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München, 25. September 2013 – Seit rund fünf Jahren gehört Martin Söderström stets zu den heißen Podiumsanwärtern auf Freeride Mountainbike Events. Doch das ist dem aktuellen Zweitplatzierten des FMB World Tour Gesamtrankings noch nicht genug. Derzeit bastelt der Schwede an seinem ersten eigenen Event, der am kommenden Samstag (28. September) in seiner Heimatstadt Uppsala stattfinden wird. Unter dem Namen „Martin Söderström Invitational“ treffen dort die weltbesten Mountainbike Big Air Athleten aufeinander und bringen die schwedische Stadt zum Kochen. Wer nicht vor Ort ist, kann das Martin Söderström Invitational am Samstag ab 15 Uhr anschauen unter www.svtplay.se/video/1476001/28-9-15-00

Martin Söderström

Martin Söderström

Für Martin Söderström ist der eigene Event ein nächster Schritt in seiner Karriere, die 2007 mit einem kleinen Clip auf YouTube begann. Das darauffolgende Jahr startete er bereits bei internationalen Slopestyle-Events und landete die ersten Top-Platzierungen in Europa. 2009 war der Schwede bereits unter den Top-Fahrern angekommen und verpasste im vergangenen Jahr nur um Haaresbreite den FMB World Tour Titel. Mit „Martin Söderström Invitational“ geht nun für ihn ein Traum in Erfüllung: „Dieser Event wird in meiner Heimatstadt Uppsala das Highlight des Jahres. Auf die Zuschauer wartet eine atemberaubende Show, die sie so zuvor noch nie gesehen haben“, beschreibt Martin das kommende Wochenende.

Martin Söderström Red Bull Joyride 2013

Martin Söderström beim Red Bull Joyride 2013

Gastgeber von der Side-Line

Lange hatte er auf seine erste Veranstaltung hingefiebert, selbst mitfahren wird er jedoch leider nicht. Bei seinem Sturz während des Red Bull Joyride beim Crankworx Festival in Whistler brach er sich sein Bein und ist erst mal noch außer Gefecht gesetzt. Macht aber nichts – stattdessen wird der smarte Schwede noch tiefer in die Gastgeberrolle seines Signature-Events schlüpfen. Seine Fans können ihn dabei über Social Media unter dem Hashtag #GetWellMartin unterstützen. „Ich bin so aufgeregt!“, erzählt Martin. „Ich freue mich wahnsinnig darauf, meinen Sport nach Uppsala zu bringen – auch wenn ich nicht selbst fahren kann. Abgesehen von meinem Unfall bin ich sehr mit meiner Saison zufrieden und werde im kommenden Jahr wieder angreifen, um endlich den FMB World Tour Titel zu holen.“

Martin Söderström Invitational

Kurs

Die Szenerie des Kurses kann sich sehen lassen! Gestartet wird auf dem Hofe der Uppsala Burg, das Ziel befindet sich unterhalb im Botanischen Garten. Eines der Highlight-Features ist ein großer Sprung über eine zweispurige Straße, bei dem die Fahrer nahezu 15 Meter in der Luft zurücklegen müssen. Darauf freut sich Martin schon besonders: „Die Sprünge sind echt spektakulär! Hier müssen die Fahrer Grenzen überwinden, haben aber auch Spielraum für neue Tricks.“

Martin Söderström Invitational Course Kurs Strecke

Hier die Vorschau auf den Kurs des Martin Söderström Invitational

Format

Der Wettbewerb startet mit einer Qualifikation, bei der die Fahrer den Kurs beliebig oft fahren können. Die 45-minütige Jam Session entscheidet über das Fahrer-Ranking. Die besten acht Fahrer qualifizieren sich für das Finale. Hier werden sie Kopf-an-Kopf in zwei Läufen gegeneinander antreten: der Beste im Ranking gegen den Letzten, der Zweitbeste gegen den Vorletzten usw. Der jeweils beste Fahrer kommt dann in die nächste Runde und am Ende bleibt nur der Gewinner übrig.

Line-Up

Ganz klar, dass Martin bei diesem Heimspiel seine besten schwedischen Buddys auf die Startliste setzt. Darunter sein Zögling Anton Thelander, der in diesem Jahr so richtig durchstartete. Aber auch die weiteren „Gäste“ können sich sehen lassen:

1.              Pavel Alekhin Vishneviy (RUS)
2.              Andreu Lacondeguy (ESP)
3.              Sam Pilgrim (GBR)
4.              Yannick Granieri (FRA)
5.              Szymon Godziek (POL)
6.              Linus Sjöholm (SWE)
7.              Anton Thelander (SWE)
8.              Elof Lindh (SWE)
9.              Matt Jones (GBR)
10.           Max Fredriksson (SWE)
11.           Sindre Harbak (NOR)
12.           Antoine Bizet (FRA)
13.           Alexander Alenko (SWE)
14.           Xavier Pasamonte Romero (ESP)

MartinSoderstromInvitational

Live Webcast

Für alle, die nicht mal eben nach Schweden fliegen können, wird der Mountainbike Big Air Wettbewerb auf SVT Play übertragen.

Los geht’s am Samstag, den 28. September um 15 Uhr CET unter http://www.svtplay.se/video/1476001/28-9-15-00

Weitere Informationen zum Martin Söderström Invitational gibt es hier: http://www.redbull.com/se/en/bike/events/1331610718479/martins%C3%B6derstr%C3%B6m-invitational

Alle Neuigkeiten und viel Wissenswertes über Martin Söderström findet man auf seiner offiziellen Facebook Fanpage: http://www.facebook.com/MartinSoderstromOfficialFanpage?fref=ts

 

Willkommen im Team! rasoulution nimmt zwei neue Athleten unter Vertrag

München, 19. September 2013 – Die deutsche Sport-Marketing- und Kommunikations-Agentur rasoulution hat zwei neue heiße Eisen im Feuer: den Kanadier Anthony Messere und den Briten Sam Reynolds. Anthony und Sam erweitern damit das elitäre Team der rasoulution-Athleten. Das sind neben dem Street-Trials-Pionier Danny MacAskill (GBR) die Freeride-Stars Andreu Lacondeguy (ESP) und Martin Söderström (SWE) sowie die zwei Jungtalente Thomas Genon (BEL) und Anton Thelander (SWE).

anthony messere xgames 2013

Anthony Messere bei den X-Games 2013

Eigentlich bedürfen diese beiden Fahrer keiner weiteren Vorstellung, sind sie doch schon längst im Freeride-Geschehen wohlbekannt. Fassen wir aber trotzdem die interessantesten Fakten zusammen: Der Kanadier Anthony Messere wuchs in Surrey nahe Vancouver (CAN) auf, wo er einige der weltbesten Mountainbike-Trails direkt vor der Haustüre hat. Sam Reynolds, 22 Jahre alt und aus Fleet, New Hampshire (GBR), könnte den typischen Briten nicht besser vertreten – inklusive Akzent!
rasoulution Gründer und Geschäftsführer Tarek Rasouli ist begeistert von den beiden Neuzugängen: „Wir beobachten viele Fahrer während der Saison und halten immer nach neuen Athleten für unser Team Ausschau. Sowohl Sam als auch Anthony überzeugten durch ihr professionelles Auftreten und ihre super Persönlichkeit. Außerdem repräsentieren sie den Sport sowie ihre Sponsoren genau so, wie es sein soll. Wir freuen uns daher sehr auf die Zusammenarbeit mit den beiden!“

anthony messere

Mit nur 17 Jahren ist Anthony Messere das jüngste Team-Mitglied – was sich aber in keinster Weise in seiner Performance widerspiegelt. Aktuell auf Platz 8 im FMB World Tour Gesamtranking hat Anthony auf weltweiten Events ebenso die Nase vorn wie erfahrenere Mitstreiter. Seinen Durchbruch in der Mountainbike-Welt hatte Anthony 2011, als er gerade einmal 15 Jahre alt war. Damals war er mit seinem dritten Platz der jüngste Fahrer, der jemals auf dem Podium von Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler stand. Es versteht sich von selbst, dass dies die Initialzündung seiner Karriere war. Der Kanadier ist bekannt für seine lässigen Whips und seine unerreichbare Amplitude, die seinen besonderen Style ausmachen.
rasoulution hatte Anthony schon seit längerem im Auge, doch nun war es an der Zeit, dass die beiden eine gemeinsame Zukunft besiegelten. „Ich finde es Wahnsinn, mit rasoulution zusammenzuarbeiten“, so das Nachwuchstalent. „Das wird mir viele Türen öffnen und gibt mir außerdem die Möglichkeit, mich auf das zu konzentrieren, was am meisten Spaß macht: biken. Und darum geht es doch, oder?“

Sam Reynolds beim Red Bull Joyride 2013

Sam Reynolds beim Red Bull Joyride 2013

Seit seinem Debüt im Jahre 2009 ging es für Sam Reynolds kontinuierlich bergauf. Dabei zeigte er sehr schnell, wo der Hammer hängt, als er 2011 mit seinem vierten Platz nur knapp am Podium des Red Bull District Ride in Nürnberg vorbeischrammte. 2012 setzte er alles daran und machte sich auf die Jagd des FMB World Tour Champion-Titels. In diesem Jahr landete er bei jedem Event mindestens unter den Top 5 und stand dabei dreimal auf dem Podium. Allerdings machte ihm ein schwerer Sturz einen Strich durch die Rechnung, sodass er die Hälfte der Saison pausieren musste. Dennoch beendete er diese als Achter des FMB World Tour Gesamtrankings.

Doch jetzt ist Sam zurück im Sattel und beweist seinen Fans mehr denn je, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Sein Enthusiasmus und seine Professionalität haben Vorbildcharakter – und genau das ist es, was seine neue Management-Agentur überzeugt, dass er noch einige Jahre als herausragender Mountainbike-Athlet vor sich haben wird. Eine Win-Win-Situation auch für Sam: „Ich bin megastolz, Teil eines so auserwählten Kreises zu sein. Ich habe mit rasoulution schon mehrere Jahre zusammengearbeitet, aber es ist unglaublich, nun dort ein Team-Mitglied zu sein. Ich kann es kaum erwarten, die ersten spannenden Projekte anzugehen.“

sam reynolds

Sam Reynolds

Wer mehr über Anthony und Sam herausfinden möchte, schaut am besten mal bei Facebook oder Twitter vorbei:

Anthony Messere:
www.facebook.com/OfficialAnthonyMessere 
twitter.com/anthonymessere

Sam Reynolds:
www.facebook.com/samreynolds26
twitter.com/samreynolds26

Weitere Informationen zu rasoulution und den Athleten finden Sie unter www.rasoulution.com, auf Facebook oder Twitter.

Für den letzten Tag unserer zweiwöchigen Ferien haben wir uns spontan für einen Shuttle-Tag bei FreerideTours.ch im Bündnerland angemeldet. Das Wetter und die Location waren vielversprechend und wir wollten schon lange mal mit Freeride-Tours aufs Bike steigen.

Gesagt, getan – Samstag morgen um 9.00 Uhr stehen wir nach der Fahrt aus Luzern im schönen kleinen Roveredo und sind einerseits ready zum Biken, andererseits ganz schön gespannt auf das Kommende.

Misox? Da war ich glaub noch nie – vorallem nicht zum Biken. Wusste nicht einmal, dass das eigentlich im Bünderland liegt.. Ich war deshalb komplett uneingenommen bezüglich der Landschaft und Trails.

Freeride Shuttle - freeridetours.ch misox roveredo

Freeride Shuttle – Downhillen ohne Bikepark

Shuttlefahrzeug und Träger

Einer der Aspekte beim Shutteln ist ja das Leiden der Bikes beim Transport. Wir waren auch schon mit Guides unterwegs, welche ganze 8 Bikes einfach kreuz und quer in einen grossen Bus gepackt haben. Mit dem ganzen Gerüttel auf der Fahrt und dem Ein- und Ausladen, haben die Bikes einige Kratzer abgekriegt. Bei einem älteren Bike kein Thema – aber bei neuen Bikes tut das weh. Wenn dann noch die Gabel oder Komponenten beschädigt werden, wird das ein teurer Spass.

Bei FreerideTours.ch ist das anders: Die Jungs haben ein ausgeklügeltes System auf einem Anhänger, wo jedes Bike einzeln rein gestellt und befestigt wird, mit Spannsets und Gummiteilen, welche unterlegt werden. Unsere Bikes kamen somit sicher, unbeschädigt und sogar ohne jegliche Kratzer auf den Berg. So soll es sein!

Vorbildlich: So muss ein Bike befestigt sein, damit es auch berghoch nicht leiden muss.

Vorbildlich: So muss ein Bike befestigt sein, damit es auch berghoch nicht leiden muss.

Trails und Guiding

Wir nahmen am Samstag die Trails am Monte Laura unter die Räder. Zum Einstieg des ersten Trails fuhren wir weit über 1000 Höhenmeter die Strassen hoch, was der Defender von FreerideTours ohne jegliches Knurren geschafft hat. Runter ging es dann über nahezu unberührte Singletrails mit butterweichem Waldboden, überdeckt mit viel Laub.

Da wir noch nicht ganz im Film waren (eine Aufwärmrunde auf einem etwas einfacheren Trail hätte gut getan), der Trail ziemlich anspruchsvoll war und wir in den letzten Wochen nur saubere Bikepark-Trails geheizt sind, waren wir auf der ersten Abfahrt etwas überfordert mit dem Untergrund. Enge, steile Kurven mit äusserst lebendigem Untergrund wechselten sich ab mit engen Highspeed-Passagen – alles unter 20-30 cm Laub.

Ich war mit meinem Können für die erste Abfahrt etwas am Limit. Der Untergrund war mir nicht ganz geheuer und der Trail war eng und bot nicht viel Freiraum. Ich kam ohne Stürze runter, was nicht allen Teilnehmern gelang. Dank dem überaus weichen Boden, gab es zum Glück keine Verletzungen.

Madam war ebenfalls am Limit und hing der Gruppe etwas hinterher. Dennoch wurde ohne Stress bei allen Verzweigungen und auch zwischendurch immer wieder angehalten, um auf die Nachzügler zu warten und ihnen auch eine Ruheminute zu gönnen. Unser Guide, erklärte immer wieder die nächsten Abschnitte, besonders wenn es gefährlich wurde und es wurde immer gefragt, ob alle bereit sind zum Weiterfahren – ganz entspannt und so wie es sein soll.

Wunderschöne Landschaft und einzigartige Trails - Misox

Wunderschöne Landschaft und einzigartige Trails – Misox

Der zweite Trail startete bei 1840 Metern über Meer und führte zurück nach Roveredo, welches 300 Meter über Meer liegt. 1500 Höhenmeter purer Downhill auf Singletrails – Anspruchsvoll, schnell, verspielt und absolut unvergleichlich. Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit, solche Trails in der Schweiz zu fahren.

Obwohl der Trail ziemlich technisch war, machte er enormen Spass, einfach durch die Tatsache, dass man immer in einem Bett von hohem Laub fuhr und der Boden darunter ebenfalls weich und nachgiebig war. Viele Kurven konnte man nur durch sliden meistern – am Anfang brauchte man dazu etwas Überwindung, aber sobald man es Intus hatte, lief es wie geschmiert. Ich glaube ich musste mein Bike noch nie so selbständig unter mir arbeiten lassen, wie auf diesen Trails.

specialized demo freeridetours.ch misox shuttle

Demo Day – 6 von 8 Bikes sind Specialized Demos aus den Jahren 2010 – 2014. Nice!

Danach gabs eine späte und verdiente Mittagspause in einer sympathisch kleinen Beiz in Roveredo, bevor es wieder hochging. Wir waren im Kopf und auch körperlich aufgewärmt und konnten dann die für uns letzte Abfahrt so richtig geniessen. Ein etwas moderaterer Trail mit mehr Speed, dafür weniger Gefälle lag auf dem Programm. Auf dieser Strecke haben wir zwar weniger Höhenmeter vernichtet, dafür war er um einiges schneller und flowiger, zumindest für uns. Inzwischen hatten wir uns auch mit dem ungewohnten Untergrund angefreundet.

Schier unendliche Highspeedpassagen in riesigen Waldkorridoren, welche man mit maximalem Speed durchpflügen kann. Immer wieder verlocken kleine Absätze zum Springen und der immer noch äusserst nachgiebige und weiche Waldboden verzieh einem jeden Fehler – Der Highspeed-Rausch war gewaltig!

Von zwei Wochen Bikeferien ziemlich geschlaucht, verzichteten wir auf die letzte Abfahrt und machten uns auf den Weg Richtung Stau. Es war ein unvergesslicher Tag mit den Jungs von FreerideTours und auch den anderen Shuttle-Gästen – wir haben viel gelacht und wie unter Bikern üblich enorm viel Meinungen und Infos ausgetauscht. Es sind definitiv nicht nur die Trails, die einen solchen Tag zum Erfolg machen – es ist das Gesamterlebnis, das zählt.

Freeridetours.ch schafft es, dieses Gesamterlebnis zu bieten und zwar auf eine lockere und ungezwungene Art. Sowohl der Guide, als auch der Shuttlefahrer haben ihr Handwerk im Griff und nehmen ihre Verantwortung ernst, aber machen ihre Arbeit mit Freude. Ich kann einen solchen Shuttletag ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen.

Hier ein kleiner Einblick in die Trails die wir gefahren sind, obwohl im Video jemand vorher das Laub weggefegt haben muss:

Fazit

Einem Anfänger würde ich einen solchen Shuttletag, gerade in dieser Region, nicht uneingeschränkt empfehlen. Es ist ganz klar ein Downhill-Shuttle für Freerider und Downhiller, welche sich auf Singletrails austoben möchten. Denen wird dafür alles geboten, was man erwarten kann.

  • Sicherer Shuttlefahrer
  • Tolles Shuttlefahrzeug
  • Perfekte Befestigung der Bikes auf dem Anhänger
  • Professioneller Guide mit viel Erfahrung
  • Lange, spassige und unberührte Trails
  • Viele Höhenmeter
  • Ein spassiger Tag mit Gleichgesinnten

Der Preis von CHF 65.- ist absolut angemessen, wenn man bedenkt, dass eine Person den ganzen Tag nur das Fahrzeug fährt, der Guide viel Zeit und Aufwand für die Suche der Trails aufwenden muss und schlussendlich auch das Fahrzeug ganz schön geschändet wird.

FreerideTours.ch bietet auch Shuttle-Days in anderen Regionen an und auch am Feierabend kann man sich mit ihnen aufs Bike schwingen.

Einfach mal anmelden und ausprobieren!

 

New World Disorder: Der klassische MTB Franchisegeber kommt mit „Brandon Semenuk’s Rad Company“ zurück auf die Leinwand.

Du kannst nicht genug von Brandon Semenuk und seiner Truppe in ihrer You Tube Videoreihe „Life Behind Bars“ kriegen? Na, du hast Glück, denn nicht nur sind weitere Episoden für die Zeit bis Dezember vorgesehen, sondern Brandon arbeitet derzeit auch an einem neuen Filmprojekt: ‘Brandon Semenuk’s Rad Company.’

Klingt gut, oder? Es wird noch besser. Das Projekt wird als Teil des neuen Films des kultigen MTP Filmfranchisegebers New World Disorder erscheinen – dem ersten Streifen von NWD in fast fünf Jahren.

 nwd 11 brandon semenuk rad company

„Als ich aufwuchs, war NWD für mich das leuchtende Licht am Ende des Tunnels,” sagt Semenuk. „Das war für mich eine enorme Motivation und ich entwickelte meine Kreativität. NWD repräsentierte die maximale Evolution und das Non-Plus-Ultra der Möglichkeiten auf einem Bike.

Mit diesen Jungs in einem Team zu arbeiten und dem Sport seine Inspirationskraft wiederzugeben, veranlasste mich, mir eine Menge von Zielen zu setzen und gab mir neuen Antrieb, mich wieder auf mein Bike zu setzen.“

Zu den im Film zu sehenden Fahrern gehören Steve Smith, Cam Zink, Cam McCaul, Ryan „R-Dog“ Howard, Graham Agassiz, Yannick Granieri, Thomas Genon und einige andere.

Beim Filmen der besten Tricks der Rider kommt die neueste Filmtechnik zum Einsatz, darunter auch ferngesteuerte Helikopterkameras, MOVI-Kameras und Phantom-Kabel-Kameras.

Halte im Frühjahr 2014 die Augen auf für ‘Brandon Semenuk’s Rad Company’.

Geschichtsträchtiger Downhill-Thriller in Saalfelden Leogang: Steve Smith und Rachel Atherton sichern sich World Cup-Gesamtsieg, Emmeline Ragot siegt bei den Damen

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 22. September 2013 – Am heutigen Sonntag wurde im Bikepark Leogang Downhill-Geschichte geschrieben. Im wohl spannendsten World Cup Finale aller Zeiten setzte sich Steve Smith gegen seinen Rivalen Gee Atherton durch. Als Sieger von Saalfelden Leogang beendet er die Saison damit als World Cup-Gesamtsieger, gefolgt von Gee Atherton, der im letzten Rennen der UCI World Cup Tour Vierter wurde. Bei den Damen hatte die Französin Emmeline Ragot die Nase vorne, konnte aber den World Cup-Gesamtsieg von Rachel Atherton, die als Zweite ins Ziel kam, nicht mehr verhindern.

steve smith leogang 2013

Schneller und sauberer kam nur Loic Bruni durch diese Steinwüste

Es war ein Saison-Finale, das man so schnell nicht vergessen wird. Der letzte Stop des UCI Mountain Bike World Cup in Saalfelden Leogang wird in die Annalen des Sports eingehen. Die Ausgangsposition machte es denkbar spannend: Bei den Herren führte der Brite Gee Atherton vor dem finalen Showdown im Bikepark Leogang mit hauchdünnen 17 Punkten vor seinem ärgsten Verfolger Stevie Smith aus Kanada.

Die Tagesform und das nötige Quäntchen Glück würden wohl also den Ausschlag geben, wer den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen würde. Bei den Damen war die Sache im Vorfeld bereits etwas klarer, aber keinesfalls schon in trockenen Tüchern: Rachel Atherton führte mit 160 Punkten vor der zweitplatzierten Französin Emmeline Ragot. Diese Konstellation ließ allerdings ebenfalls noch Platz für Spannung, kann man mit einem Sieg doch volle 200 Punkte einsacken.

emmeline Ragot leogang 2013

Emmeline Ragot gab absolut alles in Leogang und wurde mit dem Sieg belohnt

Und Ragot wollte es zum Saisonende nochmal wissen: In Spitzenform legte sie einen nahezu perfekten Lauf auf der 2,6 Kilometer langen Strecke hin und verdrängte ihre Landsmännin Manon Carpenter (am Ende Platz 3) vom Hot Seat – mit 4 Sekunden weniger auf der Uhr. Der Druck lag nun auf der letzten Fahrerin des Tages, Rachel Atherton. Nach dem ersten Split lag sie mit 0,3 Sekunden in Führung und alles sah nach einem weiteren Atherton-Triumph aus. Am Ende allerdings kam sie nicht ganz an die Zeit von Ragot heran. Mit 0,5 Sekunden Rückstand beendete sie das letzte World Cup Rennen der Saison auf Platz 2. Das dürfte ihre Freude jedoch nur geringfügig getrübt haben, den World Cup-Gesamtsieg hat sie damit trotzdem in der Tasche.
Überglücklich strahlend kommentierte sie: „Das ist definitiv die beste Saison meiner Karriere! Nach dem Weltmeistertitel jetzt auch noch den World Cup Gesamtsieg, ich kann es fast nicht glauben. Ich bin einfach nur happy! Dennoch Glückwünsch an Emmeline, die heute eine Wahnsinns-Leistung gezeigt hat!“

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Hier die Top 10-Ergebnisse des Women Elite Finales:

1. RAGOT Emmeline (FRA), LAPIERRE GRAVITY REPUBLIC, 3:52.866
2. ATHERTON Rachel (GBR), GT FACTORY RACING, +0.502
3. CARPENTER Manon (GBR), MADISON SARACEN DOWNHILL TEAM, +4.817
4. KINTNER Jill (USA), TEAM NORCO INTERNATIONAL, +7.562
5. NICOLE Myriam (FRA) COMMENCAL / RIDING ADDICTION, +7.815
6. CHARRE Morgane (FRA), MS MONDRAKER TEAM, +10.592
7. SEAGRAVE Tahnee (GBR), FMD RACING / INTENSE CYCLES, +10.609
8. HANNAH Tracey (AUS), HUTCHINSON UR, +13.078
9. SIEGENTHALER Emilie (SUI), GSTAAD-SCOTT +13.178
10. GATTO Micayla (CAN), +15.348

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Die Top 3 des World Cup Gesamt-Rankings:

Rachel Atherton (GBR), 1295 Punkte
Emmeline Ragot (FRA), 1165 Punkte
Manon Carpenter (GBR) 1045 Punkte

Kurz darauf kam es dann zum finalen Showdown bei der Men Elite: Das große Duell zwischen Gee Atherton und Steve Smith. Ein Weltcup Finale, das spannender nicht sein hätte können. Vor Athertons Lauf hatte der Franzose Loic Bruni auf dem Hot Seat Platz genommen, der in einem unglaublich aggressiven Run ganze 4 Sekunden schneller war als der bis dahin führende Josh Bryceland (GBR). Atherton fuhr eine flüssige Linie konnte jedoch Brunis Zeit nicht unterbieten und kam als vorläufig Zweitschnellster ins Ziel. Die Spannung stieg weiter, als sich der Australier Mick Hannah vor Atherton schieben konnte. Im letzten Lauf des Tages hatte Steve Smith den Sieg in den eigenen Händen. Fehlerfrei schoss er den oberen Streckenabschnitt herunter und war bereits beim ersten Time-Split in Führung. Seinen Vorsprung ließ sich der 24-jährige Kanadier nicht mehr nehmen und kam als Tagesschnellster ins Ziel. Damit war klar, dass er sich auch den World Cup-Gesamtsieg unter den Nagel reißen konnte.

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Sein Kommentar im Siegerinterview: „Ich stand unter unglaublichem Druck und war ziemlich nervös am Start. Auf der Strecke fühlte ich mich dann aber sehr gut, besonders im oberen Teil. Dann wurde es immer lauter, je näher ich dem Ziel kam, und ich bin einfach weitergefahren. Als ich den Jubel hinter der Ziellinie hörte, wusste ich, dass ich es geschafft habe!“
Gee Atherton musste sichtrotz einer großartigen Saisonleistung mit dem zweiten Platz im Gesamtweltcup zufrieden geben, das heutige Rennen beendet er als Vierter. Zu wenig für jemand mit seinen Ambitionen. In etwa einem guten halben Jahr wird er wieder die Chance bekommen, sich zu revanchieren.
Erwähnenswert ist außerdem der 9. Platz von Downhill-Legende Steve Peat. Er bewies mit seinen 39 Jahren, dass er immer noch mit der absoluten Weltelite mithalten kann. Frenetisch bejubelt, feierte er vor insgesamt 10.000 Zuschauern seine Top 10-Platzierung.

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Hier die Top 10 des Men Elite Finales:

1. SMITH Steve (CAN), DEVINCI GLOBAL RACING, 3:23.959
2. BRUNI Loic (FRA), LAPIERRE GRAVITY REPUBLIC, +1.311
3. HANNAH Michael (AUS), HUTCHINSON UR, +1.934
4. ATHERTON Gee (GBR), GT FACTORY RACING, +2.858
5. BRYCELAND Josh (GBR), SANTA CRUZ SYNDICATE, +3.402
6. GUTIERREZ VILLEGAS Marcelo (COL), GIANT FACTORY OFF-ROAD TEAM, +4.267
7. BLENKINSOP Samuel (NZL), LAPIERRE GRAVITY REPUBLIC, +4.320
8. BROSNAN Troy (AUS), SPECIALIZED RACING DH, +5.577
9. PEAT Steve (GBR), SANTA CRUZ SYNDICATE, +6.039
10. FEARON Connor (AUS), KONA, +6.620

Die Top 3 des World Cup Gesamtrankings:

Steve Smith (CAN), 1199 Punkte
Gee Atherton (GBR), 1121 Punkte
Greg Minnaar (RSA), 673 Punkte

In der Junioren-Konkurrenz fuhr der Schweizer Noel Niederberger allen davon. Er war bereits Qualifikations-Schnellster und verwies in einem äußerst knappen Finale seine Konkurrenten Loris Vergier (FRA) und Michael Jones (GBR) auf die Plätze. Die Podiumsplätze trennten weniger als 1,5 Sekunden Zeitdifferenz, ein Indiz für die extreme Leistungsdichte, die bereits bei den Junioren besteht. Dem 17-jährigen Loris Vergier allerdings reichte die heutige Silbermedaille, um in der Gesamtwertung seinen ersten Platz zu verteidigen und den Titel des UCI Mountain Bike Downhill Junior World Cup Gesamtsieger in seine französische Heimat mitzunehmen.

Alle Neuigkeiten rund um den UCI Mountain Bike Downhill World Cup und der UCI Four-Cross Weltmeisterschaft sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf dem neuen Bike-Channel unter: http://bike.saalfelden-leogang.com/

30. August, 2013, Edinburgh, UK – Gleichzeitig mit der letzten Runde der inoffiziellen Enduro World Series, hat die Enduro Mountain Bike Association (EMBA) ihr Engagement für das Jahr 2014 und die dazugehörigen Termine und Austragungsorte bekannt gegeben.

ews enduro world series

Nie kam eine Rennserie so nahe ans „richtige Biken“ heran

Von den hohen Gipfeln der südlichen Anden, bis zu den sanften Hügeln des schottischen Hinterlands wird sich die Enduro World Series 2014 geografisch ausstrecken. Zwei weitere Destinationen sind dabei auf dem Plan – Chile, als einziges südamerikanisches Land mit einer angesehenen Enduro Meisterschaft (der fünfjährigen MontenBaik Enduro) und Grossbritannien, Heimat des vierjährigen TweedLove Bike Festivals.

ews enduro world series

Action, Wettkampf und Spannung – aber auch eine unglaublich gelassene Stimmung und zufriedene Biker zeichnen die EWS aus

Enduro World Series Chef Chris Ball meint „Die Enduro World Series 2014 sucht nach den besten Allround Mountain Bikern, überall auf der Welt, auf unterschiedlichsten Trails in absolut gegensätzlichen Gegenden. Wir sind begeistert, die Serie bereits im zweiten Jahr in zwei weitere Länder zu expandieren.“

ews enduro world series

Kein Wettkampf kann mit den unglaublichen landschaftlichen Eindrücken dieser Rennen mithalten

Der Enduro World Series 2014 Terminkalender:

19.-20. April – Anden, Chile
30. Mai – 1. Juni – Tweedlove Festival, Schottland UK
21.-22. Juni – Valloire, Frankreichz
13.-14. Juli – La Thuille, Italien
26.-27. Juli – Colorado Freeride Festival, USA
9.-10. August – Crankworx Whistler, Canada
4.-5. Oktober – Finale Ligure, Italien

Die ersten Enduro Weltmeister werden im letzten Rennen 2013 in Finale Ligure gekrönt, am 19. – 20. Oktober 2013.

ews enduro world series

Richtige All-Mounain Biker – hoch mit der CC-Schüssel, runter mit dem Downhillhelm

Über die Enduro World Series

Die Enduro World Series wurde im Oktober 2012 gegründet – mit dem Ziel die gesammelten Enduro Biker der Welt zu vereinigen. Die Enduro World Series bringt die grössten Enduro Mountain Bike Events, die besten Trails, die besten Fahrer und Organisationen zusammen. Das Team hinter EWS hat ein Ziel – das Enduro Biking weltweit für die Fahrer und die Industrie weiterzuentwickeln. Mit dem gesammelten Know-How der Italienischen Super Enduro, Französischen Enduro Serie, Crankworx und Weltcup Racing bringt die Enduro World Series internationales Racing auf höchstsem Niveau.

Der Vorstand der Enduro Mountain Bike Association (EMBA) besteht aus einem Bord aus Industrie-Grössen wie Rob Roskopp (Santa Cruz Bicycles) Jeremiah Boobar (SRAM), Mark Fitzsimmons (Fox Shox) und Bikern wie Tracy Moseley, Jerome Clementz und Curtis Keene.

ews enduro world series

Die Strecken sind lange, streng und auf technisch höchstem Niveau


Mehr Infos über die Enduro World Series gibt’s auf Facebook: www.facebook.com/EnduroWorldSeries oder ihrer offiziellen Website: www.enduroworldseries.com/

 

Am 1. September 2013 hat Greg Minnaar seinen Traum verwirklicht, die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft in seiner Heimatstadt Pietermaritzburg zu gewinnen.

greg minnaar 2013 pietermaritzburg weltmeister

Gregs Erfolg macht dies bereits zum dritten Weltmeistertitel, den vierten für das Santa Cruz Syndicate Team: Greg Minnaar dazu: „Ich bin völlig aus dem Häuschen über diesen Sieg. Seit Pietermaritzburg als Austragungsort für die DH WM 2013 angekündigt wurde, spüre ich einen enormen Druck, hier zu gewinnen und habe mein Bestes gegeben, um dieses Ziel zu erreichen.“

„Wir sind mit einer soliden Strategie gestartet und haben uns daran gehalten – vom Training bis zu den Rennen, vom Bike Design und -Setup bis zu den Komponenten.“

GM, Greg Minnaar, OneLife, Worlds, World Champs, PMB

„Die Fans waren unglaublich und als ich mich dem Ziel näherte, konnte ich das Publikum schreien hören und hab mich noch mehr reingebissen. Nach Stevies Crash und den langsameren Zwischenzeiten von Gee wusste ich, dass ich gewonnen hatte.“

„Peaty hat mir als Erster gratuliert, danach ist alles verschwommen. Ich kann niemandem genug danken für die Unterstützung: Meiner Familie und Freunden, Rob von Santa Cruz, meiner Syndicate-Familie und allen Sponsoren, die diesen Traum wahr gemacht haben“

Die Highlights der UCI Downhill Weltmeisterschaft 2013 in Pietermaritzburg:

SANTA CRUZ SYNDICATE STRIKE GOLD IN SOUTH AFRICA :: World Championships 2013 from santa cruz bikes on Vimeo.

„Greg hat im Vorfeld dieses Rennens enorme mentale Stärke gezeigt“ sagte Rob Roskopp, Santa Cruz Syndicate Teamchef.
„Sogar bei der Saisoneröffnung in Sea Otter, blieb Greg seinem V10 treu, wo andere Experimente und Tests mit anderen Laufradgrössen gemacht haben. Er wusste, das Bike wird ihn an der WM begleiten, also blieb er seiner Linie treu – und zwar für so viele Monate – er hat wirklich alles verdient, was er erreicht hat.“

rsa pietermaritzburg v10 santa cruz greg minnaar wm

Greg fährt ein Serienmodel vom Santa Cruz V10 Carbon (abgesehen von den patriotischen Farben).

Sein Weltmeisterschaftsbike wird an der Interbike in Las Vegas ausgestellt und kommt danach in den Santa Cruz Showroom in Kalifornien, wo bereits die weltmeisterlichen V10 aus den Jahren 2008, 2009 und 2012 stehen.

greg minnaar steve peat

Greg Minnaar und Steve Peat – zwei Legenden des Sports

Kurz vor der Weltmeisterschaft hat Gary Perkin einen Film über Gregs Karriere veröffentlicht. Der Film zeigt seine Aufbauarbeit für die Weltmeisterschaften auf:

santacruzbicycles.com

 

Wer, wenn nicht sie?! Downhill-Ikone Rachel Atherton ist einfach nicht zu stoppen. Bei den UCI MTB World Championships in Südafrika krönte sie ihre überaus erfolgreiche 2013er Saison mit dem Titel der Downhill-Weltmeisterin. Nach Livigno 2005 (Junior Women) und Val Di Sole 2008 ist dies nun bereits der dritte Weltmeister-Titel der Britin.

Die Rückkehr auf das Siegertreppchen war nach den Verletzungspausen der letzten Jahre allerdings ein harter Kampf. Eine Herausforderung für Fahrerin und Material, die mit Bravour gemeistert wurde!

Rachel Atherton UCI DH Weltmeister 2013 Pietermaritzburg Südafrika

Stolz präsentiert Rachel ihre wohlverdiente Goldmedaille in Pietermaritzburg

Der strahlende Sonnenschein täuschte: Als die weltbesten Downhillerinnen am vergangenen Sonntag an den Start gingen, erwartete sie ein anspruchsvoller, trockener und rutschiger Kurs. Für die Profis nicht der Rede wert – die richtige Bereifung drauf, einmal durchgeatmet und los ging’s. Zunächst konnte Australiens Tracy Hannah den Lead übernehmen und verteidigte den Hotseat gegen die nachfolgenden zehn Fahrerinnen, bis sie von Emmeline Ragot abgelöst wurde. Rachel Atherton ließ jedoch nicht lange auf sich warten und erreichte das Ziel schließlich mit 8,632 Sekunden Vorsprung, die ihr den wohlverdienten Sieg einbrachten. Der sagenhafte Zeitvorsprung unterstreicht einmal mehr, wie gut der Conti Kaiser 2.4 Projekt die Athleten zu Höchstleistungen pusht.

Seit 2008 hatte das einzige weibliche Mitglied des GT Factory Racing Teams bereits auf diesen Titel hingearbeitet: „Ich kann es noch gar nicht richtig fassen“, so Rachel Atherton. „Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich die World Championships jemals wieder gewinnen werde, aber ich wollte diese Medaille unbedingt. Im mittleren Streckenteil hörte ich die Menge brüllen und ich konnte nur noch an eines denken: ‚push, push, push‘. Und ich pushte mich ans Limit.“ Und plötzlich hielt die ehrgeizige Britin nicht nur die zweite Elite Women Weltmeister-Medaille ihrer Karriere in den Händen, sondern führt nebenbei auch die UCI Mountain Bike World Cup Series an. Ihr Ziel ist es natürlich, ihren Titel, den sie bereits 2008 und 2012 gewann, zu verteidigen. Bruder Gee hat es nach seinem Sieg in 2010 ebenfalls auf Gold abgesehen. Sein nächstes Ziel ist das norwegische Hafjell. Das UCI World Cup DHI Finale wird am 21. und 22.09.2013 in Saalfelden Leogang (AUT) ausgetragen.

conti kaiser rachel atherton wm 2013

Der Continental Kaiser ist zur Zeit der Geheimtipp in Sachen Reifen

Neben Rachel Atherton heimste aber noch ein weiterer Conti-Athlet eine Medaille in Pietermaritzburg ein: Der belgische Trials-Biker Kenny Belaey holte sich bei den UCI World Championships in der Kategorie Men Elite Trials 26“ Bronze. Diese reiht sich in Kennys Sammlung zahlreicher UCI-Titel ein.

Der deutsche Reifenhersteller Continental freut sich, dass er einmal mehr seinen Athleten den richtigen Grip verleihen konnte!

Conti auf Facebook folgen www.facebook.com/pages/ContinentalMTB/235588236540292

www.conti-fahrradreifen.de

 

Neuer ION Schoner für Knie und Schienbein mit patentierter „Tectonic_Fit“ Technologie gewinnt Eurobike Award 2013

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ION – eine junge Marke aus dem Wasser-Boardsport, die ihre erste Bikewear Kollektion letztes Jahr lancierte (wir haben ja bereits die ION Handschuhe getestet) – wird nun erstmals mit den Eurobike Award in der Kategorie Bekleidung ausgezeichnet. Der preisgekrönte K_PACT_SELECT vereint aufgrund einer neuen, patentierten Konstruktionsweise optimalen Tragekomfort mit maximalem Schutz.

ION’s Knie-Schienbeinschoner K_PACT_SELECT zielt auf All Mountain, Enduro und Gravity Mountainbiker ab.

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Das Erfolgsrezept ist die sogenannte Tectonic_Fit Konstruktion, welche sich funktionstechnisch von tektonischen Platten ableitet. Der vordere Kniebereich ist nicht fest mit dem Scheinbeinelement verbunden, diese können sich im Bewegungsablauf übereinander verschieben.

Das Resultat: optimale Bewegungsfreiheit beim Pedalieren, bei gleichzeitig körpernahem Sitz für bestmöglichen Schutz. Letzterer wird im Kniescheibenbereich durch SAS-TEC, im Schienbeinbereich durch Memory Foam und an den Knieseiten durch leichtes EVA-Schaum Padding garantiert.

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Das aus ökologisch nachhaltigen Limestone-Neopren hergestellte, perforierte Airprene Hauptmaterial bleibt durch die antibakterielle Behandlung mit Sanitized (bluedesign, Allergy UK & Oeko-Tex 100/Class 1 zertifiziert) deutlich länger geruchsfrei.

 

Ein kurzes Video, welches die Funktionsweise von Sanitized in ION Schonern erklärt:

www.ion-products.com/bike/

Uns gefallen die ION Produkte technisch und optisch sehr. Was uns noch mehr gefällt, ist ihr Engagement für den Bikesport. Weiter so!

 

Anomaly Action Sports, Dach der Marken SHRED und SLYTECH, verkündet die Expansion in den Bikesport mit Victor Sheldon als Bikesport-Manager und BMX Legende Ryan Nyquist als neuen Teamrider.

Das Debüt wird mit der ‘WE SHRED DIRT’ Brillen-, Helm- und Protektorenkollektion auf der Eurobike in Friedrichshafen (28.-31. August 2013, Stand A1.514) gefeiert.

slytechEin logischer Schritt, den die Idee zur Gründung der beiden Marken entstand auf einer Mountainbike Tour im Sommer 2006 und seither haben SHRED // SLYTECH die Schneesportindustrie mit einwandfreier Technologie und zukunftsdenkendem Stil im Sturm erobert. Shred und Slytech Produkte werden mittlerweile in über 40 Ländern vertrieben und zählen weltbekannte Skirennfahrer und Snowboarder, wie Romain De Marchi, Ted Ligety, DCP, Alexis Pinturault, Duncan Adams, Oscar Scherlin und Wolfgang Nyvelt zu ihrem Team.

Nun kehrt die Firma zum Ursprung ihrer Inspiration zurück und enthüllt eine Produktkollektion, die dem Transport auf zwei Rädern gewidmet ist.

Die SHRED // SLYTECH Athleten und Mitarbeiter bekennen sich leidenschaftlich zu jeder Art des Action Sports und verbringen den Sommer auf Mountainbikes. Diese Erfahrung ermöglichte ihnen das Potential des Bikesport-Markts direkt zu erleben und die Entwicklung der Bike-Kollektion war eine natürliche Schlussfolgerung.

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Ted Ligety, Mitgründer und Chairman der beiden Marken, Olympischer Goldmedaillengewinner im Skifahren und vierfacher Ski-Weltmeister, kommentiert: “Genau wie alle anderen Athleten unseres Schneesportteams liebe ich nichts mehr als im Sommer in meiner Heimatstadt, Park City, Utah, zu mountainbiken. Ich freue mich riesig, dass wir nun unsere erste Bike-Kollektion heraus bringen und bin gespannt darauf, die Stücke das ganze Jahr über zu tragen.”

“Wir waren von den Produkten, die es momentan am Markt für unsere Athleten und uns selbst gibt, nicht überzeugt”, fügt Carlo Salmini, ebenfalls Mitgründer von SHRED // SLYTECH hinzu. “Es mag verrückt klingen, aber wir wollten lieber das Produkt unserer Träume kreieren als etwas zu benutzen, das unseren Anforderungen nicht entspricht. Um an unsere Grenzen zu gehen, muss die Ausrüstung perfekt funktionieren, schützen und noch dazu super aussehen – wir konnten bis jetzt keine Marke finden, die all das erfüllen konnte.”

Der ständige Drang nach dem perfekten Produkt, mit einzigartigen Materialien und Technologien, wie die SLYTECH 2ND SKINTM XT Schutzschaumtechnologie, sowie das überzeugende Deisgn und der unnachahmliche Stil machen die SHRED // SLYTECH Kollektionen immerwieder unvergleichlich am Markt. Und das Ergebnis ist der Durchbruch in den Bike-Sektor mit einer Kollektion, die ebenso revolutionar ist, wie sein Pendant im Winter!

Mit dem Wachsen und der Ausrichtung der Marken, freuen sich SHRED // SLYTECH auch, Victor Sheldon als neuen Bikesport-Manager im Team begrüßen zu können. “Wir hätten keine bessere Person für diese Position finden können, sagt Federico Merle, Marketing und Finanz-Direktor . “Victor’s Erfahrung, sein Ruf und Lebenslauf sprechen für sich und seine Leidenschaft für den Sport wird eine treibende Kraft im Wachstum unseres Bike Segments sein.”

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Als ehemaliger Marketing Manager von Spy Optic und versierter Jetski-Weltmeister, bringt Victor 20 Jahre Erfahrung im Actionsport mit sich. Dies wird eine große Rolle in der Umsetzung der Marketing Initiativen und Innovationen spielen. Victor wird eng mit dem weltweiten Verkaufs- & Teammanagement sowie Kreativgruppen arbeiten.

“Ich freue mich riesig, der Anomaly Action Sports Familie beizutreten. Ihre Leidenschaft für Innovation setzt eine aufregende Zusammenarbeit voraus. Ich weiß, dass wir zusammen die stilistischen und technischen Grenzen der Bike-sportwelt neu setzen werden.”

Das Team freut sich außerdem, heute Ryan Nyquist offiziell bei SHRED // SLYTECH willkommen heißen zu dürfen. Er ist eine wahre Legende und Gewinner unzähliger Medaillen in Park und Dirt Events bei den X Games, Gravity Games, Vans und dem King of Dirt. So hat Nyquist den BMX Sport über die letzten 20 Jahre durch Kontinuität und Fortschritt geformt. Er treibt sich unaufhörlich selbst dazu, die Grenzen seines Möglichen zu durchbrechen und passt somit perfekt zur Marke. Nyquist wird bei SHRED // SLYTECH auch an der Konzeption mit arbeiten und die Entwicklung der Brillen und Protektoren unterstützen.

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“Ryan besitzt die Möglichkeit, die Träume eines jeden Athleten zu überschreiten”, bemerkt Ligety. Produkt Guru Salmini, ist über das innovative Potential begeistert und stimmt zu, “Ryan’s unglaubliches Talent inspiriert uns und wir können es kaum erwarten, ihn mithilfe unserer Produkte weiter voranzutreiben.

“Ich freue mich riesig, jetzt zur SHRED // SLYTECH Familie dazu zu gehören. Es ist eine einmalige Chance, den BMX-Sport voran zu treiben und die Technologie und den Stil der Produkte so neu zu gestalten, dass es Athleten erlaubt, sich selbst mehr zu fordern und an ihre Grenzen zu gehen,” sagt Nyquist.

Die Highlights der “SHRED // SLYTECH WE SHRED DIRT.” Bike-Kollektion sind der SHRED Short Stack Helm mit SLYTECH 2ND SKIN TM Schockdämpfer, die Sonnenbrillen BAFFLE und PROVOCATOR mit “Carl Zeiss Vision Sunlens”-Linsen sowie alle Artikel der einzigartigen SLYTECH 2ND SKINTM XT Protektoren-Reihe, die es ermöglicht, den bestmöglichen Komfort mit den Grenzen der Sicherheit zu übersteigen, ohne dabei die dynamische Qualität zu gefährden.

Die ganze Palette an technisch, innovativen und unkonventionellen Produkten von SHRED // SLYTECH, präsentieren wir vom 28.-31.8.2013 auf der Eurobike in Friedrichshafen/Germany am Stand: A1.514

Über SHRED + SLYTECH

Anomaly Action Sports entwickelt, vermarktet und vertreibt die Marken SHRED and SLYTECH. Durch diese beiden Marken schafft es Anomaly Action Sports, der Action Sport Industrie eine neuen Schub Kreativität und Fachkönnen zu bringen, was eine Reihe von Durchbrüchen in Wissenschaft und Produkt-Design mit sich bringt. Der Fokus auf Athleten, Erfahrung und Zukunfts-Denken führt zu einem unkonventionellen Herangehen an Produktentwicklung und Business Strategie sowie beispiellosem Einsatz für Sicherheit und fortschrittliche Technologie. Mit SHRED und SLYTECH kann Anomaly Action Sport Produkte und Führung in Funktion, Ergebnissen, Qualität und Style kreieren. SHRED sowie auch SLYTECH werden in ungefähr 40 Ländern weltweit verkauft und vertrieben. Um mehr zu erfahren, besuche shredoptics.com oder schliess dich uns auf facebook.com/shredoptics an.