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Einmal mehr trifft sich die globale Bike-Familie am Bodensee auf der größten Fahrradmesse der Welt, der Eurobike. Der deutsche Reifenhersteller Continental ist selbstverständlich auch mit von der Partie und tritt zu seiner obligatorischen Standparty am Donnerstagabend mit großem Staraufgebot an.

Vom 28.8. bis zum 31.8. gibt es eigentlich nur einen Punkt auf der Agenda der meisten Bike-Firmen, Athleten und Fans: die Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee. Die größte Fahrradmesse zieht jedes Jahr ca. 50.000 Fachbesucher und über 1000 Aussteller aus der ganzen Welt an. Continental ist bei dem Pflichttermin natürlich ebenfalls anwesend, der Stand ist zu finden in Halle B1, Stand 102.

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Neben den Produkt-Neuheiten der Saison 2014 gibt es in diesem Jahr eine Menge prominenter Reifen am Conti-Stand zu sehen: Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein X-King Reifen von Gee Atherton nach einem Rennen aussieht, oder was ein Reifen auf Andreu Lacondeguy’s Bike so alles aushalten muss, sollte auf jeden Fall den Besuch am Conti-Stand in die Messe-Planung mit aufnehmen.

Eurobike-Kenner wissen, dass zu einer gelungenen Messe einige Konstanten gehören, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine davon ist auf jeden Fall die Standparty von Continental, am Donnerstag, ab  18.30 Uhr. Gut möglich, dass man hier einem Danny MacAskill oder Andreu Lacondeguy über den Weg läuft, die sich als Conti-Fahrer die „Mutter“ aller Eurobike-Parties mit Sicherheit nicht entgehen lassen.

Zudem kann man die Conti-Star-Truppe bereits ab 17.00 Uhr bei der Autogrammstunde am Stand treffen: Neben dem Altmeister und Freeride-Legende Richie Schley werden auch die Street-Trials-Ikone Danny MacAskill, der „Crazy Catalan“ Andreu Lacondeguy und FMB World Tour Shooting Star Anton Thelander kräftig Autogramme und Widmungen schreiben. Nach seinem Sturz beim Red Bull Joyride at Crankworx Whistler, den er dennoch als Zweitplatzierter verließ, wird Schwedens Trickmaschine Martin Söderström die Eurobike wahrscheinlich nicht besuchen können. Continental wünscht ihm an dieser Stelle schnelle und gute Besserung!

Continental, Danny, Andreu, Richie und Anton freuen sich schon auf den Messetrubel und hoffentlich viele Besucher in Friedrichshafen. Also Halle B1, Stand 102 unbedingt auf der Eurobike-Tour mit einplanen!

Aktuelle Events, Ergebnisse und weiterführende Infos zu Continentals Athleten sowie zu allen Conti Mountainbike Teams gibt es auf Facebook: http://www.facebook.com/pages/ContinentalMTB/235588236540292

Mehr Informationen über Continentals Engagement im Fahrradbereich sind zu finden unter: www.conti-fahrradreifen.de

Full Speed Ahead (FSA) dringt noch tiefer in den Mountainbikesektor ein und bringt auf der Eurobike 2013 ihre neuen Scheibenbremsen auf den Markt.

Mit Afterburner und K-Force sind bisher zwei Modelle geplant, welche sich rein technisch kaum, jedoch in den benutzten Materialien gravierend unterscheiden. Die teurere K-Force kommt mit Karbon-Hebeln daher, das Casting ist aus Magnesium und die restliche Hardware aus Titan, was das Gesamtgewicht einer Bremse auf 300 Gramm bringen soll. Viel wichtiger wird es sein, zu erfahren, ob die Dinger auch was taugen, aber darüber werden wir dann berichten, sobald wir die Gelegenheit dazu bekommen, ein Exemplar zu Testen.

fsa bremse scheibenbremse brake discbrake

Bis dahin muss man sich mit den technischen Daten begnügen:

  • Werkzeuglose Einstellung von Hebelweg und -abstand
  • Spezifische Leitungen für hinten und vorne, um die Bremsbalance aufrecht zu erhalten (?)
  • Flip-Flop-Hebel, kompakt und leicht zu entlüften

Die günstige Afterburner Version wird mit Alu-Hebeln und Stahl-Bremssattel produziert. Die Preise liegen voraussichtlich bei $ 369.- für die K-Force und $ 289.- für die Afterburner. Wir sind nicht so sehr gespannt auf diese Bremsen, wie auch schon, aber etwas mehr Konkurrenz im Bremscheibenmarkt kann schliesslich nicht schaden, auch wenn Shimano vorläufig die Referenz bleibt.

Die italienische Firma FSA ist vorallem im Rennvelo-Segment stark, expandierte vor wenigen Jahren in die USA und lässt in Taiwan herstellen. Bisher haben sie sich auf dem Mountainbikemarkt mit günstigen Alternativprodukten durchgesetzt, welche zwar technisch auf einem akzeptablen Niveau lagen, meist aber in Punkto Preis-/Leistung nur wenig überzeugen konnten.

Die Bremsen sollen am Frühjahr 2014 erhältlich sein. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

www.fullspeedahead.com

 

Livigno (ITA), 22. August 2013 – Das italienische Top-Bike-Resort Livigno und der Mottolino Fun Mountain sind in diesem Jahr die Gastgeber des FIAT Nine Knights 2013. Der einzigartige Event findet in der Woche nach der Eurobike statt, und zwar vom 1. bis 7. September 2013. Auf der Eurobike stellen die Veranstalter am Samstag, den 31. August ab 14:00 Uhr Publikum und Presse ihr außergewöhnliches Kozept vor.

nine knights 2013 livigno

Die Spiel- und Hüpfburg der Nine Knights

Sobald die Eurobike vorbei ist, zieht es Freerider, Journalisten und vor allem Fotografen nach Livigno zum wohl bildstärksten Freeride Event des Jahres: dem FIAT Nine Knights 2013! Der Media Event und Freeride Contest ist die Gelegenheit für Fahrer, Filmer und Fotografen, auf besonders spektakuläre Weise auf sich aufmerksam zu machen.

nine knights 2013 livigno

Riesige Sprünge in einer schönen Landschaft ergeben sicherlich wieder eindrucksvolle Aufnahmen

Hier das vorläufige Fahrerfeld des FIAT Nine Knights 2013:

Andi Brewi AUT
Timo Pritzel GER
Niki Leitner AUT
Guido Tschugg GER
Thomas Genon BEL
Andi Wittmann GER
Graham Agassiz CAN
Tobi Wrobel GER
Geoff Gulevich CAN
Nicola Peschetto ITA
Kurt Sorge CAN
Mads Makken Haugen NOR
Andreu Lacondeguy ESP
Adrian Tell NOR
Pierre Edouard Ferry FRA
Szymon Godziek POL
Yannick Granieri FRA
Anton Thelander SWE
Peter Henke GER

Zum Contest-Tag am Samstag, den 7. September 2013 sind desweiteren folgende Fahrer eingeladen:

1.      Tomas Zejda (CZE)
2.      Bienvenido Aguado (ESP)
3.      Magnus Baumann (GER)
4.      Torquato Testa (ITA)
5.      Max Fredriksson (SWE)
6.      Linus Sjöholm (SWE)

Das Konzept des Nine Knights wird Publikum und Journalisten am Samstag, den 31. August 2013 ab 14:00 Uhr am Giant Stand (Halle B3, Stand 300) in zwangloser Atmosphäre präsentiert. Zunächst gibt es einen Apero-Empfang von Livigno, Alta Rezia und dem Mottolino Fun Mountain mit italienischen Spezialitäten aus der Region. Es werden auch einige der Nine Knights-Teilnehmer wie Red Bull Rampage Champion 2012 Kurt Sorge oder Andi Wittmann zum Shake-hands und zur Autogrammstunde bereitstehen.
Ab etwa 14:30 Uhr beginnt das Presse Get-together mit einem offenen Round Table für alle Interessierten. Vertreter von Livigno, dem Mottolino Fun Mountain sowie dem Nine Knights Team um Nico Zacek und Kursbauer Andi Wittmann diskutieren zu den folgenden Themen:

·         Die Entwicklung von Livigno zu einem der Top-Mountainbike-Destinationen in Europa
·         Der Nine Knights Event als Triebfeder touristischer Entwicklung
·         Die Zukunft des Freeride-Mountainbiking

Hier die Highlights aus dem Jahre 2012:

Wer den Termin am Samstag nicht mehr wahrnehmen kann, sollte an den Tagen zuvor am Livigno/Alta Rezia-Stand vorbeischauen (Foyer West, Stand 16). Hier kann man sich ebenfalls über den FIAT Nine Knights Event informieren und sich gleich schon mal ein Bild davon machen, wo der nächste Bike-Urlaub hingehen könnte:
Im Alta Rezia, der Region rund um Livigno, hat sich in den letzten Jahren einiges getan, was Biker sicherlich begeistern dürfte. Die Infrastruktur für Radfahrer wurde erheblich ausgebaut und optimiert. Eines der Ergebnisse wird nun auf der Eurobike präsentiert: der neue LOOP-Trail im Alta Rezia. Die Tour wird ein außergewöhnliches Erlebnis auf zwei Rädern durch das Alta Valellina und das Val Poschiavo – eine Kombination aus Biken und Klettern, bei dem man am Ende sogar mit einem UNESCO Weltkulturerbe-Zug, dem Bernina Express, unterwegs ist. Mehr sei an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten.

Livigno und Alta Rezia freuen sich auf viele Standbesucher während der Eurobike und hoffen auf rege Zuschauerunterstützung beim FIAT Nine Knights!

Neu zum FIAT Nine Knights: Das Nine Knights-Special Angebot, gültig von 1. bis 8. September:

·         3 Übernachtungen im Bike-Hotel
·         3 Tagestickets für den Mottolino Bikepark

Das Angebot ist online buchbar unter: http://www.inntopia.travel/aspnet/09/packageselect.aspx?salesid=2068855&packageid=18595

Weitere Informationen zum Nine Knights sind zu finden auf: http://nineknightsmtb.com/
Was sonst in Livigno los ist, erfährt man auf: www.livigno.eu oder https://www.facebook.com/LivignoFeelTheAlps

 

Rasant, actionreich und mit schönstem Wetter gesegnet: Das MTB Festival Leibstadt 2013 war ein grosser Erfolg und für Teilnehmer, als auch Zuschauer unvergesslich.

Schwalbe Euro 4X Series – Erster Sieg für Hannes Slavik

Die Schwalbe Euro 4X Serie gastierte für das Finale der 3 Rennen umspannenden Serie zum bereits zweiten Mal in Leibstadt. Je ein Lauf fand somit in den 4Cross Hochburgen Winterberg (Deutschland), Harthill (Grossbritannien) und Leibstadt (Schweiz) statt. Nebst dem Preisgeld bis zum 10. Platz gab es auch etliche UCI Punkte zu sammeln, da das Rennen in der UCI Kategorie C1 eingestuft und somit gleichwertig dem eines 4X Pro Tour Rennens war.

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Hannes Slavik holt sich erstmalig den Sieg in der Schwalbe Euro 4X Serie
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Der Sonntagmorgen startete für die Fahrer mit der abschliessenden Anmeldung sowie den letzten Trainingsmöglichkeiten zum Ausloten der rund 360 Meter langen Strecke.

Mittels eines kurzen Fahrerbriefings wurden nochmals die wichtigsten Besonderheiten des Rennens besprochen und auf offene Fragen der Fahrer eingegangen bevor dann mit den Qualifikationsläufen das Finale der Schwalbe Euro 4X Serie eröffnet wurde.

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Auch im zweiten Anlieger kam es zu einigen Duellen (mit Hannes Slavi, Roger Keller, Marek Pesko und Mirco Weiss)
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Der souveränste Lauf gelang wohl dem Franzosen Quentin Derbier der sich mit 35.985 Sekunden die schnellste Zeit vor Scott Beaumont (36.198 Sek) und Hannes Slavik (36.246 Sek). Der Vize-Weltmeister hatte mit Wind auf der ProLine einen harten Gegenspieler und konnte deshalb seinen Zeitlauf nur mit grossem Rückstand beenden.

Bei den Damen absolvierte die deutsche Anna Börschig mit 44.021 Sekunden den schnellsten Lauf und liess damit ihre deutschen Kolleginnen Tanja Hendrysiak (45.978 Sek) und Julia Lackas (47.254 Sek) hinter sich.
Auch dieses Jahr war es wieder möglich für alle jüngeren Racer in der Rookies Kategorie (15 und 16 Jahre) gegeneinander anzutreten. Dort hatte der Schweizer Jérôme Butti mit 38.918 Sekunden die Nase vorne und liess Landsgenosse Matthias Tschanz (39.837 Sek) und den Deutschen Tobias Eichmann (42.136 Sek) hinter sich.

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Das Fahrerbriefing vor dem Qualilauf der Schwalbe Euro 4X Serie
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Nach kurzer Mittagspause und Zeit für das Erstellen der Renntableaus begann es auch nach 13 Uhr mit den Finalläufen. Wobei zuerst die am stärksten besetzte Kategorie der Elite Men zum Zuge kam. Das Wetter für die Rennläufe war ideal, Sonne, nicht zu warm und nicht zu kalt. So begeisterten gleich die ersten paar Heats (Rennläufe), wo es teilweise richtig zur Sache ging, das Publikum noch mehr.

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Das Podium der Elite Women der Schwalbe Euro 4X Serie (v.l.n.r. Jessica Schmulbach, Anna Börschig, Denise Wiesner, Tanja Hendrysiak)
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Im Finale der Rookies konnte bereits der grosse Vortagssieger Jérôme Butti einen weiteren Sieg vor Matthias Tschanz, und den Deutschen Tobias Eichmann und Lars Evers verbuchen.
Bei den Damen fuhr Anna Börschig ihrem ersten Tages- und Gesamtsieg in der Euro 4X Serie vor Jessica Schmulbach, Denise Wiesner und Tanja Hendrysiak entgegen.

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Auch die Damen hatten einige dichte Duelle (mit Tanja Hendrysiak vor Denise Wiesner und Julia Lackas)
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

So sicherte sich Hannes Slavik im Zielsprint ganz knapp seinen ersten Sieg in der Schwalbe Euro 4X Serie vor dem starken Schweizer Simon Waldburger. Etwas abgeschlagen landeten Michael Mechura auf dem 3. und der tschechische Meister Milan Mysik auf dem 4. Rang. Den Gesamtsieg sicherte sich der Britische Meister Scott Beaumont durch den 5. Rang.

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Der Sieger der Schwalbe Euro 4X Serie 2013 in der Kategorie Elite Men – Scott Beaumont
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Pumptrack Night Race – Duell zwischen Rinderknecht und Waldburger

Der Samstagabend des MTB Festival Leibstadt stand ganz im Zeichen des, seit letztem Jahr fix ins Programm aufgenommenen, Pumptrack Nightraces. Unter lockerer Atmosphäre konnte sich jedermann, ob jung oder alt, im Wettkampf gegen die Zeit messen. Besonders von Interesse war dabei, dass sich auch Weltbekannte Mountainbike Grössen, wie zum Beispiel der amtierende Weltmeister im 4Cross und zweifache Olympiateilnehmer im BMX Roger Rinderknecht, im Teilnehmerfeld tummelten.

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Der amtierende 4Cross Weltmeister und Greenhouse Champion liess es sich nicht nehmen, beim Pumptrack Night Race teilzunehmen
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Unter ideal stehender Abendsonne absolvierten die Teilnehmer aus insgesamt 5 Kategorien und unter vorbildlicher gegenseitiger Rücksichtnahme ihre Trainingsrunden. Pünktlich um 20 Uhr starteten dann die jüngsten zu ihrem ersten von zwei Zeitläufen auf dem 80 Meter umfassenden Rundkurs, wovon dann der bessere aus den zweien gewertet wurde. Der Start fand jeweils im fliegenden Modus für 1 Rennrunde, unter Aufsicht einer professionellen Zeitmessung auf die 1/1000 Sekunde genau, statt.

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Pumptrack Night Race mit Flutlicht (im Bild Local Simon Waldburger)
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Vor dem Eindunkeln wurde die Strecke unter Flutlicht versetzt und die zweite Runde konnte eingeläutet werden. Bei den Pro’s zeichnete sich ein enges Duell zwischen Streckenmitdesigner Simon Waldburger, dem Vizeeuropameister im 4Cross Marek Pesko und dem bereits bekannten Greenhouse Champion Rinderknecht ab. Rinderknecht konnte als einziger im zweiten Lauf eine Zeit unter 11 Sekunden hinlegen, kam jedoch damit nicht an Waldburgers Bestzeit von 10.418 Sekunden heran.

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Der Sieger der Junioren am Swiss 4Cross Cup Jérôme Butti vor Bennett Newkirk und Matthias Tschanz
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Bei den Jüngsten behielt Lucas Huppert die Nase vorne. Bei den nächsten Nachwuchshoffnungen, den Junioren, egalisierte der BMXer Jérôme Butti die Bestzeit. Bei den Fun/Hobby Herren behielt der Local Ingo Schegk die Oberhand und bei den Damen bewies Jessica Schmulbach das glücklichste Händchen. Den besten drei Pro’s, Damen und Junioren winkte zum Schluss noch ein üppiges Preisgeld und in den restlichen Kategorie ein schöner Sachpreis.

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Simon Waldburger kann sich zum ersten Mal den Titel des Nationalen Meister sichern (nebst dem Sieg beim Swiss 4Cross Cup und des Pumptrack Night Race)
(Foto: EgelmairPhotography – Christian Egelmair)

Zum Schluss meldete sich nochmals Rinderknecht zu Wort, der eines der ersten BMC Replica Bikes seiner 4Cross WM-Rennmaschine mit im Gepäck hatte. Er vermachte es an dasjenige Jungtalent, welches am denjenigen Abend am meisten beeindrucken konnte. Und zwar lautete dessen Namen wie schon der Sieger der Kategorie Junioren Jérôme Butti, welcher in gekonnter weise als einziger die Pumptrack ProLine bezwang.

Das Wort der Organisatoren lässt erhoffen, dass das Pumptrack Race fester Bestandteil des MTB Festival Leibstadts bleibt.

Hier noch die Highlights des MTB Festival Leibstadt 2013

 

Sämtliche Resultate, Ranglisten und noch mehr Infos und Fotos gibt’s hier: mtb-festival.ch/2013/medien/2013-2/

 

Martin Söderström legte am Red Bull Joyride am Crankworx 2013 einen traumhaften Run hin. Im Finale und als letzter Fahrer holte der junge Norweger alles aus sich heraus und hätte mit einem sauberen Triple-Tailwhip und einem 360 Double Tailwhip den Titel locker in der Tasche gehabt und wäre auch im FMB Ranking an die Spitze gesprungen.

Leider hat er sich jedoch übernommen und brach sich kurz vor der Ziellinie bei seinem spektakulären 360-Double-Tailwhip das Bein – Scheinbein und Wadenbein.

Wer die ganze Joyride-Action verpasst hat, sollte sich das unbedingt noch gönnen – Red Bull bietet den gesamten Event als Replay an:

www.redbull.com/en/bike/holy-shit-video/1331605583550/2013-crankworx-whistler-red-bull-joyride

Das heisst für den jungen Wilden das aus für den Rest der Saison. Wir wünschen ihm alles Gute und eine gute Genesung. Dabei lief es für den Norweger momentan so glatt – gerade eine Woche zuvor hatte er noch das Colorado Freeride Festival gewonnen. Hier die Details dazu…

Martin Söderström gewinnt Colorado Freeride Festival

Martin Söderström scheint sich in Übersee wohl zu fühlen: Beim ersten FMB World Tour Gold Event der Saison in den USA fuhr der Schwede seinen ersten FMB World Tour Gold-Titel 2013 ein. Sein Landsmann und rasoulution-Team-Gefährte Anton Thelander durfte ihn mit einem dritten Platz auf das Podium begleiten.

martin söderström cff 2013

Martin Söderström am Colorado Freeride Festival – noch voll auf der Höhe

Die FMB World Tour macht derzeit Station in Übersee, erster Stop: Colorado am vergangenen Wochenende. Das Colorado Freeride Festival gehört zu den echten Klassikern der FMB World Tour Events. Ein starkes Fahrerfeld, gute Stimmung und ein astreiner Slopestyle-Kurs – genau das sind die Bedingungen, unter denen sich Martin Söderström wohlfühlt. Der Specialized Fahrer konnte die Qualifikation am Samstag ungefährdet als Fünfter passieren, um dann am Sonntag zum großen Wurf anzusetzen: Mit 94,6 Punkten wurde sein Winning Run belohnt. Damit setzte er sich vor den deutschen Peter Henke, der den Event mit einem hauchdünnen 0,2 Punkte-Vorsprung auf Anton Thelander beendete. Thomas Genon, ebenfalls rasoulution-Fahrer, kam auf Platz vier mit lediglich 0,1 Punkten Rückstand auf Thelander.

martin söderström ccf 2013

Stylisch, dynamisch und immer am Limit – Martin gab dieses Jahr wirklich Alles

Aber zurück zu „Mr. Tailwhip“, wie Söderström wegen seines Paradetricks genannt wird, den er bis zur dreifachen Ausfertigung in einem Sprung in seiner Trickkiste parat hat. Im Finale zeigte er einen sehr ausgewogenen und – wie von ihm gewohnt – technisch blitzsauberen Run. Nach einem 360 table aus dem Drop heraus folgte ein 270 to barspin. Auf den großen Step-up zeigte er einen backflip, beim Step-down einen tailwhip. Weiter ging es mit einem 360 table, einem double tailwhip, einem 360-barspin vom Boner Log und am Zielsprung einen 360 double tailwhip.

Auf Pinkbike gibt es die Winning runs von Martin Söderström, Peter Henke und Anton Thelander in voller Länge zu bewundern:
http://www.pinkbike.com/news/Video-Colorado-Freeride-Festival-Highlights-2013.html

Über Facebook ließ Martin nach dem Event verlauten: „Endlich mal wieder ganz oben auf dem Podium! Unfassbar, wie hoch das fahrerische Level momentan ist!“ In der Tat, bedenkt man, dass den zweiten und den vierten Platz lediglich 0,3 Punkte trennen.

Den Slopestyle Event kann man sich im Replay auf YouTube in voller Länge ansehen:

Die ersten Sieger-Punkte der Saison für Martin Söderström haben für ihn auch gleich Auswirkungen auf das Gesamt-Ranking der FMB World Tour. Vom 4. Platz, den der Mann aus Uppsala vor Colorado belegte, schiebt er sich nun auf Platz 3. Dass er einer der Kandidaten ist, die um den Gesamtsieg der Tour mitfahren, war von Anfang an klar. Nachdem er es nach einigen unglücklichen Stürzen auf vergangenen Event wie der Red Bull Berg Line bisher noch nicht bis ganz oben aufs Treppchen geschafft hatte, sein technisches Potential allerdings stets aufblitzen ließ, war es nur eine Frage der Zeit, bis Martin einen echten Winning Run durchbringen würde. Einmal mehr empfiehlt er sich damit
als Titelaspirant, der den führenden Brett Rheeder (CAN) und Sam Pilgrim (GBR) schon gefährlich nahe im Nacken sitzt.

Die Entscheidung über den Gesamttitel wird in diesem Jahr wieder einmal in Übersee ausgetragen werden. Dort gibt es noch zwei Diamond Events sowie ein Gold Event, die massig Punkte zu vergeben haben: Am 17. August findet das Red Bull Joyride at Crankworx Whistler statt und im Oktober das große Finale in der Wüste von Utah, bei der Red Bull Rampage. Zuvor lädt Freeride Legende Darren Berrecloth auf Gold Niveau am Mount Washington zum Bearclaw Invitational. Martin Söderström hat vor, bei allen drei Events anzugreifen, um am Ende die kleine aber alles bedeutende Golden Bottle, die FMB World Sieger-Trophäe, in den Händen zu halten. Mitte Oktober wissen wir, wer am Ende die Nase vorne hat.

Alle Neuigkeiten und viel Wissenswertes über Martin Söderström findet man auf seiner offiziellen Facebook Fanpage:
http://www.facebook.com/MartinSoderstromOfficialFanpage?fref=ts

Dort könnt ihr ihm auch gleich eure Besserungs-Wünsche hinterlassen

 

Mit den HUNTER und FRANTIC Enduro Shorts entwickelte Sweet Protection strapazierfähige Allround-Hosen für den Touren- als auch Park-Einsatz. Das Hauptaugenmerk galt dabei der uneingeschränkten Bewegungsfreiheit und einem möglichst hohen Tragekomfort – Ziel erreicht.

Beim Erstkontakt fallen sogleich das hautfreundliche Material und die gute Naht-Verarbeitung der Kehrseite auf. Der All-way Stretchstoff ist laut Hersteller antiallergisch und atmungsaktiv. Letzteres stellte die Hose bereits in einigen schweisstreibenden Uphills unter Beweis. In Kombination mit den beiden Lüftungsschlitzen am inneren Schenkel, werden Aufstiege tatsächlich sehr komfortabel bewältigt.

sweet protection frantic blue blau shorts enduro

Funktionskleider in knalligen Trendfarben erfreuen sich zwar grosser Beliebtheit, bleiben aber dennoch Geschmackssache. Deshalb wohl gibt’s die Hunter als auch die Frantic Enduro Shorts sowohl als augenfällige Light Blue Variante, aber auch in Charcoal Grey. Kontraste setzen orange Zipper an den Taschen.

Eine Seitentasche am linken Bein und ein kleines Zip-Fach am Bund für Kreditkarte oder Schlüssel sind bereits das Ende der Fahnenstange was die Verstaumöglichkeiten bei der leichteren Variante FRANTIC betrifft. Anstelle des seitlich integrierten Clips für‘s Bikepark-Ticket, der in Zeiten von Magnetkarten zwar ein nettes, aber vernachlässigbares Feature ist, wäre eine zusätzliche Tasche ganz nett gewesen. Dafür sind diese Short ungemein leicht und beim Tragen kaum spürbar.

sweet protection frantic shorts enduro grau grey

Positiv fällt ausserdem der verstellbare Hosenbund mit beidseitiger Klettleiste auf. Da sich die HUNTER und FRANTIC Enduro Shorts an Männlein wie Weiblein richtet, lässt sie sich so noch individueller anpassen. Als weiteres Plus sei zu erwähnen, dass die Hose nach nun mehr 10 Waschgängen noch keinerlei Veränderungen aufweist. Form, Farbe, Nähte und Stoffbeschaffenheit sind nach wie vor top.

Fazit

Die hochfunktionellen Sweet Protection Frantic Shorts sind angenehm zu tragen und eignen sich für Touren im alpinen Gelände gleichermassen, wie für „luftige“ Parktage. Sie überzeugen mit perfekter Ergonomie, einwandfreier Verarbeitung und netter Optik. Wer nicht so viel Wert auf Leichtigkeit legt und dafür lieber zwei Taschen mehr hat, soll sich die Version HUNTER anschauen, welche in den selben Farben erhältlich sind.

Wir sind vorallem von der hohen Qualität und der Funktionalität sehr überzeugt. Well done, Sweet Protection!

 www.sweetprotection.com

 

Dieses Weekend geht’s wieder los mit dem grössten und spektakulärsten Slopestyle Event des Jahres: Whistler Crankworx Joyride 2013

Der Whistler Joyride ist schon seit Jahren eine feste Institution in der Freerideszene und einer der prestigeträchtigsten Events des Jahres. Alle grosse Namen sind vertreten und dem Zuschauer wird Mountainbiking auf allerhöchstem Niveau geboten.

Thomas Genon's 360 beim Joyride 2012

Thomas Genon’s 360 beim Joyride 2012

Live Stream

Was man vor wenigen Jahren nur Live vor Ort erleben durfte, wird heute dank Red Bull live in alle Wohnzimmer gestreamt. Auch Du kannst also Live dabei sein, wenn sich die besten Fahrer der Welt über meterhohe Drops und Sprünge schiessen.

Diesen Samstag auf Sonntag, 17.8.2013 um 0.00 Uhr geht’s los:

www.redbull.com/en/bike/stories/1331605833816/watch-live-red-bull-joyride-at-crankworx-whistler-2013

Martin Söderströms 360 Tailwhip beim Joyride 2012

Martin Söderströms 360 Tailwhip beim Joyride 2012

Die Fahrer

Folgende Fahrer treten beim Red Bull Joyride in Whistler dieses Jahr gegeneinander an:

Thomas Genon
Anthony Messere
Brandon Semenuk
Darren Berrecloth
Kurt Sorge
Andreu Lacondeguy
Antoine Bizet
Yannick Granieri
Sam Pilgrim
Sam Reynolds
Peter Henke
Kelly McGarry
Szymon Godziek
Anton Thelander
Martin Söderström
Cam McCaul
Cam Zink
Greg Watts
Mike Montgomery
Tyler McCaul

Somit sind Spass, Spannung und Action garantiert!

Ausserdem gilt die Leistung am Red Bull Joyride am Crankworx als Ausschlaggeber für die Einladung an der Red Bull Rampage am 13. Oktober 2013 in Utah.

Nützliche Links für weitere Infos zum Red Bull Crankworx Joyride 2013:

www.crankworx.com
www.facebook.com/crankworx
www.twitter.com/crankworx

Vor wenigen Tagen wurden die offiziellen Bilder und Daten zu den neuen Modellen der Specialized Bikes 2014 veröffentlicht. Sämtliche Details und weitere Modelle kannst Du bei www.bergwerk.ch anschauen.

Die meisten von Euch dürften an den neuen Demo Modellen interessiert sein, deshalb hier gleich mal die ersten Bilder. Technisch hat sich nicht viel verändert, aber dazu weiter unten mehr…

specialized demo 2014 schwarz

Die Beschreibung von Specialized zu den neuen Demo Modellen für 2014:

Downhill-Rennen erfordern die perfekte Balance zwischen kalkuliertem Risiko und Vertrauen – Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Vertrauen in das Material. Und das Demo 8 wird dieses Vertrauen nicht enttäuschen! Im Gegenteil, es wird seinem Ruf als reinrassige Rennmaschine ein ums andere Mal gerecht! Unser Weltmeisterbike ist mit 200 mm FSR Federweg ausgestattet, der dem Fahrer auch auf den härtesten Downhillstrecken ein Maximum an Kontrolle und Effizienz bietet. Der tiefe Schwerpunkt, die kurzen Kettenstreben sowie der ultrastabile und extrem leichte Karbonrahmen sorgen für ein erstklassiges Handling, für das unser Demo 8 schon in der Vergangenheit bekannt wurde. Mit Modellen aus FACT Karbon oder M5 Aluminium finden sowohl Wochenend-Fahrer als auch Weltmeister im Demo ihr perfektes Bike.specialized demo 2014 8 carbon blau cyan blue

Preislich liegen diese beiden Modelle ziemlich weit auseinander. Ganze 1700 Franken trennen die Karbon- von den Aluversionen. Das Karbon-Demo hat einen Verkaufspreis von CHF 6’399.-. Die günstige Alu-Variante geht für CHF 4’699.- über die Ladentheke.

Wie ich bereits über das Demo 8 aus dem Jahre 2013 geschrieben habe, gibt es am Bike wenig auszusetzen. Leider sind immernoch AVID Bremsen dran. Die würde ich gleich beim Kauf gegen Shimano Saints austauschen, um von Anfang an Spass mit dem Bike haben zu können.

Immerhin wird neu eine AVID Elixir 7 mit vier Kolben verbaut. Traue der Sache aber immernoch nicht – bin ein gebranntes Kind…

specialized demo 2014 8 rahmen frame

Ansonsten gibt es an diesem Aufbau nichts zu ändern. Gute Reifen, Gabel und Dämpfer. Den Vergleich zum neu verbauten Öhlins TTX Dämpfer kann ich leider noch nicht machen. Eine kleine Performancesteigerung liegt damit sicherlich drin. Die Karbonversion kommt mit einem Cane Creek Double Barrel, welcher gegenüber dem Pendant von Fox sicherlich höcher einzustufen ist. Sonst gibt es im Aufbau kaum Unterschiede.

Der Öhlins Dämpfer kommen aus dem Motocross Sport, welche dort ein enorm hohes Ansehen haben. Öhlins ist ausserdem der Erfinder des Twin Tube Designs, welche z. B. den Double Barrel von Cane Creek so erfolgreich gemacht hat. Dieses System trennt die Zug- und Druckstufe voneinander und bietet somit bessere Einstellmöglichkeiten bei gleichzeitig besserer Performance. Der TTX Dämpfer wurde ausserdem über ein Jahr mit Specialized zusammen entwickelt und wurde für das Demo zugeschnitten. Der Einstellbereich ist optimiert und soll somit höchste Performance bieten. Ausserdem sind die Federn für den Öhlins Dämpfer in 12 Kg Abstufungen erhältlich, was die Einstellungsmöglichkeit des Dämpfers weiter verbessert.

Der Öhlins Dämpfer verfügt ausserdem über eine ausgekügelte Befestigung am Rahmen, was den Dämpfer beweglich hält. Dies führt zu besserer Leistung in Kurven, wenn sich das Bike verwindet. Scheinbar eine Methode aus dem Motocross Sport, welche sich bewährt hat und zu höheren Kurvengeschwindigkeiten führt.

specialized demo prototype 2015

Wenn es euch gefällt, dann holt euch noch dieses Jahr ein Demo. Der Prototyp für 2015 zeigt ein komplett neues Konzept.

Die Kassette ist neu eine 7-Gang Microdrive-Kassette, somit kann man vorne ein kleineres Kettenblatt verbauen, ohne Gänge einzubüssen und erhält noch mehr Bodenfreiheit. Ausserdem ist mit 780 mm ein 2 Zentimeter breiterer Lenker verbaut.

Das Gewicht liegt bei der Aluversion somit wie beim Vorgänger bei 17,5 Kilogramm, was für einen ausgewachsenen Downhiller ein mehr als anständiger Wert ist. Keine Ahnung, wie es Specialized geschafft hat, das Gewicht beizubehalten, obwohl schwerere Reifen montiert sind (2,5″ statt 2,3″). Der Vorbau spart ein paar Gramm und auch der Sattel ist leichter, wo sonst noch Gewicht gespart wurde, bleibt mir ein Rätsel.

Hier noch einige Worte von Specialized selbst zu den neuen Demos:

Weitere Bilder zu den Specialized Demo 2014 Modellen und alle Infos gibt’s bei www.bergwerk.ch/archives/category/bikes/dh/

Die Specialized Karbon Demos für 2015 sind inzwischen auch kommuniziert worden: Specialized Demo 2015 – Details und Bilder

Am vergangenen Samstag, dem 10. August, fand bereits die vierte Austragung des Swiss 4Cross Cups während dem MTB Festival Leibstadt 2013 statt. Beste Wetterbedingungen zauberten erfreuliche Gesichter bei Fahrer und Organisatoren. Der Tagessieg in der Elite wurde unter gestandener Weltcupelite ausgemacht. Es siegt der Localhero Simon Waldburger (Suspensioncenter / VC Leibstadt) vor dem slovakischen Meister Marek Pesko (Polygon, BC Kalnica) und Vizeweltmeister Michael Mechura (Nukeproof Team).

Als Rennorganisator des vierten Lauf des Swiss 4Cross Cups zeichnete sich der fachkundige Veloclub Leibstadt verantwortlich, der bereits zum x-ten Male einen solchen Grossanlass über die Bühne stemmt. Die Strecke gespickt mit einigen Steilwandkurven, Doubles, Tables sowie
einer ProLine für wahre Beherrscher des 4Cross Bikes. Die Fahrzeit auf der 360 Meter langen Strecke bleibt etwa bei rund 35 Sekunden für die Allerschnellsten stehen.

swiss 4cross 2013 leibstadt

Das BMX Jungtalent Jérôme Butti (Powerbike Winterthur) feiert einen grandiosen Einstieg in die 4Cross Szene

In unserer Nachwuchskategorie (Kategorie 1 – U13 Knaben/U15 Mädchen) konnte sich bereits zum zweiten Mal Janosch Klaus (Team Project), nach seinem Heimsieg in Winterthur, das Plätzchen zuoberst auf dem Podest sichern. Er verwies seine beiden Mitstreiterinnen Anna Newkirk (ewz mountainbiketeam loop) und Nathalie Tschanz (BeO 4x rACEing) auf die Plätze zwei und drei.

In der nächst älteren Kategorie (Kategorie 2 – U15 Knaben/U17 Mädchen) konnte Luca Henzi (HOT- TRAIL Youngsters) seine Gesamtführung weiter ausbauen und fuhr vor Lucas Huppert (RSS Lägern) und dem Einheimischen Fabian Gärtner (VC Leibstadt) über die Ziellinie.
Bei den Junioren (Kategorie 3 – U17 Knaben/Damen) konnte sich das BMX Jungtalent Jérôme Butti (Powerbike Winterthur), der erstmals ein 4Cross Rennen bestritt, in Szene setzen. Dahinter folgten ebenfalls bereits zwei Sieger der aktuellen Saison. Mit Matthias Tschanz (BeO 4x rACEing) belegte ein weiterer Berner einen Podestplatz vor Bennett Newkirk (ewz mountainbiketeam loop).

swiss 4cross 2013 leibstadt

(Fotograf: Christian Egelmair) – Simon Waldburger (Suspension Center / VC Leibstadt) wurde seinem Namen als Lokalmatador vollends gerecht

Bei den Hobby/Amateurfahrern (Kategorie 4 – Herren/Masters) schnappte sich Michael Gärtner (VC Leibstadt) seinen ersten Saisonsieg. Der Einheimische gewann vor dem Berner Manuel Herrmann (BeO 4x rACEing) und dem deutschen Daniel Anger (G-Force Racing Team).
In der bestbesetzten Kategorie der Elite- und Profifahrer (Kategorie 5 – Herren/Master lizenziert) waren etliche namhafte Fahrer mit auf der Startliste. So war es nicht verwunderlich, dass sich Michael Mechura, der Vizeweltmeister, der Vize Europameister Marek Pesko, Simon Waldburger als letztjähriger Vizeschweizermeister sowie der letztjährige Zweite von Leibstadt, Charly Gaillard, im Finale gegenüber standen. In einem packenden Finallauf konnte sich Waldburger (Suspensioncenter / VC Leibstadt) unter tosendem Applaus der Zuschauer vor Marek Pesko (Polygon, BC Kalnica) und Michael Mechura (Nukeproof Team) den Sieg sichern.

Für den 5. Lauf des Swiss 4Cross Cups Ende September geht es wieder ins Nachbarland Deutschland, genauer gesagt nach Laufenburg. Direkt 1 Woche nach der Kür der neuen Weltmeister können sich alle Racer nochmals um wichtige Punkte für die Gesamtwertung messen.
Die Onlineanmeldung per Paypal und manueller Überweisung ist bereits wieder auf www.4cross.ch geöffnet und schliesst eine Woche vor dem Rennen (22. September).

See you on our next race in Germany!

 

Zur Zeit herrscht beim UCI Downhill Worldcup ein heisses Kopf an Kopf Rennen zwischen den besten Fahrern. Auch wenn Gee Atherton die ersten beiden Rennen für sich entscheiden konnte, ist der Kampf an der Spitze um einiges spannender, als bei der Dominanz von Aaron Gwin in den letzten Jahren.

Was jedoch am letzten Rennen in Mont Sainte-Anne vor sich ging, ist mindestens auf dem Niveau von Sam Hills Wahnsinnsfahrt in Champery 2007. Nachdem die grossen Namen bei trockenen Verhältnissen fahren konnten und ihre Podiumsplätze bereits für sicher hielten, knallte Sam Hill einen unglaublichen Run im Regen hin und verpasste trotz Sturz den ersten Platz nur um eine Haaresbreite. Wer seinen Lauf im strömenden Regen nicht kennt, sollte das gleich nachholen: http://www.youtube.com/watch?v=2mpytJRrpyw

Was der Kanadier Steve Smith dieses Weekend in Mont Sainte-Anne zauberte, ist auf jeden Fall damit vergleichbar, wenn nicht noch sensationeller. Gee Atherton sicherte sich mit einem unglaublich sauberen und flowigen Run den Hot Seat. Da er bei der Qualifikation gestürzt war, konnte er relativ früh starten. Kurz nach seinem Zieldurchlauf, begann das Wetter jedoch umzuschlagen und mit nur noch 15 Fahrern am Start, begann es zu Regnen wie aus Kübeln. Das Rennen war eigentlich bereits gelaufen, da Gee mit einer Zeit von unter 4 Minuten kaum mehr zu schlagen war.

Steve Smith

Der junge Kanadier mit der hässlichen Gesichtsbehaarung hat gut Lachen

Trotz nasser Strecke und Regen, konnten sich Sam Hill und auch Greg Minnaar bis auf eine Sekunde an Gee herantasten. Auch das ist eine beachtliche Leistung und verdient in meinen Augen besonderen Lob.

Dann kam das Unglaubliche. Die Strecke war nass. Es regnete noch immer ein wenig. Das Rennen war für die meisten Zuschauer bereits gelaufen. Es ist schliesslich mehr als Unwahrscheinlich, dass jemand auf einer nassen Strecke die Traumzeit von Gee Atherton noch schlagen konnte. Nachdem Sam Hill, Greg Minnaar und auch Aaron Gwin nahe an die Zeit von Gee herankamen, wurde noch ein Funke Hoffnung wach. Konnte es sein, das jemand die Zeit von Atherton noch schlug?!

steve smith pietermaritzburg

Der letzte Fahrer. Steve Smith aus Kanada. Er fuhr wie ein junger Gott, komplett ungebändigt und am Limit. Bei der ersten Zwischenzeit war er fast eine Sekunde im Rückstand. Bei der zweiten Zwischenzeit waren es nur noch 18 Tausendstel!! Als er ins Ziel rollte, war das Wunder komplett. Mit fast einer Sekunde Vorsprung holte sich der junge Kanadier den Sieg und wird somit in die Mountainbike Geschichtsbücher eingehen.

Steve smith Mont Sainte-Anne 2013

yes, he can

Wer das Rennen verpasst hat, sollte es sich unbedingt noch anschauen. Darüber wird man noch in mehreren Jahren reden.

Steve Smith. LEGEND!

Mit der Replay Funktion von Red Bull, kann man sich sämtliche UCI Downhill Worldcups auch im Nachhinein noch anschauen. Hier das Rennen von Mont Sainte-Anne vom 11.8. 2013

http://www.redbull.com/en/bike/holy-shit-video/1331605579719/dhi-mont-sainte-anne-women-and-men-elite-sunday