Latest Entries »

Abstand-Halter, Aufzugbenutzer und Akkulicht-Radler. Beckenrandschwimmer, Beilagenesser und Bergaufschieber. Cassettenbeschrifter, Cookies-Deaktivierer und Chefbegrüsser. Diese Liste lässt sich lange weiterführen. Der Kern der Aussage ändert sich nicht: Ausdrücke wie Warmduscher, Schattenparkierer oder Turnbeutelvergesser sind Synonyme für das Wort Weichei. Ich zähle mich auch dazu. Aber ich will nicht vorgreifen..

Seit einiger Zeit muss ich vermehrt vernehmen, dass die Unfallquote und somit das Verletzungsrisiko beim Mountain Biking grösser ausfällt als bisher vermutet. Das ist jetzt eine rein subjektive Aussage, die in unserem Bekanntenkreis aber leider zutrifft. Kleine Fehler aufgrund einer Übermüdung, unzureichender Schutzausrüstung oder etwas Blödsinn sind meist die Ursachen einer langwierigen und nicht nur physisch schmerzvollen Verletzung. Während der Genesung hat man ja Zeit, um sich ein paar Gedanken zu „Ursache und Wirkung“ beziehungsweise „Soll und Haben“ zu machen.

Should I stay or should I go? – Jeder Biker steht früher oder später an diesem Punkt

War das Weglassen eines Ellbogenschoners die 3-monatige Physiotherapie und den 6-monatigen Ausfall vom Bikesport wert? War der Wheelie, den Du Deinen Freunden mit stolz geschwellter Brust und in angetrunkenem Zustand zeigen wolltest, den Beinbruch und das frühzeitige Ende der Bikesaison wert?

Leider lassen sich nicht alle Verletzungen auf Fehlentscheidungen oder kleine Dummheiten zurückführen. Manchmal sind sie das Resultat einer bewusst getroffenen und gefühlsmässig korrekten Entscheidung.

Fahre ich nun endlich zum ersten Mal über den grossen Drop, den ich mir eigentlich zutraue und den ich auch einschätzen kann, oder nehme wie üblich den Weg des geringsten Wiederstandes und gackere über einen weiteren Chickenway?

Wie oft beantworte ich diese Frage mit „Chickenway natürlich“? Bis ich meine Grenzen erweitern und meinen inneren Schweinehund überwinden will, lautet die Antwort. Was braucht es dazu? Motivation, Mut und eine korrekte Einschätzung der Situation und Deiner eigenen Fähigkeiten. Ein kalkuliertes Risiko.

Stillstand ist der Tod. Ein sehr schönes und in vielen Lebenslagen anwendbares Sprichwort. Wenn ich mich immer nur auf das besinne, was ich kann und was ich kenne, werde ich früher oder später abstumpfen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und sein Körper macht es ihm vor. Der Kick muss kontinuierlich wachsen, ansonsten stellt sich Langeweile ein und der gewünschte Effekt bleibt aussen vor: Flow (Was das genau ist, kannst Du hier nachlesen).

Flow entsteht, wenn Anforderungen und Fähigkeiten hoch und im Gleichgewicht sind. Mit anderen Worten: Was „keine Kunst“ ist, erzeugt auch keinen Flow. Unter- bzw. Überforderung erzeugen Langeweile bzw. Angst. Wenn Fähigkeiten und Anforderungen gering sind, kommt es zu keiner besonderen Erfahrung oder Emotion.

Nun gibt es jedoch unterschiedliche Herangehensweisen, um sich einer Herausforderung zu stellen.

Erstens: Ich werfe mich mit aller Kraft und ohne einen weiteren Gedanken in jede noch so heikle und anspruchsvolle Situation. Es gibt viele Leute, die Ihre Grenzen auf diese Art erweitern und kein Problem damit haben. Denen sagt man dann „Der hat Eier“. Bei mir löst das Angst aus (siehe oben) und somit ist mein Scheitern praktisch vorprogrammiert. Manchmal ist das wie ein Schalter im Gehirn, den man nur mit viel Überwindung umlegen kann.

Zweitens: Man lässt sich jahrelang Zeit, um sich zu entwickeln. Bloss nichts überstürzen. Kommt Zeit, kommt Rat. Nach dieser Devise war ich selbst schon ein ganzes Jahrzehnt auf dem Fahrrad unterwegs. Es hat mir bestimmt gut getan und hat mir zu einem soliden Basiskönnen verholfen. Die Entwicklung fand jedoch nur schleppend statt und fiel nicht sonderlich markant aus.

Drittens: Kalkuliertes Risiko. Ich kenne meine Grenze, mein Können und meine Ängste. Ich überwinde sie systematisch und versuche mit möglichst grosser Sicherheit auf ein möglichst hohes Niveau zu kommen. Dies benötigt zwar Zeit, Motivation und Geduld, wird jedoch auch mit der grössten Ausbeute belohnt.

Die Qual der Wahl – Soll ich den Drop nehmen? Oder wieder den Chickenway?

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich bereits alle diese Phasen durchlaufen und mich nicht bloss zufällig in der letzten Kategorie gefunden und niedergelassen habe. In der ersten Kategorie, den Draufgängern, war mir der Preis einfach zu hoch. Eine ganze Saison nicht Biken,
weil ich mich übernommen habe und nun durch irgendein „bobo“ nicht mehr auf mein geliebtes Velo darf? Ohne mich! In der zweiten Kategorie, den Vorsichtigen, war das Biken wirklich geil. Keine nennenswerten  Verletzungen, gute Grundlagenkenntnisse und viel Spass am Fahren. Ein Gefühl von Leere blieb jedoch zurück, wie ein schaler Beigeschmack: Es fehlt etwas. Rundherum sah man den Bikesport in alle erdenklichen Richtungen entwickeln, nur man selbst blieb stehen und schaute etwas neidisch zu. Weshalb kann ich das nicht? Wie können die das..? Was muss man tun, um…? Bin ich unfähig..? Fragen über Fragen, die nur folgendermassen beantwortet werden können: Du bist stehen geblieben. Diese Erkenntnis erschreckte mich ein wenig, denn ich wollte nicht 10 Jahre auf dem Bike verbringen, ohne etwas zu erreichen. Ich wollte kein Weichei sein. Ich wollte mehr Spass, mehr Speed, mehr Tricks und einfach mehr Flow. Dies war der Zeitpunkt, als ich mich in die dritte Kategorie begab..

Seither hat sich für mich der Spassfaktor auf dem Bike vervielfacht. Ich lerne ständig neue Sachen, fühle mich immer wohler auf dem Rad und erweitere meine eigenen Grenzen regelmässig und bewusst. Trotzdem hatte ich seit Jahren keine Verletzungen mehr, die mich mehr als ein paar Tage von den Bergen und den Trails fernhielten. Klopf auf Holz.

Mit dem Können, steigt auch der Spass am Biken

Du fragst Dich nun, was Dir das nützen soll?

Denke einmal über folgende Fragen nach: Wo stehe ich? Wo will ich hin?
Nun versuch Dein Ziel möglichst knapp, aber klar zu definieren.

Jetzt gilt es lediglich noch folgendes herauszufinden: Wie kannst Du dieses Ziel in möglichst kurzer Zeit, mit dem geringsten Aufwand und dem geringsten Risiko erreichen? Dadurch hast Du Dich nicht nur mit einem wichtigen Aspekt Deines Sportlerdaseins, sondern auch tiefgehend mit Deinen Wünschen und Vorlieben auseinandergesetzt.

..und die Moral von der Geschicht?

Du willst einen hohen Drop springen? Dann taste Dich langsam aber sicher heran.. Steigere Dich von mal zu mal. So hast Du immer ein sicheres Gefühl und verbesserst Dich trotzdem und landest nicht beim ersten Versuch im Spital.. Du willst möglichst stylisch und flüssig fahren? Lerne die verschiedenen Aspekte wie Springen, Surfen und Kurventechnik. Aber vergiss nicht: Übertreib es nicht, es bringt Dir nichts im Krankenhaus als der grösste Stecher bekannt zu sein. Nimm trotzdem jede Möglichkeit wahr, die Dich Deinem Ziel näher bringt.. Bekämpfe den Angsthasen in Dir! Sonst bleibst Du womöglich noch stehen und Du weisst ja, wohin das führt..

Carpe diem!

Weitere Praxistipps zur Überwindung Deiner Ängste gibt es im folgenden Bericht: MTB Fahrtechnik – Mut und Angst

The Collective

Jamie Houssian ist einer der führenden Köpfe des „Collective“, dieser inzwischen schon mystifizierten Gruppe aus Fotografen, Filmern und Fahrern, die uns mit Meisterwerk „The Collective“ im Jahre 2004 die Sinne raubten. Collective ist die Metamorphose aus den schönsten Locations, den besten Fahrern, den beeindruckendsten Aufnahmen, den kreativsten Filmtechniken und den ausgewogensten Farben.

Das Ergebnis und die Professionalität hinter Collective und Roam hat nicht nur die Bikeszene beeindruckt, sondern auch für Aufsehen in der ganzen Filmszene gesorgt. Dies so sehr, dass Apple dem Mastermind Jamie Houssian einen ausführlichen Beitrag in ihrem Pro Bereich widmet. Für einen Creative Professional ist das etwa vergleichbar mit dem Gewinn einer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Jamie Houssian ist ganz oben angekommen. Zu Recht!

The Collective - Finding the Flow
Jamie Houssian

„All of us in the film crew ride. We love the sport and we want
to document it in a way that hasn’t been done before“

Seine Leidenschaft für bewegte Bilder, eindrückliche Landschaften und Outdoor Sportarten entdeckte er schon früh. Bereits mit 13 Jahren experimentierte er mit Videokameras und Filmschnitt. Damals aber noch auf die antiquitierte Art mit zwei VHS Recordern. Mit 18 Jahren hatte er schon 3 Skifilme produziert und reichlich Erfahrung im Umgang mit Kameras, Aufnahmewinkeln und dem Riecher für das perfekte Bild gesammelt. Um sein Know How noch weiter auszubauen, besuchte Jamie die University of Santa Barbara, um dort Filmwissenschaften zu studieren.

“For all of us, the varied terrain and beautiful locations are
some of the most appealing things about mountain biking,”

Im Jahr 2002 tat er sich mit Darcy Wittenburg und Sterling Lorence zusammen. Ihre Leidenschaft für Bikes und schöne Bilder führten schliesslich zu „The Collective“. Sie wollten mehr als nur Biker in Aktion zeigen, sondern vor allem auch die Natur und das unterschiedliche Terrain, immer auf der Suche nach dem perfekten Licht und den perfekten Farben. Weg von einer reinen Freakshow hin zum vollendeten Kunstwerk.

The Collective - Finding the Flow
Jamie Houssian

„In the mountain biking world, a lot of filmmakers are trying to make
the sport look as extreme as possible, make it look crazy. But we feel like
the sport is really about exploring and having fun.“

Und die Jungs betreiben einen gewaltigen Aufwand für Ihre Produktionen. Sie schleppen jeweils Unmengen an Material (mehrere 100 kg) an die abgelegensten Orte der Welt,  konstruieren die aberwitzigsten Seilbahnen für ihre Kamerafahrten, besteigen Berge und Bäume, überqueren Bäche und Flüssen und setzen sich so teilweise fast grösseren Gefahren aus als die Fahrer selber. Mit insgesamt 5 Leuten ist das Filmteam schon ziemlich gross… 4 Kameraleute filmen mit 16mm und Digitalkameras die gleiche Szene jeweils aus verschiedenen Winkeln und Positionen, dazu kommt noch ein Fotograf für Serienbilder.

“We need the music to reinforce the feeling of a shot or sequence
and we pull from a variety of genres and styles“

Nach den anstrengenden Flim- und Fotosessions ist die Arbeit  für The Collective noch lange nicht vorbei. Jetzt kommt der Feinschliff. Stunden an Filmmaterial sichten, tausende Fotos betrachten, passende Musik suchen…  keine leichte Entscheidung. Welche Einstellung, welche Zwischensequenzen, welche Bilder, wo, wann, wie, warum…

The Collective - Finding the Flow
Matt Hunter wieder mal mit einem wunderschönen
Tabletop

“I learned by looking over a guy’s shoulder and then just
diving into a project“

Die Feinarbeit erledigt The Collective in der gleichen Art, wie sie jedes ihrer Projekte in Angriff nehmen: höchst professionell und getrieben von ihrer Suche nach Perfektion. Den ganzen Filmschnitt, die Farbkorrekturen, die Effekte, die Vertonung und das Rendering machen sie ebenfalls hochprofessionell: auf einem Dual G5 Mac mit Final Cut Studio. Profimaterial für Profis. Das Knowhow für Video Editing hat sich Jamie selbst erarbeitet. Kurz mal jemandem über die Schulter geschaut und sich dann Schritt für Schritt in  Final Cut eingearbeitet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist jedenfalls sehr eindrücklich für einen Selfmademan.

The Collective - Finding the Flow
Darcy Wittenburg

Wer sich den Film „The Collective“ schon mal genauer zu Gemüte geführt hat, hat sicher schon festgestellt, dass die Farben der einzelnen Segmente perfekt aufeinander abgestimmt  sind. Wie harmonisch die Bilder ineinander fliessen. Wie unglaublich gut die Musik zu den Sequenzen passen. Das ganze ist mit viel viel Liebe zum Detail gemacht. Wer selber schon mal kleine Videos gebastelt hat, der hat eine kleine Vorstellung davon, wie aufwändig schon nur der reine Videoschnitt ist. Von Farbanpassungen, Tonkorrektur und Composting ganz zu schweigen.

„Mountain biking is not just about he cliff drops or
the big jumps, it’s about the flow“

Die Arbeit von The Collective hat uns definitiv sehr beeindruckt. Und irgendwie total beeinflusst. Die Zeit des „einfach mal draufhalten und abdrücken“ ist vorbei.  Wo ist das beste Licht? Wo finden wir die ideale Kameraposition? Welches ist der optimale Winkel?  Wo finden wir die schönsten Landschaften? Jaja, nach „The Collective“ wurde vieles anders. Wir freuen uns jedenfalls schon wie kleine Kinder auf die nächsten Aufnahmen.  2006 wird durchgestartet! Biken, reisen, filmen, fotografieren, schneiden… oh ja, die komplette Dosis. Und wir sind sehr froh, dass uns unsere Macs auch dieses Jahr unseren Weg zu den perfekten Aufnahmen wieder unterstützen. More power!!!

The Collective - Finding the Flow

Ach ja, flowzone.ch goes HD… weitere Infos folgen 😉

Link: http://www.thecollectivefilm.com

Mit Sicherheit mehr Spass

Rollis Bike Lade

Fahrtechnik-Kurse führen wir regelmässig und mehrmals im Jahr zusammen mit Roli von Rolli’s Bike Lade durch. Seit einigen Jahren versuchen wir so Anfänger für das Biken zu begeistern und den Horizont von fortgeschritteneren Fahrern zu erweitern. Beim Biken geht’s nicht immer um die Fitness, Kondition oder Höhenmeter, sondern auch um den Spass an der Sache. Der ist halt nunmal um ein vielfaches grösser, wenn der Biker sein Gerät unter Kontrolle
hat. Deshalb:

MTB Fahrtechnik Training

Fahrtechniktraining für Anfänger und Fortgeschrittene.

Grundlagenfahrtechnik, Langsamfahren/Stillstand, Treppenfahren,
Kurventechnik, Bremstechnik, Steile An-& Abstiege, Vollbremsung
auf Schotter/Schnee, Bunny Hop, Sprungtechnik, Sturztechnik….
Tips zu: Ernährung, Reparatur, Training

Bei Interesse von Gruppen ab 4 Personen
führen wir auch private Bike-Kurse zum gewünschten
Termin durch.
Einfach anfragen und wir organisieren
den perfekten Bike-Kurs, genau für Euch zugeschnitten.

Es werden mehrere Instruktoren anwesend sein
und sich explizit Zeit für Euch nehmen, so dass Ihr bestimmt
viel lernt, auch wenn das Niveau unterschiedlich ist.

Anmeldung: Direkt bei uns bikekurs@flowzone.ch
oder bei Rolli’s Bike Lade
Treffpunkt: Rollis Bike Lade,Horw
Auskunft: Roli Sidler 079 4051589 & 041 3404932

Details: Homepage
Rolli’s Bike Lade

Link: http://www.rolli-bike.ch

Die meisten von uns mussten sich ja anfänglich nur schon mit dem Begriff Freeride anfreunden. Freeride… was ist das? Grundsätzlich war das ja mal ein geschützter Markenname von  Cannondale. Chris Lawrence hat es zu Kranked 1 Zeiten folgendermassen definiert: „just ride… and feel free!“ Dies umschreibt eigentlich die ganze Sache ziemlich gut.

Aber was ist denn jetzt ein Freerider? Jemand der seine Freiheit in den Bergen sucht, eins mit der Natur ist und einfach das wundervolle Gefühl der beinahe lautlosen Fortbewegung geniesst? Oder nur einer, der 30 m Gaps mit 5 Tailwhips und 4 Backflips springt? Ist einer, der mit einem CC Bike technische Singletrails runterschlängelt kein Freerider?

„Nein, ich komme heute nicht biken… ich gehe freeriden…“… shut up man! Auch mit unseren Hardtails mit 4 cm Elastomergabeln waren wir im Geiste Freerider… aber wir gingen damals halt einfach biken… Freeriding ist mehr eine Lebenseinstellung als eine Festlegung auf Marken, Fahrstile oder andere Belanglosigkeiten.

MTB Freeride Downhill Monte Tamaro

Fettes Bike, Schoner und Integralhelm: Diese Aspekte zeichnen nicht zwingend einen Downhiller aus. Ein abfahrtsorientierter Freerider unterscheidet sich kaum davon…

Enduro hat sich – zum grossen Glück – eh nie durchgesetzt. (Nachtrag 2012: So kann man sich täuschen). Man ging halt „downhillen“ oder „biken“, who cares? Jedenfalls wusste da jeder Bescheid. Weiter ging’s mit Jibben und Urban Assault. Auch nicht gerade meine Favoriten, zumal mich diese Wörter heute noch zum Schmunzeln bringen. Örben ässolt, ja genau. Sowas benutze ich ständig in meinem täglichen Wortgebrauch. Zum Glück hat sich dann Streeten einigermassen durchgesetzt. Dirten fand ich schon immer gut und die entsprechende Bezeichnung passend.

Als vor ein paar Monaten das erste mal das Wort Slopestyle-Bike fiel, machte es in meinen Augen auch Sinn. Es handelte sich um die Definierung eines Mountain Bikes, welches hauptsächlich bei Slopestyle-Events eingesetzt werden sollte. Die Eckpunkte liegen auf der Hand: Wendig, nicht zuviel Federweg, nicht zu schwer, aber sehr stabil und tauglich zum Dirtjumpen. Ein Dirtjump-Freerider irgendwie.. Ein Slopestyle-Bike eben.

Egal wo man fährt und auf was für einem Bike man sitzt: Biker ist und bleibt Biker

Nun kommt jedoch fast jeder zweite Klugscheisser und baut sich ein Slopestyle-Bike zusammen. War ja wieder mal klar, oder? Ich muss ja zugeben, dass solche Aussagen gelegentlich sehr amüsant sein können, doch wenn ich von einem dieser Pioniere dann höre, dass sie „Slopestyle fahren“, ist mein Lachanfall oft nicht mehr weit. Wo zur Hölle fährt man Slopestyle, ausser an einem entsprechenden Event? Am liebsten würd ich diesen armen verwirrten Kindern über den Kopf streichen und ein aufmunterndes „Jaa jaa, ist scho recht“ mit auf den Weg geben.

„Norden“ ist offenbar auch schon seit langem keine Himmelsrichtung mehr und auch eine „Küste“ findet man inzwischen in jedem Vorgarten oder Quartierwäldchen. Also nochmals für alle zum mitschreiben: Mit „North
Shore“ ist die Nordküste von Vancouver gemeint, wo sich die berühmtesten Trails Kanadas befinden. Eine Holzleiter auf dem Waldboden ist kein North Shore, sondern eine einfache Holzleiter auf dem Waldboden halt, Ladder oder Ladder Bridge wenn’s denn unbedingt neudeutsch sein muss. Auch für all die anderen unzähligen Gerüste gibt es passende Namen wie Skinnies, Wippen, Step-Ups und -Downs, A-Frames, Drops, Gaps und und und..

mtb freeride downhill urnerland

Ein Downhiller auf Wanderwegen. Ob der sich verfahren hat? Darf man da überhaupt mit einem solchen Bike fahren? Feel free – ride free

Bevor jetzt der erste aufschreit, ich sei ein „Pünktlischiisser“:
Die korrekte Benennung von Gegenständen ist unumgänglich, um eine funktionierende Kommunikation zu gewährleisten.
Ist dies nicht der Fall, sind die Konsequenzen absehbar: Missverständnisse, sinnlose Auseinandersetzungen, ziel- und endlose Diskussionen. Am Ende ist jeder so gescheit, wie als zuvor.

So, das musste mal gesagt werden. Ich setz mich jetzt auf meine Enduro-Maschine und schmeiss mich slopestylemässig über den nächsten Northshore.

Bikepark Leogang

Vom 9.-11. Juni zeigt sich der Bikepark Leogang von seinen unterschiedlichsten und beeindruckendsten Seiten und ist somit „the Place-To-Be“ für alle Biker. Während des Out of Bounds Weekends wird jedermanns Puls ununterbrochen höher schlagen.
Angefangen vom KONA Indoor Dirt Jump am ersten Abend, über den Top to
Bottom Eliminator Downhill am Samstag, bis zum Braun 26TRIX Dirt Jump, dessen Finale am Sonntag ausgetragen wird, reiht sich Highlight an Highlight. Abgerundet wird der Samstagabend mit der legendären KONA Party.

Das Out of Bounds Weekend zählt seit Jahren zu den europäischen Top-Events der Bikeszene. Vor allem mit dem KONA Top to Bottom Eliminator hat sich die Veranstaltung als feste Größe im Rennkalender der weltbesten Downhiller etabliert.

 

Auch die Freerider, vor allem die Dirt Jumper, kommen dieses Jahr noch mehr auf ihre Kosten als in den Jahren zuvor. Der spannende KONA Indoor Dirt Jump wird auch dieses Jahr stattfinden, dafür werden nur die absoluten Dirt Jump Stars eingeladen.
Und der erstmalige Braun 26TRIX Outdoor Dirt Jump Contest macht Leogang an diesem Wochenende letztendlich zu einem Mekka der Mountanbiker. Die Besten des Out of Bounds-Weekends erwartet dieses Jahr ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro!!!

Bikepark Leogang - Out of Bounds!

In diesem Jahr wurde ein perfektes Datum für den KONA Top to Bottom Eliminator gewählt. Eine Woche zuvor macht der World Cup halt in Willingen. Das bedeutet: Die Weltelite der Downhiller trifft im benachbarten Deutschland nur wenige Stunden vom Bikepark Leogang entfernt aufeinander. Rider wie Fabien Barel, Cedric Garcia, und Greg Minnaar haben bereits jetzt für den Event in der Alpenregion zugesagt: Denn ihre Welt sind die Berge! Beim Top to Bottom Eliminator geht es zu viert auf die Downhillstrecke, also heißt es Ellbogen raus und Vollgas bergab. Wenn man mit den weltbesten Downhillern nicht mithalten kann, dann lohnt es sich aber trotzdem nach Leogang zu kommen, denn die Männer sind eine Augenweide auf ihren Bikes!Bikepark Leogang - Out of Bounds!

Zu den eingeladenen Top-Downhillern zählen:

Fabian Barel
Greg Minnaar
Marc Beaumont
David Vazquez
Sam Hill
Steve Peat
Kamil Tartarkovic
Gee Atherton
Michal Marosi
Georg Engel
Cedric Gracia
Matti Lehikoinen
und viele weitere..

Bereits am Freitag wird das Qualifying für das Downhill Race stattfinden und am Samstag ab 17:00 Uhr sollte sich dann jeder einen Platz an der Strecke sichern, um die Rider bei der Abfahrt hautnah zu erleben. Dazu KONA-Verantwortlicher Russ Carty: „Wir sind froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder die Top-Elite der Downhiller in Leogang dabei haben werden und sind schon jetzt davon überzeugt, dass es den Zuschauern genauso viel Spaß machen wird, vor Ort dabei zu sein wie den Fahrern.“

Man darf gespannt sein, ob Vorjahresgewinner Matti Lehikoinen aus Finnland seine Titelverteidigung gegen Weltmeister Fabien Barel oder WorldcupsiegerGreg Minnaar behaupten kann.

Zum Braun 26trix sind 15 der hochkarätigsten Dirt Jump Stars eingeladen, um am Fuße des Bikepark Leogang ihre Tricks zum Besten zu geben. Die Stars aus Übersee sind mit Sicherheit für die eine oder andere Überraschung gut. Mit im Gepäck haben sie die angesagtesten Sprünge der Saison 2006. Gespannt erwarten Judges und Fotografen die Tricks der weltbesten Dirtjumper, Tailwhips und 360’s, Backflips oder vielleicht sogar Frontflips!?! Man wird sehen…

Das erwartete Starterfeld wird aus ca. 40 Fahrern bestehen, die Top 15 der eingeladenen Fahrer stehen bereits jetzt fest:

Paul Basagiotia – Aaron Chase
Kyle Strait – Cameron McCaul
Carlo Dieckmann – Timo Pritzel
Gareth Dyer – Trond Hansen
Grant Fielder – Darren Berrecloth
John Cowan – Cameron Zink
Jamie Goldman – Lance Dermott
John Jesme

Der Contest unterscheidet sich vor allem von anderen bisher ausgetragenen Dirt Jump Comps durch die Vielzahl der Sprünge und durch das Gefälle. Ein besonderes Highlight des Braun 26TRIX: Der beste Newcomer bekommt eine Wildcard plus Flug für den Red Bull District Ride in Catania, Italien.

Das Qualifying des Braun 26TRIX gibt es am Samstag ab 13 Uhr. Das Finale am Sonntag um 14 Uhr bildet den Abschluss eines gelungenen Wochenendes.

Mit dem Braun 26TRIX konnte der Bikepark Leogang ein neues Event für das Out of Bounds Weekend gewinnen. Raymond Dulieu von Kjerag, Braun’s Agentur, dazu:
“Freeride gehört für Braun zu den Kernsportarten. Wir freuen uns rasoulution dabei unterstützen zu können, ein neues Event-Konzept in Europa zu realisieren. Braun steht für Kreativität und individuellen Style – genau wie der Freeride-Sport.“

Bikepark Leogang - Out of Bounds!

Außerdem angekündigt haben sich bereits die Kameramänner von Freeride Entertainment aus British Columbia, Canada, den Machern der legendären New World Disorder Film Serie, um dieses Highlight des Sommers in den Kasten zu bekommen. Will Ockelton von Freecaster dazu: „Wir sind sehr erfreut darüber, bei diesem Events mit Freeride Entertainment zusammen zu arbeiten und allen Freeride Begeisternten unmittelbar nach dem Event die Highlights des Braun 26trix auf www.freecaster.com zeigen zu können. Durch eine Verlinkung mit www.freecaster.com/braun26trix wird jede Webiste ebenfalls die Möglichkeit dazu haben.“

Fest steht auf jeden Fall schon jetzt: Die gesamte Downhill, Freeride und Dirt Crème de la Crème wird sich in Leogang treffen, um den Freeride Spirit zu leben. Sie werden den unzähligen Fans und Mountainbike Begeisterten ihre große Passion für den Sport zur Schau stellen.

Wer also die besten Biker der Welt sehen will, egal ob Downhill Stars oder
Dirt Jump Champions, sollte sich dieses Wochenende frei halten.
Sie werden alle da sein, was will man mehr!?!

Also auf geht’s nach Leogang zum Out of Bounds Weekend – ein einzigartiges Spektakel im Jahr 2006.

Mehr Info unter www.konaworld.com und www.bikepark-leogang.at

Link: http://www.bikepark-leogang.com

District Ride 2006

Red Bull

Red Bull District Ride 2006 – Die Freerider kehren zurück!

Für ein Wochenende im September 2005 war Nürnberg der Dreh- und Angelpunkt für alle Mountainbike Fans. 40.000 Zuschauer erlebten den Red Bull District Ride, ein Contest, der neue Maßstäbe im Freeride-Sport setzte. Dieses Jahr wird der District Ride sogar an zwei Austragungsorten stattfinden: in Catania (Sizilien/ Italien) und Nürnberg. In Catania wird der Red Bull District Ride am 15. + 16. Juli
mit 35 geladenen Weltklasse Fahrern ausgetragen. In Nürnberg
werden davon die 25 Besten am 4. und 5. August an den Start
gehen.

Red Bull - District Ride 2006

Als Nathan Rennie
letztes Jahr in Nürnberg im Gap District
zum ersten Mal seinen Flatspin zeigte, tobten die Zuschauermengen
vor dem Nürnberger Rathaus. Von dieser außergewöhnlichen
Freeride Show ließen sich aber nicht nur eingeschworene
Mountainbike Fans begeistern, unter ihnen waren auch viele,
die noch nie vorher ein Freeride Event gesehen hatten, geschweige
denn wussten, was das für ein Sport ist! Frenetischen
Beifall bekamen die Athleten von allen!
Dieser Urban Freeride Event ging in die Geschichte des Mountainbike-Sports
ein und mit ihm auch der erste Gewinner Aaron Chase, der
von den Zuschauern wie ein Volksheld gefeiert wurde. So ist
es nicht verwunderlich, dass nicht nur die Mountainbike Fans,
sondern auch die Fahrer selbst nach mehr solcher Events lechzen.
Dieser Wunsch geht in Erfüllung. Es wird in 2006 zwei
Austragungsorte für den Red Bull District Ride geben:
Catania und Nürnberg.

Die Fahrer
Tarek Rasouli steht bereits wieder mit den Top Fahrern
in Kontakt, die alle heiß darauf sind beim Red Bull
District Ride am Start zu sein. Die Top 14 des letzt jährigen
Red Bull District Ride werden für beide Events eingeladen.
Ebenfalls am Start ist Darren Berrecloth, der sich im letzten
Jahr am Trainingstag in Nürnberg verletzte, jedoch durch
seine solide sportliche Leistung (1. Platz beim Adidas Slopestyle
2005, 1.Platz beim Monsterpark, 2. Platz in beim Whistler Crankworx
2005) definitiv ein Startplatz auch in 2006 verdient hat.

Red Bull - District Ride 2006

Das eingeladene Fahrerfeld:

Aaron Chase
Gareth Dyer
Paul Basagoitia
Cedric Gracia
Kyle Strait
Joscha Forstreuter
Cameron McCaul
Trond Hansen
Carlo Dieckmann
Grant Fielder
Timo Pritzel
Nathan Rennie
Thomas Vanderham
Darren Berrecloth
Geoff Gulevich

Neben diesen 15 Fahrern werden für den ersten Red
Bull District Ride 2006 in Catania noch 18 weitere Weltklasse
Athleten eingeladen.

Außerdem wird es für diesen Event Wildcards geben:
Die große Chance für Newcomer ihr Können gemeinsam
mit der Crème de la Crème des Freeride-Sports
zu zeigen. Die erste Wild Card wurde bereits beim Seaotter
Classics, Kalifornien Mitte April vergeben. Sie ging an das
junge Talent Adam Haucks aus New Jersey, USA. Er belegte den
2. Platz noch vor Paul Basagoitia und überzeugte die internationalen
Judges mit seinem grandiosen 360-Tailwhip. Eine weitere Wildcard
gibt es beim Braun 26TRIX in Leogang, Österreich am 9.-11.Juni
und eine zusätzliche bei der Best Tricks Session beim
Red Bull Trailfox in Laax, Schweiz am 24./25.6.2006.
Mehr Infos zu den Events, die Wildcards zum Red Bull District
Ride vergeben ab Mai auf der Website www.redbulldistrictride.com
.

Die besten 10 der zusätzlichen 20 Fahrer, die in Catania
dabei sein werden, sind zu dem finalen Showdown in Nürnberg
eingeladen.

Bei beiden Events wird es jeweils ein Preisgeld von 20’000
EUR geben! Und den Gewinner in der Gesamtwertung erwartet zusätzlich
ein ganz spezieller Preis. Suprise!!!

Red Bull - District Ride 2006

Warum gerade Catania (I) und Nürnberg (GER)?
Bei beiden Städten handelt es sich um historische und
gleichfalls äußerst attraktive Städte. Beide
sind aus topographischer Sicht perfekt für einen Urban
Freeride Event wie den Red Bull District Ride. Beide Strecken
haben Gefälle vom Start bis ins Ziel. Dies erlaubt den
Fahrern sich auf jeden der unterschiedlichen Districts zu konzentrieren
und ihre geballte Energie in die Tricks zu stecken.

Nürnberg wurde im letzen Jahr ausgesucht, weil hier
im besonderen Maße die Topographie passt: der Start
von der Kaiserburg mit der Möglichkeit einen 10 Meter
Drop von der Burgmauer in die Strecke zu integrieren. Die
mittelalterlichen Gassen führen dann an großen
Plätzen wie dem
Dürer Platz und dem Sebalder Platz vorbei, hin zum Rathausplatz,
wo sich die meisten Zuschauer versammelten, um den Freeridern
bei ihren Wahnsinnssprüngen über die Dirt Hügel
zuzujubeln.

Der Kurs in Catania hat ähnliche Charakteristika wie
Nürnberg.
Gestartet wird am höchsten Punkt der Strecke. Nach zwei
möglichen Drops an einer Kirche stürzen sich die
Fahrer direkt in die typisch engen italienischen Gassen, vorbei
an dem Piazza dell´ Universita, weiter durch die Via
Etnea, der Haupteinkaufsstrasse Catanias, wo das städtische
Leben pulsiert. Das Ziel wird dann am Duomo Plaza sein, in
deren Mitte die Statue„Il Elephante“ steht, das
Wahrzeichen Catanias. Es wird ein extrem anspruchsvoller Kurs
werden. Er führt mitten durch die Altstadt Catanias, die
Gassen aus Vulkangestein, im Hintergrund der Ätna, der
größte noch aktive Vulkan Europas!

Der Kurs-Designer beider Events, Nürnberg und Catania
ist wie 2005, der Kanadier Cory Moore. Sein Ziel ist es, den
Kurs so optimal wie möglich in die Städte zu integrieren.
Sprünge über Treppenabsätze, Drops von Kirchen
und Burgmauern, Wallrides an Stadtmauern entlang.

Red Bull - District Ride 2006

Es wird wie im letzten Jahr unterschiedliche Districts
mit den anspruchvollsten Hindernissen und Sprüngen geben.
Gaps, Drops, Rampen, Dirt Jumps werden den Kurs zu einer Herausforderung
für alle Fahrer machen.
Sie werden die Möglichkeit haben ihre neuesten und spektakulärsten
Sprünge zu zeigen wie 360-Tailwhips, Backflip Tailwhips
oder hoffentlich auch Frontflips.

Falls ihr Interesse am Mountainbiking oder einfach nur
an Extremsportarten habt, dann bucht eure Reise nach Catania
oder Nürnberg
oder sogar zu beiden Events. Es wird definitiv ein unvergessliches
Erlebnis.

Fotos des Red Bull District Ride 2005 in Nürnberg können
kostenlos auf der folgenden Website herunter geladen werden:
www.redull-photofiles.com.

Mehr Informationen unter: www.redbulldistrictride.com ;
ab Mitte Mai mit neuen Updates.
Kontakt Kirsten Veil: kirsten.veil@de.redbull.com
Tarek Rasouli: tarek@rasoulution.com

Mehr Infos zu Tarek Rasouli unter: www.rasoulution.com
und zu Cory Moore unter: www.headoverwheels.de

Link: http://www.redbull.com

CMP Firestorm

CMP Firestorm

Preis CHF 300 (Nur Rahmen)
Gewicht 2500 g (Nur Rahmen)
Website http://www.chaka.de

Im Frühjahr 2004, nach etlichen Jahren Crosscountry-Rennen fahren, Pulsmesser und Intervalltraining wollte ich mir mal etwas Spassiges anschaffen. Also schaute ich mich nach einem Dirt-Hardtail um. Die Auswahl ist momentan ja kaum mehr überschaubar, praktisch jeder Anbieter von konventionellen Mountainbikes hat heutzutage auch Dirtbikes im Sortiment. Ich schaute mich in diversen Biken-Foren nach einem Rahmen um, der mir passen könnte. Tja, dann hörte ich vom Firestorm und sah, dass das Teil online extrem günstig zu beziehen ist. Zudem fand ich einige positive Reviews zu diesem Rahmen, worauf ich mir dann so ein Teil bestellte.

Die Parts sind zum Teil neu, zum Teil gebraucht und einiges hatte ich noch zu Hause rumliegen. Anfänglich hatte ich mir die Kiste noch völlig anders aufgebaut als oben abgebildet, da waren 26 Zoll Sun Doubletrack Felgen dran, Marzocchi Z1 Gabel, Maxxis Highroller Reifen, Downhill-Schläuche, Da Bomb da Throne Sattel und grosse Hayes-Scheiben. Ach ja, ich wollte mit dem Ding eigentlich auch noch bergauffahren können… Hmm, das klappte dann aufgrund der gut 17 Kilogramm des Bikes nicht wirklich, auch die Geometrie des Rahmens war natürlich auch nicht dazu ausgelegt. Da konnte auch die ETA-Funktion meiner Z1 nicht mehr viel dazu beitragen. Zum Downhillen war es aber doch nicht schlecht, schön wendig und spielerisch halt. Sogar am Trailfox bin ich damit gefahren.

Schritt für Schritt habe ich dann gewisse Teile gegen andere, streettauglichere Parts ausgetauscht. Single-Speed wurde montiert, kleine 24 Zoll Rädli, Maxxis Holyroller Pneus, Magura Julie Bremsen, Steuersatzdeckel mit Loch (für Barspins), andere Gabel etc.

Nun wiegt das Bike keine 14 Kilo mehr (je nach Gabel, wechselt ab und zu *G*) und ist für den Sreet und Dirt-Bereich wirklich genial zu fahren. Da der Rahmen sehr kurz ist gelingen gewisse Tricks eindeutig schneller und müheloser als mit einem längeren. Nachteil ist, dass man ab und zu mal mit dem Fuss an’s Vorderrad kommt – mit der Zeit weiss man dies aber und richtet sich oder besser gesagt seinen Fuss entsprechend ein. Der Unterschied zwischen 26 und 24 Zoll ist deutlich spürbar. Mit den 24 Zöllern kann ich schneller beschleunigen und unterm Strich macht’s einfach mehr Spass.

Was mir am Bike nicht so gefällt: Der Lenkwinkel, der für meinen Geschmack zu flach ist. Dies kann mit einer kürzeren Gabel kompensiert werden. Folglich ist dann das Tretlager aber relativ tief am Boden, was auch nicht gerade perfekt ist, da das Bike mit den 24 Zoll Rädli eh schon eine sehr tiefe Tretlagerhöhe hat. Darum fahre ich momentan wieder eine Marzochi Dirtjumper mit 130 mm Federweg (im Bild oben ist einen Marzocchi MX comp mit 105mm zu sehen).

Fazit: Geiles Bike für Leute, die einfach Spass am biken haben wollen, etwas Günstiges suchen und auf kultige Rahmen verzichten können (der CMP Rahmen ist halt ne 08/15 Reis-Schüssel). Von den Fahreigenschaften her ist er aber absolut zu empfehlen, zudem verkraftet er so manche Bruchlandung ohne zu murren. Ich habe mit dem Firestorm auf jeden Fall meinen Spass und hoffe, dass dies noch lange so bleiben wird.

Propaganda del Sindicato

Santa Cruz

Wie ein Wirbelwind startete die Saison für das Santa Cruz Syndicate Team. Gleich zwei Podiumsplätze am Sea Otter Classic vergangenes Weekend in Monterey, Kalifornien. Steve Peat war als Fünfter platziert beim Downhill der Pros. John Waddell wurde Zweiter in der Cross-Country Kategorie und das nach der Erholung von einer heftigen Kopfverletzung 2003.

Santa Cruz - Propaganda del Sindicato
Peatty’s neue Waffe – Santa Cruz Nomad

Das Syndikat traf sich am 27. März in –
wo den sonst – Santa Cruz, California, um eine Promotour mit
Fotosessions und ein paar Rahmenevents durchzuführen,
z.B. ein Fahrtechnik-Kurs mit dem Junior Syndicate Team. Neu
sind natürlich auch Steve Peat und Jamie Goldman als
jüngste Mitglieder mit von der Partie.

Santa Cruz - Propaganda del Sindicato
Steve Peat scheint sich sowohl auf dem neuen Bike, als auch im neuen Team pudelwohl zu fühlen

Steve Peat kommt gerade aus den Wäldern
Perus, nachdem er die Megavalanche vom 26. März für
sich entscheiden konnte! Ein 15 Kilometer langer Downhill-Track,
der auf 4500 Meter über Meer startet und mit über
1000 Metern Höhendifferenz ziemlich lange runtergeht.
Trotz drei Stürzen während des Rennens, holte sich
Peatty mit einer Zeit von 45 Minuten den Siegerpokal! Dass
er sich eine Wunde am Bein zuzog, die genäht werden musste,
ist ihm da gar nicht aufgefallen.. Was ihm nach der Reise
jedoch aufgefallen ist, war die Tatsache, dass er ein paar
einheimische Bakterien in seinem Darm mit nach Hause trug..
Gute Besserung Stevie!

Santa Cruz - Propaganda del Sindicato
Von ihm erwartet man bei Santa Cruz Höchstleistungen – Sollte kein Problem sein

Nathan Rennie flog aus Brasilien ein, eben erst
zum zweitplatzierten beim Red Bull Challenge in the Gold Mine
gekrönt. Jamie Goldman war in Puerto Rico beim Ultimate
Dirt Challenge unterwegs, wo er sich leider sein Knie verletzt
hatte. Dadurch war er natürlich nicht bei den Action-Shots
dabei und musste sich am Sea Otter Dirt Jump Contest mit der
Rolle als Judge begnügen. Die Hälfte des Syndikats
ist also am kurieren oder ausser Gefecht.

Santa Cruz - Propaganda del Sindicato
Peatty und Rennie sind schon lange dicke Freunde, doch auch die anderen Mitglieder lassen den Spass nicht aussen vor

Kirt Voreis war bei der Promo-Tour auch nicht
dabei, da er seinen neuen Van aufpimpt. Am Sea Otter ist er
dann mit seinem neuen Batmobil aufgetaucht. Gerade rechtzeitig,
um Nathan Rennie und Steve Peat auszulachen. Diese beiden
dachten sich, dass sie etwas gegen
ihre blassweisse Haut unternehmen sollten, da sie einfach
nicht in den Californian Lifestyle hineinpassten. Also ab
in ein Tanning-Spray Studio (Braune Haut aus der Dose). Leider
muss man das Zeugs nach dem Auftragen erst mal ein paar Stunden
trocknen lassen. Wie von diesen Jungs jedoch zu erwarten war,
steigen sie zu früh auf’s Bike und schwitzen sich ihre
neugewonnene Bräune wieder vom Leib.. bis auf ein paar
Streifen 🙂 Toll Jungs!

Santa Cruz - Propaganda del Sindicato
Nathan Rennie bei einem stylischen Table mit seinem neuen Bike

Mehr über diese Rider erfahrt Ihr hier:
www.santacruzbicycles.com/riders/

Link: http://www.santacruzbicycles.com/

Movies all over

Movies

Wie letzte Woche bereits angedroht, hier noch zwei weitere Movie-Reviews. Was soll man bei diesem Kackwetter auch sonst machen, gell…

Adidas SlopestyleBereits seit zwei Jahren zieht der adidas Slopestyle die herausragendsten Freerider der Welt nach Saalbach Hinterglemm. In diesem Jahr erwarten die Organisatoren das beste Fahrerfeld aller Zeiten.

Neben altbekannten Gesichtern wie Aaron Chase, Timo Pritzel, Cedric Gracia, Carlin Dunne, Thomas Vanderham, Wade Simmons, Gareth Dyer der Carlo Dieckmann können sich die Fans auf die neuen aufkommenden Stars der Freerideszene freuen.

Rider wie Paul B., Wayne Goss, Ryder Kasprick, Jamie Goldmann, Matt Brooks, Evan Holmgren und Kurtis Sorge haben bereits zugesagt. “Die Einladungen sind alle draußen und
in diesem Jahr antworten die Rider schneller als jemals zuvor und das zeigt die wachsende Bedeutung des adidas Slopestyle”, so Event Direktor Mike Hamel. “Wir haben nur vierzig Startplätze für geladene Freeride Pros und man muss schnell sein, um sich einen davon zu sichern.“ Neben den vierzig eingeladen Pros dürfen auch die fünf besten Fahrer des RockShox Ticket2Style Contest am adidas Slopestyle Qualifier teilnehmen.

Link: http://www.bike-circus.at