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Mont Sainte-Anne sorgte schon immer für aufregende Downhill Rennen – dieses Jahr war es keine Ausnahme am fünften Rennen des UCI Mountainbike Downhill Worldcup 2014.

uci mtb downhill 2014 mont sainte-anne

Leider nur der dritte Platz für Danny Hart in MSA

Manon Carpenter hat ihren Vorsprung in der Damen-Kategorie ausgebaut, indem sie den dritten Sieg der Saison nach Hause fuhr. Sam Hill gewann seinen dritten Weltcup in MSA und feierte somit seinen ersten Sieg seit 2009! Troy Brosnan landete auf dem vierten Platz und führt somit die Gesamtwertung bei den Herren.

Die Jungs kämpften um jede Zehntelsekunde, bis Nick Beer (Devinci Global Racing) als fünfzigster Fahrer die erste Zeit unter 4:20 hinlegte. Loic Bruni (Lapierre Gravity Republic) knackte wenig später die 4:15er Marke – welche bis zu den letzten 10 Fahrern stehen blieb. Als fünftletzter konnte sich Sam Hill vor Bruni setzen und auch nach dem letzten Fahrer auf dem Hot Seat bleiben. Somit konnte der mehrmalige Weltmeister Sam Hill seinen dritten Worldcup Sieg in MSA einheimsen.

Video Highlights UCI MTB DH Mont Sainte-Anne 2014:

„Ich kann das Gefühl endlich wieder gewonnen zu haben nicht in Worte fassen. Es ist so lange her und ich kann es kaum glauben, dass es hier passiert ist.“ sagte Hill. „Mein letzter Sieg fand hier statt, bei den Weltmeisterschaften 2010 – es war wirklich ein langer Weg zurück an die Spitze. Bei meinem Qualirun hatte ich nicht das Gefühl, dass ich hier gewinnen könnte, also ging ich nicht mit grossen Erwartungen ins Rennen. Ich wollte einfach so smooth wie möglich ins Ziel kommen. Fort William war dieses Jahr bereits knapp, nur der letzte Fahrer hatte meine Zeit geschlagen und genau dasselbe hatte ich hier ebenfalls erwartet. Ich bin so happy diesen Sieg geholt zu haben!“

uci mtb downhill 2014 mont sainte-anne

Loic Bruni hat endlich einen guten Run ins Ziel gebracht

Troy Brosnan führt die Rangliste bei den Männern mit 799 Punkten an, aber Bryceland hat aufgeschlossen und ist nur noch 42 Punkte hinter ihm – mit nur noch zwei weiteren Rennen diese Saison wird das eine enge Sache. Aaron Gwin ist mit 725 Punkten auf Platz drei und hat ebenfalls weiterhin gute Chancen auf den Gesamtsieg.

Bei den Frauen legte Rachel Atherton als Drittletzte einen hammermässigen Run hin, den Emmeline Ragot jedoch am Ende fast einholen konnte. Manon Carpenter lag lange Zeit weit zurück, gab am Schluss der Strecke aber mächtig Gas und holte sich einen weiteren Worldcup Sieg in Folge.

Rangliste Männer

Rang Name Nat. Alter Zeit
1 Samuel HILL AUS 29 4:10.566
2 Josh BRYCELAND GBR 24 4:11.807
3 Danny HART GBR 23 4:12.205
4 Troy BROSNAN AUS 21 4:12.555
5 Samuel BLENKINSOP NZL 26 4:12.715
6 Aaron GWIN USA 27 4:12.820
7 Greg MINNAAR RSA 33 4:13.313
8 Matthew SIMMONDS GBR 27 4:13.681
9 Loic BRUNI FRA 20 4:14.381
10 Gee ATHERTON GBR 29 4:15.080

Rangliste Frauen

Rang Name Nat. Alter Zeit
1 Manon CARPENTER GBR 21 4:47.285
2 Rachel ATHERTON GBR 27 4:48.009
3 Emmeline RAGOT FRA 28 4:48.056
4 Tahnee SEAGRAVE GBR 19 5:03.193
5 Tracey HANNAH AUS 26 5:04.462
6 Micayla GATTO CAN 26 5:05.154
7 Vaea VERBEECK CAN 24 5:13.378
8 Morgane CHARRE FRA 24 5:16.771
9 Fionn GRIFFITHS GBR 32 5:17.600
10 Casey BROWN CAN 24 5:20.103

 

www.uci.ch

Wer das Rennen noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen. Wann die nächsten Rennen stattfinden steht hier.

KOBLENZ, 29.07.2014 — Vor gut vier Wochen begeisterte der Clip „Hashtag Goodtimes“ die Online-Gemeinde mit atemberaubenden Aufnahmen und fetten Tricks. Nun ist es an der Zeit, hinter die Kulissen des Drehs zu blicken. Vier Holz- und Kursbauer, vier Kameramänner, ein Grafiker, ein Fotograf, jede Menge freiwillige Helfer und natürlich das Canyon Factory Freeride Team: Für den Clip packten alle mit an.

hashtag goodtimes

Innerhalb kürzester Zeit wurde mit vereinten Kräften ein Slopestyle-Kurs auf wildes Gelände gezimmert, der sich sehen lassen kann. Kaum waren die Kursbauer weg, ging es auch schon mit dem Filmen los. 30 Grad Hitze, ein enger Zeitplan und jede Menge Crashes –  das Team gab wirklich alles: „Es war eine intensive Zeit und wir gingen an unsere Grenzen“, so Filmemacher Lukas Tielke. „Aber wir sind alle total gestoked vom Ergebnis. Der Clip ist jeden einzelnen Schweißtropfen wert.“ Dass trotz der Anstrengungen der Spaß nicht zu kurz kam, zeigt der Making-Of-Clip: win.gs/Making-of

Alle Infos rund um das Canyon Factory Freeride Team gibt’s auf der CFFT Website und auf der Facebook-Fanpage.

Den kompletten Film HASHTAG GOODTIMES gibt es hier: #goodtimes

Seit Jahren wird das Specialized Demo weiter entwickelt, leichter und schneller gemacht. Für 2015 hat Specialized aber ein komplett neues Downhillbike aus dem Ärmel gezogen und es lässt sich sehen!

specialized demo 2015 carbon

Hier die Produktvorstellung vom Specialized S-Works Carbon Demo 2015:

 

www.specialized.com

Zürich, 29. Juli 2014 – Die Suche von Samsung nach jungen Talenten im Fahrradsport ist in vollem Gange. Während bei der Instagram Challenge das Fotokönnen gefragt ist, kommen jetzt die Driftkönige zum Zug. Bei der Drift Challenge wird der beste Drift – festgehalten als Instagram Video – gesucht. Unabhängig von Können, Disziplin, Terrain oder Filmskills: Hauptsache der Drift ist stark inszeniert und hat Style. Bewertet werden die Videos von perspactives.com Botschafter und Rad- Profi René Wildhaber.

Die Samsung Plattform perspactives.com fördert junge Talente und sucht sie diesen Sommer im Bikesport und der Fotografie. Die Suche nach Fotografie-Talenten läuft mit der Instagram Challenge schon auf Hochtouren.

Bis zum 25. August können noch Bilder mit den Tags @perspactives und #bikeperspactives auf Instagram hochgeladen werden. Prämiert werden die zwei schönsten, stilvollsten, am besten komponierten Bike-Bilder. Die zwei Gewinner werden am 1. September bekannt gegeben und kommen in den Genuss eines Fotografie-Workshops, unter der Leitung von Profi-Fotograf Gian Paul Lozza.

samsung perspactives drift challenge 2014

Per Instagram-Video wird der beste Drift gesucht. Downhill-Pro René Wildhaber, hier im Bild, wählt das Sieger-Video aus. Bild: Nicolas Jutzi

Die zweite Challenge startet: Es wird der beste Drift gesucht

Die nächste Challenge von perspactives.com fordert die kreativen Drifter unter den Zweiradsportlern heraus. Wenn Staub und Dreck durch die Luft fliegen, die Reifen quietschen und die Bremsen gezogen werden – dann gibt das einen ordentlichen Drift. Per Instagram-Video wird der beste Drift gesucht, egal auf welchem Untergrund, unabhängig vom Können oder dem Bike: Was zählt ist der Style des Drifts und die kreative Inszenierung. Jener oder jene mit dem Drift, der allen den Mund offen stehen lässt, schafft es ans perspactives.com Season End Weekend vom 11./12. Oktober in Lenzerheide mit Downhill-Pro René Wildhaber. Zudem gewinnen die drei besten Drifter coole Samsung Produkte.

Und so geht die Drift Challenge:

Filmt den besten Drift in einem 15 Sekunden Clip und ladet ihn bei Instagram hoch. Die Clips postet ihr mit den Tags @perspactives und #driftperspactive und schon seid ihr dabei.

Die Drift Challenge geht bis am 12. September 2014. René Wildhaber wird alle eingereichten Drifts bewerten und einen Gewinner auswählen.

Rockets of the Day an Tortour Switzerland und Sixday-Nights Zürich

An den Bike Days in Solothurn, der Zürich Metzgete und den Schweizer Meisterschaften in Roggliswil kürte perspactives.com bereits sieben Rookies. Diese erhalten die Chance, mit bekannten Radfahr-Profis an grossen Radsportanlässen teilzunehmen. Die letzten Rockets werden in Zusammenarbeit mit Swiss Cycling an den Rollensprint Events selektiert. Auch hier gewinnen die zwei schnellsten Fahrer unter 18 Jahren. Qualifiziert für die Tortour Switzerland haben sich der 19-jährige Valentin Kiser (Wettswil/ZH) und die 17- jährige Adina Kuhn (Oberuzwil/SG). Sie werden in einem der Samsung Teams, zusammen mit grossen Namen, an der Tortour Switzerland mitfahren.

Myles Weber (19 Jahre, Bachenbülach/ZH), Dario Pieber (18 Jahre, Flumenthal/SO), Valere Thiebaud (15 Jahre, Vilars/NE), Patrick Müller (18 Jahre, Schaffhausen/SH) und Sina Frei (17 Jahre, Uetikon am See/ZH) heissen die perspactives.com Rookies, die zusammen mit Franco Marvulli an den Sixday-Nights Zürich mit dabei sein dürfen.

«Ich möchte den jungen Sportlern Tipps über die richtige Einstellung und die richtige Denkweise im Sport vermitteln und werde ihnen einen Blick hinter die Sixdays Kulissen geben», so Marvulli.

samsung perspactives drift challenge 2014

Wildhaber ist ganz gespannt auf die Resultate

Mountainbiker am Season End Weekend mit Wildhaber

Die Rockets of the Day im Bereich MTB Downhill, Slopestyle und Enduro können sich für das perspactives.com Season End Weekend in Lenzerheide mit Profi-Mountainbiker René Wildhaber qualifizieren. Bereits gelungen ist das Jonas Turin (21 Jahre, Ecublens/VD), Dario Thoma (17 Jahre, Walenstadt/SG) und Nicole Koller (17 Jahre, Schmerikon/SG), die sich an den Bike Days in Solothurn qualifizieren konnten. An der Schweizermeisterschaft Downhill wird sich zeigen, wer es weiter ans Season End Weekend in Lenzerheide schafft.

Samsung: Engagement in der Förderung von Jungtalenten

Das Samsung Förderprogramm wurde im September 2013 mit dem Aufbau des Samsung Team lanciert (Fanny Smith (Skicross), Pat Burgener, David Hablützel (beide Snowboard), Kai Mahler, Fabian Bösch, Giulia Tanno und Kim Gubser (alle Freeski)). Seit Februar 2014 ist die Plattform perspactives.com online und seit Mai 2014 geht sie, zusammen mit den beiden Profisportlern Franco Marvulli und René Wildhaber, auf die Suche nach Bike-Talenten.

«Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit geben über sich selbst hinauszuwachsen liegt uns, zusammen mit unseren Ambassadoren, sehr am Herzen. Nach einer sehr erfolgreichen Wintersaison sind wir überzeugt, dass die Sommersaison, welche ganz im Zeichen des Schweizer Zweirad-Sports steht, mindestens genauso viel Anklang finden wird», sagt Alexander Tschobokdji, Marketingleiter von Samsung Schweiz.

Filmt den besten Drift in einem 15 Sekunden Clip und ladet ihn bei Instagram hoch. Die Clips postet ihr mit den Tags @perspactives und #driftperspactive und schon seid ihr dabei.

René zeigt wie man’s macht:

Weitere Informationen zu perspactives.com unter:

www.perspactives.com
www.facebook.com/perspactives
instagram.com/perspactives

Der Graubündner Ort Lenzerheide war am vergangenen Wochenende zum ersten Mal Station eines iXS Swiss Downhill Cups. Über 300 Fahrer aus 16 Nationen gingen an den Start der zukünftigen Weltcupstrecke.

Lenzerheide will im Mountainbike Business ganz nach oben. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass der hochgelegene Ort in Graubünden den Zuschlag für die Austragung des Weltcups 2015-2017 sowie der Weltmeisterschaft im darauffolgenden Jahr. Schon vorher hatten die Arbeiten an einer neuen Downhillstrecke direkt unter der Seilbahn begonnen und wurden in den vergangenen Monaten mit viel Engagement fortgeführt. Heraus kam ein Kurs, der mit 2 Kilometern Länge und 460 Höhenmetern ordentlich Gefälle bietet und vom Anspruch her, auch schon erkennen lässt, was hier in der Zukunft geplant ist.

ixs sdc lenzerheide 2014

iXS Swiss Downhill Cup auf der neuen Strecke in Lenzerheide

Die Location ist perfekt, lange Zeit gab es kein Downhillrennen mehr im östlichen Teil der Schweiz und somit ist es ein feiner Zug, dass Lenzerheide neben dem Spitzensport auch ein fester Bestandteil im Schweizer Rennkalender sein möchte. Die Resonanz beim Auftakt gibt dem Konzept recht, schließlich gingen über 300 Fahrer an den Start und das an einem Wochenende, wo sicherlich viele Stammkunden der Schweizer Serie bei der Deutschen Meisterschaft in Albstadt waren.

Der Andrang bei der Streckenbesichtigung war enorm, schließlich war für alle der Kurs neu und alle waren gespannt, was sie an dem bevorstehenden Wochenende erwarten würde. Schnell wurde klar, die Streckenbauer von Trailworks hatten ganze Arbeit geleistet und klar war auch, hier wird man schnell. Große Sprünge, Vollgasabschnitte und der fast schon obligatorische Rockgarden gehören ebenso zum Streckendesign wie Kurven und Anlieger in allen erdenklichen Versionen. Wettertechnisch war es ebenso abwechslungsreich wie die die Strecke selbst. Von sommerlichem Wetter am Freitag über nasskaltes Wetter mit Temperaturen im unteren zweistelligen Bereich und viel Nebelwar alles dabei und somit konnten auch diese Verhältnisse von der Rennorganisation real getestet werden.

ixs sdc lenzerheide 2014

Erschwerte Bedingungen für alle – hier Noel Niederberger

Der Samstag war also einer der weniger schönen Renntage, aber natürlich gehört der Seeding Run auf einer noch völlig neuen Strecke wohl zu den spannenden Momenten. Keiner wusste, wie er oder die Konkurrenz zurechtkommt oder auch wie hoch denn der eigene Speed überhaupt ist. Emilie Siegenthaler (SUI – Gstaad-Scott) konnte mit ihrer Zeit von 3:43.697 Minuten und knapp 7 Sekunden Vorsprung recht entspannt dem Finale entgegen sehen, während Tagesschnellster Brendan Fairclough (GBR – Gstaad-Scott) sich seiner Sache wohl eher nicht so sicher sein konnte. 3:04.651 Minuten waren zwar verdammt schnell, aber nur 3 Hundertstelsekunden dahinter platzierte sich schon Steve Peat (GBR – Santa Cruz Syndicate).

ixs sdc lenzerheide 2014

Die neue Strecke kam bei den Profis gut an –  für den Weltcup 2015 soll es aber noch Verbesserungen geben

Obwohl man sich eigentlich kaum vorstellen konnte, dass das Wetter am Sonntag wieder ähnlich bescheiden werden würde, wurden alle Optimisten eines Besseren belehrt. Die Sicht war ebenso kaputt wie am Vortag und auch die Strecke konnte nicht abtrocknen. Es regnete zwar nicht mehr durchgängig, aber gerade dadurch verwandelte sich der Untergrund an einigen Stellen in eine zähe Masse, die sehr viel Kraft erforderte, um dort mit der notwendigen Geschwindigkeit durchzukommen. Freilich kamen Schlammfahrer wieder voll auf ihre Kosten und wer Spaß an solchen Bedingungen hat, konnte das Driften an diesem Wochenende wieder ordentlich genießen.

Als erste lizenzierte Klasse waren die Masters an der Reihe. Wie im Seeding Run demonstrierte Thomas Ryser (SUI – Hot-Trail Racing) wieder einmal seine Stärke und verwies Tobias Müller (SUI – 2-Rad Jack Mueller AG) und Marcel Waldmann (SUI – iXS Gravity Union) auf die nachfolgenden Plätze. Auch in der U17 Klasse konnte der Seeding Run Schnellste Jerome Müller (SUI – Bechtel Cycle) erneut glänzen. Mit über 7 Sekunden Vorsprung setzte er sich bei diesen schwierigen Bedingungen durch. Luca Heinzi (SUI – Hot Trail) wurde am Ende Zweiter, gefolgt von Bennet Newkirk (USA – Team Project).

ixs sdc lenzerheide 2014

Brendan Fairclough’s neues Gambler musste gleich einstecken

Das sehr überschaubare Feld der Elite Women konnte letztendlich von Alba Wunderlin (SUI – Stützrädli) gewonnen werden, die allerdings definitiv von der Abstinenz der Seeding Run Schnellsten Emilie Siegenthaler profitieren konnte. Die Fahrerin vom Team Gstaad-Scott hatte im Training einen Sturz und wollte im Hinblick auf den Weltcup nächste Woche nichts riskieren und verzichtete auf den Start. Zweite wurde Géraldine Fink (SUI), die damit ihre Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen konnte. Lea Rutz (SUI – Never Freeze) wurde Dritte und übernimmt damit den zweiten Rang in der Serienwertung.

ixs sdc lenzerheide 2014

Alba Wunderlin – Die schnellste Frau im Bündnerland

In der Elite Men Kategorie konnte man am gesamten Wochenende eine Dominanz der Briten feststellen. An beiden Tagen waren die ersten drei Plätze von den wohl regenerprobten Fahrern aus Großbritannien besetzt, wobei Brendan Fairclough seinen hauchdünnen Vorsprung vom Seeding Run ordentlich ausbauen konnte und am Ende mit einer Zeit von 3:05.335 Minuten und etwa 3 Sekunden Abstand auf Joseph Connell (GBR – SC-Intense) gewann. Steve Peat hingegen musste sich mit 1,5 Sekunden Rückstand sogar noch hinter seinem 20 Jahre jüngeren Landsmann auf dem dritten Rang einordnen. An den Zeiten lassen sich die etwas schwierigeren Bedingungen des Finaltags ablesen, aber man sollte nicht denken, dass der Spaßfaktor am Wochenende zu kurz kam.

ixs sdc lenzerheide 2014

Brendog auf 1, Peaty auf 3 – Prominentes Podium in Lenzerheide

Grundsätzlich war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Gerade unter dem Aspekt eines Testlaufs für die zukünftigen Rennen lief eigentlich alles perfekt. Schlammrennen gehören zum Downhill dazu und Lenzerheide hat auch unter diesen Bedingungen die Feuerprobe bestanden. Ein Dank sollte auf jeden Fall an die Streckenbauer von Trailworks und ihre Berater Steve Peat und Claudio Caluori gehen. Wir freuen uns auf die Zukunft und über eine weitere großartige Destination im Mountainbike Rennzirkus. Weiter geht es mit dem iXS Swiss Downhill Cup Ende August in Anzére.

 

www.ixsdownhillcup.com

Beim iXS European Downhill Cup gab es am vergangenen Wochenende den fünften Lauf im tschechischen Spicak. Bei sommerlichen Temperaturen und somit optimalen Bedingungen sicherten sich Noel Niederberger und Zarja Cernilogar den Sieg.

Seit einigen Jahren ist der iXS European Downhill Cup Stammgast im liebevoll angelegten Bikepark in Spicak. Der tschechische Ort liegt direkt an der deutschen Grenze und damit in der Mitte Europas und so ist es nicht verwunderlich, dass auch zu diesem Rennen wieder 250 Fahrer aus insgesamt 20 Nationen angereist sind. Die Serie besteht aus sieben Rennen, wobei für die Gesamtwertung nur fünf Ergebnisse herangezogen werden.

ixs edc 2014

Noel Niederberger gewann den iXS European Downhill Cup in Spicak

Die Punktejagd für den Gesamttitel ist also schon weit fortgeschritten, aber noch lange nicht zu Ende. Die ersten vier Rennen hatten es diesmal wirklich in sich und wer jetzt schon weit oben im Ranking steht, der hat sich dies durch harte Arbeit wahrhaftig verdient. Nicht ganz so hart, dafür aber mit viel Spaß und nicht zu unterschätzender Konkurrenz verlief das vergangene Wochenende.

Die Strecke im Böhmerwald ist mit 1750 Metern und 320 Höhenmetern nicht die längste, aber der wechselnde Untergrund aus Felsen, Steinen und Waldboden liefert einen hohen Anspruch. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Kurs nur an einigen wenigen Stellen modifiziert, präsentierte sich aber in einem gewohnt perfekten Zustand. Die Wetterbedingungen waren optimal, sommerliche Temperaturen und kein Niederschlag bedeuteten allerdings auch, dass der staubtrockene Untergrund nicht sonderlich viel Grip bot und das Fahren am Limit viel Feingefühl erforderte. Insbesondere die felsigen Partien mussten mit absoluter Präzision gefahren werden.

ixs edc 2014
Im Seeding Run bewies einmal mehr Zarja Cernilogar (SLO – Blackthorn GT), dass an ihr kein Weg vorbei führen wird und dass sie die Verteidigung ihres 2013er Seriensiegs keinesfalls aus den Augen verloren hat. Mit einer Zeit von 3:28.843 Minuten deklassierte sie ihre härteste Konkurrentin Jana Bartova (CZE – Bikeplac Racing) mit knapp 6 Sekunden Rückstand. In der Elite Men Kategorie zeigte Johannes Fischbach (GER – RRP Ghost) schon einmal seine Ambitionen für den Sonntag. Sicherlich will er sich diesmal nicht schon wieder nur mit dem zweiten Platz zufrieden geben müssen, wie in den beiden Vorjahren. Mit 3:02.648 konnte er sich knapp den letzten Startplatz fürs Finale sichern, Ziga Pandur (SLO – Unior Tools Team) fuhr mit 1,6 Sekunden Rückstand die zweitbeste Zeit ein, dicht gefolgt von Noel Niederberger (SUI – Gstaad-Scott).

Am Sonntag, der im Übrigen seinem Namen alle Ehre machte, startete als erstes die Kategorie der Masters. Schnellster Fahrer der über 30-Jährigen war Rostislav Stencel(CZE – Bikeplac Racing Team), der damit seine Führung in der Gesamtwertung wohl uneinholbar ausbaute. Zweiter wurde mit nur vier Zehntelsekunden Rückstand Vlasimil Hyncica (CZE – Specialized CZ). Frank Hedwig (GER – Rad-Art) konnte mit einem erneuten dritten Podestplatz seine Zweite Position in der Serienwertung weiter festigen.

Die U17 Kategorie hat nun etwas an Spannung gewonnen, da der überaus dominante Nachwuchsfahrer Remy Morton (AUS – NS Dynamics) in seine Heimat zurückgekehrt ist und nun nicht weiter in die Wertung eingreifen kann. Nach Aussage seiner Eltern war die Teilnahme an den vergangenen drei iXS EDC Rennen die beste Erfahrung, die sie ihrem Sohn bieten konnten und schon jetzt steht eine Wiederkehr im nächsten Jahr fest auf dem Plan.

Ein Blick auf die Gesamtwertung konnte schon den Hinweis auf einen wohl italienisch bestimmten Kampf um den Sieg geben. Andrea Bianciotto (ITA – Asd Sestriere Bike Club), der bis dato Zweitplatzierte nutzte seine Chance und sicherte sich mit dem Tagessieg auch die Führung im Gesamtklassement. Zweiter wurde sein Landsmann Lorenzo Sorrentino (ITA – Ancillotti Doganaccia) mit nur geringem Rückstand, dicht gefolgt von Vojtech Rousavy (CZE – Krabcycles Trek).

ixs edc 2014

Das Duell in der Elite Women Klasse konnte nach Maribor ein weiteres Mal von Zarja Cernilogar für sich entschieden werden. Mit fast der gleichen Zeit wie im Seeding Run setzte sie sich mit etwas mehr als 4 Sekunden Vorsprung vor die Serienführende Jana Bartova und verringerte somit den Rückstand im Ranking auf nur noch sieben Punkte. Diana Marggraff (ECU) unterstich nach dem Sieg am letzten Wochenende in Bad Wildbad einmal mehr ihre Form mit dem hervorragenden dritten Platz.

Als einer der ersten Elite Men Fahrer ging aufgrund eines DNF-Ergebnisses vom Vortag Lutz Weber (SUI – Swiss Downhill Syndicate) auf den Kurs und legte direkt einen neuen Streckenrekord vor. Seine Zeit von 3:01.666 Minuten brachte ihm eine unendlich erscheinend lange Zeit im Red Bull Hot Seat ein, der seinen Namen aufgrund voller Sonneneinstrahlung diesmal zu Recht trug. Was seine Zeit wert war, zeigte sich in den Top Ten. Erst Robin Wallner (SWE – W-Racing Team), der Sieger des letztjährigen Stopps konnte die Zwischenzeit von Weber unterbieten, konnte aber in der Zweiten Hälfte nicht sauber bleiben und landete am Ende abgeschlagen auf einem Platzim Mittelfeld. Als nächstes unterbot Jure Zabjek (SLO – Unior Tools Team), er hingegen konnte den herausgefahrenen Vorsprung bis ins Ziel retten und setzte sich auf Platz eins. Selbst Nick Beer (SUI – Devinci Global Racing) musste sich hinter Weber einreihen, obwohl er für viele ganz oben auf der Favoritenliste stand. Danach kam der drittletzte Fahrer Noel Niederberger mit einer ziemlich guten Zwischenzeit. Dem jungen Schweizer gelang es sogar noch etwas zuzulegen, denn im Ziel angekommen, war es mit einer Zeit von 2:59.358 min der erste Rang. Anschließend waren es nur noch Ziga Pandur und Johannes Fischbach, die etwas am Ausgang ändern konnten. Beide mit leichtem Rückstand an der Zwischenzeit, jedoch musste dies noch nichts heißen. Pandur bekam noch etwas oben drauf, was ihn sich hinter Weber einreihen ließ.
Also waren alle Augen auf Fischbach gerichtet, würde er es endlich auf diesem Kurs zu einem Sieg schaffen? Die Chancen standen gut. Als er über den Zielsprung ging schien alles offen, doch beim Überqueren der Ziellinie leuchtete auf der Anzeigetafel eine Plus Eins auf, also Rückstand. Damit stand das Ergebnis fest. Noel Niederberger gewann in seinem ersten Elite Jahr gleich einmal ein Rennen des Europacups. Sicherlich etwas Genugtuung, schließlich verlief der Weltcupstart in diesem Jahr nicht so ganz nach seinen Vorstellungen. Zweiter wurde mit nur knapp 5 Zehntelsekunden Rückstand der ebenfalls erst 17 Jährige Jure Zabjek. Johannes Fischbach musste sich diesmal mit dem dritten Platz zufrieden geben. Lutz Weber wurde am Ende Vierter, gefolgt von Ziga Pandur und Nick Beer.
Die Gesamtwertung führt weiterhin David Trummer (AUT – RRP Ghost) an, vor seinem Landsmann Manuel Gruber (AUT – Radon Factory Team). Richtig viel Boden konnte Nick Beer gutmachen, der nun auf dem dritten Platz rangiert.

Video Highlights vom iXS European Downhill Cup in Spicak

Nun stehen nur noch zwei weitere Stopps aus. Im August geht es erneut nach Italien, diesmal in das altbekannte Pila. Anschließend fehlt nur nach das Finale und dafür gastiert die Serie dann im österreichischen Leogang, bei einem der ältesten Mitglieder des Cups.

www.ixsdownhillcup.com

Ein Ski-Pass für ganz Europa? Undenkbar! Ein Bike-Pass für den ganzen Kontinent? Mittlerweile Tradition. Die GraVity Card verbindet die 12 besten Bikeparks Europas und bietet Fans des gepflegten Abfahrtssports ein riesiges Spektrum an Trails zum Flatrate-Tarif. Ideale Voraussetzungen also, um diesen Sommer das Bike ins Auto zu packen und den besten Strecken Mitteleuropas einen Besuch abzustatten. Dem ultimativen Roadtrip mit maximalem Fahrspaß steht mit dieser Karte nichts mehr im Weg.

Gravity Card

Sitze umgelegt, Räder ins Auto geschlichtet und Freunde eingepackt. Ein Roadtrip inklusive Bikes ist wohl der Traum eines jeden Mountainbikers, um die sonnengesegnete Zeit bestmöglich zu verbringen. Aber wo soll’s hingehen? Wo sind die flowigsten Freeride-Strecken? Wo die spektakulärsten Downhill-Tracks? Mit der GraVity Card in der Tasche muss man nicht lange überlegen, sondern kann einfach losstarten und die besten Bikeparks erkunden. Egal, wie lange man durch Europa tingelt, Downhill-Spaß en masse ist diesen Sommer in jedem Fall garantiert.

1 Kontinent, 4 Länder, 12 Bikeparks. Ein derart flächendeckendes Angebot sucht man in anderen Sportarten vergeblich. Der GraVity Card Union gehören nur die allerbesten Parks an. Für Höhenmeter-Shredder bedeutet das: stets top gepflegte Strecken, beste Infrastruktur und ein breites Spektrum an Tracks. Leihbikes, Waschstationen, Campingplätze und Unterkünfte – in diesen Parks fehlt es an nichts. Wer alle Gravity Bikeparks in einen einzigen, großen Roadtrip packt, ist rund 2.140 Kilometer auf Achse. Klingt nach einer echten Herausforderung!

83 Strecken. Und damit mindestens 83 Gründe während des Trips zu stoppen und das Bike zu satteln. Das Angebot an Trails wird dabei allen Fahrtechnik-Levels gerecht. Selektive Downhill-Tracks reihen sich ebenso ins Repertoire der GraVity Bikeparks ein wie breite Anfängerstrecken mit Wellen und perfekt geshapten Anliegern. Slopestyle-Areas, Bagjumps, Pumptracks oder Übungsparcours gibt es zum Trail-Angebot der meisten Parks noch oben drauf.

Gravity Card

7.500 Höhenmeter. So viel Gondel-Unterstützung erhält man mit der GraVity Card. Bei der Abfahrt multipliziert sich der Spaß durch die unzähligen Strecken noch um ein Vielfaches. Der Genuss reicht dabei von kurzen, knackigen Tracks mit rund 180 Metern Höhenunterschied bis hin zum imposanten Downhill-Erlebnis von über 1.000 vertikalen Metern am Stück.

145 Tage. So lange kann der Roadtrip durch die Bikeparks dauern, denn so lange hat die GraVity Card Union in der Saison 2014 im Schnitt geöffnet. Mehr als 20 Wochen, in denen man zwischen Tschechien und Slowenien, Deutschland und Österreich die besten Strecken zur Auswahl hat. Trotz der langen Saison steht allerdings schon jetzt fest: Der Sommer wird angesichts der gewaltigen Anzahl an Tracks wohl wieder mal viel zu schnell vergehen.

Darum holt man am besten gleich sein Bike aus der Garage und packt das Auto. Die GraVity Card gibt’s für 385,- Euro (Jugend: 305,- Euro, Kinder: 195,- Euro) und ist bis 02. November 2014 gültig. Die individuellen Betriebszeiten der beteiligten Bergbahnen sind zu beachten. Die Karte ist online oder in den teilnehmenden Bikeparks erhältlich.

GraVity Card Bikeparks:

Bikepark Leogang – www.bikepark-leogang.com

Bikepark Saalbach/Hinterglemm – www.saalbach.com/freeride

Zauberberg Semmering – www.bikeparksemmering.at

Bikepark Wagrain – www.bikewagrain.com

Bikepark Planai Schladming – www.bikeparkplanai.at

Bikepark Winterberg – www.bikepark-winterberg.de

Bikepark Pohorje – www.bikeparkpohorje.si

Bikepark Geisskopf – www.bikepark.net

Bikepark Wildbad – www.bikepark-bad-wildbad.de

Bikepark Spicak – www.spicak.cz

Bikepark Tirol – www.bikepark-tirol.at

Bikepark Serfaus Fiss-Ladis – www.bikepark-sfl.at

 

Weitere Informationen gibt es auf: www.gravity-card.com


Achja, ein Schweizer Bikepark ist da natürlich nicht dabei. Wäre sowas in der Schweiz überhaupt denkbar? Andere schaffen das länderübergreifend und bei uns können sich oft nicht mal zwei naheliegende Ortschaften zusammenschliessen.. Hopp Schwiiz, Du hast Nachholbedarf.

München, 24. Juli 2014 – Endlich ist es soweit: Die Legende kehrt am 6. September nach Nürnberg zurück. Der Red Bull District Ride findet nach drei Jahren wieder in der Frankenhauptstadt statt. Nicht nur die Top-24-Fahrer der Welt fiebern dem Mountainbike-Event entgegen, auch 75.000 Fans werden an dem Wochenende zwischen Kaiserburg und Hauptmarkt inmitten der Altstadt erwartet.

Einen ersten Vorgeschmack gibt es im brandneuen Teaser-Clip:  www.redbull.com/de/de/bike/events/1331636353775/red-bull-district-ride

Über den Red Bull District Ride:
Nach drei Auflagen in den Jahren 2005, 2006 und 2011 in Nürnberg sowie einer in Catania/Italien (2006) hat der Red Bull District Ride einen legendären Status erlangt und ist Teil der FMB Diamond Series. Die besten MTB-Rider der Welt treten vor einer einzigartigen, urbanen Kulisse an und begeistern mit ihren Tricks zehntausende Zuschauer.

Andreu Lacondeguy District Ride 2011 (by Markus Greber)

Andreu Lacondeguy District Ride 2011 (by Markus Greber)

Red Bull District Ride 2014 Nürnberg

Im August finden gleich drei UCI DH Worldcup Rennen nacheinander statt. Schlag auf Schlag werden sich die besten Downhiller in Monte Sainte-Anne, Windham und anschliessend in Méribel messen. Hier die nötigsten Fakten und die aktuellen Platzierungen der Fahrer.

uci downhill worldcup 2014

In wenigen Tagen geht es weiter.. Schlag auf Schlag

UCI Downhill Worldcup 2014 #5 – Monte Sainte-Anne (CAN): 2. August 2014

UCI Downhill Worldcup 2014 #6 – Windham (USA): 9. August 2014

UCI Downhill Worldcup 2014 #7 – Méribel (FRA): 23. August 2014

Jedes dieser Rennen findet jeweils am SAMSTAG statt, ca. 14:00 Uhr lokaler Zeit. Wie immer gibt es den LIVESTREAM und auch das REPLAY auf live.redbull.tv

uci downhill worldcup 2014

Greg Minnaar hat einiges aufzuholen

 

Die Gewinner der ersten vier Worldcup Rennen 2014:

UCI Downhill Worldcup 2014 #1 – Pietermaritzburg (RSA)
Aaron Gwin
Mick Hannah
Greg Minnaar

UCI Downhill Worldcup 2014 #2 – Cairns (AUS)
Gee Atherton
Josh Bryceland
Neco Mullaly

UCI Downhill Worldcup 2014 #3 – Fort William (GBR)
Troy Brosnan
Sam Hill
Danny Hart

UCI Downhill Worldcup 2014 #4 – Leogang (AT)
Josh Bryceland
Greg Minnaar
Troy Brosnan

Hier noch der Teaser für das kommende Rennen in Monte Sainte-Anne (Kanada)

www.uci.ch

live.redbull.tv

Spannender hätte der Finaltag des Swatch Prime Line Munich nicht sein können. Am Nachmittag zogen dunkle Wolken am Himmel auf. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und sorgte pünktlich zum Start für beste Bedingungen im Münchner Olympiapark. Somit konnten die 16 qualifizierten Fahrer ihr Trick-Repertoire wie geplant vor mehreren tausend Zuschauern abfeuern. Am Ende stand der Franzose Louis Reboul ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Swatch Proteam-Fahrer Sam Pilgrim (GBR) und Tomas Lemoine (FRA). Die Best Trick Trophäe sicherte sich Thomas Genon (BEL).

Antoine Bizet Swatch Prime Line Munich 2014, Photo: Christoph Laue

Antoine Bizet mit Double Backflip

Er war definitiv der Shooting-Star des ersten Swatch Prime Line Munich: Louis Reboul. Schon in der Qualifikation zeigte der Franzose, dass er das Zeug zum Sieg hat. Als erster Fahrer fand er Gefallen an dem Looping und baute ihn auch in seinen Winner-Run ein – was ihm wertvolle Punkte bescherte. Doch auch der Rest seines Laufes konnte sich sehen lassen: Los ging es mit einem Backflip Tabletop, gefolgt von einem 360-Invert, dem Looping, einem 360-Flatspin, Flipwhip und einer Cannonball to Tuck-No-Hander. Vermutlich hätte vor dem Event niemand auf Louis Reboul gesetzt, aber mit seinem Überraschungssieg bewies er, dass noch einiges an Potenzial in ihm steckt.

Brayden Barret Hay im Loop

Brayden Barret Hay im Loop

Für eine weitere Überraschung sorgte Sam Pilgrim. In diesem Jahr war es um den 2013er FMB World Tour Champion etwas ruhiger geworden, doch nun zeigte er allen, dass sehr wohl noch mit ihm zu rechnen ist. Anstatt den Looping wie die meisten Fahrer nur zu überspringen, ließ er sich eine kreative Komponente einfallen und legte einen astreinen Flair hin. Für besonderen Jubel unter den Zuschauern sorgte sein 720 am letzten Sprung. „Swatch Prime Line Munich war einfach perfekt: super Wetter, super Atmosphäre, super Publikum“, so Sam Pilgrim. „Es hat so viel Spaß gemacht und es ist einfach nur cool, wieder auf dem Podium zu stehen.“

sam pilgrim loop Swatch Prime Line Munich 2014, Photo: Christoph Laue

Sam Pilgrim mit eigenem Style

Auch mit Tomas Lemoine hätte wohl niemand auf dem Podium gerechnet. Der Kurs, eine Mischung aus Dirtjump- und Slopestyle-Elementen, lag ihm jedoch offensichtlich sehr gut. Der Junge in der Zebrahose kämpfte sich durch den Heat-Modus und holte sich Bronze. Das Preisgeld für den Best Trick wurde an Thomas Genon vergeben, der die Judges mit seinem 360-Barspin to Tailwhip überzeugte.

 

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Photos: Christoph Laue

www.swatchprimeline.com