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Silver Star

Transport Sessellift
Höhe 700 Höhenmeter
Gallery http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=41
Website http://www.skisilverstar.com

Silver Star

In Silver Star geht es vorallem im Winter mächtig ab. Das Einzugsgebiet ist riesig und der Schnee sei einer der Besten der Welt, haben wir uns sagen lassen. Daher verwundert es nicht, wenn die Ferienhäuser weggehen wie warme Gipfeli und der Ansturm im Winter einfach gigantisch ist. Dank den Wanderern und neuerdings auch dank den Bikern ist Silver Star auch im Sommer kein verschlafenes, totes Nest mehr. Das Gebiet ist sehr weitläufig und für kanadische Verhältnisse eher flach. Das führt zu einem Weitblick über unzählige Bergketten, welcher bei schönem Wetter bis in die Staaten reicht.

Der Ort selbst ist – gottseidank – nicht nach dem 0815-Muster der Retortenstädte in BC aufgebaut, sondern hat gezielt versucht, sich seinen Charme und seine Einzigartigkeit zu erhalten. Mit dem Wild-West Baustil und vielen kleinen Häusern, statt riesigen Komplexen, ist das auch wirklich gut gelungen. Man hat sofort die Übersicht und fühlt sich auf Anhieb wohl. Auch die Leute sind hier sehr freundlich und entgegenkommend. Vorallem in der Sommersaison, da haben sie weniger zu tun und somit mehr Zeit und lassen sich daher gerne in eine längere Diskussion verwickeln. Easy going halt..

 

Immer diese Uphills. Ich kann bald nicht mehr…

Unterkunft

Im Dorf selbst gibt es nur sehr wenige Hotels und diese sind auch nicht besonders günstig. Als Alternative bietet sich eine Übernachtungsmöglichkeit in Vernon an, welches sich ungefähr 20 Kilometer ausserhalb befindet. Die beste Möglichkeit ist definitiv, sich ein kleines Appartement für die gewünschte Zeit zu mieten. Wohnungen gibt es im Sommer bereits ab lächerlichen 300 Franken im Monat! Wer im Motorhome unterwegs ist, kann einfach auf einem der riesigen Parkplätze mitten im Dorf übernachten. Ruhige lage, mit kleinem Tümpelteich und schöner Aussicht für
umsonst!

Auch wenn wir gerne in unserem Wohnmobil sind, wird man gerne mal zu Grill und Jakuzzi eingeladen

Bikeshops

Es gibt im Dorf 2 Bikeshops, welche das nötigste Material führen und ein paar Bikes vermieten. Allzu viel darf man nicht erwarten, aber wenn etwas in die Brüche gehen sollte, kann man es bestimmt ersetzen oder reparieren lassen.

Trails

Von den Einheimischen hiess es bereits bei unserer Ankunft: „Whistler, Whistler, Whistler. Immer dasselbe! Zieh Dir mal Silver Star rein!“. Es ist leider eine Tatsache, dass viele Bike-Touristen, welche Tausende von Kilometern hinter sich bringen, um endlich mal in Kanada Mountainbiken zu können, sich lediglich in den Bikepark in Whistler stürzen und danach auch noch im Glauben leben, Kanada auf dem Bike erlebt zu haben. Auch wenn man keine Touren mag und sich mit dem Downhillbike nicht den Berg hinaufschleppen möchte, gibt es in BC mehr Alternativen zu Whistler als man glaubt. Neben Sun Peaks, Kicking Horse und Mount Washington, hat sich im letzten Jahr vorallem Silver Star profiliert. Und zwar absolut zu Recht, das kann ich schon mal vorweg nehmen…

An dieser 20 Meter langen Wand sind schon viele gescheitert – World Cup Downhill

Ich werde an dieser Stelle nicht auf jeden Trail am Berg eingehen können, da es einfach zu viele sind und daher den Eindruck eher verwässern würden. Nachfolgend also meine persönlichen Favoriten:

Rock Star

Ganz klar eine A-Line-Kopie, muss man zugeben. Aber Hallo! Auch eine Kopie der A-Line ist ne ganz nette Strecke, das müsste jedem klar sein. Rockstar steht ihr auf
jeden Fall in nichts nach und bietet sogar bremswellenfreie Anfahrten… You choose!

Superstar

Dieser Trail bereitete mir das geilste Feeling auf dem Bike, das ich jemals hatte. Ron’s Tip: „Try to do it without pedaling“ wirkte bei mir wahre Wunder! Soooo viel Flow und Speed durfte ich noch auf keiner Strecke erleben. Leider habe ich den Trail nicht ganz ohne zu Treten gemeistert, hatte aber das Grinsen für den Rest des Tages ins Gesicht genagelt. Es gibt Abschnitte, da fährt man innerhalb
von 10 Sekunden locker durch ebensoviele Anlieger. Die kleinen Kicker und Tables erinnern an Pumptracks, wo man mit einer aktiven Fahrweise unheimlich viel Speed herausholen kann und mit dem Speed dann durch die perfekt geformten Anlieger fliegt. Einfach göttlich!

Auch abseits der offiziellen Strecken gibt es in Silverstar ein paar richtige Leckerbissen

Flow

Dieser Name verpflichtet. Daher wollten wir uns auch bereits auf der dritten oder vierten Abfahrt auf diesen Trail stürzen und wurden in keiner Weise enttäuscht. Naturgemäss ist dieser Trail nicht ganz so technisch wie viele andere an diesem Berg, besitzt dafür eine der schönsten Aussichten und führt über wunderschöne Wiesen, die mit Wildblumen überwuchert sind und einfach zum Anhalten einladen. Dafür lässt einem der Trail aber weder die Zeit noch die Lust, denn einmal im Flow gibt es fast kein entkommen mehr. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb wir von Silver Star praktisch keine Bilder geschossen haben, sorry. Bis zur Mittelstation wird einem ein wirklich eindrückliches Spektrum an Sinnesgefühlen geboten: Die Aussicht auf die Täler und Berge, die Düfte der Wälder und Wiesen, der nahezu perfekt präparierte Trail und ein Gefühl von Einsamkeit, das einem in Whistler verwehrt bleibt.

Eine atemberaubende Aussicht auf einem atemberaubenden Trail – Flow.

World Cup Downhill

Auch auf diesem Trail werden die Erwartungen, die durch den Namen des Trails sugeriert werden, nicht enttäuscht. Ein wirklich schneller und mit technischen Spielereien vollgespickter Downhilltrail, der dem adrenalinsüchtigen Downhiller genau die richtige Dosis verpasst und den
ambitionierten Freerider vor Anstrengung und Aufregung nahezu röcheln lässt. Die unzähligen Wurzeln, Absätze,Kicker und mächtigen Anlieger verlangen jedem Fahrer das Äusserste ab und lassen nur die Besten und Fittesten
ohne einen Halt bis ins Ziel fahren.

Doubledog

Hoppla. Nach all diesen Strecken wollte ich mir eigentlich etwas ruhiges gönnen. Nach einer weiteren Runde auf dem Superstar juckte es mich jedoch in den Fingern und so machte ich mich auf den Weg, einen weiteren Double-Diamond-Trail in Angriff zu nehmen.. Juhuuu! Das war ein Fehler.
Nach einem ganzen Tag Bikepark rocken, geht einem manchmal der Saft aus, und in dem Fall sollte man sich nicht mehr allzu sehr übernehmen, denn ein Sturz passiert in diesem Zustand definitiv viel schneller. Zum Glück hat es mich nicht über den Lenker geworfen, von einem der grossen Wippen runtergehauen oder in einem der Wallrides weggespühlt.. Aber es war auf jeden Fall brutal anstrengend und daher nicht so genussvoll, wie die anderen Trails. Wer sich jedoch mal im Bikepark Silver Star befindet und eine richtige Herausforderung sucht, dürfte sie auf diesem Trail finden.

Herr Müller war spätestens nach diesem fiesen Sturz für einen Tag ein Rock Star.

Fazit

Wie anfangs erwähnt, gibt es in diesem Bikepark noch jede Menge weiterer Strecken und sie alle aufzuzählen würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Das Fazit steht jedoch bombenfest: Wer sich auf mehrere Hundert Kilometer an diesen Bikepark nähert, ist dazu verpflichtet einen Besuch abzustatten! Der Preis einer Tageskarte kostet lediglich 35 Franken und der 4er-Lift befördert einen zügig auf die Spitze. Danach gibt es ungefähr 35 verschiedene Möglichkeiten den Berg hinunterzukommen. Die Strecken eigneen sich für Anfänger, Familien, Freerider und Downhiller gleichermassen und sind einfach hammermässig präpariert. Vielen Dank an Frank und seine Trailbuilder-Truppe an dieser Stelle! Einen Bikepark mit so gut erhaltenen Trails muss man erst mal finden! Für uns ist klar: Bei unserem nächsten
Besuch in Kanada werden wir definitiv mehr Zeit für Silver Star einrechnen.

Hier noch ein paar hilfreiche Informationen zu Silver Star:

Offizielle Website: www.skisilverstar.com
Bilder: www.flowzone.ch
Videos: www.skisilverstar.com/video/summervideo/player.htm

Back home!

Canada

Es ist nass, es ist kalt und alles erscheint in einheitlichem Grau. Ja, wir sind zurück in der Schweiz.

Die letzten beiden Wochen unserer Bikeferien waren die Krönung
und der perfekte Abschluss zugleich. Obwohl wir noch Pläne
hatten, nach Nelson, Sun Peaks oder Fernie zu düsen, haben
wir uns entschlossen eine ganze Woche in Penticton zu verbringen.
Nicht ohne Grund, versteht sich. Einerseits kostete uns die
ganze Reiserei mit dem RV und dem Van immer wieder
viel Zeit auf den Highways und andererseits waren
uns die Leute in Penticton einfach zu symphatisch, um
sofort wieder weiterzudüsen. Ausserdem befinden sich
ein paar der geilsten Trails British Columbias in dieser Gegend, aber
lest selbst…

Canada - Back home!

Nach dem perfekten Biketag mit Frank
auf dem "Spanky", einem
gediegenen BBQ auf seiner Terrasse und dem anschliessenden
Bierfest, wollten wir erstmal ein wenig ausschlafen und uns
anschliessend Richtung Penticton auf den Weg machen. Um 10
Uhr war dann jedoch klar: Jeder möchte nochmals den Spanky
rocken. Beim zweiten Anlauf wirkte die Strecke nicht bloss
einfacher und flüssiger, auch die verschiedenen Obstacles
liessen sich viel leichter bewältigen. Woran das liegen
mag, bleibt mir ein Rätsel. Lässt es sich mit Restalkohol
tatsächlich besser fahren? Diese Theorie lasse ich lieber
ungetestet… Nach einer ausgedehnten Film- und Fotosession
auf dem Spanky, machten wir uns also wieder auf den Weg.

Über Vernon und Kelowna ging es in weniger als zwei Stunden
am Okanagan Lake entlang nach Penticton, wo wir innert
kürzester Zeit und völlig zufällig einen wirklich heissen
RV-Park gefunden haben: Mit Seeanschluss und Sandstrand!
Daraufhin schallte es von allen Seiten in gleichen Tönen:
Auszeit vom Biken – Strandurlaub ist angesagt! Einen ganzen
Tag lang lagen wir auf der faulen Haut und liessen uns abwechselnd
in der Sonne bräunen und anschliessend im kristallklaren Skaha
Lake abkühlen. Einfach herrlich! Dank Vale haben wir dann
auch noch zwei symphatische Mädels am Strand kennengelernt, mit denen
wir es dann am abend haben krachen lassen bis in die frühen
Morgenstunden. Dabei hat sich ausgerechnet Herr Schüssler
als King of the Dancefloor herausgestellt und nicht nur uns,
sondern auch die Einheimischen köstlich unterhalten.

Canada - Back home!

An den darauffolgenden 3 Tagen wurden
wir von unseren Freunden aus Penticton herumgeführt und hatten die Ehre ihre geilsten
Trails zu fahren. Nicht von schlechten Eltern! Den ersten
Tag durfte ich aufgrund meines körperlichen
Zustandes (Kopfschmerzen und Magenbeschwerden) nicht erleben. Am zweiten Tag war jedoch Rebellion angesagt und ich bin
heilfroh, dass mich Ron dazu überredet hat die 800 Meter
Anstieg mit meinem Rocky in Angriff zu nehmen. Nicht nur,
dass es mir dabei geholfen hat, die Gifte in meinem Körper
loszuwerden, denn ein schöner langer Anstieg hat halt oft
auch die Wirkung den Kopf freizumachen. Nach 1 Stunde lockerem
Aufstieg mit atemberaubender Aussicht hatte ich jedenfalls
wieder ein breites Grinsen auf der Glocke und fühlte mich
wieder topfit und motiviert. Die darauf folgende Abfahrt
auf dem Rebellion war dann noch die Krönung eines weiteren
unvergesslichen Biketages.

Rebellion ist an und für sich bereits ein sehr schneller
und unglaublich flüssiger Trail. Nachdem sich aber Frank
fast jedem Zentimeter auf dieser Strecke gewidmed hat, ist
er ein einzigartiges und unvergleichliches Erlebnis. Jeder
Anlieger und jeder Kicker ist perfekt geshaped und garantiert
Flow vom ersten bis zum letzten Meter. Keine brachialen Stunts,
keine meterhohen Drops oder Gaps zeichnen diese Strecke aus,
sondern ein uneingeschränktes dahingleiten, das nur mit dem
Tiefschneefahren auf einem Snowboard vergleichbar ist: Man
schwebt nahezu durch die Kurven, gleitet über die Kicker
und landet fast geräuschlos auf dem nahezu makellosen Waldboden
um sich gleich anschliessend wieder mit Vollgas in den nächsten
Anlieger zu werfen. Epic! Weder die Aussicht, noch der Trail
kann in Worte gefasst werden – deshalb lasse ich diese Aussagen
hier so stehen und verweise auf die Helmkamera-Aufnahmen,
die Ihr bald zu sehen bekommen werdet..

Canada - Back home!

Am abend waren wir also wieder ziemlich
erschöpft und gönnten
uns nach dem Essen einen lockeren Abend vor unserem Motorhome,
damit wir am folgenden Tag wieder fit und munter die Trails
rocken konnten. Das Ziel war eigentlich Kelowna, genauer
gesagt Westbank: Die drei Amigos sollen wir uns ansehen und
Powers Creek sei ein wirklich geiler Trail. Als uns jedoch
Maria mitteilte, dass Dax und ein paar andere Jungs aus Penticton
den Peat Bog rocken möchten, wurde uns die Entscheidung abgenommen.
Peat Bog? Aber sicher doch! Mit Dax sind wir also losgeshuttelt
und haben einen der klassischsten Trails der Gegend unter
unsere Reifen genommen. Bald wurde uns klar, weshalb er unter
den Einheimischen als "Old School Trail" läuft, er wird nicht
mehr sehr oft unterhalten und die Obstacles und Stunts sind
in einem eher etwas desolaten Zustand. Trotzdem entschädigt
einen dieser Trail mit vielen kleinen Drops und Logrides
voll und ganz. Glücklich, erschöpft und langsam aber sicher
ungeduldig auf die Trails in North Vancouver, verabschiedeten
wir uns von unseren neu gewonnen Freunden aus Penticton und
machten uns auf den langen Weg zurück nach Vancouver. Am
Sonntag abend, nach nahezu 6 Stunden Autofahrt trafen wir
wieder in North Vancouver ein und nahmen uns für den nächsten
Tag den Mount Seymour vor.

Canada - Back home!

CBC rocks! Unglaublich wieviel Arbeit
und Herzblut man in diesen Trail gesteckt hat! Fast jeder
Meter ist perfekt ausgebaut und mit Steinen gepflastert
oder mit wunderschönen Leitern
oder Brücken bestückt. Ein wahrgewordener Traum!
An einem Nachmittag sind wir 2 mal den CBC, Dale’s Trail,
Pingu, Incline und den Corkscrew gerockt. Am abend lagen
alle wieder mit einem erschöpften aber überglücklichen
Smile vor dem Motorhome. Da ich an jenem Tag gleich meinen
31. Geburtstag feierte, begossen wir das Ganze mit ein paar
Wodkas und machten uns auf in den Ausgang nach Vancouver
Downtown. Jeder, der das bereits einmal erlebt hat, kann
es sich bestimmt gut vorstellen.. Allen anderen werde ich
das nicht mal versuchen zu erklären: Unreal!

Am vergangenen Dienstag,
unserem letzen Biketag, haben wir uns dann auf den Mount
Fromme begeben. Da Müller kein funktionierendes Schaltwerk mehr hatte
und Dave ständig die Kette rausgeflogen ist, konnten
Vale und ich uns beim Uphill absetzen und kamen nach einer
Stunde mit 15 Minuten Vorsprung oben an. Psychologisch gesehen
hat uns das unglaublich gut getan, gell Vale? Beim Uphill
lernten wir Nathan kennen, einem sehr symphatischen Kanadier
mit deutschen Wurzeln, der sich darüber freute ein paar
Leute zu treffen, mit denen er sich auf deutsch unterhalten
konnte. Am Trailhead des Upper Oilcan traffen wir dann noch
2 Flowrider aus der Stuntcrew von Dangerous Dan, mit denen
wir dann ganze 5 Stunden unterwegs waren und 5 Stunden lang
Trails wie Oil Can, Air Supply und Ladies Only rockten. WOW!
Wir waren schon fit und schnell unterwegs und nahmen viele
der Stunts und Logrides unter unsere Räder. Was aber
Andrew, einer der Flowrider, uns vormachte war wieder mal
jenseits unserer Auffassungsgabe. Sämtliche Drops und
Gaps nahm er mit einer Leichtigkeit, die für uns wohl
für immer unverständlich
bleiben wird. Auf den Trails waren wir locker und agil
unterwegs, aber an die wirklich kranken Sachen haben wir
uns noch immer nicht gewagt. Auch nicht schlimm, denn dadurch
hatten wir jede Menge Zeit unsere Foto- und Videokameras
auf die Hauptakteure zu richten und einige wirklich sehr
gelungene Aufnahmen in den Kasten zu bekommen. You’ll see!

Canada - Back home!

Beide Tage auf dem North Shore waren
ausnahmslos perfekt und stellten einen gelungenen Abschluss
unserer Reise dar. Auch der Wettergott hatte danach die
Idee, endlich mal ein oder zwei Tage frei zu nehmen, so
dass nach fast 4 Wochen ununterbrochenem Sonnenschein,
an unserem ersten Shoppingtag auch der Himmel zutat und
ein paar Regentropfen zu spüren
waren. Who cares, right? 😀

Am Mittwoch haben wir dann unseren RV
wieder sauber gemacht und abgegeben und sind am Abend nochmals
deftig in den Ausgang. Am Donnerstag war Shopping in den
diversen Bikeshops angesagt und am abend dann wieder in
den Ausgang. Jaja, mussten das schon ausschöpfen, schliesslich ist man ja nicht oft
in dieser Gegend. Das Packen und die Heimreise war dann naturgemäss
sehr anstrengend, nervenaufreibend und langwierig. Wenigstens
sind alle unbeschadet und ohne grosse Verluste wieder zuhause
angekommen und hatten sich nur noch mit dem Jet Lag und dem
geschändeten Körper abzugeben. Der Bewegungsapparat
war 4 Wochen lang unter Dauerbelastung und muss nun kuriert
werden. Auch die gesammelten Eindrücke müssen zunächst
noch verarbeitet werden.. Ich mache das am Liebsten, indem
ich schreibe.. Also dürft Ihr euch noch auf die eine
oder andere Story freuen. Wenn mir die Ideen ausgehen werde
ich auch noch ein paar Streckenbeschriebe oder Bikepark-Reports
zusammenstellen. Herr Thalmann hat sich bestimmt schon hinter
das Filmmaterial geklemmt. Stay tuned!

Canada - Back home!

Way to go!

Canada

Hey there! Tut uns wirklich leid, dass wir gerade mal 2 Berichte in 4 Wochen zustande gebracht haben. Aber wie Ihr euch bestimmt vorstellen könnt, ist diese Zeit in Kanada für uns sehr kostbar und jeder möchte die Momente bis zum Letzten auskosten. Daher nehme auch ich lieber mal ein Molson oder einen Vodka zur Hand, als die Kiste anzuschmeissen. Ein paar Bilder haben wir ja regelmässig reingestellt und die Erlebnisse und Eindrücke werden wir nach unserer Ankunft gerne Revue passieren lassen und niederschreiben.

Momentan sind wir wieder in Vancouver zurück und sitzen zum letzten Mal in unserem Motorhome im Capilano RV Park. Herr Schüssler, unser Ernährungsberater und Teamkoch, kocht gerade ne riesige Pfanne Pasta, die wir uns heute wieder einmal redlich verdient haben. Zum Apéro gabs erst Burger und Bier, gefolgt von einem leckeren Gin Tonic. Jaja, es fehlt uns nicht an vielem… aber alles der Reihe nach.

Nach unserer guided Tour und einem Tag North Van und einem Tag Kamloops, begaben wir uns vor über einer Woche Richtung Vernon. 20 Kilometer östlich davon liegt nämlich Silverstar, ein rasant wachsender Bikepark, der Whistler bald den Rang ablaufen könnte. Die Trails waren in einem sensationellen Zustand und genau nach unserem Geschmack. Wer die A-Line in Whistler mag, darf sich den Trail namens Rockstar auf keinen Fall entgehen lassen. Etwas kleinere Tables und Stunts als in Whistler, aber absolut ohne Bremswellen oder Massenandrang. Superstar ist ein weiterer flowiger Trail, der es uns wirklich angetan hat. Mit Highspeed kann man sich in unendlich viele und einfach perfekt geshapte Anlieger werfen, die kleinen Kicker und Tables spielerisch und mit Leichtigkeit bewältigen und die gesamte Strecke praktisch ohne einmal zu treten abfahren. Bis zu diesem Zeitpunkt war dies mein absolut geilstes Erlebnis auf dem Bike. Ohne Frage. Aber die Überraschungen, die Silverstar zu bieten hatte, waren noch nicht ausgeschöpft.

Im Bikepark selbst gibt es unzählige Trails, die jedem Fahrstil entgegenkommen. Uns haben es unter Anderem auch der Worldcup und der Flow angetan, welche beide eher flüssig zu fahren sind und mit dem entsprechenden Speed zu einem heftigen Geschwindigkeitsrausch verhelfen können. Helter Skelter ist ein eher technischer Trail mit ein paar steilen Stunts und ziemlich kniffligen Passagen, Double Dog ist ein richtiger Downhilltrail mit eher wenigen, dafür aber trickigen Stunts, Big Brother wiederum hat sehr viele Anlieger und Tables zu bieten und und und. Ihr seht, ich komme nicht einaml mehr mit dem Schreiben mit und werde mir zuhause nochmals alle Trails in Ruhe in Erinnerung rufen und ein paar detaillierte Streckenbeschriebe zusammenstellen. Fest steht jedoch, dass für jeden BC-Besucher ein längerer Zwischenstopp in Silverstar ein MUSS ist!

Wie bereits erwähnt, hält Silverstar einige Überraschungen für jeden Biker bereit und wir hatten unser Highlight sogar erst nachdem der Bikepark seine Tore am 4. September geschlossen hatte. Frank und Ron hatten bereits am Vorabend des Labor Days von Spanky geschwärmt. Einem Trail gespickt mit Hunderten von Obstacles die alle absolut fahrbar sind und so gut unterhalten und aufeinander abgestimmt, dass man es kaum fassen kann mit wieviel Flow und Speed man über diesen Trail fetzt. Die Eindrücke und Einzelheiten kann ich wirklich schwer in Worte fassen und empfehle daher einfach die Bilder von Silverstar anzusehen und auch nach den noch kommenden Filmen aus diesem Urlaub Ausschau zu halten.

Nachdem jeder von uns gespanked wurde, liessen wir den Nachmittag auf Franks Terrasse mit ein paar kühlen Bieren ausklingen. Obwohl wir eigentlich noch am selben Tag weiter wollten, kamen wir einstimmig zum Schluss, dass dieser perfekte Biketag mit einem Barbeque abgeschlossen werden sollte – nicht nur um ihn gebührend zu feiern, sondern auch Frank unseren Dank auszusprechen. Ich werde bestimmt nicht ins Detail gehen, aber wir hatten alle unseren Spass und werden diesen Tag bestimmt für immer in Erinnerung halten. Thanks Frank!

Wohin es uns nach Silverstar zog, was wir dort erlebt haben und welche atemberaubenden Trails wir dort rocken durften werdet Ihr in Kürze lesen. Ich muss jetzt raus, denn das berühmt berüchtigte Nachtleben von Vancouver wartet schon ungeduldig. Seeya!

On the road again

Canada

Unsere Abwesenheit im Indernet ist euch bestimmt schon aufgefallen. Der Grund dafür ist viel weniger die mangelnde Gelegenheit, online zu gehen, als viel mehr die mangelnde Lust. Biken ist angesagt! Nach vier ausgefüllten und ereignisreichen Tagen im Whistler Bikepark, wo wir uns mächtig ausgetobt haben, sind wir nun seit 3 Tagen mit unseren Freeride Guides unterwegs.

Am Freitag wurden wir am Mittag abgeholt und bald darauf in einen Helikopter gesetzt. Unglaublich geiles Erlebnis, muss man schon sagen, aber im Grossen und Ganzen einfach viel zu kurz. Wir wurden auf der Kuppe eines zweitausenders in der Nähe von Whistler abgesetzt, der sich Rainbow Mountain nennt. Die Aussicht war wahrlich umwerfend und wir hatten das Glück es lange genug zu geniessen, da der Heli noch eine weitere Truppe abholte (Schweizer natürlich) und dann mit unseren Bikes im Schlepptau auftauchte. Nach den üblichen Vorbereitungsritualen (Nein, Rauchen war nicht erlaubt) gings dann auch gleich los. Die Trails waren zwar nicht so unberührt wie wir uns das ursprünglich vorgestellt hatten, aber von einer wirklich wilden und eindrücklichen Flora umgeben und mit einer unvergesslichen Aussicht gesegnet. Die Beschaffenheit war staubig, staubig und auch ein wenig staubig. 10 bis 15 Zentimeter tiefe Staubschichten auf einer steilen Abfahrt mit verdammt vielen losen Steinen, Wurzeln und Rockfaces. Rough stuff. …und staubig.

Mit dem Staub war es dann auch am nächsten Tag so eine Sache. Diesmal in Pemberton, ca. 35 km von Whistler entfernt. Dort gings erstmal mit dem grossen Van über steile Kiesstrassen zum ersten Trail. Soll locker und flowig sein… und gleich beim Einstieg gabs zwei superheftige Rockfaces. Jaja, für unseren Guide kein Problem, aber für uns am frühen Morgen einfach zuviel. Der Rest des Trails war dann aber eher nach unserem Geschmack. Steil, technisch, aber sehr sehr spassig. Der zweite Trail war dann wieder sehr sehr geil. Vor allem die endlos lange Sektion über die Slickrocks hat uns ein grosses Lächeln auf die Lippen gezaubert. Ready to rumble. Diesen Trail konnten wir an diesem Tag sogar noch ein zweites Mal fahren. Shuttle sei Dank! Beim dritten Ausflug an diesem Tag über Logrides und Drops konnten wir am Schluss noch eine sehr eindrückliche Demonstration unseres Guides Brian bestaunen. Nach einem Drop auf eine Holzrampe schoss er mit Highspeed über ein 3 ziemlich heftige Gaps (6 m, 8 m und 4m). Ohne Probleme. Wie zur Hölle geht das?

Am Sonntag waren wir im von uns bisher weniger geliebten und gelobten Squamish unterwegs. Unser Guide Michael führte uns zum Start von Powersmart, gleich neben dem berüchtigten 19th Hole und Peanuts, einem Trail, den wir bei unserem letzten Besuch vor zwei Jahren bereits ablaufen durften. Powersmart ist ein Trail, der mit viel Speed gefahren werden muss, da einem ansonsten die Geschwindigkeit fehlt, um die riesigen Wurzeln und Steine sauber zu überfahren. Sobald man jedoch ins richtige Feeling kommt, ist der Speedrausch gewaltig und man springt über heikle Passagen, die man vorher viel zu langsam und unsauber durchfahren hätte. 10 Tage in Kanada und wir stellen bereits bemerkenswerte Fortschritte in unserem Fahrkönnen fest. Kleinere Drops werden zum Teil ohne Augenzwinkern und sauber unter die Räder genommen. Auch der eine oder andere Double durfte schon zu viel Lächeln verhelfen und Logrides fahren wir grösstenteils schon sauberer als gewisse Locals, ausser es ist steil oder hoch oben. Wir müssen nämlich wieder einmal feststellen, dass die Trails und die Berge für gewisse Biker bloss aus steilen, fast unfahrbaren Passagen oder Stunts bestehen. Zuzusehen, wie ein Biker diese Hürden mehr oder weniger kontrolliert meistert, ist schon sehr eindrücklich. Aber einen schnellen flowigen Singletrail richtig zu meistern, sauber zu fahren und Kurven und Hindernisse mit einer gewissen Eleganz und Kontrolle hinter sich zu bringen gehört genauso dazu, wie ein paar mal anzuhalten um die Umgebung und deren Schönheit zu geniessen. Zum Glück sind die Aspekte des Bikens so vielfältig und jeder findet seinen Frieden, so oder so.

Zurück zum Biken in Squamish. Das Ende von Powersmart war ziemlich anstrengend, da es immer wieder hinauf ging und wir mit unseren Big Bikes in dieser Hitze verdammt schnell ins Schnauffen kamen. Herr Valentin fühlte sich aufgrund einer Mitternachtspizza nicht sehr wohl und quälte sich mit bleichem und schmerzverzerrtem Gesicht über die Trails. Pseudotsuga (Sprich: Sudozuga) ist ein Trail, den wir vor zwei Jahren auch schon mit dem Hardtail geniessen konnten. Mit mehr Federweg war er einiges angenehmer zum Fahren, aber die Schweissperlen und der schwere Atem blieben trotzdem nicht aus. Zurück im Van ging es nach einem kurzen Besuch in unserem ersten A und W Burgerladen (Juhuuuuuu! Unsere gesundheitsbewussten Guides gaben endlich unseren Gelüsten nach) gings gleich ab Richtung Horseshoe-Bay und ab auf die Fähre Richtung Nanaimo auf Vancouver Island.

Mehr über Vancouver Island, Kamloops und Silverstar in ein paar Tagen. So long and ride on!

Ein paar Sprüche des Tages:

Herr Valentin zeigt auf seinen Bauch und meint: "Dä muess wäg"

Herr Valentin nach dem z’Nacht: "Ich gönne mir jetzt noch einen Nacho-Teller, da ich ja soviel Sport getrieben habe und sogar noch eine Gegensteigung bewältigen musste." Mit Gegensteigung ist übrigens der grosse Step-Up auf dem Freight Train gemeint.

"Schoggi isch Schoggi ond Chääs isch Chääs."

Herr Müller nach drei Stunden schlaf auf der Couch: "Näi wäisch, nome chli chille"

"Did you know that vegeterian is an old indian word for bad hunter?"

Brian, einer unserer Guides, zu Müller: "Nice rims you got there"

Whistler Baby!!!

Canada

Wie ein Heimkommen fühlte sich die Ankunft in Vancouver an. Die Strapazen des langen Fluges sind schnell in Vergessenheit geraten. Irgendwie kam uns alles sehr vertraut vor und wir fühlten uns, als wären wir keine 3 Monate weg gewesen. Das ist natürlich nicht der Fall, wie wir wenig später feststellten. Die Baustellen von damals sind zu stolzen Hochhäusern gewachsen, die Skyline von Vancouver ist noch eindrucksvoller als vor zwei Jahren. Ansonsten hat sich auf den ersten Blick wenig verändert, massenweise Fast Food Ketten die nicht nur Burger, Thaifood oder Pizza anbieten, sondern auch mal einen Donair, wie hier ein Kebab mit Flade, Swibel und beidi Soss genannt wird.

vancouver whistler

Vancouver City vom Schiff aus. Der Berg rechts ist übrigens der in Amerika liegende Mt. Washington

Leider konnten wir die Eindrücke von Vancouver nur vom Perimeterbus aus geniessen, mit dem wir uns vom Flughafen direkt nach Whistler befördern liessen. Naja, mehr oder weniger direkt. Nach diesem langen langen Flug haben wir uns einen richtigen Burger verdient. Serki nützte die erste Pinkelpause gleich dazu, den Burger King zu plündern. Triple Stacker für alle! YESSSSS!!! Ganze drei Stunden benötigten wir für die 90 Kilometer. Kein Wunder, denn der Perimeterbus machte seinem Namen alle Ehre, als er über ein Dutzend Fahrgäste in den diversen Districts von Downtown Vancouver abholte. Danach ging es über den Highway Richtung Squamish und Whistler. Squamish ist übrigens von einem abgefuckten Loch im Hinterland zu einem ansehnlichen Kleinstädtchen mutiert. Die Vorboten der Winter-Olympiade 2010, welche hauptsächlich in Whistler stattfindet, aber lauter Investoren anlockt, die ihr Geld gut angelegt glauben. Mal abwarten, ob das die Rendite bringt, die sie sich erhoffen oder ob Squamish nach der Olympiade nicht wieder zu dem Loch wird, das es schon immer war. Nach über 24 Stunden, mit den üblichen Leiden einer langen Anreise und langsam aber sicher einigen Anzeichen von nervlicher und körperlicher Erschöpfung, kamen wir in Whistler an und wurden geradewegs vor unserer Lodge abgeladen. Obwohl es erst sechs Uhr abends war, fanden wir die Reception leer vor und mussten die Schlüssel erst noch auftreiben. Nach der ersten, wohl verdienten Dusche wurden die Bikes ausgepackt und zusammengeschraubt. Obwohl dies unsere letzten Kräfte aufbrauchte, machten wir uns noch auf den Weg ins Whistler Village, um im Longhorn auf unsere Ferien anzustossen. Das musste sein. Der Ausgang wurde jedoch relativ kurz gehalten, damit wir uns endlich wieder einmal eine Nacht in einem richtigen Bett gönnen konnten.

First Day in Whistler!
Gemütlich einkaufen und das Städtchen besichtigen. Das erste Frühstück wurde im Quiznos eingenommen und bestand aus einem Philly Cheese-Steak. Mahlzeit. Am Mittag wurden die Bikes gepackt, eine Triple-Play-Karte für drei Tage gekauft und schon sassen wir auf dem lang ersehnten Lift der Garbanzo Lifting Corporation. Um uns richtig aufzuwärmen und auch das Feeling für die Sprünge und Drops zu bekommen, machten wir uns auf zum Joyride-Park, wo 5 Tables und 4 Drops zum Einsteigen hingestellt wurden. Nach gut einer Stunde war aber der Drang zu gross, um länger zu verweilen. Der Drang: A-LINE!!!

vancouver-lions-gate-bridge-night

Nicht umsonst wird er als einer der geilsten Trails der Welt bezeichnet. Dieser Flow, die unglaublich vielen Kicker, Tables und Anlieger findet man auf keinem anderen Trail dieser Erde. Wie blutjunge Anfänger stellten wir uns auf unserer ersten Abfahrt an. Kaum mehr als drei oder vier der grösseren Tables konnten wir sauber überfliegen, aber was solls. Spass macht es allemal. Leider hatten wir bereits nach der ersten Abfahrt auf der A-Line eine etwas unerfreuliche Überraschung. Herr Valentin hat sein Kona geschrottet. Sein Schaltwerk ist abgebrochen und hat nach erstem Augenschein nicht nur das Schaltauge mitgerissen, sondern auch gleich ein Stück des Hinterbaus. Als er sich auf die Suche nach einem Bikeladen machte, tauchten Dave, Mäsi und ich in den Dirt Merchant ein. Dieser ist momentan leider in einem eher dürftigen Zustand. Nicht mehr gespickt mit den Bremswellen, die wir vor zwei Jahren antrafen, aber trotzdem nicht sehr flüssig zum Fahren und eher für Leute mit besseren Skills umgebaut. Nach wenigen Minuten waren wir wieder im Village und sahen Herrn Schüssler gemütlich im Longhorn sitzen und einen Strawberry Margherita schlürfen. Als wäre nichts gewesen. Offensichtlich hat es doch nur sein Schaltauge erwischt. Kurz ausgetauscht und weiter geht’s. Glück gehabt!

canada whistler

Also nochmal auf die A-Line. Beim zweiten Run gelangen die Jumps über die wundervoll geshapten Tables schon um einiges besser und der Flow stellte sich langsam aber sicher ein. Da wir uns nicht schon am ersten Tag verletzen wollten, liessen wir es locker angehen und machten noch zwei weitere Läufe auf der A-Line, um uns anschliessend im Longhorn nochmals mit kühlem Bier zu versorgen, einen Burger zum Apéro reinzuhauen und uns dann langsam wieder Richtung Lodge auf den Weg zu machen. Nach einer wohltuenden Dusche und einem ‚Feierabend‘-Bierchen sitzen wir nun faul in unserem Wohnzimmer. Dave liest gerade das neue Decline, Herr Schüssler hat noch immer nicht genug und macht einen Teller voller überbackener Nachos. Herr Müller liegt vor mir auf dem Sofa und schläft fast. Ich sitze, wie ihr bestimmt schon ahnt, vor unserem neuen Macbook und schreibe mal die ersten Eindrücke nieder…

In den nächsten Tagen gibt’s dann die ersten Bilder zu bewundern. Das Wetter ist perfekt und die Trails sind praktisch leer, das sollte ein paar gute Aufnahmen geben.

That’s about it. Seeya soon!

Fi’zi:k Freekshow #3

Fizik

Die neueste Ausgabe der Freekshow ist draussen!

Hier der Link zur ersten Freakshow im PDF-Format: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #1

Hier die Ausgabe zwei: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #2

 

Ausgabe Nummer 3: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #3

Link: http://www.fizik.it

Specialized

Nach und nach stellen die Bike-Hersteller stolz ihre Modelle 2007 vor. Dabei stehlen die neuen Specialized-Bikes allen die Show. Ob die neuen Designs (oder ihre Designer) jedoch besonders innovativ oder einfach kindisch sind, sei mal dahingestellt. Fakt ist nur, dass gewisse Farbmuster ziemlich gewöhnungsbedürftig sind (milde ausgedrückt). Nicht auszuschliessen ist, dass Teamfahrer Darren „The Claw“ Berrecloth dort das eine odere Wort mitgesprochen hat – so liesse sich zumindest die Farbgebung der neuen Demo-Modell erklären (siehe Bild).

Specialized - Love it or hate it

Ganz neu ist ebenfalls die Specialized-Gabel mit 15 cm Federweg, die beim neuen Carbon-Enduro (oben abgebildet, Federweg 15 cm am Heck) verbaut sein wird. Die Gabel ist hauptsächlich luftgefedert, hat aber zur Unterstützung eine Stahlfeder eingebaut. Sie ist komplett einstellbar und hat massive 35 mm Standrohre. Was jedoch eher gewöhnungsbedürftig erscheint, ist die Doppelbrücke. Gerade auf engen Trails mit Spitzkehren biete eine Einfachbrücke halt schon gewaltige Vorteile. Ob da die minim höhere Steifigkeit diesen Nachteil wieder wettmachen kann, mag ich zu bezweifeln.

Ziemlich mühsam ist, dass Specialized mit ihrer Federgabel eigene Wege geht betreffend dem Durchmesser der Steckachse – 25 mm sind ja gut und recht und sicher bombensteif, aber es braucht halt wieder spezielle Specialized-Naben…

Specialized - Love it or hate it

Zum Glück betreffen die neuen Farb-Designs lediglich einige der Freeride-/Downhillbikes. Specialized hat nämlich weiterhin Rahmen im Sortiment, die etwas weniger auffälllig sind, wie zum Beispiel die neue Cross-Country-Rakete Carbon S-Works (unten).

Bleibt abzuwarten, wie die neuen Modell bei der Biker-Gemeinde ankommen. Denn nicht jedermann liebt geschwungene, einem Fasnachts-Kleid ähnelnde Muster. Die Meinungen werden (ganz bestimmt) geteilt sein…

Specialized - Love it or hate it

Link: http://www.specialized.com

Kanada, wir kommen!

Canada

In ziemlich genau einer Woche geht’s los! Die geführte Tour ist organisiert, der Wohnwagen und der Van sind gebucht, die Bikes sind ready und die Vorfreude ist unermesslich! Wir fliegen nach Kanada!

Am Sonntag, 20. August, um 8 Uhr früh fliegen wir über London Richtung Vancouver. Noch am selben Tag um drei Uhr (Ortszeit) werden wir voraussichtlich landen. Voraussichtlich deshalb, weil ja in England gerade die Terroristensaison anläuft und jeder zweite Flug gestrichen wird. Man darf nicht mal mehr Handgepäck ins Flugzeug nehmen. Toll, wir haben ja fast kein Material dabei für 4 Wochen Reisen, Biken, Filmen und Fotografieren. Was soll’s, „Ankommen“ heisst die Devise 😉

Canada - Kanada, wir kommen!

Von Vancouver werden wir uns noch am selben Tag Richtung Whistler begeben und schon mal die ersten kulinarischen Köstlichkeiten (aka Burger, Enchilladas und Burritos) reinwerfen. 3 Tage lang toben wir uns dann im Bikepark Whistler aus. A-Line, Dirt Merchant, Freight Train und all die anderen unvergesslichen Trails, die der geilste Bikepark der Welt zu bieten hat.

Ausserdem ist auch erst seit kurzem der AirDome für die Öffentlichkeit zugänglich, somit werden wir bestimmt auch unsere ersten Jumps in eine Foampit springen. Die feste und flüssige Nahrung werden wir hauptsächlich im Longhorn einnehmen. Der Ausgang in Whistler kann ja manchmal auch sehr unterhaltsam werden 😉

Canada - Kanada, wir kommen!

Nach diesen 3 Tagen beginnt unsere geführte Tour mit den Westcoast Freerideguides. Gleich am ersten Tag geht’s mit dem Heli rauf!!! Yeeeehaaaaaa!! Auf ein solches Erlebnis warten wir alle schon seit Ewigkeiten und sind dementsprechend gespannt darauf. Gleich am nächsten Tag geht es ab nach Pemberton, wo es auch einige sehr interessante Strecken zu haben scheint. Vor zwei Jahren mussten wir diesen Stop aus Zeitgründen streichen. Daher ist es perfekt, diese Gelegenheit nochmals zu erhalten.

Canada - Kanada, wir kommen!

Am darauffolgenden Tag gibt es noch 1 bis 2 Shuttlesessions in Squamish (Link: Bericht vom letzen Trip) gefolgt von der Überfahrt nach Vancouver Island auf der Fähre. Auch Vancouver Island konnten wir letztes Mal nicht mehr dazwischen schieben und sind daher umso glücklicher darüber, mit den Guys von WCFG gleich 3 volle Tage dort zu verbringen.

Canada - Kanada, wir kommen!

Zurück in Vancouver (am 30.8.) werden wir dann mal eine kurze Pause einlegen, um uns in der Stadt ein wenig auszutoben und unseren Wohnwagen und den Van vom Flughafen abzuholen. Ab dem letzten Tag im August geht es dann für ganze 2 Wochen los auf den grossen Roadtrip! Kamloops, Sun Peaks, Kelowna, Salmon Arm, Silver Star, Nelson WIR KOMMEN!!

Silverstar soll offenbar ein ganz heisser Geheimtip sein, weshalb wir uns auch sofort dorthin begeben. Ron und hoffentlich auch Maria (unsere Buddies aus Penticton) werden wohl auch mit von der Partie sein.

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Ich könnte stundenlang weiterquatschen, aber ich werde immer nervöser und aufgeregter, also lass ich es sein. Ein paar kleine Infos noch: Kameras (Film als auch Foto) sind eingepackt. Ihr dürft Euch also auf regelmässige Bilder und Berichte freuen. Auch den einen oder anderen Kurzfilm wird es zu sehen geben. STAY TUNED!!!

 

NWD

Der Trailer für das neue Werk von Freeride Entertainment
ist online!

Download NWD 7 – Flying High Again Trailer in Quicktime (37 MB)

Viel Spass!

Link: http://www.nwdfilms.com

Heidy Tuning

Brandaktuell und voller Stolz verkünden wir ein neues Schweizer Produkt auf dem Mountainbike Markt: Die Kettenführung von Heidy-Tuning!

Seit geraumer Zeit ist Holger bereits an der Entwicklung dieses Schmuckstückes. Gespannt wartet die halbe Schweiz auf die erste Kettenführung aus unseren Landen. Das Warten hat sich gelohnt!

Heidy Tuning - Die huere Ürner wider!

 

 
Technik:
  • 215 Gramm! Leichtestes CNC-System auf dem Markt.
  • Stufenlose, synchrone Einstellung von Kettenblattgrösse und Kettenlinie von der Vorderseite . Kein lästiges Rückseiten-Gefummel‘. (Pat. pend.)
  • Verdrehsichere obere Führung verhindert Zug auf das Lasttrum der Kette beim Einfedern des Hinterbaus.
  • Rostfreie Schrauben sind so angeordnet, dass bei deren Bedienung weder Kettenblatt noch Kurbel im Weg sind.
  • Für die Justage ist nur ein Imbusschlüssel nötig.
  • Passt an die meisten Rahmen (sogar Nicolai M-Pire)
  • Der Arm braucht keine Klemmmöglichkeit fürs Tretlager. Das nervende Demontieren des Innenlagers und der Kurbeln entfällt. Ein Tretlageradapter ist separat erhältlich.
  • Saubere Führung durch verzahntes, schwimmendes
    Pulley mit bocksteifen Seitenführungen. (Pat. pend.)
  • Alle Gewinde sind geformt statt geschnitten und dadurch bombenstabil. Ausreissen ist fast unmöglich!
Qualität:
  • Komplett CNC-gefräst/gedreht. Keine billigen
    Stanz- oder Gussteile.
  • Alle Teile sind bis zur letzten Schraube als Ersatz erhältlich
  • Swiss made
  • Top Funktion!
  • Ready for racing

Pimp-Faktor:

  • Exklusivität! Nicht jeder hat
    ein Stück Heimat an seinem Bike.
  • Edles Design mit geilen Farben. Neidische Blicke sind Dir sicher!
 

Heidy Tuning - Die huere Ürner wider!

Nich nur in unzähligen schicken Farben bekommt man dieses einzigartige Stück Handwerkskunst, ausserdem kann jedes Einzelteil bis zur letzten Schraube nachbestellt werden. Das nennt man
Kundendienst!

Bestellen kann man diese Edelteile auf der neuen Homepage von Heidy-Tuning: www.heidy-tuning.ch. Neben einem neuen Online-Shop, technischem Support oder Hintergrundinformationen, gibt es auch jede Menge Bilder zu bestaunen.

Wer sich eine gepimpte Kettenführung zulegen möchte, schlägt am Besten gleich sofort zu: Bis zum 10. August gibt es einen Einführungspreis von CHF 249.–

Link: http://www.heidy-tuning.ch