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Wir haben diesen Sommer die Möglichkeit erhalten, einige neue Sweet Protection Produkte zu testen. Über die Firma Sweet Protection und ihre heissen Freeride-Shorts Hunter & Frantic haben wir ja bereits berichtet. Diesmal geht es um ihren Carbon Freeride-Helm Fixer.

sweet protection fixer helm

Schwarz, weiss oder rot – your choice

Optik und Design

Der erste optische Eindruck des Helms ist sicherlich Geschmackssache, denn die gewöhnungsbedürftige Form aus dem Motocrossbereich, ist schon speziell und findet eigentlich nur bei Liebhabern gefallen. Mir gefällt die Motocross Optik des Helms nicht schlecht – ist halt mal was anderes. Das Design ist mit den Totenköpfen, den tattoomässigen Flügeln und dem Carbonlook auf dem weissen Untergrund sehr auffällig und aggressiv. Wem das zuviel ist, kann auf die schwarze Version mit reinem Carbonlook zurückgreifen – wem das nicht genug ist, der hat noch die Option Blutrot genannt Devil Red.

sweet protection fixer helm

Diese aggressive und auffällige Helmform ist Geschmackssache

Verarbeitung

Der Helm hinterlässt auch bei genauerem Hinsehen einen soliden Eindruck – hochwertige Materialien, einwandfreie Leim- und Nahtstellen und lückenlose Verarbeitung. Man merkt auf den ersten Blick, dass man kein Billigprodukt in den Händen hält.

Die Verschlusssysteme sind ausgeklügelt und funktionieren einwandfrei. Hinten gibt es ein bewährtes Schnellspann-System, um den Helm dem Kopfumfang anzupassen – einfach und unkompliziert. Am Kinn hat man zur Befestigung ein Klicksystem, welches meiner Meinung nach handlicher ist, als der Doppel-D Verschluss, welche beim Downhill oft zum Einsatz kommt.

sweet protection fixer helm

Das Occigrip Schnellspannsystem funktioniert einwandfrei

Funktionalität

CRP Shell, Impact Shield, Occigrip No-Roll Tensioning – Viele Systeme mit kompliziert klingenden Namen schliessen auf ein gutes Marketing. Was wirklich dahinter steckt, versuchen wir hier kurz zu erklären:

Die CRP Shell beschreibt eine Polymer-Schale (soweit alles Standard) verstärkt mit Carbon Fasern – dieses Schale wurde dann noch mit einer Karbonhülle ummantelt. Der Impact Shield ist ein ausgeklügeltes Verteilungssystem, welches vor allem die Krafteinflüsse bei seitlichen Schlägen besser über den ganzen Helm verteilt. Occigrip nennt sich das bereits erwähnte Schnellspann-System am Hinterkopf.

Auch in den Bereichen Ventilation hat sich Sweet Protection keine Blösse gezeigt – Auf alle Seite hat es Öffnungen für die Luftzirkulation, so kommt zu keiner Zeit ein Hitzestau zustande. Aufgabe einwandfrei gelöst. Auch beim Gewicht haben die Norweger ganze Arbeit geleistet, mit so viel Schutz und Funktionalität, bei einem eher grossen Helm, noch bei 450 Gramm zu landen, ist ziemlich eindrücklich.

Was den Norwegern etwas weniger gut gelungen ist, ist die Form des Helms. Sie ist zu sehr auf Motocross und Dirt ausgerichtet. In klaren Worten: Der Helm sitzt enorm tief auf dem Kopf, hinten mag das zwecks Schutz noch okay sein, aber auch da stösst man mit einem Rucksack und dem Kopf im Genick an Grenzen.
Vor allem vorne ist die Ausführung leider mangelhaft, der Helm sitzt so tief auf der Stirn, dass man die Helmkante immer im Sichtfeld hat – und zwar so sehr, dass man sich beim Fahren gestört fühlt. Da ist auf jeden Fall Handlungsbedarf vorhanden. Beim Dirten und Cruisen mag das noch okay sein, weil man mit dem Oberkörper relativ senkrecht auf dem Bike sitzt – aber auf dem Trail ist es ein zusätzliches Sicherheitsrisiko, wenn man nicht den ganzen Trail sieht, oder der Rucksack den Helm mitten in der Fahrt ins Gesicht drückt.

sweet protection fixer helm

Hier kann man ansatzweise sehen, wie tief die Schale über die Stirn ragt

Spezifikationen

Der Helm wird in drei Grössen hergestellt:

S/M (53 – 56cm)
M/L (56 – 59cm )
L/XL (59 – 61cm)

Bei meinem Kopfumfang (59 cm) passte das M perfekt auf den Kopf und wurde von allen Seiten schön umschlossen. Er sass auch ohne weitere Befestigung fest auf dem Kopf, eben weil der Helm den Kopf so gut umschliesst. Ausserdem bekommt man mit jedem Helm zwei Sätze Polstermaterial – somit lässt sich die Passform noch optimieren. Die Pads sind allesamt mit Klett befestigt, anti-allergisch und waschbar.

sweet protection fixer helm

Die Belüfung ist optimal – leider ist die Sicht eingeschränkt

Fazit

Ein spezieller Freeride-Helm, den man auch zum Dirten oder gelegentlichen Downhillen benutzen kann. Materialien und Verarbeitung sind einwandfrei und auf höchstem Niveau. Das Design ist sicherlich Geschmackssache.

Auf dem aktuellen Stand mit dem Manko der Sichtbehinderung würde ich diesen Helm jedoch nicht mit reinem Gewissen weiterempfehlen.

Sweet Protection hat ein durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht, das viel Liebe zum Detail zeigt. Gute Arbeit Sweet Protection, aber es ist noch Potential vorhanden.

Alternative

Wer auf der Suche nach einem leichten, cleveren Allround-Helm ist, wird mit dem neuen Produkt von Sweet Protection bestimmt mehr Freude haben. Dem neuen Helm von Sweet Protection für 2014: Bushwhacker

Sweet Protection Bushwhacker helmet from Sweet Protection on Vimeo.

http://www.sweetprotection.com

 

Red Bull ist so freundlich, uns die Fotos von den Training Sessions der Red Bull Rampage 2013 in Utah zur Verfügung zu stellen. Wir haben für euch mal die schönsten ausgesucht.

Viel Spass mit der Fotostrecke!

Wir waren in Engelberg. Wir sind einen coolen Trail gefahren. Wir wurden freundlich empfangen und haben nur 44.- Franken für eine Tageskarte bezahlt. Es hat uns gefallen. Es war kein Traum.

Es war ein etwas düsterer Sonntag, an dem wir uns Gedanken machten, wo wir zum Biken hingehen könnten. Engelbergs Trudy stand schon lange auf der Liste, spätestens nach Jan und Lisas Bericht. Eigentlich hatten wir die Region schon schon lange abgeschrieben – wer schon länger bei uns mitliest, weiss weshalb – wir hatten schon ein paarmal über das eher bikefeindliche Engelberg berichtet.

trudy trail engelberg

„Wir haben nix zu verlieren“, dachten wir uns, „im schlimmsten Fall, sind wir eine Erfahrung reicher“. Was uns dann in Engelberg erwartete, versetzte uns in Staunen. Bereits an der Kasse wurden wir freundlichst begrüsst, bezahlten für die Tageskarte ‚lediglich‘ CHF 44.-, was in früheren Jahren über 60 Franken gekostet hat. Einen schönen Biketag wünschte uns die Dame dann auch noch. Wir waren ganz schön baff, denn das war nicht das Engelberg, das wir kannten.

Auf dem Jochpass angekommen, waren wir zuerst etwas verwirrt, weil dort oben ziemlich intensiv gebaut wird und der Traileinstieg nicht mehr gut ersichtlich ist. Erstmal auf dem Trail angekommen, verflüchtigen sich jedoch jegliche Bedenken.

trudy trail engelberg

Ähnlich wie der Neverend in Laax, präsentiert sich der Trudy Trail sehr natürlich, mit steinigem Untergrund und einem wilden Charakter. Der Trail selbst wurde mit viel Hingabe gebaut und schlängelt sich wunderschön über die Krete Richtung Trüebsee hinunter. Sprünge und künstliche Hindernisse sucht man jedoch vergebens, Flow ist angesagt und das muss genügen.

Der Streckenverlauf wurde regelrecht in das Gelände eingebettet und bietet einen natürlichen Eindruck und jede Menge Fahrspass. Wieder mal ein Trail, den mal ein paar mal gefahren sein muss, bis man die Linie kennenlernt und Gas geben kann.

trudy trail engelberg

Der Spass ist dann leider nur sehr kurz, da man auf einer Distanz von 2 Km ganze 400 Höhenmeter vernichtet. Kommt dazu, dass die Bahn relativ gemächlich unterwegs ist. Der grösste Wermutstropfen ist jedoch, dass man vom Trüebsee keine Abfahrt zurück zur Gerschnialp hat – also man hat schon Abfahrten, aber keinen richtigen Trail.

Wir haben mal versucht, aussen herum, also über Engstlenalp eine brauchbare Abfahrt zu finden, waren beim ersten Versuch jedoch erfolglos. Mit einem besseren Konzept und geringem Aufwand, liesse sich in Engelberg eigentlich ein rentabler Bikepark etablieren. Aber warten wir ab, was die Zukunft bringt. Potential ist jedenfalls vorhanden und die Entwicklung geht in eine gesunde Richtung.

trudy trail engelberg

Fazit:

  • Für einen Tag lohnt sich ein Ausflug auf Engelberg, nur schon wegen der schönen Landschaft und Aussicht
  • CHF 44.- sind ein fairer Preis für die immense Infrastruktur, leider kann man aber nur einen Lift wirklich sinnvoll nutzen
  • Engelberg Tourismus scheint verstanden zu haben, dass es Biker gibt, dass sie sowieso da sind und dass man von ihnen profitieren kann
  • Der Trail ist mit viel Hingabe gebaut und bietet Fahrspass für jedes Level. Es besteht jedoch auch noch viel Verbesserungspotential.

Leider gibt es keine Abfahrt bis nach Engelberg – daher sind Aufwand und Nutzen nicht wirklich im Gleichgewicht.

trudy trail engelberg

Nachfolgend noch der Trudy Trail Engelberg in bewegten Bildern:

 

Offizielle Webseite: www.engelberg.ch/aktivitaeten/sommer/biken/jochpass-truebsee-trudy-trail-downhill/

Inoffizielle Webseite: www.bikeclub-engelberg.ch/

 

Die kranken Lines und Sprünge der Red Bull Rampage sind wohl die erinnerungswürdigsten Momente der Bikegeschichte. Die karge Landschaft, das für normalsterbliche unfahrbare Gelände und dann noch diese riesigen Drops und Sprünge mit Backflips und 360s. Einfach unglaublich und jedes Mal ein Highlight der Bikesaison.

Auch wenn letztes Jahr niemand Cam Zinks 360er von 2010 toppen konnte, macht alles den Anschein, als würde die Rampage dieses Jahr Vollgas geben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Helfer bauen tüchtig an den Sprüngen und Linien.

Die ganz grossen Hindernisse hat natürlich die Red Bull Crew aufgestellt. Unter anderem Randy Spangler, der ja mit heftigen Jumps Erfahrung hat, aber auch Josh Bender packt tüchtig mit an. Der Canyon Gap sei nochmal ein paar Zentimeter länger geworden, aber was einem wirklich fast zu Denken gibt, ist der neue Oakley Sender.

red bull oakley sender 2013

Big, Bigger, Oakley Sender – Da runter will Cam Zink einen Backflip machen?!

red bull rampage brandon semenuk 2013

Brandon Semenuk will dieses Monster 2013 bewältigen

Die Bilder vom neuen Oakley Sender zeigen wirklich massive Drops und Cam Zink lässt verlauten, dass er sich vorstellen können, da einen Backflip zu machen. Grosse Worte, aber er hat auch schon Grosses geleistet.

Red Bull Rampage 2013

Unglaubliche Runs in einem prinzipiell unfahrbaren Gelände

Dieses Weekend steht die Red Bull Rampage 2013 und Du kannst Live dabei sein!

LIVE-STREAM AM SONNTAG, 13. OKTOBER 2013 UM 21:00 AUF REDBULL.COM/BIKE

Hier mal ein paar Einblicke in die Vorbereitungsarbeiten der Teams und Fahrer:

 

Fahrer

Bereits im Finale:

Andreu Lacondeguy
Antoine Bizet
Brandon Semenuk
Cam McCaul
Cameron Zink
Geoff Gulevich
James Doerfling
Kurt Sorge (Fällt aus, gebrochenes Bein)
Kyle Norbraten
Kyle Strait
Logan Binggeli
Thomas Vanderham
Tyler McCaul
Wil White

Noch zu qualifizieren:

Anthony Messere
Anton Thelander
Brendan Fairclough
Brendan Howey
Chris Van Dine
Curtis Robinson
Darren Berrecloth
Garett Buehler
Gee Atherton
Graham Agassiz
Jamie Goldman
Kelly McGarry
Kenny Smith
Kirill Churbanov
Makken Haugen
Mick Hannah
Mike Hopkins
Mike Kinrade
Mike Montgomery
Nico Vink
Nicola Pescetto
Ramon Hunziker
Peter Henke
Pierre Edouard Ferry
Ryan Howard
Sam Pilgrim
Stevie Smith
Thomas Genon
Yannick Granieri

 

Nach insgesamt 6 4Cross- und Dual-Läufen in der Schweiz und in Deutschland findet der Swiss 4Cross Cup letztes Wochenende in Wolfach seinen Abschluss. So wurde auch zum ersten Mal in der Cupgeschichte ein gemeinsamer Lauf mit dem Sixpack-Racing 4Cross Cup ausgetragen. Für Überraschungen sorgten die Schweizer gleich in verschiedenen Punkten doch mehr dazu im folgenden Bericht.

swiss 4cross wolfach

Den Sieg im Finallauf der Damen sicherte sich die erst 14 Jährige Nathalie Tschanz

Das gemeinsame Rennen wurde unter dem Reglement des Süddeutschen Fourcross Cups (SDC) ausgetragen, wonach es Siege in den total 7 Kategorien U11, U14, U17, Masters, Hobby, Damen und Elite zu holen galt. Die leicht modifizierte Strecke im Schwarzwald wurde zum 10 jährigen Jubiläum auch mit einer Flutlichtanlage ausgestattet, welche seinen Einsatz am Samstagabend während der Austragung der Deutschen Meisterschaft fand. Die Fahrzeiten betragen bei den Schnellsten zwar nur rund 25 Sekunden, dennoch kommt es insbesondere in der ersten grossen Kurve zu einigen spannenden Kämpfen und Überholmanövern.

Durch die Kategorienunterschiede der beiden Cups kam es zur Situation, dass einige Teilnehmer- und Teilnehmerinnen anders als gewohnt starten mussten. Dies trug jedoch sehr zu einer gesunden Abwechslung bei und letztlich bekamen alle ihre zustehenden Punkte für die Gesamtwertung gutgeschrieben.

Die U11 dominierte der Walliseller Edgar Massow (The Fighters Wallisellen) vor den Süddeutschen Fahrern Dennis Gürsch und Andre Schellenberger und auch in der U14 standen mit Erik Emmrich (paruma-bike-team) sowie Janosch Klaus (Team Project) zwei fleissige Fahrer des Swiss 4Cross Cups an vorderster Front.

swiss 4cross wolfach

Packende Qualifikationsläufe waren an der Tagesordnung

Die beste Saisonperformance in der kleinsten Nachwuchskategorie des Swiss 4Cross Cups (Kategorie 1 – U13 Knaben/U15 Mädchen) ging letztlich dann auch an den Tagessieger der U14 Erik Emmrich (paruma-bike-team) vor Janosch Klaus (Team Project) und Anna Newkirk (ewz mountainbiketeam loop).

Eine sensationelle Leistung zeigte Nathalie Tschanz, die als eine der wenigen aus der Schweiz angereisten Mädchen im grossen Damenfeld startete (Normalerweise starten die Mädchen im Swiss 4Cross Cup zusammen mit den 2 Jahre jüngeren Jungs). Bereits schon in den Vorläufen fuhr sie überraschend stark und nahm dementsprechend auch einen Platz im grossen Final ein. Dort schnappte sie sich mit viel Selbstvertrauen den Sieg vor einigen bekannten 4Crosserinnen wie z.B. Anna Börschig, der Gewinnerin des Europacups.

swiss 4cross wolfach

Ein Achtelfinallauf der U17 mit Tobias Eichmann / Pirmin Frei / Daniel Roth

In der teilnehmerstärksten Kategorie U17 ging es in einem 32er Finalfeld so richtig zur Sache. Hier ging der Tagessieg nämlich an den Süddeutschen Robin Bregger, welcher sich gegen die beiden bekannten Namen Marvin Schaupp (Last national Team) und Philipp Klemm (Radclub 93 Winnenden Freeride Mountain) durchsetzen konnte.

Der Gesamttitel in der zweiten Nachwuchskategorie (Kategorie 2 – U15 Knaben/U17 Mädchen) stand bereits vor dem letzten Rennen für Luca Henzi (HOT-TRAIL Youngsters) fest, der sich ein genügend grosses Polster vor Fabian Gärtner (VC Leibstadt) und Lucas Huppert (RSS Lägern) zulegen konnte.

swiss 4cross wolfach

Der Finallauf der Elite mit Schweizermeister Simon Waldburger, dem deutschen Meister Benedikt Last, Jonas Gauss und Stefan Scherz

Bei den Junioren (Kategorie 3 – U17 Knaben/Damen) vermochten Matthias Tschanz (BeO 4x rACEing) und Tobias Eichmann (Radhaus Schäuble / VC Leibstadt) Bennett Newkirk (ewz mountainbiketeam loop) beim Rennen um die Gesamtwertung nicht mehr einzuholen.

Die Herrenklasse wurde ausnahmsweise mal von Süddeutschen Fahrern dominiert. Es gewann mit Sebastian Last, der Bruder des neuen Deutschen Meisters Sebastian Last, vor den Gebrüdern Alexander und Maximilian Letang.
Im Kampf um die Gesamtwertung der Hobby/Amateurfahrern (Kategorie 4 – Herren/Masters) änderte sich dennoch die vorderste Position. Es gewinnt Michael Gärtner (VC Leibstadt) vor Ingo Schegk (VC Leibstadt) und Manuel Herrmann (BeO 4x rACEing).

Auch bei den Elitefahrer (Kategorie 5 – Herren/Master lizenziert) ging es hart zur Sache und es war von vornherein klar, dass sich hier niemand etwas schenkte. Zwar etwas schade, dass ein Grossteil der Teilnehmer an den deutschen Meisterschaften am Sonntag nicht um den Tagessieg eingriff, was der Attraktivität jedoch kaum schadete. Die beiden nationalen Meister zeigten keine Blösse und so gewann Schweizermeister Simon Waldburger (Suspension Center / VC Leibstadt) vor dem frisch gekürten Deutschen Meister Benedikt Last (www.fourcross.de) und Jonas Gauss.

Den Gesamtsieg sichert sich zum zweiten Mal hintereinander Simon Waldburger vor Benjamin Kistner und André Graf.

swiss 4cross wolfach

Die Gesamtsiegerehrung der Teams

Zuletzt wurde natürlich auch noch in den 5er Teams um die Gesamtwertung gekämpft. Es siegte das Team VC Leibstadt 1 (Graf André / Gärtner Fabian / Gärtner Michael / Schegk Ingo / Waldburger Simon) vor den beiden Teams von BeO4xrACEing (Fankhauser Marcel / Furer Nicola / Herrmann Manuel / Studer Lukas / Tschanz Matthias / Küpfer Livio / Maibach Christian / Schöni Dominic / Studer Raffael / Tschanz Nathalie).

Somit sind wieder alle Titel der Swiss 4Cross Cup Meisterschaft 2013 vergeben. Bilder, Videos und weitere Infos findet man wie immer auch über die Wintersaison auf unserer Homepage www.4cross.ch sowie auf unseren Socialmedia-Plattformen.

 

The Bike Society Party

The Bike Society ist ein Zusammenschluss der drei grössten Freeride und Downhill Communities aus Luzern, deren ausgesprochenes Ziel es ist, den Bikesport in der Zentralschweiz aktiv voran zu treiben. Dafür werden keine Mühen gescheut und mit viel Power an gemeinsamen Projekten gearbeitet. Die erste Frucht dieser Zusammenarbeit ist die grösste Mountainbike Party der Zentralschweiz.

The Bike Society besteht aus der Freeride Connection, den Flying Mortadellas und Flow Zone. Sie haben sich Ende 2012 zusammen geschlossen, um Synergien, Ressourcen, Know-How und Netzwerke gemeinsam zu nutzen – mit dem Ziel, den Freeride- und Downhillsport lokal und national zu fördern.

Bike society flyer party veloplus x-ride interbike freeridetours

Um The Bike Society und deren Mitglieder näher kennen zu lernen, gibt es keinen besseren Anlass, als die erste Bike Society Party am Samstag den 2. November 2013 im Südpol Club in Luzern. Biker und Nicht-Biker können sich einen Abend lang kennenlernen, treffen, austauschen und eine gute Zeit verbringen.

Im Vorabendprogramm gibt es ein Fun Eliminator Rennen auf dem Vorplatz des Südpols, an dem jeder teilnehmen kann. Auf die Schnellsten warten attraktive Preise von lokalen Bikeshops (TST-Trading, Bergwerk.ch) oder diversen Bikeherstellern (Maxxis, Chromag). Das Rennen beginnt um 18:00 Uhr. Derzeit können sich die Zuschauer am Imbisstand mit Speis und Trank versorgen und die Action auf dem Parcours verfolgen.

Die Party-Tore werden ab 19:30 Uhr geöffnet. Der Barbetrieb des Südpol sorgt bis in die frühen Morgenstunden für kühle Biere und Spirituosen, ein DJ sorgt derweil für gute Mucke und sobald das Haus voll ist, rockt die Band „Stiff Staff“ aus Basel die Bühne. Für das leibliche Wohl und viel Entertainment ist also gesorgt und wem das zu viel ist, kann es sich draussen an den Ständen unserer Partner und Sponsoren gemütlich machen.

The Bike Society – Teaser from The Bike Society on Vimeo.

The Bike Society ist stolz auf ihre Partner VeloPlus, FRT – FreerideTours.ch, x-ride.ch und Interbike, welche diesen Anlass ermöglichen und freut sich auf einen geselligen und unterhaltsamen Abend. Sei auch dabei, wenn die grösste Bikerparty Luzerns am Samstag den 2. November im Südpol losgeht!

Wann: Samstag, 2. November 2013 – 18:00 – 03:00

Wo: Südpol Club, Arsenalstrasse 28, 6010 Kriens

Weitere Infos zu The Bike Society und der Party gibt es auf der offiziellen Webseite: www.bikesociety.ch

Aktuelle Infos zur Party gibt es natürlich jederzeit auf Facebook: www.facebook.com/TheBikeSociety

 

Immer dabei!

Die beste Kamera ist immer die, welche man gerade dabei hat – dies ist gerade bei Biketouren der Fall. Für das Gipfelfoto, für das unglaubliche Panorama, für unvergessliche Erlebnisse auf den Trails. Für das Gruppenfoto bei Kaiserwetter reicht dafür eine Handcam oder eine kleine Kompaktkamera, für die „wow“-Bilder brauchte man bisher eine Kamera mit DSLR Qualität – ein gutes Auge für das richtige Bild vorausgesetzt. Nun ist es aber mühsam, bei einer längeren Tour eine komplette Kameraausrüstung für die schönen Schnappschüsse mitzuschleppen – ausser man will ganz bewusst ein Fotoshooting machen. Nicht nur das Gewicht und das Volumen ist mühsam, sondern auch die Handhabung während einer Tour. Anhalten, Rucksack ausziehen, Fototasche hervorkrümeln, Kamera auspacken, vielleicht noch Objektiv wechseln, Kamera einstellen, Motiv festhalten, Kamera wieder in die Fototasche packen, Tasche in den Rucksack quetschen, Rucksack wieder anziehen, weiterfahren. Tönt mühsam? Oh ja!

SONY DSC RX100

kompakt und aufgeräumt – RX100

Bisher war in meinem Rucksack immer eine Lumix LX3 dabei. Eine kleine, praktische und sehr stabile Kamera. Bildqualität ist okay, aber auch nicht mehr. Die letzten beiden Jahre eine Sony NEX, meist mit Weitwinkel und 200er Objektiv dabei. Viel schneller, viel bessere Auflösung, endlich mal richtig brauchbare Aufnahmen. Aber dafür halt schwerer und vor allem sperrig (durch Objektive und Fototasche), obwohl die NEX als Systemkamera im Vergleich zu einer normalen DSLR richtig kompakt ist. Leider halt immer noch zu gross, um sie in einer kleinen Seitentasche verschwinden zu lassen.

zermatt sony rx100

der erste Test mit der RX100 im letzten Herbst in Zermatt. Kurz anhalten, knipsen und weiter. Sehr brauchbare Qualität für einen Schnappschuss.

Es ist doch bloss eine Kamera…

Dann los mit der Suche… was gibt es überhaupt auf dem Markt? Canon hatte zu diesem Zeitpunkt das Referenzmodell für diese Anforderungen, die S100. Klein, leicht, relativ lichtstarkes Objektiv. War mein grosser Favorit. Spezifikationen vergleichen. Erfahrungsberichte durchstöbern. Feststellen, dass dieses Thema für gewisse Leute komplette Religion ist. Nikon ist super. Nein Canon ist super… ach nein ihr habt doch keine Ahnung… bla bla bla… ah meine ist besser… nein aber Sony ist nur Playstation Schrott… ein richtiger Fotograf verwendet nur xyz… blablabla… scheinbar scheint es auch ausserhalb der Bikeszene Foren zu geben, wo mit beinahe religiösem Eifer eine Marke vergöttert wird. Interessiert mich nicht, ich will nur ein gutes Ergebnis. Spezifikationen und Funktionsanzahl? Schön und gut, aber das Ergebnis muss stimmen. Werte wie Blende, Verschlusszeit, ISO etc sind sicher gut, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, aber schlussendlich ist das Bild wichtig. Punkt. Und dies gleich schon mal vorwegzunehmen… die Sony RX100 schwebt da in einer komplett anderen Sphäre als die Konkurrenz.

lowlight  sony rx100

gute Nachtaufnahmen mit dem Handy ohne Blitz? Ja sicher… beide Aufnahmen wurden mit dem iQ+ Modus gemacht, ohne Stativ.

 

Tech Specs

Der Hauptgrund, wieso die RX100 der Konkurrenz voraus ist, liegt vor allem beim verbauten Chip. Der ist 3-4 x so gross wie bei einer normalen Kompaktkamera. Ein grosser Chip kann mehr Bildpunkte auflösen und so auch besser mit Licht umgehen. Und Bildpunkte hat die RX100 sehr viele: 20.1 MP. Ist das zuviel? Bei einer normalen Kompaktkamera sicher. Durch den grossen Chip und das hochwertige Carl Zeiss Objektiv gibt es bei der RX100 aber weder einen Pixelbrei noch grosses Bildrauschen, dies sogar bei hohen ISO Werten (diese können von 125 bis 6400 eingestellt werden). Ein weiterer Vorteil eines grossen Chips ist das Spiel mit Tiefenunschärfe – für eine Kamera dieser Grösse sind hier sehr nette Ergebnisse möglich. Weitere Specs: Brennweite 28-100 mm, Blende 1.8-4.9, Gewicht 240 g, Abmessungen 101,6 x 58,1 x 35,9 mm, sehr helles Display mit 1.24 Mio. Bildpunkten, RAW/JPEG Aufnahmen, optischer Bildstabilisator (SteadyShot), Sweep Panorama, Akkuleistung 330 Bilder, geschätze 10 Mio. HDR, Tilt Shift, Toy Cam etc Funktionen (allerdings bisher noch nie gebraucht)

unglaubliche Details - aus einem unspektakulären Bild lassen sich auch die kleinsten Details ranzoomen.  sony rx100

aus einem unspektakulären Bild lassen sich auch die kleinsten Details ranzoomen

It’s not a trick, it’s a Sony!

Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach. Man kann zwischen diversen Modi wählen: Blende, Zeitpriorität, Automatikmodus, Szenenmodus… und IQ+. Ausprobieren. Und staunen! In dieser Einstellung nimmt die Kamera je nach Situation 1-7 Bilder auf und errechnet dann automatisch das ideale Bild. Nein das ist der übliche Tier-, Nacht-, Strand- oder Partymodus sondern wie ein integriertes Photoshop. Besser als die Realität. Unglaubliche Kontrastwerte. Satte Farben. Und das einfach mit einem Click. Nix einstellen, einfach abdrücken. Wow. Die Schnappschüsse sind um Welten besser als bei meiner Lumix. Und auch noch eine ganze Stufe besser als mit der NEX Systemkamera, obwohl die auf dem Papier überlegen wäre. Früher habe ich beinahe alle Bilder (ob von der Lumix oder der Sony NEX) noch mühsam nachbearbeitet – mit der RX100 ist das in 90% der Fälle nicht mehr nötig, die Bilder sind auch so schon sehr brauchbar.

sunrise sony rx100

Satte Farben und Kontraste ohne Nachbearbeiten.

Die Sony RX100 verfügt ausserdem über einen drehbaren Ring beim Objektiv, wo bei manuellen Modus die Schärfe eingestellt und bei anderen Modi auf die verschiedenen Funktionen zugegriffen werden kann. Ist eine nette Spielerei, aber ebenfalls kein Killerkriterium. Bislang muss man ziemlich lange an dem Ding drehen, bis mal der gewünschte Schärfe- oder Blendenlevel erreicht ist. Da hoffe ich mal auf ein Firmware Upgrade, damit dies ein wenig flotter geht. Ansonsten ist der Einstellring nämlich schon sehr praktisch und funktioniert sogar im Videomodus. Im Moment ist das die einzige Kompaktkamera, welche so Änderungen der Tiefenschärfe im Filmmodus erlaubt. Nice! A propos Videomodus: 60 Frames in 1080p in erstaunlicher Qualität – weitaus besser als bei der NEX-VG10e, welche ja eine „richtige“ Videokamera sein soll. In Kombination mit einem kleinen Gorillapod lassen sich so auch zwischendurch sehr brauchbare Clips aufnehmen. Genau auf DAS habe ich immer gewartet.

ein kleiner Schnappschuss liegt immer drin. und weiter gehts...  sony rx100

ein kleiner Schnappschuss liegt immer drin. und weiter gehts…

Auf sinn- und endlose Diskussionen mit „Profi“ Fotografen will ich mich hier nicht einlassen. Ja, für ein Fotoshooting mit ambitionierten Zielen braucht es einen guten Fotografen mit entsprechender Ausrüstung. Und viel Zeit. Und geduldigen Leute, die 20x die gleiche Passage fahren wollen, bis das Bild endlich stimmt. Nicht mein Planet. Ich will einfach kurz und schnell ein gutes Bild machen. Nicht mehr und nicht weniger. Einfach schöne Erinnerungen festhalten. Und da ist die RX100 für meine Bedürfnisse unschlagbar. Ich kann sie einfach in eine kleine Kameratasche beim Hüftgurt des Rucksacks stecken und muss nicht mal vom Bike steigen, wenn ich wieder mal ein Bild schiessen will. Weniger Pausen, mehr Trailtime.

 

Paradedisziplin: wenig Licht sony rx100

Paradedisziplin: wenig Licht

Pros & Cons

+ grösster Sensor der Kompaktklasse

+ hochwertiges Zeiss Objektiv mit 1.8er Blende bei 28mm

+ erstaunlich schnell für eine Kompaktkamera (bis 10 Bilder/sec im Burst Modus)

+ sehr schneller Autofokus

+ brilliante Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen

+ hochwertiges Finish – Made in Japan

+ Schnellzugriff auf häufige Funktionen selber einstellbar

size matters! Grossartige Bilder mit kleinstmöglicher Kamera. sony rx100

size matters! Grossartige Bilder mit kleinstmöglicher Kamera.

– Wird komplett ohne Handbuch geliefert. Wenigstens eine Kurzanleitung wäre schon nett gewesen

– Nicht sehr griffiges Gehäuse. Immer mit Schlaufe benützen…

– Weitwinkelbereich sehr eingeschränkt. 28mm ist nicht ideal für Landschaftsbilder oder Innenaufnahmen. 24mm oder sogar 18mm wären hier schon viel besser.

– Ein Filtergewinde für Weitwinkelaufsätze oder ND Filter wäre sehr nett. Vielleicht wird ja das in einer künftigen Version noch verbessert.

 

fantastic colors - out of the box. Eine der grössten Stärken der RX100.

fantastic colors – out of the box. Eine der grössten Stärken der RX100.

Fazit:

Ein kleines Wunderwerk der Technik für unterwegs, die neue Referenz der Kompaktkameras. Wen der hohe Preis von aktuell etwa CHF 500 nicht abschreckt, erhält dafür eine immer-dabei Kamera der Sonderklasse. Das beste Tech-Spielzeug seit Jahren!

München, 30. September 2013 – Regen und Wind konnten ihnen nichts anhaben! Am vergangenen Samstag trotzten 14 der weltbesten Freeride Mountainbiker den widrigen Wetterbedingungen in Uppsala (SWE). Unbeeindruckt zeigten sie beim Martin Söderström Invitational die größten Sprünge, die Europa in diesem Jahr zu sehen bekam. Am Ende holte sich der Schwede Anton Thelander vor heimischem Publikum den ersten Platz.

Alle Highlights von Martin Söderströms erstem Signature-Event fasst dieser Clip auf redbull.com/bike zusammen: http://win.gs/1bU5GDp

Price podium at the Martin Söderström Invitational at Uppsala Slott in Uppsala, Sweden on September 28th, 2013

Wie man sich vorstellen kann, war bei Martin Söderström die Aufregung im Vorfeld groß. So ein eigener Event ist eben doch noch mal etwas anderes, als „nur“ auf organisierten Wettbewerben mitzufahren. Am Ende lief jedoch alles glatt und der Schwede resümierte hochzufrieden: „Das Wetter war ganz schön launisch und ich machte mir ein wenig Sorgen, wie die Fahrer den großen Road-Gap mit weniger Training als geplant bewältigen. Aber sie haben sich super geschlagen und einen wahnsinnig hohen Level an den Tag gelegt.“

Der Event, am besten beschrieben als Freeride Mountainbike Big Air Event, wurde vor rund 6.000 staunenden Zuschauern im Botanischen Garten unterhalb der Uppsala Burg ausgetragen. Nach einer Jam Session rückten die acht besten Fahrer ins Finale vor. Bei diesem Kopf-an-Kopf-Wettkampf erreichte der Fahrlevel seinen Höhepunkt: Jeder Athlet forderte seinen Wettstreiter heraus und derjenige mit dem besten aus zwei Runs rutschte in die nächste Runde. Ganz klar, dass die Fahrer sich an ihr Limit pushten, um die Jury zu beeindrucken!

Martin Söderström Invitational

Im Halbfinale warf Uppsalas Favorit und Lokalheld Anton Thelander den talentierten Polen Szymon Godziek aus dem Rennen und stellte sich im finalen Showdown dem Franzosen Antoine Bizet. Der letztjährige Zweitplatzierte der Red Bull Rampage startete den alles entscheidenden Run am ersten Step-Down mit einem No-Hand-Backflip und setzte einen gigantischen Double Backflip über den 15 Meter langen Road Gap sowie einen Opposite Flatspin X-Up obendrauf.

Aber Anton Thelander ließ sich davon nicht irritieren, lächelte am Start, schoss ab – und mit Unterstützung des jubelnden Publikums ging’s los! Es folgten ein äußerst stylischer 360 Tailwhip am Step-Down, ein massiver Backflip Tailwhip über den Gap sowie ein sauberer Backflip Barspin. „Ich sah Bizets Run und wusste, dass ich meine besten Tricks aus der Kiste holen muss. Ich war mir sicher, dass mir der Sieg gelingen kann – und das tat er dann auch“, erzählte der schwedische Shootingstar.

Martin Söderström Invitational Antoine Bizet Double Backflip

Die Jury belohnte Thelanders höheren technischen Level und krönte ihn zum König von ‚Martin Söderström Invitational‘ – genau an dem Tag und an jenem Ort, an dem 352 Jahre zuvor Karl XI die schwedische Krone verliehen bekam. Wenn das kein Zeichen ist…! Anton Thelander konnte es gar nicht richtig fassen: „Das ist echt verrückt! Ich hätte mir das Anfang der Saison niemals träumen lassen, dass das mal so passieren wird. Es hat so viel Spaß gemacht, vor heimischem Publikum zu fahren und der Tag hätte nicht besser enden können!“

Und hier sind die Ergebnisse des ‚Martin Söderström Invitational’ 2013 Finales:

1.  Anton Thelander, SWE
2.  Antoine Bizet, FRA
3.  Alexander Alanko, SWE
4.  Szymon Godziek, POL
5.  Linus Sjöholm, SWE
6.  Xavier Pasamonte Romero, ESP
7.  Andreu Lacondeguy, ESP
8.  Louis Reboul, FRA

Den gesamten Event gibt es als Video-On-Demand hier: http://www.svtplay.se/video/1476001/28-9-15-00

Und hier geht’s zur GoPro Course Preview mit den Big Air Jumps aus Anton Thelanders Perspektive: http://youtu.be/CsGMLwNo2GM

Am Sonntag 29. September wartete der zweitletzte Lauf des Swiss 4Cross Cup 2013 auf seine Durchführung. Dank André Graf, seinen Helfern sowie dem Swiss 4Cross Cup Team konnte wiederum ein Rennlauf auf der attraktiven 4Cross Strecke in Laufenburg direkt an der Deutsch-Schweizer Grenze organisiert werden.

Der Tagessieg bei den Elite Herren wurde unter der Leibstadter Dominanz ausgemacht. Es siegte das Schweizer Downhill Ausnahmetalent Noël Niederberger (Gstaad-Scott) vor Schweizermeister Simon Waldburger (Suspension Center) und dem Organisator André Graf.

Swiss 4cross cup 2013 laufenburg

(Fotograf: bike-channel – David Lienhard) – Bereits die Vorläufe der Elite waren heiss umkämpft (hier Christian Maibach vor Mirco Weiss und André Graf)

Es ist bereits das 7. Rennen, dass auf der anspruchsvollen Strecke im badischen Laufenburg. Die rund 500 Meter lange Strecke bietet neben rund 20 Meter Höhendifferenz auch ein spektakuläres Gap, welches direkt über die Chickenline führt. Die Teilnehmerzahl lag leider leicht unterhalb der Erwartungen. Insbesondere aus dem Süddeutschen Raum ist noch sehr viel mehr Potential vorhanden. Es bleibt also zu hoffen, dass alle Fahrer zukünftig die Rennorganisatoren in der Schweiz und in Deutschland mit ihrer Teilnahme berücksichtigen.

swiss 4cross cup 2013 laufenburg

(Fotograf: bike-channel – David Lienhard) – Der packende Finallauf der Elite (Noël Niederberger bereits mit etwas Vorsprung vor Schweizermeister Simon Waldburger, Benjamin Kistner und André Graf)

Die Qualifikationsläufe wurden traditionsgemäss im Modus mit 3 Wertungsläufen pro Kategorie durchgeführt. Gestartet wurden in den Kategorien Knaben U13 / Mädchen U15, Knaben U15 / Juniorinnen U17, Junioren U17 / Damen, Herren / Masters sowie der Elite Herren / Masters lizenziert. Bei der kleinsten Nachwuchskategorie (Kategorie 1 – U13 Knaben/U15 Mädchen) lieferten sich die grossen Gesamtwertungshoffnungen ein spannendes Finale. Den Tagessieg abzuholen vermochte Erik Emmrich (paruma-bike-team) vor Janosch Klaus (Team Project) und der jüngsten Dame am Start Anna Newkirk (ewz mountainbiketeam loop).

Beim grösseren Nachwuchs (Kategorie 2 – U15 Knaben/U17 Mädchen) wurde ebenfalls mit harten Bandagen um die Gesamtwertung gekämpft. Ein glückliches Händchen bewies wiederum der Gesamtführende Luca Henzi (HOT-TRAIL Youngsters), welcher vor einem weiteren Berner, Lukas Studer (BeO 4x rACEing) sowie Lucas Huppert (RSS Lägern) über die Ziellinie kam.

swiss 4cross cup 2013 laufenburg

(Fotograf: Florian Gärtner) – Das Podium der Kategorie 1 – U13 Knaben / U15 Mädchen

Bei den Junioren (Kategorie 3 – U17 Knaben/Damen) durfte sich ebenfalls ein Berner in Szene setzen. Matthias Tschanz (BeO 4x rACEing) packte seine besten Fahrkünste aus und schnappte sich seinen zweiten Sieg der Saison vor dem Einheimischen Tobias Eichmann (Radhaus Schäuble / VC Leibstadt) und Philipp Klemm aus Winnenden (Radclub 93 Winnenden Freeride Mountain).

swiss 4cross cup 2013 laufenburg

(Fotograf: Florian Gärtner) – Das Siegerbild der Kategorie 5 – Elite Herren

 

Bei den Hobby/Amateurfahrern (Kategorie 4 – Herren/Masters) durfte Manuel Herrmann (BeO 4x rACEing) seinen ersten Saisonsieg feiern. Er konnte die beiden Leibstadter Fahrer Michael Gärtner und Ingo Schegk hinter sich lassen.
Bei der höchstangesehenen und teilnehmerstärksten Kategorie der Elitefahrer (Kategorie 5 – Herren/Master lizenziert) waren rund 5 Fahrer der aktuellen Top50 dieser Welt mit am Start. Und dort zeigte sich schnell, dass der Weg aufs Podium über die Fahrer des VC Leibstadts führt. Es gewann der momentan weltbeste Junior im Downhill Noël Niederberger (Gstaad-Scott) vor dem Schweizermeister und Weltnummer 7 im 4Cross Simon Waldburger (Suspension Center) sowie dem Lauforganisator André Graf.

Die Infos über unseren letzten Saisonlauf findet man wie immer auf unserer Homepage www.4cross.ch oder auf www.bike-park-wolfach.de

See you on our final race in Wolfach!

 

St. Moritz, 27.09.2013 – Ein ausserordentlicher Mountainbike-Event mit Sonnenaufgang auf dem Piz Nair lockte am 22. September bereits zum zweiten Mal Mountainbiker in die Höhe.

engadin st. moritz mtb freeride

Rund 45 Teilnehmer trafen sich um 5.30 Uhr bei der Chantarella Talstation in St. Moritz. Auf Piz Nair erlebten die Teilnehmer nach einem kleinen Imbiss den Sonnenaufgang um 7.04 Uhr auf über 3000 Meter über Meer. Die Morgenstimmung wurde von Alphorn-Klängen begleitet. Anschliessend genossen die Teilnehmer mit den ortskundigen Mountainbike-Guides die ersten Abfahrten über die Fuorcla Schlattain ins Val Schlattain und den Flow Trail Corviglia.

Nach einigen Runs erfreuten sich die Frühaufsteher an einem reichhaltigen Frühstück im Restaurant Piz Nair. Danach ging es nochmals auf die Trails rund um den Piz Nair und der Corviglia.

Mountainbiker auf der Padella - Corviglia - Panoramatour

Mountainbiker auf der Padella – Corviglia – Panoramatour

Interaktive Mountainbike-Karte

Auf der Webseite von Engadin St. Moritz stehen seit Anfang Sommer 2013 interaktive Mountainbike-Karten mit empfohlenen Routen in der Region Engadin St. Moritz zur Verfügung. Je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad kann man sich passende Touren zusammenstellen und das Kartenmaterial ausdrucken. Ein besonderes Highlight für die Vorbereitung ist der 3D- Flug der ganzen Tour mit Google Earth. Für Profis stehen GPS-Daten zum Download bereit.

Interaktive Mountainbike-Karte: www.engadin.stmoritz.ch/mtb-karte

Flow Trail auf der Corviglia. Im Hintergrund St. Moritz-Bad, der Champferer- und Silvaplanersee.

Flow Trail auf der Corviglia. Im Hintergrund St. Moritz-Bad, der Champferer- und Silvaplanersee.

Alle Mountainbike Angebote von Engadin St.Moritz auf einen Blick:

www.engadin.stmoritz.ch/sommer/de/mountainbike

Weitere Infos und unser Review zum Engadin gibt es hier: www.flowzone.ch/news/2209/canadian-switzerland-engadin-mit-dem-bike