor dem Sprung auf die Stepup Box ein. Lance fährt die ‚In-Run-Brücke‘ hoch, um seinen Run mit den letzten beiden Sprüngen in den Dirts abzuschließen: ein Tuck Nohand und zur Krönung ein Frontflip beim letzten Double! Sofort danach herrscht rege Diskussion unter den Judges.

Lance rückt auf den zweiten Platz hinter Andreu vor, doch da ist noch ein gefährlicher Player am Start der noch alles verändern kann: PAUL BAS.

red bull district ride 2006

Paul Basagoitia

Sieg für Paul Basagoitia – Er setzt alles auf den letzten Run

Der Druck ist hoch! Paul Bas ist berühmt dafür alles auf einen Run zu setzten und richtig Gas zu geben, wenn es darum geht einen Contest zu gewinnen. Der 20 jährige aus Nevada vergleicht Contests mit Glücksspiel, bei dem man alles auf eine Karte setzt und tatsächlich riskiert ‚Bas‘ beim letzen Run alles. Die Musik von ’50 Cent‘ dröhnt durch die Lautsprecher und Paul geht auf den Hip-Hop Rhythmus ab, den er so sehr liebt. Jeder der Paul kennt, weiß dass er das Maximum aus sich rausholt um einen Contest zu gewinnen. Der zweimalige Crankworx Gewinner belegte letztes Jahr in Nürnberg Platz zwei und er will den Ford Truck, den es dieses Jahr für den Gesamtsieger  gibt.

Nun eine Zusammenfassung von Pauls‘ zweiten Run: zunächst einen perfekten Backflip vom Startdrop, gefolgt von einem Wallride in der Gasse. An den Spines packt er einen Nofooted Cancan und einen 360 Nosedive aus.  Zwischendurch wippt er immer wieder zu den Beats von ’50 Cent‘. Nächstes Highlight war ein Sprung über die stairs mit einem onefooted Tabletop und anschliessendem Footplant in der Quarterpipe. Man konnte fühlen, dass Paul noch eins oben drauf setzten wollte, nach zwei sauberen Wallrides war es dann soweit: beim ‚Stairway-District‘ Drop machte er eiskalt einen Tailwhip in eine Transfer-Landung. Niemand sonst traute sich bei dieser Passage große Tricks zu zeigen, da es sich um einen extrem technischen Abschnitt handelt. Aber die Paul Bas Show war noch nicht vorbei: Nachdem er sich mit einem 270 aus dem ‚Curved-Wallride‘ herauskatapultiert hat, machte er  einen super hohen Backflip über die Box und dann einen Footplant über den T-Balken der ‚Vulkan-Box‘.

Mit dem Kopf im Takt der Musik nickend, nahm er einen Schluck Red Bull von der Schönheit, die auf der Anfahrt zu den letzten Dirt-Jumps stand, um die Rider für den Endspurt zu stärken. Paul vollendete seinen Hammer-Run mit einem 360 Nosedive über den ersten Double und zeigte zum Abschluss einen seiner virtuosen 360 Tailwhips, den er aber zum ersten Mal bei einem großen Contest zeigte.

Berauscht von seiner Leistung und gleichzeitig erleichtert jubelte Paul und ließ sich von der Menge feiern. Er wusste dass es für jeden auf der Welt eine harte Nuss sein würde seinen Run zu toppen. Da es durch Paul bis zum Schluss spannend blieb gingen die Zuschauermassen total ab- die Stimmung war unglaublich.

Andreu war der letzte Fahrer der an den Start ging. Er gab wieder alles, doch konnte er seinen ersten Run nicht verbessern. Beide seiner Läufe blieben in der Wertung punktemäßig unter dem zweiten Run von Paul Bas.

Der Gewinner des Red Bull District Ride 2006 in Catania stand nun endgültig fest: Paul Basagoitia.

Die ersten drei erhielten ihre Pokale bei der Siegerehrung in der Miniramp. Die Red Bull Mädels tanzten zu dem Sound des DJ. Die ersten zehn teilten sich das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Die Party konnte beginnen!

The final results:

1. Paul Basagoitia (USA)
2. Andreu Lacondeguy (ESP)
3. Lance McDermott (UK)
4. Cameron McCaul (USA)
5. Timo Pritzel (GER)
6. Darren Pokoj (AUS)
7. Niels Windfeldt (NOR)
8. Carlo Dieckmann (GER)
9. Darren Berrecloth (CAN)
10. Cameron Zink ( USA )

Red Bull - District Ride Extravaganza

Red Bull - District Ride Extravaganza

Dainese Dirt Contest

Als Side Event gab es am Samstag den Dainese Dirt Contest, wo es ausschließlich um Tricks in den Dirt Jumps ging. Die 5 Finalisten, die von den Judges aus der Jam am Morgen ausgewählt wurden, kamen direkt nach dem 1.Qualifying Lauf des Red Bull District Ride zum Zuge. Die FInalisten waren Darren Pokoj, die Lacondeguy Brüder Andreu und Lluis, Lance McDermott und Cameron McCaul . Die Fahrer hatten 2 Läufe, wobei nur der beste gewertet wurde. Lance McDermott zog einen Backflip Lookdown am ersten Sprung und einen Frontflip am zweiten, kein anderer Fahrer konnte das schlagen. Andreu Landeguy versuchte einen Backflip Tailwhip, aber stand ihn leider nicht. Somit gingen die 1,000 Euro an Lance und er soll auch einen 1-Jahresvertrag bei Dainese bekommen.

Die Party

Sonntagabend war es dann endlich Zeit für die Rider Party. Die Fahrer waren über das gesamte Wochenende sehr diszipliniert, jeden Tag gab es den Weckdienst zwischen 7 und 7.30Uhr. Die Party war in einem Outdoor Club  ‚Afrobar‘ direct am Strand. Es ging langsam los, aber je später es wurde, desto mehr war los. Am selben Wochenende gab es auch das Vulkanfestival. Es war eine geniale Party mit heißen Frauen, vielen Drinks und natürlich guter Musik.

Wer kommt nach Nürnberg?

Die meisten Fahrer fliegen zurück nach Nordamerika um beim Crankworx an den Start zu gehen und danach düsen sie wieder zurück um in Nürnberg die fettesten Tricks von der Burgmauer zu zeigen.

Paul Basagoitia ist dem aufgepimpten Ford Pick Up am nächsten. Ihr kommt besser alle am 4./5.August nach Nürnberg um zu sehen, wer den Red Bull District Ride gewinnt und den Pick Up mit nach Hause nimmt. Aufgrund des Ergebnisses von Catania, sind nun im Folgenden die besten 12, die noch nicht nach Catania eingeladen waren, zusammen mit den schon nach Nürnberg geladenen Fahrern aufgelistet:

Aaron Chase (USA) Grant Fielder (UK) Adam Hauck (USA) Joscha
Forstreuter (GER) Amir Kabbani (GER) Kyle Strait (USA) Andreu
Lacondeguy (ESP) Lance McDermott (UK) Cameron McCaul (USA)
Lluis Lacondeguy (ESP) Cameron Zink (USA) Mischa Breitenstein
(SUI) Carlo Dieckmann (GER) Niels Windfeldt (NOR) Cedric
Gracia (FRA) Pascal Breitenstein (SUI) Christopher Hatton
(FRA) Paul Basagoitia (USA) Darren Berrecloth (CAN) Thomas
Vanderham (CAN) Darren Pokoj (AUS) Timo Pritzel (GER) Gareth
Dyer (CAN) Trond Hansen (NOR) Gee Atherton ( UK )

Für weitere Informationen: www.redbulldistrictride.com

Video Clips der besten Finalläufe gibt es bei: www.freecaster.com

Link: http://www.redbull.com

Biketouren online

map.search.ch

Seit dieser Woche bietet die grösste Schweizer
Suchmaschine auf ihrer modernen und äusserst praktischen
Kartenplattform
eine Neuerung, welche uns Biker besonders nützlich sein könnte: Biketouren!

map.search.ch lautet die Site, auf welcher man Luftbildaufnahmen
der gesamten Schweiz kostenlos studieren kann. Gratis ist
in diesem Fall keinesfalls billig, sogar das Bundesamt für
Landestopografie schwört auf die Lösung von Endoxon, einer
Luzerner Firma, die sich schon seit den 80er Jahren mit Mobilkommunikation,
Kartografie und Internet beschäftigt.

Durch den Einsatz modernster
technologischer Ansätze wie dynamischem Anti-Aliasing und
eigenen Datenbanken stellt search.ch schon seit geraumer
Zeit eine Online-Karte zur Verfügung, die in der Handhabung,
Genauigkeit und vorallem in der Geschwindigkeit seinesgleichen
sucht. Innert Sekunden können Ortschaften und Strassen mittels
Suchbefehl lokalisiert und angezeigt werden. Ein kleiner
Klick auf die Karte und schon zoomt diese den Bildausschnitt
näher und zeigt detailliertere Luftbilder. Die Navigation
ist ein weiteres Leckerchen! Mittels Auswahl können nun beliebige
zusätzliche Informationen auf der Karte angezeigt werden:
Wo gibt es Kinos in der Nähe? Wo ist die nächste Bushaltestelle?
Wie komme ich mit dem Auto am schnellsten an mein Ziel? Wo
finde ich das nächste Parkhaus? Alle diese Informationen
findet man auf den Meter genau in der gesamten Schweiz!

map.search.ch - Biketouren online
Tourenbeschreibung: Man erhält
nicht nur technische
Informationen, sondern auch persönliche Kommentare

Mit Hilfe von GPS-Tracks.com, welche schon seit Jahren
GPS-Koordinaten von bekannten Mountainbike-Touren sammeln
und verwalten, konnte man nun eine gute Schnittstelle zu
diesen Informationen realisieren, welche nebst den millimetergenauen
Orientierungspunkten und kurzen persönlichen Beschreibungen
auch Höhenprofile, Schwierigkeitsgrade und Anforderungsprofile
enthalten. Wer im Besitz eines GPS-Gerätes ist, kann die
Trackdaten und Wegpunkte von über 1000 Mountainbike Touren
gratis herunterladen! Alle anderen müssen mit den
Tourenblättern und Anfahrtsbeschreibungen zurecht kommen,
welche jedoch auch sehr informativ sind und mit einem Klick
ausgedruckt werden können.

Kurzanleitung:

  • http://map.search.ch aufrufen (mit dem Paramter "/Ortschaft"
    wird sofort der gesuchte Ort angezeigt -> http://map.search.ch/Luzern)
  • Rechterhand in der Navigation die Auswahl von "Kultur/Freizeit"
    anzeigen lassen
  • "Touren" anklicken, fertig!
  • Nun mit der Maus über die angezeigten Punkte
    fahren um Details anzeigen zu lassen.

Wir wünschen Euch viel Spass mit dieser Neuheit und hoffen,
dass Ihr somit die eine oder andere gute Tour entdecken könnt!

Link: http://map.search.ch

Crankworx in Whistler: Urvater des Slopestyle – der Mountainbike Über-Event. Obwohl die Wettbewerbe in Europa immer mehr an Grösse und Gewicht gewinnen, setzt das Vorbild aller Slopestyle-Events noch immer die Messlatte. Kein Contest ist annähernd so beliebt, so bekannt oder so riesig. Kein Fahrer, der etwas auf sich hält, lässt sich dieses Spektakel entgehen und sogar die Zuschauer nehmen eine lange und beschwerliche Reise ins Sea-to-Sky Country auf sich, nur um eine Woche Crankworx live zu erleben. Bisher wurde noch niemand gesichtet, der dies bereut hätte…

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Als einer der grössten Bike- und Skigebiete Nordamerikas bietet Whistler eine perfekte Grundlage, um einen solchen Grossanlass durchzuführen. Dieser findet dieses Jahr bereits zum 4. mal statt und präsentiert 1 Woche lang die absolute Weltelite auf dem Mountainbike gepaart mit einem der krassesten Strecken weltweit. Was dabei rauskommt, ist weithin bekannt: Pushing the limits! Aus den Berichten, Bildern
und Videos diverser Wettbewerbe dieses Jahres (Out of Bounds in Leogang, Adidas Slopestyle in Saalbach und dem ersten Teil des District Rides in Italien) ist der aktuelle Trend in Sachen Mountainbiking klar ersichtlich: Grösser, höher, weiter, krasser! Kein Trick gehört einem Fahrer allein (ausser vielleicht Lance McDermotts Frontflip) und nur wer die meiste Abwechslung bietet und dabei die grössten und weitesten Drops mit halsbrecherischen Stunts und stylischen Einlagen schmückt, hat die Chance auf den Blumentopf.

crankworx whistler
Apropos Blumentopf: Kokanee, eine weit verbreitete Biermarke in B.C., als Hauptsponsor dieser modernen Gladiatorenkämpfe, bietet insgesamt eine Gewinnsumme von 30’000 kanadischen Silberlingen (CHF 30’000). Auch nach der Aufteilung auf die verschiedenen Events und Awards bleibt jedem Gewinner ein schöner Batzen zurück, so dass die Motivation bestimmt nicht zu kurz kommt.

Wir hoffen an dieser Stelle mal, dass die Kohle nicht zu einer Übermotivation führt, die uns den ersten Slopestyle-Toten beschert. Das fahrerische Niveau, der Druck und die Erwartungen sind in den letzten Jahren in einem enormen  Masse gewachsen und somit auch das Risiko, sich viel ernsthaftere Verletzungen zuzuziehen als bisher. Gerade bei den Jungen, die sich ja zum Teil komplett ungeschützt über die riesigen Obstacles und Jumps schmeissen und diese Risiken
entweder nicht sehen oder sie aufgrund des Leistungsdrucks ignorieren. Ungeschützt vielleicht nicht gerade, aber eine Skaterschale ist definitiv kein ausreichender Schutz  für den Sprung von einen meterhohen Drop.

crankworx 2006 whistler

Never seen before – Sogar die Streckenbauer übertreffen sich Jahr für Jahr!

Crankworx ist jedoch mehr als der Slopestyle im Boneyard von Whistler. Sage und schreibe über 50 Events finden in dieser einen Woche statt! Neben dem Nissan BikerX, dem Garbanzo Enduro Downhill, dem Air Downhill und dem beliebten Kona Jump Jam finden rund um den Berg noch viele weitere Rennen statt und es werden viele Attraktionen auf den Nebenschauplätzen geboten: Kids Race, Canadian National Downhill, Canada Cup, Super D, Konzerte und Partys… Dem Zuschauer sollte es eigentlich keine Minute langweilig werden. Wenn doch, hat er noch immer die Möglichkeit, sich seine Maschine zu schnappen und den Berg zu rocken.

crankworx 2006 whistler

Right in the middle – Die Rider springen dieses Jahr gleich über die Video-Wall

Wenn das Ganze sooooo geil ist… weshalb ist denn eigentlich die Flowzone-Crew nicht mit von der Partie? Nunja, wir haben es uns wirklich eingehend überlegt und sind zum Schluss gekommen, dass sich in dieser einen Woche so unglaublich viele Leute im Whistler-Village rumtreiben, an den Strecken stehen oder die Trails verstopfen, dass man sich kaum frei bewegen kann. Deshalb haben wir unsere Ferien auch nicht zwingend auf dieses Datum gelegt. Die Berichterstattung kommt eh nicht zu kurz und wenn man sich nach Whistler begiebt, dann bitte nicht um den anderen beim Fahren zuzusehen, sondern um selber zu fahren. Das versteht sich hoffentlich von selbst..

crankworx 2006 whistler

Jedes Jahr aufs Neue: Dutzende Events, hunderte Biker, tausende Zuschauer

Der Zirkus hat übrigens bereits am vergangenen Samstag begonnen und steigert sich langsam aber sicher bis zu den grossen Knallern am kommenden Wochenende. Haltet also Ausschau nach Bildern und Videomaterial. Hier ein paar Adressen, welche
Euch mit mehr Infos beliefern:

www.crankworkx.com

www.whistlerbike.com

Link: http://www.crankworx.ca

Bike-Shirts mal anders

Primal Wear Clothing

Bike-Shirts gibt’s wie Sand am Meer. Doch wenn man mal etwas Innovatives und Spezielles, und nicht imer Troylee-, Axo- oder irgendwelche Team-Shirts tragen möchte, dann sollte man bei Primal Wear reinschauen. Denn die bieten eine grosse Auswahl an witzigen Shirts, mit denen man bestimmt auffällt und (je nach Modell) für das eine oder andere Lächeln bei seinen Bike-Kollegen sorgen wird. Neu im Sortiment sind die „Rock-Jerseys“ – von Led Zeppelin, Rolling Stones, Iron Maiden, Doors über Kiss bis hin zu Judas Priest ist wirklich für jeden etwas dabei.

In der Schweiz sind die Shirts bei www.primal.ch zu beziehen.

Link: http://www.primalweareurope.com

Eine Neuheit für die Innerschweiz:  Die ersten professionell geführten Touren mit den ersten professionellen Tourguides!

Ihre Homepage ist sehr ansehnlich, die angebotenen Dienstleistungen sind überaus attraktiv, die Preise äusserst moderat und die Köpfe dahinter sehr symphatisch. Die Rede ist von der ersten Firma in der Zentralschweiz, die geführte Touren für Freerider anbietet. Neben ein- bis zweitägigen Standardausflügen, wöchentlichen Freeridesessions und individuellen Custom-Touren, bieten diese bike- und outdoorbegeisterten Obwaldner auch Shuttle-Services und einwöchige Freeride-Abenteuer an.


Überblick über ihre Angebote gibt’s auf der Website FreeRideTours.ch

Dieses Angebot hat uns positiv überrascht und unser Interesse geweckt, also gingen wir dem mal etwas auf den Grund. Urs Mani, Geschäftsführer von FreeRideTours und seines Zeichens leidenschaftlicher Outdoorsportler und Bergradfahrer, war sehr erfreut über unsere Anfrage und belieferte uns schnell und offen mit Informationen. Besten Dank an dieser Stelle!

Urs gründete die Firma zusammen mit seiner Partnerin Caroline Schuler und Andi und Dani, den Jungs vom PIE Freerideshop in Hergiswil. Er fröhnte bereits in jungen Jahren dem BMX, stand lange Zeit auf dem Snowboard oder auf dem Skateboard und war ein eingefleischter Kletterer. Alles wettkampfmässig, versteht sich. Bald hat es ihn jedoch zurück aufs Velo gezogen. O-Ton: „Bergradfahren forever…!“

„Wir haben nun schon einige Jahre als Freerider/Downhiller auf dem Buckel. Mein Leben beinhaltet eigentlich nur ein Hobby: Die Berge (Biken/Snow/Klettern/Tour/Hochtouren und ganz normales Wandern). Dadurch kenne ich sehr viele Trails schon seit Jahren, war diese jedoch bis heute noch nie gefahren. Dänu`s Bruder ist Berführer und die beiden haben in dieser Richtung sehr viel unternommen und sich somit die Kenntnis über sehr viele Trails angeeignet. Da es uns ständig in die Natur und in die Einsamkeit der Berge zieht, besitzen wir ein immenses Repertoire an unbekannten Trails in der ganzen Schweiz und im nahen Ausland. Diese Impressionen von Freiheit, Abgeschiedenheit und landschaftlicher Schönheit möchten wir nun an unsere Teilnemer weitergeben.“

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Der Ächerlipass – eine von vielen Destinationen – zeigt die Innerschweiz von ihrer schönsten Seite

Auf der Website von FreeRideTours.ch könnt Ihr euch über die aktuellen Dienstleistungen informieren. Die wöchentlichen Sessions finden jeweils am Donnerstag statt und führen die Teilnehmer für wenige Franken auf den Ächerlipass oder auf die Sachsler Berge, wo jeweils über 1000 Höhenmeter Abfahrt auf die Biker warten. Am Mittwoch geht es mit den PIE-Jungs dann auf den Grenzweg am Pilatus, wo man zur Entlastung der müden Freerider-Beine auch mal die Alpgschwänd-Bahn benutzen kann.

Ein ausgesprochenes Ziel der Truppe ist es, Tests, Events und unvergessliche Touren für Bikeshops und Private anzubieten. Deshalb wurde das Angebot im Mai nochmals ausgeweitet und umfasst neben einer einwöchigen geführten Tour ins Wallis auch sogenannte Custom-Trips. Diese individuell gestalteten Touren sind ein besonderes Leckerli für jeden, da man unter Absprache mit den Organisatoren den perfekten Trip planen kann. Die Guides suchen die Routen anhand der Vorlieben und Wünsche des Kunden und passen diese jeweils an das Fahrkönnen und die Fitness der jeweiligen Teilnehmer an. Das nennt sich Kundendienst!

Weitere Informationen gibts unter FreeRideTours.ch
oder direkt bei Urs:
FreeRideTours.ch
c/o Gesundheit und Sport
Urs Mani
Rädersthalten
6062 Wilen (Sarnen)

Link: http://www.FreeRideTours.ch

In letzter Zeit vermehren sich die Zecken durch die klimabedingte Hitze wieder in einem riesigen Ausmass und somit auch die ungewollte Begegnung des Menschen mit diesem Blutsauger. Aus diesem Grunde gibt es hier mal ein paar nützliche und hoffentlich hilfreiche Informationen und Tips:

Lebensräume

Typische Lebensräume aller Zecken sind hohes Gras, lichte Wälder und Büsche, in denen sie auf Blättern und Zweigen sitzen. Sie lassen sich von Menschen und Tieren abstreifen und suchen an ihnen feuchtwarme Körperpartien auf.

Beim Menschen sind das speziell die Körperbereiche zwischen den Beinen, in den Kniekehlen, unter den Armen, im Nacken und am Haaransatz.

Dass sich Zecken scheinbar von Bäumen auf ihre Opfer fallen lassen ist ein Ammenmärchen.

zecke

Hohes Gras, Gebüsch und Unterholz, wenn möglich, meiden.

  • Schutz vor Zeckenstichen bieten geschlossene Kleidung, lange Hosen, Kopfbedeckung und festes Schuhwerk.
  • Zuhause Outdoorkleidung so rasch wie möglich ausziehen und gleich duschen gehen. Die Zecken beissen sich nicht sofort fest, sondern suchen sich erst noch in aller Ruhe einen geeigneten Platz.
  • Kleidung auf dem Balkon ausschütteln und sich gründlich nach Zecken absuchen.
  • Durch das Abbrennen, mit Öl beträufeln oder das Quetschen der Zecke wird mehr Schaden angerichtet, als geholfen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die so traktierte Zecke die Krankheitserreger, welche sie in sich trägt, in die Stichstelle abgibt.

Zecken richtig entfernen

Zecke vorsichtig mit einer flachen Pinzette oder einer Zeckenzange packen und mit gleichmässig-starkem Zug senkrecht zur Haut herausziehen. Danach die Einstichstelle desinfizieren.

Wichtig ist, die Einstichstelle noch 2 bis 3 Monate zu beobachten, sollte eine Rötung auftreten möglichst rasch den Arzt aufsuchen.

Weitere Infos
Hier noch ein PDF-File mit den infizierten Zeckengebieten (Link).

Zum Verständnis: Es hat in diesen Regionen nicht mehr Zecken oder dergleichen, die Zecken in den Herdengebieten tragen die gefährlichen Erreger in sich. In der Zentralschweiz ist besonders auf dem Renggpass/Lopper Vorsicht geboten!

Hier noch ein paar Links mit weiteren Informationen:
www.zecken.ch

www.wikipedia.de

Also passt auf Leute, die Krankheiten, die Ihr euch einfangen könnt, sind kein Zuckerschlecken und können ernsthafte Konsequenzen mit sich ziehen!

Paul Basagoitia gewinnt ersten Red Bull District Ride in Catania

Am heutigen Sonntag stand das Finale des ersten Red Bull District Ride 2006 auf dem Programm. Nach einem starken Qualifying am Vormittag konnten sich folgende 10 Fahrer einen Platz im
Finale sichern: Andreu Lacondeguy (ESP), Lance McDermott (UK), Paul Basagoitia (USA), Timo Pritzel (GER), Cameron Zink (USA) Cameron McCaul (USA), Carlo Dieckmann (GER), Darren Pokoj (AUS), Darren Berrecloth (CAN) und Niels Windfeldt (NOR).
Red Bull - Paul B. räumt ab!

Red Bull - Paul B. räumt ab!
Die Temperaturen waren hoch, die Stimmung war heiß und die Zuschauer konnten es kaum erwarten, die weltbesten Freerider anzufeuern.

Paul Basagoitia konnte schlussendlich mit einem extrem vielseitigen und trickreichen Lauf den ersten Red Bull District Ride 2006 gewinnen. Er zeigte als einziger einen Tailwhip Drop im Stairway District. Und konnte sogar noch am letzten Dirt Jump einen 360-tailwhip stehen, den bis dato niemand im Contest geschaffte hatte.

Red Bull - Paul B. räumt ab!

In folgender Reihenfolge kamen die Fahrer ins Ziel:
Paul Basagoitia USA
Andreu Lacondeguy ESP
Lance McDermott UK
Cameron McCaul USA
Timo Pritzel GER
Darren Pokoj AUS
Niels Windfeldt NOR
Carlo Dieckmann GER
Darren Berrecloth CAN
Cameron Zink USA
Red Bull - Paul B. räumt ab!

Der ausführliche Bericht aus Catania folgt bald…stay tuned.

Weitere Informationen unter: www.redbulldistrictride.com
Red Bull - Paul B. räumt ab!
Red Bull - Paul B. räumt ab!
Link: http://www.redbull.com