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Das Wappen des Kanton GraubündenWer der die Gegend nicht kennt, denkt sich jetzt vielleicht „Canadian Switzerland? Was soll denn das heissen?“. Ein einheimischer hört den Vergleich zwischen dem Engadin und Kanada bestimmt täglich.

Es verwundert eigentlich auch nicht, dass diese Region ständig mit Kanada verglichen wird. Die Unberührtheit der Natur, die Abgeschiedenheit und die riesigen Wälder drängen den Vergleich quasi auf. Jeder der schon mal in den Wäldern von British Columbia unterwegs war und dann im Engadin landet, wird mich verstehen..

Wir kamen in unseren Ferien dieses Jahr jedoch schnell von diesem Vergleich weg, da er nicht fair gegenüber dem Engadin ist: Das Engadin bietet Qualitäten, von denen selbst Kanadier träumen. Nicht, dass sich Schönheit™ vergleichen lässt, denn es liegt im Auge des Betrachters.. aber viele Aspekte dieser Region haben in einem Vergleich die Oberhand: Es ist nicht nur schön™, sondern auch überschaubarer, nahgelegener, kulturell hochstehender und kulinarisch gesehen in einer komplett anderen Liga. Man findet viele Sehenswürdigkeiten auf kleinem Raum, hat eine unübertroffene Infrastruktur und im Vergleich zur restlichen Schweiz auch noch mehr Platz. Vielleicht gehe ich besser mal ins Detail, damit ihr meine Argumente nachvollziehen könnt…

Engadin-MTB-slayer-trais-fluors

Das Engadin liegt im Südosten der Schweiz und grenzt im Süden an Italien, im Osten ans Südtirol und Österreich. Es zieht sich wie ein riesiges Tal von Maloja im Oberengadin bis nach Samnaun im Unterengadin. Über Samnaun werde ich später auch noch ein paar Worte verlieren, aber reden wir lieber mal von den schönen Seiten der Region:

Sie haben die glücklichsten Kühe der Welt. An den schönsten Plätzen und in abgelegendsten Tälern findet man weder Touristen noch Einheimische, sondern friedlich weidende Kühe, welche es sich den ganzen Sommer mehr als gut gehen lassen.

Das schmeckt man wahrlich in jedem Bissen Engadiner-Bergkäse, Joghurt oder Butter. Einfach traumhaft! Ohne Scheiss. Das muss man probiert haben.

Ehrlich Leute, so einen Käse gibt's nirgends - unbedingt ausprobieren!

Ehrlich Leute, so einen Käse gibt’s nirgends – unbedingt ausprobieren!

Sie haben die flowigsten Trails der Schweiz. Das habe ich zwar schon vom Wallis und auch von Davos/Klosters behauptet, aber da kannte ich das Engadin noch nicht.

Egal wo man unterwegs ist, man findet kaum Trails wie bei uns zuhause, welche meist in einer geraden Falllinie vom Berg ins Tal führen. In der Region um Davos hatte man hauptsächlich Höhenwege, die meist zu wenig Gefälle auswiesen. Hier ziehen sich die Trails auch dem Berg entlang, aber steiler, so dass man immer einen guten Speed hat ohne ständig auf der Bremse sitzen zu müssen. Die Strecken sind sehr verspielt und flüssig, mit vielen kleinen Richtungswechseln. Unverbrauchte natürliche Anlieger machen das Fahren zum puren Spass und die vielen kleinen Absätze und Kicker verleiten dazu, immer wieder einen kleinen Sprung einzubauen. Es fällt mir so schwer, diese Trails in Worte zu fassen, da ich einfach nicht die passenden Worte finde und die schiere Freude auch nicht zum Ausdruck bringen kann. Es bleibt mir nur ein Rat übrig: Geht hin und schaut es euch selbst an!

Dass die Bünder keine Biker fressen, haben sie inzwischen durch cleveres und witziges Marketing an den Mann gebracht. Wie unkompliziert und genussvoll dort aber die Freeridetouren und Bikeferien sind, muss man selbst erfahren haben.

    Kinderspielplatz für Biker. Flow, Technik, Speed.. Jeder findet was er sucht.

Kinderspielplatz für Biker. Flow, Technik, Speed.. Jeder findet was er sucht.

Unterkunft:

Es empfielt sich, nicht in St. Moritz selbst zu übernachten – das sollte soweit jedem einleuchten. Surley und Silvaplana (westlich von St. Moritz) sind auch nicht optimal gelegen, auch wenn beides schöne Dörfer sind. Man hat dort leider keinen direkten Anschluss an das geniale Bahnnetz der Gegend. Wir hatten eine Unterkunft in La Punt-Chamues-ch (lapunt tschamuesch) und mal in Madulain. Beide Unterkünfte waren äusserst angenehm, schön gelegen und günstig. Dave war mal in der Jugenherberge und im Sporthotel Pontresina und kann auch diese beide Unterkünfte wärmstens weiterempfehlen. Von den Ortschaften her lohnen sich vorallem Pontresina, Celerina und Bever, da sie alle auf der Bahnstrecke liegen und etwas Abseits von St. Moritz sind.

UPDATE: Übernachte in Livigno, da sparst Du viel Geld. In einer halben Stunde bist Du mit Auto oder Postauto im Engadin.

Trails:

Ganz allgemein gilt zu sagen, dass man jeden Biketag in der Region gut planen sollte, da man sonst lange im Zug oder am Bahnhof sitzt oder viele Kilometer umsonst kurbelt. Unsere bevorzugten Touren waren:

  • mit der Bahn auf den Berninapass und dann runter nach Poschiavo. Das kann man nach Belieben wiederholen. Danach gemütliches zurückcruisen vom Berninapass nach Pontresina.
  • Am Corviglia drängen sich ein paar Abfahrten nach St. Moritz auf und als Abschluss die Suvretta/Val Bever Tour. In Spinas kann man danach gemütlich einkehren. Ich empfehle (bei genügend Licht und guter Witterung) einen späten Start, damit man auch wirklich niemanden mehr unterwegs trifft.
  • Wer sich die Trails selbst erkämpft, hat eine solch riesige Auswahl an genialen Touren, dass sich an dieser Stelle eine Auflistung nicht lohnt. Zieht euch einfach die Bike-Explorer oder besser noch die Singletrail Maps rein und viel Spass.

Viva la Grischa – Freeriding Engadin from flowzone on Vimeo.

Corviglia

Ein unglaublich teurer, aber auch ein selten flowiger Trail oberhalb von St. Moritz. Eine Tageskarte kostet CHF 50, eine einzelne Fahrt CHF 26.-. Halbtax, GA und sonstige Vergünstigungen werden nicht akzeptiert. Das sind mal die negativen Aspekte, welche jedoch die Vorteile dieses Berges keineswegs mindern. Ein Trail wie vom Bikergott persönlich hingestellt. Aussicht auf St. Moritz und den Silvaplanasee, ein enger verspielter Trail mit vielen kleinen Anliegern und einem hammermässigen Grip. Da kann man es einfach mal krachen lassen! Der Trail ist übrigens (zumindest 2010) auch mit dem Hardtail ein richtiger Traum.
Im oberen Teil kracht es zuerst mal ein wenig bei Highspeed. Kurze Zeit später kommt in einen sehr steilen und steinigen Abschnitt, von dem man aber auf dem Bike nur mit den Augen Kenntnis nimmt. Der Trail bleibt zu jeder Zeit butterweich und wird nie sonderlich steil. Zieht sich einfach schlängelnd dem Hang entlang und bietet bis auf einen kleinen Gegenanstieg puren Flow. Den zweiten Teil der Strecke kann ich glaube ich kaum so detailliert beschreiben, da ich da einfach immer in den Film komme. Go and see.

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Suvretta / Val Bever

Mein momentan absoluter Lieblingstrail. Bei der ersten Abfahrt kam mir die Strecke selbst gar nicht so sonderlich gut rein, aber das lag ganz klar daran, dass ich mich gar nicht auf den Trail konzentrieren konnte. Man ist so sehr von den überwältigenden Natureindrücken abgelenkt, dass man sich schlicht und einfach nicht auf’s Fahren konzentrieren kann. Nach 2 Tagen haben wir die Tour gleich nochmals unter die Stollen genommen und ich hatte etwas mehr Aufmerksamkeit für den Trail übrig. Rauf kommt man auch mit der Corvigliabahn, muss dann noch geschätzte 200 Höhenmeter (gefühlte 300) hinter sich bringen, bevor die Abfahrt beginnt. Offenbar kann man auch mit der Bahn bis zum Piz Nair und dort auf der Rückseite wieder runter.

Der Anblick vom Suvrettapass und den umliegenden Bergen ist dann etwas ganz Spezielles, denn man sieht keine Gebäude, keine Menschen, keine Bahnen und auch sonst nichts von Menschenhand Erschaffenes, ausser diesem engen kleinen Singletrail, welcher bis nach Bever führt und den Fahrer nicht mehr aus seinem Bann lässt.

Die einzigen Lebewesen, welche man antrifft sind die zahlreichen Murmeltiere. Die abgeschiedene Natur auf dem Suvrettapass und im Val Bever sind wie eine Monsterportion Glückseeligkeit und der Trail ist das Sahnehäubchen. Anderst lässt sich dieser wahrgewordene Bikertraum kaum beschreiben. Punkt.
Viel zu schnell landet man unten im Tal. Die karge, komplett baumlose Natur auf dem Suvrettapass wird im Val Bever ins krasse Gegenteil gewandelt. Farbenfrohe Wälder, mit weiss schäumenden Flüssen und naturbelassenen Wiesen. Kanada lässt grüssen.

engadin suvretta bike mtb pass

Ich glaube dieses Bild vermittelt das Feeling ansatzweise.. Mein neuer Lieblingstrail: Suvretta

Alp Grüm / Cavaglia

Dieser Trail ist zu empfehlen, wenn man am Morgen mal wach werden will. Fängt ganz sachte an und steigert sich dann allmählich. Spätestens in Cavaglia steht das Grinsen im Gesicht. Kurz nach dem Start bei der Alp Grüm kann man alternativ auch rechts zum See und von dort einen der krasseren Trails nach Cavaglia ausprobieren. Aber wirklich nur wenn es trocken und euch langweilig ist.

Bernina / Cavaglia – Schwarze Route

Es gibt wie bei allen Trails in der Gegen auch hier alternative Routen. Dieses anspruchsvolle Häppchen führt an der grossen Verzweigung vor Alp Grüm links direkt ins Tal hinunter. Mit direkt meine ich quasi Fall-Linie. Technisch sehr hochstehend und nur für absolut sichere Fahrer oder leidenschaftliche Bike’n’Hiker zu empfehlen. Dafür bekommen die, wenn sie erst mal die Tortour des ersten Abstiegs überwunden haben, eine absolut geile Passage unter die Stollen, die nichts zu wünschen übrig lässt.

Cavaglia / Poschiavo

ROCK’N’ROLL!!! Dieser Trail rockt und da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Selber fahren und staunen! Von endlosen Speedpassagen, bis zu technischen Leckerli ist alles dabei. Ewig langer Trail vom Berninapass über Alp Grüm Richtung Cavaglia nach Poschiavo.

Bernina / Morteratsch

Diesen Trail kann man auf dem Berninapass selbst starten und muss zuerst über Lagalp, Diavolezza Richtung Norden fahren. Alles CC, aber mit einer solchen Kulisse merkt man die vielen Kilometer erst am Abend. Kurz vor Morteratsch beginnt dann ein Trail, der sehr speziell ist und für technisch versierte Fahrer bestimmt ein Highlight darstellt. Schnell, technisch und landschaftlich sehr geil. Aber leider viel zu kurz. Dafür endet die Strecke gleich bei der Alp-Schaukäserei Morteratsch, wo man hammermässige Apero-Plättli und den berühmten Engadiner Alpkäse bekommt. Die kennen uns dort inzwischen 🙂

Dazu haben wir noch in den Ferien (produced in the kitchen) einen kurzen Helmcam-Film zusammengeschnitten:

Bernina / Pontresina

Ein Bettmümpferli. Ganz klar eine CC-Strecke, für die man am Ende des Tages noch etwas Kraft übrig haben sollte, damit man schön Gas geben kann. Sonst macht dieser Trail eher weniger Spass, aber bietet trotzdem ein paar wirklich schöne Ausblicke und Natureindrücke. Die Einfahrt zum Trail findet man auf der Strasse von Bernina-Suot Richtung Pontresina (Einfach in der grossen Linkskurve nach rechts wegfahren. Kann man kaum verfehlen..)

Surlej

Wunderschöne technische Singletrails über dem Silvaplana-See, welche jedoch nur mit Muskelkraft zu erreichen sind.

Val da Fain

Konnten wir leider nicht mehr unter die Stollen nehmen, da uns im August der Schnee überrascht hat. Next time!

Ofenpass

Über diesen Pass kommt man ins Val Mustair und Richtung Livigno. Auch diese Tour konnten wir noch nicht in Angriff nehmen..

engadin corviglia

Corviglia. Ich glaube, ein Kommentar erübrigt sich. Karge Natur und Buttertrails.

Transport

In Punkte Transport muss sich das Engadin überhaupt nichts vormachen lassen. Im Gegenteil! Für die Ansprüche der Biker gibt es wohl keine bessere Infrastruktur. Wir sind jeden morgen 20 Meter zum Bahnhof gefahren, stiegen dann ins Bikeabteil welche Platz für sage und schreibe 40 Bikes und Fahrer bot. Kaum vorstellbar, denn wenn man bei uns mal ins Tessin oder ins Wallis möchte, stapeln sich die Bikes meist in viel zu kleinen Velowagons in zwei Schichten und das rein und raus ist ein Graus. Die neuen Züge bieten nicht einmal solche Wagons, da muss man dann sein Bike mühsam zwischen den Wanderern und den Touristenkoffern irgendwie einklemmen. Der Zug fuhr uns dann direkt nach St. Moritz, Pontresina, Bernina oder Alp Grüm, je nachdem welchen Trail man fahren wollte. Nach der Abfahrt, nimmt man einfach den nächsten Zug zurück und fährt in die Gegenrichtung runter. Einfach geil! Bahnentechnisch sind sie dann leider nicht ganz so gut ausgestattet, wie beispielsweise die Walliser, aber da man mit dem Zug praktisch überall hinkommt, ist es nicht zu tragisch.

engadin transport bike bahn

Na hab ich zuviel versprochen bezüglich Biketransport? 40 Bikes und mehr haben locker Platz!

Fazit

Grundsätzlich muss man sicher erwähnen, dass das Engadin nicht unbedingt eine Downhill-Destination ist. Die Höhenunterschiede sind meist nicht riesig und die Trails nicht allzu steil. Wer jedoch den Flow liebt und gerne etwas mit dem Trail spielt, als einfach nur runter zu bolzen, ist hier sicher richtig! Die Einheimischen sind mehr als zuvorkommend und selber sehr aktive Outdoorsportler. Deshalb ist man hier als Biker besonders willkommen und wird, wie in Kanada eben, auch mal von wildfremden auf sein Hobby angesprochen. Fahrverbote gibt es nur sehr wenige und diese sind meist nachvollziehbar.

Gedanken am Rande:

  • Von Luzern aus hat man gut und gerne 4 Stunden bis man dort ist. Anfahrt über den Julierpass oder über Davos durch den Vereina.
  • St. Moritz ist versnobbt und völlig überteuert.
  • Zum am See chillen windet es im ganzen Tal viel zu fest
  • Höhentraining garantiert. Das Oberengadin heisst nich umsonst so und man kämpft die ersten Tage bei der kleinsten Anstrengung.
  • Samnaun gilt als absolutes NO-GO!
    Erstens hat man viel zu lange bis man dort ist und muss dann feststellen, dass sie fast keine Trails haben.. Lasst es sein.
engadin corviglia indian summer bike

Nochmal Corviglia, weil’s so schön ist. Vorallem im Herbst natürlich.

 

Unser Flowmarkt ist wieder online! Nach einer fast dreijährigen Abstinenz kann man ab sofort auf unserer Site wieder Kleinanzeigen und Inserate erfassen. Natürlich nur Produkte aus dem Bikesektor.

Hast du noch alte oder einfach nicht mehr benutzte Teile im Keller? Möchtest du nächstes Jahr ein neues Bike kaufen und dein altes an den Mann bringen? Dann hau in die Tasten und stelle deine eigene Kleinanzeige in den Flowmarkt.

Wir haben schon mal ein paar Artikel erfasst, damit du siehst, wie es etwa aussieht und welche Möglichkeiten sich dir bieten.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Du bist jederzeit auf dem aktuellsten Stand über deine Anzeigen
  • Du kannst deine Anzeigen ganz einfach erstellen und anpassen
  • Deine privaten Daten werden den Usern nicht angezeigt
  • Du hast völlig freie Hand in der Gestaltung deiner Anzeige (dank TinyMCE)
  • Deine Bilder werden in voller Fenstergrösse dargestellt
  • Du erreichst im Vergleich zu anderen Plattformen eine gezielte Gruppe
  • ..last but not least: ES IST GRATIS

Wir hoffen, dass euch unser Flowmarkt gefällt und euch hilft ein neues Bike zu finden oder das alte loszuwerden.

Wie immer, sind wir natürlich in vorallem in der Startphase froh um Feedbacks.

München, 15. Dezember 2010 – Nach der ersten World Tour ist die Freeride Mountain Bike Association auf dem besten Weg sich als erste und einzige professionell organisierte Institution im Bereich des Freeride Mountainbike Sports zu etablieren. Vor dem Start der nächsten Saison ist jetzt die perfekte Zeit, um in die FMBA einzutreten, deinen Sport zu unterstützen und der FMBA dabei zu helfen Freeride Mountainbiking auf das nächste Level zu bringen. Außerdem sind die Vorbereitungen für die kommende FMB World Tour bereits in vollem Gange und sobald die ersten Termine feststehen, erfahrt ihr es als erstes. Da Weihnachten vor der Tür steht, verlosen die FMBA und der Medienpartner decline magazine ab sofort 10 Jahresabos unter den ersten 100 neuen Mitgliedern!

Die FMB World Tour 2010 hat auf der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Mit Events wie Crankworx Colorado Slopestyle, 26TRIX und der Red Bull Rampage, die als Gold- und Silberevents teilnahmen, war es kein Wunder, dass die Tour auch für die Presse ein gefundenes Fressen war. Schon in ihrem ersten Jahr war die FMB World Tour ein integraler Bestandteil des Freeride Mountainbike Sports und verfolgt auch weiterhin das Ziel, die Sportart als ganze voranzubringen. Wenn du dein Herz ans Freeriden verloren hast, kannst du einen wichtigen Beitrag zu dieser Mission leisten und Mitglied der FMBA werden – und jetzt gibt es vom decline magazine noch einen zusätzlichen Anreiz.

Wenn gravity biken dein Ding ist, müssen wir dir nicht erzählen, dass decline fast schon zur Pflichtlektüre gehört. Und da bald Weihnachten ist, gibt’s von der FMBA und deren Medienpartner eine schöne Weihnachtsüberraschung. Wir verlosen zehn Jahresabos: acht mal die digitale Version und zwei Gewinnern wird die Printversion ins Haus gebracht. Wenn du also immer über die Highlights der Tour informiert sein möchtest oder nachlesen willst, was sonst noch in der Mountainbike-Welt so vor sich geht, dann geh’ zu http://fmbworldtour.com/2010/member/, werde Mitglied für €25 pro Jahr und mit ein wenig Glück kriegst du das ganze Jahr umsonst decline ins Haus. Natürlich bekommen auch weiterhin alle neuen Mitglieder die limited edition CamelBak Better Bottles so lange der Vorrat reicht. Also beeil’ Dich, werde Mitglied und nimm’ nicht nur deine Better Bottle nach Hause sondern auch ein Jahresabo für decline!

Immer die neusten Infos zur FMB World Tour gibt es auf der facebook page http://www.facebook.com/FMBWorldTour und der offiziellen Website www.fmbworldtour.com

… und kein Ende in Sicht. Seit der Premiere 2006 hat sich die Homegrown Tour stetig ins Pflichtprogramm für alle Trickser und die, die es werden wollen, integriert.

Im sechsten Jahr Deutschlands einziger Mountainbike Street Contest Serie können sich Zuschauer und Rider nun auf eine neue Disziplin freuen – der Best Trick Contest. Presented by AClass kann mit dem neuen Contestformat besser auf die Bedürfnisse der Fahrer eingegangen und die Rahmenbedingungen somit optimiert werden.

Den Auftakt der Tour bildet wie immer Wuppertal. In der Wicked Woods Skatehalle werden sich am 15. Januar 2011 Pros wie Amateure wie gewohnt auf hohem Niveau präsentieren. Die Rookies bis 14 Jahre haben natürlich auch wieder die Chance sich den Großen anzuschließen.
Weiter geht’s traditionell in Aurichs Playground Skatehall und dem Thuringia Funpark in Mühlhausen.

Und wer denkt, nach der Siegerehrung des jeweiligen Stopps geht’s ab nach Haus, der hat sich geschnitten. Genauso beliebt wie die Contests an sich sind die legendären Aftershow Partys. Egal ob Wuppertal, Aurich oder Mühlhausen: Auf den hauseigenen Partyareas wird noch mal richtig gerockt.

Um keinen Stopp zu verpassen, gibt’s hier noch mal die Stationen im Überblick:

Homegrown Tour Wuppertal – Wicked Woods: 15. Januar 2011
Homegrown Tour Aurich – Playground Skate Hall: 5. Februar 2011
Homegrown Tour Mühlhausen – Thuringia Funpark: 26. Februar 2011

Bei allen Stopps können Rookies, Amateure und Pros in den Disziplinen Mountainbike Street und Mountainbike Best Trick an den Start gehen.

Infos und Anmeldeformulare unter: www.homegrowntour.de

Camelbak 2011

Die neuen 2011 CamelBak® Hydrations-Systeme gibt es bald in einem Shop in deiner Nähe!

Egal, nach welcher Art von Bike-Vergnügen dir im nächsten Jahr der Sinn steht, CamelBak® sorgt dafür, dass du immer mit einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt unterwegs bist. Ob du dich auf eine längere Freeride-Tour begibst, die Hügel auf deinem Downhill-Bike runterheizt oder Dirt-Hügel dein Ding sind, auf keinen Fall solltest zulassen, dass du dehydrierst. Um sicherzugehen, dass du immer sofort an dein H2O rankommst ohne anhalten zu müssen, bringt 2011 Hydrations-Lösungen, die genau auf deinen Bedarf maßgeschneidert sind (Anm. d. R.: vorausgesetzt du stehst auf pink).

In alle 2011 CamelBak Rucksäcke ist eine komplett neu designte Trinkblase integriert, die AntidoteTM. Mehr als 20 Jahre nach der Einführung des ersten Hydrations-Systems revolutioniert CamelBak erneut deine Flüssigkeitszufuhr für unterwegs. Die Antidote wurde entwickelt, um den härtesten Gegebenheiten standzuhalten und ist gleichzeitig absolut unkompliziert im Handling vor, während und nachdem du Wasser am dringendsten bei dir brauchst. Der Quick-Seal Verschluss mit großer Öffnung verhindert Auslaufen, während das an deinen Körper angepasste Design und reduzierte Gewicht dich sogar vergessen lässt, dass du die Antidote überhaupt trägst. Nach einem langen Tag auf dem Bike gibt es Dank den neuen integrierten Faltarmen und Hängern nichts leichteres, als die Antidote zu säubern und zu trocknen. Außerdem gibt es komplett neu entwickeltes optionales Zubehör: Der CamelBak Flow MeterTM zeigt dir genau, wie viel Wasser noch in deiner Trinkblase ist, damit du den Überblick behältst. Dabei schmeckt dein Wasser mit einem isolierter Schlauch und dem FreshTM Wasserfilter immer gut und bleibt perfekt gekühlt.

Natürlich kann die Antidote auch problemlos in die beliebten All-Mountain Freeride Rucksäcke integriert werden. Die 2011 Modelle sind für alle, die bei felsigen Hängen, mit Wurzeln übersäten oder steilen Trails sofort auf ihr Bike springen wollen. Alles, was du für einen Tag auf dem Bike brauchst, passt locker in den DonTM, CapoTM oder ConsigliereTM. Die drei Modelle sind so entworfen, dass sie all dein Equipment für dich transportieren. Aus den verschiedenen Größen und neuen Designs kannst du den Rucksack auswählen, der vom Style und der Funktion am besten zu dir passt (Anm. d. R.: vorausgesetzt du stehst auf pink). Die Rucksäcke sorgen für Ordnung mit den leicht erreichbaren Taschen, einem mit Vlies ausgekleideten Fach für Brille oder Goggles, ein verstecktes Fenster für den Liftpass und externen Gurten um deine Schoner und deinen Full-Face Helm zu sichern.

Wenn längere Trekking-Touren durch wunderschöne Berglandschaften mehr dein Ding sind, ist der neue BlowfishTM 20l der perfekte Partner für dich. Je nachdem wie weit du dich wagen möchtest, kannst du den Blowfish mit einem einfachen Reißverschluss entweder in ein Platz-Monster verwandeln oder du entschiedest dich für leichtes Gepäck bei eher kürzeren Trips. In seiner ganzen expandierten Pracht passen in diesen Rucksack alle absoluten Wildnis-Notwendigkeiten wie dein Werkzeug, Luftpumpe, Tunes oder Cam, Ersatzschlauch, Jacke, Brieftasche, Schlüssel, Helm und sogar dein Laptop! Damit dein Hab und Gut nicht nass wird, hat der Blowfish einen integrierten Regenschutz.
Sollte dein Herz dem Entlangrasen auf endlosen Straßen gehören, solltest du kein Pedal anrühren ohne die neue 2011 Podium® Big Chill isolierte Trinkflasche. Durch die Doppelwand-Konstruktion der neuen Podium Big Chill bleibt das Wasser doppelt so lang kühl und das Jet Valve Mundstück lässt keinen Tropfen durch, der nicht durch soll. So kannst du komplett stressfrei trinken ohne langsamer werden zu müssen und weiterfahren ohne Wasser zu verschütten. Die 750 ml Kapazität bieten extra viel Hydration für längere Trips und der Wasserdruck lässt sich mit dem easy-squeeze Prinzip kinderleicht regulieren.

Halte also die Augen auf für die neuen 2011 Hydrations-Lösungen, die bald in die Shops in deiner Nähe kommen. Außerdem solltest du dich für den White Style am 28. Januar bereitmachen, wenn wieder die Besten der Besten nach Leogang (AUT) kommen, um im Schnee zu zeigen, was sie können. CamelBak unterstützt den Event bereits zum dritten Mal in Folge! Wir freuen uns, dass diesmal auch erstmalig der von CamelBak gesponserte SpotOn Video Contest Gewinner Urs Reinosch mitfährt!

HUCH! Dieses Bild hätte ich euch ja gar nicht zeigen dürfen, da es ausschliesslich für den amerikanischen Markt gedacht ist. Das kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen und finde es unverschämt. Stattdessen gibt es für den internationalen Markt eine PINKE VERSION! HALLO? Aber echt…

Biker vs. Wanderer

Seit einigen Tagen geistert das neue Schreiben zu „Koexistenz Wandern – Mountainbike“ im Netz herum. Nur schon das Wort „Koexistenz“ machte mich stutzig, weil es nicht mehr bedeutet als „gleichzeitiges Vorhandensein“. Das ist schon seit längerem der Fall ihr Spezialisten! Wünschenswert ist eine „friedliche Koexistenz“…

Ursprünglich wollte ich das Thema zum wiederholten Male ignorieren, da ich immer ein mulmiges Gefühl in der Magengegend bekomme, wenn ich solche Dokumente von sogenannten „Interessenvertretern“ durchlese. Ich habe mir nun trotzdem mal die Zeit genommen, um die Akteure und deren Ziele etwas zu analysieren. Tja. Und da ist es nun wieder, das mulmige Gefühl. Gerne gebe ich es an euch weiter…

Zuerst mal zu den beteiligten Parteien:
Schweizer Wanderwege.
Deren Interessen und Ansprüche sollten gemeinhin bekannt sein.
Die BFU ist die Beratungsstelle für Unfallverhütung, welche es schon seit 1938 gibt. Ihr Ziel ist es die Verminderung von Unfällen in Strassenverkehr, Haus, Freizeit und Sport.
Schweiz Mobil
sind die Initianten vom Veloland Schweiz, aus dem im Jahr 2000 die Stiftung Schweiz Mobil hervorging, welche im Auftrag von diversen Bundesämtern unterwegs ist.

Last but not least: Swiss Cycling. Sie schreiben in ihren Statuten „Swiss Cycling will der leistungsfähige und anerkannte Sport- und Fachverband für alle Radsportler und Radfahrer der Schweiz sein.“ Ein hehres Ziel, welches aber in der Realität ein riesiges Konfliktpotential birgt:

Wie will man so unterschiedliche Ansprüche vertreten?

Das ist ja so, als gäbe der Wanderverein vor, wie sich Kletterer verhalten sollen…

Dieser Vergleich führt mich eigentlich automatisch zum Kernpunkt dieses Artikels: Diese lieben Leute streben eine Harmonisierung an, lassen dabei aber einen Grossteil der betroffenen Bevölkerung einfach links liegen, die Biker. Es sind nicht die „Radfahrer“ im klassischen Sinne, welche die Problematiken des Themas einerseits produzieren und andererseits durchleben müssen. Auch nicht die Spitzensportler oder Hochleistungsathleten, welche von den genannten Parteien vertreten werden. Es sind die Freerider, welche sich regelmässig mit den Mitbikern und Wanderern auseinandersetzen müssen. Und genau diese Leute sollten nun aufmerksam weiterlesen! Denn genau ihre Ansprüche dürften in naher Zukunft beschnitten werden.

wandern biken konflikt trail wanderweg

Hier haben sich die Parteien nicht nur freundlichst gegrüsst, die Wanderer möchten den Bikern auch noch zuschauen. Es geht also auch ohne Auseinandersetzungen.

Es tun sich momentan ein paar wirklich grosse Spieler im Trailpoker zusammen, um Zukunftsentscheide zu fällen, welche uns alle betreffen werden. Lest doch mal die Grundsätze durch:

Es sollen neue Regelungen für folgende Fälle geschaffen werden

  • Wege mit einer Breite von weniger als 2 Meter (das sind schonmal geschätzte 90% aller Trails)
  • Sehr steile Wegabschnitte
  • Wege die durch ihre Beschaffenheit (Wegoberfläche, Untergrund, Nei-
    gung, bauliche Massnahmen) besonders sensibel auf die Benutzung durch Fahrräder reagieren.
    (Also wieder geschätzte 90% aller Trails)

Und wer prüft diese Regelungen und wird neue Vorschläge unterbreiten?

CCler, Wanderer und Unfall-Paranoide.

Müssen wir zukünftig auf solche Trails zwischen 11.00 – 16.00 Uhr verzichten?

 

Zu den Lösungsansätzen gehören folgende Punkte:

  • zeitlich begrenzte Fahrverbote
  • signalisierte Schiebestrecken

Sieht mir nach einer schwer bikebezogenen Lösungsfindung aus.
Auf Deutsch: Kommt es zu Konfliktpotential, muss der Biker zurückstecken.

Auch zur Realisierung von neuen Strecken machen sich die lieben, gemeinnützigen Damen und Herren ihre Gedanken. Diese bestehen darin, dass bei der Realisierung von neuen Wanderwegen vorallem folgende Partner einbezogen werden:

  • Kantonale Ämter der Bereiche Wandern, Naturschutz, Jagd, Land und Forstwirtschaft
  • Fachorganisationen Wanderwege, SchweizMobil
  • Gemeinden, Tourismusorganisationen
  • Grundeigentümer

Und warum ist da Swiss Cycling nicht aufgelistet?

Jetzt kommt mein Lieblingsabschnitt. Die Regelung zur VS-Norm SN 640 829a (Signalisation Langsamverkehr). Hahahaaaaa Langsamverkehr! Damit sind wir gemeint! 😀
Das wird dann noch getopt von : „Es wird empfohlen, auch bei nicht signalisierten Routen (z.B. GPS-Touren, Mountainbike-Karten etc.) ein analoges Planungs- und Konsolidierungsverfahren anzuwenden.“

Zum Schluss kommt wie das Amen in der Kirche noch der mahnende Fingerzeig. Die Verhaltensregeln:

Wanderer

  • benutzen die für sie bezeichneten Wege;
  • tolerieren Mountainbike-Fahrten auf Wanderwegen, die obgenannten Grundsätzen entsprechen;
  • lassen Mountainbiker passieren, ohne ihre Fahrt unnötigerweise zu behindern. ZU gütig!! Dankeschön!!!!

Mountainbiker

  • benutzen die für sie bezeichneten Wege;
  • fahren vorausschauend und machen sich bemerkbar (z. B. Fahrradglocke);
  • reduzieren das Tempo wenn sie sich Wandernden nähern oder in Situationen, wo Wandernde anwesend sein könnten;
  • lassen Wandernden den Vortritt;
  • nehmen Rücksicht auf die Beanspruchung der Wege, indem sie rücksichtsvoll und schonend fahren (z. B. keine Fahrt über Stufen oder Treppen, keine Bremsspuren auf Natur-/Kieswegen);
  • beachten die Signale (z. B. Schieben);
  • respektieren die Rechte der Grundeigentümer (z. B. keine Fahrt abseits von bestehenden Wegen).

Grundsätzlich stimme ich diesen Verhaltensregeln zu. Ich benutze (unter anderem) die für mich bezeichneten Wege. Fahre vorausschauend und mache mich mit einer Fahrradglocke bemerkbar, reduziere mein Tempo, wenn ich mich Wanderern nähere und lasse ihnen den Vortritt. Halte mich auch beim Bremsen zurück, kann aber einer Stufe oder ein paar Treppen beim besten Willen nicht widerstehen. Ich hoffe, die Unfallgefahr damit nicht ins unermessliche zu treiben…

Ich bin überzeugt, dass es keine solche Regelungen brauchen würde, wenn sich alle Biker ebenso verhalten würden. Leider müssen wir immer wieder von üblen Konflikten hören und sehen auch immer wieder absolut uneinsichtige und untolerante Biker, welche das vorbildliche Verhalten der anderen zunichte machen. Da verwundert es einen nicht, wenn sich solche Organisationen in die Thematik einmischen. Schön wäre es, wenn wir ebensolche Vertreter in Wirtschaft und Politik hätten.. aber dafür sind wir „Freerider“ halt zu hedonistisch. Und genau da liegt wohl der Hund begraben. Aber wenn es zu spät ist, ja, dann werden wir zurückschlagen 🙂

Fazit: Vielleicht werfe ich diesen Organisationen zu Unrecht etwas vor und bin diesbezüglich evt. etwas vorurteilsbehaftet. Vielleicht liegt ihr Interesse nicht alleine im Schutz von Wanderwegen. Vielleicht sind die beteiligten Personen nicht so konservativ, wie ich mir das vorstelle. Vielleicht sehe ich die Problematik aber auch richtig und wir kämpfen in 10 Jahren um jeden Meter Trail. Na denn Prost!

Hier übrigens noch der Link zum PDF: Koexistenz Wandern – Biken

Wir hatten am vergangen Weekend die Gelegenheit den lange erwarteten Streifen Life Cycles zu sehen. Die Teaser machten einen ja brutal an und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Dass man dann gar keinen Bikefilm zu sehen bekam, war daher etwas enttäuschend…

Versteht mich nicht falsch: Der Film haut einen von den Socken, keine Frage. Sehr SEHR künstlerisch umgesetzt und filmtechnisch ohne Frage auf höchstem Niveau. Aber das Gefühl „Das Bike zu packen und riden zu gehn“ kommt eigentlich so gut wie gar nicht auf.

Was man zu sehen bekommt, ist auf jeden Fall neu und wurde in dieser Form noch nie gezeigt. Landschaftsaufnahmen, die glatt aus einer BBC-Doku kommen könnten.. Stimmungen und Effekte, welche an alte Gemälde und die surrealistischen Werke von Dali erinnern. Wirklich sehr künstlerisch. Aber das Bike und der Biker spielen eine solch nebensächliche Rolle, dass man genausogut einen Snowboardfilm oder eine Tierdoku schauen könnte. Ich finde das nicht grundsätzlich schlecht, aber erwarte von einem Bikemovie inzwischen mehr.

Inhaltlich hat der Film nur eins zu bieten: Den Vergleich von Leben und Tod (wie es der Titel bereits andeutet) und eine Moralattacke auf unser Umweltbewusstsein.. Schnarch.

Wer interessiert an Filmtechnik und Kunst ist, sollte sich den Film unbedingt zulegen. Wer lieber einen geilen Bikefilm sehen möchte, der Lust auf Biken macht, holt sich wohl besser einen aus der Collective-Reihe..

Fazit: Eine Collage von schön inszenierten Bikeszenen. Sehr künstlerisch (manchmal fast schon künstlich) umgesetze Aufnahmen welche auf technisch höchstem Niveau liegen. Wenn man sieht, wie ein Biker durch viel zu grüne (sorry, liebe Filmer, aber irgendwo hört es auf mit der Sättigung von Farben!) Wälder rast und den Herbst quasi hinter sich herzieht, kommt man schon ins Staunen. Der Sound steht eher im Hintergrund, ist aber passend und stimmungsvoll. Was mit der Zeit auch ein wenig stört sind die ständigen Slow-Motion Szenen. Alles in allem kein schlechter Film, dennoch bleibt ein schaler Beigeschmack von Unzufriedenheit.. Es gibt jedoch ein paar Aufnahmen, die sich in die Netzhaut brennen und die man dann auch so schnell nicht wieder vergisst. Deshalb: unbedingt sehenswert!

Nachfolgend noch der Teaser zu Life Cycles:

Life Cycles OFFICIAL Trailer from Life Cycles on Vimeo.

Link: http://www.lifecyclesfilm.com/

Freeride Adventskalender

Die Freeride hat einen online Adventskalender, bei dem du täglich Preise über 500 Euro gewinnen kannst! Gestartet wird natürlich morgen, am 1. Dezember und es wird täglich ein Gewinner ausgelost, welcher Preise von H&S Bike-Discount und anderen Anbietern aus der Bikebranche gewinnen kann.

Also ab zum http://freeride.bike-magazin.de und gleich für den gesamten Zeitraum registrieren.

News von der Maxim Mountain Rally:

Komm mit uns auf grosse Tour. Vom 21. bis 27. August 2011 biken wir auf einer komplett neuen Route in 5 Etappen von Basel kreuz und quer durch den Jura bis nach Nyon am Genfersee:

In 5 spannenden und garantiert erlebnisreichen Tagesabschnitten biken wir mit dir von der Region Basel in der Nordwestschweiz auf einer komplett neuen Route via die Etappenorte Delémont, La Chaux de Fonds, Neuchâtel und Yverdon bis zum Endziel nach Nyon am Lac Léman (Genfersee).

Bei der Streckenwahl haben unsere Scouts und lokalen Informanten wieder vor allem aussichtsreiche und attraktive Trails, unbekannte Pässe und viele schöne Wanderwege und Forststrassen gesucht und auch gefunden.

Klicke auf die kleine Karte für eine grössere Ansicht des Planes und für weitere detaillierte Informationen zur Strecke 2011.

Programm der Tour 2011

Tag Datum Etappe Km * Hm *
Sonntag 21.08.11 Anreise nach Basel
Montag 22.08.11 Basel – Delémont 70 km 2540 m
Dienstag 23.08.11 Delémont – La Chaux de Fonds 93 km 2430 m
Mittwoch 24.08.11 La Chaux de Fonds – Neuchâtel 87 km 2270 m
Donnerstag 25.08.11 Neuchâtel – Yverdon-les-Bains 67 km 1900 m
Freitag 26.08.11 Yverdon-les-Bains – Nyon 88 km 2250 m
Samstag 27.08.11 Rückfahrt nach Basel

Hinweis *

Die oben angegebenen Daten beziehen sich auf die Original-Strecke. Alle Etappen sind so konzipiert, dass Teilnehmer/innen bei Bedarf eine einfachere Variante wählen können und so zB weniger Höhenmeter zu bewältigen haben.

Veranstalter:

Mountain-Rally
c/o Agentur Felix AG
Sonnenhalde 7
CH-9553 Bettwiesen TG
++41 (0)71 911 66 16
info@mountain-rally.ch

Link: http://www.mountain-rally.ch/

Streets of London

Danny MacAskill launcht neue Webseite und digdeep “Streets of London” Video am selben Tag

München, 26. November 2010 – Ab sofort ist Danny’s neue Webseite www.dannymacaskill.co.uk online. Wenn Du auf dem neuesten Stand bleiben willst was Danny so mit seinem Bike treibt oder ihm auch gern mal direkt sagen möchtest, was Du über ihn denkst, bist Du hier genau richtig. Auf der Seite findest Du immer seine neuesten Videos und kannst nachlesen, was die Welt über Danny zu sagen hat. Natürlich ist auch das allerneuste Werk hier zu sehen: „Streets of London“, heute auf YouTube veröffentlicht und gefilmt mit der Unterstützung seines Bekleidungs-Partners digdeep.

Hier das Video:

Um den Video-Launch zu feiern, schenkt digdeep jedem Fan auf www.digdeep.com 20% Rabatt auf alle Produkte bis Weihnachten!

Wenn Du in den letzten 1 1/2 Jahren auf YouTube unterwegs warst, dürfte Dir vielleicht aufgefallen sein, dass Danny’s Talent nirgendwo auf der Welt unbemerkt geblieben ist. Sein letzter Clip, „Way Back Home“ hat auf YouTube allein in der ersten Woche gut über 2 Millionen Views gesammelt. Falls Du ihn noch nicht gesehen haben solltest, tu es jetzt:
http://www.youtube.com/watch?v=Cj6ho1-G6tw

Ab heute gibt es ein neues Video, das mit Sicherheit wieder den Globus rocken wird. Während in „Way Back Home“ Danny sich durch die schottische Wildnis trickst, nimmt er sich in „Streets of London“ die britische Hauptstadt vor. Wenn Du von seinen Skills nicht zu abgelenkt bist, erkennst Du vielleicht sogar solche Sehenswürdigkeiten wie St. Paul’s oder das Tate Britain. Danny sagt: „Ich habe eng mit meinem Bekleidungs-Partner digdeep zusammengearbeitet um diesen kurzen, High Energy Clip von mir zu drehen, in dem ich London unsicher mache. Es war das erste Mal, dass ich da gedreht habe und es ist natürlich total anders als meine alten Spots auf der Isle of Skye! Ich hoffe, ihr habt so viel Spaß beim Ansehen, wie ich beim Dreh hatte!“
Die Shots aus dem Video sind auch Teil einer Serie von How-Tos, die demnächst auf digdeep’s YouTube Channel zu sehen sind. Um den Launch des Videos zu feiern, bietet digdeep allen Fans auf www.digdeep.com 20% Rabatt auf die gesamte Kollektion bis Weihnachten. Du musst nur den Code „danny01“ beim Checkout angeben und schon wird der Weihnachtseinkauf günstiger!

Natürlich findest Du „Streets of London“ auch auf dem Video Channel von Danny’s neuer Webseite www.dannymacaskill.co.uk . Außerdem sammelt die Seite immer die aktuellsten Stimmen, Meinungen, und Nachrichten von der ganzen Welt. Du brauchst also nirgendwo anders hinzuklicken, wenn Du über Danny’s aktuelle Projekte auf dem Laufenden sein möchtest. Direkte Feeds von Twitter, facebook und YouTube sorgen dafür, dass es web-weit keine Seite gibt, die aktuellere News über den schottischen Biker hat. Fans kommen auch direkt auf der Seite zu Wort, wenn Danny sich immer wieder seine Lieblings-Fanmail aussucht und sie im FanFeed veröffentlicht. Check it out!

McAskills Website: www.dannymacaskill.co.uk