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Saalfelden Leogang, Österreich, 2. September 2012 – Am heutigen Tag wurden in Leogang die neuen Downhill-Weltmeister gekürt. In der Men Elite Klasse stand der Südafrikaner Greg Minnaar am Ende ganz oben auf dem Podium, gefolgt von Gee Atherton (GBR) und dem Kanadier Steve Smith. Bei der Damen Elite heißt die Überraschungssiegerin Morgane Charre aus Frankreich, die mit einem sensationellen Lauf die Top-Favoritin Ragot und die Britin Manon Carpenter hinter sich lassen konnte. Platz vier ging an Floriane Pugin gefolgt von Rachel Atherton.

Bei besten Wetterbedingungen fielen am heutigen Sonntag die Entscheidungen im Downhill – der Königsdisziplin der Mountainbiker. Bei den Männern traten insgesamt 116 Fahrer im Finale an, sowie 33 Starter bei den Damen, die den über 12.000 Zuschauern großen Mountainbike-Sport präsentierten. In der Männer-Entscheidung kam am Ende Mitfavorit Greg Minnaar aus Südafrika am besten mit der extrem anspruchsvollen Speedster-Strecke im Bikepark Leogang zurecht. Gespickt mit Wurzelpassagen, bis zu 20 Meter Sprüngen und jeder Menge enger Kehren, rasten die besten Downhiller der Welt in Hochgeschwindigkeit dem Ziel entgegen.

Greg Minnaar fliegt mit einer halben Sekunde Vorsprung über die Ziellinie und holt sich seinen zweiten Weltmeistertitel

Zwischenzeitlich konnte es sich der Brite Sam Dale (am Ende Rang 12) für relativ lange Zeit auf dem Hotseat bequem machen, als aber die Top Ten der Startliste auf die Strecke ging, kam Bewegung in den Siegersitz und die Plätze dort wurden ziemlich schnell getauscht. Der Trainings-Schnellste Mick Hannah (AUS) fuhr ein absolut sauberes Rennen und setzte sich auf Platz eins, dann kam jedoch das Spitzentrio Atherton, Minnaar und Gwin.

Aaron Gwin der als letzter fuhr, war bereits kurz nach dem ersten Timesplit aufgrund von technischen Problemen an seinem Bike aus dem Rennen, obwohl er das Rennen noch als 83. beendete. Entsprechend groß war die Enttäuschung auf US-amerikanischer Seite. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Titel in der Königsdisziplin der WM-Entscheidungen an Greg Minnaar gehen würde.

Greg Minnaar – Der verdiente Sieger. Gee Atherton (links)hatte einen Hammerlauf und hätte es beinahe geschafft.

Gee Atherton kam die 524 Höhenmeter in Leogang fehlerfrei herunter, durfte es sich jedoch nur für ein paar Minuten auf dem Hotseat bequem machen, bis ihn Minnaar ablöste. Der 30-Jährige kam beeindruckend geschmeidig durch die technisch extrem schwierige Wurzelpassage und meisterte auch die steinigen Abschnitte auf der Strecke, die im Vergleich zu den Vortagen um einiges trockener und damit auch sehr viel schneller war. Der Südafrikaner beschrieb wie folgt seine ersten Momente als Weltmeister: “Ich habe 9 Jahre auf diesen Titel gewartet! In der Zwischenzeit hatte ich ja einige Bronze-Medaillen gewonnen. Jetzt bin ich endlich dort gelandet, wo ich die letzten 10 Jahre hinwollte. Hat sich wirklich ausgezeichnet, dass ich in dieser Saison bereits in Leogang trainiert habe.“

Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch der Auftritt von Downhill-Legende Steve Peat (GBR), der bereits seine 20. WM in Folge bestritt, eine Leistung, die ihm so schnell keiner nachmachen wird. Hollywood-Schauspieler würde dafür wohl einen Oscar für ihr Lebenswerk bekommen, Peat sicherlich die Aufnahme in die Mountainbike Hall of Fame. Nach einem unglücklichen Sturz, war er nach guter erster Zwischenzeit allerdings schon bald aus dem Titelrennen.

Unter dem frenetischen Applaus der österreichischen Zuschauer, konnte sich ihr Landsmann Markus Pekoll die erste WM Top-Ten-Platzierung seiner Karriere sichern (Rang 9).

Hier die Top Ten der Men Elite Downhill Weltmeisterschaft 2012:
1. Minaar, Greg (RSA), 3:21.790
2. Atherthon, Gee (GBR), 3:22.371
3. Smith, Steve (CAN), 3:23.004
4. Hannah, Michael (AUS), 3:23.930
5. Hill, Samuel (AUS), 3:25.196
6. Spagnolo, Damien (FRA), 3:25.649
7. Payet, Florent (FRA), 3:26.017
8. Macdonald, Brook (NZL), 3:26.651
9. Pekoll, Markus (AUT), 3:27.564
10. Gutierrez Villegas, Marcelo (COL), 3:27.854

Das Women Elite Finale wurde von den Französinnen dominiert. Morgane Charre fuhr wohl das Rennen ihres Lebens. Nachdem der Hotseat für lange Zeit von dem Kanadischen Trio Gatto, Brown und Miller belegt war, setzte sich die neue Downhill-Weltmeisterin als acht-letzte Fahrerin auf Platz eins fest und ließ sich auch nicht mehr verdrängen. Besonders im unteren Teil der Strecke, nach dem zweiten Timesplit, fuhr sie wahrhaft weltmeisterlich: „Ich bin einfach nur gefahren und gefahren, es war unglaublich anstrengend aber ich habe eine fast perfekte Line getroffen. Ich kann es noch gar nicht glauben“, kommentierte die Französin, die am kommenden Donnerstag ihren 22. Geburtstag feiert und sich mit dem Weltmeistertitel das wohl schönste Geschenk schon im Vornherein gemacht hat.

Für Vorjahresweltmeisterin Emmeline Ragot sah es lange Zeit nach einer Titelverteidigung aus, nach dem ersten Timesplit war sie noch Führende, allerdings konnte auch sie das Meisterstück von Charre im unteren Abschnitt der 2,6 Kilometer langen Strecke nicht unterbieten. Mit etwa 1 Sekunde Rückstand freute sie sich aber dennoch über den Vize-Weltmeistertitel. Nur Zehntelsekunden dahinter fuhr sich die Britin Manon Carpenter mit einemebenfalls fehlerfreien Lauf noch auf das Podium.

Ihre Landsfrau, die Weltcup-Gesamtführende Rachel Atherton wurde von vielen im Vorfeld als heißeste Titelanwärterin gehandelt. Aufgrund einer Rückenverletzung konnte sie leider nicht an ihre Top Ergebnisse aus den Weltcuprennen anknüpfen. Somit musste sie sich enttäuscht mit einem fünften Platz begnügen. Sie kam deutlich hinter Floriane Pugin, die nach dem ersten Timesplit noch auf Podiumskurs war und am Ende als dritte Französin unter die Top Five kam.

Morgane Charre hatte einen sensationellen Lauf und war zu dem Zeitpunkt 10 Sekunden vor allen anderen. Nicht mal die schnellsten Damen konnten sie noch einholen…

Hier die Top-Ten der Women Elite Downhill Weltmeisterschaft 2012:

Charre, Morgane (FRA), 3:50.654
Ragot Emmeline (FRA), 3:51.852
Carpenter, Manon (GBR), 3:52.144
Pugin Floriane (FRA), 3:52.271
Atherton, Rachel (GBR), 3:56.548
Gatto, Micayla (CAN), 4:00,191
Brown, Casey (CAN), 4:00.265
Ruchti Miriam (SUI), 4:03.212
Buchar, Claire (CAN), 4:04.574
Moseley, Tracy (GBR), 4:04.799

Bei den Junioren sicherte sich ebenfalls ein Franzose den Titel: Top-Favorit Loic Bruni fuhr wie erwartet den schnellsten Run, mit über 3 Sekunden Vorsprung verdrängte er  Richard Rude aus den USA und Connor Fearon aus Australien. Bei den Juniorinnen siegte die Kanadierin Holly Feniak vor Tahnee Seagrave aus Großbritannien und der Australierin Danielle Beecroft.

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Montag, geht es dann ab Dienstag in Saalfelden weiter, wo bis zum Donnerstag die Trialswettkämpfe im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Am kommenden Wochende finden die Entscheidungen im Cross-Country und Cross-Country Eliminator statt.

Die Veranstalter, Partner und die UCI freut sich auf einen spektakulären zweiten Teil der Weltmeisterschaften und baut weiter auf die tolle Unterstützung der Fans vor Ort!

Weitere Infos zur UCI Mountain Bike & Trials WM Ablauf gibt es auf: www.saalfeldenleogang2012.com

Wer das Rennen verpasst hat, kann es sich einfach nochmal bei Red Bull anschauen: http://bcove.me/7ax3zpng

Ein paar Eindrücke unseres  Besuchs auf der Eurobike 2012 – von Jan Kiefer & Lisa Möller.

Top & Flop

Highlight ist Specialized 2013 : Das Troy Lee Designs Stumpjumper Evo Carbon Limited Edition – sieht in echt noch viel besser aus.

Das Specialized Demo Carbon gibt’s natürlich auch in der Troy Lee Edition.

Unsere persönliche Schande der Eurobike – ein absolutes No-Go: German Answer E-Fighter Elektrofully

Bikes und Rahmen

650B ist überall – hier das Ibis Mojo HD

Alutech zeigt moderne Bikes – der Downhiller Sennes

GT Fury aus Aluminium

Liteville 601 Mk2 mit Detailänderungen und Vivid Air

Liteville 601 Mk2 mit Detailänderungen und Vivid Air

Man mag es oder nicht – Morpheus zeigt einen Carbon Downhiller mit werkzeugloser Verstellung (hier noch ein Prototyp)

Morpheus Loki – wenig Federweg und bergaborientierte Geometrie. In dieser Klasse gibt es weiterhin nur sehr wenige Bikes auf dem Markt.

Mondraker – mir fehlen die Worte.

Mondraker’s „Forward Geometry“ – ob das was wird?

Das neue Banshee Rune, der kleine Bruder Spitfire wurde nicht präsentiert.

Canyon Torque FRX (in der Schweiz „Pure Cycling„) – beste Parts für wenig Geld

Der neue Scott Gambler ist in drei Ausstattungsvarianten verfügbar

Torpado – Italien kopiert Spanien – ziemlich dreiste Kopie am Mittelmeer.

Aber auch Taiwan kopiert Amerika

Hightech probegefahren

Das  Piniongetriebe mit 18 Gängen in der Box – wir haben es probegefahren. Der erste Eindruck – unheimlich viele Gänge und das Schalten ist etwas gewöhnungsbedürftig, die Funktion jedoch gut. Wird das in der Praxis so bleiben?

Nicolai Fully mit Pinionantrieb

Ebenfalls ausprobiert – die elektronische Rennradschaltung Di2 von Shimano. Erinnert mich an alte Modellbauzeiten, wenn die Schaltung vom Servomotor bewegt wird. Gewöhnungsbedürftig aber funktioniert. Mir persönlich fehlte das „Klack“ einer klassischen Schaltung…

 

Strasse und Style

Bambus als Rahmenwerkstoff

 

Cielo – Räder mit Stil

 

Kona – Ist da ein Skateboard dabei?

 

Italian Style

Schnelle Race BMX bei GT

Van Nicholas Titan Rennrad

Im Freigelände

Der perfekte Anlieger im Freigelände als Vorlage…

… und zum Nachbauen gibt’s den Pumptrackbaukasten von Bikeparcitect

Gabeln

Upsidedown Prototyp von X-Fusion. Im Inneren steckt Technologie von Verstellsattelstützen zum Erhöhen der Steifigkeit der Upside-Downgabel. Unter 2 kg – stimmt das Gewicht? Wir sind gespannt, ob diese Gabel in Serie gehen wird.

Neue Freeridegabel Slant von X-Fusion – Vielversprechend.

Rockshox präsentiert bewährte Gabeln.

Ob Marzocchi damit das Kundenvertrauen zurückgewinnt?

Laufräder

Auch für DH gibt es nun Carbonräder von ENVE

 

Extrem breit, stabil und trotzdem leicht – Syntace

 

Wenig neues bei der Bereifung – vor allem neue Grössen für 650B und 29er. Unsere Wahl fällt sowieso auf Maxxis.

Schutzbekleidung 

Der First Class Carbonhelm von Bell hat ausserdem eine eingebaute Kamerabefestigung. Ausserdem gibt es eine Aaron Gwin Signature Version.

 

Auch Bell’s Freeridehelm ist für die Kamera vorbereitet.

Hat Cratoni hier Darth Vader verpflichtet?

Ein weiterer Hersteller von Firstclass Carbonhelmen ist auf dem europäischen Markt verfügbar: Kabuto überzeugt mit Details. (Vertrieb in der CH via Indiansummer.)

 

Für die Kinder gibt’s tierische Helme irgendwo aus Taiwan.

IXS zeigt eine modulare Protektorenjacke: Arm- und Schulterschutz kann abgenommen werden. Ausserdem ist sie Leatt-kompatibel.

Sonstiges

EVOC überzeugt – die unserer Meinung nach bereits besten Bikerucksäcke wurden noch an vielen Details verbessert. Super Arbeit EVOC!

Local Outerwear – Das kleine Label aus Freiburg zeigt eine stylische Kollektion.

Wölvhammer – Nun gibt es spezielle Schuhe für’s Winterbiken.

Irgendjemand hat seine Klamottenkommode mitgebracht…

Wir hätten nicht gedacht, dass man Werkzeug so stylisch gstalten kann – Lezyne

K-Edge zeigt stabile Gopro Mounts.

Letzter Check…

Kurzer Farbcheck – Flowzone (Jan) & NS Bikes – passt!

… nächster Farbcheck: Flowzone (Lisa) & Transition Bikes – passt!

 

Livigno (ITA), 28. August 2012 – Hans Rey und Danny MacAskill sind vielbeschäftigte Männer – das ganze Jahr über. Bei besonderen Anlässen wie etwa der Eurobike artet das Ganze auch gerne mal in richtigen Stress aus: Signing Session hier, Sponsorentermine da. Ein paar Tage der Entspannung hat man sich da schon mal verdient.
Genau das hat sich Trial-Pionier „No Way“-Rey auch gedacht und kurzerhand YouTube-Phänomen Danny MacAskill in seine zweite italienische Heimat Livigno geladen.

Hans Rey und Danny MacAskill auf Abwegen in Schottland

Der wohl bekannteste Trial-Athlet unserer Zeit, der Schotte Danny MacAskill und Hans Rey, lebende Trial-Legende, schon seit Jahren auf den Trails des Mountainbike Resorts Livigno im Alta Valtelina unterwegs, verbindet eine Freundschaft die auf einigen gemeinsamen Bikeabenteuern und großem gegenseitigem Respekt gründet: „Ich bin mit Danny und Steve Peat vor ein paar Jahren schon in den schottischen Highlands und der Isle of Skye gefahren und es hat riesig Spaß gemacht. Danny ist nämlich nicht nur ein außergewöhnlicher Trial-Fahrer, sondern auch ein hervorragender Freerider. Als Revanche auf seine damalige Einladung wollte ich ihm jetzt mal meine „zweite Heimat“ hier in Livigno zeigen. Ich denke, da wird er sich wohl fühlen auf den Trails“, erklärt Hans Rey sein Vorhaben.

Nach einer langen und anstrengenden Saison und dem komprimierten Messetrubel auf der Eurobike in Friedrichshafen gönnen sich die beiden ein paar Tage der Entspannung und natürlich des Bikens in „little Tibet“, wie Livigno auch gerne genannt wird.

Se Glasfaser of Trial und der junge Spunt in seinen Fussstapfen

Man könnte es schon fast als unverantwortlich bezeichnen, einen gemeinsamen Bike-Trip der beiden nicht zu dokumentieren. Das wird zum Glück auch nicht passieren und die beiden haben wohl doch nicht so ganz ihre Ruhe. Aber als hartgesottene Profis sind sie ja Kameras um sich herum gewohnt und werden uns sicher bald an ihrem Mountainbike-Abenteuer auf dem enorm vielfältigen Streckennetz in und um Livigno teilhaben lassen. Danny zu dem bevorstehenden Trip nach Livigno: „Als ich von Hans’ Einladung gehört habe, war die Antwort sofort ja! Ein Trip mit Hans ist für mich eine große Ehre, er gehört schließlich zu den absoluten Helden meiner Kindheit und Jugend. Von Livigno habe ich schon viel gehört, und Hans wird mir sicher die schönsten Trails dieser Region zeigen!“

Also, freut euch auf den nächsten Danny/Hans-Clip, to come out soon!

Hans Rey’s Besuch vor 2 Jahren auf der Isle of Skye

Hans Peaty MacAskill Highlands from ResetFilms.co.uk on Vimeo.

In Engelberg soll es scheinbar eine Bikestrecke geben… hatten wir gehört.

Tatsächlich ist es nicht nur eine, sondern 3 Strecken (plus eine Devilbike Strecke), wie uns die Webseite nach kurzer Recherche verriet. Wir denken uns, das kann man ja mal ausprobieren und sind spontan vor Ort, haben eine Liftkarte gekauft und schon in der Gondel zum Trübsee. Nach einer kurzen Tretpassage, mit Blick auf ein paar Pedalo fahrende indische Touristen auf dem Trübsee, kommen wir zur Sesselbahn Jochpass. Da scheint man nur so halb auf Biker vorbereitet zu sein, der Bikeverlad ist noch etwas unflüssig, aber die Liftjungs sind nett und es funktioniert. Aus dem Lift sehen wir den Biketrail, an dessen Entwässerung noch gearbeitet wird… wir sind gespannt, was uns hier erwartet.

Engelberg Trail Downhill Freeride Trudy

Biketrail Engstlenalp

Am Jochpass angekommen erwartet uns der Biketrail zur Engstlenalp. Dieser speziell für Biker gekennzeichnete Weg schlängelt sich durch flowiges alpines Gelände. Wegauflage ist meist feiner Schotter, garniert mit Kuhfladen. Es ist ein gemässigter Trail, der kein hohes Fahrkönnen abverlangt. Am Rand tummeln sich Murmeltiere, die zu unserem Erstaunen noch nicht mal scheu sind.
Unterwegs kommen uns ein paar Wandererinnen entgegen – leider sind die Schilder am Traileinstieg und -ende nur auf Deutsch – schwer verständlich, angesichts der Zahl internationaler Touristen in Engelberg. Unten angekommen steht fest – dieser Trail ist nett, aber bikerisch nichts Besonderes. Im Lift (nach dem Kontakt mit einem etwas knarzigen Liftler) sieht der für Biker gesperrte Wanderweg verlockender aus. Hm, vielleicht sollte das der Biketrail sein.

Trudy Trail

Nun wartet der Trudy Trail auf uns. Hier wird unten noch gebaut, oben ist er jedoch fahrbar. Wir fahren los und fühlen uns wohler. Es ist ein alpiner Trail mit ein paar Stufen und Felsen, der sich gut in die Landschaft integriert. Hier geht es deutlich mehr zur Sache, als runter zur Engstlenalp. Trotz der eher einheitlichen Landschaft, ist die Strecke doch abwechslungsreich, auch mal ruppig. Federweg hilft. Hier und da flowige Anlieger, ab und an engere Kurven, zwischendurch ein paar kleinere Sprünge und technischere Stücke. In den meisten Parks wäre das eine rote Strecke oder einfach ein Freeridetrail – leider können wir aufgrund der Trailbauarbeiten unten nur den oberen Teil fahren. Unten weichen wir auf die Devilbike (Trottinett) Strecke aus. Doch wir erkennen – Trudy macht Spass.
Engelberg Downhill Freeride Trudy Bike Mountainbike
Nach dem leckeren Militärkäsebrot am Bärghuis Jochpass, treffen wir dort die Trailbauer von Trudy und wechseln ein paar Worte. Sie seien noch nicht fertig und es sei noch zu weich und müsste erst verfestigt werden. Aber bald könne man auch unten fahren… Weiterhin planen sie noch mehr, eine einfachere Strecke bauen (bzw. den Trottinettweg verbessern) und dann vielleicht noch ein schwarzer Downhill. Da sind wir ja mal gespannt…
Auf dem Weg nach Engelberg schauen wir noch bei den North Shores der Gerschnialp vorbei. Da ist viel Holz verbaut, für Liebhaber von Holzgaps und Drops ist da auf jeden Fall was dabei – für uns weniger, wir staunen und fahren drum herum. Wir lieben halt eher den Flow und weniger die krassen Sachen.
Unten angekommen ist der Eindruck von Engelberg besser als erwartet und wir haben das Gefühl, dass etwas geht in Engelberg. Ausser uns, waren zwar nur zwei Tourenbiker und die Trailbauer da, aber es war Freitag und von den Bikestrecken in Engelberg wissen wohl noch wenige und der Preis des Lifttickets ist doch recht hoch. Aber wenn die Akzeptanz der Strecken steigt, dann gibt es ja vielleicht doch mal einen Bikepark in der Zentralschweiz. Schliesslich haben ja alle Parks klein angefangen…

Red Bull Rampage 2012

Red Bull Rampage Logo - The EvolutionDie Red Bull Rampage ist wieder da!

Am 5.-7. Oktober 2012 wird in Virgin, Utah wieder die Sau rausgelassen. Die besten Rider der Welt stürzen sich die wildesten Lines hinunter. Entweder um sich stylisch in den Dreck zu werfen oder einen begehrten Podestplatz zu ergattern.

Graham Agassiz mit einem wunderschönen Suicide

Hier schon mal der Trailer. Bald gibt’s weitere Infos.

Nachfolgend zwei äusserst sehenswerte Sequenzen von der Red Bull Rampage 2012 mit Darren Berrecloth und Gee Atherton – MIT 1000 Bildern in der Sekunde!

Um auf dem Laufenden zu bleiben, schaust du am besten einfach wieder bei uns vorbei oder folgst Red Bull auf Twitter https://twitter.com/redbull oder Facebook https://www.facebook.com/pages/Red-Bull-Rampage/103698883002147

Die Live Berichterstattung erfolgt dann am 7. Oktober bei www.redbullusa.com/rampage

Europäer erobern Whistler: Thomas Genon gewinnt Red Bull Joyride 2012, Söderström auf 2

Whistler, 21. August 2012: Der 19-jährige Thomas Genon aus Belgien gewinnt mit dem Red Bull Joyride 2012 im Rahmen des legendären Crankworx-Festivals in Whistler (Kanada) das Slopestyle-Event des Jahres. Damit überrascht der Newcomer die Bike-Welt, denn niemand hatte Genon auf der Rechnung. Im harten Kampf verwies er seinen rasoulution Teamkollegen Martin Söderström schließlich auf den 2. Platz. Slopestyle-Routinier Cam McCaul erreichte den 3. Rang.

Martin Söderström 360 Whip (by Frase)

Ein bisschen wirkte es so, als müsse sich Thomas Genon für die mentale Verarbeitung seines spektakulären Sieges beim Red Bull Joyride mehr anstrengen, als für den Run seines Lebens. Die Bilder nach seinem Sieg zeigten ihn etwas fassungslos und auch auf der späteren Pressekonferenz schien er noch außer Atem vor Freude.

Seine Performance, insbesondere in den Finalläufen, hätte kaum besser sein können: In seinen Winner-Run startete er mit einem 360°-xup am Start-Drop, dann Tailwhip am Boner-Log, Backflip-Nohand über den ersten Gap-Jump, gefolgt von einem unglaublich sauberen, optimal getimten Frontflip. Anschließend ließ Genon einen Double-Tailwhip über die Hip sowie einen Tucknohander an der nächsten Hip folgen. Weiter ging es mit einem 360°-xup aus der Fruit Bowl, dem einzigen Backflip auf die Cabin-Box und einem anschließenden, 10 Meter hohen 360°-Drop von dieser Box. Bei der Landung vom Drop explodierte sein Reifen, doch Thomas fuhr souverän ins Ziel und sicherte sich somit den Sieg und den Respekt der Konkurrenz. Mit solch spektakulären Trickkombinationen erhob sich der Belgier am vergangenen Wochenende zum Sieger und machte sich das schönste Geburtstagsgeschenk gleich selbst. Denn: Thomas Genon feiert am heutigen 21. August seinen 19. Geburtstag. Sein enormes Potential bewies der Joyride-Gewinner indes bereits mehrfach – beim Dakine Airstrike in Saalbach und beim 26TRIX-Contest in Leogang hieß der Sieger Thomas Genon.

Der Belgier Thomas Genon springt und whipt sich am Joyride 2012 auf Platz 1

Sein härtester Gegner im Finale des Red Bull Joyride: Der Schwede Martin Söderström, den seine Mitstreiter ebenso wie das Gros der 25.000 Zuschauer auf Platz 1 gesehen hätte. Hätte? Richtig, wäre Söderström nicht bei seinem technisch äußerst anspruchsvollen 360°-Double-Whip am Kicker-Drop des letzten Obstacles gestürzt. Zuvor faszinierte er Publikum und Punktrichter mit Manövern wie seinen hohen, smoothen 360°-Tailwhips oder einem sauberen Flair.

Tarek Rasouli, ehemaliger Freeride-Profi, der mit seinen Kollegen von rasoulution unter anderem Thomas Genon und Martin Söderström managet, kommentiert den Sieg und 2. Platz beim wichtigsten Slopestyle-Contest des Jahres entsprechend euphorisch: „Der Überraschungssieg von Thomas Genon bei diesem Slopestyle-Prestigeevent ist einfach unglaublich! Dieser Erfolg bestätigt sein besonderes Talent. Und mit dem zusätzlichen 2. Platz von Martin sind wir einfach nur überglücklich. Jedoch möchte ich auch die Performance aller Fahrer hervorheben – es war absolut atemberaubend, jeder Athlet setzte alles auf eine Karte und ging an seine Grenzen. Die weltweite Bike Community bekam erneut das hochwertigste LIVE-Entertainment in Form von höchster sportlicher Perfektion zu sehen. Ich wünschte, ich wäre vor Ort gewesen, aber Gott sei Dank gibt es ja die Live-Übertragung!“, so Rasouli.

Thomas Genon beim Backflip auf die Joyride Hütte (by AleDiLullo)

Dem spannungsüberladenen Joyride-Super-Final vorausgegangen waren zahlreiche, glücklicherweise glimpfliche Stürze: Cam Zink und Yannick Granieri kamen ebenso zu Fall wie der als klarer Favorit gehandelte Brandon Semenuk, der das Super-Final der besten acht nicht erreichte. Die Finalläufe der Top 3 des Red Bull Joyride finden sich in Video-Form auf Pinkbike:

Red Bull Joyride – Pinkbike Recap on Pinkbike

Highlight Webclip:

Sowohl der Erfolg von Thomas Genon, der erst seit knapp 3 Monaten bei rasoulution unter Vertrag steht, als auch der 2. Platz von Martin Söderström zeigen, dass rasoulution den richtigen Blick für die Stars von morgen hat. Neben Martin Söderström und Thomas Genon betreut rasoulution auch Andreu Lacondeguy, den Slopestyle-Sieger beim Crankworx 2008, sowie Youtube-Hero Danny MacAskill.

Generelle Updates zu Thomas Genon und Martin Söderström gibt es auf deren jeweiligen Fanpages:

http://www.facebook.com/pages/Thomas-genon/245186952253314

http://www.facebook.com/MartinSoderstromOfficialFanpage

Freeridetours.ch Logo[PM Freeridetours.ch] Wir haben einen weiteren erfolgreichen Sommer hinter uns, in dem wir unseren Kunden diverse Möglichkeiten bieten konnten, in verschiedenen Regionen zu FreeRiden.

Nun möchten wir euch die Möglichkeit bieten, uns „besser“ kennen zu lernen und uns die Möglichkeit bieten, Danke zu sagen. Dazu laden wir alle Interessierten ein, mit uns zu FreeRiden, Grillieren, Diskutieren und einfach Spass zu haben.
1 Fass Bier geht aufs Haus – ein weiteres Fass Bier ist von Flowzone.ch gesponsert.

Wann: Sonntag 02. September 2012 ab 10:00 Uhr

Treffpunkt: Bahnhofstrasse 11, 6056 Sarnen (Siehe http://freeridetours.ch/contact).

Anmeldung: http://doodle.com/uxqt7dv5tf44z8g5

 

Mitnehmen: Bike, Ausrüstung und gute Laune!

Vorhanden: Grill, Bar & Bratwürste

Preis: CHF 10.- pro Person und Run (incl. Guide).

Wir freuen uns auf diese Gelegenheit, die schöne Bikesaison zu zelebrieren und mit euch allen anzustossen.

See you out there…. www.FreeRideTours.ch

Whip WM 2012

Schon seit einigen Jahren einer der legendärsten Events am Crankworx in Whistler, der Whip-Contest. Jedes Jahr hauen die besten Rider die wildesten Tricks und vorallem die absolut schönsten Whips auf den Crabapple Hits raus. Mal ehrlich, richtig schöne Whips sind einfach klasse anzuschauen! Wer kennt schon Danny Harts Beer-Whip nicht?

Aber auch die CC-Racer sind schon auf den Geschmack gekommen, wenn man sich mal Nino Schurters nette Einlage in Val d’Isère anschaut

Entertainment während des Rennens – Nino Schurter in Val d’Isère

Dieses Jahr gaben aber nicht nur die Fahrer Gas, auch die Menge war kaum zu bändigen, aber seht selbst..

VIDEO – 2012 Whip Off World Champs – More Mountain Bike Videos

Das Resultat der inoffiziellen Whip Off World Champs 2012:

1. – Tyler McCaul
2. – Thomas Vanderham
Highest Air – Jamie Goldman
Best Scrub – Ian Morrison

Der Brasilianer Neves trug den Titel letztes Jahr nach Hause mit folgenden stylischen Whips

Whip Off Worlds – More Mountain Bike Videos

 

Der weltweit einzigartige 24 Stunden Downhill „race the night“ ging vom 11. bis 12. August 2012 am Zau[:ber:]g Semmering zum sechsten Mal über die Bühne! 400 Fahrer aus 15 Nationen haben den Zau[:ber:]g Semmering sprichwörtlich zum glühen gebracht und heiße Renn-Action geliefert!

Die 6. Auflage des legendären Mountainbike Downhill Rennens über 24 Stunden im Bikepark Zau[:ber:]g Semmering war das Highlight in der Bikesaison 2012 und für viele nationale und internationale Starter ein Fixpunkt in ihrem Rennkalender! Der 24 Stunden Downhill „race the night“ ist weltweit einzigartig und besticht mit seinem ganz speziellen Flair! Die Biker rasten auf der eigens für diesen Event kreierten und beleuchteten Strecke ins Tal. Das Riding-Level wurde in den letzten Jahren immer weiter gepusht und versprach den Zuschauern bei freiem Eintritt eine heiße Show mit spannender Mountainbikeaction und packenden Zweikämpfen. Die nie endende Rennaction und das umfangreiche und unterhaltsame Rahmenprogramm boten Spaß rund um die Uhr.

Das sechste 24 Stunden Downhill Rennen am Zauberberg – Foto: Bause.at

Genauso einzigartig wie das Rennen waren auch ihre Teilnehmer. Aus 15 Nationen von Deutschland, Italien, Frankreich bis aus Peru reisen die Starter von überall her zum Rennen, angefangen von jungen Downhill Profis bis hin zu 56-Jährigen Amateuren – der 24 Stunden Downhill zieht alle in seinen Bann!
In der Königdisziplin, der Einzelwertung entbrannte in den letzten Jahren ein harter Zweikampf um den Titel. Daniel Tulla aus Innsbruck als auch der Oberösterreicher Martin Strasser konnten bereits jeweils zwei Mal den Sieg feiern. Bei der 6. Auflage heuer gesellt sich ein dritter Favorit zu den beiden – Markus Stöckl, UCI Mountainbike Worldcup Team Besitzer und Speedweltrekord Halter mit 210,4 km/h auf einem Serienbike, gefahren auf einer schneebedeckten Piste – wird wohl auch bei der Vergabe des Titels ein Wörtchen mitreden. Die beeindruckenden sportlichen Leistungen der Einzelstarter erreichten im Jahr 2011 bislang ihr Highlight mit 163 Abfahrten, 430 absolvierten Kilometern und einer reinen Downhillzeit von rund 10 Stunden.

Race-Action garantiert – Rund um die Uhr (Foto: Markus Wagner)

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Live-Band „SYMBIOTIKA“ in der ZauberBAR, sowie 24 Stunden nonstop Dj’s im Slope-Inn direkt an der Strecke. Auch der ARBÖ sorgte mit seinem Tourbus für Action. Der fetzige Sound von der ZauberBAR und die zahlreichen ARBÖ-Doppelliegestühle bilden einen „Chillbereich“ der Extraklasse – für Besucher und Fahrer gleichermaßen. Und wer beim Downhill noch nicht genug Spannung hatte, den packte spätestens nach ein paar Runden im ARBÖ-Formel 1-Simulator das Rennfeeling.

Fotos vom Race the Night 2012

Nur noch wenige Tage, bis die Anthill Crew und Red Bull ihr jüngstes Werk gratis für die Öffentlichkeit zum Download freigeben. Bis dahin locken sie die Biker, welche die Gratis-Premiere verpasst haben und den Film noch nicht in ihrer Sammlung haben mit einzelnen Sequenzen aus dem Film.

Nun sind die Szenen aus British Columbia, Nepal, Utah, Whistler, der Schweiz und den Aptos Post-Office Jam-Sessions gratis online verfügbar.

Nachfolgend sämtliche frei zugänglichen Filmszenen aus Anthills „Strength in Numbers“: