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[pm] Bergvelo neu mit Kidsbiken am Mittwoch Abend!

Der Bikeverein Bergvelo lud am letzten Samstag zur jährlichen Generalversammlung im Restaurant Sonne in Matten. Präsident Jürg Wiedmer konnte auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Der Höhepunkt war wie schon im 2009 die Austragung des Bergvelo-Cups und eines Biketesttages auf dem Biketrail des Vereins in Schwanden-Brienz. Ebenfalls rege Teilnehmerschaft hatte das jeden Mittwoch stattfindende Funbiken auf dem Bödeli.

Vereinspräsident Jürg Wiedmer tritt nach sieben Jahren Tätigkeit im Vorstand von seinem Amt als Präsident zurück. Tom Abplanalp, bisher Vereinssekretär, wurde einstimmig zum Nachfolger von Wiedmer gewählt. Den vakanten Posten der Sekretärin übernimmt neu Petra Brönnimann, sie wurde mit Applaus in den Vorstand gewählt. Bestätigt wurden Roland Abplanalp als Vizepräsident, Christian Schwyter als Beisitzer und Markus Ernst als Kassier. Die von Kassier Markus Ernst vorgelegte Jahresrechnung 2010 und das Budget 2011 wurde von der Generalversammlung einstimmig genehmigt. Als Rechnungsrevisor würde Peter Rüegsegger gewählt.
Neu wird ab Sommer 2011 ein Kidsbiken im Raum Bödeli organisiert. Jeden zweiten Mittwoch können interessierte Kinder ab 10 Jahren ihre Fahrtechnik und Kondition verbessern. Für das neue Vereinsjahr sind aber noch weitere Tätigkeiten und Anlässe geplant. Nebst dem Mittwochsbiken finden am 21. Mai bereits der dritte Bergvelo-Cup und am 22. Mai der Biketesttag auf dem Biketrail in Schwanden-Brienz statt. Im Juli wird ein Freeride-Wochenende für Vereinsmitglieder organisiert und am 6. August findet der BOE-Kids-Biketag (BOE: Regionalverband Swiss Cycling Berner Oberland) ebenfalls in Schwanden-Brienz statt.

Desweiteren werden zwei neue Projekte verfolgt, einerseits den Bau einer Dirtjump-Anlage im Raum Bödeli und den Bau eines Pumptracks am oberen Brienzersee.
Zur Sprache gebracht wurde auch die schwierige Suche weiterer Sponsoren für den Biketrail Schwanden-Brienz. Um den Unterhalt des Trails zu gewährleisten wird ein zusätzlicher Sponsor gesucht, welcher CHF 500.– pro Jahr zu bezahlen bereit ist.

Infos unter: www.bergvelo.ch

Zustand Gigeliwald

[pm] 19.03.2011: Der Frühling steht vor der Tür, es wird immer wärmer und die Bikerherzen beginnen höher zu schlagen. Um euch über den aktuellen Stand des Gigeliwaldtrails zu berichten, gibt’s nun einige Informationen:

Auf dem unteren Trailabschnitt, welchen wir zuerst fertig stellen bzw. neu machen müssen, liegen noch viele Bäume und Äste vom letzten Sturm herum. Diese werden in den nähsten Wochen vom Förster noch weggeräumt.

Bevor der erste Bautag statt finden kann, muss der Nutzungsvertrag mit dem Stadtforstamt unterschrieben werden. Ein Punkt in diesem Vertrag bedarf aber noch einer genauen Abklärung. Wir sind daran eine gute Lösung auszuhandlen.

Gigeliwald Trail Sturmholz

Eine Begehung mit dem Stadtförster und einem Vertreter des Umweltschutzes der Stadt Luzern hat statt gefunden und ist positiv verlaufen. Die Streckenführung kann wie geplant realisiert werden und lässt da und dort noch gewissen Spielraum offen.

Sehr erfreulich ist auch der grosse Zuwachs an neuen Mitgliedern. Seit Jahresbeginn haben sich 28 neue Mitglieder angemeldet.

Natürlich suchen wir auch weiterhin Sponsoren für unser Projekt. Solltest du noch jemand kennen, der uns unterstützen könnte, dann übergib ihm doch bitte unsere Sponsorenmappe. Allen die bereits auf Sponsorensuche gegangen sind ein dickes Danke schön!

Gigeliwald Sturmholz Trail

Wir danken dir für deine Geduld und freuen uns darauf bis es endlich mit Schaufel und Pickel zur Sache geht!

Liebe Grüsse
Die Freeride Connection

Saalfelden Leogang, Österreich, 16. März 2011 – In diesem Jahr macht der UCI Mountain Bike World Cup in den Disziplinen Downhill und Fourcross erneut in Saalfelden Leogang halt. Vom 10. bis 12. Juni werden sich die internationalen Größen des Downhill- und Fourcross-Sports im Bikepark Leogang versammeln, um auf der zum Teil umgebauten Downhillstrecke oder der im letzten Jahr extra neu errichteten Fourcross-Strecke als Erster über die Ziellinie zu fahren. In diesem Jahr findet der UCI World Cup im Rahmen des Out of Bounds Festivals statt. Vom 10. bis 19. Juni wird in Saalfelden Leogang ein volles Programm geboten mit allem, was das Bikerherz begehrt.

Nachdem sich Gee Atherton (UK) und Greg Minnaar (RSA) im letzten Jahr die gesamte Saison über ein extrem spannendes Rennen um den Downhill World Cup geliefert hatten, ist zu erwarten, dass sie sich auch 2011 nichts schenken werden. Mehrfacher Weltmeister Sam Hill (AUS), oder die etablierte Größe Steve Peat (UK) werden sicherlich alles geben, um den beiden die obersten Ränge abspenstig zu machen. Das Gastgeberland schickt Markus Pekoll an den Start, der in der Weltrangliste zurzeit auf Platz 15 steht und seinen Teil dazu beitragen wird, dass es  im Bikepark Leogang auch diese Saison spannend zugeht. Bei den Frauen ist zu erwarten, dass Rachel Atherton (UK) der letztjährigen Gewinnerin Sabrina Jonnier mit einem großen Comeback Konkurrenz machen wird.

Bei den Fourcross-Fahrern sieht es nicht weniger vielversprechend aus. Jared Graves (AUS), der Sieger aus dem letzten Jahr, ist auch 2011 in Topform. Das bewies er erst Ende Februar mit einem Sieg bei den Australian National Championships. Aber mit seinem schärfsten Konkurrenten, Tomas Slavic (CZE), ist auch heuer wieder zu rechnen. Den letzten World Cup hatte ihm Graves knapp weggeschnappt, deshalb werden sicherlich beide beim Halt in Saalfelden Leogang versuchen, sich einen guten Vorsprung auf dem Weg zum World Cup Finale zu sichern. Weitere top-Anwärter auf den Sieg, wie Roger Rinderknecht (SUI) oder natürlich Michal Prokop (CZE), werden ihnen das sicher nicht leicht machen. Über den Wettbewerb der Damen konnte sich das Gastgeberland besonders freuen. Zwar trug Anneke Beerten (NL) den Sieg in Leogang davon, die Österreicherin Anita Molcik gewann die jedoch Gesamtwertung. Wir drücken ihr und allen anderen Athleten für dieses Jahr natürlich wieder die Daumen!


Mit dem UCI Mountain Bike World Cup macht das Out of Bounds Festival seinem Namen alle Ehre. Out of Bounds heißt ab sofort zehn Tage voller Action, an denen in Saalfelden Leogang ein Highlight das andere jagt. Da darf der 26TRIX als einer der bedeutendsten Mountainbike Dirt Jump Wettbewerbe weltweit und FMB World Tour gold Event natürlich nicht fehlen. Wer damit noch nicht genug hat, kann sich den iXS European Downhillcup, ein Rennen der European Fourcross Series und zum ersten Mal ein C1 Cross Country Rennen zu Gemüte führen, oder aber gleich mitmachen. Gleichzeitig ist das Festival eine Art Generalprobe für die UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft, die im Jahr 2012 von 29. August bis 9. September nach Saalfelden Leogang kommt.

Im letzten Jahr hatte der internationale Radsport-Verband (UCI) für eine große Überraschung gesorgt, als sie sich im letzten Moment für Leogang als Austragungsort entschieden hatten. Obwohl der UCI Kalender eigentlich schon in Stein gemeißelt war, kamen die Verantwortlichen der UCI kurzfristig auf die Region Saalfelden Leogang zu, um über eine mögliche Austragung zu sprechen. Die weltweit beachtete Entwicklung des Bikepark Leogang, Österreichs innovativem Mountainbike Angebot, sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung internationaler Mountainbike Veranstaltungen im Bikepark Leogang hatten die Entscheidungsträger auf die Urlaubs- und Sportregion Saalfelden Leogang aufmerksam gemacht.  Die Destination sagte innerhalb kürzester Zeit zu und wurde mit der Durchführung des UCI Mountain Bike World Cups in den Disziplinen Downhill und Fourcross beauftragt.

Nachdem sich Saalfelden Leogang im letzten Jahr als würdiger Austragungsort beweisen konnte, freut sich die Region das World Cup Spektakel heuer noch zu toppen.


Passende Pauschalen zum Out of Bounds Festival sind bereits buchbar!
vom 10. bis 13.06.2011, 3 Übernachtungen mit allen Eintritten zu Rennen, Trainings und Sideevents bereits ab € 91,– pro Person im Appartement
oder
vom 11. bis 19.06.2011, 8 Übernachtungen mit allen Eintritten zu Rennen, Trainings und Sideevents bereits ab € 201,– pro Person im Appartement –
beide buchbar unter reiseservice@saalfelden-leogang.at

Alle weiteren Infos zum UCI Mountain Bike World Cup und dem Out of Bounds Festival sind zu finden unter: http://www.mtb-weltcup.at

Der UCI Downhill und Fourcross World Cup in Leogang auf facebook: http://www.facebook.com/#!/pages/UCI-MountainBike-World-Cup-Leogang/107748589268936

[pm] 16.3.2011: Wenn keine Einsprachen eingehen, kann diesen Frühling in Winterthur mit dem Bau eines Pumptracks im Gebiet Reitplatz/Toess begonnen werden. Das Schul- und Sportamt der Stadt Winterthur hat erstmals offiziell informiert.

Dass im Sommer 2010 mit Roger Rinderknecht ein Winterthurer als Taufpate des Pumptracks auf dem Zürichberg auftrat, weckte in der zweitgrössten Stadt des Kantons Begehrlichkeiten. Zumal sich der Bau von seit langem geplanten Bikestrecken am Eschenberg verzögert hat, da diese zum Teil durch eine Wasserfassungszone führen und daher der Kanton ein gewichtiges Wort mitzureden hat. Wegen dieser Verzögerung war für Stadtradt Martin Gfeller klar: Den Bikern in Winterthur musste schon auf den Sommer 2011 hin eine Anlage geboten werden.

Kurz nach dem Pumptrack-Symposium, das im Herbst 2010 im Puls 5 in Zürich stattfand, kontaktierte das Schul- und Sportamt Winterthurs die junge Firma pumptracks gmbh, die bereits für Planung und Bau des Pumptracks auf dem Zürichberg gesorgt hatte. Innert weniger Wochen wurde das Projekt vorangetrieben. Dabei profitierte man davon, dass das Gebiet um den Reitplatz mit den Fussball- und Beachvolleyball-Feldern bereits der Freizeit und Erholung dient und das Meteorwassers bereits gesondert gefasst wird.

 


Vergangene Woche hat das Schul- und Sportamt erstmals offiziell über die geplante Anlage informiert, nun liegen die Pläne während 30 Tagen bei der Stadt auf. Wenn keine Rekurse erhoben werden, kann noch diesen Frühling mit dem Bau des Pumptracks begonnen werden. Und zwar auf einer Parzelle, die direkt ans Areal des Restaurants am Reitplatz anschliesst. Wie auf dem Zürichberg wird der Pumptrack etwa die Fläche eines halben Fussballfeldes in Anspruch nehmen. Bei der Linienführung will die pumptracks gmbh Rücksicht auf den bestehenden Baumbestand nehmen.

Hier gibt’s Details: http://www.pumptracks.ch

Rocky Mountain ist für mich eigentlich die Bikemarke schlechthin. Nicht nur weil sie die Frorider zu Tage gefördert haben und unseren Sport seit über 2 Jahrzehnten mitbeeinflussen (eigentlich sogar schon seit 1978), sondern auch weil ich bereits zwei Bikes des kanadischen Herstellers besass und mit beiden in hohem Masse zufrieden war.

Die Geschichte von Rocky Mountain ist hier jedoch nicht das Thema. Darüber kann man sich bei Wikipedia schlau machen (Rocky Mountain Bicycles). Hier geht es um das günstige Modell ihres Super-Cross-Country/All-Mountain Bikes Slayer: Das Rocky Mountain Slayer SXC30 aus dem Jahre 2009.

In unseren Ferien im Oberengadin 2010 wollten wir ursprünglich nur eine Schaltrolle für mein Chameleon kaufen und gingen dazu in den Sportshop Corvatsch in Surlej. Wir waren dermassen von diesem Shop begeistert (Grossräumig, super designed, spitzenmässiger Kundendienst), dass wir uns erstmal einen Kafi in der wunderschönen Lounge servieren liessen und uns ihr Angebot zu Gemüte führten. Dabei entdeckte ich ein schwarz-mattes Slayer aus dem Vorjahr, welches etwas unscheinbar an der Wand hing. Reduzierter Preis, gute Komponenten und vom Federweg und Gewicht her genau das, was ich suchte. Da musste ich eine Probefahrt machen.

Zurück aus den Ferien ging es mit dem Rocky auf die Melchseefrutt.

Sattel hoch, Federung zu und rein in die Pedale. Das Gewicht von ungefähr 15 Kg und die angenehme Geometrie machten die Fahrt bergauf zu einem Kinderspiel. Ist ja auch klar, wenn man ansonsten mit einem fast 18 Kg schweren SX die Berge hochfährt. Das Aha-Erlebnis kam jedoch erst, als ich oben den Sattel wieder runterstellte und die Federung aufmachte. Wendig, verspielt und mit einem so effektiven Federverhalten, dass man das Gefühl hatte, mehr Federweg zur Verfügung zu haben. GENAU das, was ich suchte.

Mein neues Bike musste sich schliesslich neben meinem jahrelang bewährten Santa Chruz Chameleon Hardtail und meinem abfahrtsoptimierten Specialized SX Trail behaupten. Mit dem Chameleon fuhr ich vorallem im Frühjahr, um die Trittfrequenz zu trainieren und auch die Fahrtechnik wieder aufzufrischen und Ende Jahr um die endgültige Hard-Rock-Dröhnung zu bekommen. Mit dem SX fahre ich so ziemlich alles, was ich unter die Räder kriege. Bikeparks, geshuttelte und auch selbst erkämpfte Freerides und unsere Hometrails. Mit beiden Bikes war ich immer sehr zufrieden, da sie genau auf mich abgestimmt sind (der Vorteil eines Custom Aufbaus) und mir in vielen Situationen enormen Spass beim Biken bieten. Das Hardtail kommt natürlich auf ruppigeren Trails schnell an sein und mein Limit, das SX wiederum bietet auf weniger schnellen oder actionreichen Strecken aufgrund des hohen Gewichts und vielen Federwegs weniger Spass. Das fiel mir vorallem auf den Trails in Davos/Klosters auf.

Vorallem auf weniger steilen Strecken macht ein leichtes Bike mehr Spass, da man Energiereserven hat.

Mein erster Eindruck vom Slayer bestätigte genau jene Punkte, die mir wichtig waren: Ein nicht allzu leichtes Bike, welches stabil genug für einen 90Kg-Fahrer war, nicht zu viel aber genügend Federweg auch für härtere Abfahrten bot (um die 150mm) und mir als sinnvolle Alternative zu meinen anderen Bikes diente. Es musste bergauf kein Ass sein, aber bergab eine gute Gattung machen. Dieser Eindruck deckte sich mit den Erfahrungen der Shopverkäufer, welche beide ebenfalls ein älteres Slayer fuhren und von den selben Qualitäten überzeugt waren. Die Optik, die Eigenschaften, der Preis und last but not least das Feeling stimmten. Für CHF 2800.- ging das Slayer in meinen Besitz über und dazu gab es sogar noch ohne Aufpreis die teure und leichte Ausführung der BBB Pedale. Mit einem unglaublich breiten Grinsen lud ich mein neues Baby neben unsere Bike-Armada bestehend aus Chameleon, SX und VPfree. Was wir am nächsten Tag unternehmen wollten, war somit auch schon beschlossene Sache: Ein paar Runden auf dem Corviglia und danach gleich auf den Suvrettapass. Die perfekten Bedingungen für die Entjungferung.

Auf dem Corviglia stellte ich fest, wie sehr überdimensioniert mein SX für diesen Trail war. Klar, man kann es einfach krachen lassen und muss sich nicht gross um die Linie kümmern und dank des tiefen Schwerpunkts lässt es sich auch leicht um die Kurven zirkeln. Mit dem Slayer änderte sich jedoch das Fahrverhalten und somit auch der Fahrspass. Das Bike ist mindestens so schluckfreudig, was mich anfänglich wirklich überraschte, aber dank des geringeren Gewichts lässt es sich so schön bewegen, dass man praktisch nur noch am Hüpfen und Spielen ist. Man spürt den Untergrund und hat dennoch viele Reserven, was für den Grossteil der Strecken ist das Ideal. Mein Grinsen wurde also noch breiter und ich freute mich schon auf den nächsten Test. Berghoch fahren.

Die wenigen Höhenmeter von der Bergstation Corviglia bis zum Traileinstieg auf dem Suvrettapass ziehen sich ewig lang dem Berg entlang. Immer wieder mit Zwischenanstiegen gespickt und mit vielen kleinen Steinen auf mehrheitlich kiesigem Untergrund. Das geht auch in die Beine, wenn es nicht steil ist. Ich bin eigentlich auch mit meinem SX gut unterwegs auf solchen Trails – eine gute Balance und die Sitzposition sind ausschlaggebend. Wie ich jedoch mit dem Slayer über die Strecke flog überraschte mich selbst. Es gibt einfach keinen Ersatz für ein gutes All Mountain Bike, auch wenn ein Hardtail rockt und vieles auch mit einem schweren Göppel machbar ist.

Oben angekommen sitzt mein breites Grinsen noch immer wie eine Eins. Geil. Weshalb hab ich bloss solange gewartet, um mir ein solches Bike zuzulegen? Achja.. Zuverlässigkeit, Performance, Gewicht. Keiner dieser Punkte war vor wenigen Jahren bei einem Bike dieser Klasse gegeben. Heute scheinen mir jedoch sowohl die Bremsen, als auch die Federung eine gute Arbeit zu verrichten. Die Geometrien haben sich geändert und auch die Stabilität hat zugenommen. Endlich. Sowas wünsche ich mir schon seit den Neunzigern.

Hier noch ein paar Zeilen zu den Komponenten des Modells. Diese waren für mich zweitrangig, da ich meine Bikes eh immer nachrüste und einfach eine gute Ausgangsbasis mit dem Rahmen und der Dämpfung haben wollte.

Marzocchi 55R 160mm
FOX Float RP2 152mm
SRAM X.9 Schaltwerk
SRAM X.7 Wechsler
SRAM X.5 Schalthebel
AVID Juicy 5 Bremsen 185mm
Race Face Ride XC Vorbau, Lenker etc.
WTP Laufräder, Reifen und Sattel

Vorteile
Überdurchschnittlich gute Federperformance
Sehr bequemer Sattel
Einwandfreie Schaltung

Nachteile
Keine Kettenführung
Zu kleine Bremsscheiben
Französisches Ventil

Bezüglich der Gabel war ich mir sehr unsicher, da ich einerseits selber keine guten Erfahrungen mit den Marzocchis der Neuzeit gemacht und im Falle der 55 sehr schlechte Kritiken gehört habe. Bisher bin ich jedoch angenehm überrascht von deren Performance und hatte bis dato auch kein technisches Problem (Klopf auf Holz). Die 160mm arbeiten sanft, unauffällig und passen sehr gut zur Leistung des Hinterbaus.

Der Hinterbau überraschte mich an diesem Bike immer wieder. Das heisst, bis ich die Kennlinie auf der Rocky Mountain Webseite sah…

Nun ist mir klar, weshalb mir das Verhalten des Hinterbaus so gefällt. Anfänglich etwas härter, in der Mitte butterweich und gegen Ende wieder progressiv. Hätte ich die Grafik vorher gesehen, hätte ich bestimmt eine Grimasse gezogen. Auf dem Trail stimmt es aber für dieses Bike einfach perfekt. Geht es weniger hart zur Sache, hat man ein gutes CC-Bike, welches nicht wippt und dennoch ein paar Schläge aufnimmt. Sobald eine härtere Gangart eingelegt wird, verwandelt es sich in ein Enduro-Bike. I LIKE.

Mit einem nicht allzu steilen Lenkwinkel von 68° und einem gemässigten Sitzwinkel von 74° ist das Bike bergauf sicher nicht so stark wie gewisse Konkurrenten. Dafür bietet es bergab den Fahrspass den ich suche und dafür leide ich berghoch auch gerne mal. Der eher lange Radstand von 1180mm (bei 19″) lässt das Bike auch bei höheren Geschwindigkeiten noch ruhig bleiben.

Fazit: Um mal ganz allgemein zu bleiben, muss ich sagen, dass die Super-Cross-Country/All-Mountain/Enduro/… Bikes heutzutage allesamt eine verdammt gute Gattung machen. Die Bremsen, Luftfederungstechnik und Geometrien sind so ausgeklügelt, dass man für jeden Einsatzzweck etwas findet und sich nicht mehr mit halbfertigen Prototypen abkämpfen muss. DANKE liebe Bikehersteller. Auch wenn es eine halbe Ewigkeit gedauert hat, an diesen Punkt zu kommen.
Zum Slayer: Ich liebe es. Es hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen und macht mir auf den Hometrails bereits so viel Spass, dass ich es kaum erwarten kann, dieses Jahr ein paar grössere Touren damit zu fahren. Die Bremsen habe ich inzwischen auf Juicy 7 aufgerüstet und ich werde mir entweder noch eine Blackspire oder eThirteen Kettenführung zulegen. Die verstellbare Sattelstüze von Specialized (Command Post) ist bereits bestellt. Für die Ferien im Wallis oder Bündnerland wird die Entscheidung dieses Jahr wohl zugunsten des Slayer ausfallen.

…und gibt es einen geileren Namen für ein Bike als SLAYER?!? 😀

Auch für ihre Website haben sich die Jungs von Rocky Mountain früh für einen coolen Namen entschieden: www.Bikes.com

Die Atherton Story

Ich hab selber schon mehrere Male darüber hinweg geklickt, ohne wirklich davon Kenntnis zu nehmen. Dank meinem Frauchen haben wir in den letzten Tagen etwas reingeschaut und waren ganz entzückt, was Dan, Gee und Rachel in ihrem Atherton Project zeigen. Viele private Eindrücke, Erfolge, Verletzungen, Tiefen und Höhen und alles was dazwischen liegt.

Sehr professionell umgesetzt und regelrecht mitreissend, wie das Training, die Qualifikationen und Rennen dargestellt werden. Man kann den physischen und psychischen Druck praktisch spüren und fiebert mit ihnen mit. Redbull zeigt die Episoden der Season 2010 aktuell auf ServusTV, man kann sie sich natürlich auch online anschauen, aber die Qualität auf dem heimischen TV ist natürlich schon um einiges hochstehender.

Ob Rachels schwerer Autounfall und ihre Regenerationsphase danach, Dan’s Kampf mit sich selbst oder Gee’s locker-leichte Art an Dinge heranzugehen: Die Athertons ziehen einen mit ihrem Charme und ihrem Kampfgeist in ihren Bann. Nie war man näher am Downhill-Zirkus dran und konnte den Lifestyle und die Emotionen so hautnah miterleben.

Hast Du gerade langeweile oder ein paar Stunden nix zu tun? Dann nimm dir die Zeit und schau mal in die Dokumentationen rein. Spätestens nach zwei Folgen kommt man kaum noch davon weg. Eine wirklich gelunger Einblick in die Welt der schnellsten Geschwister im ganzen Bikesport.

Hier also der Link zu Season 2010 und 2009:

The Atherton Project Season 2 – 2010 (12 Episoden)

The Atherton Project Season 1 – 2009 (12 Episoden)

[pm] 28. Februar 2011. Auch wenn in dem beliebten Skigebiet von Saalbach Hinterglemm aktuell noch unzaählige Wintersportler die Pisten unsicher machen, laufen die Planungen für die zweite Auflage des Dakine FREERIDE Festival Saalbach Hinterglemm powered by Nissan vom 8. bis 10 Juli 2011 bereits auf Hochtouren. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr verlängerte Titelsponsor Dakine jetzt sein Engagement um ein weiteres Jahr. Zudem übernimmt der führende Hersteller für Action-Sports-Accessoires auch das Titelsponsoring für den „Dakine Airstrike“. Der Slopestyle-Contest für Profis wird auch 2011 wieder zu den spektakulärsten Programmpunkten während der drei Festivaltage im Salzburger Land zählen.

„Das vergangene Jahr hat bereits sehr eindrucksvoll gezeigt, dass wir mit Dakine einen optimalen Partner für das FREERIDE Festival gefunden haben. Daher freuen wir uns natürlich umso mehr, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen und viele Ideen für 2011 gemeinsam umsetzen können“, freut sich Projektleiter Till Schneemann von PLAN B über die Vertragsverlängerung. Ebenso sieht auch der alte und neue Titelsponsor Dakine sein weiteres Engagement beim FREERIDE Festival als logische Konsequenz nach einer tollen Auftakt-Veranstaltung im letzten Jahr. „Wir sind wirklich froh, solch ein gutes Event zu unterstützen, das sicherlich schon jetzt zu einem der wichtigsten in Europa zählt. Das letzte Jahr war ein großer Erfolg für uns. In 2011 wollen wir daher zusätzlich mit dem „Dakine Airstrike“ unsere Marke in der Szene stärken“, so PR-Manager Alexandre Frout von Dakine zu der weiteren Zusammenarbeit.

Seit über zehn Jahren rüstet Dakine mittlerweile auch MTB-Sportler aus. Namhafte Fahrer wie Darren Berrecloth, Andrew Shandro und Thomas Vanderham vertrauen seither auf Dakine-Produkte. Neben hochqualitativen Rucksäcken bietet Dakine auch eine große Auswahl an funktionellen Taschen, Reisegepäck, Handschuhen, Bike-Hosen und MTB-Accessoires an.

Neben dem Titelsponsoring des FREERIDE Festivals in Saalbach Hinterglemm stärkt Dakine seine Position 2011 in Europa außerdem durch die Übernahme des Titelsponsorings vom Schweizer Trailfox. Die Freeride Rallye „Dakine Trailfox“ findet vom 24. bis 26. Juni statt.

Weitere Infos zum Festival-Programm, Tipps zu Unterkünften sowie Anmelde- formulare zu den einzelnen Side-Events stehen unter www.freeride-festival.com

Der Termin für 2011 steht! Europas größtes Mountainbike Freeride Festival findet vom 02. – 05. Juni 2011 statt.  Mehr als 30.000 Zuschauer, 160 Labels und 1.400 Teilnehmer aus 20 Nationen kamen zu Europas größtem Mountainbike Freeride Festival und füllten in 2010 vier Tage lang den Bikepark Winterberg.

Wuppertal/Winterberg, 16. Februar 2011
Das letztjährige iXS Dirt Masters Festival glänzte mit einer Vielzahl von Ausstellern, mehr Action und  noch mehr Teilnehmer bei den Bike Events!
Für die fünfte Ausgabe haben sich das mountainbike rider magazine und der Bikepark Winterberg noch einiges einfallen lassen. Die Vorbereitungen für 2011 sind in vollem Gange.

Auch 2011, bei der mittlerweile fünften Ausgabe des iXS Dirt Masters Festivals wird die Schweizer Kultmarke iXS Sports Division wieder als Hauptsponsor und Namensgeber Europas größtes Freeride Festival im Bikepark Winterberg unterstützen.
Mit dem Gabelhersteller Marzocchi haben wir zudem auch 2011 wieder einen tollen Sponsor dessen Produkte optimal zu dem Konzept von Europas größtem Gravity Festival passt.

„Ausserdem haben wir unserer Webseite den lang ersehnten Face Lift verpassen können. Wie wir finden, sind Navigation bzw. Menü Führung jetzt übersichtlicher, die Seite ist cleaner und schicker. Wir hoffen, Ihr seht das ähnlich.“  so Hauptorganisator und mountainbike rider magazine Chefredakteur Frank Weckert.

Im Mittelpunkt des Festivals stehen drei der erfolgreichsten Bike-Events der letzten Jahre, die innerhalb eines Festivals aufgehen: der iXS German Downhill Cup, die Scott 4X Challenge und der SKS Slopestyle Contest.
Zusätzlich findet 2011 wieder ein Lauf zum iXS Rookies Cup statt und zum zweiten mal ein Enduro Race für Jedermann, das mit Sram einen optimalen Partner für diesen in Deutschland einmaligen Event gefunden hat. Die Schaltungskomponenten von Sram haben gerade in dieser Disziplin ihr optimales Einsatzgebiet, was sie auch 2011 bei dem Sram X0 Enduro im Rahmen des iXS Dirt Masters unter Beweis stellen werden.
Auch der Giro Bowl Best Trick wird dieses Jahr wieder mit von der Partie sein. Erstmals wir dieser technisch schwierige und hochkarätige Event nicht nur ein Trickgewitter einläuten, sondern mit Flutlicht bei Nacht stattfinden, was für neue und spektakuläre Bilder aus der Giro Bowl sorgen wird.

Auch der Nachwuchs kommt beim iXS Dirt Masters nicht zu kurz. Der Andrang auf die im letzten Jahr erstmals ausgeführten Riding Lessons war so enorm, dass wir auch 2011 wieder ein Camp für die 12 bis 14 Jährigen zusammen mit Canyon an den Start bringen. Bei den Canyon Ridings Lessons powered bei Oakley werden die Kids tagsüber zusammen mit Tibor Simai, Tim Schneider und Benny Korthaus an ihren Dirt Skills basteln und abends mit den Großen feiern. Das Camp beginnt am Donnerstag und endet Sonntag. Anmeldezeitraum beginnt am 1. April. Die genauen Teilnahmebedingungen werden demnächst auf der iXS Dirt Masters Homepage bekannt gegeben.

Das iXS Dirt Masters Festival wird jedoch nicht nur durch den im Vordergrund stehenden Spitzensport zu einem unvergesslichen Ereignis: In der angeschlossenen Expo-Area können sich die Besucher über die neuesten Produkte und Trends der Saison informieren.
Mit der VANS Music Stage steigt am Veranstaltungs-Donnerstag eine Riders-Party mit heißen Live- Acts und am Freitag wird mit Live Konzerten in der Partyzone abgefeiert.

www.dirtmasters-festival.de
www.bikepark-winterberg.de

München, 16. Februar 2011 – Wenn Du zu den Menschen gehörst, die jedes Mal gebannt vor ihrem Bildschrim hängen, wenn Danny mit seinem Bike zaubert und Dich schon immer gefragt hast, wie er das eigentlich macht, dann haben wir die Antwort für Dich. Danny’s Bekleidungssponsor digdeep hat eine Serie von vier How To Videos produziert, die alle zwei Wochen veröffentlicht werden und in denen Danny seine Lieblingstricks erklärt und vorführt.

Zur Veröffentlichung des ersten Clips kommen von digdeep brandneue, exklusive und limitierte Danny MacAskill T-Shirts und Hoodies auf den Markt: www.digdeep.com/limited-edition/core/fcp-category/list?resetFilters=true

Danny’s Videos haben auf YouTube unglaublich hohe Viewzahlen erreicht und sein erster Clip gilt gemeinhin als das meist-gesehenste gesehene Sportvideo auf Youtube. Da Danny kein Geheimnis daraus macht, was er mit dem Bike so anstellt, will er jetzt nicht mehr verheimlichen, WIE er es genau macht. In den vier Videos, die er gemeinsam mit digdeep herausbringt, erklärt MacAskill seine Lieblingstricks Schritt für Schritt anhand von Aufnahmen aus seinem Video „Streets of London“.

Er sagt: „Für mich ist das die perfekte Gelegenheit, das was ich tue mit so vielen Menschen zu teilen. Ich liebe es mit meinem Bike unterwegs zu sein und ich liebe es auch, über das Biken zu reden, daher hat mir dieses Projekt richtig Spaß gemacht. Außerdem sind die Tricks in den Videos nicht einfach die normalen Bunny Hops oder Wheelies, hier kann ich auch endlich ein paar von den schwierigeren Tricks erklären, die ich am liebsten mache. Also, viel Spaß beim Ausprobieren und bitte brecht euch keine Knochen!“

Wenn Danny ihn erklärt, sieht sogar ein 360 leicht aus. Hier gibt es den ersten Clip zu sehen:

Die neuesten Nachrichten zu Danny gibt es immer zuerst auf seiner Webseite:
http://www.dannymacaskill.com oder auf Danny’s facebook Fanpage: http://www.facebook.com/DannyMacAskill

Finally… 2

DirtTV bringt euch den vierten Teil ihrer Online-Film-Reihe Finally 2.

In Finally 2 – Part IV seht ihr die gesamte regendurchnässte Action aus Legoland. In den Hauptrollen Danny „Pinball Wizard“ Hart, Matti „Lumberjack“ Lehikoinen und weitere berühmt-berüchtigte Stars aus der Szene.

Der Sturz bei 3:45 ist wirklich heftig. Was mir jedoch von diesem Film bleiben wird, ist einer der geilsten „Tricks“, die ich je gesehen habe. Bei 5:10 reisst einer der Fahrer seine Schutzfolie im Flug ab und zwar in Zeitlupe. Sellten sowas stylisches in einem Rennen gesehen!


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