Bestimmt habt ihr auch schon seine Videos oder Bilder gesehen, welche in diversen Medien publiziert und ausgezeichnet wurden. Wer ihn nicht kennt, wird in den kommenden 2 Monaten bestimmt noch von ihm hören: Alban Aubert. Passionierter Biker und Abenteurer aus Neuenburg. Er hält den Downhillrekord von 27’365 Tiefenmetern an einem Tag. Er war vor kurzem mit Rene Wildhaber auf den Vulkanen von Kamtschatka im entferntesten Russland unterwegs und wird nun in den kommenden 50 aufeinanderfolgenden Tagen in 50 Bikeparks in Europa unterwegs sein und täglich davon berichten.
Auf Pinkbike könnt ihr diese TorTour quasi live mitverfolgen.
Die Bikeparks
Chaumont / Bienne / Todtnau / Bad Wildbad / Willingen / Winterberg / Silbersattel / Geisskopf / Leogang / Schladming / Kranjska Gora / Wagrain / Saalbach / Innsbruck / Davos / Livigno / Flims / Bellwald / St-Luc Crans-Montana / Anzère / Verbier / Dorénaz / Les Houches / Les Saisies / Les Carroz / Les 7 Laux / Villard de Lans / Chamrousse / L’Alpe d’Huez / Les 2 Alpes / Serre-Chevalier / Les Orres / Vars / Sauze d’Oulx / Bardonecchia / Val d’Isère / Tignes / Les Arcs / La Plagne / La Clusaz / Les Gets / Morzine / Avoriaz / Châtel / Morgins / Les Crosets / Champéry / Torgon / Metabief
Ich möchte es ihm auf keinen Fall nachmachen.. denn nach 3 Tagen hätte ich wohl genug vom Heizen im Park. Aber ist sicherlich witzig mitzuverfolgen.. Zumal es unwahrscheinlich ist, dass er durchgehend gutes Wetter antreffen wird 😉
Wir werden über seine Fortschritte und Herausforderungen berichten.
Der Gewinner des 26TRIX fueled by Monster Energy im Bikepark Leogang heißt Brandon Semenuk (CAN). Das Qualifying des 26TRIX fueled by Monster Energy fand am gestrigen Freitag in strahlendem Sonnenschein statt. Vor traumhafter Kulisse zeigten die aus aller Welt angereisten Dirt Superstars Tricks auf einem extrem hohen Niveau. Bei dem Gold Event der Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour galt es, wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Das unvorhersehbare Wetter in den Bergen machte den Eventorganisatoren dann pünktlich zum Finale einen Strich durch die Rechnung, auch wenn der neu designte und verbesserte Kurs dem Regen verhältnismäßig gut standhalten konnte. Aus Sicherheitsgründen wollte keiner die Gesundheit der Fahrer riskieren und so musste das Finale leider abgesagt werden, daher zählten am Ende die Ergebnisse aus dem Qualifying. Stattdessen trumpften die Fahrer bei einem spontanen Best Trick Contest der Extraklasse auf.
Hier gleich mal das Video mit den Highlights für alle die es verpasst haben:
Nachdem das Finale am Samstag ausfallen musste, beschlossen Judges und Fahrer gemeinsam, die Punktzahl des Qualifying zählen zu lassen. Wegen der schlechten Wettervorhersage waren die Fahrer auf diese Möglichkeit vorbereitet und gaben somit im Qualifying richtig Gas. Vor allem Brandon Semenuk, den sein Ergebnis aus dem Qualifying zum Gewinner des Contests machte. Der Kurs war über Nacht von dem Regen extrem aufgeweicht, sodass er nicht sicher befahrbar war ohne schwere Stürze zu riskieren. Glücklicherweise wurde bereits das Qualifying auf einem so spektakulären Trickniveau ausgetragen, dass Zuschauer und Fahrer sich nicht um legendäre Trick-Action betrogen fühlten. Hier das finale Ranking:
Brandon Semenuk (CAN)
Andreu Lacondeguy (ESP)
Sam Pilgrim (GBR)
Mehdi Gani (FRA)
Martin Söderström (SWE)
Lance McDermott (GBR)
Yannick Granieri (FRA)
Niki Leitner (AUT)
Amir Kabbani (GER)
Linus Sjöholm (SWE)
Cameron McCaul (USA)
Sam Reynolds (GBR)
Cameron Zink (USA)
Florian Berghammer (GER)
Mitch Chubey (CAN)
Louis Reboul (FRA)
Der Kanadier Brandon Semenuk überzeugte die Judges und machte eine Punktlandung auf den ersten Platz. Es war sein zweiter Lauf, der ihn ganz nach oben katapultierte und in den er mit einem Backflip Tailwhip einstieg. Darauf folgte ein 360 Truckdriver, danach ein Backflip X-Up Onefoot und ein absolut krasser Double Tailwhip, gefolgt von einem Tuck No Hand und einem Frontflip am letzten Sender. Bei diesem Lauf ist der erste Platz wohlverdient, den er wegen dem ausgefallenen Finale schon frühzeitig einnehmen konnte. Den ersten Platz belegte er auch beim Best Trick Contest, der anstelle des Finales am Samstag abgehalten wurde mit einem beeindruckenden 360 Backflip.
Direkt sein erster Lauf im Qualifying verschaffte Andreu Lacondeguy (ESP) den zweiten Platz. Er stieg stark ein mit einem Backflip Tailwhip, auf den er einen 360 und einen Backflip folgen ließ. Danach begeisterte er Judges wie auch Zuschauer mit einem seiner typischen supergestreckten Supermans und ein Tailwhip gefolgt von einem 360 Tailwhip brachten ihm dann die nötigen Punkte für den zweiten Platz ein.
Auf den dritten Platz kam auch Sam Pilgrim (GBR) mit seinem ersten Lauf im Qualifying. Als ersten Trick zeigte er einen Backflip Tuck No Hand, worauf er einen 360 X-Up und Backflip X-Up One Foot folgen ließ. Nach einem extrem stylischen 360 Tabletop beendete er seinen Run mit einem Backflip und einem 360 Tailwhip.
Zu nennen ist auf jeden Fall auch der Lauf von Martin Söderström (SWE), der in der anspruchsvollen Airtime Line mit einem 360 Double Tailwhip für besonderes Aufsehen sorgte. Er legte eine Aneinanderreihung von Tricks hin, die ihm sicherlich den Sieg eingebracht hätten, wenn er nicht nach einem Backflip Tailwhip mit dem Fuß auf dem Boden aufgekommen wäre und dafür einen ordentlichen Punkteabzug kassieren musste. Wie die anderen Fahrer, äußerte er sich begeistert über den neuen Kurs, der für den diesjährigen Contest komplett überarbeitet wurde: „Der Kurs macht auf jeden Fall mehr Spaß als im letzten Jahr. Die Landungen sind mit Erde aufgeschüttet und fangen Stürze viel besser ab. Zusätzlich ist er viel schneller geworden, sodass man ordentlich Speed für krasse Tricks aufbauen kann. Insgesamt ist er dieses Jahr einfach flowiger und fühlt sich richtig gut an.“
Vor heimischem Publikum wurde Niki Leitner (AUT) natürlich besonders angefeuert, was ihn in die Top Ten katapultierte. Die perfekte Saisonvorbereitung hat sich gelohnt und er konnte sich mit einem 8. Platz in diesem weltklasse Fahrerfeld behaupten. Auch Louis Reboul (FRA) und Florian Berghammer (GER) beeindruckten mit ihrer Leistung, denn sie waren die einzigen, die einen Durchmarsch aus dem Pre-Qualifying bis ins Finale hinlegen konnten.
Nähere Informationen sind auf der Homepage des Out of Bounds Festival zu finden: www.outofbounds.at
Saalfelden Leogang im SalzburgerLand, Österreich, 12. Juni 2011 – Die Gewinner und Gewinnerinnen des UCI Mountain Bike World Cups DH 2011 in Leogang stehen fest. Bei den Männern kam Aaron Gwin (USA), der sich mit der Qualifying Bestzeit den letzten Startplatz gesichert hatte, auf den ersten Platz mit einer Zeit von 3:44.181. Die Französin Floriane Pugin fuhr den Damen mit einer fabelhaften Zeit von 4:29.427 auf und davon. Unter den begeisterten Zurufen der Zuschauer, die sich bei wechselhaftem Wetter in Saalfelden Leogang einfanden, zeigten die Athleten ein Maximum an Leistung und boten ein spektakuläres Rennen. Etwa 13.000 Besucher kamen am verlängerten World Cup Wochenende nach Leogang, um bei diesem internationalen Radsporthighlight live mit dabei zu sein.
Der Kurs des UCI Downhill World Cup in Leogang zeichnete sich im Besonderen durch seine anspruchsvollen Passagen aus, die den Fahrern ein hohes Maß an Konzentration und Können abverlangten. Besonders der letzte, mit Wurzeln gespickte und durch den Regen sehr rutschige Streckenabschnitt, erwies sich als Herausforderung für die Athleten. Der etwa 2600 Meter lange und sich über 836 Höhenmeter erstreckende Kurs war in diesem Jahr deutlich schneller als im Vorjahr, auch wenn der Schlamm die Fahrer etwas verlangsamte.
Der Sonntagnachmittag wurde um 13.15 Uhr mit dem großen Downhill-Finale der Damen eingeläutet. Obwohl das Finale selbst bei trockenem Wetter ausgetragen wurde, war der Kurs durch den Regen aufgeweicht. Gerade die Wurzelsektion bereiteten vielen Starterinnen und auch den nachfolgenden Herren einige Probleme. Floriane Pugin (FRA) legte bei den erschwerten Bedingungen einen absolut beeindruckenden Run hin und überholte mit ihrer Bestzeit von 4:29.427 die beiden Britinnen Rachel Atherton (2. Platz/4:32.010) und Tracey Moseley (3. Platz/4:32.119). Sie gewann bei ihrem ersten World Cup Stop mit einem großen Vorsprung von über zwei Sekunden. Das Rennen war bis zum Schluss spannend, da sich die Damen auf dem Hot Seat reihenweise ablösten. Gerade die letzten drei Starterinnen nahmen jeweils die begehrte Position ein und mussten ihrer jeweiligen Nachfolgerin Platz auf dem begehrten Sitz machen. Die Gewinnerin des letzten World Cup Stops in Fort William, Tracy Moseley, gab ihren Sitz nur ungern an Atherton ab, die dann den ersten Platz für die letzte Starterin räumen musste. Österreichische Hoffnungsträgerin Petra Bernhard kam auf den sechsten Platz und kletterte im Gesamtranking somit auf Platz neun.
Die TOP 10 Ergebnisse in der Übersicht:
1st PUGIN Floriane FRA 4:29.427
2nd ATHERTON Rachel GBR 4:32.010
3rd MOSELEY Tracy GBR 4:32.119
4th NICOLE Myriam FRA 4:39.233
5th JONNIER Sabrina FRA 4:40.162
6th BERNHARD Petra AUT 4:43.384
7th SIEGENTHALER Emilie SUI 4:48.904
8th GATTO Micayla CAN 4:50.707
9th GROS Céline FRA 4:52.681
10th CHARRE Morgane FRA 4:55.535
Direkt im Anschluss folgte das Downhill-Finale der Herren. Zur großen Freude der österreichischen Zuschauer übernahm Markus Pekoll (AUT) zwischenzeitlich die Führung und konnte diese gegen mehrere Fahrer verteidigen, bevor er dann den Hot Seat für Brook MacDonald (NZL/3:54.796) räumen musste. Pekoll schaffte es schließlich auf Platz 16. Zunächst sah es so aus als ob Steve Peat (GBR) die Führung übernehmen würde, doch dann verlor er aber seine Ideallinie und musste sich mit dem 12. Platz (3:58.984) zufrieden geben. Mehrfacher Downhill Weltmeister Sam Hill (AUS/3:53.406) war bereits bei der ersten Zeitmessung über zwei Sekunden schneller als MacDonald und zwang ihn dann auch den Seat zu räumen. Jedoch war der Vorsprung nicht groß genug, sodass der Australier es sich dort nicht wirklich bequem machen konnte. Nach dem Lauf vom letztjährigen Gewinner in Leogang, Greg Minnaar (RSA/3:49.902), war es dann soweit, denn bei beeindruckenden fast vier Sekunden Vorsprung war die erste Position absolut verdient. Fabien Barel (FRA) verlor bei einem Sturz wertvolle Zeit, was wieder einmal zeigte, dass der anspruchsvolle Kurs selbst für die absoluten Superstars der Szene keine einfache Aufgabe darstellte. Nach dem großen Vorsprung von Minnaar hatten sich bereits viele auf einen Sieg des Südafrikaners eingestellt, aber Gee Atherton (GBR/3:46.294) konnte die ohnehin schon unfassbare Zeit noch einmal um weitere drei Sekunden unterbieten. Der Schnellste aus dem Qualifying Aaron Gwin (USA/3:44.181) sorgte ganz am Ende noch einmal für eine gehörige Überraschung: er übertraf die schnellste gefahrene Zeit noch einmal um unglaubliche zwei Sekunden bei einem Rennen, wie es spannender nicht hätte sein können.
Die Plätze eins bis zehn in der Übersicht:
1st GWIN Aaron USA 3:44.181
2nd ATHERTON Gee GBR 3:46.294
3rd MINNAAR Greg RSA 3:49.902
4th SMITH Steve CAN 3:52.123
5th HILL Samuel AUS 3:53.406
6th HART Danny GBR 3:53.434
7th GRACIA Cédric FRA 3:53.538
8th LEOV Justin NZL 3:54.165
9th BLENKINSOP Samuel NZL 3:54.344
10th MACDONALD Brook NZL 3:54.796
Im nächsten Jahr finden die UCI Mountain Bike & Trials World Championships 2012 von 29. August bis 9. September in Saalfelden Leogang statt. Die Urlaubsregion freut sich besonders, zu dem größten Mountain Bike Spektakel der Welt zahlreiche Mountainbike Fans im idyllischen SalzburgerLand begrüßen zu dürfen.
Saalfelden Leogang im Salzburger Land, 09. Juni 2011 – Der österreichische Tourstop der UCI Mountainbike World Tour kommt in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Leogang. Insgesamt 412 Fahrer aus 31 Nationen sind bereits heute eingetroffen, um sich einen ersten Eindruck der Strecken zu verschaffen und oder sogar erste Trainingsfahrten zu absolvieren. Der Großteil der Fahrer war bereits im letzten Jahr hier und zeigt sich beeindruckt von den Strecken, die für diesen World Cup noch einmal perfektioniert wurden.
Für mehrfachen Downhill Weltmeister und World Cup Gewinner Sam Hill (AUS) ist es aufgrund einer Verletzung im Vorjahr das erste Mal, dass er den World Cup in Leogang mitfährt. Nach der Streckenbesichtigung weiß er jedoch bereits, worauf er sich beim morgigen Training und Qualifying am Samstag einstellen kann: „Die Strecke macht einen ziemlich technischen Eindruck, aber auch die Fitness der Fahrer wird sicherlich eine große Rolle spielen. Ich denke, bei dem Track ist für jeden etwas dabei.“
Gerade erst noch Österreichischer Staatsmeister im Downhill geworden, freut sich Markus Pekoll (AUT) auf einen Heimweltcup: „Ich weiß, dass es der Track hier in Leogang ganz schön in sich hat. Gerade wenn es regnen sollte, werden die technischen Abschnitte zu einer ziemlichen Herausforderung. Der ständige Wechsel zwischen technischen Strecken und in die Pedale treten wird vielen Fahrern sicherlich einiges abverlangen. Am meisten freue ich mich aber auf die Zuschauer, die hoffentlich zahlreich erscheinen werden, um mich und die anderen Fahrer ordentlich anzufeuern!“
Samstag ab 14:00 Uhr ist es dann soweit für das Qualifying im Downhill, die Finals beginnen am Sonntag um 13:15 Uhr. Für die Fourcross Fahrer wird es schon am morgigen Freitag ernst, wenn sich im Qualifying ab 18:30 Uhr entscheidet, wer in die Finals am Samstag ab 18:30 Uhr kommt.
Saalfelden Leogang freut sich auf Weltklasse Action und zahlreiche Besucher in den nächsten 3 Tagen.
Neue Infos von der Freeride Connection: Dario kann am Freitag Morgen nochmals beim Schilliger Holzbretter holen. wir können die Gerüstläden vorort mit der grossen Säge selber! halbieren… darum braucht er noch hilfe damit er das ganze am freitag morgen erledigen kann inkl. bretter im gigeliwald deponieren, ca. 2-3 stunden. Bitte bei Dario melden (da.re@gmx.net, 079 322 25 29)
Am Samstag werden die Bretter dann montiert. Wer also Zeit hat soll sich den Samstag für einen Bau(halb)tag reservieren. Treffpunkt 9:00 beim Trailende.
Infos zu Sponsoren:
Wir freuen uns euch bekannt geben zu dürfen, dass das Boardlocal nun offiziell ein Headsponsor der Freeride Connection ist.
Wer Ideen für weitere Sponsoren hat, kann sich für die Anforderung der Sponsorenmappe gerne bei mir melden. Für alle die bereits einmal eine SponsorenMappe jemandem abgegeben haben und noch keine Antwort erhalten haben, fragt doch noch einmal nach wie’s ausschaut. Wir brauchen auch kleinere Sponsoren, die uns unterstützen.
Vielen Dank an euch alle für eure tatkräftige Unterstützung!
Im Juli 2011 präsentiert Freeride Entertainment die Highlights aus über 10 Jahren New World Disorder in einem „Best of“ Film.
Jeder von uns hat schon viele Mountainbike Filme gesehen und wurde oft von ihnen beeinflusst. Neben den Kranked-Reihen aus den Neunzigern, waren vorallem die NWD-Filme richtungsweisend. Eine ganze Generation hat die angehenden Profis gebannt auf der Flimmerkiste verfolgt und staunte über die massive Entwicklung des Sports. Viele Meilensteine des Mountainbike Freeride Sports wurden in den NWD Streifen gesetzt. Man erinnere sich an den riesigen Marzocchi-Truck-Gap von Wade Simmons oder die halsbrecherischen Stürze von Josh Bender.
„NWD – Greatest Hits“ ist jedoch nicht ein schnöder Zusammenschnitt ihrer Highlights, wie man das ja von Best-of-Alben aus der Musikszene kennt, sondern eine Auswahl der Fahrer selbst, mit neuen Interviews und Rückblicken. Der Trailer macht auf jeden Fall Lust auf mehr:
Endlich wieder mal ein NWD Film auf den man sich freuen kann!
STAY TUNED
Grenchen (Schweiz), 6. Juni 2011 – Der Schweizer Roger Rinderknecht konnte am 4.Juni den zweiten Stop des UCI 4 X World Cups in Fort William (SCO) für sich entscheiden. Trotz eines holprigen Starts ins Rennwochenende konnte der BMC Fahrer am Ende als glücklicher Sieger den Track verlassen und steht nun somit im Gesamtranking auf Platz 2. Dank harter Vorbereitungen und intensivem Training über die Wintermonate steht einer vielversprechenden Saison somit nichts mehr im Wege. Zu sehen gibt es den Lauf als Replay hier: www.freecaster.tv/mountainbike/1014859/replay-uci-world-cup-2011-4x-2-fort-william-gbr
Zu Anfang noch schien es, als ob 2011 der Wurm drin steckte – nach einem mäßigen Start beim ersten World Cup Rennen in Pietermaritzburg (RSA) folgte dann in der Trainingsvorbereitung auf Stop Nummer zwei noch ein Sturz auf den Kopf. Auch das Training am Donnerstag auf der herausfordernden Strecke in Fort William hatte für den Schweizer noch eine Überraschung parat. Ein heftiger Sturz ließ ihn erstmal einen Zwischenstop im Krankenhaus einlegen. Nachdem das Röntgenbild jedoch glücklicherweise keine Brüche aufzeigte, bereitete sich der BMC Fahrer mit voller Kraft und vielen kleinen Blessuren auf das Qualifying vor. „Ich hatte ziemliche Schmerzen, so dass ich kaum laufen konnte und entschied mich daher die Qualifikation im Schongang zu absolvieren”, so der Schweizer im Rückblick. Für ihn hieß das Resultat dann auch nur Platz 16. Keine optimale Ausgangsposition, da somit schon Jared Graves (AUS) im Achterfinale auf ihn wartete. Rinderknecht und Graves entschieden dieses jedoch beide für sich und trafen somit im Viertelfinale auf Johannes Fischbach (GER) und Michal Marosi (CZE).
Aber auch hier waren es die beiden Favoriten Rinderknecht und Graves, die die anderen beiden Fahrer auf der in diesem Jahr eher untypisch für Fort William trockenen Strecke hinter sich ließen. Im Halbfinale konnte Roger dann seine starke Form noch einmal unter Beweis stellen. Vom Start kam der Schweizer kam als Dritter vor Romain Saladini (FRA) weg, vor Rinderknecht kämpften Tomas Slavik und Jared Graves. In der zweiten Kurve überholte Roger mit einem cleveren außen-nach-innen Kurvenmanöver Graves und ließ sich von der zweiten Position hinter Slavik nicht mehr wegstoßen.
Die letzten vier Fahrer, die sich am Gate fürs Finale aufstellten, waren somit Tomas Slavik, Roger Rinderknecht, sein Landsmann David Graf (SUI) und Joost Wichman (NED). Wie so oft im 4X war auch diese schottische Version ein unberechenbares Finale. Joost Wichman holte sich den Hole-Shot vor Rinderknecht, Graf und Slavik. Doch im Rock Garden überschlug sich dann Wichman und Roger zog vorbei auf Position eins. Wichman‘s Bike brachte auch noch Tomas Slavik zu Fall. Roger ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und gewann Fort William vor seinem Schweizer Kollegen David Graf. Auf drei und vier folgten Tomas Slavik und Joost Wichman.
Roger freute sich sehr über den ersten Platz, denn neben ihm reihte sich sein Nachbar Graf ein: “Noch in Pietermaritzburg waren wir aneinander geraten, damals mit dem besseren Ende für David. Das ist schon speziell, denn wir sind Nachbarn und sogar zusammen angereist. Alles in allem ist es ein toller Sieg, der mir viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen gibt. Ich freue mich schon auf den nächsten Stop in Leogang. Im Vergleich zum Vorjahr habe ich vor, mich hier zu steigern. Mal sehen, was drin ist“, so Rinderknecht.
Ein riesiges Starterfeld mit 308 Bikern aus 14 Nationen machte den 5. Zau[:ber:]g Downhill am 28. und 29. Mai 2011, welcher im Form der Österreichischen und erstmals der Ungarischen Staatsmeisterschaft im Bikepark Zau[:ber:]g Semmering ausgetragen wurde zum absoluten Event Highlight! Markus Pekoll und Petra Bernhard holen sich den Österreichischen Staatsmeister Titel.
Die insgesamt 308 gestarteten Teilnehmer sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord bei Österreichischen Mountainbike Downhill Rennen. In den verschiedenen Wertungskategorien, angefangen von den jüngsten in der U17, über die Profis in der Elite bis hin zu den Hobby Fahrern in der Funclass, wurde um jede Hundertstel Sekunde gefightet. Die permanente Downhill Strecke im Bikepark Zau[:ber:]g Semmering bot für das Rennen perfekte Bedingungen, wurde sie doch mit zusätzlichen Schwierigkeiten ausgestattet und forderte den Fahrern von offenen Wiesenkurven über Wurzel-, Stein- und Speedpassagen sogar einen bis zu 15m weiten Sprung über eine Straße ab.
Wertung Österreichische Staatsmeisterschaft
Bei den schnellsten Österreichern zählten vor dem Rennen vier Rider zu den heißesten Titelanwärtern, doch wer schlussendlich die Nase vorne haben wird und sich den größten Teil des mit rund € 3000,- dotierten Rennens holen sollte, war noch offen. Der Schladminger Markus Pekoll vom MS Evil Racing Team bewies mit dem schnellsten Lauf des Tages, in 3:20:51 seine starke Form und wurde der würdige Österreichische Staatsmeister. Auf Platz zwei folgt ihm der Alpine Commencal Teamfahrer aus Mödling Boris Tetzlaff, gefolgt von seinem Teamkollegen dem Steirer Mathias Haas.
Bei den Damen der Elite Wertung setzte sich die klare Favoritin Petra Bernhard vom Alpine Commencal Team mit rund14 Sekunden Vorsprung klar durch und holte sich den insgesamt 6 Staatsmeistertitel vor ihrer Teamkollegin Helene Valerie Fruhwirth und Elke Rabeder. Bei den erfahrenen Herren der Masters Kategorie setze sich Peter Deppner deutlich vor Mario Arn und Werner Jessner durch und gewann den Staatsmeister Titel. Die Junioren Kategorie gewann David Trummer, vor Alexander Kurz und Kevin Frisch. Bei den jüngsten in der Kategorie U17 fuhr Pascal Engel auf Platz 1, gefolgt von Stefan Strohmayer und Marcus Allacher. Als Belohnung erhielten die Platzieren einen Geldscheck, Pokale sowie Sachpreise von den Veranstaltern, dem Bikepark Zau[:ber:]g Semmering. Vom Österreichischen Radsport Verband erhielten die Erstplatzierten das Staatsmeister-Trikot in den Österreichischen Farben sowie für Markus Pekoll in der Elite Herren Kategorie ein Handy inkl. 1-jähriger Grundgebühren Befreiung von Red Bull Mobile!
Wertung 5. Zau[:ber:]g Downhill
In der für alle Nationen offenen Wertung des 5. Zau[:ber:]g Downhills nahmen zahlreiche internationale Top-Stars, allen voran das UCI Downhill Worldcup Team MS Evil Racing teil.
Der Favorit des MS Evil Racing Teams, Markus Pekoll setzte sich schließlich auch erwartungsgemäß in der Elite Kategorie durch und gewann vor dem Zeitplatzierten Boris Tetzlaff sowie dem Neusseländer Brook MacDonald ebenfalls vom MS Evil Racing Team. Bei den Damen gewann Petra Bernhard vor Helene Valerie Fruhwirth und Jana Bártová aus Tschechien.
Die ambitionierten Hobby Fahrer der Funclass Kategorie schenkten sich ebenso wenig wie die Profis und zeigten dem zahlreich angereisten und begeisterten Publikum eine spannende Show. Der bekannte Motocrosser Michi Staufer, welcher dieses Jahr ohne UCI Lizenz an den Start ging, legte die beste Performance ab und gewann vor Erich Wieland gefolgt von Sebastian Moser. Die Damen der Funclass Kategorie ließen sich von ihren männlichen Kollegen nicht beeindrucken und gaben ebenfalls richtig Gas! Schließlich gewann die Österreicherin Carina Zöchbauer vor der Tschechin Lucie Zaklasnikova und Claudia Stark.
Die Junioren Kategorie entschied der Pole Slawomir Kukasik für sich, gefolgt von David Trummer und Alexander Kurz. Die U17 Kategorie mit den jüngsten Teilnehmer im Starterfeld gewann Máté Ettingshausen (HUN) vor Pascal Engel und Simon Szoke. Bei den routinierten Masters gewann der Tscheche Petr Tlustos rund 3 Sekunden vor Peter Deppner und Mario Arn.
Wertung Ungarische Staatsmeisterschaft
In diesem Jahr wurden zum ersten Mal in der Geschichte des Mountainbike Downhill Sports in Österreich auch die Ungarische Staatsmeisterschaften im Rahmen des 5. Zau[:ber:]g Downhills ausgetragen. Die Organisatoren aus dem Nachbarland traten mit der Bitte um Austragung der Ungarischen Staatsmeisterschaft an den Bikepark Zau[:ber:]g Semmering heran, um die perfekte Infrastruktur nützen zu dürfen, um auch für die Ungarischen Downhiller eine herausragende Staatsmeisterschaft durchführen zu können.
Den Titel in der Ungarischen Staatsmeisterschaft holte sich in der Elite der Favorit Attila Liszi vor den engsten Verfolgern auf Platz 2 Miklos Kantor und auf Platz 3 Rajmund Lukacs. Neben dem Ungarischen Staatsmeistertrikot gab es ebenfalls Sachpreise für die Platzierten.
Perfektes Jubiläums Rennen
Das kleine Jubiläum mit der Austragung des 5. Zau[:ber:]g Downhills in Form der Österreichischen und Ungarischen Staatsmeisterschaft freute die Organisatoren Markus Merz, Philipp Wiedhofer und Peter Wurzinger des Bikepark Zau[:ber:]g Semmering besonders, gingen Sie doch mit viel Engagement und Herzblut an den Event heran. Organisationsleiter Markus Merz: „Die Teilnehmerzahl spricht für sich; die größte Teilnehmerzahl die jemals bei einer Staatsmeisterschaft in Österreich erzielt wurde. Das zeigt auch deutlich wie der Sport sich allgemein in den letzten Jahren entwickelt hat und sich noch weiter entwickeln wird. Mit dem Austragungsort Bikepark Zau[:ber:]g Semmering hat dieser Sport die perfekte Plattform im Osten Österreichs gefunden. Der Bikepark ist in kürzester Zeit einer der besten Parks in ganz Europa geworden und hat maßgeblich zur Entwicklung des Sports beigetragen. Warum? Weil er sowohl Anfänger bis hin zu Profis mit seinem Streckenangebot bedient. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Event, den weltweit einzigartigen 5. 24 Stunden Downhill von 6. bis 7. August 2011.
Heute ist es endlich soweit. Die besten Fahrer aus Deutschland und der ganzen Welt reisen ins beschauliche Winterberg, um vier Tage lang auf den Mountainbike Gravity Events Gas zu geben.
Bereits in den letzten Jahren strömten viele der Top Fahrer aus Downhill, 4Cross, Slopestyle und Enduro in die Idylle des Sauerlands, um gemeinsam mit den Besuchern ein unvergessliches Wochenende zu verbringen. In der 5. Auflage des deutschen Klassikers wird wieder eine Schippe drauf gesetzt.
Aufhänger und Highlight des iXS Dirt Masters 2011 ist der SKS Slopestyle, der für den Gewinner eine von insgesamt nur 5 Wildcards weltweit für den Red Bull District Ride am 10. September bereithält. Neben lauschigem Flutlichtpanorama ist es vor allem der Silber-Status des Events bei der FMB World Tour, der die Fahrer nach Winterberg zieht. Die fetten Punkte werden sich nur wenige Fahrer entgehen lassen. Bei der Punkteverteilung wird Martin Söderström definitiv ein Wörtchen mit reden. Als einer der besten Fahrer Europas hat er große Chancen Chancen auf den Sieg beim SKS Slopestyle. Darüber hinaus versucht der Schwede die Downhill und 4Cross Rennen aufzumischen. Damit ist er der erste und einzige der in drei verschiedenen Katagorien an den Start gehen wird. Außerdem kann sich der Gewinner eine von insgesamt nur 5 Wildcards für den Red Bull District Ride sichern.
Auch die deutsche Elite wird sich auf dem iXS Dirt Masters blicken lassen. Allen voran werden die mehrfachen deutschen Meister Markus Klausmann und Antje Kramer versuchen, sich gegen den Nachwuchs durchzusetzen und für spannende Rennen zu sorgen. Doch auch die internationalen Top Atheten werden sich nach Winterberg begeben. Mit dabei sind die Freeride Pioniere Ryan Berrecloth, Richie Schley und Hans Rey sowie Logan Binggeli. Besonders freuen sich die Veranstalter darüber, dass Brian Lopes dem beschaulichen Sauerland einen Besuch abstattet und beim Sram X0 Enduro an den Start geht. Für die insgesamt 300 Starter ist das Rennen ein besondere Herausforderung neben einer Freeride Legende wie Brian Lopes sich die Anstiege herauf zu pedalieren.
Abends wird wird die Festivalstimmung auf die Vans Music Stage verlagert und weiter mit Dreck geschleudert. Bei der FMX Show powered by Suzuki wird die Upforce Crew um Busty Wolter, Fabian Bauersachs, Kai Haase und Dennis Garhammer eure Augen mit einer spekatakulären Stunt Show verwöhnen – alles vor dem Sound von Social Distrust, Findus und 4Backwoods.
Auf der neu designten Dirt Masters Homepage (www.dirtmasters-festival.de) könnt ihr nach Infos und Bildern stöbern. Dort findet ihr auch den Livestream vom neuen Extremsport Channel “Big Air TV” (www.bigair.tv), der euch mit bewegten Bilder von den Rennen und Contests beglücken wird. Direkt vor Ort zu sein ist zwar schöner, aber wer es gar nicht schafft nach Winterberg zu reisen, dem wird die Festivaltmosphäre direkt ins Wohnzimmer gebeamt..
Der Eintritt zum Festivalgelände, zur Vans Music Stage sowie zu allen Veranstaltungen ist frei.
Die MTB Freeride Connection und ihr grosses Projekt „Gigeliwald“ solltest du ja inzwischen kennengelernt haben. Wenn nicht, kannst du dich in folgenden Artikeln darüber informieren: 183 Stunden im Gigeliwald und Freeride in Luzern
Auch dieses Weekend wird am Samstag am Luzerner Gütsch gebaut. Diesmal geht der Verein auf den sprichwörtlichen Holzweg, rein bildlich gesprochen natürlich. Die diversen Brücken und Tables müssen mit Holzbrettern gefüllt werden. Das Material hat die Freeride Connection natürlich wieder im Vorfeld besorgt. Ihr müsst nun lediglich euren Hammer und ein paar Nägel mitschleppen und loslegen.
Samstag, 28. Mai 2011, 9.00 Uhr beim Trailende
Wir freuen uns auf ein zahlreiches erscheinen! Zum Biken ist das Wetter ja sowieso nicht optimal.
Auch 2025 ist dieser Beitrag noch Goldwert und ich danke Euch allen für die nützlichen Informationen, denn sie haben enttäuschte…