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Transport 2 Sessellifte
Höhe ~500 Höhenmeter
Website http://www.mountwashington.ca/

Mount Washington Alpine Resort

Dieser Bikepark ist ein Highlight von Vancouver Island. Wie so üblich, ist der Ort im Winter Dreh- und Angelpunkt der Skifahrer und Snowboarder. Sowohl für jene von der Insel, als auch für jene vom Festland. Im Sommer wird der Berg natürlich von den Bikern beherrscht und zieht inzwischen auch schon viele an, welche sich nicht mehr ins Getümmel von Whistler stürzen wollen. Das Angebot ist natürlich nicht dasselbe, lässt aber auch nichts zu wünschen übrig. Der Resort selbst bietet zwar nicht viel mehr als zwei Restaurants und eine handvoll Shops, aber man begibt sich auch nicht in diese Wildnis, um jeden Abend in den Ausgang zu gehen. Wer sich mit Ruhe und einer schönen Landschaft zufrieden gibt, wird auf keinen Fall enttäuscht.

Mount Washington Bikepark Panorama

Mount Washington – Ein kleiner Berg, ganz gross.

Unterkunft

Einige Chalets, welche Privat vermietet werden und 2 eher überteuerte Hotels lassen einem keine grosse Wahl in der Auswahl der Unterkunft. Daher lohnt sich eine kurze Anreise aus den umliegenden Gebieten (Comox, Cumberland oder Curtenay), zumal dort die Unterkünfte nicht nur günstiger, sondern auch zahlreicher sind. Wir haben uns im Riding Fool Hostel in Cumberland niedergelassen und waren absolut glücklich damit. Grosser Veloraum, grosszügige Küche, gemütlicher Gemeinschaftsraum, sehr hygienisch und mit gratis Internet, was will man mehr?

Bikeshops

Gleich neben unserem Hostel in Cumberland gab es einen Bikeshop, der jedoch nicht gerade die besten Angebote hatte und auch nicht wirklich ein grosses Sortiment. Für die Besorgung von ein paar Ersatzteilen und kleinere Reparaturen reicht das jedoch auch schon.

Der Bikeshop auf dem Mount Washington hat sogar ein noch kleineres Angebot, welches hauptsächlich aus Kleidern und Mietbikes besteht, wartet jedoch mit Simon auf, welcher nicht nur ein begnadeter Biker, sondern auch ein ebenso talentierter Bikemech ist. Alles wird mit Perfektion und in Sekundenbruchteilen erledigt und mit einem netten Lächeln oder einem lockeren Spruch quittiert. Danke Simon!

Trails

Die Strecken auf dem Mount Washington sind zahlreich, gut unterhalten und vom Schwierigkeitsgrad her gut aufgeteilt. Egal ob Dirter, Downhiller, Freerider oder Funfahrer, es bieten sich unzählige Möglichkeiten, seine Lieblingsfahrweise auszuleben und sein Können weiterzuentwickeln. Uns hatten es vor allem die schönen Holzbauten angetan, welche sich über den gesamten Berg zogen und zum Teil perfekte Übungsmöglichkeiten boten. Befördert wird man von 2 hochmodernen Liftanlagen. Der kleinere nennt sich Hawk Express, kann 6 Personen oder 4 Bikes auf einmal transportieren und bewältigt den Höhenunterschied von 500 Metern in angenehm kurzer Zeit. Der grössere der beiden Lifte führt auf den Gipfel des Mount Washington und transportiert die Biker jeweils zu viert auf eine Höhe von fast 1700 Metern.

Mount Washington Bikepark Panorama

Vancouver Island ist wahrlich mit einer atemberaubenden Landschaft gesegnet.

Big Brother

Der Einstieg in diesen Trail rüttelt ziemlich heftig. Das ändert sich nach knapp 200 Metern wieder und bietet danach einen erstklassig präparierten Dirttrack mit unzähligen Tables und Kickern. Den grössten Spass bieten auf dieser Strecke jedoch ganz klar die vielen Anlieger, in die man sich mit hoher Geschwindigkeit rein werfen kann. Man stelle sich die A-Line mit weniger Tables und grösseren Anliegern vor – et voilà.

Magical Mystery Tour

Nur wenige Meter von der Bergstation des Hawk Express entfernt, befindet sich bereits der Einstieg zu dieser herrlichen Strecke. Viele werden sich diesen Trail bestimmt gleich am Anfang zu Gemüte führen, denn der Einstieg ist äusserst vielversprechend. Schnurgerade führt er am eher flachen Hang entlang und bringt einen gleich zu Beginn auf Betriebstemparatur. Danach folgen unzählige Brücken und Leitern, die fast nie zu Enden scheinen. Keiner von uns raste je mit so viel Speed über Holztrails, wie auf dieser Strecke. Einfach göttlich! Einige schöne kleine Stunts – Wallrides, Step-Ups und kleinere Hips – zieren die Schlüsselstellen dieses Trails und zum Abschluss gibt es noch ein paar heftige Dirtdoubles, die mit viel Speed gesprungen werden wollen. Im Speedrausch und mit einem breiten Grinsen kommt an der Talstation an und kann sich ohne anzustehen wieder hinauf befördern lassen. Auf dem Lift fallen dann zwischen den wilden Gestikulationen und tierischen Grunzlauten oft Worte wie „Himmlisch!“ und „Göttlich!“.

Hustler

Hustler? Stehen da irgendwo heisse Blondinen topless an der Strecke und feuern einen an? Leider nein. Trotzdem ist der Trail einen Besuch wert. Ein schöner langer Freeridetrail, der neben einigen Stunts auch ein schönes Panorama zu bieten hat. Da diese Strecke zurück zum Resort und zur grossen Station führt, ist er eherkurz und knackig. Nichts aussergewöhnliches, aber in Kanada zu sein und auf dem Bike zu sitzen ist ja schonmal nicht so übel… 😀 Jeder der mit wenig Federweg unterwegs ist, erst gerade anfängt oder es einfach mal etwas lockerer nehmen möchte sollte sich auf diesem Trail austoben.

Mount Washington Bikepark Magical Mystery Tour

Magical Mystery Tour – Eine sehr schnelle und flüssige Strecke mit unendlich langen Holzkonstruktionen.

Helter Skelter

Ein ähnlicher Trail wie Hustler, jedoch mit mehr Waldstücken undsteileren Abschnitten. Der typische kanadische Wald gepaart mit einem Singletrail scheint einfach immer schön zum Fahren zu sein. Das Highlight dieser Strecke bildet ganz klar ein kleiner Northshore-Park mit verdammt dünnen Skinnies. Da sich diese Holzbalken auf kaum mehr als einem Meter befinden, gaben wir bei beginnendem Regen eine gemütliche Session durch, wo sich jeder mal richtig herantasten konnte. Die 30 Meter lange Line wurde bloss wegen der letzen drei Meter nicht geschafft, machte aber höllisch Spass und brachte jedem wieder etwas mehr Sicherheit auf diesen nicht leicht zu meisternden Trails.

Wizard

Northshore on the rocks! Als wir uns diesen Trail vom Lift aus ansahen, waren wir nicht nur ziemlich beeindruckt, sondern auch ein wenig verunsichert. Steile Holzleitern auf noch steileren riesigen Steinbrocken.. und es nieselt schon den ganzen Tag. Da wir nunmal nicht jeden Tag hier sind, müssen wir uns einfach an diese Herausforderung wagen. Bereits der Einstieg macht einem klar, in welche Richtung der Wind weht: Schön sachte. Ja nicht bremsen. Arsch nach hinten. Augen zu und durch! Zwischen dem Johlen und den Angstschreien hört man immer wieder, den Allerwertesten des einen oder anderen an seinem Hinterrad reiben – es ist also tatsächlich ziemlich steil. Zu unserer Verwunderung haben wir aber nicht nur jedes Hindernis gemeistert, sondern sind auch noch ohne Stürze davon gekommen. God bless! Mein Kommentar: Gehst Du dort? Musst Du fahren!

Mount Washington Bikepark Trail

Die Trailbauer beweisen viel Liebe zum Detail und betreiben ein solides Handwerk. (Wizard Mount Washington)

Fazit

Für 30 Mäuse am Tag bekommt man gleich 2 Lifte am selben Berg geboten und kann sich zwischen 17 unterschiedlichen Trails entscheiden. Angefangen von den grünen Doubletracks, die wohl eher für Familien undKinder geeignet sind, bis zu den Double Diamonds, welche bei schlechtem Wetter nicht mal von ausgewachsenen Männern befahren werden, wird wirklich für jeden Geschmack etwas geboten.

Offizielle Website: http://www.mountwashington.ca/

Trailmap Mount Washington: MountWashington_TrailMap.pdf

NWD

MOVIE RELEASE TOUR

Endlich ist es wieder so weit. Auch in diesem Jahr präsentieren wir euch die Deutschland Premiere sowie weitere DVD Release Partys des neuesten verrückten Streifens der kanadischen Produktionsfirma. Los geht es am 27. Oktober in München. Danach stehen noch die Städte Hamburg, Nürnberg und Köln auf dem Programm. Und oben drauf gibt es noch ein Schmankerl: In Wien findet zusätzlich eine Österreich Premiere
statt.

FLYING HIGH AGAIN

Mit Spannung erwartet die gesamte Mountainbike Szene den
neuesten Streifen von Freeride Entertainment. Einmal mehr
sind die kanadischen Filmer gemeinsam mit den weltbesten
Freeridern um den Globus geflogen. Ganz nach dem Motto und
dem Titel des siebten Teils entsprechend ‚Flying High Again‘ ging
es nach Brasilien, Österreich, Chile, Türkei, Kanada,
Deutschland, Italien und USA, um dort die besten und extremsten
Sprünge der Biker einzufangen.

Mit dabei sind unter anderem folgende Pros: Darren Berrecloth,
Kyle Strait, Paul Basagoitia, John Cowan, die spanischen
Newcomer Andreu und Lluis Lacondeguy. Aber auch Größen
wie Cedric Gracia und Richie Schley geben erneut Alles für
euch.

Natürlich haben die Kameramänner auch die größten
Contests wie den Kokanee Crankworx Slopestyle, den BRAUN
26TRIX oder den Red Bull District Ride nicht ausgelassen,
um dort ein paar Sequenzen in den Kasten zu bekommen. Ob
Flip-Whips, Frontflip oder 720’s – macht euch schon jetzt
darauf gefasst.

Seid dabei, wenn wir euch dieses Highlight präsentieren.
Ihr habt die Gelegenheit nur wenige Tage nach der Weltpremiere
den siebten Teil der legendären NWD-Serie in voller
Länge und einzigartiger Atmosphäre zu sehen.

Für alle Veranstaltungen gilt:

Los geht es mit einem 20 min ‚Best of Red Bull District
Ride 2006‘ Film, der die Top Runs der Urban Freeride Events
in Catania und Nürnberg zeigt. Im Anschluss daran
gibt es den lang ersehnten neuen NWD7 Streifen und natürlich
unmittelbar danach eine fette Party.

Ein besonderes Dankeschön an die Partner, die
die Movie Tour mit coolen Preisen unterstützen: KONA,
Giro, Oakley und Mountainbiker.at

Let’s party with Red Bull Vodka, crazy Bikers, hot
girls and great vibes.

Österreich:

WIEN
Donnerstag, 26.10., in der Arena
Wien
(Baumgasse
80),
Einlass 20.30 Uhr
www.arena.co.at

Deutschland:

MÜNCHEN
Freitag, 27.10., in der Registratur (Blumenstr. 28),
Einlass 20:30 Uhr

www.dieregistratur.de

HAMBURG
Samstag, 04.11., im Übel & Gefährlich (Feldstr.
66), Einlass 21 Uhr
www.uebelundgefaehrlich.com

NÜRNBERG
Freitag, 17.11.,
im BA Hotel (Bahnhofstr. 5), Einlass 21 Uhr
www.ba-hotel.de

KÖLN
Samstag, 25.11., im Gloria (Apostelnstr.
11)
1. Vorstellung: (für
unter 18-Jährige) Einlass 18:30 Uhr, Film ab 19:00 Uhr.
2.
Vorstellung:
Einlass 21 :00
Uhr
www.gloria-theater.com

 

Link: http://www.nwdfilms.com

Kanada Slideshow

Canada

Mac-User kennen es: iPhoto erstellt auf Knopfdruck wirklich
heisse Diashows der eigenen Fotosammlung. Ich habe mal meine
Lieblingsfotos aus unserem Roadtrip durch BC zusammengestellt
und so eine Slideshow als Movie exportiert. Die Bilder sind
in chronologischer Reihenfolge. Zugegeben, 60 Megabytes ist
nicht gerade wenig für ein paar Bilder, aber die Übergänge
und die Untermalung mit der Musik bringen die Bilder meiner
Ansicht nach besser zur Geltung. Der Song ist Pink Floyds
Learning to Fly.

Canada Slideshow: DOWNLOAD-LINK

Heute bekamen wir Post von Pascal Bernasconi, einem welschen Freerider, der am Samstag, dem 14. Oktober am Chaumont (oberhalb von Neuenburg) mit seinen Jungs von „Bike Attitude“ ein Season-End-Riding organisiert. Für 30.– erhält man eine Tageskarte, mit der man in knapp 15 Minuten bequem mit der Standseilbahn auf den Berg (über 1000 M. ü. M) kommt und sich von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends austoben kann. Wie Pascal geschrieben hat, wurde die technisch anspruchsvolle Freeride-Strecke weiter ausgebaut und mit neuen Hindernissen versehen.

Als ob dies noch nicht genug wäre, findet am Abend um 19 Uhr in der Universität in Neuenburg die Schweizer Premiere des von vielen schon lange erwarteten „New World Disorder 7 – Flying high again“ Streifens statt (Eintritt 8.–).

Als kleines Supplément wird während des Filmes zahlreicher Bike-Stuff von MET, Bike Attitude und Dakine verlost!

Bike Attitude - Freeride Day
Also, kommmt am Samstag, dem 14. Oktober auf den Chaumont und lässt es
nochmals so richtig krachen!

Für weitere Auskünfte checkt ihr www.bikeattitude.net,
wo ihr ab dem 1. Oktober weitere Infos erhaltet. Oder aber
ihr kontaktiert Pascal Bernasconi direkt (pascal@bikeattitude.net,
079 328 34 84).

Link: http://www.bikeattitude.net

Transport Gondelbahn + Muskelkraft
Höhe 1800 Höhenmeter
Gallery http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=46
Website http://www.attinghausen.ch
Surenenpass Mountainbike Tour

Hoch, hoch, hoch – Am Surenen wird einem der Aufstieg nicht geschenkt

Anfahrt

Da bei dieser Tour Start- und Zielort relativ weit voneinander entfernt sind, ist die Reise mit ÖV definitiv am angenehmsten. Wir haben die Tour in Luzern begonnen und sind mit dem Zug bis nach Altdorf gefahren. Vom Bahnhof Altdorf bis nach Attinghausen sind es ca. 10 Minuten mit dem Bike. In Attinghausen immer den Wegweisern der Brüsti Bergbahn folgen. Bis zur Bergbahn geht es knapp 1 km ziemlich steil bergauf.Eine einfache Fahrt inkl. Bike kostet CHF 14. So kann man sich immerhin knapp 1000 hm Aufstieg sparen.

Surenenpass Mountainbike Tour

Für die Abfahrt lohnt es sich auch mal einen etwas grösseren Hobel hochzuschleppen

Tour

Bei der Bergstation der Brüstibahn einfach den Wanderwegen Richtung Surenenpass folgen. Hier hätte man zwei Varianten zur Verfügung: ein Weg dem Talboden entlang oder der landschaftlich sehr eindrucksvolle Wanderweg via Angistock bis hoch zum Surenenpass. Je nach Ausrüstung und körperlicher Verfassung sollte man für diesen Aufstieg zwischen 2 bis 3 Stunden einrechnen, natürlich inkl. Pausen. Der grösste Teil des Aufstieges besteht aus Schiebe- und Tragepassagen… ein leichtes Bike wäre hier von Vorteil. Allerdings ist dies auch mit einem 20 kg Freerider zu schaffen.

Surenenpass Mountainbike Tour Waldnacht

Der Aufstieg von der Waldnacht ist nicht zu empfehlen, da es steil und ununterbrochen nach oben geht

Auf dem Surenenpass ist dann mal eine längere Pause angesagt. Nicht nur, um den müden Beinen und Armen Erholung zu gönnen, sondern vor allem, um das grandiose Alpenpanorama zu geniessen. Einen solchen Anblick erlebt man nicht jeden Tag! Von der Passhöhe aus kann man dann wieder ganz einfach den Wegweisern Richtung Engelberg folgen. Die Abfahrt beginnt auf einem bilderbuchmässigen Wanderweg nach Blackenalp.

Bei der Blackenalp geht es dann mit Vollgas weiter Richtung Stäfeli. Es gibt hier zwei Varianten: gemütlich auf dem Kiesweg oder auf einer anspruchsvolleren Strecke dem Bach entlang. Ziemlich technisch, aber mit der Zeit findet man den Flow automatisch. Bei der Alp Stäfeli geht es dann weiter zum Rest. Alprösli, wo der Kiesweg weiter nach Engelberg führt.

 

Surenenpass Mountainbike Tour

Oben werden sämtliche Bemühungen mit einer wunderschönen Umgebung und viel Weitsicht belohnt

Von Engelberg könnte man im Normalfall noch auf Wanderwegen weiter Richtung Grünenwald und Grafenort. Wegen dem Unwetter 2005 sind diese Wege allerdings noch immer gesperrt. Schade, dies wären nochmals 600 hm zusätzliche Singletrails. Wir hoffen nur, dass diese Wege schon bald
wieder geöffnet werden.

Fazit: die vermutlich schönste Biketour in der Innerschweiz. Benötigt allerdings genügend Zeit, eine ausreichende Grundkondition und den Willen, das Bike zwei Stunden lang zu schleppen. Aber man wird dafür mit einem unvergesslichen Naturerlebnis belohnt. Die Strecke selber stellt keine riesigen Anforderungen an die Fahrtechnik und kann auch mit einem Hardtail problemlos bewältigt werden.

Surenenpass Mountainbike Tour

Geschafft! Nach einem fast 3 Stündigen Aufstieg wird man mit einem schönen Panorama und einer langen Abfahrt belohnt

Link zur Homepage Seilbahnen Attinghausen/Brüsti

Link zur Bildergallerie Surenenpass

Fire 8 Pedale

Preis CHF 60.-
Gewicht 650 g
Website http://www.fireeye-bike.com/

Die Fire 8 sollten wohl eher Fire 4 heissen. Bereits nach dreimaligem Einsatz verlor ich an jedem Pedal jeweils vier von acht Pins. Klar, ich hab mir von diesen Pedalen auch nicht wirklich viel erwartet.

Die Optik gefiel mir, das Gewicht war für mein Rocky ziemlich egal, aber einigermassen haltbar sollten sie sein..

Ausserdem nehme ich nicht gerne mehr als hundert Mäuse in die Hand für ein paar Pedale.

Nach dem Auspacken gleich eine kleine Enttäuschung, anstatt der schwarzen Pins, die auf der Website angeboten wurden, sind plötzlich silbrige Pins dran.. „Who cares?“, dachte ich mir und montierte diese Teile mal ans Bike, da meine alten Azonic Magnesium Pedalen mit einer verbogenen Achse einfach nicht mehr vertretbar waren.

Anfangs fühlte sich das Ganze auch wunderbar an und schien nach den ersten Besuchen im Bikepark auch was auszuhalten.

Bei meinem Urlaub in Kanada wollte ich sowieso neue Pedale anschaffen, dass ich aber nach lediglich 4 Tagen Whistler einfach acht Pins verlieren würde und praktisch zu einem Neukauf gezwungen würde, frustete mich schon ein wenig..

Egal, bei nicht einmal 40 Euronen für die Fireeyes konnte ich das schon verkraften.

Jedenfalls habe ich wieder ein paar Lektionen gelernt:

  • Auch die kleinste Schraube am Bike sollte gelegentlich kontrolliert werden, und sei es bloss ein Pin.
  • Ein wirklich günstiger Preis deutet halt oft auch auf eine billige Qualität hin.
  • Fireeye ist nicht gerade zu meiner Lieblingsmarke geworden.
  • Bei den Pedalen darf man mit stattlichen 90 Kilogramm keine Kompromisse eingehen…

 

Bin bei den Trailbrothers.de gerade über einen Link gestolpert und dabei fast erblindet: Farbig gemusterte Reifen von Sweetskinz.

An dieser Stelle möchte ich gleich folgendes Attribut genauer erläutern: Schön™

Schön ist ein Adjektiv, welches subjektive Gefühle – in diesem Fall meine – in Bezug auf ein Objekt schildert. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass bei der Beurteilung des Objekts lediglich individuelle visuelle Eindrücke zur Geltung kommen. Krass, Geil, Abartig, Gaschte sind Ausdrücke, die erst bei Einbeziehung weiterer Kriterien zum Zuge kommen…

Zuerst tauchte Müller mit gelben Dee-Max auf. „Naja, is ja noch jung, unser Marcel“ dachte ich mir. Seither sehe ich überall nur noch gelbe Felgen. Ich hab nix gegen die Marke und auch nichts gegen die Farbe, aber ich habe so das Gefühl, dass es den Meisten lediglich ums Auffallen geht. Geschmack hin oder her, was gibt es für Gründe, ein grün-pinkes Bike mit blauen Felgen zu fahren? Komm mir ja nicht mit schön™.

Nachdem nun die ersten Hersteller damit begonnen hatten, ihre Felgen in den wildesten Farbkombinationen anzupreisen, machte ich mich darauf gefasst, dass ein neuer Boom ausbricht. Nichts gegen farbige Felgen, Ehrenwort. In der richtigen Kombination mit dem Rest des Bikes sieht das bestimmt recht nett aus.. und wenn’s noch nicht schön genug ist, dann hab ich jetzt den ultimativen Tipp für Dich: Sweetskinz!

sweetkinz reifen tire tyre

Wenn Dir Deine Camouflage-Felgen also zu langweilig werden, kannst Du mit einem dieser aufgepimpten Reifen am Kebabstand bestimmt noch mehr Aufsehen erregen. Der Clou kommt aber erst noch! Diese Dinger leuchten im Dunkeln. Wäisch wie schön?

sweetkinz reifen tire tyre

Wem’s gefällt, gell?

Link: http://www.sweetskinz.com

Eines der positiven Aspekte des Mountain Biking ist, dass man alleine oder in der Gruppe raus auf die Trails geht, um seinem Hobby zu fröhnen und innert kürzester Zeit nette Bekanntschaften mit Gleichgesinnten macht. Dies trifft vor allem in British Columbia zu, da die Leute einfach viel lockerer und offener sind und man in den kanadischen Wäldern ausserdem mehr Biker trifft, als bei uns Wanderer.

flowriders.com - Flowzone meets Flowriders
Andrew bei einem kleinen Roadgap auf dem Pink Starfish

An unserem letzten Tag am Northshore, genauer gesagt am Mount Fromme, trafen wir also zwei solche Typen, die – wie sich herausstellte – Mitglieder von Dangerous Dan’s Flowridern sind. Nach intensivem Geplauder und regem Erfahrungs- und Informationsaustausch wurde uns schnell klar, dass wir uns alle sehr sympathisch waren und die bevorstehenden Trails gemeinsam in Angriff nehmen wollten. Da wusste jedoch noch keiner, dass wir uns gute fünf Stunden im Wald austoben und dabei solch ein Gaudi haben würden.

Stefan ist eigentlich ein Trial-Fahrer, der sich für diese Gelegenheit das Brodie von Dangerous Dan ausgeliehen hatte und zum allerersten Mal auf einem Bike den Berg hinunterfuhr. Andrew hingegen ist ein eingefleischter Mountainbiker, der nicht nur auf den Logs und Skinnies am Shore sein Können unter Beweis stellte, sondern dies auch regelmässig an den Flowshows tut. Die Flowriders galten einst als Massstab der Northshore-Mountainbiker und waren auch in unseren Landen sehr bekannt. Da sie mittlerweile ihre Flowshows jedoch fast ausschliesslich in Kanada und USA aufführen, ist der Hype um sie in Europa etwas abgeflacht.

flowriders.com - Flowzone meets Flowriders
Die Flowrider geben an ihren Shows inzwischen mächtig Gas.

Doch zurück zum Shore… Da standen wir also, 7 Nasen mit 7 Bikes und einer spürbaren Vorfreude, die das Adrenalin bereits vor dem Losfahren hochschnellen liess. Auf geht’s auf den Upper Oilcan… Dieser Trail gehört nicht nur zu den bekanntesten am Mount Fromme, sondern ist durch die ständig stattfindenden Traildays in einem ausgezeichneten Zustand. Dan und John vom OnTop-Bikeshop auf der Lonsdale – einer der geilsten Bikeshops in North Van – organisieren mehrmals im Jahr einen Trail Maintenance Tag, wo freiwillige Helfer einen ganzen Tag lang nichts anderes machen, als die vorhandenen Stunts und Obstacles auf Vordermann zu bringen, die ausgewaschenen Streckenabschnitte auszubessern oder neue Brücken, Jumps oder Anlieger zu bauen. Danke Jungs!!! Wenn Dan und John euch nicht schon mit einem deftigen Barbeque belohnt hätten, müssten wir dies nachholen!

Der Trail war so etwas von perfekt ausgebaut, dass man es selbst beim Fahren kaum glauben konnte. Trotz des happigen Untergrunds und des dichten Waldes, kommt man spielerisch leicht voran, wechselt von einer Brücke zur anderen, hat unzählige schöne Stunts und einfach einen perfekt aufgeräumten und sauberen Trail. Wir konnten alle unser Glück kaum fassen. Deshalb haben wir auch immer wieder angehalten, um gewisse Passagen zum Teil mehrmals zu wiederholen und erst weiter zu fahren, wenn jeder Meter bis aufs Äusserste ausgekostet war.

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Riesig & mobil – Diese Stunts können innert kürzester Zeit auf- und abgebaut werden

Dave gab seine Videokamera kaum mehr aus der Hand, Andrew und Stefan waren ebenfalls ständig am Filmen und ich nutzte natürlich die Gelegenheit, um endlich einmal ein paar deftige Actionshots am Northshore einzufangen. Dafür eigneten sich unsere beiden Begleiter natürlich perfekt. Stefan stellte sich für seinen ersten Versuch auf einem Mountainbike erstaunlich geschickt an und konnte mit seinen Trialskills natürlich jedes Hindernis locker meistern. Andrew fährt jedoch auf einem komplett anderen Level, was wir bereits nach den ersten Metern feststellen durften. Kein Baumstamm war ihm zu schmal, kein Drop zu hoch und auch kein Gap zu weit. Mit viel Style und ausgesprochen kontrolliert meisterte er noch so haarige Lines und zögerte keine Sekunde, um sich über die Gaps oder Drops zu schiessen. Respekt!

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Rollercoaster – Achterbahn für Velos

Nachdem wir bereits für diesen kurzen Streckenabschnitt über eine Stunde benötigten, wurde uns langsam klar, dass dies ein spassiger und kurzweiliger Nachmittag werden würde. Eine kurze Session von Andrew auf den ersten Stunts des Air Supply wurde von uns mit grossen Augen und offenem Mund quittiert. Nach einer kurzen Pause und viel Geplauder haben wir uns allesamt entschieden, Ladies Only in Angriff zu nehmen. Auch dieser Trail ist in einem unglaublich guten Zustand und kann von Frauen bestimmt mindestens so gut befahren werden, wie von uns Anfängern. Die Strecke ist ziemlich technisch und beinhaltet einige steile Passagen und Absätze, lässt sich aber mit entsprechendem Können flüssig und schnell fahren. So oder so macht es einen Heidenspass und sollte bei einem Besuch am Mount Fromme unbedingt unter die Räder genommen werden.

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Die 7 Zwerge? – Nein, bloss 7 Biker, die sich im kanadischen Wald mächtig austoben

Zum Abschluss begaben wir uns noch auf den Lower Ladies, welcher eher wieder ein schneller Trail ist und auf den Mountain Highway zurückführt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir inklusive Uphill gute 6 Stunden unterwegs und haben keine einzige Sekunde davon bereut. Nicht nur die hammergeilen Trails auf dem Mount Fromme, sondern auch diese aufgestellten und lockeren Jungs bescherten uns einen unvergesslichen Abschluss unserer vierwöchigen Kanadareise.

flowriders.com - Flowzone meets Flowriders
Flowshow – Leider treten diese Jungs nicht allzu oft in Europa auf. Falls Ihr Gelegenheit bekommt: Hingehen!

Wenn man sich mit jemandem auf Anhieb so gut unterhalten kann und sich gegenseitig so gut versteht, ist das Beweis genug, dass man auf der selben Wellenlänge ist. Aus diesem Grund werden wir mit Stefan und Andrew auch in Zukunft in Kontakt bleiben und bei einem allfälligen Wiedersehen – sei es in der Schweiz oder in Kanada – bestimmt wieder einen Tag zusammen auf dem Bike verbringen.

Die hier gezeigten Bilder von unserem gemeinsamen Biketag und von diversen Flowshows, haben wir von Stefan erhalten. Besten Dank an dieser Stelle!

Weitere Informationen über die Flowriders gibt’s auf Ihrer Website:  www.flowriders.com

Weitere Bilder von diesem Tag findet Ihr in unserer Fotogallerie: www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=43

flowriders.com - Flowzone meets Flowriders
Stefan in seinem Element – Aber auch auf zwei grossen Rädern stellt er sich sehr geschickt an

Link: http://www.flowriders.com

Evermore

News
vom Project Evermore! Ein neuer Trailer auf der Homepage
und die Ankündigung, dass der Film demnächst erhältlich
sein wird.

Evermore - Project Evermore - Coming this fall

Hier könnt Ihr den Trailer anschauen: www.evermore.ch/trailer

Weitere News und Informationen über das Project Evermore:

www.flowzone.ch/news/news.php?NewsID=198

www.evermore.ch

Evermore - Project Evermore - Coming this fall

Link: http://www.evermore.ch

Fi’zi:k Freekshow #4

Fizik

Die neueste Ausgabe der Freekshow ist draussen!

Hier der Link zur ersten Freakshow im PDF-Format: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #1

Hier die Ausgabe zwei: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #2

 

Ausgabe Nummer 3: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #3

Ausgabe Nummer 4: Fi’zi:k
Free:kshow Issue #4

Link: http://www.fizik.it