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Die 2016er Saison ist nun definitiv vorbei und die Off-Season hat überall Einzug gehalten. Und auch wenn die nächste und mittlerweile schon 15. Saison des iXS Downhill Cups noch etwas weit weg erscheint, ist es nun an der Zeit, die Termine zu veröffentlichen.

Eines kann man schon vorweg nehmen: Es wird nicht langweilig! Der iXS Rennkalender wird im kommenden Jahr 23 Veranstaltungen umfassen. In der vergangenen Saison haben 2.352 verschiedene Fahrer aus 42 Nationen insgesamt 6.029 Mal an einem Rennen teilgenommen. Allein diese Zahlen belegen die ungebrochene Erfolgsgeschichte der Serien, die 2017 fortgeschrieben wird.

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Carina Cappellari in Willingen 2016

Das Flaggschiff ist weiterhin der iXS European Downhill Cup, der dann bereits in seine zehnte Saison gehen wird. Die Europaserie wird dazu wieder an seine traditionellen Veranstaltungsorte zurückkehren, schließlich laufend die Rennen wir ein gut geschmierter Motor und somit gibt es keinen Grund, nicht daran festzuhalten. Der Auftakt wird erneut im slowenischen Kranjska Gora ausgetragen. Das zweite Rennen wird im Mai im Rahmen des Bike Festivals in Willingen stattfinden, wo die Fahrer die kürzeste, aber nicht unbedingt einen einfachen Kurs vorfinden werden. Das Bergfest der Serie wird dann gebührend auf der Schladminger Planai zelebriert und bietet damit wahrscheinlich die beliebteste Strecke im Cup. Anschließend reist der Tross nach Spicak, bevor es dann zum Abschlussrennen im Rahmen des Biketember Festivals nach Leogang geht.

Die nationalen Rennserien sind mittlerweile eine Institution. Dem iXS Swiss Downhill Cup steht seine fünfzehnte Saison bevor und das deutsche Pendant wird nun schon zum elften Mal ausgetragen. Leider sind in den letzten Jahren einige der harten Strecken auf deutschem Boden verloren gegangen, aber der German Cup wird sich behelfen, in dem er mit zwei großartigen Alternativen aufwarten kann. Das zweite Rennen der Serie gastiert in Brandnertal in Österreich und das fünfte Rennen übertritt die Grenze in Richtung Klinovec in der Tschechischen Republik, vielleicht besser bekannt als Bozi Dar. Beide ausländischen Gastspiele finden unmittelbar hinter der deutschen Grenze statt, so dass es durchaus vertretbar sein wird, dort einzukehren.

Natürlich wird auch der Rookies Cup fortgeführt, allerdings benötigen wir noch etwas Zeit, um den Kalender mit den endgültigen Daten zu veröffentlichen. Die iXS International Rookies Championships werden wie gewohnt Anfang August in Serfaus-Fiss-Ladis ausgetragen und werden nicht zuletzt durch die Liveübertragung auf Pinkbike große Beachtung finden. Diese Meisterschaft ist ein absolutes Muss für alle ambitionierten Nachwuchsfahrer.

Serfaus-Fiss-Ladis

Serfaus-Fiss-Ladis

Und auch das Engagement in Südamerika wird beibehalten. Mit zwei Rennen und dabei einer neuen Location liefert der iXS Downhill Cup den perfekten Saisonauftakt zu einer Zeit, in der in der nördlichen Hemisphäre noch tiefer Winter ist.

iXS Downhill Cup Rennkalender 2017

05.-07. Mai 2017    iXS European Downhill Cup #1    Kranjska Gora (SLO)
19.-21. Mai 2017    iXS European Downhill Cup #2    Willingen (GER)
16.-18. Juni 2017    iXS European Downhill Cup #3    Schladming (AUT)
21.-23. Juli 2017    iXS European Downhill Cup #4    Spicak (CZE)
15.-17. September 2017    iXS European Downhill Cup #5    Leogang (AUT)
26.-28. Mai 2017    iXS German Downhill Cup #1    Winterberg (GER)
30. Juni-02. Juli 2017    iXS German Downhill Cup #2    Brandnertal (AUT)
14.-16. Juli 2017    iXS German Downhill Cup #3    Ilmenau (GER)
11.-13. August 2017    iXS German Downhill Cup #4    Tabarz (GER)
01.-03. September 2017    iXS German Downhill Cup #5    Klinovec (CZE)
23.-25. September 2017    iXS German Downhill Cup #6    Thale (GER)
09.-11. Juni 2017    iXS Swiss Downhill Cup #1    Morgins (SUI)
28.-30. Juli 2017    iXS Swiss Downhill Cup #2    Schönried (SUI)
18.-20. August 2017    iXS Swiss Downhill Cup #3    Wiriehorn (SUI)
25.-27. August 2017    iXS Swiss Downhill Cup #4    Verbier (SUI)
30. September-01. Oktober 2017    iXS Swiss Downhill Cup #5    Bellwald (SUI)

06. August 2017    iXS Int. Rookies Championships    Serfaus-Fiss-Ladis (AUT)
03.-05. Februar 2017    iXS Downhill Cup South America    Bariloche (ARG)
10.-12. Februar 2017    iXS Downhill Cup South America    Chillàn (CHI)

Alles Weitere wie immer auf ixsdownhillcup.com bzw. unter facebook.com/iXS.Downhill.Cup

Der neue Clip von Danny MacAskill in Zusammenarbeit mit Red Bull Media House ist seit heute auch auf YouTube! Im Interview plaudert Youtube-Star Danny MacAskill ein wenig aus dem Nähkästchen und verrät u.a. er wie die Locations für „Danny MacAskill’s Wee Day Out“ gefunden hat und wie es für ihn war, wieder auf einem Mountainbike zu drehen.

Danny MackAskill’s Wee Day Out:

Worum geht es in “Wee Day Out”?

Obwohl ich außergewöhnliche fahrerische Elemente zeige, hatte ich das Ziel, ein Video zu kreieren, mit dem sich hoffentlich jeder Mountainbike-Fahrer identifizieren kann. Jeder von uns war schon mal in der Situation, durch eine Pfütze zu müssen, ohne zu wissen, wie tief sie ist. In meinem Fall war sie 1,80 Meter tief. Ich wollte unbedingt wieder ein Video auf dem Mountainbike drehen und meiner Kreativität freien Lauf lassen. Der Clip beschreibt einen spaßigen Tag auf dem Bike, daher sollte er auch möglichst heiter und unbeschwert rüberkommen.

Wie hast du die Locations und Features für den Clip ausgewählt?

In den letzten Jahren habe ich immer weniger Zeit gehabt, alleine loszuziehen. Ich wusste, dass das Fahren sehr viel Zeit beanspruchen würde, um nicht nur die perfekte Location zu finden, sondern auch, um an den Tricks zu arbeiten und sie zu filmen. Da meine Kumpels, die an dem Projekt beteiligt waren, in Schottland leben, war es naheliegend, auch dort zu drehen.

Das erste, womit wir beginnen, ist das Scouten. Ich war Anfang des Jahres sehr beschäftigt, und so habe ich meinen Freund Nash Masson gebeten, sich nach geeigneten Locations umzusehen. Das war das erste Mal überhaupt, dass ich nicht selbst dabei war. Nash hat sicherlich drei, vier Wochen gescoutet und ist der Einzige, dem ich da voll vertraue. Nachdem er eine ganze Reihe an Locations aufgelistet hatte, habe ich mir die Orte angeschaut, die mir interessant erschienen, und habe damit begonnen eine Liste an möglichen Tricks zu erstellen. Der Entwicklungsprozess zog sich mehr oder weniger durch das ganze Jahr.

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Ist es schwerer, Tricks auf dem Mountainbike zu zeigen oder auf dem Trial-Bike?

Ich bin mit dem Bike richtig gut klargekommen. Mein Santa Cruz 5010 ist kaum schwerer als mein Trial-Bike. Obwohl es viel größer ist, ist es super leicht und hat sich als sehr robust erwiesen. Das Rad wurde zigmal von einem 450 Kilogramm schweren Heuballen überrollt und wurde mehrmals mit mir und ohne mir über einige Drops geworfen.

Es gibt natürlich zwei Seiten der Medaille, wenn man für ein solches Projekt ein Mountainbike nutzt. Die Federung bietet einem etwas mehr Reserven, aber wenn man bei einem Sprung aus etwa zwei Metern Höhe komplett im Flachen landet, muss man die Technik bei der Landung etwas anpassen. Es ist aber natürlich von Vorteil, dass man mit dem MTB in schwierigerem Gelände fahren kann, was mit einem Trial-Bike so nicht möglich wäre.

Der erste Trick zum Beispiel wäre mit einem Trial-Bike kaum möglich. Mit meinem Santa Cruz 5010 aber schon: Da springe ich vom Bahnsteig auf die Schienen. Das war nur möglich, weil ich dank der Federung mein Gleichgewicht bei der Landung besser halten konnte. Mit einem Trial-Bike hätte ich es vielleicht hinbekommen, aber ich wäre beim Dreh sicherlich mehrmals durch die harte Landung vom Rad geworfen worden und meine Handgelenke hätten sich sicherlich bedankt. Mit der Federung konnte ich landen, die Kontrolle wahren und auf den Gleisen weiterfahren. Trotzdem habe ich bestimmt 100 Versuche gebraucht…

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Fährst du lieber auf dem Trial-Bike oder auf dem Mountainbike?

Ich würde sagen, beide machen mir viel Spaß. In der Regel fahre ich Mountainbike häufiger im Winter und wenn ich in einer Gruppe fahre. Es gibt kein cooleres Gefühl, als auf matschigen, rutschigen Trails unterwegs zu sein. Da hat jeder eine Story zu erzählen, wenn er unten ankommt. Auch wenn es stark regnet, macht das Fahren einfach Bock.

Ich liebe es aber auch, mit meinem Trial-Bike alleine durch Glasgow zu düsen. Es ist so, als ob ich raus gehe, um zu spielen: Ich suche mir ein paar Hindernisse aus und versuche sie mit unterschiedlichen Tricks zu verbinden. Beide Räder machen mir also viel Spaß.

Wie stark haben dich die Tricks im Film herausgefordert?

Bei jedem Trick musste ich ein wenig aus meiner Komfortzone raus. Bei einem Trick mache ich an einer Kante eine Rückwärtsrolle. Das war ein sehr ungewohntes und abgefahrenes Gefühl. Ich hatte ein fast klaustrophobisches Gefühl, da man an einem bestimmten Punkt auf dem Kopf ist und rückwärts fast zwei Meter fällt. Da ist es nicht leicht, die Orientierung zu bewahren. Ich bin gespannt, ob die Szene den Leuten gefällt.

Dannys Website: www.dannymacaskill.co.uk

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Der Schlussstrich der Saison 2016 wurde nun endgültig gezogen. In Bellwald fanden sich zum letzten Rennen der iXS Serien 370 Fahrer aus 17 Nationen ein. Die Tagessieger waren Lea Rutz und Basil Weber, die damit auch die Serienwertung gewinnen konnten.

Zum zehnjährigen Jubiläum des Downhill Rennens zelebrierten alle Beteiligten in Bellwald erneut den Saisonabschluss des iXS Swiss Downhill Cup. Auf der wie üblich perfekt präparierten Strecke mit 2200 Metern Länge und 400 Metern Höhenunterschied lenkten die Rennfahrer um die letzten Punkte für die Gesamtwertung. Der schnelle Kurs ist für viele Fahrer das Highlight der Saison. Außerdem ist das Abendprogramm mit Livemusik allein schon die Reise ins schöne Wallis wert. Im Rahmen eines Pumptrack Contests konnten die Fahrer ihre Allroundfähigkeiten unter Beweis stellen und somit kam wohl zu keiner Zeit Langeweile auf. Komplettiert wurde das durchweg gelungene Wochenende durch das, zumindest immer nachmittags, schöne herbstliche Wetter, das nach einem Jahr Auszeit mit einem harten Schlammrennen 2015, wieder die Terminwahl unterstrich.

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Lutz Weber

Der Samstag begrüßte die, für ein so spätes Rennen im Jahr, extrem vielen Teilnehmer mit typischen Bedingungen. Irgendwie scheinen zumindest in der Erinnerung die Morgen in Bellwald immer gleich. Nebel und geringe Temperaturen luden nicht gerade ein, aber das Pflichttraining heißt ja nicht umsonst so und somit war ordentlich was los auf dieser Vollgasstrecke. Anschließend starteten die Zeitläufe mit dem Vorfahrer Igor Wypiór (POL), der dem einen oder anderen bereits von den iXS Rookies Championships in Serfaus-Fiss-Ladis bekannt sein dürfte. Am Ende des Tages setzten sich beim letzten Seeding Run des Jahres Lutz Weber (SUI – Swiss Downhill Syndicate) und Laura Lohner (FRA – RVTT Morillon Pitstop) in den Elite Klassen mit den schnellsten Zeiten durch.

Am Sonntag also wieder das gewohnte Bild mit Nebel und ungemütlichen Temperaturen. Aber wie am Vortag besserte sich das Wetter zum Mittag, so dass spätestens ab den lizenzierten Klassen perfekte Bedingungen herrschten. Wie immer säumten viele Zuschauer die Strecke und bekamen erstklassiges Racing geboten. Die erste lizenzierte Klasse war die Pro Masters, in der sich Martin Kägli (SUI – Velobude) den Sieg sicherte. Zweiter wurde Noah Grossmann (GER – 2 Cycle Bikeschool), der sich damit den Seriensieg sicherte.

In der Klasse Pro Youth U17 schnappte sich Vincent Arbellay (SUI – Cyclone DH Team) mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 4 Zehntelsekunden noch den Tagessieg und damit auch den Titel des Seriengewinners. Leidtragender war der bis dato Führende der Gesamtwertung Janosch Klaus (SUI – Team Project), der sich somit auf dem zweiten Rang wieder fand. Anders sah es in der U19 Klasse aus, dort schaffte zwar Jannis Lehmann (SUI) auch nicht die schnellste Zeit, konnte aber aufgrund des großen Punktvorsprungs die Serienführung behalten. Tagessieger wurde Loris Michellod (SUI – Verbier Bikepark), der damit seinen ersten Sieg einfahren konnte und im nächsten Jahr in seiner zweiten Juniorsaison wohl eine Favoritenrolle einnehmen wird.

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Basil Weber

In der Elite Women Klasse deutete sich schon vorab ein Duell zwischen Géraldine Fink (SUI – Pink Gravity) und Lea Rutz (SUI – iXS Gravity Union) an. Beide waren nur 14 Punkte voneinander getrennt. Nach dem Seeding Run wurde der Abstand sogar noch weiter auf nur 8 Punkte verkürzt. Umso spannender war also der Finallauf, bei dem sich am Ende Lea Rutz mit einer Zeit von 4:20.465 Minuten und einem Vorsprung von über 4 Sekunden klar durchsetzte und Géraldine Fink noch den ersten Rang in der Gesamtwertung streitig machen konnte. Den dritten Platz in der Tageswertung erreichte Kim Schwemmer (GER – Herobikes). Im Serienklassements sicherte sich die dritte Position die Schweizer Nachwuchshoffnung Eva Battolla (SUI – Magmabike).

In der Elite Men Klasse sah es lange Zeit so aus, als wenn Slawomir Lukasik (POL – NS Bikes) das Rennen gewinnen könnte, da der Europacupsieger es sich für eine ziemlich lange Zeit im Hot Seat bequem machte und keiner der nachfolgenden Fahrer an seine Zeit heran kam. Erst etwa 40 Starter später war es der Serienführende Basil Weber (SUI – Team Project), der mit 3:35.413 Minuten dem amtierenden Europameister seine Zeit um weitere 3 Sekunden unterbieten konnte. An dieser Stelle war bereits klar, dass Weber den Seriensieg sicher hatte und alle weiteren Zieleinläufe nur noch Einfluss auf das Tagesergebnis haben konnten. Am Ende konnte ihm allerdings auch diesen Sieg keiner nehmen, einzig der Schweizer Meister Lutz Weber setzte sich noch zwischen ihn und Lukasik und sicherte sich damit noch den zweiten Geamtrang vor Felix Klee (SUI – Team Project).

Bei sonnigen aber kühlen Bedingungen war es wiederholt ein würdiges Rennen inklusive der Rahmenveranstaltungen zum Saisonabschluss. Nach dem zehnjährigen Jubiläum soll die Erfolgsgeschichte des Rennens auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Die Sportler werden jetzt in die Winterpause und die anschließende Vorbereitung auf die kommende Saison verabschiedet. Damit ist die 14. iXS Saison beendet, während dieser in den vier verschiedenen Serien 2352 Athleten über 6000 Mal an einem der 18 Rennen teilnahmen. Etwa Ende des Monats wird voraussichtlich der 2017er iXS Cup Kalender veröffentlicht. Alles Weitere wie immer auf ixsdownhillcup.com bzw. unter facebook.com/iXS.Downhill.Cup.
Fotos: © Racement

Ergebnisse: http://www.ixsdownhillcup.com/media/21620.pdf
Gesamtwertung: http://www.ixsdownhillcup.com/de/Ergebnisse/Gesamtwertung/iXS-Downhill-2016/iXS-Swiss-Downhill-Cup
weitere Bilder: http://www.ixsdownhillcup.com/de/Media/Bilder-Videos/iXS-Swiss-Downhill-Cup-3-Bellwald-2016

Fotos: © Racement

Vom 08. bis 09. Oktober 2016 gibt es in der Destination Flims kostenlos die neusten TREK Bike Modelle zu testen. Bike-Fans haben zwei Tage Zeit die 2017-er TREK Modelle vorab ausprobieren, um sich so ein optimales Bild zu den neuen Modellen zu machen und gleichzeitig den TREK Runcatrail herunter zu sausen.

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Die Destination Flims freut sich, TREK als Partner am Bike Test-Wochende in Fims begrüssen zu dürfen. Die Marke TREK ist ein langjähriger Partner von Flims. Die Zusammenarbeit findet auf mehreren Ebenen statt, beispielsweise bei Projekten wie dem TREK Runcatrail, Bike-Launches, die TREK Rentalstation und kleinere Bike-Events. Das TREK Bikes Test-Wochenende ermöglicht nicht nur eine Probefahrt auf dem Lieblingsmodell, sondern bietet die Chance das Bike auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Bike Destination Flims bietet dazu mit dem sechs Kilometer langen TREK Runcatrail von Naraus nach Flims beste Voraussetzungen. Die abwechslungsreiche Freeride-Strecke gehört zu Europas längsten Bike-Routen dieser Art. Dank des speziellen Streckenbaus und des variablen Schwierigkeitsgrads (leicht bis mittel) haben Anfänger wie Fortgeschrittene viel Spass. Eine einmalige Gelegenheit, die nächstjährigen TREK Modelle bereits jetzt in Flims zu entdecken.

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Test ride mit Trek Gravity Girl Kathi Kuypers
Am Sonntag, 09. Oktober 2016 werden die Biker die einmalige Möglichkeit haben, zusammen mit Kathi Kuypers die Bikes auf einem „TREK Gravity Girls Ride“ zu testen. Diese Testrunde ist für die Teilnehmer selbstverständlich kostenlos. Treffpunkt für den TREK Gravity Girls Ride ist um 11.00 Uhr an der Talstation in Flims. Die geführte Testrunde wird circa 2.5 Stunden dauern.

http://www.flims.com

Das Launch Video lässt einen ganz schön staunen. Was GoPro aus der Tasche zieht, ist eine saubere Weiterentwicklung ihrer Kamera und nun auch Erweiterungen darüber hinaus, die es in sich haben: Eine Drohne und ein Stabilisations-System. Die Kamera ist mit Voice Control ausgestattet und bietet mit der digitalen Bildstabilisierung nur eines von vielen spannenden Neuerungen.

GoPro Hero 5 Black

  • Sprachsteuerung
  • 2 Zoll Touch-Screen
  • Wasserdicht
  • Videostabilisierung
  • 4K Video / 12MP Foto
  • GPS
  • Cloud

CHF 460.-

GoPro Hero 5 Session

  • Sprachsteuerung
  • Wasserdicht
  • Videostabilisierung
  • 4K Video / 10MP Foto
  • Kompakt
  • Cloud

CHF 350.-

GoPro Karma Stabilisator Grip

  • Video-Stabilisator (Gimbal)
  • Grip mit Fernsteuerung
  • An normale Kamerahalterung montierbar

CHF 350.-

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GoPro Karma Drohne

  • inkl. Karma Stabilisator Grip
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  • Inkl. Ersatzteile und Koffer
  • Kompatibel mit Hero4

CHF 950.-

www.gopro.com

 

Einen umfassenden Bericht über die Dolomiten zu schreiben, würde weitaus mehr Zeit in der Region benötigen, als uns in den zweiwöchigen Ferien zu Verfügung stand. Dennoch reichte die Zeit, um uns in die Gegend zu verlieben.

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Angesichts dieser imposanten Kulisse fühlt man sich winzig (Canazei, Sasso Pordoi, DoubleU)

On the way – Reschenpass

Angefangen haben wir in Nauders am Reschenpass, was geografisch gesehen natürlich nicht zu den Dolomiten gehört. Dennoch verdient es hier eine Erwähnung, da die Anreise aus der Schweiz in die Dolomiten je nachdem 5-6 Stunden benötigt und wir auf dem Weg einen Zwischenstopp einlegen wollten. Dafür empfiehlt sich der Reschenpass, denn obwohl das Gebiet nicht riesig ist, bietet es für Singletrailfans mit gutem Fahrkönnen ein paar besondere Leckerbissen, welche wir bisher im Alpenraum selten finden konnten: Offizielle, gebaute und technisch anspruchsvolle Trails mit viel Flow, erreichbar mit Seilbahnen.

Naturbelassener Waldboden mit unzähligen Wurzelteppichen, kleinen Absätzen und verspielten Linienführungen – nie allzu steil und stets flüssig zu fahren. Klingt nach einem wahrgewordenen Singletrailtraum – und so fühlte es sich auch an.

Dahin verschlug es uns in der zweiten Hälfte unserer Ferien nochmal und wir konnten uns beim zweiten Eindruck erneut überzeugen lassen. Etwas mehr als drei Fahrstunden von Luzern entfernt, liegt am Reschenpass zwischen Österreich und Südtirol ein kleines aber feines Bike-Mekka, das man gesehen haben muss. Landschaft, Natur, Infrastruktur, Preise, Gastfreundschaft – alles auf höchstem Niveau.

Trailtipps? Raus gehen und fahren. Sogar die Traversen waren hammermässig! Die Bahnen Haideralm, Schöneben und Bergkastel nehmen dich mit, jeweils von Nauders, St. Valentin und Reschen.

Dolomiten

Weiter gings auf unserer Reise in die Dolomiten. In Moena (süd-östlich von Bozen) fanden wir eine gute Location, um unsere Touren in der Gegend zu starten. Nach einem Tag am Karerpass, wo wir die Schönheit des Latemars und des Rosengartens auf uns wirken liessen, zog es uns nach Canazei, wo die Biker im Rahmen der Sella-Ronda Tour zwischen Muskelkraft und Seilbahn für die Beförderung den Berg hoch entscheiden können.

Canazei – Sella Ronda

Leider waren wir terminlich etwas kurz angebunden und hielten uns nur einen Tag in Canazei auf, aber sicherlich nicht das letzte Mal. Die Natur-Eindrücke haben uns bereits am ersten Tag aus den Socken gehauen, obwohl wir uns nur in der Gegend des Sasso Pordoi aufhielten. Ein wunderschöner Flow-Trail führt von Belvedere zur Mittelstation und von dort führt die schwarze Electric Line dann nach Canazei. Das alleine ist einen Tag Aufenthalt wert, denn die Aussicht von dort oben ist kaum zu überbieten. Aber schau selber…

Die Sella Ronda konnten wir leider nicht mehr in Angriff nehmen, aber das bleibt ganz oben auf der Liste fürs nächste Jahr.

Trentino – Belluno

Wir wurden von Freunden nach Lamon eingeladen, also waren Belluno und Trentino unsere nächsten Destinationen. Den Tag im unbekannten Bikepark von San Martino di Costrozza (St. Martin) haben wir enorm genossen – wilde, naturbelassene Trails, ausgebaut mit wunderschönen kleinen Sprüngen und grossen Anliegern. Das stelle ich mir unter einem Bikepark vor und nicht die ewig gleichen Autobahnen, die bei uns entstehen. Grosses Kompliment an dieser Stelle!

Am zweiten Tag hatten wir eine kleine Tour vor uns, die uns dank Shuttle hoch in die Berge brachte, wo wir nur noch die letzten 400 Höhenmeter auf den Passo Baccon bewältigen mussten. Von da aus ging ein Singletrail runter bis zum Ausgangsort – schier endlos und so flowig, dass man glaubte, man schwebe über die Trails.

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Aussicht auf die Marmolata von Belvedere aus (Bergstation Canazei)

Unter ferner liefen…

Nach einem kleinen Abstecher zur Weltmeisterschaft in Val di Sole, machten wir uns schnell wieder auf den Weg ins Südtirol. Den vielen Empfehlungen folgend, landeten wir zuerst in Serfaus-Fiss-Ladis, welches wir aber nach nur einem halben Tag wieder verlassen haben, da es gar nicht unseren Vorstellungen entsprach. Daher auch nicht viele Worte darüber: Mehrere gebaute Trails für unterschiedliches Fahrkönnen sind cool, aber es ist alles in ähnlichem Stil gehalten – planierte Kies- und Lehmtrails aus dem Lehrbuch. Ein Anlieger nach dem Anderen, unterbrochen mit Wellen und Tables, dazwischen viele Bremswellen. Für einen Bikepark ganz okay, aber für uns keine Reise wert.

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Aussicht von der Bergstation Belvedere (Canazei)

Fazit

Die Dolomiten sind für jeden ambitionierten Singletrails-Biker aus der Schweiz ein MUSS. Die kargen Berge mit den urtümlichen, wilden Wäldern und den satten Wiesen darunter sind eine Augenweide. Die Trails sind für unsere Verhältnisse unkonventionell im positiven Sinne: Grösstenteils naturbelassen, aber wo gebaut wurde, wurde es mit viel Liebe und Know-How gemacht. Wir fühlten uns sofort wohl auf den Trails und hatten viel Spass. Die Infrastruktur ist dank dem verbreiteten Wintersport vorbildlich und die Preise mehr als fair. Wir waren nicht das letzte Mal hier.

Sella Ronda MTB Tour

Canazei – Fassa Bike Park

Bikearena St. Martin – San Marino di Castrozza

Am letzten Augustwochenende wurde zum erstem Mal ein Rennen auf der Marbachegg im Entlebuch parallel zum FIS Grasski Weltcup ausgetragen. Den Tagessieg bei der Elite sicherte sich Simon Waldburger (Bergamont / G-Form-Swiss-Team / VC Leibstadt) vor seinem Vereinskollegen Roger Keller (VC Leibstadt) und dem Sieger des 1. Laufs am Homberg Race Yanick Braun (VGAS.team / HOT-TRAIL / RC Steffisburg) und zeigte damit, dass er hervorragend in Form für die bevorstehende Weltmeisterschaft ist.

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Die Federführung für die Parallelveranstaltung von FIS Grasski Weltcup und dem 6. Lauf der Bergamont European 4Cross Series hielt der Grasskiclub Escholzmatt-Marbach inne, welcher jedoch kräftig unterstützt wurde seitens des Teams der Velogarage Langnau und seinen Helfern sowie dem Swiss 4Cross Cup Verein.

Die Dualslalom Strecke wurde freitags zwar als reiner Wiesenslalom Kurs ausgesteckt, dennoch hatte es dieser mächtig in sich. Vor einmaliger Kulisse mit Blick auf den Eiger zogen sich die blaue und rote Parallelstrecke über eine Distanz von über 500 Metern mit einem Gefälle von über 100 Höhenmetern den Hang beim Skilift hinunter, was für Topspeeds von bis zu 50 km/h sorgte. Damit die Parallelveranstaltung zwischen Bike und Grasski reibungslos über die Bühne ging, wurde die Zeitqualifikation (der bessere von 2 Läufen wurde gewertet) am Samstag und das Finalrennen am Sonntag durchgeführt.

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Die U11 Kategorie wurde mangels genügend Teilnehmern kurzerhand mit der U13 zusammengelegt. Florian Zimmerli (Fastlane Gravity Team) holte sich seinen ersten Saisonsieg vor seinem Teamkollegen und Gewinner der ersten 3 Läufe, Joel Rudin (Fastlane Gravity Team). Das kleine Finale gewann Dario Walthert (BeO 4X Raceing Team /RC Steffisburg) vor Yanik Sahm (Team Steinlach-Wiesaz / RV Gomaringen). Bester U11 Fahrer war Gian Wild (Fastlane Gravity Team) auf dem 7. Platz.

Die U15 Klasse hatte zwar genügend Fahrer für sich wurde aber aufgrund zu wenig Teilnehmern bei der U17 und den Ladies mit ebendiesen zusammen ausgetragen. Am Ende des Tages standen 3 Teamkollegen auf dem Podest, und zwar die des BeO 4x rACEing Teams. Den knappen Sieg ergatterte sich der U17 Fahrer Sacha Duc vor seinem Bruder Michael, welcher normalerweise bei den U15 um die Punkte fährt (beide BeO 4x rACEing Team / RC Steffisburg). Im kleinen Finale hatte Dean Frossard (BeO 4x rACEing Team) das glücklichere Fahrerhändchen vor Nathanael Thomann (Fastlane Gravity Team).

Als beste und bedauerlicherweise einzige Dame behauptete sich Marisa Roth in der Männerdomäne.

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Der leider einzige Masterfahrer Simon Roth musste ebenfalls zusammen mit der Hobbyklasse das Rennen unter die Räder nehmen. JoJo Rauterberg (Biketeam Steinweiler) zeigte auf dem Gras eine starke Leistung und führte bereits die Qualifikation mit über 3,5 Sekunden an. Er holte sich im grossen Finale seinen ersten Saisonsieg vor Felix Weilbach. Um Rang 3 duellierten sich Tobias Eichmann (Radhaus Schäuble / VC Leibstadt) und Michael Epp (hsb heidenheim bike park hochberg), welches dann durch Eichmann für sich entschieden wurde.

In der Elitekategorie suchten einige noch den letzten Schliff für die bevorstehende WM im italienischen Val di Sole. Die Qualifikation am Samstag dominierte bereits der Serienauftaktsieger vom Homberg, Yanick Braun (VGAS.team / HOT-TRAIL / RC Steffisburg), der sich auf Wiesenstrecken sehr wohl zu fühlen scheint. Am Rennsonntag hatte er allerdings im Halbfinale etwas Boden verloren und musste Roger Keller (VC Leibstadt) ins grosse Finale ziehen lassen. Dieser Stand sich dann seinem Vereinskollegen Simon Waldburger (Bergamont / G-Form-Swiss-Team / VC Leibstadt) gegenüber. Waldburger zeigte die bessere Pace und holte sich seinen zweiten Saisonsieg. Beide sind für die Schweiz zur WM selektioniert und haben mit der Leistung vom Wochenende gezeigt, dass ihre Form stimmt und mit ihnen auch in Italien zu rechnen sein wird. Das kleine Finale konnte Braun gegen Ingo Kaufmann (Bike Team Steinweiler) hauchdünn für sich entschieden.

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Der September steht ganz im Zeichen der Bergamont European 4Cross Series. Am ersten Wochenende (4. September) findet in Steinweiler (GER) ein Dual Eliminator Rennen statt. An den beiden darauffolgenden Wochenenden werden dann ebenfalls noch Sieger auf dem Dual Slalom Kurs in Winnenden (11. September) und auf dem 4Cross Track in Leibstadt (18. September) erkoren. Als kleine Randnotiz: Am Samstag, 17. September geht die Schweizermeisterschaft im 4Cross ebenfalls im Bikepark Leibstadt über die Bühne.

Alle Onlineanmeldungen (wie üblich per PayPal und manueller Überweisung möglich) sind bereits jetzt auf www.4cross.ch geöffnet und schliessen jeweils eine Woche vor den Rennen.

Im Jahr 2013 hat sich der Verwaltungsrat der Bergbahnen Flumserberg AG entschieden weiter in den Sommertourismus zu investieren. Kurz darauf wurde das Projekt BikerBerg Flumserberg lanciert, welches den Aufbau eines Streckennetzes für abwärtsorientiere Biker vorsieht. Rund drei Jahre später kann nun am Samstag, 3. September 2016 die erste Bike-Strecke von Prodalp nach Tannenheim feierlich eröffnet werden. Ab 11.00 Uhr steht der BikerTrail BlueSalamander allen Gästen für die ersten Abfahrten bereit.

Die Eröffnung wird gefeiert

Die offizielle Eröffnungsfeier beginnt um 10.00 Uhr auf Prodalp beim Start des neuen BikerTrails BlueSalamander. In die Einweihungsfeierlichkeiten integriert ist die Einsegnung des BikerTrails durch Pater Bucher. Anschliessend wird René Wildhaber, einheimischer Mountainbike-Profi, die geladenen Gäste auf die Eröffnungsfahrt mitnehmen. Im Anschluss steht der BlueSalamander für alle Flumserberg-Gäste mit Bike zur Ersterkundung zur Verfügung. Die sonderBar bei der Talstation Tannenheim  sorgt für musikalische Unterhaltung. Zudem werden die Biker durch eine kostenlose Gulaschsuppe für ihre nächste Abfahrt gestärkt.

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Die erste Bike-Strecke – der zweite Meilenstein

Im Juni dieses Jahres verkündete die Bergbahnen Flumserberg AG den Baustart der ersten Bike-Strecke, nachdem als erster Meilenstein die Baubewilligung für vier Strecken am Flumserberg eingegangen war. Nun ist auch der zweite Meilenstein gesetzt, denn der Bau der ersten Bike-Strecke ist beendet. Für den BikerTrail BlueSalamander wurden 45 Kurven, 11 Sprünge, 2 Holzkurven sowie einige Wellen und Brücken gebaut – verteilt auf die 3.8 km von Prodalp 1576 m nach Tannenheim 1220 m. Für viel Flow in wenig steilem Gelände mit kleinen Sprüngen ist somit gesorgt. Erwähnenswert ist auch die Unterführung beim Chläuschi. Damit die Biker die Strasse, welche von der Alp Tannenboden nach Prodalp führt, nicht überqueren müssen, wurde speziell für die Biker ein 6 m langes Tunnel gebaut.

Bikestrecken, welche ausschliesslich talwärts zu befahren sind, werden wie Skipisten in die drei Schwierigkeitsstufen blau (einfach), rot (mittel) und schwarz (schwierig) eingestuft. Wie der Name BlueSalamander andeutet, handelt es sich bei der ersten Strecke am Flumserberg um eine einfache Strecke, welche für Einsteiger geeignet ist und somit auch Familien viel Spass bereiten wird.

BikerShop Flumserberg

Auch der BikerShop Flumserberg  an der Talstation Tannenheim gelegen – eröffnet am Samstag, 3. September 2016 erstmals seine Tür. Das erste nationale Testcenter von intercycle mit den Marken WHEELER, BiXS, NS Bikes und iXS wird von Philipp Syfrig, auch Geschäftsführer des Intersport Walensee, geführt. Den Gästen stehen Top Miet-/Testbikes sowie Helme/Protektoren zur Verfügung.

Campieren mit einer Hotel Infrastruktur

Ein weiteres interessantes Angebot für Biker bietet das Aparthotel Edy Bruggmann – direkt am Streckenende des BlueSalamanders. Der BikerCamping bietet neben einem Stellplatz mit schönstem Panorama auch die Benützung der Sanitäranalagen, Strom, kostenloses WLAN und einen abschliessbaren Raum für’s Bike.

Der Ausbau des BikerBerg Flumserberg geht weiter

Während die erste Strecke bereits befahren werden kann, wird an den nächsten Strecken, welche den Ausgangspunkt auf Prodkamm 1939 m haben, gebaut.

 

www.bikerberg.ch

Crankworx Whistler ist weltweit wohl der bekannteste Anlass, an dem sich alle Arten von Bikern für eine Woche treffen, Rennen fahren, feiern und den Bikesport zelebrieren können. Dutzende von Events, darunter legendäre wie der Joyride oder der Air-DH, an dem jährlich die bekanntesten Fahrer der Welt teilnehmen, stellen den Mittelpunkt der Festivalwoche dar. Tausende von Fans pilgern über die halbe Weltkugel, um dabei sein zu können.

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Nach dem Ausbau des Crankworx Formats in Neuseeland (Rotorua) und Les Gets (FR), kommt nächstes Jahr (2017) eine weitere Location dazu, welche sogar noch näher liegt als Portes du Soleil: Crankworx Innsbruck!

Hier die ersten Informationen dazu:

www.crankworx.com

Jono Jones und Lea Rutz sind die Sieger des zweiten Rennens des iXS Swiss Downhill Cups am Wiriehorn. 300 Fahrer aus 18 Nationen fanden den Weg ans Wiriehorn und bekamen einmal mehr perfekte Bedingungen vorgesetzt.

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Nach zweimonatiger Pause stand am letzten Wochenende der zweite Lauf der Schweizer Downhill Serie auf dem Programm. Die Schweizer Downhill Elite und ihre internationalen Gäste führte es dazu ans Wiriehorn. Der kleine Bikepark im Diemtigtal ist schon lange Teil des iXS Cups, allerdings setzte man im letzten Jahr aus, was natürlich die Vorfreude auf dieses Rennen noch einmal steigerte.

Das Team des ausrichtenden Vereins Hot-Trail hat wieder ganze Arbeit geleistet und den 2,8 Kilometer langen Kurs mit über 400 Höhenmetern perfekt für das Rennen vorbereitet. Aber auch abseits der Rennvorbereitung war man nicht untätig, schließlich wird in einer Woche der lang ersehnte und nun endlich fertiggestellte Flow-Trail „Old T-Bar“ eröffnet.

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Der Freitag empfing die Teilnehmer mit optimalen Bedingungen. Nach dem Track Walk, der im Vergleich zu den deutschen Rennen etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt und eher eine Wanderung als ein Spaziergang ist, stand das freie Training auf dem Programm. 4 Stunden lang hatten die Teilnehmer Zeit, sich den Kurs einzuprägen und die schnellsten Linien zu finden.

Der Samstag startete dann mit etwas nassen Verhältnissen und somit hieß es im Pflichttraining, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen und die ein oder andere Linie noch einmal zu überdenken. Nach dem Mittag ging es dann mit dem Seeding Run erstmals um die gefahrene Zeit auf dem Kurs. Wie so oft bei Schweizer Rennen war es die Frage, ob die Einheimischen sich gegen die starke Konkurrenz aus dem Ausland behaupten können. In der Elite Men Klasse waren es am Ende zwei Briten, die sich die letzten Startplätze für Sonntag sicherten. Mit einer Zeit von 4:16.565 Minuten und über 8 Sekunden Vorsprung dominierte Jono Jones (GBR – Saracen Bikes) das Rennen. Die zweitschnellste Zeit konnte Guy Gibbs (GBR – www.ride.io) für sich verbuchen. In der recht gering besetzten Klasse der Elite Women war es die seit einer Woche amtierende Schweizer Meisterin Lea Rutz (SUI – iXS Gravity Union), die mit der Bestzeit ihre aktuelle Form unter Beweis stellen konnte.

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Am Sonntag hatte der Wetterverantwortliche wieder ein Herz für Rennfahrer und ließ den Himmel wieder in schönem Blau erstrahlen. Die Strecke trocknete gut ab und somit waren mit schnelleren Zeiten zu rechnen. Schon das Ergebnis der ersten lizenzierten Kategorie, den Pro Masters, unterstrich diese Theorie. Lokalmatador Thomas Ryser (SUI – Radon Hot-Trail Racing) verbesserte seine Zeit vom Vortag um 16 Sekunden und sicherte sich damit den ersten Rang. Zweiter wurde Noah Grossmann (GER), gefolgt von dem Seeding Run Schnellsten Chris Sinden (GBR).

Die nächste Klasse war die Pro Youth U17, die Vincent Arbellay (SUI – Cyclone DH Team), nach dem zweiten Platz in Morgins und bei der Schweizer Meisterschaft, nun endlich einmal gewinnen konnte. Den zweiten Rang konnte mit Janosch Klaus (SUI – Team Project) ein Athlet einfahren, dessen Namen man von einigen Siegen im Rookies Cup 2015 her kennen sollte. Als Dritter verließ Elia Saurer (SUI – Radon Hot-Trail Racing) den Platz. Schnellster der Pro Junior U19 Kategorie war Janis Lehmann (SUI), der damit seinen Erfolg von 2014 am Wiriehorn wiederholen konnte. Luca Heinzi (SUI – Radon Hot-Trail Racing) erreichte den zweiten Rang und besetzte auch in dieser Klasse das Podest mit einem Fahrer des ausrichtenden Vereins. Das Podest komplettierte Jack Tennyson (GBR).

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Die Klasse Elite Women wurde erneut von Lea Rutz dominiert und somit scheint bei der 21-Jährigen nun der Knoten geplatzt zu sein. Nachdem sie bereits bei der SM am letzten Wochenende an beiden Tagen die schnellste Zeit einfahren konnte, wiederholte sie diesen Doppelerfolg nun auch am Wiriehorn und gewann damit zum ersten Mal in der Lizenzklasse ein Rennen des iXS Cups. Géraldine Fink (SUI – Pink Gravity) wiederholte ihr Ergebnis von Morgins und sicherte sich mit dem zweiten Platz die Führung in der Gesamtwertung.

In der Elite Klasse war es also die Frage, ob die Schweizer die Revenge in ihrem Sinne entscheiden konnten. Schon frühzeitig wurde die Vortagesbestzeit geknackt und als erstes setzte sich Noel Niederberger (SUI – Swiss Downhill Syndicate) mit einer Zeit von 4:07.175 Minuten an die Spitze. Der Nächste, der diese Zeit unterbieten konnte, war dann einige Augenblicke später Maxime Chapuis (SUI – We ride We respect). Dann kam Lutz Weber (SUI – Swiss Downhill Syndicate), der Schweizer Meister, und unterbot noch mal um 1,5 Sekunden. Jedoch hielt seine Führung genau eine Minute, denn der nächste Fahrer war Felix Klee (SUI – Team Project) und setzte noch mal eins drauf. Somit waren es also nur Schweizer, die die ersten fünf Plätze belegten. Allerdings standen noch drei Fahrer am Start, ein Australier und zwei Briten. Konnten diese also nun noch etwas an der einheimischen Podestverteilung ändern? Als nächster Fahrer überquerte James Maltman (AUS), die Ziellinie. Doch die Anzeigetafel zeigte die achte Position an. Danach kam Guy Gibbs, aber auch bei ihm wurde ein Rückstand von etwa 4 Sekunden angezeigt. Jetzt war es nur noch der Seeding Run Schnellste und als er aus dem letzten Waldstück kam, konnte man es schon erahnen, er sah verdammt schnell aus und hatte nur noch wenige Meter. Die Uhr hielt für ihn bei 4:01.450 Minuten an und offenbarte ein Minus von 1,7 Sekunden. Damit machte Jono Jones den Schweizern erneut einen Strich durch die Rechnung und sicherte sich den Sieg des zweiten Laufs des iXS Swiss Downhill Cups. Zweiter wurde also Felix Klee vor Lutz Weber.

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Wiriehorn hat mit diesem Rennen einmal mehr gezeigt, dass es eigentlich nicht im Rennkalender fehlen sollte. Somit darf man hoffen, dass das eine Jahr Pause eine Ausnahme bleibt und Wiriehorn nun wieder fester Bestandteil der Serie bleibt. Weiter geht es mit dem Finale des Cups im Oktober in Bellwald. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.