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Schon seit Jahren sind wir Fans dieser Marke – und wie das bei Produkten ist, die einfach perfekt funktionieren und keine Diskussion benötigen – haben wir noch nie über Dainese berichtet. Dabei gibt es nur wenige Produkte auf dem Bikemarkt, die qualitativ so hochwertig und funktional so überragend sind, dass man das Produkt über Jahre hinweg benutzen kann, ohne Einbussen. Wie die Oberkörperpanzer von Dainese.

Protektorenjacke – Notwendig oder Überflüssig?

Vielleicht predige ich hier vor leeren Bänken, da immer weniger Leute mit Protektorenjacke unterwegs sind. Heute zieht man sich ein Flanellhemd und höchstens noch ein Neckbrace an… Die Nachteile dieser Denkweise muss ich wohl nicht explizit erläutern. Angesichts der vielen Autobahnen in den Bikeparks heute, kann ich jedoch nachvollziehen, dass man kein Bedürfnis für eine solche Schutzausrüstung sieht.

Wer kennt das nicht: Du planst einen Tag im Bikepark und die Wettervorhersage kündigt Temperaturen von über 30 Grad an – nimmst Du den Panzer bei dieser Affenhitze mit? „Aber klar doch, das ist unverzichtbar“ antworten einige, aber uneingeschränkt kann man das nicht beantworten. Sicher ist, dass man sich ohne Schoner bei einem Sturz schwerer verletzen kann. Was den meisten nicht ganz so klar ist, ist wieviel Energie und dadurch auch Kraft und Konzentration man einbüssen kann, wenn man an einem heissen Sommertag mit Hitzestau und hohem Wasserverlust kämpft, weil die Protektorenjacke kaum Zirkulation bietet und sich das Material immer weiter aufheizt. Wenn man sich in den Boden spitzt, nur weil man körperlich am Anschlag ist, war der vermeintliche Schutz kontraproduktiv.

dainese schoner panzer schutz

Schutz ist gut – aber nur wenn man sich nicht zu Tode schwitzt

Das kann Dir mit einem Oberkörperschutz von Dainese nicht passieren. Sie haben jahrelange Erfahrung im Motocross-Sport und konnten ihr Wissen sehr effektiv in den Bikesport übertragen. Zieh Dir mal eine Dainese-Jacke an und überzeuge Dich selbst davon. Sie sitzt wie eine zweite Haut und lässt Dich vergessen, dass Du komplett eingepackt bist. Verantwortlich dafür ist der elastische Mesh-Stoff, den sie verarbeiten, welcher erstaunlich lange hält und in Sachen Attmungsaktivität ungeschlagen ist. Der rautenförmig vernetzte Stoff (siehe Bild) senkt die Hitzeentwicklung, das Packvolumen und das Gewicht und hält mehrere Jahre ohne auch bei grösserer Belastung zu reissen.

dainese panzer schoner mesh

Dieser Stoff ist leicht, attmungsaktiv und nahezu unkaputtbar

Die Atmungsaktivität und der Wohlfühlfaktor sind nur zwei von vielen Vorteilen. Ein Dainese-Oberkörperpanzer ist leicht und hat ein kleines Packvolumen, was den Entscheid, den Protektor einzupacken, ebenfalls erleichtert. Mehrere von uns besitzen einen Dainese-Schoner: Seit Jahren den selben. Produktionsfehler? Nie gesehen. Materialermüdung? Frühestens nach 10 Jahren..

dainese

Das hochwertige und langlebige Mesh-Netz aus der Nähe – sieht filigran aus, hält aber ewig

dainese

Perfekter Schutz…

dainese

…und perfekte Passform

Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er diesen Schutz in Anspruch nehmen möchte. Es gibt einen genügend grossen Markt dafür und das Angebot ist besser denn je. Viele Marken stellen inzwischen hochwertige Produkte her – aber aus Erfahrung gibt es oft Probleme mit der Atmungsaktivität, den Reissverschlüssen oder den Nähten. Mehrere Flowzoner schwören seit vielen Jahren auf Dainese, nicht ohne Grund.

Aus diesen Gründen möchten wir Deine Aufmerksamkeit auf diese fast in Vergessenheit geratene Marke richten:

  • Leicht
  • Sehr atmungsaktiv
  • Überdurchschnittliche Verarbeitung
  • Hochwertige Materialien
  • Gute Passform
  • Kleines Packmass
  • Jahrzehntelange Erfahrung
  • Viel Liebe zum Detail
  • Preis-/Leistung

Flashback

dainese suit shuttle

So sah das aus, als man noch Felgenbremsen, schmale Lenker und fast keine Federung hatte – da musste man sich schützen

 

Schau Dir ihren Produktekatalog mal an und falls Du auf der Suche nach neuen Schoner bist, egal ob Knie, Bein oder Rücken, dann schau mal in ihrem Shop vorbei, sie haben gerade Ausverkauf:

www.dainese.com

 

Die Suzuki Nine Knights Tafelrunde 2015 ist vollständig. Ganze fünf Gewinner der Become-a-Knight-Competition verstärken das Fahrerfeld um die 16 geladenen Freerider. Der Kurs für die einwöchige Super-Session vom 31.08. bis zum 05.09. 2015 befindet sich derzeit noch „under construction“.

nine knights 2015

Yannick Granieri am Nine Knights 2014

Söderström Comeback und Rogatkin-Premiere

Eine Besonderheit des Suzuki Nine Knights ist sein top-besetztes Fahrerfeld, so auch in diesem Jahr: Neben Szene-Größen wie den Briten Sam Reynolds und Sam Pilgrim kommen aus Übersee Geoff Gulevich (CAN), Multi-Talent KC Deane (MTB Freeride- und Freeski-Profi, USA) und erstmals auch Nicholi Rogatkin (USA), der momentan in seiner zweiten Pro-Saison die FMB World Tour ordentlich aufmischt. Mit Spannung erwartet wird das Comeback des Schweden Martin Söderström: Er hat seine Rückkehr nach langer Rehabilitationsphase für den Suzuki Nine Knights angekündigt. Für Deutschland gehen Peter Henke, Timo Pritzel, Patrick Schweika und Tobi Wrobel an den Start. Aus Österreich kommen Klemens Kaudela und Head-Shaper Andi Brewi, der das Kursdesign für den verletzten Andi Wittmann übernimmt. Bike-Hüne und Rampage-Legende Kelly McGarry aus Neuseeland freut sich ebenso wie der Pole Szymon Godziek auf den neuen Kurs, der 2015 besonders auf Airtime ausgelegt ist. Mit einigen brandneuen Features wie etwa einer Miniramp oder einer Quarterpipe gespickt, erlaubt das Setup auf dem Mottolino jede Menge Spielraum für kreative Tricks und verschiedenste Line-Optionen.

(Weitere Infos zum Kurs: http://www.nineknightsmtb.com/?p=19)

nine knights 2015

Szymon Godziek, Antoine Bizet & Yannick Granieri

nine knights 2015

Martin Söderström

nine knights 2015

Geoff Gulevich

Become a Knight: Testa, Silva und Samson fahren nach Livigno

Fast 30 Fahrer – so viele wie nie zuvor – wollten die Chance auf eine Woche Freeride-Session am „Il Castello“ nutzen und sendeten ihre Bewerbungsclips an die Jury. Keine einfache Entscheidung, aber am Ende überzeugten die Einsendungen von Italiens derzeit bestem Trickser Torquato „Toto“ Testa, Young Gun Adolf Silva (ESP) und Blake Samson (GBR) am meisten. Somit dürfen sich diese drei Talente in die erlesene Riege der Suzuki Nine Knights einreihen. Eine Einladung zum Public Big Air Contest am Samstag, den 05.09.2015 erhalten Bartek „Jaws“ Krzyszton  aus Polen, Eric Walenta aus Österreich Loek Quadflieg (NED) sowie die beiden Italiener Mauro Toffaletti und Daniele Ferri, dessen Styles und Tricklevel die Jury ebenfalls stark beeindruckten.

Weitere Videos: www.nineknights.com/submissions

nine knights 2015

Hier die Suzuki Nine Knights 2015 auf einen Blick:

Andi Brewi (AUT)

KC Deane (USA)

Yannick Granieri (FRA)

Szymon Godziek (POL)

Geoff Gulevich (CAN)

Peter Henke (GER)

Klemens Kaudela (AUT)

Kelly McGarry (NZL)

Sam Pilgrim (GBR)

Timo Pritzel (GER)

Sam Reynolds (GBR)

Nicholi Rogatkin (USA)

Patrick Schweika (GER)

Martin Söderström (SWE)

Reece Wallace (CAN)

Tobi Wrobel (GER)

Wild Card-Gewinner:

Blake Samson (GBR)

Adolf Silva (ESP)

Torquato Testa (ITA)

www.nineknights.com

16 Rennen in acht Ländern liegen hinter uns. 16 Rennen voll packender Action, dramatischer Momente, Schweiß und Tränen. Der UCI Mountain Bike World Cup presented by Shimano bescherte uns auch in diesem Jahr Spannung pur. Nun dreht das Downhill- und Cross-Country-Großereignis am 22. und 23. August 2015 in Val di Sole (ITA) seine Abschiedsrunde für dieses Jahr. Noch ist (fast) nichts entschieden – es heißt ein letztes Mal ‚Auge um Auge, Rad um Rad‘. Mit Red Bull TV bist du live dabei, wenn die besten Fahrerinnen und Fahrer beim letzten Schlagabtausch um den UCI Mountain Bike World Cup Titel kämpfen!

uci downhil worldcup

Diese Dame hat ihr Ziel bereits erreicht – Rachel Atherton ist Weltcup Gesamtsiegerin 2015

Nach einem Jahr Verschnaufpause steht Val di Sole wieder auf dem Weltcup-Kalender – als einziger Stopp in Italien und Schauplatz eines aufregenden Saisonfinales. Im Kampf um die Weltcup-Gesamttitel (XCO & DH) sind schnelle, harte Rennen zu erwarten. Red Bull TV ist live vor Ort und überträgt die Action auf Red Bull TV und redbull.com/bike.

Der 2,2 km lange Downhill-Track in Val di Sole zählt zu den technisch anspruchsvollsten weltweit. Rachel Atherton beschrieb ihn 2012 nach ihrem dortigen Sieg als „brutal, lang, körperlich anstrengend und verrückt“. Auch in diesem Jahr wird den Athleten in ihrem letzten Kampf um die Krone nichts geschenkt. Der Track wurde um 300 Meter verlängert und kommt auf seinen 519 Höhenmetern mit neuen Lines daher. Auf die Fahrer warten neben den klassischen Stein- und Wurzelpassagen nun auch ein schneller flowiger Abschnitt und ein Roadgap. Rachel Atherton konnte sich den Gesamttitel des UCI Mountain Bike DH World Cup bereits in Windham (USA) sichern und darf das letzte Rennen genießen.

uci downhill worldcup 2015

Aaron Gwin muss sich noch beweisen

DHI Women Elite

ATHERTON Rachel 1410 Punkte
CARPENTER Manon 899 Punkte
SEAGRAVE Tahnee 836 Punkte

Bei den Herren sollte Aaron Gwin alles daran setzen, sein Bike heil den Berg herunterzubekommen. Dann steht auch seinem Sieg des Gesamttitels nichts mehr im Wege. Oder macht ihm Greg Minnaar in letzter Sekunde einen Strich durch die Rechnung? Auch für Youngster Loic Bruni ist das Rennen noch nicht gelaufen und der erste Weltcup-Gesamttitel in greifbarer Nähe.

DHI Men Elite
GWIN Aaron 1089 Punkte
MINNAAR Greg 954 Punkte
BRUNI Loic 869 Punkte

Am Samstag, den 22. August ab 14:30 Uhr (CEST) wissen wir mehr.

Greg Minnaar ist auf Verfolgungsjagd

Greg Minnaar ist auf Verfolgungsjagd

Der XCO-Kurs über 4 km pro Runde stellt mit seinen kurzen, steilen Anstiegen und den schwierigen Abfahrten hohe Anforderungen an die Fahrerinnen und Fahrer. Gestartet wird in Daolasa auf 830 Meter über dem Meeresspiegel, ehe es in die einzelnen Abschnitte geht. Unter ihnen gibt es auch ein paar neue Namen: die New School Section, Corratec Section und Snake Hit Section werden für Gänsehaut-Momente sorgen. Derzeit befinden sich bei den Herren drei Schweizer unter den Top 5, darunter Nino Schurter auf Platz 1. Kann ihn der Titelverteidiger Julien Absalon aus Frankreich noch davon abhalten, den UCI Gesamtsieg einzusacken? Ein spannender Zweikampf, dessen Ausgang erst in Val di Sole entschieden wird.

uci xco worldcup

Jolanda Neff hat einen grossen Vorsprung, aber noch ist nichts im Sack

XCO Men Elite
SCHURTER Nino 1100 Punkte
ABSALON Julien 910 Punkte
KULHAVY Jaroslav 782 Punkte

Auch bei den Damen hat eine Eidgenossin gute Chance auf die Krone: die Vorjahressiegerin Jolanda Neff. Doch die Norwegerin Gunn-Rita Dahle ist ihr dicht auf den Fersen und lässt keine Gelegenheit aus, ihre Konkurrentin zu attackieren.

Julien Absolon

Julien Absolon

XCO Women Elite
NEFF Jolanda 1100 Punkte
DAHLE FLESJAA Gunn-Rita 910 Punkte
PENDREL Catharine 726 Punkte

Los geht’s bei den Damen am Sonntag, den 23. August um 11 Uhr (CEST), bei den Herren um 14 Uhr (CEST).

uci xco worldcup

Gunn-Rita Dahle sitzt Neff punktemässig im Nacken

Red Bull TV ist online, mobil über Android, iOS und Windows Phone verfügbar, sowie auf ausgewählten Partner-Plattformen in 194 Ländern, wie z.B. Apple TV, XBOX 360, Amazon Fire TV (USA), Chromecast sowie dem vorinstallierten Kanal auf den Samsung Smart TVs (2011+).

redbull.com/bike

Wenn man das Grinsen nicht mehr wegbringt und den Spass auf den Trails kaum fassen kann – dann ist man im Bikerhimmel. Für uns war es dieses Weekend der Schwarzwald.

Bereits zum dritten Mal durfte ich nun dabei sein, als wir mit drei Wagenladungen an Leuten und einem Anhänger voller Spassmaschinen Richtung Freiburg losfuhren – Shuttle Weekend im Schwarzwald, ich freute mich nun schon fast ein ganzes Jahr drauf und wurde trotz den hohen Erwartungen nicht enttäuscht.

schwarzwald

Shutteln im Schwarzwald – FRT Freeridetours machts möglich

Schwarzwald Flow

Als Unterkunft suchte uns Jan diesmal die Rappeneckerhütte aus, wo wir gemütlich mit dem Schlafsack im Stroh schlafen durften. Morgens gings gleich mal auf den Studentenweg, welcher abwechslungsreich, flowig und speedlastig ist – was allerdings auf ziemlich alle Trails in der Gegend zutrifft. Ich fuhr zumindest bisher noch keinen, der mir nicht gefallen hätte. Das ist aber auch kein Wunder, denn die Berge und Hügel sind weniger abschüssig und die Wanderwege wurden eigens fürs Wandern gebaut und nicht wie bei uns meistens, von Säumerpfaden umfunktioniert. Das heisst: Während es bei uns auf direktem Weg vom Pass oder Berg ins Tal geht, ziehen sich hier die Routen sehr gemächlich den Hängen entlang und erhöhen dadurch nicht nur den Spassfaktor, sondern auch die Ausbeute um ein Vielfaches.

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Canadian – Flow, Speed und Spass garantiert

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Canadian Black Forest

Anschliessend gings auf den Canadian, den neuen Trail, welcher von vier Trailbauern aus Kanada gebaut wurde, gestützt von Mountainbike Freiburg e.V. und ihren Sponsoren. Auf diesem Trail kann man handwerkliche Meisterarbeiten bewundern – diese Jungs kombinieren jahrelange persönliche Erfahrung mit dem Know-how jahrzehntelanger Trailbaukultur Kanadas. Das sieht und spürt man auf diesem Trail sofort, nach wenigen Anliegern bekommt man das Vertrauen in den Trail und sich selbst und kann attackieren – Flow pur!

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Auch wenn man nicht in den Alpen unterwegs ist, die Aussicht ist sehenswert

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Rappeneckerhütte – Eine Unterkunft mit Stil

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Dieses Weekend hatten wir nicht so Glück mit dem Wetter, Spass gemacht hat es natürlich trotzdem

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Mystische Wälder und bezaubernde Trails – Schwarzwald: We like

Präsident Thoma

Nach einem sehr einfachen, aber leckeren Mittagessen auf der Motorhaube des Shuttlefahrzeugs ging es schon bald weiter. Präsident Thoma war angesagt – mein Lieblingstrail. Vom Kandel gehts erst mal ziemlich rüttelig los. Mit viel Speed und einem wachsamen Auge düst man durch den Schwarzwald, bis einem fast die Tränen kommen. Im mittleren und eher flachen Abschnitt muss man selber für den Speed sorgen, aber wird dafür erneut mit viel Fahrspass belohnt. Nach dem Aussichtspunkt geht es anfangs etwas technisch, danach aber schnell mit viel Flow weiter. Im Grossen und Ganzen muss man es in wenigen Worten zusammenfassen, da man dem Feeling mit Worten eh nicht gerecht wird: Flowig, schnell, spielerisch, anspruchsvoll und absolut erfüllend. Jeder von uns hatte ein Grinsen im Gesicht und konnte sein Glück kaum fassen.

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Die anderen fuhren zum Abschluss noch den Damenpfad. Am Sonntag war es eher regnerisch und trüb, weshalb ich es mir im Shuttlebus sehr gemütlich gemacht habe, während die anderen sich die Trails nochmals unter harten Konditionen gaben. Egal wie sehr es regnete und wie sehr sie verdreckt waren, das Grinsen konnte nichts aus den Gesichtern wischen.

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Kulinarik

Abgesehen von den Trail-Leckerbissen in den Wäldern, bekommt man im Schwarzwald auch was Leckeres auf den Teller. Was das ist? Das spielt keine Rolle – die einfachsten Gerichte wie Geschnetzeltes oder Wurstsalat sind hier wahre Gaumenfreuden. Sie achten auf naturbelassene Nahrungsmittel und Essen furchtbar gern und das schmeckt man. Noch nie bekamen wir hier etwas Schlechtes zu essen, aber vor allem beim Dessert geht man fast in die Knie – Backwaren sind hier um ein Vielfaches leckerer als bei uns. Das bekömmliche Bier muss ich wohl nicht speziell erwähnen.

Fazit

Die Natur ist sehr eindrücklich und erinnert an die naturbelassenen Wälder Kanadas – das einzige, was man als Schweizer vermissen könnte, sind die Alpen. Trail- und Fahrtechnisch gibt es überhaupt nichts zu bemängeln, im Gegenteil: Die Schweizer sollten sich mal ein paar Scheiben von den tollen Trails hier abschneiden. Wir waren nicht das letzte Mal hier!

www.mountainbike-freiburg.com

freeridetours.ch

 

Frühere Berichte und mehr Fotos aus dem Schwarzwald

Nach über einem Monat Abstinenz ging es am vergangenen Wochenende weiter mit dem iXS European Downhill Cup. Gastgeber für 300 Fahrer aus 25 Nationen war erneut das tschechische Spicak. Als Sieger gingen diesmal Johannes Fischbach und Veronika Widmann hervor.

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Christian Textor – EDC Spicak 2015 – ©extreme-pics.de / Thomas Dietze

Nachdem die europäische Downhillserie zuletzt Halt beim französischen Ableger des legendären Crankworx Festivals in Les Deux Alpes machte, ging es zum vierten und somit vorletzten Lauf in die Tschechische Republik. Der kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze gelegene kleine Bikepark Spicak bot wieder einmal eine technisch anspruchsvolle Abfahrt, sogar mit einigen neuen Passagen. Die knapp 2 Kilometer lange Strecke mit 320 Höhenmetern war insbesondere durch den Untergrund mit Felsen, Steinen und Wurzeln ziemlich anspruchsvoll und die extrem rutschigen Bedingungen – anfangs wegen dem tiefen Staub, am Sonntag dann aufgrund des Regens – verlangten volle Aufmerksamkeit und eine gute Reifenwahl. Neben der Linienwahl war es enorm wichtig, so viel Geschwindigkeit wie möglich in die nachfolgenden Abschnitte mitzunehmen, denn schließlich gehört der Kurs nicht gerade zu den steilsten.

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Katrin Karkhof – EDC Spicak 2015 – ©extreme-pics.de / Thomas Dietze

Bereits am Freitag konnten sich die Teilnehmer ein erstes Mal mit der Strecke beim freien Training vertraut machen. Bei Temperaturen um die 30 Grad, ließen es die meisten dabei noch ruhig angehen und auch das Wetter der letzten Tage machte sich in Form von Staubwolken bemerkbar. In der Nacht zum Samstag regnete es, allerdings kann man kaum davon sprechen, dass sich die Verhältnisse wesentlich änderten. Am Nachmittag stand wie gewohnt die Qualifikation auf der Tagesordnung, dabei wehte besonders bei den Elite Men schon ein ganz anderer Wind, schließlich ging es wieder um den Einzug ins Super Final. Nur 30 Fahrer treten am Sonntag in diesem Lauf gegeneinander an, um den Rennsieg unter sich auszumachen, alle anderen Teilnehmer des sogenannten kleinen Finales haben keinen Einfluss auf das Podium. Mit einer Zeit von 3:04.300 Minuten war es dann Johannes Fischbach (GER – Ghost RRP), der sich schließlich durch den Staub auf den ersten Platz fahren konnte. Die zweitschnellste Zeit mit 3:05.519 Minuten und einem nur geringen Rückstand legte Jure Zabjek (SLO – Unior Tools Team) hin. Bei den Elite Women konnte sich Veronika Widmann (ITA – Bike Club Egna Neumarkt) gegen mehr als 20 Konkurrentinnen mit einer Abfahrtszeit von 3:43.319 Minuten durchsetzen. Dicht auf den Fersen der Italienerin war dabei Jana Bartova (CZE – RRP Ghost) mit einer  Zeit von 3:47.848 Minuten. Die Favoritin Carina Cappellari (SUI – Radon Magura Factory) landete im Seeding Run gerade mal auf dem 12. Rang.

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Johannes Fischbach – EDC Spicak 2015 – ©extreme-pics.de / Thomas Dietze

Der alles entscheidenden Rennsonntag startete in dicke Nebelschwaden gehüllt. Nachdem der Kurs die letzten beiden Tage schon ordentlich ausgefahren wurde, steigerte sich der Schwierigkeitsgrad für die Teilnehmer immer weiter und auch der Wetterumschwung mit Regengüssen machte es nicht einfacher. Vom Staub zum Matsch veränderten sich die Bedingungen am Wochenende und somit verlangten die Verhältnisse wieder ein allumfassendes Fahrkönnen. Nachdem der Start des Finales um eine halbe Stunde verschoben wurde, weil der Lift aufgrund eines Gewitters kurzzeitig angehalten werden musste, waren als Erstes die Zeitläufe der Masters Fahrer an der Reihe. Mads Weidemann (DEN – madsweidemann.com) schaffte es trotz der Umstände mit 3:24.120 Minuten als Schnellster durch das Ziel zu fahren, gefolgt vom Meisterschaftsführenden Michal Sliwa (POL – Myslenice – Top Riders). Bei den U17 Fahrern konnte sich, wie auch schon im Qualifikationslauf, Max Hartenstern (GER – MTB-Bande Schatzki) mit einer Zeit von 3:28.816 Minuten durchsetzen. Die einzige weibliche Starterin der U17 Klasse, Alessia Missiaggia (ITA – Jump DH Team), lieferte wieder eine solide Leistung ab und hat hoffentlich im kommenden Jahr in der nächst höheren Kategorie mehr Konkurrenz. Der Schnellste der U19 Kategorie hieß Loris Revelli (ITA – Argentina Bike), der damit vorzeitig die Serienwertung für sich entscheiden konnte.

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Carina Cappellari – EDC Spicak 2015 – ©extreme-pics.de / Thomas Dietze

Auch bei den Elite Women änderte sich nichts an den Bedingungen auf der Strecke. Carina Cappellari (SUI – Radon Magura Factory), als eine der Favoritinnen gehandelt, schaffte es zwar sich in ihrem Lauf mit einer Zeit von 4:02.533 Minuten an die Spitze und damit in den Red Bull Hot Seat zu setzten, wurde aber kurz darauf schon wieder von ihrer deutschen Konkurrentin Harriet Rücknagel (GER – Rad-Art Ilmenau), die gerade einmal Bruchteile einer Sekunde schneller war, abgelöst. Beide landeten am Ende in der Tageswertung auf Rang fünf und sechs. Das Podest sollte am Ende allerdings mit den ersten beiden Plätzen in italienischer Hand liegen. Den Tagessieg holte sich die Italienische Meisterin Veronika Widmann (ITA – Bike Club Egna Neumarkt) mit 3:53.526 Minuten und damit knapp über einer Sekunde Vorsprung auf Eleonora Farina (ITA – Mangusta Bike Team), die mit diesem Ergebnis die Serienführung übernimmt. Das dritte Treppchen sicherte sich die Deutsche Meisterin Sandra Rübesam (GER – Rose Factory Racing).

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Bryn Dickerson – EDC Spicak 2015 – ©extreme-pics.de / Thomas Dietze

Als letzte Startergruppe des Tages gingen die Elite Men im Super Final an den Start und mussten sich anstatt durch den Staub der letzten Tage durch dichten Nebel kämpfen. Aber trotz der Verhältnisse lag das Fahrerfeld nah beisammen und bewies wieder einmal auf was für einem hohen Niveau der iXS European Downhill Cup ausgetragen wird. Wie schon bei den Elite Women kam es auch hier zu einem Doppelerfolg von zwei Sportlern aus einer Nation. Johannes Fischbach (GER – Ghost RRP), konnte nach dem dritten Platz 2014 und dem zweiten Platz 2013 nun endlich dieses Rennen als Sieger beenden. Nachdem der amtierender Deutscher Meister bereits beim Auftaktrennen der Serie im slowenischen Kranjska Gora die volle Anzahl an Punkten auf sein Konto laden konnte, übernimmt er nun die Führung in der Gesamtwertung. Als Zweitplatzierter verewigte sich Jasper Jauch (GER – Team Liteville) in den Statistiken. Mit 3:08.952 und 3:11.482 Minuten waren die beiden im Übrigen nicht wesentlich langsamer als im trockenen Qualifikationslauf am Tag zuvor. Den dritten Platz fuhr der Slowenische Meister Jure Zabjek (SLO – Unior Tools Team) ein, gefolgt von Slawomir Lukasik (POL – NS Bikes FroPro) der sich damit in Schlagdistanz für einen Angriff auf den Seriensieg beim letzten Rennen in Leogang brachte. Nach Berücksichtigung der Streichergebnisse liegt allerdings auch Loic Bruni (FRA – Lapierre Gravity Republic) mit nur zwei Zählern Abstand zum zweiundzwanzig jährigen Polen in durchaus gefährlicher Nähe.

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Wojciech Czermak – EDC Spicak 2015 – ©extreme-pics.de / Thomas Dietze

Im Small Final der Elite Men stachen gleich unter den ersten Fahrern Ales Virtic (SLO – Supertrail79) und Lokalmatador Lukás Studnicka (CZE – 101undergroundriders) aus der Masse hervor. Lange Zeit führten die beiden Fahrer das Feld mit über 10 Sekunden Vorsprung an. Der Schnellste war am Ende mit 3:20.616 Minuten aber trotzdem der Tscheche Jakub Riha (CZE – cyklošvec), was im Super Final immerhin zu einem Platz im Mittelfeld gereicht hätte.

Damit ist das Wochenende und somit die vorletzte Runde des iXS European Downhill Cups schon wieder Geschichte. Weiter geht es im September im österreichischem Leogang, wo es dann um die letzten Punkte der Saison und damit die begehrten Titel der Serienwertung geht.

Alle weiteren Informationen finden sich wie immer auf ixsdownhillcup.com.

Im Obernau wurde in Rekordzeit ein wirklich sehr schöner Pumptrack hingestellt. Am kommenden Samstag, 15.8.2015 wird er offiziell eröffnet.

Velosolutions hat ganze Arbeit geleistet und den Auftrag der Gemeinde Kriens mehr als zufriedenstellend umgesetzt. Wer sich davon überzeugen möchte, kann das an der Eröffnung am Samstag, den 15. August tun. Danach ist der Pumptrack öffentlich zugänglich und kann von morgens bis abends um 22.00 Uhr befahren werden. Eine grosse Bereicherung für die Biker in Kriens und Umgebung!

eröffnung pumptrack kriens

Programm Samstag 15. August 2015

14:00 Konzert mit Christian Schenker
14:30 «Langmatt Kickoff»: Wir eröffnen die Anlage mit einem Spielparcours über 5 Posten: Pumptrack | Rutscher | Kletterherausforderung | Wasserpumpen | Abfall entsorgen
15:30 Offizielle Eröffnung

  • Showteil mit Christian Schenker
  • Offizielle Einweihung
  • Eröffnungs-Apéro

16:10 Pumptrack-Show, musikalisch umrahmt von DJ ALSO
17:00 Offizielles Ende

  • Festwirtschaft mit dem Quartierverein Obernau
  • Spielparcours/freies Spielen auf der Anlage
  • Anlage erreichbar zu Fuss, per Velo oder per Bus (vbl 1, Station Hammerschmiede)
pumptrack kriens

Der Pumptrack in Kriens – (by velosolutions.ch)

kriens.ch

velosolutions.ch

Am vergangene Wochenende wurden im Rahmen des Kona MTB Festivals sowohl der vierte Lauf des iXS Rookies Cups als auch die iXS International Rookies Championships ausgetragen. Schauplatz für dieses Highlight der Nachwuchsathleten war einmal mehr das österreichische Serfaus-Fiss-Ladis.

Nachdem bereits im letzten Jahr der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis sich als perfekter Gastgeber für das Mountainbikefestival der Nachwuchssportler präsentierte, lud man am vergangenen Wochenende zur zweiten Ausgabe dieses Spektakels nach Tirol ein. Auf dem Programm standen ein Pumptrack Contest, ein Slopestyle FMB Bronze Event, der vierte Lauf des iXS Rookies Cups und am Sonntag das Highlight mit den iXS International Rookies Championships. Somit stand das Festival also ganz im Zeichen des Nachwuchses. Schon in der Woche vor dem eigentlichen Festival wurde ein Camp für etwa 40 Nachwuchstalente organisiert, bei dem sogar die Pits vom MS Mondraker Weltcupteam genutzt wurden.

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Ike Klaassen (by Thomas Dietze)

Die zahlenmäßig größte Masse folgte dem Aufruf natürlich wegen den zwei Downhillwettbewerben und so gingen etwa 200 Fahrer aus sage und schreibe 17 Nationen an den Start der iXS Rennen. Die dafür genutzte Bikeparkstrecke mit 1,7 Kilometern Streckenlänge und 300 Höhenmetern verlangte den jungen Sportlern einiges ab. Allein die Abwechslung der unterschiedlichen Abschnitte, mit Highspeed-Passagen, Stein- oder Wurzelsektionen und auch dem einen oder anderen Sprung machte die Anforderungen an das fahrerische Können sehr breit und umfassend. Die Organisatoren des insbesondere auf Familien ausgerichteten Festivals haben wieder einmal alles gegeben und im Vergleich zum Vorjahr noch eine deutliche Steigerung hingelegt. Allein der riesige Screen im Zielbereich und die Liveübertragung auf Pinkbike unterstrichen den Stellenwert, der diesem Anlass seitens Serfaus-Fiss-Ladis beigemessen wird.

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Vale Höll (by Thomas Dietze)

Am Freitag ging es bereits mit dem offiziellen Training und dem Seeding Run zum iXS Rookies Cup los. Bei diesem Zeitlauf wurde einerseits die Startreihenfolge für den Finallauf festgelegt, andererseits ging es aber auch um wichtige Punkte für die Gesamtwertung, denn schließlich steht nach diesem vierten Stopp nur noch ein weiteres Rennen der Serie an. Die schnellste Zeit des Tages legte Andrew Dorritt (GBR – Junior Mondraker Team Schladming) vor. Der Pro Junior U19 Fahrer brauchte 3:17.344 Minuten für die Strecke. Till Ulmschneider (GER – MRC Young Guns), der eine Alterskategorie weiter unten an den Start ging, benötigte auch nur 3:19.394 Minuten. Allein schon die Zeiten und der Blick auf die Serienwertung mit nur geringen Abständen innerhalb der vorderen Ränge ließen erneut ein sehr spannendes Rennen erwarten. Aber bei vielen gab es eben auch noch die durchaus prestigeträchtigen iXS International Championships im Hinterkopf, denn das Rennwochenende war eben nicht mit dem Finale des Rookies Cups beendet.

Nun aber erst einmal zum Samstag mit dem Finallauf des Rookies Cups, der Rennserie, die sich an Sportler ab 11 Jahren richtet und in diesem Jahr mit fünf Rennen in drei verschiedenen Ländern schon eine gute Vorbereitung für die großen internationalen Rennserien darstellt. Die Teilnehmer der Serie werden in 8 verschiedenen Klassen unterteilt und wie immer stechen besonders die jüngsten Kategorien heraus. In der U13 Klasse hatte diesmal Leon Widhalm (AUT – Mountainbiker.at) die Nase vorn und hat mit dem optimalen Seeding Run Ergebnis die volle Punktzahl bei diesem Rennen auf sein Gesamtwertungskonto geladen. Ike Klaassen (NED – Santa Cruz) sicherte sich den zweiten Platz, gefolgt von Tom Schlierenzauer (AUT). Die nächstältere Klasse entschied Janosch Klaus (SUI – Team Project) für sich und verwies mit nur knapp 5 Zehntelsekunden Anton Metsärinta (FIN – DHT) auf den nachfolgenden zweiten Rang. Dritter wurde Gabriel Wibmer (AUT – Alutech Cycles). Die Klasse Girls der Alterskategorien U17 und U19 gewann Paula Zibasa (LAT – M9 Racing). In der nichtlizenzierten Klasse U17 konnte Jan Flor (GER – DX-Racing) das Rennen dominieren, in der U19 Klasse war es David Leonhard Gamperl (GER – Bayern DML Team). Bei den sehr ambitionierten Klassen der Pro Youth U17 und Pro Junior U19, also den Nachwuchssportlern mit internationaler Lizenz, wurden richtig schnelle Zeiten gefahren. Schnellster Youth Fahrer war Moritz Ribarich (AUT – Sports Nut Team), der mit einer Zeit von 3:11.255 Minuten selbst eine Klasse höher noch Zweiter geworden wäre. Hinter ihm platzierte sich Felix Krüger (GER – MRC Young Guns), der wiederum Jack Tennyson (GBR – Madison Saracen Dev Team) hinter sich lies. Die Tagesbestzeit konnte wie schon am Vortag Andrew Dorrit für sich verbuchen, der mit 3:10.348 Minuten und 1,8 Sekunden Vorsprung Maxime Fransolet (BEL – The Fast Maxime DH Team) auf den Zweiten Rang verwies. Bennet Newkirk (USA – Team Project) rundete das Podium als Dritter ab.

ixs rookies cup 2015 serfaus

Awards Ceremony iXS Rookies Cup Serfaus – wie bei den Grossen

Und obwohl bereits zwei Tage voller Action und spannendem Racing hinter den Nachwuchssportlern lagen, kam dann noch der dritte Tag mit den iXS International Rookies Championships als Highlight. Das Wetter war erneut optimal, der Kurs weiterhin in perfektem Zustand und somit stand einem weiteren Renntag nichts im Weg.

Nach einigen Trainingsfahrten war es dann soweit. Der Wettbewerb wurde von der Klasse Fathers and Mothers eröffnet, denn nicht nur der Nachwuchs konnte an diesem Wochenende aktiv werden, auch einige Eltern nutzten die Gelegenheit. Allerdings stand bei der Family Challenge nicht der Vergleich des älteren Semesters im Vordergrund, sondern es wurde das Kind/Vater bzw. Mutter Gespann gesucht, welches zusammen die schnellste addierte Zeit erreichen konnte. Ein Blick in die Teilnehmerliste verriet schon interessante Duelle. Am Ende gewann Marko Joobst mit seinem Sohn Maxim Eichler (GER – U15 male).

Und als dann die Zeiten der Eltern im Kasten waren ging es endlich mit der großen Meisterschaft los. In der Klasse U13 male setzte sich Ike Klaassen durch und verwies Gustaf Johansson Jones (SWE – Chalet Augustine Hinterglemm) auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete Leon Widhalm. In der Klasse U15 male holte sich Janosch Klaus den Titel. Gabriel Wibmer wurde Zweiter, gefolgt von Marko Niemiz (SLO – SKTD Avce). Bei den U15 female Teilnehmerinnen schaffte nach einem verpatzten RDC Lauf Valentina Höll (AUT – YT Industries) ihr ersehntes Ziel, während Anna Newkirk (USA – Team Project) sich mit 1,8 Sekunden Rückstand geschlagen geben musste. Als Dritte reihte sich Ottilia Johansson Jones (SWE – Chalet Augustine Hinterglemm) ein, die damit den familiären Erfolg perfekt machen konnte. Paula Zibasa setzte sich in der Youth U17 Klasse gegen ihre einzige Kontrahentin durch. Das Ergebnis in der Klasse U17 male brachte eine absolut überragende Zeit hervor, denn Moritz Ribarich konnte sich im Vergleich zum Vortag noch einmal verbessern und schrammte nur ganz knapp an der Bestzeit des gesamten Wochenendes vorbei. Mit 3:10.474 Minuten sicherte sich der österreichische Sports Nut Fahrer den ersten Rang. Mit knapp 5 Sekunden Rückstand konnte Jan Flor den Platz als Zweiter verlassen. Jack Tennyson schnappte sich wie schon am Vortag den dritten Platz.

iXS International Rookies Championships 2015 Replay:

Wer das Ganze vor Ort oder auch im Livestream verfolgt hat, konnte wohl einige der großen Downhillathleten der Zukunft sehen. Nicht nur auf der Strecke lieferten die jungen Fahrer eine beachtliche Leistung ab, auch nach ihren Rennläufen präsentierten sie sich fair untereinander und zeigten sich hoch professionell, beispielsweise bei den Siegerinterviews in englischer Sprache. Dass Serfaus-Fiss-Ladis der perfekte Gastgeber für eine solche Veranstaltung ist, bewiesen sie auf ganzer Linie. Eine familienfreundlichere Region inklusive des Bikeparks sucht wohl auch international ihres Gleichen.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von extreme-pics.de

Alle weiteren Informationen finden sich wie immer auf ixsdownhillcup.com.

„Race the night“ hieß es bereits zum 9. Mal im Bikepark Zau[:ber:]g Semmering, beim weltweit einzigartigen 24 Stunden Downhill Rennen, welches vom 8. / 9. August 2015 stattfand. Rund 370 Starter aus 13 Nationen kämpften um den Sieg und stellten sich einer unglaublichen Herausforderung.

24h downhill race the night

Eine ganze Nacht lang runterheizen – Respekt

Die Sieger der Königsdisziplin „Einzelwertung“

Die sensationellen Kämpfe der Favoriten vom Vorjahr fanden 2015 eine Wiederholung mit exakt gleicher Platzierung:
Erfolgreiche Titelverteidigung: Der Oberösterreicher Andreas Viehböck holt sich mit 160 Runden zum 3. Mal den Sieg in der Einzelwertung und schafft den Hattrick am Semmering!
Platz 2 ging an Thomas Rieger aus Deggendorf, Deutschland eine knappe Entscheidung, ebenfalls mit 160 Runden.

Den 3. Platz holte sich erneut Thomas Kürner aus dem Bezirk Neunkirchen.

24h downhill race the night

Damenwertung

Dieses Jahr stellten sich 5 Damen der Herausforderung in der Einzelwertung.

Anita Novak siegte souverän mit 131 Runden vor Lisa Ribarich und Inga Keilholz.

Sieger in der 2er Kategorie

Die 2er Wertung gewann Team Skyworkers Sports aus Wr. Neustadt vor GT Trial Sport aus Russland und Team Schwarze Sau aus Deutschland.
4er Wertung gewinnt Team Dartmoor – und nimmt den Wanderpokal mit nach Polen.

Platz 2 geht an das slowenische Team SKTD – Avcé, Platz 3 holt Team Nikotin aus der Schweiz.
Der Sieg in der 6er Wertung geht an Radsport Schmuck, die den Hattrick schafften,

Platz 2 ging an Laufrad Racing Team und den 3. Platz belegte BikePark Spicak DH team. Das 6er Team des Medienpartners Energy Österreich Belegte den 10. Platz. Für das Team wurden über den Radiosender die Teilnehmer ausgewählt.

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Top: Hans-Jürgen Wurlitzer aus Deutschland, 59 Jahre, absolvierte 2015 das 9. Rennen am Semmering, ältester Teilnehmer Otto Haunold mit 66 Jahren.

Der Olympia-Bronze-Medaillengewinner Lukas Klapfer ging nach 2015 auch heuer wieder in der Einzelwertung an den Start und fuhr 56 Downhillrunden.

24h downhill race the night

Unsere Freunde vom Downhillteam SMT – FRT Freeridetours.ch holten sich in der 4er Wertung den stolzen vierten Platz mit 156 Abfahrten und einer durchschnittlichen Zeit von unter 4 Minuten. Well done guys!

Hier die offiziellen Resultate vom 24h Race the Night 2015: http://my1.raceresult.com/40421/results?lang=de#3_D0A88E

2013 stellte die 2004 gegründete Marke ION die erste Bike-Kollektion vor. Nur drei Jahre später erweitert ION die Produktpalette und bringt für 2016 erstmals Rucksäcke auf den Markt. Die komplett neu entwickelten Packs sprechen eindeutig die Designsprache von ION.

Technisch fallen die Rucksacke durch eine revolutionäre Herangehensweise an das Thema Belüftung auf: Das gilt insbesondere für das Top-Modell, den Transom. Er verfügt über ein ausgeklügeltes Tragesystem, das mittels des verstellbaren Air_Condition Cooling System maximale Ventilation gestattet. Obendrein baut ION die Palette im Bereich Protection kontinuierlich aus: Ein neuer Knie-Protektor, eine zweite Protektorenhose und zusätzliche Handschuhmodelle lassen das ION Sortiment weiter wachsen.

ion rucksack transom

Ob EVOC bald Konkurrenz bekommt? – Julia Hofmann (by Tobias Woggon)

TRANSOM 16 Backpack

Der TRANSOM sorgt buchstäblich für frischen Wind im Segment der Bike-Rucksäcke. Er löst das Problem mangelnder Ventilation in den Vollkontakt-Tragesystemen von Rucksäcken im allgemeinen und Protektoren-Rucksäcken im speziellen. Das von ION entwickelte und zum Patent angemeldte Air_Condition System stellt den Rucksack im Hüftbereich bei Bedarf über einen Verstellmechanismus nach hinten oben aus und lässt einen Lüftungsspalt zwischen Rucksack und Rücken entstehen. ION beugt so dem Hitzestau am Rücken beim Bergauffahren vor. Für die Abfahrt beziehungsweise immer dann, wenn der Rucksack nahe am Rücken liegen soll, lässt sich die Arretierung des Verstellmechanismus lösen und der TRANSOM geht in die körpernahe Position zurück.

Für den TRANSOM bietet ION eine optional erhältlichen SAS-TEC Protection Plate an, die die Norm des EN Zertifikats 1621-2, Level 1 erfüllt. Ein weiteres Feature nennt sich V-String_Carrying_System: von zwischen den Schulterblättern, V-förmig nach unten verlaufende Gurte halten den Rucksack selbst in einer Kopfüber-Situationen in Position. Der TRANSOM kommt in zwei Versionen mit 16 und 24 Liter Volumen und bietet ausreichend Stauraum auch für ausgedehnte Tagestouren: für Trinkblasen bis 2 Liter, Werkzeug, Pumpe, Ersatzschläuche, Regenjacke oder Wechsel-Shirt, Protektoren, Rie- gel und sonstige Verpflegung. Selbstverständlich lassen sich auch Helme – Fullface oder Halbschale – problemlos befestigen. Falls der Platz knapp wird geben die Flex_Panels an den Seiten notfalls noch etwas Extra-Stauraum frei.

 

Beim Material setzt ION ein sehr leichtgewichtiges, speziell beschichtetes und somit leicht zu reinigendes Ripstop-Material ein. Dadurch und durch den Verzicht auf unnötige Reißverschlüsse lassen sich die vom Hinterreifen verursachten Dreckspuren auf dem Rucksack rasch entfernen.

ion rucksack transom

Technisch durchdacht und innovativ: Wär hätte von ion was anderes erwartet? Wir werden berichten, sobald wir persönlich Hand an ein Modell legen konnten..

ion-products.com

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instagram.com/ionactionsports

vimeo.com/channels/ionactionsports

Vor vier Wochen rockten die Profis den Bikepark Lenzerheide, letztes Weekend schenkten sie sich nichts in Mont-Sainte-Anne und dieses Weekend treten sie in New York gegeneinander an: UCI Downhill World Cup 2015, Runde 6 – Windham

Claudios Streckenvorschau

Wird Loic Bruni wieder den zweiten Platz für sich beanspruchen? Schafft es Aaron Gwin zurück aufs Podest? Kann Josh Bryceland seinen Überraschungssieg von Kanada wiederholen? Fragen über Fragen, welche die Spannung im Weltcup 2015 erhöhen.

Die Gewinner der bisherigen Downhill Weltcup Rennen 2015 auf einen Blick:

#1 Lourdes
Aaron Gwin
Loic Bruni
Michael Jones

#2 Fort William
Greg Minnaar
Aaron Gwin
Marcello Guitierrez Villegas

#3 Leogang
Aaron Gwin
Connor Fearon
Remy Thirion

#4 Lenzerheide
Gregg Minnaar
Loic Bruni
Dean Lucas

#5 Mont-Sainte-Anne
Josh Bryceland
Loic Bruni
Troy Brosnan

Das letzte Weltcup Rennen findet in 2 Wochen in Val di Sole statt, eine Woche danach sind bereits die Downhill Weltmeisterschaften 2015 in Andorra. Bald ist Winterpause! 🙁

Hier noch die UCI Downhill Weltcup Termine 2015 und die UCI Downhill Weltcup Termine 2016