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ION startet im Mountainbike Sektor durch, wie wir vor Kurzem berichtet haben. Bereits seit Jahren im Wassersport bekannt und bewährt, entwickelt die Marke ION Products neu auch Funktionsbekleidung für den Bikesektor. Wir haben für euch die ION Handschuhe Wisp getestet.

ion wisp handschuh glove

Luftig, leicht und dezent: Die Wisp von ION sind mehr als nur hübsch

Dank der grossen Erfahrung in den Bereichen Hightech-Materialien und deren Design, kann das Engagement von ION im Bikesektor nur ein Vorteil für uns Biker sein. Sind wir mal ehrlich, Funktionsbekleidung ist das einzig Wahre, wenn man sich sportlich betätigt. Leider schaffen es jedoch nur wenige Marken, diese Funktionalität auch optisch ansprechend unterzubringen.

Schaut euch mal die neue Kollektion von ION an und entscheidet selbst. Die Produkte werden ab März 2013 erhältlich sein. Neben Jerseys und Shorts, haben sie natürlich auch viel sportliche Alltagsmode im Angebot.

Hier der Link zur offiziellen ION Webseite: www.ion-products.com/bike/

ion wisp handschuh glove

Sitzen perfekt und fühlen sich an, wie eine zweite Haut

ION Wisp Erfahrungsbericht

Viele Rider fahren gerne ohne Handschuhe, weil es natürlicher und angenehmer ist, direkten Kontakt mit dem Bike zu haben. Direkter Kontakt mit dem Untergrund ist wiederum nicht allzu angenehm. Deshalb braucht jeder Biker Handschuhe, welche passgenau und kaum zu spüren sind, aber bei einem Sturz dennoch gut schützen.

Ausserdem gibt es durch falsche Handschuhe, längere Fahrten oder Druckstellen am Lenker auch Ermüdungserscheinungen in den Händen. Der richtige Handschuh schützt also nicht nur, er sorgt auch für mehr Ausdauer und Kontrolle. Ein Modell, welches diese Bedingungen erfüllt und dabei auch noch gut aussieht, sind die WISP Handschuhe von ION.

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Hauchdünn, wo es möglich ist – solide und belastbar, wo es nötig ist

Ausgeklügeltes Material

Die obere Schicht des Handschuhs bildet ein Mesh-Gewebe, welches atmungsaktiv und äusserst dehnbar ist. Die dünne Schicht legt sich wie eine zweite Haut über die Hand und ist kaum zu spüren.

Das Innenmaterial besteht aus künstlichem Leder, welches dreimal reissfester als echtes Leder ist, weniger schnell durchscheuert und maschinell waschbar ist. Die Handinnenfläche ist durchgehend aus einem Stück und weist daher auch keine lästigen Nähte auf. Die Fingerspitzen sind mit Silikon bedruckt, um den Kontakt am Bremshebel zu verbessern. Ausserdem besteht die Fingerspitze aus Digital-Tips, welche es erlauben, das GPS oder Smartphone mit dem Handschuh zu bedienen – braucht es nicht dringend, stört aber auch nicht.

ion wisp handschuh glove

Digital Tips – Viel belächelt, aber dennoch praktisch

Gelungene Details

Auf dem Handballen sitzt ein kleines Gel-Kissen, welches bei einem Sturz die Handfläche schützt, aber auch Druckstellen bei längeren Abfahrten vermeidet und die Muskulatur schont.

Auf der Oberseite der Finger sind kleine dehnbare Schlitze eingearbeitet. Dadurch weisen die Finger des Handschuhs bereits in der Ursprungsform eine natürliche Krümmung auf und unterstützen die Bewegungen der Finger optimal. Auf dem Daumen gibt es, wie so oft, eine Fleece-Einlage für Schweiss und so..

ion wisp handschuh glove

Die ION Handschuhe zeigten auch nach intensiver Beanspruchung keine Schwächen

Fazit

Das stretchbare Material, der durchdachte Schnitt und die vielen Detaillösungen machen diesen Handschuh zu einem perfekten Begleiter, egal ob beim Touren, Freeriden oder im Park. Die Handschuhe verformen sich auch nach dem Waschen kaum und weisen einen hohen Qualitätsstandard auf.

Das angenehme Gefühl beim Tragen, das leichte und atmungsaktive Material und nicht zuletzt die schöne Optik machen diesen Handschuh überdurchschnittlich.

ion wisp handschu glove

Die Silikonaufdrucke für verbesserten Grip am Bremshebel

Das Modell Path ist übrigens für Männer und besteht aus den selben Materialien und ist ebenfalls zu empfehlen.

Weitere Infos zu den ION Path und Wisp Handschuhen: www.ion-products.com/bike/

 

 

Leogang im Salzburger Land, 12. Juni 2013 – Nur noch eine Woche und das Out of Bounds Festival 2013 kann beginnen. Die sportlichen Höhepunkte sind dabei das FMB Wold Tour Event Gold 26TRIX (Livestream am 22. Juni, ab 18:30 Uhr auf www.redbull.com/bike) und der iXS European Downhill Cup. Die vier Tage im Bikepark Leogang haben jedoch noch einiges mehr für die Besucher zu bieten.

Das diesjährige Out of Bounds Festival wird das größte in seiner zehnjährigen Geschichte. Ab Donnerstag, 20. Juni geht es offiziell los im Bikepark Leogang: vier Tage geballte Mountainbike-Action für Freerider und Downhiller, Profis und Amateure, Jung und Alt stehen an. Der 26TRIX ist das zweite FMB World Tour Gold Event in diesem Jahr. 20.000 Euro Preisgeld und massig Punkte auf dem Weg zum FMB World Tour Gesamtsieg sind zwei gute Gründe, warum neben den europäischen Top-Fahrern wie Martin Söderström (SWE), Thomas Genon (BEL) oder Sam Pilgrim (GBR) auch ein ganzer Tross aus Übersee ins Salzburger Land reist. Kanada tritt mit 5 Athleten (Darren Berrecloth, Mitch Chubey, Paul Genovese, Anthony Messere und Brett Rheeder) als Großmacht beim 26TRIX auf. Aus den USA folgt ihnen Greg Watts und aus Russland reist „the mad Russian Cherry“ Pavel Alekhin an. Der Kurs wurde im Vergleich zum Vorjahr etwas modifiziert und schneller gestaltet.

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Peter Henke beim 26Trix in Leogang 2012

Das Fahrerfeld wird erweitert durch den deutschen Scott-Fahrer Peter Henke, der noch ins Starterfeld gerutscht ist, sowie den Prä-Qualifikanten, die in der ersten Vorqualifikations-Runde am Donnerstag beweisen müssen, dass sie das Zeug dazu haben, mit den ganz großen Namen mitzuhalten. Selbstverständlich soll der 26TRIX nicht nur den Zuschauern vor Ort in Saalfelden Leogang vorbehalten sein, sondern kann auch ganz bequem von zu Hause auf der Couch über den Red Bull Livestream über www.redbull.com/bike mitverfolgt werden. Das Finale findet am Samstag, 22. Juni ab 18:30 Uhr statt.

Die Downhiller kommen unterdessen für die erste Runde des iXS European Downhill Cup zum Out of Bounds Festival. Nach den ersten beiden UCI Mountain Bike World Cup Stops in Fort William und in Val di Sole, ist Leogang nun die nächste Zusammenkunft der besten Downhiller dieses Planeten. Diese messen sich am Sonntag, den 23. Juni ab 12:30 zum Finale des iXS European Downhill Cup auf Leogangs schwieriger „Speedster“-Strecke. Der iXS-Wettbewerb ist die einmalige Gelegenheit für die Downhiller, sich schon mal mit der WM-Strecke im Bikepark Leogang vertraut zu machen. Die Meisten werden nämlich im September nochmal die Reise nach Saalfelden Leogang antreten, um beim Finale des UCI Mountain Bike Downhill Welt Cup dabei zu sein (Termin: 19.-22.09.2013, weitere Infos unter: www.mtb-weltcup.at)

26trix

Das allein macht jedoch noch kein Festival aus. Die riesige Expo-Area direkt vor dem Bikepark gewährt tiefe Einblicke in die Rennställe der Top-Teams. Jede Menge Side-Events wie die SCOTT Junior Trophy am Sonntag, der obligatorische Bunny Hop Contest am Donnerstagabend, der Pumptrack Contest und das Minibike-Race am Freitagabend und natürlich die Override Afterparty am Samstagabend sind Teil des Pflichtprogramms für jeden Festivalteilnehmer.

Zur Einstimmung auf das Großevent gibt es schon mal den offiziellen 26TRIX 2013 Teaser Clip auf YouTube zu sehen:

Alle, die keine Sekunde des Out of Bounds Festivals 2013 vor Ort verpassen wollen, können das einmalig günstige Out of Bounds Special Offer des Tourismusverbandes Saalfelden Leogang in Anspruch nehmen:

• 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie

• 3 Tage Liftpass für den Bikepark Leogang

• Erlebnistag (2,5 Std. Fahrtechniktraining & Erlebnistour)

Das Angebot und die Buchungsoptionen gibt es auf: http://www.outofbounds.at/de/

Weitere Informationen zum Out of Bounds Festival gibt es auf: http://www.outofbounds.at/de/ oder http://www.facebook.com/OOB.Leogang

26TRIX Live Stream am 22. Juni 2013 um 18.30 Uhr

Den Live Stream findest Du hier: http://live.redbull.tv/events/198/26-trix-2013

 

Totgesagte leben länger. Als ich mich neulich informieren wollte, was am Wiriehorn eigentlich so läuft, bin ich auf die Austragung des iXS European Downhill Cup 2013 am Wiriehorn gestossen.

Seit 10 Jahren sind die iXS-Cups am Wiriehorn regelmässiger Gast. In diesem Jahr sogar mit der europäischen Serie.

european downhill cup 2013 wiriehorn

Erstmals findet 2013 am Wiriehorn die Downhill Europameisterschaft statt

Am Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. August 2013 kannst du die Top-Downhiller auf der Strecke im Diemtigtal live erleben.

Hier der Teaser zum iXS European Downhill Cup 2013 am Wiriehorn:

 

http://www.wiriehorn.ch/sommer/bikerace-wiriehorn

http://www.ixsdownhillcup.com

 

Das lange Warten hat sich gelohnt: Heute erscheint endlich das bisher ehrgeizigste Projekt der schottischen Street-Trial-Legende Danny MacAskill. Der Clip MacAskill’s Imaginate erkundet Dannys (Kindheits-)Fantasien und zeigt unglaubliche Tricks vor einer außergewöhnlichen Kulisse.

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MacAskill’s Imaginate erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen namens Daniel MacAskill, der auf der kleinen schottischen Insel Skye in seinem Kinderzimmer spielt, und davon träumt, einmal in seinem Leben seine ganz persönliche Toy Story auf dem Bike zu erleben. Schnitt! Nächste Szene, knapp 20 Jahre später: Der Kindheitstraum von Danny ist wahr geworden. Für das Imaginate-Projekt durfte sich der Kult-Trial-Fahrer, der bislang mit drei YouTube-Clips über 65 Millionen Views erzielte, seine eigene Spielwiese ganz nach seinen Wünschen errichten. Das ehemalige Verkehrsmuseum in Glasgow diente Danny und seinem Filmteam als Location für sein bislang ambitioniertestes Projekt.

Trotz zahlreicher gesundheitlicher Rückschläge erarbeitete sich der Schotte für dieses Projekt ein technisches Fahrlevel, das seinesgleichen sucht. Das Ergebnis: Ein etwa 7-minütiger Clip, der dem Zuschauer – ganz in Danny MacAskill-Manier – die Kinnlade nach unten klappen lässt. Die Mischung aus einer einmalig kreativen Kulisse und den scheinbar gegen die Schwerkraft gerichteten Tricks von Danny machen Imaginate zum Eye-Catcher-Clip des Jahres! Front Flips über ein Formel-Eins Auto oder Tailwhips von einem Panzer sind dabei nur zwei von etlichen visuellen Highlights dieses unkonventionellen Clips.

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Nach zwei Jahren Vorbereitungen und Dreharbeiten kam der Imaginate-Clip zu einem äußerst sehenswerten Abschluss. Vier Episoden von MacAskill’s Imaginate, die seine unglaubliche Karriere vom sensationellen YouTube-Hit „Inspired Bicycles“ bis hin zu Imaginate skizzieren, waren der Veröffentlichung vorangegangen und ließen die Erwartungen an den neuen Clip ins nahezu Unermessliche steigen.

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Der bodenständige Danny MacAskill schenkte – ganz so wie man ihn kennt – dem ganzen Trubel um ihn herum nie viel Aufmerksamkeit und konzentrierte sich lieber vollkommen auf sich und sein Projekt: „Das ganze Unterfangen ist ein wahrgewordener Traum aus meinen Kindertagen. Red Bull gab mir die komplette Narrenfreiheit, das Set-up zu gestalten, ohne Einschränkungen. Diese grenzenlose Freiheit ermöglichte es mir, Tricks umzusetzen, die bisher nur in meinen Träumen vorkamen!“

Die Fantasien des kleinen Daniel gibt es in voller Länge hier zu sehen: http://imaginate.redbull.com/

Das meinen wir diesmal nicht im sprichwörtlichen Sinn: Als wir den Downhilltrail Brüsti-Attinghausen auskundschaften wollten, wurden wir mit Unmengen an Kuhmist konfrontiert.

Attinghausen Brüsti Downhill

Tretminen wo man hinschaut

Die Luftseilbahn Attinghausen – Brüsti

Etwas abseits des Autobahntrubels, liegt Attinghausen zwischen Erstfeld und Altdorf und bietet eine weite Sicht über das Tal. Die Luftseilbahn Brüsti liegt oberhalb der berühmten Pouletburg.

Die kleine Gondel transportiert ungefähr 10 Personen auf einmal. Mit Bikes und Material sollten gut und gerne 4 Biker in die Kabine passen.

Attinghausen Brüsti Downhill

Mit der Bahn wird man für 15 Franken fast 1000 Höhenmeter hoch befördert

Der Preis für eine Bergfahrt beträgt inklusive Bike CHF 15.-. Ermässigungen wie Halb-Tax oder GA werden nicht berücksichtigt. Die Bahn fährt im Halbstunden-Takt.

Weitere Infos zur Bahn und den Öffnungszeiten findest Du hier: www.attinghausen-tourismus.ch/seilbahnen/attinghausen-bruesti

Attinghausen Brüsti Downhill MTB

Um eine Aussicht ist das Brüsti nicht verlegen..

Der Downhilltrail Brüsti – Attinghausen

Wie auch auf der Downhillstrecke Schattdorf, startet die Abfahrt vom Brüsti nach Attinghausen trügerisch leicht auf einer nur leicht abfallenden Strecke mit viel Speed. Nach der Abzweigung in die Richtungen Waldnacht und Attinghausen taucht der Trail ab, wird aber nicht allzu steil. Die Bodenbeschaffenheit ist mehrheitlich erdig und steinig. Die vielen Steine sind jedoch im Erdreich eingebettet und bieten somit viel Grip, auch wenn sie gleichzeitig viele Hindernisse darstellen.

Attinghausen Brüsti Downhill MTB Attinghausen Brüsti Downhill MTB Attinghausen Brüsti Downhill MTB

Der Gesamteindruck der Strecke ist mit einem Big Bike eigentlich ziemlich flowig, wenn da nicht die vielen querliegenden und glatten Baumstämme wären, welche die Wasserrillen stützen. Die vielen Wasserkanäle geben ebenfalls Aufschluss über den Trail: Auch wenn es tagelang trocken war, gibt es viele feuchte Stellen, welche wohl niemals trocken liegen. Auf das Fahrvergnügen hat dies meiner Meinung nach keinen negativen Einfluss, ausser dass man etwas verdreckt wird.

Mit weniger Federweg stören aber auch die querliegenden Baumstämme nicht mehr so sehr, da man sowieso enorm viel manövrieren und zirkeln muss. Wer eine gute CC-Technik drauf hat, kommt da locker durch.

Attinghausen Brüsti Downhill MTB

Auf dieser Strecke fährt man viel im Wald und sieht die schöne Gegend leider nur selten

Wir hatten bei der Besichtigung das Pech, dass kurz zuvor mindestens eine Herde Kühe den Trail hinunter getrieben wurden. Neben den gelegentlichen Absätzen und Steinbrocken, musste man hauptsächlich auf die Tret-Minen der Kühe aufpassen.

Die Strecke hätte mit wenig Aufwand ein grosses Potential, aber in diesem Zustand und den unzähligen wirklich mühsamen Wasserrinnen ist es ein Flowkiller.

Attinghausen Brüsti Downhill MTB Attinghausen Brüsti Downhill MTB Attinghausen Brüsti Downhill MTB

Das grosse Highlight der Strecke ist der Abschluss. In einem ungefähr 150 cm breiten Steinkanal donnert man mit viel Speed an den künstlichen Steinwänden entlang. Einer der besten Abschnitte, die ich kenne, welche sich perfekt zum Einstellen der Federung eignen. Der Spass dauert ungefähr 400 Meter, bevor man auf der Strasse zurück zur Bahn landet.

Attinghausen Brüsti Downhill MTB Attinghausen Brüsti Downhill MTB Attinghausen Brüsti Downhill MTB

Fazit

Wer auf naturbelassene technische Abfahrten steht, wird am Brüsti sicherlich Freude an einigen Highlights finden. Wer sich nicht allzu sicher auf dem Bike fühlt, sollte diesen Trail meiden, bis die Fahrtechnik auf einem angemessenen Level ist. Kurz gesagt: Die Abfahrt vom Brüsti ist nichts für Anfänger. Aber auch für fortgeschrittenere Fahrer befinden sich einige Flowbrecher mitten auf der Strecke, abgesehen von den Kuh-Bomben.

Die Vorteile der Strecke liegen darin, dass er nicht übermässig frequentiert wird, nicht allzu steil und auch im Nassen noch fahrbar ist.

Webseite der Seilbahn Attinghausen-Brüsti: www.attinghausen-tourismus.ch/seilbahnen/attinghausen-bruesti

Alle Fotos von der Strecke: www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=11

 

«Drei Etappen, ein Bike» lautet die magische Formel des Dakine Trailfox 2013. Trails fahren, Freunde Treffen und Party sind die Ingredienzen der Freeride Rallye in Flims. Nach Night Trail by Shimano, Sunset Trail by Spy und High Noon Trail by Trek setzen sich Alba Wunderlin (Winterthur) und Gusti Wildhaber (Walenstadt) durch.

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Dakine Trailfox 2013, Flims, Highnoon Trail by Trek, Photo: Philipp Ruggli

Die Trailfüchse formieren sich zur Schlange. Wie attraktiv die Freeride-Rallye Dakine Trailfox ist, illustriert der Andrang am Einschreibetisch. Danach werden die Velos markiert, denn für jeden der rund 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gilt: alle drei Etappen sind mit ein und demselben Bike zu fahren. «Ich freue mich das ganze Jahr auf den Trailfox», bekennt Sandro Preisig, einer der vielen Wiederholungstäter.

Night Trail by Shimano: Kette weg, Licht an

Eine besondere Aufgabe haben sich die Veranstalter für den Auftakt ausgedacht: Das Nachtrennen im Dunkeln hat Tradition. Neu müssen sie ohne Kette auskommen. Wer zu viel bremst, wird schnell zum Laufradfahrer. Wer zu viel riskiert freilich auch. Der schnellste No Chain-Racer ist Local Armin Beeli (Flims), der den Trail in und auswendig kennt. «Ohne Kette bin ich ihn auch erst heute gefahren», hält der der Flimser fest. Gusti Wildhaber (Walenstadt) und Ueli Guntli (Falera) holen sich die Plätze 2 und 3. Schnellste Frau ohne Kette ist Alba Wunderlin aus Winterthur, vor Lea Rutz (St. Gallen) und ihrer Schwester Sara Wunderlin (Luzern).

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Dakine Trailfox 2013, Flims, Night Trail by Shimano on the Runca Trail, Photo: Michael Suter

Schnelle Kinder, enge Kurve

Die übernächste Generation der Trailfüchse ist am Kinderrennen TSG Nipper Race auf ihren Laufrädern zu bewundern. Lia (4, aus Regensdorf) lässt im Stil eines grossen Champions früh ausrollen und siegt souverän. Gefragt, ob sie auch mal am Dakine Trailfox mitfahren wolle, meint sie: «Wenn ich gross bin.»

Nicht zur Gesamtrangliste gehört das Rennen im Mini Drome by Indian Summer, dem kleinsten Velorennbahn der Welt. Nur 14 Meter lang ist das Oval, die schnellsten brauchen drei Sekunden für eine Runde. Nicht aus der Kurve zu fliegen ist die grosse Kunst. Patrik Deuss aus Zürich entscheidet das Finale für sich.

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Dakine Trailfox 2013, Flims, Sunset Trail by Spy, Photo: Michael Suter

Seriensieger coacht Nachwuchs

Sechs Siege sind genug findet René Wildhaber (Flumserberg) alias Mister Trailfox. Er hat eine andere Mission: «Ich will meine Erfahrungen weitergeben», erklärt er. Die Empfänger sind «Wildis Füchse», sechs junge Fahrer zwischen 14 und 22 Jahren, die der Seriensieger während des Dakine Trailfox betreut. Eine ganz besondere Erfahrung ist das für Tenjing Gurung, ein junger Mountainbike Guide aus Nepal, der auf Einladung Wildhabers aus Nepal angereist ist.

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Dakine Trailfox 2013, Flims, Sunset Trail by Spy, Photo: Philipp Ruggli

Sunset Trail by Spy: Road Gap oder Chicken Line?

Der Sunset Trail by Spy ist mit Holzstegen, Sprüngen und Steilkurven gespickt. Die Experten rattern drüber, die weniger Verwegenen wählen die langsame Chicken Line darum herum. Die Mutprobe ist das Road Gap über eine Waldstrasse. Vier Meter geht es in die Tiefe und direkt in eine enge Steilkurve hinein. Möglichkeiten Zeit zu gewinnen oder zu verlieren bietet der kurze Sunset Trail aber noch viel mehr.

Alba Wunderlin vergrössert ihre Führung im Zwischenklassement mit einem klaren Sieg vor Yvonne Birker (Birker) und Nicole Cavigelli (Rueun). Eine kleine Überraschung gibt es bei den Männern: Patrick Deuss aus

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Dakine Trailfox 2013, Flims, Sunset Trail by Spy, Photo: Michael Suter

Flims, 16. Juni 2013 Abschlusscommuniqué

Zürich gewinnt mit einem nahezu perfekten Lauf. «Nach dem elften Platz gestern wollte ich mich heute verbessern. Dass es gleich so gut klappt, hätte ich allerdings nicht erwartet», gibt er zu Protokoll. Lukas Anrig wird Zweiter, Janick Lieberherr (Neu St. Johann) Dritter. Im Zwischenklassement liegen Armin Beeli (5. Sunset Trail) und Gusti Wildhaber (4. Sunset Trail) punktgleich an der Spitze, einen Punkt vor Lukas Anrig. Für Spannung im High Noon Trail ist gesorgt.

Zum Publikumsliebling avanciert der einheimische Marc Woodtli (Sagogn). Er fährt seinen elften und nach eigener Ankündigung letzten Trailfox auf dem BMX. Entspannen bis zum Umfallen ist danach an der Dakine Trailfox Party by Red Bull angesagt, der inoffiziellen zweieinhalbten Etappe der Freeride Rallye.

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Dakine Trailfox 2013, Flims, TSG Nipper Race, Photo: Philipp Rugli

High Noon Trail by Trek: So hart kann abwärts fahren sein

Die harte Nachspeise heisst High Noon Trail by Trek. Vom Schnee am Crap Sogn Gion über Schlamm, Geröll und holprige Alpwiesen geht es 5 Kilometer und 1000 Höhenmeter hinunter nach Laax. 25 Freerider starten gleichzeitig, manche können kurz vor dem Ziel ihren Lenker fast nicht mehr halten. Alba Wunderlin lässt nichts anbrennen hält ihre Konkurrentinnen souverän in Schach. «Dass mir hier drei gute Läufe gelingen und ich so gewinnen kann, freut mich natürlich sehr. Aber ich habe bis unten Gas gegeben, denn ich will jeweils auch in der Männerrangliste gut da stehen»

Wesentlich enger wird es bei den Männern. Die schnellsten im Gesamtklassement starten in der gleichen Gruppe und schenken sich bis ins Ziel nichts. Tagesschnellster ist Manuel Marty (Uznach) vor Gusti Wildhaber und Ludovic May (Villette). Damit ist klar, dass auch ohne Seriensieger René Wildhaber der schnellste Trailfuchs diesen Namen trägt. «Ich hatte sechs Wochen Verletzungspause – das ist das perfekte Comeback», freut sich der Walenstädter und steigt gleich wieder auf sein Bike. «Jetzt will ich noch ein wenig Velofahren.» Trailfüchse kriegen nicht genug. Gut, dass es nur noch ein Jahr dauert bis zum nächsten Dakine Trailfox.

dakine trailfox 2013 flims

Wildhabers Trailfüchse

Ranglisten:

Rookies

1. Andri Ragettli (Flims)
2. Sandro Preisig (Winterthur)
3. Sandro Schmid (Chur)

Frauen

1. Alba Wunderlin (Winterthur)
2. Nicole Cavigelli (Rueun)
3. Lea Rutz (St. Gallen)

Männer

1. Gusti Wildhaber (Walenstadt)
2. Armin Beeli (Flims)
3. Lukas Anrig (Sargans)


Weitere Infos und die kompletten Ranglisten unter www.dakinetrailfox.ch
Viele Bilder-Alben unter www.flickr.com/photos/flimslaaxfalera/collections
Diverse Videoclips im Youtube-Channel: www.youtube.com/user/flimsswitzerland/videos

Weitere Beiträge im Facebook: www.facebook.com/flims

 

Der UCI Downhill Worldcup in Val di Sole ist wohl eines der beliebtesten Austragungen im Rennzirkus. Superschöne Gegend und ein einzigartiger Trail, der die Fahrer an ihre Grenzen bringt und die Zuschauer jubeln lässt.

val di sole uci downhill worldcup 2013 atherton

Dieses Weekend geht dort wieder die Post ab. Die Fahrer sind heute bereits beim Training und stellen sich auf die neuen Streckenabschnitte ein..

Gstaad-Scott Teamchef Claudio Caluori zeigt uns die neue Streckenführung mit einer Talkie Cam.

Seit etwas mehr als zwei Jahren gibt es in der Nähe von Altdorf einen offiziellen Trail: Die Downhillstrecke Schattdorf / Haldi

Wer die Urner Biker und Trails nicht kennt, sollte sich zuerst mal die Bilder von der Strecke zu Gemüte führen. Die Urner Trails sind bekannt dafür, ziemlich steil und technisch zu sein. Die Downhill Bikestrecke am Haldi ist zwar dank den Anliegern und der sauberen Beschaffenheit nicht ganz so technisch, aber dafür mindestens so steil, wie die meisten Trails in Uri.

Die Downhill Bikestrecke am Haldi ist definitiv nichts für Anfänger!

Luftseilbahn Downhillstrecke Schattdorf haldi schattdorf downhill bike

Der Einstieg zum Trail. Letzte Chance, um sich mental vorzubereiten.. 🙂

Fortgeschrittene Bikepark-Heizer und Freerider mit Lust auf etwas mehr, sind hier aber genau richtig. Wunderschön gebaute Anlieger und viele Möglichkeiten, sich in die Luft zu katapultieren werden den Bikepark-Enthusiasten bestimmt gefallen. Es ist beim ersten Besuch anzuraten, sich die Strecke mal in Ruhe anzuschauen und sich an die einzelnen Abschnitte zu gewöhnen. Ein Absturz im steilen Gelände kann schnell fatale Folgen nach sich ziehen.

Die Luftseilbahn Schattdorf/Haldi

Die Gondelbahn im Schattdorf befindet sich mitten im Dorfkern (bei der Post) und bietet unzählige Parkplätze. Zumal die Strecke nicht sonderlich viel frequentiert wird, sollten immer genügend Plätze frei sein.

Luftseilbahn haldi schattdorf downhill bike

Nicht riesig, aber genügend Platz für ein paar Biker

Die Kosten für eine einzelne Fahrt ohne Vergünstigungen betragen stolze CHF 16.40. CHF 7.40 für eine erwachsene Person und CHF 9.- für das Bike.
Auch mit GA oder Halbtax bezahlt man also mindestens CHF 10.- für eine einzelne Fahrt. Die Bahn bringt einen dann von ca. 500 auf fast 1100 Meter über Meer.

Die Downhill Bikestrecke Schattdorf/Haldi

Nachdem man an der Bergstation Haldi ausgestiegen ist, muss man noch geschätzte 50 Höhenmeter mit Muskelkraft überwinden, bevor man zum Traileinstieg gelangt. Die Beschilderung ist gut und man findet den Einstieg ohne Probleme.

Los geht’s dann auf einem kurzen Wiesenstück, welche jeden Neuling bestimmt in die Irre führt: Gemütlich und flowig fährt man Richtung Tal und hat das Gefühl, auf einem leichten Freeride-Trail gelandet zu sein.

Nach weniger als 100 Metern geht es aber richtig zur Sache.

Luftseilbahn Downhillstrecke Schattdorf haldi schattdorf downhill bike

Das ist kein Trail, auf dem man fröhlich vor sich her springt.. Zuerst mal alles genau inspizieren, bevor man sich in die Tiefe stürzt.

Nach dem Einstieg in den Wald, beginnt die eigentliche Downhillstrecke und bringt Anfänger und Streckenneulinge sicherlich etwas in Verlegenheit. Die Landschaft rund um den Trail ist äusserst karg und verdammt steil. Man muss sich erstmal auf den Trail einschiessen, bevor man sich wirklich wohl fühlt.

Die Strecke lässt sich am ehesten als „Klassisch gebaute Downhillstrecke in schwer zugänglichem Gelände“ beschreiben. An dieser Stelle wirklich mal grossen Respekt an die Streckenbauer, es ist bestimmt nicht einfach, an einem so steilen Hang Anlieger und Sprünge reinzubauen.

Im Mittelteil aber auch gegen Ende, bietet der Trail grosse Herausforderungen an den Fahrer: Meterhohe Rolldowns, richtig steile Anlieger und viele kniffelige Sprünge und Drops.

Luftseilbahn Downhillstrecke Schattdorf haldi schattdorf downhill bike

So schöne Anlieger findet man nirgends in der Region

Streckenbedingungen/Wetter

Aufgrund des steilen Geländes und des erdigen Untergrunds, würde ich die Strecke nur in leicht feuchtem oder trockenen Zustand empfehlen. Zu nass oder zu trocken ist bestimmt supoptimal. Bei Regen würde ich den Trail auf jeden Fall meiden.

Fazit

Die Downhill Bikestrecke am Haldi ist sicherlich nichts für Einsteiger. Auch etwas erfahrenere Biker finden hier ihre Herausforderung und die hartgesottenen Downhiller haben einen technisch hochstehenden Spielplatz, um sich auszutoben.

Einen guten Eindruck vom Grossteil der Strecke bekommt man in folgendem Film:

Weitere Bilder zur Downhillstrecke Haldi gibt’s in unserer Gallerie: http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=110

Offizielle Webseite: www.haldi-uri.ch

Livigno (ITA), 5. Juni 2013 – Das italienische Premium-Bike-Resort Livigno eröffnet am kommenden Wochenende offiziell die Sommersaison 2013.

Livigno, auch das „Whistler Europas“ genannt, steht eine äußerst ereignisreiche Saison bevor: Nach der Bikepark-Eröffnung am Mottolino kommen Ende Juni die Roadbiker auf ihrem Zwischenstopp der Schwalbe TOUR Transalp nach Livigno. Gegen Ende der Saison steigt der legendäre Mountainbike-Mega-Event Nine Knights erstmals in dem idyllischen Ort im Alta Valtelina.

Am kommenden Samstag, 8. Juni geht die Saison in Livigno offiziell mit der Eröffnung des Bikepark Mottolino los. Die neun bestehenden Strecken bieten vom „Take it easy“-Trail bis hin zum „Black-Eye“-Trail pures Fahrvergnügen für Anfänger bis hin zum Profi-Downhiller. Im Zuge der Vorbereitung auf das Nine Knights-Event werden im Laufe der Saison noch einige neue, spannende Elemente im Bikepark errichtet. Der Bikepark ist bis zum 23. September täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Alle weiteren Infos finden sich auf der Mottolino-Website: http://www.mottolino.com/

Bikepark Livigno Step-Up Roller

Die letzte Juni-Woche steht dann ganz im Zeichen der Roadbiker. Im Rahmen der 11. Schwalbe TOUR Transalp powered by Sigma kommen etwa 1.300 Teilnehmer aus über 30 Ländern zum Etappenstopp in Livigno vorbei. Etappe 4 auf dem Weg von Sonthofen zum Gardasee, die anspruchvollste Teilstrecke des Rennens überhaupt, führt von Zernez nach Livigno (26.6.2013). Am nächsten Tag zieht der Tross dann weiter nach Aprica. Das ganze Spektakel wird in Livigno selbstverständlich angemessen mit einer großen Pasta-Party für die Teilnehmer gefeiert.

Der Saisonhöhepunkt in Livigno steigt bei dem weltbekannten Freeride-Contest Fiat Nine Knights vom 1. bis 8. September. Nachdem im April bereits die Winter-Edition des Nine Knights erfolgreich in Livigno ausgetragen wurde, schauen die Veranstalter optimistisch auf die livigneser Mountainbike-Premiere im September: “Wir sind schon richtig heiß auf dieses neue Event. Mittlerweile kennen wir die Nine Knights Crew ziemlich gut und sind von ihrer Kreativität vollkommen überzeugt. Ganz Livigno ist schon gespannt, wie sie die Ritterburg wohl in diesem Jahr gestalten werden. Wir sind stolz, unseren Gästen so ein internationales Event präsentieren zu können“, kommentiert Maurizio Seletti, Geschäftsführer der Tourismusverbandes APT.

LIVIGNO_by_Markus_Greber

12 der besten Freerider der Welt, darunter Namen wie Martin Söderström, Andreu Lacondeguy, Red Bull Rampage Gewinner Kurt Sorge oder Eventinitiator und Gastgeber Andi Wittmann, stellen sich zunächst einem einwöchigen Fotocontest, bevor am 7. September die eigentliche Jump Competition in Form einer Best Trick Jam Session stattfindet. Mit vor Ort sind wieder die besten Mountainbike-Fotografen aus der Szene, die ihr Bestes geben werden, um die Fahrer aus besonders spektakulären Perspektiven abzulichten. Weitere Informationen zum Fiat Nine Knights sind zu finden auf: http://nineknightsmtb.com/

Das auf luftigen 1816 Meter gelegene Livigno gehört zum Besten, was Italien für Radfahrer aller Ausrichtungen zu bieten hat. Egal ob Roadbiker, Cross Country-Fahrer, Downhiller oder Freerider: In und um Livigno finden Verfechter jeder Disziplin den passenden Track, die geeignete Line oder den flowigsten Trail. Die optimal auf Biker und Sportler generell ausgelegte Infrastruktur vor Ort erleichtert Bike-Urlaubern zudem ihren Aufenthalt hinsichtlich Unterbringung, Mobilität, Abwechslung und Freizeitgestaltung. Die speziell ausgestatteten Bike-Hotels beispielsweise sind bestens an die Bedürfnisse von Bikern angepasst, sprich sichere Bike-Aufbewahrung, Reparaturmöglichkeiten, Tourenangebote oder Bike-Guide bucht man hier gleich mit. Für viele Profi-Sportler ist Livigno die erste Wahl in Sachen Trainingsstandort: Nicht nur die italienische Cross-Country Nationalmannschaft um Marco Fontana findet sich hier regelmäßig ein, ebenso Roadbiker aus aller Welt schätzen Livigno als Höhentrainingsstandort. Auch Freeride-Stars wie Sam Reynolds, Sam Pilgrim oder Yannick Granieri kamen schon zur Vorbereitung in den Bikepark nach „Little Tibet“, wie man das Resort auch gerne nennt.

BikePark Livigno_Panorama_Trail

Egal ob Genuss-Tourenbiker, Freerider, Downhiller oder Endurist, 2013 hat man als Biker mehr als genügend gute Gründe, Italiens bestes Bike-Resort zu erkunden!

Was sonst in Livigno los ist, erfährt man auf: www.livigno.eu oder https://www.facebook.com/LivignoFeelTheAlps

Ein Angebot an verschiedenen Bike-Hotels gibt es auf: http://www.livignobike.it/en/home.jsp?idrub=47808

 

Run auf die letzten Dakine Trailfox Startplätze

Die 300 Startplätze für die Freeride Rallye Dakine Trailfox in Flims gehen rasend schnell weg. Drei Rennen an einem Wochenende, dazu diverse spassige Nebenbeschäftigungen ziehen die Mountainbiker in Scharen an. Vom 14. – 16. Juni 2013 ist in Flims der Fuchs los.

«Three Stages – one Bike»: Drei verschiedene Etappen, zu fahren auf ein und demselben Bike – auf diese Regel stehen die Freeride Mountainbiker. Open Air-Stimmung im Fahrerlager und Party sind weitere Gründe, das Wochenende vom 14.-16. Juni in Flims zu verbringen. Wer noch einen der 300 Startplätze ergattern will, muss sich beeilen.

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Harte Wettkämpfe mit den Mitfahrern und dem Trail sind garantiert

Trail ohne Licht und Kette

Die traditionelle Startetappe am Freitagabend ist der Nighttrail by Shimano. Für das Licht im Wald ist jeder Fahrer selbst verantwortlich und eine neue Regel macht das Ganze noch spannender als es eh schon ist: Die Fahrer müssen beim Nighttrail ohne Kette auskommen. Den Schwung mitnehmen, pumpen oder schieben ist also die Devise. Verbremser oder Stürze sollten sich die Fahrer nicht erlauben, denn sie wiegen bei diesem Trail doppelt schwer.

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Auch wenn man schnell sein will, sollte man nicht gleich mit dem Kopf durch die Wand

Am Samstag geht es zuerst im Mini Drome by Indian Summer zur Sache, der nicht für die Gesamtwertung zählt. Im kleinsten Velodrom der Welt kämpfen die Kurvenspezialisten um den Einzug ins Finale, das dann am Sonntag stattfindet. Den kleinsten Rennfahrern steht der Kids Parcours offen, ausgelegt auf Kindervelos und Laufräder. Toll dabei ist, dass der Parcours während des ganzen Trailfox betreut ist und die darauf rumkurvenden Kids so immer einen intakten Parcours auffinden. Wer will, nimmt am TSG Nipper Race teil und holt sich erste Rennerfahrung – der Plausch steht bei diesem Rennen aber ganz klar im Vordergrund. Eine wohltuende Neuerung für die Dakine Trailfox-Teilnehmer ist der Physiotherapie-Service von ALPEAN Bergsport & Gesundheit GmbH. Während der Rennen werden geschundene Biker- Körper wieder in Form geknetet.

Am Samstagabend rumpeln die Freerider über die Holzstege des Sunset Trail by Spy. Die abgebrühten Freerider nehmen die Sprünge, Wallrides und Steilkurven, die Vorsichtigen wählen den Umweg darum herum. Im Ziel sind die Beats der Trailfox Party by Red Bull bereits zu hören, die wie jedes Jahr für viel Tanzbewegung sorgt. Im Partyzelt auf dem Platz des Sportzentrums Prau La Selva regieren den Dancefloor DJ Lindar und DJ Jerez, beide bestens bekannt aus dem Riders Palace Laax.

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Hobbyrennen hin oder her, die Fahrer werden nicht verschont..

High Noon Trail by Trek: So hart kann abwärtsfahren sein

Lockerheit können die Teilnehmer am Sonntagmittag gut gebrauchen, wenn auf dem High Noon Trail by Trek die Entscheidung fällt. In 20er-Gruppen heizen die Freerider vom Crap Sogn Gion hinunter nach Laax. Wer noch nicht weiss, wie anstrengend bergab Fahren sein kann, weiss es spätestens im Ziel des High Noon Trail. Bevor um 16 Uhr im Sportzentrum Prau La Selva die schnellsten Trailfüchse gekrönt werden, steht das Mini Drome-Finale an. Es gewinnt, wer die unendliche Haarnadelkurve mit dem grössten Speed abfährt.

Mehrere potentielle Anwärter auf den Sieg

Wer auf den Dakine Trailfox-Thron steigt, ist zwar noch offen, aber gute Chancen haben die drei Fahrer und die Fahrerin des Norco Enduro World Team, allen voran der Vorjahreszweite Lukas Anrig aus Sargans. Aber aufgepasst auf den erstmals teilnehmenden Walliser Ludovic May, den 18. der Downhill-Weltmeisterschaft 2011. Eine der Favoritinnen ist die Neuenburgerin Lorraine Truong. Die Enduro Bikerin mit Cross Country-Vergangenheit (2011 WM-Zehnte U23) ist auf vielen Trails zuhause. Der Dakine Trailfox wird auch ihr die eine oder andere neue Erfahrung bereiten.

Weitere Infos und Anmeldung: www.trailfox.ch