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Am vergangenen Freitag fand die erste offizielle Mitgliederversammlung der MTB Freeride Connection Luzern statt. Zur Überraschung vieler, tauchte eine ziemlich grosse Schar lokaler Biker auf, welche altersmässig zwischen 15 und 50 lagen.

Die drei Jungs und die Dame vom Vorstand (namentlich Pascal Rauber, Felix ‚Fox‘ Langenegger, Dario Resenterra, Mirjam Wieser) stellten sich und ihre Aufgabengebiete kurz vor und kamen schnell zum Kern der Sache. Stand der Dinge: Die Baugenehmigung der Stadt ist erteilt und es finden zur Zeit Verhandlungen zum Nutzungsrecht des Gigeliwaldes statt. Dies bedeutet weitestgehend, was der Verein dort machen darf und was nicht. Bautechnisch gesehen natürlich. Einige der genannten Punkte betrafen beispielsweise das Fällen von Bäumen (was offenbar in gewissem Masse erlaubt ist) oder die Einhaltung des Mindestabstands zu Bäumen von einem Meter. Den Rest kann man sich in etwa ausmalen.. was für Holz das benutzt werden darf, wo man die Grillstelle hinpacken darf, Einsatz von Baumaschinen, Wegrecht, Absperrungen.. Ein Haufen Details in meinen Augen.

Wichtig ist, dass im kommenden Frühling so bald wie möglich der Baubeginn stattfindet! Rechtlich steht nichts mehr im Weg.

Als erstes wird eine Grillstelle eingerichtet (nein, das war kein Vorschlag von Flowzone), um an den Bautagen auch für etwas Wärme und Verpflegung sorgen zu können. Danach soll der untere Abschnitt (ab dem Waldweg) in Angriff genommen werden. Dort wird die Streckenführung so belassen, es ist lediglich ein Reshape angedacht, damit möglichst bald der obere Teil in Angriff genommen werden kann. Was dort genau enstehen soll, wird in den nächsten Wochen noch definiert.

Auch aus dem Publikum kamen äusserst interessante und hilfreiche Inputs. Diesbezüglich ist der Verein weiterhin froh um hilfreiche Tipps für den Bau, die Beschaffung von Sponsoren, Baumaterial, -Werkzeugen oder -Maschinen.

Zum Abschluss kam noch die Frage nach weiteren Projekten auf. In Anbetracht der Situation und der noch zu erreichenden Ziele etwas sehr früh, eine solche Frage. Dennoch wurde sie von der Freeride Connection schnell beantwortet. Es sind Abklärungen mit mehreren Instanzen im Gange für einen Dirtpark in Horw. Ein Standort ist bereits bestimmt, aber es stehen noch viele Hürden im Weg. Dieses Projekt wird wohl kaum vor 2013 angegangen werden können.


v.l.n.r Dario Resenterra, Pascal Rauber, Felix Langenegger

Dein Beitrag ist gefragt!

Worauf der Verein nun am Meisten angewiesen ist, sind Mitglieder. Der jährliche Vereinsbeitrag kostet lediglich CHF 40 und sollte für jeden, der die Strecke mehr als zwei mal unter die Stollen nimmt obligatorisch sein. Nur mit einer grossen Mitgliederzahl kann der Verein das Fortbestehen sichern, indem sie Sponsoren anwirbt und dadurch die Finanzierung der Strecke ermöglicht. Deshalb hier der Aufruf an die Luzerner Biker die das hier lesen: Es ist für eine gute Sache. Es stehen verantwortungsbewusste und zielstrebige Köpfe dahinter. Es ist für dich, als Teil der Bikergruppe Luzerns, quasi Pflicht dabei zu sein. Wenn du dieses Projekt nicht unterstützst, wer dann? Es gibt bislang keine bessere Möglichkeit, das Bedürfnis für neue Strecken in der Innerschweiz nach Aussen zu bekunden.

Eine detaillierte Sponsorenmappe für allfällige Interessierte oder ein Mitgliedschaftsantrag kann bei der Freeride Connection eingefordert werden. Auch die Bank- und Kontaktdaten könnt ihr dort nachlesen.


Sorry für die miese Bildquali, war etwas krank und daher motorisch und optisch beeinträchtigt

Trailsurfing Wallis

Ende Oktober 2010 hatten wir das Glück, zwei wunderschöne Herbsttage im Wallis zu verbringen.

Als wir vor sechs Uhr aufstanden, war es in Luzern noch neblig und feucht. Um sieben auf den Zug nach Thun und dann gleich umsteigen Richtung Visp. Als wir auf der anderen Seite des Lötschbergs rauskamen, strahlte uns die wunderschöne Herbstsonne entgegen und im Zug ging ein Raunen durch die Wagons.

Andere arbeiten bei Regen und Nebel in der Mine und wir können bei strahlend blauem Himmel den imposanten Indian Summer im Wallis geniessen. Ende Oktober noch in Shirt und Shorts biken zu können, ist auf jeden Fall ein seltenes Privileg. Aber genug der Worte, seht es euch selbst an.. Trailsurfing vom Allerfeinsten!

Riders Mänu, Nati, Dave, Kägi, Serki
Camera Kägi, Serki
Editing Serki
Sound Billy Idol – White Wedding

Download AppleTV Version (286 MB)

In den letzten paar Jahren hat sich Martin Söderström als einer der top Freeride Mountainbiker weltweit etabliert. Allein in den letzten zwei Jahren hat Martin elf Contests gewonnen und wurde bei der FMB World Tour im letzten Jahr fünfter. Die Partnerschaft mit Specialized ist ein weiterer Schritt in Richtung Superstar-Status und er ist mehr als bereit damit an die Öffentlichkeit zu gehen; schon beim White Style nächste Woche in Leogang wird er sein neues P.3 einweihen. Mit seinem neuen SX Trail, Demo 8 und P.3 wird er dann auch in diesem Jahr Contests auf der ganzen Welt und die FMB World Tour rocken.

Mit dem Ziel, das Freeride-Universum in 2011 zu dominieren, freut sich Specialized, den Schweden Martin Söderström in ihr Freeride-Programm aufzunehmen. Der neue Sponsor wird Martin mindestens zwei Jahre lang mit Rahmen und Sattel unterstützen. Somit ist er gemeinsam mit Darren Berrecloth und Matt Hunter Teil eines der gefährlichsten und vielseitigsten Freeride Teams der Welt. Nicht nur zählen die diesjährigen Team-Athleten zu den besten weltweit, die beiden Vollprofis und der Rising Star haben keine Angst davor, bei der Produktentwicklung ihr Know-How einzubringen. Specialized wird das natürlich ausnutzen, um ihre Produkte noch ein Stück weiter voranzubringen – so wie wir es auch schon bei den XC und Downhill Kollaborationen gesehen haben.

Martin meint dazu: „Ich könnte nicht glücklicher darüber sein, bei Specialized zu unterschreiben. Es war schon immer ein Traum von mir für eine große Marke zu fahren und dass es jetzt sogar die größte der Großen geworden ist, ist einfach der Hammer. Ich bin erst seit kurzem im Team, aber wir haben einen guten Start hingelegt und in kürzester Zeit schon genau diskutiert, wie wir unsere Ziele erreichen wollen. Ich will immer sicher sein, dass alle Produkte, mit denen ich fahre, die besten auf dem Markt sind. Da ist Specialized genau die richtige Marke für mich! Gemeinsam wollen wir richtig gute Sachen entwerfen – nicht nur für mich, sondern auch für euch da draußen. Also: Stay tuned!“

Deacon James, Leiter der P.series Linie Dirt/Park und Street Bikes sagt: „Wir freuen uns sehr, Martin in unser Team aufnehmen zu können, denn wir haben absoluten Respekt vor ihm. Wir sind große Fans seines Stils und Talents und wissen seine Professionalität sehr zu schätzen. Das Timing könnte außerdem nicht besser sein, da wir der P.series mehr Ressourcen zur Verfügung stellen um Martins und unsere Ziele verwirklichen zu können. Mit seinem direkten Feedback bei der Entwicklung aktueller und zukünftiger Projekte wollen wir Martins Traum-Bikes entwickeln. Und wir sind bereits auf dem besten Weg. Der P.series stehen aufregende Zeiten bevor!“

Nicht nur mit seinen neuen Teamkollegen hat Martin das große Los gezogen. Mit der Unterstützung starker Partner im Rücken ist zu erwarten, dass Martin bei Contests wie 26TRIX, Vienna Air King, Rocket Air und den Crankworx Events auch in 2011 für Aufsehen sorgen wird.

Auf seiner facebook Fanpage kann man sich über Martin auf dem Laufenden halten: http://www.facebook.com/MartinSoderstromOfficialFanpage oder man schaut auf seiner Website vorbei: http://www.martin-soderstrom.com

Es gibt nicht wenige Biker, welche sich beim ersten Anblick des neuen Specialized SX Trail Rahmens verliebt haben. Dies verwundert niemanden, denn die jahrelange Weiterentwicklung haben ihre Früchte getragen und auch designmässig haben die Specialisten einen guten Wurf gemacht. Zumindest im Vergleich zu den Sünden der letzten Jahre an den Demos..

Was dann den geneigten Käufer fluchen lässt, ist die Verfügbarkeit des Rahmens. Mit längeren Lieferfristen könnte man ja noch leben, aber dass der RAHMEN IN DER SCHWEIZ GAR NICHT ERHÄLTLICH ist, haut mir den Nuggi raus. Zuerst Camelbak, jetzt Specialized.. geht das in Zukunft so weiter? Firmen, welche die Biker aller Länder unterschiedlich behandeln sind für mich ganz klar Rassisten und verdienen in Zukunft einen Boykott. Vielleicht kann mir jemand den Nutzen einer solchen Zweiklassengesellschaft erklären? Weshalb sollte ein Produkt nur in einem bestimmten Land erhältlich sein und in genau der selben Form, aber in einer anderen Farbe in einem anderen Land? Das will mir einfach nicht in den Kopf…

Specialized SX Trail 2 2011 green

Daher gibt es an dieser Stelle eine überaus positive Nachricht an alle Liebhaber des bewährten Specialized SX:

Das Bergwerk hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und diesen Rahmen in Europa erhältlich gemacht. Zwar genau nur drei mal, aber immerhin. Wer also an diesem Rahmen interessiert ist, sollte sich schleunigst beim Bergwerk melden. Die drei Einzelstücke werden weggehen wie warme Gipfeli.

Specialized SX Trail 2 2011

Grösse: M
Farbe: Grau/Grün
Steuersatz: 1.5″

Homegrown Wuppertal

Homegrown Tour 2011 – Stopp #1 in Wuppertal
Am vergangenen Wochenende legte die Homegrown Tour 2011 ihre erste Runde ein. Auftakt Deutschlands einziger Mountainbike Street Serie bildete wie immer Wuppertal. Beim Mountainbike Street siegten Marius Hoppensack (Pros) und Konstantin Rosendahl (Amateure). In der Kategorie Best Trick sicherte sich Hendrik Tafel den ersten Rang.

Wuppertal,18. Januar 2011
Am Samstag trafen sich wieder Rider aus ganz Deutschland zum ersten Stopp der Homegrown Tour 2011  in der Wicked Woods Skate Halle in Wuppertal. Die Teilnehmer hatten zwei Runs á 60 Sekunden, wobei der bessere in die Wertung ging, um die Judges zu überzeugen. Das stetig wachsende Fahrerfeld zeigt die Beliebtheit dieses Contests Format  unter den Street, Dirt und Slopestyle Fahrern. In diesem Jahr gab’s mit den Jungs aus den Niederlanden auch wieder internationale Beteiligung. Schade war allerdings die fehlende Teilnahme der Rookies. Zwar tümmelten sich genügend in der Halle zum Zuschauen rum, aber keiner von ihnen fand den Mut sich auf’s Bike zu setzen.

Völlig unerwartet konnte sich Konstantin Rosendahl über seinen ersten Platz bei den Amateuren freuen. Mit Whips jeglicher Art, Tailwhip ins London Gab, ins Quarter und 360 Whip über die Box, überraschte er nicht nur die Judges, sondern scheinbar auch sich selbst, als er von seiner Platzierung erfuhr. Zur Belohnung gab’s einen fetten Rahmen von Giant, einen Helm von Giro sowie Laufräder von AClass. Die Zweit- und Drittplatzierten Pascal Blaurock und Marvin Bergmann konnten sich eben so über ihre Preise freuen, denn Vans, Tragwerk und Paranoia Ridewear ließen einige Goodies springen.

Die Pros gaben ordentlich Gas und knallten ein Highlight nach dem anderen raus. Die Entscheidung blieb bis zur letzten Sekunde extrem spannend und schließlich trennten die Jungs nur ein paar Punkte von einander. Marius Hoppensack zeigte mit einem fehlerfreien Run, dass der Vorjahressieg kein Zufall war. Mit 360 No Hands und 360 Tailwhips über die Spine sowie Wallride to Barspin Transfer zeigte er die technisch anspruchvollsten Tricks unter dem Fahrerfeld. Ganz dicht dran war Hendrik Tafel. Nach seiner Schulter OP Ende November saß er erstmals wieder auf seinem Bike und lieferte zwei dicke Runs. Mit 360 Barspin Transfer und Flip Transfer aus der Box in die Spine bewies er, dass er in seiner Verletzungspause nichts verlernt hatte. Abgerundet wurde sein Run durch den Flip über die Spine und den Footjam an der Wall.
Auf Rang drei schoss sich der ehemalige BMX Fahrer David Theisen. Sein erster Run war nahezu perfekt. Er präsentierte den Judges Double Whips und 360 Whips über die Box sowie Tailwhips über die Spine. Außerdem knallte der Newcomer einen Alley Hop Barspin Transfer ins London Gab.
Die Platzierungen wurden mit 300 Euro, 200 Euro und 100 Euro Cash dotiert.

Beim erstmals ausgeführten Best Trick konnte sich Hendrik Tafel die oberste Position auf dem Podium sichern. Er präsentierte einen sauberen 360 Tailtap to Barspin über die Spine  und lies damit Marius Hoppensack hinter sich. Dieser konnte mit einem 360 Tailtap to Manual to 180 off über die Spine den zweiten Platz für sich entscheiden. Der dritte Platz sorgte erneut für eine Überraschung. Konstantin Rosendahl konnte mit 360 Tailwhip über die Box die Judges überzeugen. Für die Gewinner gab es wieder Stuff von AClass, Vans und Paranoia Ridewear.

Abends trafen sich Judges, Rider und Zuschauer um den Tag bei ein paar Drinks ausklingen zu lassen. Im U-Club wurde bis in Morgenstunden zu den Beats von RhythmusGymnastiks gefeiert.

Die 2006 ins Leben gerufene Mountainbike Street Serie macht ihren nächsten Stopp in Aurich. Am 5. Februar können die Sieger ihre Platzierungen in der Playground Skate Hall verteidigen und um den Gesamtsieg fighten. Alle Mountainbike und Sport Passionierten sind herzlich eingeladen, sich den Contest anzuschauen. Der Eintritt ist natürlich frei.

Stopp Nummer drei und vier hier noch mal im Überblick:
05. Februar, Aurich, Playground Skate Hall
26. Februar, Mühlhausen, Thuringia Funpark

Weitere Infos gibt’s wie immer unter www.homegrowntour.de

Jetzt schlägts TWELVE

Michal Prokop hat den interessierten Verfolger nun schon ein ganzes Jahr unterhalten und mit vielen emotionalen Höhen und Tiefen in Trab gehalten. Wer seine Saison, seine Trainingseinheiten oder einfach das Leben um diesen verbissenen Spitzensportler nicht miterlebt hat, kann dies nun nachholen.

In zwölf Episoden zeigt Prokop alles, was es benötigt, um im 4-Cross an der Weltspitze mitfahren zu können. Verletzungen, Rückschläge, persönliche Kämpfe und Höchstleistungen inbegriffen.

Hier ist die letzte Folge von TWELVE.
Es stellt eine Reprise dar. Die vorgängigen Folgen haben mehr Hand und Fuss…

Wer die vorherigen Episoden nachholen möchte, kann dies über den folgenden Link tun:

http://www.redbull.cz/cs/Satellite/cz_CZ/Profile/Michal-Prokop-021242753085707?CategoryName=BMX+Race

Gebt’s zu, auch ihr habt schon mal dem alten Omi nachgegafft, die euch ohne grosse Anstrengung auf dem steilsten Hügel beim Nachhauseweg überholt hat. Dank Elektrobikes sind die Hausfrauen inzwischen schneller unterwegs als mancher Velokurier.

Diverse Firmen haben sich nun dem motorisierten Freerider verschrieben und einige scheinen ganz ordentlich zu funktionieren. Es gibt noch viele technische Hürden, wie zum Beispiel das Mehrgewicht und die Leistung, aber das lässt sich mit etwas Entwicklung bestimmt in den Griff kriegen. Was jedoch die Firma Ego aus Deutschland kürzlich auf den Markt gebracht hat, geht in eine neue Richtung.

Schaut euch einfach mal das Werbevideo an. Wie der Typ da ziemlich flowig den Berg hochfährt, ohne einmal treten zu müssen, ist irgendwie schon eindrücklich.

Hier die technischen Details und Argumente des Herstellers:

1000Hm, 70km/h, 1h Ladezeit, 1200W
Diese Leistungsdaten stehen für EGO, und bewegen dich auf fast jeden Berg. Zumindest bis zu 80% Steigung (etwa 40°) mit reiner Motorkraft und entsprechender Fahrtechnik – aber steiler ginge es mit treten alleine ja auch nicht. Einzigartig ist das Fahrverhalten durch das geringe Gewicht am Rahmen, einzigartig ist auch die Kompatibilität mit rund 70% der Bikes am Markt. EGO bringt dich entspannt auf den Berg, oder wo auch sonst kein Shuttle hinkommt.

  • EGO Kits passen auf dein gewohntes Bike!
  • EGO Kits verändern das Handling nicht wesentlich!
  • EGO Kits bringen dich auf unerreichte Trails!
  • EGO Kits machen unabhängig von Shuttle und Seilbahn!
  • EGO Kits machen das Leben für Freerider und Downhiller einfacher!

EGO-Kit Performance
(ausschließlich Motorbetrieb)

  • 1000Hm
  • 70km/H
  • 40km
  • 1h Ladezeit
  • 1500 Ladezyklen
  • 80 % Steigung (ca. 38° Steigungswinkel) unter Idealbedingungen
  • Nennleistung 1200W, Maximalleistung 2400W
  • Motorgewicht 3,1 kg, komplett ca. 4,4 kg
  • Mittelmotorkonzept bietet gutes Handling durch tiefen Schwerpunkt
  • unverändert gutes Ansprechverhalten der Federung im Gegensatz zu Nabenmotoren

3 Betriebsmodi

  • Gasgriff (mit Batterieanzeige) zur manuellen Steuerung
  • Pedelec – Unterstützung der eigenen Tretenergie
  • Pedalieren ohne Motor

Ob das jetzt noch ‚Sport‘ ist und ob das moralisch und ökologisch vertretbar ist, sei mal dahingestellt. Da scheiden sich die Geister. Braucht es solche Produkte? Sollen die Sesselpupser auch auf die Berge losgelassen werden? Was kommt als nächstes? Die vollelektronische Schalt- und Lenkzentrale?

Was denkt ihr darüber?

Herstellerseite: http://www.ego-kits.com

Happy Birthday to us

Ganz recht. Flowzone klopft sich wieder mal selber auf die Schulter. Mit gutem Recht, denn wir wurden soeben 7 Jahre alt.

Aber was haben wir in 7 Jahren überhaupt auf die Beine gestellt?!? Abgesehen davon, dass es in der sehr kurzlebigen Welt des Indernetz bereits eine grosse Herausforderung ist, so lange Zeit zu überleben.. und nicht einfach nur als Fussnote zu bestehen.

Was wir schwarz auf weiss haben, kann man jederzeit online nachlesen. Gerade im Zusammenhang mit der Umstellung auf WordPress im Dezember 2010, habe ich mich köstlich über veraltete Einträge, witzige Kommentare oder Bashings amüsiert. Hierbei fielen mir vorallem die von uns selbst geschriebenen Einträge auf, welche auch bei den Lesern immer die grössten Emotionen auslösten. Hier ein paar Exemplare: Doggy Style? Just ride and feel free, I’m a Pussy


So sah Flowzone 2004 aus. (Curtesy of WayBackMachine)

Auch in den Bereichen Bilder und Filme sind wir nicht auf unserem Allerwertesten sitzen geblieben, sondern haben in diesen Jahren über 3000 Fotos und knapp 30 Mountainbike Filme online gestellt. Dank all diesen Beiträgen, News und Filmen haben wir ziemlich genau 1 Million individuelle Besuche verzeichnet.

Was wir in der materiellen Welt hinbekommen haben, ist weniger transparent. Etliche Bikekurse für Anfänger, unzählige Street-Sessions, Freeride Extravaganzas mit Shuttleday und Partynight und  zwei erfolgreiche Fotokurse mit Martin Bissig sprechen für sich… vorallem mit den Bikekursen haben wir viele Neubiker beeinflusst und unsere Erfahrungen und Tipps weitergegeben. An den Extravaganzas ging es ganz klar um den Fun und das Beisammensein. Die Partys haben sich inzwischen etabliert und keiner von uns würde diese ausserordentlich geilen Events missen wollen. Die beiden Fotokurse mit Martin Bissig waren organisatorisch gesehen die Highlights, da man nicht nur die Fotografen zusammentrommeln und koordinieren musste, sondern auch jede Menge Material (Computer, Beamer, etc. ) anschleppen und aufstellen musste. Martin hat die Kurse absolut brilliant moderiert und sein Fachwissen an gut und gerne 20 Hobbyfotografen weitergegeben, welche bestimmt bis heute noch froh um die Tipps sind. Da er zur Zeit viel in Asien am Reisen ist, wird der Fotokurs dieses Jahr entweder in einer anderen Form durchgeführt oder verschoben.


Angriff der Killer-Fotografen. Wenn 12 Fotoapparate auf einen gerichtet sind, fühlt sich das schon komisch an.. (Fotocredit: dirtjump.ch / André Maurer)

Wir waren in diesen 7 Jahren auch persönlich sehr aktiv. Nebst zwei längeren Reisen ins Mountainbike Mekka British Columbia, waren wir viel in Portes du Soleil, im Wallis, im Berner Oberland und in den letzten beiden Jahren im Bündnerland. Dabei haben wir viele neue Biker und Trails kennengelernt, aber auch mehr zu uns selbst gefunden. Unsere Ansichten vom Bikesport haben sich gewandelt, unser Wertempfinden für die Berge und die Natur hat sich massiv gesteigert und unsere Vorlieben auf dem Bike wurden uns bewusster.

Nicht ausser Acht zu lassen ist auch die Entwicklung, welcher unser Sport in dieser Zeit durchgemacht hat. Besonders ins Gewicht gefallen sind in dieser Hinsicht die Schutzmassnahmen wie Knie- und Schienbeinschoner, welche nicht mehr verrutschen und tatsächlich zum Schutz beitragen, statt nur die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Desweiteren sind sicherlich die technischen Fortschritte bei den Bremsen zu erwähnen. Zwar gabs 2003 schon Scheibenbremsen.. (z.B. die Hayes HFX) und sie haben im Vergleich zu Felgenbremsen grosse Vorteile gebracht. Aber erst in den letzten 3-4 Jahren stieg die Zuverlässigkeit und vorallem die Bremspower so an, dass man sich inzwischen keine Sorgen mehr machen muss, ob der Bremsweg ausreicht. Man kann praktisch immer und in fast jeder Situation anhalten, auch bei schlechter Witterung. Glaubt mir, das war in den Anfängen ein unmögliches Unterfangen. Heute ist es keine Frage, ob man im Schnee oder bei Regen biken kann.. früher hatte man bei solchen Verhältnissen keine nützlichen Stopper.


Ist zwar schon ein wenig länger her, als sieben Jahre. Aber um die Zustände zu verdeutlichen… Ein Hochsitz mit 10 cm Federweg und Felgenbremsen.

Ein weiteres Highlight stellt die Entwicklung der Gabeln und Dämpfer dar. Der Federweg hat sich quasi verdoppelt und die Performance lässt sich überhaupt nicht mehr mit den überdämpften Federungen von früher vergleichen. Am meisten hat mir persönlich jedoch die Erfindung und Umsetzung der Stealth Sohle von Five.Ten gefallen. Immer wieder hatte man neue Schuhe und Sohlen ausprobiert und kam an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Guter Grip war damals fast Glückssache, Haltbarkeit war ein Gerücht. Heute mach ich mir weder Gedanken darüber, ob meine Schuhe an den Pedalen haften, noch ob sie sich in naher Zukunft auflösen. Es funktioniert einfach problemlos und unauffällig. Sogar DH-Racer haben mehrheitlich den Clickies abgeschworen..


2003 auf dem Brüsti in Attinghausen. Zieht euch mal die Schoner rein! 😀

Im Grossen und Ganzen bleibt zu sagen, dass wir froh sind, dass unsere Sportart nicht einen kurzen Boom erlebte, um anschliessend in der Versenkung zu verschwinden, sondern sich prächtig weiterentwickelt hat. Nicht so sehr wie in Kanada oder Deutschland, aber wir geben nicht auf. Wir hoffen auf weitere 7 erfolgreiche Flowzone-Jahre und dass wir den Sport auch in Zukunft so frei ausüben können, wie wir es uns inzwischen gewohnt sind. Die Schweiz ist perfekt für Biker und wenn die Tourismusdestinationen endlich auf den Freeride-Zug aufsteigen, werden wir hier in naher Zukunft ein regelrechtes Biker El Dorado  haben. Hope & Pray

Vielen Dank an unsere treuen Leser und an alle, die mit uns in den letzten Jahren die Rides und schönen Momente geteilt haben. Ride on!

Was wir uns zum Geburtstag wünschen? Etwas mehr Interaktion mit euch! Wir freuen uns über jeden einzelnen Kommentar, den ihr hinterlasst und hoffen in Zukunft, dass ihr nicht nur konsumiert, sondern euch auch am Geschehen beteiligt. Stellt eure Fragen, teilt uns eure Meinung mit oder meldet euch, wenn ihr Anschluss sucht. Hier werden sie geholfen.

Falls es noch offene Fragen gibt, sollten sie auf den folgenden Seiten beantwortet werden können:

Wie entstand Flowzone?

Was heisst Flow?

Wer steckt dahinter?

Freeride in Luzern

Pressemitteilung der MTB Freeride Connection:

Liebe Freerider

Am 21.01.2011 findet die erste offizielle Mitgliederversammlung statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und ein gemütliches Beisamensein. Auch noch nicht Mitglieder sind herzlich willkommen. Also bringt eure Freunde mit =). Wir werden das Projekt Gigeliwald Trail vorstellen und die weiteren Schritte bekanntgeben.

Datum: 21.01.2011
Ort: Restaurant Eichhof, Obergrundstrasse 106, 6005 Luzern
Zeit: 20.00

Wer möchte kann den Mitgliederbeitrag für’s 2011 gleich an der Mitgliederversammlung einzahlen (das ersparrt euch und uns etwas aufwand =)

Hier noch der Flyer zum Event:

Leogang, 22. Dezember 2010 – Gerade noch rechtzeitig vor dem Event kann Leogang einen neuen Titelsponsor vermelden und freut sich mit Monster Energy perfekt aufgestellt an den Start zu gehen. Pünktlich zu Weihnachten sagten neben den bestehenden Sponsoren auch POC, Tony Hawk Shred (Activision) und One Big Park ihr Engagement zu. Weitere Zusagen hagelte es auch von den Fahrern und so steht mittlerweile fast die komplette Rider-Liste. Die internationalen Größen freuen sich schon darauf, ihre gewohnten Dirt-Hügel am Abend des 28. Januar gegen riesige Obstacles aus Schnee einzutauschen. Wie beim letzten White Style klügelt Grant „Chopper“ Fielder wieder eine Strecke aus, die weltweit ihresgleichen sucht.

Insgesamt werden am Freitag, den 28. Januar, 20 Fahrer aus den verschiedensten Nationen alles aus dem Kurs im Schnee rausholen. Nach seinem Sieg 2010 ist Sam Pilgrim natürlich wieder dabei und auch Cameron Zink, der erste Gewinner der FMB World Tour überhaupt, plant über den großen Teich nach Leogang zu fliegen. Der Schwede Martin Söderström feierte 2010 einen Erfolg nach dem anderen, daher will er natürlich das nächste Jahr entsprechend einläuten. Nordamerika wird zusätzlich zum FMB World Champion Cameron Zink auch von Jamie Goldman und Graham Agassiz würdig vertreten, die um den halben Globus reisen, um sich mit den europäischen Ridern zu messen. Hier die vorläufige Aufstellung:

Kona Clump Teamrider Grant Fielder bastelt bereits an der genauen Streckenführung und plant die 2010er Strecke wieder zu toppen: „Voraussichtlich werden die Fahrer wieder aus dem Iglu starten, gefolgt von einigen Highlights, die schon beim letzten White Style für die besten Tricks gesorgt haben. Aus eigener Erfahrung weiß ich schließlich, dass man für fette Tricks viel Airtime braucht!“ Beim letzten Mal konnte Sam Pilgrim das staunende Publikum mit einem Frontflip X-Up One Foot von den Socken hauen – mal sehen, was die Obstacles dieses Jahr möglich machen.

Das Starterfeld kann sich bereits am frühen Freitagabend ab 16:30 Uhr in zwei Läufen für das Finale qualifizieren. Pünktlich zum Finale wird dem Publikum auch mit der Welle1 Disco eingeheizt und wem dann noch kalt sein sollte, der kann sich am Glühwein wärmen. Ab 20:30 Uhr haben die 12 Finalisten anschließend in zwei Runs die Möglichkeit, sich je nach Platzierung einen Teil des Preisgeldes zu sichern. Auf die Kralleralm geht es dann ab 22:00 Uhr zur die After Contest Party.

Der Bikepark Leogang, Monster Energy, One Big Park, POC, CamelBak, Tony Hawk Shred (Activision) und Kona freuen sich, euch die besten Fahrer, jede Menge fette Tricks und eine nahezu legendäre Party bieten zu können. Diese einzigartige Chance, auch im Winter pure Slopestyle-Action auf zwei Rädern zu sehen, sollte sich keiner entgehen lassen!

Alle aktuellen Infos zum White Style gibt es auch auf der offiziellen facebook page: www.facebook.com/pages/White-Style/174898882538624

Hier noch das Video von 2010: