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Four by Three - Athertons LOGODie Athertons hatten in den vergangenen Jahren besonders viel Aufmerksamkeit. Nicht nur durch den Umstand, dass drei Geschwister erfolgreich im Bikezirkus mitmischen, sondern auch durch ihr Atherton Project, welches sie über die Jahre ständig begleitet hat und die Hintergründe zu den Niederlagen und Siegen zeigte.

Letztes Jahr haben die Athertons zu GT Bicycles gewechselt und haben damit auch ihr Projekt umgekrempelt. Die Serie wird ebenfalls vom renomiertem Filmer Clay Porter (http://www.clayporter.com/) produziert, welcher bereits bei einigen MTB-Movies (F1rst, 3 Minute Gaps) und auch beim Atherton Project hinter der Linse stand.

Die Qualität der Filme ist durchwegs hochwertig und auch die Nähe zum Fahrer wurde beibehalten. Alles in Allem ein funktionierendes Konzept, auch wenn die ersten beiden Filme von Four by Three (Ep. 1 Rachel Atherton, Ep. 2 Dan Atherton) etwas flach daher kamen, bietet vorallem die dritte Episode mit Gee Atherton bei der Red Bull Rampage 2012 viele Einblicke hinter die Kulissen und zeigt auch mal den mentalen Stress, den die Athleten durchleben müssen. Der Sturz von Gee ist massiv und es ist beinahe nicht zu glauben, dass er da einfach wieder aufstehen konnte.. aber seht selbst.

Gee Atherton Rampage 2012

Hier der Link zu allen Episoden der ersten Saison Four by Three – Die Athertons by Clay Porter: http://www.redbull.com/en/bike/video-series/1331575781284/athertons-four-by-three

http://www.redbull.com/en/bike/video-series/1331575781284/athertons-four-by-three

Noch vor wenigen Jahren war es kaum denkbar, einen Downhiller unter 20Kg Gewicht zu bringen. Gerüchten zufolge, fährt ein gewisser Peaty beim Worldcup ein Bike, welches unter 15Kg wiegt, das Santa Cruz V10 in Karbon.

Das Santa Cruz V10 ist eines der weitestentwickelten Bikes auf dem Markt und hat eine ganz schön beeindruckende Statistik aufzuweisen.

Santa Cruz V10c - Black 2013

Das Santa Cruz V10 in Zahlen:

• Das erste Karbonbike, welches einen DH Weltcup gewinnen konnte (Maribor 2010)
• 64 UCI DH World Cup Podestplätze
• 14 UCI DH World Cup Siege (Minnaar x 11, Peat x 3)
• 2 UCI DH World Cup Gesamtsiege (Peat 2006, Minnaar 2008)
• Erstes Karbonbike, welches eine Elite DH Weltmeisterschaft gewann (Leogang 2012)
• 2 Elite Weltmeisterschafts Siege (Peat 2009, Minnaar 2012)
• 1 Junior Weltmeisterschafts Sieg (Bryceland 2008)
• 2 Elite Weltmeisterschaft Silbermedaillen (Peat 2008, Minnaar 2009)
• 2 Elite Weltmeisterschaft Bronzemedaillen (Rennie 2006, Minnaar 2010)

Santa Cruz V10c - Black 2013

Weitere Facts zum Santa Cruz V10:

• Komplettes Rahmengewicht: 3.15 Kg (Grösse M mit Rock Shox Vivid air)
• 25.4cm einstellbarer Federweg
• Neue 157mm Einbaubreite
• Neuer Karbonlink mit mehr Steifigkeit
• Direct Mount Schaltwerkbefestigung
• Diskaufnahme und Ausfallende komplett aus Karbon
• 5-jährige Garantie auf den Rahmen
• Lebenslange Garantie auf Hinterbaulager
• Lebenslange Crash-Austausch Garantie

Santa Cruz V10c - Black 2013 - Hinterbau - Ausfallende - Schaltwerk

Der Rahmenpreis in Europa liegt bei ungefähr 4’100 Euro

Farben

SYNDICATE: Karbon Matt mit Rot/Weissen Aufklebern

GELB: Karbon Matt mit Gelb/Grauen Aufklebern

FEDERGABEL: Die Fox 40 wird auf Wunsch (Rahmen und Komplettbike) ebenfalls in diesen Farben geliefert

Santa Cruz V10c - Green / Grün 2013

Lieferbarkeit

Verkaufsstart per sofort, Lieferung ab Januar 2013

Santa Cruz V10c - Black 2013 - Hinterbau

 

Weitere Infos und Details gibt es wie immer auf der offiziellen Webseite: http://www.santacruzbicycles.com/home/

 

Für alle, die noch zu wenig vom Bike gesehen haben, gibt es noch ein kleines feines Video:

The All New Santa Cruz V10c for 2013 from santa cruz bikes on Vimeo.

Santa Cruz V10 – Was steckt drin?

Joe’s Corner – Santa Cruz V10c from santa cruz bikes on Vimeo.

Endlich ist es wieder soweit. Am 22. Dezember 2012 wird die Skipiste auf der Mörlialp mit den Bikes unsicher gemacht. Damit folgt die 8. Ausgabe der Snow Bike Downhill Night auf der Mörlialp.

Snow Bike Downhill Night Mörlialp 2012

Schnee, Matsch, Dunkelheit und Ausdauer: Die Snow Bike Downhiller haben viele Gegner

Was ist Snow Downhill auf der Mörlialp?

Die Teilnehmer fahren mit dem Bike die beleuchtete Skipiste hinunter. Als Orientierung sind einige Tore gesteckt. Eingebaut sind ebenfalls zwei bis drei spektakuläre Sprünge. Die Piste verspricht also auch den Zuschauern und Fans einen interessanten Wettbewerb. Spass und Fun sollen nicht zu kurz kommen. Dafür sorgt bei der Sesselliftbergstation auch die Bully Bar, die zu einem „Mutdrink“ einlädt.

Snow Bike Downhill Night Mörlialp 2012

Schnee auf der Piste ist schon eine Herausforderung – wenns aber auch noch von oben kommt wirds hart.

Strecke

Die Rennstrecke startet bei der Sesselliftbergstation und führt die Skipiste Hale hinunter. Es sind ca. 2 km und 300 Höhenmeter, die mit dem Bike bewältigt werden müssen. In der Piste eingebaut sind zwei bis drei Sprünge.

Snow Bike Downhill Night Mörlialp 2012

Rauf und runter – whole night long

Ausrüstung

Jede Art von Bike ist zugelassen. Keine Spikes montieren. Helm tragen ist obligatorisch.

Zeitmessung

Die Zeitmessung erfolgt mittels Transponder. Die Teilnehmenden haben eine Stunde Zeit die Piste kennenzulernen. Anschliessend beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. In der Zeit von 19.15 bis 21.00 Uhr können sie rauf und runter soviel sie wollen und können. Die schnellste Abfahrt zählt.

Snow Bike Downhill Night Mörlialp 2012

Schneller, höher, weiter – ist hier egal. Hauptsache man hält durch!

Zeitplan

Startnummernausgabe 17.00 – 18.30 Uhr
Training 18.00 – 19.00 Uhr
Rennstart 19.15 – 21.00 Uhr
Rangverkündigung in der Gadä Bar 21.30 Uhr

Startgeld

Online Anmeldung Fr. 70.-. Nachmeldung 80.-
Im Startgeld inbegriffen sind: Nachtskifahrbillet Mörlialp, Starterpackage, Preise für die ersten drei jeder Kategorie.

Alle Infos und die Anmeldeformulare gibt’s auf der offiziellen Website: http://auerpower.ch

 

Angefangen hat es mit einem mündlichen Rennbericht vom iXS Downhill Rennen in Morgins. Jan hatte gerade seinen kleinen Finger gebrochen und war nur zum Fotografieren da. Er sass alleine im Wald und die Biker rasten an ihm vorbei. Die meisten produzierten einen ziemlichen Lärm beim Vorbeifahren, nur ein Bike stach in dieser Hinsicht deutlich aus der Masse: Das Demo von Spezialized. Wie eine Sänfte und praktisch geräuschlos flogen diese Bikes über die Piste.

Diese Aussage machte mich hellhörig. Schon seit dem ersten Demo liebäugle ich mit diesem Bike und habe schon eine ziemliche Menge an Lobeshymnen darüber gehört oder gelesen. Sie gefielen mir jedoch optisch nicht sonderlich. Die ersten Versionen waren noch zu mächtig, klobig und schwer – auch wenn mir jeder Biker versicherte, dass man das auf dem Trail nicht merke. Es sei wendig, leicht zu handhaben und verhalte sich in keinster Weise wie herkömmliche Downhillbikes. Irgendwie gehen solche Aussagen aber etwas an einem vorbei, wenn man nicht selber so ein Bike fährt..

Specialized Demo 8 2013 - Grün (green)

Als ich diesen Sommer nicht mehr allzu glücklich mit meinem auf Downhill gepimpten SX war, machte ich mich auf die Suche nach einigermassen leichten Downhillbikes, welche unter CHF 5000.- erhältlich waren. Mehr lohnte sich in meinem Fall nicht auszugeben, da ich nur wenige Male im Jahr in einem Bikepark oder nur zum Downhillen unterwegs bin.

Das Demo ist nunmal ein günstiges Downhillbike, mit soliden Parts und ausgereifter Technologie. Da die Website von Specialized nicht wirklich bedienerfreundlich ist, schaute ich mir die grossen Bilder auf Bergwerk.ch an und war vom neuen Demo ganz entzückt. Ursprünglich sollte es die grüne Variante werden, als ich aber im Shop die Schwarz-Rot-Weisse Version sah, war es um mich geschehen.

Specialized Demo 8 I 2013 - Schwarz rot weiss

Specialized Demo 8: Gesehen, Gekauft, Gefahren, Geliebt

Nunja, ganz so war es dann doch nicht. Aber darüber kannst Du Dich in meiner Lobeshymne über Avid informieren. Aber seit richtige Bremsen am Bike verbaut sind (Shimano Saint), gibt es von meiner Seite nur positive Kritik.

Jetzt weiss ich endlich, wie die Typen auf den Downhillstrecken einen derart hohen Speed an den Tag legen können: Die Reserven des Bikes sind schwer auszuschöpfen und das Handling lässt keinerlei Wünsche offen.

Agilität

Der tiefe Schwerpunkt des Specialized Demo 8 sorgt für eine tolle Kurvenlage. Das Bike lässt sich in eng aufeinander folgenden Kurven spielend leicht umsetzen. Das relativ niedrige Gewicht (17,5 Kg komplett ab Werk) sorgt auch in der Luft für ein angenehmes Handling.

Reserven

Das Fahrwerk ist eher straff, was durchaus seine Vorzüge hat, wenn man denn darauf steht. Die 20 cm Federweg fühlen sich beim Treten nicht an wie ein Gummi-Esel, sondern moderat und aktiv. Dennoch hat man das Gefühl, weit mehr Federweg und Reserven zur Verfügung zu haben. Wer einen plushen Downhiller sucht, der jede kleine Unebenheit ausbügelt, ist hier an der falschen Adresse.

Bei Highspeed ist die Laufruhe fast schon erschreckend und wenns mal richtig zur Sache geht, kann man einfach drauflos halten: Es wird einem alles verziehen.

Himmlische Ruhe

Auch wenn das Fahrfeeling mehr als überzeugt, finde ich vorallem die fast nicht vorhandene Geräuschkulisse des Demo einen Segen. Hebt mal ein Demo und lasst es auf den Boden fallen. Das einzige, was ihr hören werdet, sind die Reifen. Dieser Aspekt stellt sich auf dem Trail als wahre Wohltat heraus.

Einsatzgebiet

Über diesen Punkt kann man sich streiten, aber meiner Ansicht nach, ist das Demo weit mehr, als nur ein Bike für den Bikepark. Ich war damit schon auf einigen Singletrails unterwegs und bekam selten das Gefühl auf einem schweren langen Bike zu sitzen. Klar ist es nicht mit einem All-Mountain vergleichbar, aber als fetter Freerider geht es allemal durch. Auf engen Trails wirds dann aber schon mal eng, da darf man sich nichts vormachen.

Specialized demo 8 2013 size chart geometrie grösse länge winkel

Hier die Geometriedaten vom Specialized Demo 8 2013

Spezifikationen:

Nachfolgend noch ein paar Infos zu den Komponenten:

Der Rahmen besteht aus M5 Aluminium und hat eine 150mm Einbaubreite.
Der Dämpfer ist ein Custom FOX VAN RC mit Zug- und Druckstufeneinstellung.
Die Gabel ist eine RockShox Boxxer RC mit 200mm Federweg und externer Zug- und Druckstufeneinstellung.
Griffe, Vorbau, Lenker, Pedale, Sattel, Sattelstütze sind von Specialized
Schaltung: SRAM X.9 Schaltwerk mit X.7 Hebel
Laufräder: Roval DH-Felgen mit Spezi-Naben

Lenkwinkel: 64° (64,8° bei High-Setting Dämpferaufnahme)

Vorbaulänge: 50mm

Sitzwinkel (effektiv) 76°

Länge (Grösse M) 1191 mm

Die Grösse M passt übrigens optimal, wenn man nicht nur im Bikepark unterwegs ist, zwecks Agilität und Wendigkeit (Ich benötige in dem Fall einen Vorbau mit 60mm Länge). Ansonsten würde ich für ähnlich grosse Fahrer (1,87m) das L empfehlen.

Specialized Demo 8 2013 Hinterbaulink

Fazit:

An der Verarbeitung lässt sich nichts bemängeln. Das Specialized Demo 8 aus dem Modelljahr 2013 ist nicht irgendeine wahnwitzige Neuentdeckung mit Schnickschnacks hier und da. Es ist ein solides Downhillbike, welches über Jahre weiterentwickelt und verbessert wurde. Die Kinderkrankheiten wurden längst beseitigt und viele kleine optimierte Lösungen traten an ihre Stelle. Die Karbon-Kumpels aus der selben Serie sind da schon eher experimentell.

Ich bin das Bike noch keine Dutzend Mal gefahren, aber ich liebe es bereits. Es fühlt sich auf Anhieb gut an und man muss sich an nichts gewöhnen. In Punkto Verarbeitung, Funktion und Design gibt es von mir nur die besten Noten. Der Langzeittest wird bestimmt noch die eine oder andere Macke zum Vorschein bringen, aber dazu vielleicht nächstes Jahr mehr.

Positiv:

  • Bewährter FSR Hinterbau
  • Ausgewogenes Fahrwerk
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Niedriges Gewicht für ein günstiges Bike ab Stange
  • Überraschend gute Reifen (Specialized Butcher DH 2,3″)
  • Tolle Zugverlegung
  • Geringer Geräuschpegel

Negativ:

  • Bremsen (AVIDersehn)
  • Gammut-Kettenführung hat keine Rolle (unten), sondern eine Führungsschiene. Dies führt zu merklich spürbarer Reibung der Kette.

Hier noch ein kleines Werbevideo zum Specialized Demo 8:

Livigno (ITA), 9. November – Das hochalpine Bikeresort Livigno verführt mit einem schier unendlich großem Trailnetz, bei guten Wetterbedingungen kann man dort bis Ende Oktober fahrerische Genüsse erleben, wie man sie in Europa wohl kein zweites Mal findet. Dieser Tatsache sind sich auch die beiden Trial Ikonen Hans “No Way” Rey und “Mister YouTube” Danny MacAskill bewusst. Danny zumindest jetzt nach seinem einwöchigen Besuch mit Rey. Ein solches Aufeinandertreffen sollte der Welt nicht vorenthalten werden, Bewegtbilder der beiden aus “Little Tibet” gibt es ab sofort auf YouTube zu sehen: http://youtu.be/L5bBE3cAkwY

Nach einer langen und anstrengenden Saison, vollgepackt mit Sponsorenterminen, Demo-Shows, Interviews und sonstigen Freizeitkillern in Dannys Terminkalender, war der 26-jährige Schotte heilfroh, Hans Reys Einladung in die Ruhe und Abgeschiedenheit Livignos nachzukommen. Das Mountainbike-Urgestein betrachtet Livigno schon seit Jahren als seine zweite Heimat

In dem auf 1816 Meter gelegenen Örtchen im Alta Valtellin genossen der wohl bekannteste Trial-Fahrer der Welt und sein großes Vorbild Hans Rey, der ohne Übertreibung zu den Erfindern und Pionieren des Trial-Sport gezählt werden darf, das außergewöhnlich große Trail-Angebot. Sogar Livigno-Kenner Rey entdeckt nach vielen Jahren und unzähligen in Livigno geshredeten Kilometern noch unbekanntes Terrain. Filmer Mark Huskisson, den Danny bereits von einigen anderen Projekten kennt, hat den illustren Bikeurlaub der beiden auf seiner Kamera festgehalten und daraus einen neuen Clip gemacht, der ab sofort auf YouTube zu sehen ist. Eines der Highlights während der Livigno-Exkursion war sicherlich der Downhill-Ausflug mit Local Rider Julien Giacomelli zur italienisch-schweizerischen Grenze. Auf unbefestigtem Geröll ging es so extrem steil den Berg herunter, das sich selbst die hartgesottensten Big-Mountain Freerider ins Hemd gemacht hätten. Danny kommentiert ihren Ride wie folgt: „Das ist definitiv die beeindruckendste Abfahrt, die ich jemals gesehen habe. Dieser Downhill ist pures Freeriding.“ In Mark’s Clip kann man sich selbst ein Bild über das Gefälle machen. Prädikat: Nachahmung nicht empfehlenswert!

danny macaskill in livigno

Danny war genau der richtige Partner für Hans, um diese verrückte Idee in die Tat umzusetzen: „Ich habe mir diese Line schon vor fünf oder sechs Jahren in den Kopf gesetzt. Danny’s Besuch hier war nun genau der richtige Anlass um es endlich zu probieren“, erzählt Hans Rey. Und Danny konnte der Welt endlich mal beweisen, dass er auch Freeride kann: „Ich bin mit dem ganzen Zeugs aufgewachsen, hab mir massenhaft Freeride-Videos reingezogen. Es war großartig, das auch mal selber zu machen.“

danny macaskill und hans rey in livigno

Der neue Danny-Hans Clip zeigt zudem beeindruckend die schroffe Schönheit Livignos und seiner Umgebung in den italienischen Alpen. Danny MacAskill schwärmt: „Livigno hat so viel zu bieten, das hätte ich nicht gedacht. Man kann ganz bequem auf die Gipfel dieser Gebirgsriesen per Gondel fahren oder sie auf traumhaften Cross Country-Touren bezwingen. Außerdem ist es ein hervorragendes Höhentraining, ich werde hier noch richtig fit!“

Beide sind sich darüber einig, dass sich angesichts der atemberaubenden Landschaft mit seinen alpinen Felsgärten und märchenhaften Wäldern, jeder der zum Teil extrem anstrengenden Anstiege zu ihren Tourenzielen absolut gelohnt hat. Filmer Mark Husskisson hat aus dem Danny-Hans-Trip einen absolut sehenswerten Bike-Clip für Genießer gemacht, zu finden auf: http://youtu.be/L5bBE3cAkwY

Where The Trail Ends - Movie from Freeride Entertainment

“Where The Trail Ends” – Die außergewöhnliche Action-Doku kommt Anfang Dezember endlich in Deutschland, Österrreich und der Schweiz im Handel und erreicht damit eine Bike-Generation, von der die spektakuläre Trailjagd von Berrecloth, Zink, Sorge, Doerfling, Lacondeguy und Co. als der Maßstab für die künftige Entwicklung des Freeride-Sports angesehen wird.

8. November 2012: „Ein absolutes Must-see für alle Freeride-Fans“ – schrieb das „Freeride-Magazin“ vor kurzem über „Where The Trail Ends“, „ein einzigartiger Extremsportfilm“ urteilt Spiegel Online. Wer Gefallen an der New World Disorder-Reihe gefunden hat oder sich für Filme wie „The Art of FLIGHT“ begeistern konnte, dem sollte „Where The Trail Ends“ auf keinen Fall in seinem DVD-Regal fehlen. Ab dem 7. Dezember 2012 ist der Mountainbike-Film des Jahres neben iTunes auch überall im Handel ab 14,99 Euro erhältlich.

Das neueste Werk von Freeride Entertainment und dem Red Bull Media House fasziniert durch atemberaubende Bilder und modernste Film- und Tontechniken. „Where The Trail Ends“ wird das Mountainbiken noch populärer machen“, so Produzent Derek Westerlund von Freeride Entertainment und ergänzt: „Natürlich hoffen wir auf die breite Unterstützung aus der Mountainbike-Community, aber auf die kann ich mich aus Erfahrung verlassen: Zum einen wollen Bikefans einen solchen Film einfach daheim haben, zum anderen wissen sie, dass sie mit dem Kauf auch helfen, solche immens aufwendigen und innovativen Filmprojekte überhaupt zu ermöglichen.“

Where the Trail ends - Freeride Entertainment MTB Film

„Where The Trail Ends“ ist einer der atemberaubendsten Mountainbikefilme, die jemals produziert wurden: Neben Super-Slow-Motion Kameras, kamen für Luftaufnahmen auch Octocopter-Kameras zum Einsatz. Helmkamerafahrten machen Geschwindigkeiten und Dimensionen der einzigartigen Abfahrten im Nirgendwo hautnah erlebbar. Wer also durch die bereits veröffentlichten Trailer (zu finden auf www.wherethetrailends.com) schon auf den Geschmack gekommen ist – „Where The Trail Ends“ ist ab dem 7. Dezember überall im Handel erhältlich, entweder als DVD (Preis: 14,99 Euro) oder als Blu-ray für 16,99 Euro und ist natürlich auch über iTunes verfügbar.

ÜBER WHERE THE TRAIL ENDS:

Where The Trail Ends begleitet die Mountainbike Pros Darren Berrecloth,Cameron Zink, Kurt Sorge, James Doerfling, Andreu Lacondeguy und ein weiteres halbes Dutzend der weltbesten Freerider auf ihrer dreijährigen Reise zu den entlegensten Orten der Welt. Von den argentinischen Andenausläufern der Salta-Region, in das lebensfeindliche Gebiet der Gobi Wüste in China, in Nepals verborgene Mustang Region, in die unergründete Küstenlinie des Fraser River (British Columbia) bis nach Virgin, Utah, der Wiege des Big Mountain Freeride-Sports. Where The Trail Ends wurde mit Dolby Vertonung und Erzähltechniken produziert, die sich der modernsten Film- und Tontechniken bedienen. Die Partnerschaft mit Countour (www.contour.com), hands-free HD video Cameras, und Specialized Bikes waren für den erfolgreichen Abschluss des Projekts essentiell. Weitere Informationen unter www.wherethetrailends.com.

 

Bikepark Leogang, 05. November 2012 – Das Jahr 11 nach Gründung ist nun zu Ende gegangen im Bikepark Leogang. Es war wohl die bedeutendste Saison für das Vorzeigeresort im Salzburger Land. Die Welt kam 2012 nur schwerlich an der österreichischen Primärinstanz für großen Mountainbikesport vorbei: Mit gleich drei Großevents, die nahezu jede Disziplin abdeckten, warteten die Betreiber über das Jahr auf: der White Style, das berühmt berüchtigte Out of Bounds Festival und als absoluten Höhepunkt natürlich die UCI Mountain Bike & Trials Weltmeisterschaften zusammen mit der Partnergemeinde Saalfelden.

UCI DH World Champ Morgane Charre beim Titelgewinn 2012

Morgane Charre beim Titelgewinn 2012

Im beschaulichen Ort Leogang im Pinzgau will man sich nicht beschweren über die Saison 2012. Quasi das ganze Jahr über steht hier im Zeichen des Sports. Im Winter zieht die Region um das Steinerne Meer Wintersportler aus der ganzen Welt an, mit einer Ausnahme: Im Januar strömt jedes Jahr fast die gesamte Mountainbike-Freeride-Elite in den Ort, um die lange Winterpause zu verkürzen und beim White Style schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Sommersaison mitzunehmen. Zudem ist die Stimmung in der eisigen Winterluft der Alpen in Flutlichtatmosphäre etwas einzigartiges, sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer. Der White Style gilt immer auch als Gradmesser für die Progression der Freeride-Disziplin, welche in den vergangenen Jahren in atemberaubenden Tempo vorangeschritten ist. Bestes Beispiel: Der diesjährige Gewinner des White Styles, der Brite Sam Reynolds musste in seinem Finallauf schon einen Double-Backflip auspacken, um sich ganz oben aufs Podium stellen zu dürfen. Tricks dieses Kalibers waren noch vor einigen Jahren kein Thema.

Natürlich muss auch kein Freeride-Anhänger 2013 auf die legendäre Schnee-Veranstaltung am Leoganger Schantei-Lift verzichten, denn am 1. Februar heißt es wieder „shred on snow!“, bei der siebten Auflage des White Style.
Eine sehr unterhaltsame Rückschau auf den White Style 2012 findet man auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=RsDzvnM4bwE  Wer da keine Lust bekommt, Anfang Februar das Ganze mal live in Leogang mitzuerleben, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Nachdem dann endlich der lange österreichische Winter überstanden ist und der Bikepark Leogang seine Pforten öffnet ist es nicht mehr lange bis zur nächsten Highlight-Institution: Das Out of Bounds Festival im Mai. 2012 vertreten: Das Who is Who der Downhill-Elite beim iXS Downhill Cup, sowie die besten Slopestyler und Dirtjumper der Welt beim 26TRIX auf dem monströsen Dirt Jump Kurs im Bikepark. Überraschungssieger Thomas Genon ist mal wieder ein gutes Beispiel für oben angesprochene Progression des Mountainbikesports: Sein erstes FMB World Tour Gold Event gewann der Belgier mit einem sensationell variantenreichen Run, der ihm viele wichtige Punkte für die FMB World Tour Wertung sicherte, sowie ein stattliches Preisgeld. (ebenfalls zu sehen auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=abHSn5PGlgg)
Bei den Bergab-Fahrern der Downhill-Zunft setzte sich bei den Damen die diesjährige Gesamtweltcupsiegerin Rachel Atherton aus Großbritannien durch, bei den Herren der Südafrikaner Greg Minnaar.

Greg Minnaar: UCI DH World Champion 2012

Apropos Minnaar: Leogang scheint ihm wohl zu liegen. Den Namen hörte man in diesem Jahr nämlich nochmals in Zusammenhang mit Leogang. War der iXS Downhill Cup die Generalprobe für Minnaar, wie auch für den Bikepark Leogang selber, so krönte der 30-Jährige mit dem WM-Titel im September seine Karriere. Für den elfjährigen Bikepark kann man wohl dasselbe behaupten. Das wohl größte denkbare Bikeevent – die UCI Mountain Bike & Trials Weltmeisterschaften – auszurichten ist sicherlich eine Auszeichnung für Leogang, die es sich über die Jahre mit der kontinuierlichen Arbeit zum Bikestandort von Weltformat verdient hat. Die wichtigsten Ergebnisse sind den meisten sicher noch frisch in Erinnerung, wer’s nochmal genau wissen will findet alle Infos auf: http://www.saalfeldenleogang2012.at/de/top-news/)

Die WM entwickelte sich nicht nur zu einem sportlich gelungenen Großevent, sondern auch zu einem Medienspektakel, das in der Mountainbikebranche seinesgleichen sucht. Hier einige Facts & Figures zur WM 2012 in Saalfelden Leogang:

Wusstest Du, dass…

  • das Gesamtbudget über 1,4 Millionen Euro betrug?
  • über 43.500 Zuschauer an den 7 Medaillenentscheidungstagen nach Saalfelden Leogang gekommen sind?
  • 750 Fahrer aus 47 Nationen am Start waren?
  • 350 Journalisten aus der ganzen Welt vor Ort berichteten?
  • 50 UCI Teams und Aussteller auf der Expo-Area angemeldet waren
  • ca. 34 Millionen TV-Zuschauer über den ganzen Globus verteilt die Rennen mitverfolgten (Kanada, Norwegen, Eurosport Asien, Polen, Russland, Südafrika, Schweiz und Italien)?
  • es insgesamt 108 Stunden TV-Berichterstattung aus Saalfelden Leogang gab?
  • über 600 freiwillige Helfer die Durchführung des Großevents erst ermöglichten?
  • die Leoganger Bergbahnen 2012 insgesamt über 138.000 Fahrten im Bikepark Leogang verzeichneten, ein Zuwachs von etwa 24%


Kornel Grundner, langjähriger Prokurist und Gesicht des Bikepark Leogangs blickt nicht ohne Stolz auf sein großes Jahr zurück: „Für uns war das eine ganz besondere Saison. Und natürlich war es eine große Ehre, die WM austragen zu dürfen. Diese Auszeichnung bestätigt uns ja auch in unserer Arbeit und spornt uns für die Zukunft an. Denn nächstes Jahr steht wieder einiges an!“ Grundner bezieht sich damit wohl auf die nächste Herausforderung 2013, wenn Leogang vom 21. – 22. September Tourstop des UCI Downhill Weltcup-Finale sein wird. Nicht unwahrscheinlich, dass Weltmeister Greg Minnaar im September 2013 mal wieder ins Salzburger Land reisen wird.

Kurt Sorge gewann die Red Bull Rampage 2012 mit einem sauberen und stylischen Run. Viele Fahrer hatten weniger Glück und sind gestürzt oder konnten ihren Lauf nicht sauber durchziehen.

Cam Zink konnte leider nicht antreten, was das Niveau bestimmt auch ein wenig nach unten gedrückt hat. Dennoch ist und bleibt die Red Bull Rampage ein Highlight im Mountainbike-Kalender.

Die Resultate und Details zu den einzelnen Fahrern und zum Event kannst Du hier nachlesen: http://www.flowzone.ch/news/11029/red-bull-rampage-2012-finallaufe-und-gewinner

Kurt Sorge flog am saubersten über den Oakley Sender – Aber den 360er von Cam Zink 2010 konnte keiner übertreffen

Wer den Event verpasst hat, kann ihn in voller Länge bei Red Bull TV anschauen: http://www.redbullusa.com/cs/Satellite/en_US/Rampage-2012/001243254072497

Für alle anderen gibt’s hier die besten Szenen der Red Bull Rampage 2012 zusammengefasst in einem Video:

 

Alles weitere über die Red Bull Rampage 2012 gibt’s auf der offiziellen Website: http://redbullrampage.com/

 

gopro hd hero 3

Vor 3 Jahren läutete die Firma GoPro eine neue Ära in der Sparte „selbstgedrehte Sportvideos“ ein. Bis dahin gab es nur wenige Möglichkeiten, eine Kamera am Körper zu tragen: Entweder man klebte sich eine richtige Videokamera an den Helm oder man kaufte sich für teueres Geld eine Bulletcam. Dazu benötigte man einen Haufen Kabel, Akkus, Zeit, Geduld und natürlich noch eine Videokamera im Rucksack. Die Qualität war unterirdisch und die Ausbeute dementsprechend minimal.

Seit der GoPro HD Hero hat sich dies grundlegend geändert.

Dieses ganze Wirrwarr wurde auf einen Schlag durch eine einzelne Kamera abgelöst – Danke GoPro!

Die GoPro HD Hero verkaufte sich wie warme Weggli und überall im Internet sah man die Auswirkungen. Ganze Trails wurden sozusagen topografiert, aber auch viele qualitativ hochwertige Filme konnte man häufiger finden. Die Filmografie und Schnittechnik ist immernoch in den Kinderschuhen, dafür gibt es halt keine technischen Hilfsmittel, aber die Qualität der Aufnahmen hat massiv zugenommen. Kein Wunder, bei DEN technischen Vorzügen der Kamera: Fischaugen Objektiv mit verschiedenen Aufnahmewinkeln, HD-Auflösung, ultraleichte Bedienbarkeit und nicht zuletzt die kompakte und leichte Hardware sorgten für den rasanten Aufstieg dieser kleinen Kamera. Schnell tauchten Kopien und alternative Produkte auf, aber die Referenz war über diese Jahre ganz klar die kleine GoPro.

Letztes Jahr haben sie ein Update rausgegeben, die HD Hero 2. Neben der Slowmotion Technik (-60 Bilder/Sekunde) und einer verbesserten Auflösung, bot diese Kamera jedoch nur hardwaretechnisch wirkliche Neuerungen. WiFi-Stream (mit Zusatzmodul), Bildvorschau (mit Zusatzmodul) und Zusatzakkus machten das Produkt zwar besser, aber auch teurer, grösser, schwerer und komplizierter.

gopro hd hero 3 weiss, silber, schwarz

Kompakter, schöner und komplett neues Innenleben – Die HD Hero 3 überzeugt auf den ersten Blick

Nun setzten sich die Jungs von GoPro zurück ans Zeichenbrett, um erneut die beste Actioncam auf den Markt zu bringen. Die Konkurrenz (namentlich Contour und Sony) schläft schliesslich auch nicht. Sony hat eine neue kleine Cam (HDR-AS15) mit einem hochwertigeren Objektiv und noch mehr Frames auf den Markt gebracht. Contour war seit der Lancierung immer etwas im Hintertreffen, denn weder die Qualität noch die Bedienbarkeit konnte sonderlich überzeugen. Und sind wir mal ehrlich, aber wer braucht GPS in der Actioncam? Dafür haben sie jetzt noch farbigere Kameras..

GoPro bringt somit ein Jahr nach der Lancierung der GoPro HD Hero 2 ein komplett neues Sortiment auf den Markt. Ganze drei Modelle werden angeboten und unterscheiden sich preislich und technisch wie folgt:

GoPro HD Hero 3 White Edition

Verfügbar ab dem 21. Oktober 2012.

  • $199 UVP
  • 1080p/30fps, 960p/30fps, 720p/60fps
  • 5MP Fotos
  • Bis 3 Bilder/Sekunde
  • WiFi eingebaut

GoPro HD Hero 3 Silver Edition

Verfügbar ab dem 21. Oktober 2012.

  • $299 UVP
  • 1080p/30fps, 960p/48fps, 720p/60fps
  • 11MP Fotos
  • Bis zu 10 Bilder/Sekunde
  • WiFi eingebaut
  • Protune und Weißabgleich

GoPro HD Hero 3

GoPro HD Hero 3 Black Edition

Das Topmodell kann ganze 60 Bilder/Sekunde bei 1080p und 120 Bilder/Sekunde bei 720p aufnehmen – verfügbar ab Ende November.

  • $399 UVP
  • 4K/15, 2.7K/30, 1440p/48fps, 1080p/60fps, 960p/100fps, 720p/120fps
  • 12MP Fotos
  • Photo burst mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde
  • WiFi eingebaut
  • Inkl. WiFi-Fernbedienung
  • Protune, Weißabgleich, Continuous Photo
  • Verbesserte Low-Light Performance
  • Gopro-App tauglich

Vorallem das letzte Model mit 4K-Aufnahmemodus und 120fps bei 720p ist besonders interessant. Da bin ich vorallem auf die Low-Light-Performance und die iPhone-App gespannt! Mit dem eingebauten WiFi und der App lässt sich das aufgenommene Bild sofort auf dem Handy betrachten.

Weitere Verbesserungen der GoPro HD Hero 3:

  • Aus Platzgründen kommen bei den neuen GoPro Modellen MicroSD Karten zum Einsatz.
  • Ausserdem befinden sich in allen Modellen bessere Objektive (Blende 2.8) mit sechs Elementen.
  • Das Gesamtgewicht wurde um weitere 25% reduziert, die Grösse sogar um 30%.
  • Die Video-Performance wurde 2x schneller, die Foto-Performance sogar 3x schneller
  • Die Bilder sind noch schärfer und die Verzerrung wurde reduziert.
  • Das Audiosystem wurde überarbeitet und die Geräuschempfindlichkeit bei Wind minimiert.

 

Weiter Infos und News sind auf der offiziellen Website von GoPro erhältlich: http://www.gopro.com

Einige Bikespots in der Schweiz bieten die Bergbahnen gratis an, wenn man in lokalen Betrieben übernachtet. Das wissen leider immernoch wenige Biker und bezahlen doppelt. In der Schweiz gibt es jedoch zahlreiche Destinationen, in denen man mit der Übernachtung in einem Hotel oder einer Ferienwohnung das Liftticket geschenkt bekommt.

Unser Hobby ist ein Zeitvertreib der Luxusklasse. Nachdem man einen Grossteil seines wohlverdienten Geldes in teure Bikes, Ausrüstung und Kleidung investiert hat, kommen mit Unterkunft, Transport und Bikeparktickets weitere kostenintensive Aspekte hinzu.

Bikes – Bergbahnen – Unterkünfte. Der Geldbeutel eines Bikers wird meistens nicht geschont

Mit einer Übernachtung im Zelt oder einer günstigen Ferienwohnung, kann man ein paar Franken einsparen Ein Halb-Tax-Abo ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Ausgaben zu reduzieren. Bei Speiss und Trank ist es jedem selbst überlassen, was er auszugeben bereit ist. Rein objektiv betrachtet, sind aber die Preise für die meisten Bergbahnen in der Schweiz (in Anbetracht der immensen Infrastruktur und Qualität) mehr als angemessen.

Es spricht allerdings auch nichts dagegen, ein paar Angebote abzuwägen und von gewissen Vergünstigungen zu profitieren.

Bikeparks Schweiz - Rinerhorn Davos-Klosters

Aktives Sparen – Die Aussicht ist gratis und die Abfahrt ebenfalls

Vorreiter: Davos / Klosters

Einchecken – Gästekarte abholen – Biken
Davos/Klosters ist einer der Vorreiter dieser genialen Vermarktungsidee. Sobald man die Kurtaxe bezahlt (Hotel oder Ferienwohnung), fährt man mit sämtlichen Bahnen (Rhätische Bahn inkl.) und Postautos gratis. Da benötigt man pro Tag also noch genau CHF 12.- für die Velotageskarte, welche jedoch bei den Bergbahnen leider nicht gültig ist. Da muss man jeweils noch 5 Franken pro Tag dazu bezahlen, aber im Endeffekt hat man eine Vielzahl an Bahnen und Trails für etwa 20 Mäuse.

Die Gästekarte nennt sich „Davos Klosters Inclusive Card“ und bietet auch noch weitere Vorteile: http://www.davos.ch/erleben/sommer/davos-klosters-inclusive.html

Es geht aber noch besser…

Bikeparks Schweiz - Kurzhaus Lenzerheide Bikepark Ticket Übernachtung günstig

3 Tage Biken – 2 Nächte Schlafen – 1 Nacht bezahlen – Das Kurhaus Lenzerheide

Vorbildlich: Lenzerheide

Sowohl das Liftticket im Bikepark, als auch die Fahrt auf Scalottas sind mit einer Übernachtung in einem Hotel in Lenzerheide geschenkt. Wenn man das Kurhaus als Beispiel nimmt, bekommt man ein ausgiebiges Frühstück, ein komfortables Hotelzimmer und zwei Tage Biken bereits ab CHF 60.-

Dieses Angebot nennt sich „Lenzerheide All Inclusive“ und wird bisher leider nur in ausgewählten Betrieben angeboten: http://de.graubuenden.ch/bergbahnen/all-inclusive/lenzerheide.html

Das im Bild erwähnte Sonderangebot gilt nur unter der Woche, beinhaltet aber für den Preis einer Übernachtung 3 Bikepark Tageskarten und zwei Nächte mit Frühstück! Da lohnt sich definitiv kein Zeltplatz mehr.

http://www.kurhaus-lenzerheide.ch/

Wir waren da schon im Hotel Hemmi in Churwalden, in der Jugendherberge Valbella und eben im Kurhaus und können allesamt weiterempfehlen.

Bikeparks Schweiz - Lenzerheide

Amortisation: Wenn sich die Ausgaben durch die entstandenen Erträge decken = Good Times!

Aufsteiger: Arosa

Auch in Arosa erhält man eine Tageskarte zum Biken umsonst, wenn man in einem der Hotels übernachtet. Das Bikeangebot ist zur Zeit leider noch etwas bescheiden, aber dafür bietet die „Arosa All-Inclusive Card“ weitere Preisvorteile und kann auch von Tagesgästen für CHF 13.- erworben werden.

http://www.arosa.ch/sites/sommer/all_inclusive.html

 

Weitere Destinationen im Bündnerland

In Graubünden bieten weitere Orte solche Preisvorteile an. Nicht alle sind auch wirklich ein Schnäppchen für Biker. In St. Moritz beispielsweise sind nur ausgewählte „Wanderberge“ gratis und für Biker somit nutzlos.

Eine Übersicht bekommt auf der Webseite von Graubünden Tourismus: http://www.graubuenden.ch/bergbahnen/all-inclusive.html

Bikeparks Schweiz - Engadin Corviglia

Nicht überall im Bündnerland sind die Angebote vorteilhaft für Biker – Im Engadin muss man richtig hinblättern, wenn man kein Wanderer ist

Sonstige Preisvorteile:

Kostspielig: Zermatt

Ein Tag in Zermatt kann ganz schön teuer zu stehen kommen. Es gibt keine Tageskarte und so bezahlt man stolze 50 Franken für zwei Abfahrten (Rothorn und Gornergrat)  MIT Halb-Tax-Abo!

In diesem Fall ist es schwer zu empfehlen, mindestens zwei Übernachtungen in einem Hotel oder Ferienappartement zu buchen. Nicht, weil man dann eine Vergünstigung bekommt (Kaum vorstellbar, in der achso erhabenen Burgergemeinde), aber der Peak Pass, den die Matterhorn Bahnen anbieten, kostet ab 3 Tagen ’nur noch‘ 47 Franken pro Tag – damit kann man dann aber den lieben langen Tag hoch und runter düsen. So kann man sich nicht nur viel unbekümmerter auf die Trails stürzen, sondern dabei auch noch ein paar Fränkli sparen. Richtig lohnenswert wird der Peak Pass jedoch erst ab 5 Tagen. Dafür ist aber die Bike-Infrastruktur in Zermatt noch etwas zu klein und eintönig.

Zermatt Peak Pass: http://www.zermatt.ch/de/page.cfm/p_peak_pass

Bikeparks Schweiz - Zermatt

Zugegeben: Gewisse Momente sind unbezahlbar und dürfen deshalb auch was kosten

Preis-/Leistungssieger: Portes du Soleil

Hier sind keinerlei Vergünstigungen mehr nötig. Wenn man eine ganze Woche bleibt, bezahlt man pro Tag genau noch EUR 11.- und kann 24 Lifte benutzen. Dieses Preis-Leistungsverhältnis ist nach wie vor unschlagbar! Der Preis für einen einzelnen Tag beträgt bescheidene EUR 22.-

Die Preise für den Portes du Soleil Liftpass: http://de.portesdusoleil.com/berg-sommer-urlaub-pass.html

Bikeparks Schweiz - Portes du Soleil

Portes du Soleil – Wo man für das Essen mehr bezahlt, als für die Tageskarte

Ich könnte an dieser Stelle auch noch ein paar Negativ-Beispiele nennen, aber ich möchte diesen Destinationen lieber keine Beachtung zukommen lassen.