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The Collective

Die meisten Bikefilme widmen sich dem Schema höher, schneller, weiter… dazu schnelle MTV mässige Schnitte mit grauenhaftem Soundtrack. Krasse Action zwar, aber die Seele des Bikens fehlte… FLOW!

Bei Collective sucht man vergebens nach den weitesten Gaps, höchsten Drops oder anderen Rekordmarken. Klar, das Level und die Professionalität der Fahrer ist unglaublich hoch, aber einfach anders eingesetzt.

Noch nie wurde der Fahrspass und der Flow so perfekt eingefangen. Als Zuschauer wird man in eine Traumwelt mitgenommen… und der Drang zum Biken steigt ins unermessliche. Ob gigantische Wallrides in Utah, göttliche Singletrails fernab jeder Zivilisation oder Logrides im Wald, noch nie wurde die Freude am Biken so intensiv vermittelt.

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Wie kann sowas entstehen? Man nehme die besten Fahrer, die besten Fotografen und die besten Filmer dieses Metiers… lasse sie gemeinsam nach der perfekten Aufnahme suchen und führe dies dann hochprofessionell durch. Et voilà… The Collective.

Ohne Frage der mit Abstand perfekteste Bikefilm. Kurz und bündig. Pflichtkauf!

The Collective Soundtrack:

„Spirit of India“ by Terry Oldfield
„Lend me your love“ by Slackstring
„Trippin“ by Zion
„Candle“ by Slackstring
„Earth bound child“ by the John Butler Trio
„Domino“ by Thunderball
„Break to the future“ by Phontaine
„Thing about it“ by Sweatshop Union
„Like the Angel“ by Rise Against
„Torches“ by Rise Against
„Track 16“ by DJ Marlin
„Track 2“ by DJ Marlin
„Sunday Jen“ by Slackstring
„Life in the Rain“ by Quantic
„Stone Love“ by Pepper

Der Film in voller Länge zum online anschauen:

Counterparts
Counterparts ist ein Projekt von DH Productions (Chain Reaction Serie) und Aaron Chase, dem durchgeknallten Alleskönner. Er war früher DH Racer, wechselte dann zu Trials, Street und Dirtjump und entdeckte dann auch noch seine Liebe zur Filmerei. Nach Killing Time ist das jetzt schon sein zweiter Wurf.

Kennt jemand Killing Time? Das ist so eine Mischung aus Bikemovie und Jackass. Anleihen an diesen Stil hat es zwar auch hier (haaa haaa haaaaa… und schon wieder ne Flasche an der Birne zerschlagen… ist das lustig… ha ha haaaaa… ich lach mich kaputt….), aber der Fokus liegt hier glücklicherweise beim Biken. Genauer gesagt bei Dirt & Street. Und so hat Aaron Chase auch die ganze Mannschaft der Spezialisten aufgeboten: John Jesme, Cameron McCaul, Darren Berrecloth, Paul Basagoitia, Jeff Lenosky und andere Pros.

Und wow… die Jungs geben mächtig Gas! Ob Dirt, Street oder Skatepark, egal wo, man kann einfach nur noch staunen! Es whipt und flipt nur noch so. Jeder Fahrer Fahrer hat auch genügend Gelegenheit, seinen kompletten „bag of tricks“ zu präsentieren. Man sieht, dass Aaron Chase mit diesen Jungs über lange Zeit an vielen verschiedenen Orten gewütet hat. So sieht man mal die andere Seite des Darren Berrecloth… ein Irrer auf dem Schneemobil und auf dem BMX. Dies macht das ganze nochmals abwechslungsreicher.

Daneben gibt es das ganze Sammelsurium an Tricks… Backflips, Tailwhips, Manuals, Can Cans, 360s und wie sie alle auch heissen. Liebhaber von hochstehender Bikeaction können bei Counterparts also zugreifen, keine Frage. Wer in letzter Zeit schon Movies wie NWD6 gesehen hat, der sieht viele bekannte Fahrer und auch bekannte Passagen.

Kurz und gut… ein nettes Bikemovie mit geiler Action, einem Rambo-clone-mässigen Rahmenprogramm und wie gewohnt gewöhnungsbedürftigem Soundtrack. Hinsetzen und staunen… fly like an eagle…

Eastern Standard 2 - Fully Loaded

Preis

Von A wie Adams über G wie Gracia bis hin zu V wie Voreis ist bei diesem Film alles vertreten was Rang und Namen hat. Dementsprechend gespannt war ich auch.

Ryan Leech hat den ersten Part im Film und zeigt gleich mal wieder Trial in Perfektion. 360er von Picknick-Tischen runter, unglaublich hohe Bunnyhop-to-Manuals, dieser Typ hat’s einfach drauf!

Weiter geht’s mit Berichten über die DH-Worldcups in Bromont Québec und Mt. Tremblant. Aufgefallen ist mir da vor allem Dustin Adams, der Gas gibt bis die Halde qualmt und die Reifen schmoren.

Glücklicherweise geht’s nachher wieder mal zurück nach Europa, zum Euro-Trip mit Meunier und seinen Fellows. Dabei sind sie sogar in Lausanne zu Gast! Mit dem Hardtail werden riesige Stair-Gaps gemeistert, oder der Meunier macht zur Abwechslung mal einen Barspin to Manual.

Dann geht’s wieder ab nach British Columbia. Und siehe da, Matt Hunter kann sogar Dirtjumpen! Und Jared Rando (Giant), Greg Minaar (dazumals noch auf Haro), und Steve Peat (Orange) drehen beim Weltcup in Mount St. Anne ordentlich am Gasgriff.

Ein mächtiges Star-Aufgebot ist beim „Boston Bike Battle“ zu sehen. Pritzel macht seine schönen Backflips, und Chase, Voreis und Shaums March geben in den Ramps vollgas.

Später zeigt Ryan Senechal Street-Tricks vom Feinsten. Habe bisher noch kaum was von diesem Typen gehört, bin aber echt beeindruckt von dessen Bike-Beherrschung. Einzig das ständige Grinden störte mich ein bisschen, passt es doch meiner Meinung nach nicht wirklich zum Bike.

Bonus-Material ist auf der DVD natürlch auch zu finden. Da wären mal Interviews von Ryan Leech und Dustin Adams (nice guy!), der Manifesto und Match 4 Teaser, eine Crash section und ein Bericht über den „Torronto Metro Jam“ (BMX), der es in sich hat! Krass, wie diese Jungs abgehen. Da könnten sich die meisten Streetbiker noch ne mächtige Scheibe davon abschneiden… 720er, riesige Transfers, usw… Muss man gesehen haben!

Alles in allem also ein ziemlich gelungener Film, der alle Facetten des heutigen Mountainbike-Sports aufzeigt (Dirtjump, Freeride, Downhill, Street, Trial). Zum Teil fehlt es allerdings ein bisschen an Abwechslung, vor allem die Berichte zu den Worlcups sind alle relativ ähnlich. Die Musik würde ich als mittelmässig bezeichnen, habe auf jeden Fall schon schlimmeres gehört… Aber das Problem mit dem Sound bei Bikemovies kennt ihr ja wohl Bestens…

Earthed 3 - Europa

Preis

Ich hatte beim Zusehen einen ständig wiederkehrenden Gedanken: Wow, sind diese Jungs schnell! Liegt ja eigentlich auf der Hand, ich weiss. Es sind nicht umsonst fast ausschliesslich führende Weltcupfahrer mit von der Partie und wenn man die Live an der Strecke erlebt, bleibt einem auch nicht umsonst der Atem weg. Ich hatte zum letzten mal am Worldcup im Tessin die Ehre, einige der oben erwähnten Fahrer in Aktion zu erleben. Technisch höchst anspruchsvolle und steile Bergwege fliegen diese Jungs runter, als gäbe es keine Schwerkraft. Es ist nicht zu beschreiben. Auf Film kann man den Ablauf wenigstens zeigen, aber den Zuschauer die Intensität des Moments und die schier unglaubliche Geschwindigkeit wirklich spüren zu lassen ist die Herausforderung.

Diese Action und diesen Speed hat Alex Rankin (Sprung, Fundamentals) wirklich meisterhaft festgehalten und präsentiert. Man sitzt praktisch mit offenem Mund davor und kann es fast nicht fassen, mit welcher Leichtigkeit diese Ausserirdischen über Trails schweben, vor denen man selbst einiges mehr Respekt zeigen würde.

Wow, sind diese Jungs schnell! …. Was jetzt, schon wieder? Yep. Ein weiteres Rennen. Weitere Rennstrecken, weitere Rennfahrer. Ab und zu gab es noch ein paar – für den heutigen Standard – eher mittelmässige Dirtsequenzen. Als Auflockerung konnte man die Atherton Brüder mal beim Freeriden beobachten. Eines ist klar, diese Jungs habens mächtig im Griff.

Als herausragend würde ich noch ein paar chillige Szenen mit Hardtails auf englischen Singletrails bezeichnen. Immer sehenswert sind natürlich die modernen Gladiatorenkämpfe der 4 Crosser! Sehr schön eingefangen ist die Megavalanche, wo man auch einige Stürze zu sehen bekommt. Danach gibt’s zur Abwechslung wieder mal ein paar Rennen. Ein gewisser Chris Akrigg zeigt in England und Wales eindrückliche Street und Trials Moves. Er ist sehr innovativ und für einmal eine willkommene Abwechslung zu Ryan Leech, Jeff Lenosky & Co. Chris fährt jedenfalls auf ähnlich hohem Niveau.

Fazit? Gute Qualität, saubere Arbeit an der Kamera und wirklich beeindruckendes Filmmaterial. Etwas zuviel Rennsequenzen für meinen Geschmack. Der Bezug zu den Ridern kommt etwas zu kurz. Der Soundtrack kann gerade mal als mässig bezeichnet werden und das auch nur, wenn man den ganzen englischen Punkrock ignoriert, der etwa die Hälfe ausmacht. Naja, Geschmackssache eben. Den Schnitt find ich gut, aber das Editing ist mangelhaft. Einfach nur Filmsequenzen hintereinander zu reihen ist doch etwas aus der Mode gekommen, find ich. In den Extras gibt es auf der DVD noch ein paar weitere Aufnahmen von diversen Rennen. Die heb ich mir für ein anderes mal auf.

Kaufen? Bedingt. Wer’s mag.

JIB

JIB

Preis

Thor Wixom, der uns bereits die Down-Trilogie bescherte, hat wieder mal ein Meisterstück abgeliefert. Vollgespickt mit den sympathischsten Helden der Bike-Neuzeit, wie Super-T, Dangerous Dan oder Von Williams. Die meisten von ihnen zeigten ihr biketechnisches Können bereits bei Third Down bis zum Abwinken.

Bei JIB jedoch wird eine andere Seite dieser Herren sichtbar. Tyler Klassen bspw. kann nicht nur Monsterdrops stylisch springen, sondern beeindruckt auch bei Stair- und Roadgaps oder beim Street fahren rund um die Welt. Auch Julien Meunier, der dem einen oder anderen inzwischen auch schon bekannt sein dürfte, liefert bei JIB wieder mal eine satte Leistung. Ihm zuzuschauen ist einfach wunderschön und oft beneidenswert, wenn er beim Stairgap nicht gerade Bauch voran ins Geländer fliegt.

Lieblingsszene? Brian und V-Dub beim „High Five“ auf der Dirtstrecke. Auf keinen Fall verpassen dürft Ihr den Abspann, wo alle neuen Moves gezeigt werden. Auf einem Kinderkarussell!!

Fazit: Gutes Street-Footage aus der ganzen Welt und jede Menge Bonus-Sections und Crash-Scenes. Absolut empfehlenswert.

Kranked 4 - Search for the holey trail

Preis

Wir sehen mal von der Beurteilung des absolut überflüssigen Versuchs eine Handlung einzubauen ab. Diese ist nämlich auf dem Niveau eines schlechten Pornos (Nicht mal auf B-Movie-Level).

Abgesehen davon ist der vierte Teil der Kultserie natürlich am Puls der Zeit und zeigt höchstes Bikeniveau zum Ende des Jahrtausends. MUST-SEE – MUST-HAVE

EDIT:
Das kultige Skelett ist da! Auch wenn mir beim ersten Anblick dieses furchterregenden Hardcore-Downhill-Skelets regelrecht anderst wurde, wünsche ich mir die guten alten Zeiten inzwischen fast schon zurück. Wenn man die neuesten Ergüsse (NWD 6 & 8 bspw.) von den Jungs von Freeride Entertainment ansieht, denkt man über den Wunsch nach, Pseudohandlungen in Bikefilmen gesetzlich zu verbieten.

Kranked 5 - In Concert

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Auf dieses Video waren viele sehr gespannt. Der Trailer jedenfalls liess einiges erhoffen. Und prompt… ein Bikemovie mit superschönen Aufnahmen, superkrassen Stunts (Super-T und Darren Berrecloth scheinen wirklich was am Helm zu haben…) und vielen bekannten Gesichtern (u.a. Thomas Vanderham, Randy Spangler, Andrew Shandro)Aber beginnen wir mal von vorne. Das Intro ist im typischen Stil von Kranked gestaltet worden. Mit demselben schlecht animierten Skelett. Auch die „Übergänge“ kommen schon sehr bekannt vor… aber egal, jetzt kommen die interessanten Sachen!
Als erster ist Tyler „Super-T“ Klassen im Rennen. Er startet gleich mit riesigen Dirtjumps und wechselt schon kurz danach das Terrain zum wohl krassesten Roadgap der Geschichte. Super-T stylt ihn wie gewohnt. Aber es ist wirklich zu deftig!!!

Danach sind wieder ein paar Kanadier (Chris Donahue & Co) in der Stadt unterwegs. Sehr interessant, wie man sich so elegant durch die City bewegen kann. Andrew Shandro ist der nächste Rider. Er fährt irgendwo in Kanada neben Schneefeldern auf superschönen Tails. So richtig entspannend ;-). Die nächste Station ist der Worldcup in Les Gets. Die totale Schlammpackung. Dazu noch jede Menge anderer Szenen von DH & DS Rennen.

Was Ryan Leech in seinem Part zeigt ist jenseits jeglicher Vorstellungskraft. Wir sind unwürdig, wir sind unwürdig…. heute hat er mir das letzte Stück Hoffnung geklaut, dass ich in den letzten Jahren was dazugelernt hätte! Die Szene mit den Bahnschienen ist das bis dato extremste Beispiel von Bikebeherrschung und Technik in Vollendung. Er fährt dort Manuals, macht 180s, 180s zu anderen Schienen und sonstige verbotene Sachen.

Der Part mit Darren Berrecloth setzt ebenfalls neue Massstäbe. Riesengaps, Tailwhips, Superman Seatgrabs, 360s bei Drops… ein absolut kranker Mensch! Ebenfalls sehr krank sind diese Northshorefahrer. Schmaler geht es vermutlich nicht mehr! Ausserdem kann man einmal richtig miterleben, wie sich solche Leute an neue Trails rantasten: mit sehr sehr sehr vielen Schmerzen!

Nach Thomas Vanderham folgt eine Utah Section mit Super-T und Darren Berrecloth. Der pure Wahnsinn. Die Jungs scheinen definitiv keine Grenzen zu kennen!

Extras? Der Tailer, sonst nix! Irgendwie enttäuschend für eine Produktion dieses Formats. Ein paar Extras hätten definitiv nicht geschadet. Dafür wäre das Medium DVD prinzipiell ja auch gedacht… na ja, vielleicht kommt die Erkenntnis ja später noch.

Und was soll ich nun vom Gesamtergebnis halten? Die guten Szenen überwiegen ganz klar, aber dazwischen ist ganz klar festzustellen, dass dem Regisseur die Ideen langsam ausgehen. Zu sehr ähneln sich viele Segmente (Shandro & Vanderham). Anfänglich hat Kranked DIE Trends für weitere Produktionen gesetzt, diese Ausgabe ist mehr ein Zusammenschnitt aus tollen Szenen versetzt mit schönen Aufnahmen. Nicht mehr und nicht weniger.

Kranked 6 - Progression

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Steile Hänge in Kamloops, North Shore Passagen, Helmkameras und ein animiertes Skelett. Das ist Kranked. Nein, das war mal Kranked. Nach einer längeren Pause hat Bjorn Enga mit Progression – Kranked 6 ein eindrucksvolles Comeback gegeben. Die Fahrer in Kranked 6 hatten die Aufgabe, die ultimative Linie zu finden, zu bauen und danach auch zu fahren. In ihren Segmenten erzählen sie jeweils kurz, was sie am liebsten fahren und was genau ihnen an ihrem Trail so gut gefällt.

Zu diesem Zweck hat Bjorn Enga einige der besten Fahrer der Welt verpflichtet, welche in ihren eigenen Stil repräsentieren können: Ben Boyko, Trent Kidd, James Doerfling, Eric Porter, Steve Romaniuk, Kirt Voreis, Jamie Goldman, Nathan Rennie, Steve Peat, Ryan Leech und Mike Kinrade.

Kranked 6 beschränkt sich glücklicherweise nicht nur auf einen Fahrstil, sondern deckt das gesamte Angebot ab. Singletrails, Slopestyle, DH, Big Mountain Riding, Drops & Gaps, Trials. Und dies alles auf einem sehr sehr hohen Niveau. Wie auch die Filmaufnahmen selber. Kranked 6 mischt nostalgisch anmutende Helmkameraaufnahmen mit einer Vielzahl von äusserst innovativen Kameraeinstellungen und Aufnahmewinkeln. Alt und neu perfekt kombiniert. Echt gelungen! Genau wie der Filmschnitt. Nicht überladen, keine grossen Spielereien, aber totzdem sehr gut gemacht.

Zu den einzelnen Segmenten möchte ich an dieser Stelle keine grossen Worte verlieren. Man muss sie selber gesehen haben, um überhaupt zu begreifen, was die Fahrer hier alles aus der Trickkiste zaubern. Unendlich viel Flow und Style! Es sind die kleinen Details, die einen immer wieder ins Staunen versetzen. Wie z.B. Mike Kinrade, der von einem Anlieger in den anderen schiesst. Oder Ryan Leech… sein Part ist sowas von perfekt… da bleibt bloss noch ein ungläubiges Staunen übrig.

Im Gegensatz zu anderen Grossproduktionen (siehe NWD7) erreicht Kranked 6 genau das, was ein Bikefilm eigentlich auslösen sollte: die unbändige Lust, das Bike zu packen und gleich loszufahren. A propos losfahren… für Eric Porters Trail muss man gar nicht so weit fahren… er vergnügt sich auf der umgebauten DH Piste von Les Crosets.

Fazit: Hammerfilm! Sehr empfehlenswert!

Manifesto

Preis

Ryan Leech hatte Grosses vor. Seine (sowieso nicht sehr leichten Lines wollte er jetzt komplett ohne Zwischenschritte oder -hopser fahren. Geht das überhaupt? Lassen wir uns überraschen!

Er zeigt schon in den ersten Sequenzen, dass grundsätzlich nichts unfahrbar ist. Und dass man dabei nicht mal dazwischen korrigieren muss. Es ist schon fantastisch, einem begnadeten Fahrer bei bis ins letzte Detail perfekten Manövern zuzuschauen. Wie ist das bloss möglich? Mit magischen Kräften die physikalischen Gesetze überlisten?

Die Highlights von Manifesto? Tja, grundsätzlich die ganzen 20 Minuten MANIFESTO. Hier könnt ihr miterleben, dass 180ies von Geleise zu Geleise noch ausbaubar sind. Oder dass Manuals nach irgendwelchen eleganten Mänovern auch kein Problem sind. Und dass morsche Zäune noch problemlos befahren werden können. Ach ja, über Ketten kann man übrigens auch fahren. Hat das schon jemand gewusst?

Bloss 20 Minuten???? Ja, es scheint schon ein wenig kurz, aber eben… 20 Minuten MANIFESTO… das muss man zuerst noch verarbeiten 😉 Als Entschädigung gibt es dafür massig Bonusmaterial! So z.B. all seine bisherigen Auftritte in Bikemovies (Revolution, Evolve, Contact, Kranked 3-5, Ride to the Hills etc.). Und natürlich noch die üblichen Crashsequenzen, die unzähligen Versuche bis zum perfekten Move und andere nette Sachen. Insgesamt also weit mehr als eine Stunde Street und Trials Riding vom Feinsten.

10 Punkte! Höchstnote! Sonderklasse… ääähhh… whatever… jedenfalls sind wir wieder mal komplett unwürdig 😉 Falls uns der liebe Ryan aus der Ferne hören kann… WOW! WOW! WOW! … und weils einfach wirklich so ist: WOW!

NSX - North Shore History X

Preis Ab 10 Franken im Netz

Das ist nun wirklich mal was Einzigartiges! Hier seht Ihr praktisch eins zu eins die Entstehung der North Shore – Trails. Ist wirklich witzig mitanzusehen, wie die Typen (Dangerous Dan, Wade Simmons usw.) angefangen haben die Shore-Trails runterzudüsen. Mit Starr-Bikes, absolut ohne Federung. Mit kurzen, engen Radlerhosen und neonfarbigen Trikots.

Aber Vorsicht: Das technische Fahrkönnen, das diese Leute schon damals an den Tag legten, frustriert auch heute noch! Wirklich sehr empfehlenswert, nur schon die Soundtracks (80er-Jahre Pop-Rock :-).

Das Gute an den ersten drei Teilen ist, dass das Gezeigte sehr nahe an der Realität des Bikens von heute ist. Nicht nur Profis und Stuntmen, die sich was brechen möchten, sondern Freeriden wie aus dem Buch.