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Endlich ist es soweit: Lenzerheide startet in eine neue Bike Ära und präsentiert mit dem Film «The Legend of Tommy G» ein erstes Highlight vom neuen Bike Kingdom Lenzerheide. In Zusammenarbeit mit der kanadischen Produktionsfirma Anthill Films präsentiert das Bike Kingdom nicht weniger als eine Hommage an den Bike Sport selbst. In der Hauptrolle zu sehen ist Thomas Genon alias Tommy G, einer der besten Mountainbiker weltweit. Gemeinsam mit ihm erkunden die Zuschauer die spektakuläre Bike Region um Lenzerheide bis nach Arosa und Chur, die ab der kommenden Bike Saison neu als Bike Kingdom Lenzerheide auftritt.

Jedes Königreich braucht eine Legende – so auch das neue Bike Kingdom Lenzerheide. Mit Tommy G wurde diese Legende gefunden und mithilfe von Anthill Films auf überragende Art und Weise inszeniert.

Wenn sich die Meister von Anthill Films mit einem Rider wie Thomas Genon alias Tommy G in einer Traumlocation wie Lenzerheide zusammenfinden, entsteht Grosses. Denn die Landschaft des Bike Kingdom ist mindestens so abwechslungsreich wie das Riding von Tommy G, so dass der 25-jährige Belgier seine Vielfältigkeit voll ausspielen kann. Trotz so viel Prominenz vor und hinter der Kamera braucht sich der Soundtrack nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil – zum CCR-Klassiker «I heard it through the grapevine» scheint Tommy G einfach alles zu gelingen: Er durchbricht die Schallmauer. Er fährt übers Wasser. Klar, «that’s why they call him Tommy G-esus», stellt Cameo Jackson Goldstone bewundernd fest. Thomas zeigt sein Können in der zerklüfteten Mondlandschaft der hochalpinen Bikeregion in Lenzerheide, ballert zum Kommentar von Rob Warner die Weltcupstrecke hinab und sprengt die Berms in die Luft. Wenn er über die Kicker springt, hat er teilweise so viel Airtime, dass die Crew die Landung verlängern muss, während Tommy G noch in der Luft ist. Da staunen nicht nur Cam und Tyler McCaul. So viel legendäre Action bleibt natürlich auch der Bike Community nicht verborgen und so spekulieren gleich zu Beginn des Clips Schwergewichte wie Tomas Lemoine, Brett Rheeder, Casey Brown, Brook Macdonald, Thomas Vanderham oder Emil Johansson darüber, was der Belgier derzeit eigentlich treibt. Die Auflösung: Er arbeitet an der Legende von Tommy G im Bike Kingdom Lenzerheide.

Durchwegs positive Rückmeldungen aller Involvierten
Die Dreharbeiten zu «The Legend of Tommy G» fanden im vergangenen Herbst in der Ferienregion Lenzerheide statt. Trotz des engen Zeitfensters von nur zwei Wochen sind alle Beteiligten mit dem Ergebnis sehr glücklich: «In Lenzerheide zu drehen ist ein Traum. Es ist ein wunderschöner Ort mit unglaublich vielen Trails, die in alle Richtungen führen. Der Dreh war tatsächlich dahingehend eine Herausforderung, dass es so viel zu erfassen und so viel mehr zu filmen gibt, als in ein Webvideo rein passen», lässt Darcy Wittenburgh von Anthill Films die Dreharbeiten Revue passieren. Auch Pascal Krieger, Projektplaner vom Bike Kingdom Lenzerheide, erinnert sich gerne zurück: «Mit Anthill Films zusammenzuarbeiten war ein einmaliges Erlebnis. Die Produktionsstätte hat sich mit ihren geschichtsträchtigen Bike Filmen selbst schon Legendenstatus erarbeitet. Thomas Genon ist einer der stylishsten Slopestyle-Biker. Ein Fahrer auf diesem Niveau auf unseren Hometrails und -sprüngen zu sehen war inspirierend und atemberaubend zugleich. Seine Kreativität und seine Freude am Mountainbiken waren während des zweiwöchigen Drehs jederzeit spürbar.»

Thomas Genon with Anthill Films in the Lenzerheide Bike Kingdom, Switzerland

Thomas Genon selbst könnte mit dem Ergebnis nicht zufriedener sein: «Es fühlt sich ein bisschen verrückt an, in diesem Film mitzuspielen und all diese Legenden darin zu sehen. Ich habe den allergrössten Respekt vor jedem von ihnen. Ihre Cameos machen diesen Film zu etwas ganz Besonderem. Ich habe die Dreharbeiten im Bike Kingdom wirklich genossen. Hier gibt es so viele unglaubliche Spots zu entdecken. An einem einzigen Tag kannst du typische Bikepark-Sessions shredden und super coole Sprünge senden, im Anschluss die Weltcupstrecke herunter ballern und auf den grossartigen Trails die irre Landschaft in den Bergen geniessen. Das ist schon etwas ganz Besonderes.»

Mit der Lancierung von Bike Kingdom auf die Bike Saison 2020 hat die Ferienregion Lenzerheide dem Offensichtlichen einen Namen gegeben. Durch die Neupositionierung und nicht zuletzt auch durch den einzigartigen Shoot mit Thomas Genon erhält das Thema Mountainbike in Lenzerheide jene Grösse und Wichtigkeit, auf die in den letzten Jahren hingearbeitet wurde. Im Zuge von Bike Kingdom wird nicht nur die Bike Region umbenannt, sondern auch eine neue Bike App released, ein grosses Bike Fest am Ende der Saison auf die Beine gestellt und neue Trails gebaut. Bike Kingdom präsentiert exakt das, was der Name verspricht. Und «The Legend of Tommy G» macht den Anfang.

https://www.bikekingdom.ch/

Die Massnahmen des Bundes infolge der COVID-19-Pandemie treffen die Eventbranche hart – so auch in der Ferienregion Lenzerheide. Drei Events, die im Juni 2020 stattgefunden hätten, mussten ohne Möglichkeit auf Verschiebung innerhalb desselben Jahres abgesagt werden. Es sind dies die Lenzerheide Motor Classics, die Alpen Challenge Lenzerheide sowie die Erstaustragung des Grinduro Lenzerheide. Das Bike Kingdom Opening, das ebenfalls im Juni 2020 stattgefunden hätte, wird auf den September 2020 verschoben und neu als Bike Kingdom Feast durchgeführt.

uci downhill weltcup lenzerheide 2016 mountainbike

Abgesperrt – Bikepark bleibt geschlossen, Events abgesagt – #2020

Nachdem die verschiedenen Organisationskomittees während der letzten Tage und Wochen auf eine Lockerung der Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie hofften, sahen sie sich nach den jüngsten Informationen und Prognosen des Bundesrates allesamt gezwungen, ihre jeweiligen Events im Juni abzusagen respektive zu verschieben. Auch wenn es für die Events ab dem 8. Juni 2020, wo eine dritte Phase der Lockerungen angekündigt wurde, noch Hoffnung gäbe, wird die Chance als relativ gross eingeschätzt, dass bei einer Durchführung unter Corona-bedingten Sicherheitsmassnahmen die Qualität und die DNA der Events zu stark leiden würde. So kommt es, dass im Juni 2020 keine Events in der Ferienregion Lenzerheide stattfinden werden.

Lenzerheide Motor Classics – abgesagt
Es ist der erste grössere Event zum Start in die Sommersaison in der Ferienregion Lenzerheide – eigentlich. Die historischen Renn- und Sportwagen sowie Motorräder, Gespanne und ThreeWheeler knattern in diesem Sommer aber nicht auf der höchstgelegenen Rundstrecke der Welt. Bereits die Medienkonferenz des Bundesrates vom 16. April 2020, bei der über die Verlängerung des Veranstaltungsverbots bis mindestens 7. Juni 2020 informiert wurde, machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Die Lenzerheide Motor Classics hätten vom 5. bis 7. Juni 2020 stattgefunden. Dennoch lassen es sich die Fahrerinnen und Fahrer der rund 200 Fahrzeuge, die in diesem Jahr bei den Lenzerheide Motor Classics angemeldeten gewesen wären, nicht nehmen, ihr alljährliches Treffen in Lenzerheide durchzuführen – wenn auch in einem anderen Rahmen als üblich. So sind die Organisatoren derzeit bemüht, ein Fahrer-Sommerfest im August 2020 auf die Beine zu stellen. Weitere Informationen dazu erhalten die Fahrerinnen und Fahrer direkt vom Organisationskomittee. Die nächste Austragung der Lenzerheide Motor Classics findet vom 11. bis 13. Juni 2021 statt.

Alpen Challenge Lenzerheide – abgesagt
Auch die Organisatoren des «schönsten Radmarathons Europas», der am 14. Juni 2020 stattgefunden hätte, mussten sich gegen eine Austragung in diesem Jahr entscheiden. Nach der Absage des Radklassikers Ruinaulta-Ilanz-Vals, der am 3. Mai 2020 gewesen wäre, ist die Alpen Challenge Lenzerheide damit bereits das zweite grosse Radrennen in Graubünden, das nicht wie geplant durchgeführt werden kann. Die Alpen Challenge Lenzerheide, die seit 2015 mit neuer Organisation und neuer Strecke über die Pässe Albula, Julier, Maloja und Splügen führt, gilt als einer der Top-Anlässe der Schweizer Radmarathon-Szene. Erwartet wurden für die zwei Renndistanzen rund 1’300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa. Im Vorjahr, als nach Unwettern der Splügenpass unpassierbar war und nur die kleine Runde gefahren werden konnte, hatten sich bei der 20. Austragung des Rennens mit Niki Hug aus Olten und Lokalmatadorin Nina Zoller aus Chur zwei Schweizer durchgesetzt. Die 21. Austragung der Alpen Challenge Lenzerheide ist neu am 13. Juni 2021.

Bike Kingdom Opening – verschoben auf 18. bis 20. September 2020
Das Bike Kingdom Opening, so wie es vom 19. bis 21. Juni 2020 geplant gewesen wäre, ist Stand heute nicht realistisch durchführbar. Selbtverständlich wird das Bike Kingdom Lenzerheide dennoch zum Start der Sommersaison gemeinsam mit den Bergbahnen eröffnet. Nur auf das grosse Fest müssen sich die Bikerinnen und Biker noch etwas gedulden. Das Bike Kingdom Feast, wie der Anlass neu heisst, findet vom 18. bis 20. September 2020 statt. Mit Party, Foodständen, Screening von «The Legend of Tommy G», Familientag und verschiedenen sportlichen Highlights wird das neue Bike Kingdom Lenzerheide so richtig gefeiert. Während an einem inoffiziellen Weltrekordversuch die neue Bike Kingdom App auf Herz und Nieren getestet wird, kämpfen am Dirt Royale die Ritter zu Bike um den geschichtsträchtigen Titel «King and Queen of Bike Kingdom». Am Konzept des Anlasses ändert sich also nur wenig, nur handelt es sich nicht mehr um ein Opening, sondern um ein Bike Fest während der laufenden Saison.

uci downhill lenzerheide 2015

#relax

Grinduro Lenzerheide – abgesagt
Es wäre die erste Austragung eines Grinduro-Anlasses in der Schweiz gewesen, das Grinduro Lenzerheide vom 27. Juni 2020. Aber auch dieser Event musste infolge der Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie abgesagt werden. Das Grinduro-Konzept wäre durch Corona-bedingte Sicherheitsmassnahmen eingeschränkt und käme der DNA des Events nicht gerecht. Zudem verhindern die geschlossenen Grenzen sowie die restriktiven Reisebeschränkungen das internationale Teilnehmerfeld. Das einzigartige Format von Grinduro, das die besten Elemente von Mountainbike Enduro mit Strassenrennen im Grinder-Stil kombiniert, kommt aber dennoch zum ersten Mal in die Schweiz nach Lenzerheide. Die Organisatoren freuen sich auf die Erstdurchführung im Sommer 2021.

München, 19.02.2020 – Drei Jahre mussten wir warten, nun ist es wieder soweit: Im Spätsommer 2020 kehrt der Red Bull District Ride nach Nürnberg zurück! Vom 4.-5. September verwandelt sich die malerische Altstadt der Frankenmetropole in ein Urban-Freeride-Paradies. Die weltbesten Slopestyle-Mountainbiker fügen der fast tausendjährigen Geschichte der Stadt ein neues, außergewöhnliches Kapitel hinzu. Das deutsche Slopestyle Ass Erik Fedko will dabei an seine Leistung vom letzten Red Bull District Ride anknüpfen. Natürlich gibt es in den kommenden Wochen auch Neuigkeiten zum Track. Um keine News zu verpassen – alle aktuellen Informationen unter www.redbulldistrictride.com und auf Facebook Red Bull District Ride 2020.

Nicholi Rogatkin of the United States performs during the finals of the Red Bull District Ride 2017 in Nuremberg, Germany on September 2nd, 2017

Bereits Geschichte geschrieben in Nürnberg hat Aaron Chase. 2005 krönte sich der Amerikaner zum ersten Sieger des Red Bull District Ride überhaupt. In diesem Jahr ist der Slopestyle-Veteran für das Course-Design verantwortlich: „Wir haben den Kurs sowohl mit Blick auf die Rider als auch die Live-Show entworfen. Der diesjährige Contest wird einen einzigartigen Flow haben und die Rider mit mehr als genug Power für aufregende Runs versorgen. Nürnberg ist dabei der perfekte Austragungsort: Die Stadt, das Terrain, die Zuschauer und die Atmosphäre machen diesen Contest einzigartig.“ Vor allem der finale District am Hauptmarkt verspricht dieses Jahr noch mehr Action. Genaue Infos zu den Neuerungen und eine Animation des kompletten Tracks des sechsten Red Bull District Ride folgen in den kommenden Wochen auf www.redbulldistrictride.com.

Auch Erik Fedko blickt mit Vorfreude auf Nürnberg: „Der spezielle Kurs mit den 80.000 Zuschauern macht das ganze Event so besonders und einzigartig! Es ist einfach ein super Ambiente dort, vor allem wenn man dann am Rathausplatz angekommen ist.“ Der deutsche Slopestyler ist zum dritten Mal beim District Ride dabei. 2014 war er erstmals als Teilnehmer der „Red Bull Wings Academy“ rund um Pete Henke vor Ort. Damals hatten 15 Slopestyle-Rookies die Chance auf einem ganz speziellen Roadtrip zu erleben, wie sich Profis auf den Red Bull District Ride vorbereiten. Nur drei Jahre später gab es für Erik eine Wild Card, die er nutzte und es direkt ins Finale schaffte: „Wer gerne beim District Ride mitfahren will, sollte in jedem Fall ein Allround-Slopestyle-Fahrer sein, d.h. man sollte das Skateparkfahren, Trailfahren und das Fahren auf riesigen Sprüngen beherrschen.“

Für 2020 hat sich der 22-Jährige viel vorgenommen: „Der Red Bull District Ride in Nürnberg ist quasi ein Heimspiel. Ich freue mich wahnsinnig darauf und wer weiß, vielleicht ist nach Platz fünf beim letzten Red Bull District Ride diesmal ein Podiumsplatz drin!“

Was es braucht, um beim Red Bull District Ride ganz oben zu stehen, weiß auch Aaron Chase: „Als Fahrer sollte man immer ein paar besondere Elemente in seinem Run zeigen, die in Erinnerung bleiben. So setzt man sich von den anderen Fahrern ab.“ Das gelang zuletzt Nicholi Rogatkin (USA), der sich 2017 mit dem ersten 1440 (4. Rotationen!) auf einem Bike sehenswert gegen Emil Johansson (SWE) durchsetzte:

Weitere Infos zum Red Bull District Ride:

Instagram: @redbullgermany und @redbullbike
Facebook: Red Bull District Ride 2020 und @redbullbike

Stay tuned!

Bike-Strecke Rabenfluh nach Steffisburg bewilligt

Nach 7 jähriger Planung und Verhandlungen ist ein weiterer Meilenstein im Projekt des Vereins Bikepark Thunersee geschafft. Regierungsstatthalter Marc Fritschi bewilligt den Bau des ersten offiziellen Flowtrails rund um den Thunersee.

Seit dem Jahr 2012 engagiert sich der Verein Bikepark Thunersee für legale Angebote rund um den Thunersee und hat nun einen ersten und wichtigen Meilenstein geschafft. Nachdem im Dezember 2018 der Nutzungsvertrag zwischen dem Verein, der Stadt Thun und der Burgergemeinde Thun unterschrieben werden konnte, wurde das Baubewilligungsverfahren für das Projekt eingeleitet. Nun ist die Bewilligung offiziell eingetroffen. (vergleiche Medienmitteilung vom 15. November 2019 vom Regierungsstatthalter Marc Fritschi).

Der Verein beabsichtigt nun, bis Ende Januar 2020 die Finanzierung aufzugleisen und im Frühling 2020, sobald es die Temperaturen zulassen, mit dem Bau zu starten. Die Eröffnung soll noch im Frühling 2020 erfolgen. Sam Hunziker, Präsident des Vereins Bikepark Thunersee, welcher das Projekt vor sieben Jahren angestossen hat, spricht von einem „Durchbruch den er nicht mehr möglich gehalten hatte“. Umso erleichert sei er nun, endlich den ersten Teil des langersehnten Projekts umsetzen zu dürfen. Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bildung Sport Kultur der Stadt Thun sagt: „Ausdauer, Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft werden endlich belohnt. Allerdings mit so viel Verspätung, dass ich meinem Wetteinsatz nicht mehr einzulösen habe. Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem Meilenstein. Da entsteht eine tolle Geschichte!“

Ebenso Jürg Marti, Gemeindepräsident der Gemeinde Steffisburg äussert sich: Ein Traum, welcher mit viel Herzblut und Tratkraft verfolgt wurde, wird nun Tatsache. Wir danken den beteiligten Personen und Institutionen herzlich für das grossartige Engagement. Nun können wir alle anpacken.

Die beiden Teilstrecken:

Um ein schlüssiges Angebot schaffen zu können wurden zwei unterschiedliche Strecken geplant. Eine Strecke führt von der Rabenfluh via Brändlisberg in die Dorfhalde Steffisburg. Die andere, noch nicht bewilligte Strecke von Goldiwil (Schwendibachstrasse) via Scheidweg in die untere Wart. Die Strecken unterscheiden sich vor allem bezüglich Zugänglichkeit und Aufstieg. Bei der Strecke Rabenfluh erfolgt der Aufstieg primär mittels Muskelkraft von Seite Steffisburg via Schwandenbad – Brändlisberg her. Um auch die abfahrtsorientierten Biker abholen zu können wird die Strecke Goldiwil – Thun ohne Gegenanstieg von Goldiwil erreicht. Biker können mittels STI Bus nach oben gelangen und die Fahrt talwärts geniessen.

Bau:

Der Bau der 2km langen Strecke wird rund 5 Wochen in Anspruch nehmen. Die örtliche Flying Metal GmbH soll die Bauleitung sowie den Bau der Anlage übernehmen. Um Kosten einzusparen versucht der Verein, am Abend sowie an Samstagen Helfereinsätze zu organisieren sowie Sach- und Dienstleistungssponsorings mit weiteren Firmen zu vereinbaren.

Finanzierung:

Ein Teil der Kosten wird durch die Stadt Thun sowie durch die Gemeinde Steffisburg getragen. Ebenso wird ein Antrag beim Sportfonds des Kantons Bern gestellt. Gemäss dem Projektleiter Jérôme Hunziker ist man auf guten Wegen, die Finanzierung sicher zu stellen. Es braucht aber noch einige Sponsoren, welche mithelfen, das Projekt zu tragen. Die Flying Metal GmbH, bei

welcher Jérôme Hunziker in der Geschäftsleitung mitwirkt, hat bereits einen grösseren Sponsoringbetrag in Aussicht gestellt. Mit weiteren Sponsoren ist man in Kontakt. Für den späteren Betrieb der Anlage darf der Verein auf Unterstützung der Stadt Thun sowie der Gemeinde Steffisburg zählen. Weitere Gelder sollen mittels Velotransport der STI Bus AG sowie durch Trailvignetten in den Unterhalt fliessen.

Betrieb:

Für Kontrollfahrten sowie für den Unterhalt der Strecke wird der Verein Bikepark Thunersee verantwortlich sein. Die Benützung des Trails erfolgt auf eigenes Risiko und ist grundsätzlich kostenlos. Der Verein bittet jedoch alle Nutzer, Mitglied des Vereins zu werden, oder eine Trailvignette zu kaufen, welche an diversen Orten erhältich sein wird.

Vision Verein Bikepark Thunersee:

Der Verein beabsichtigt in naher Zukunft weitere Projekte rund um dem Thunersee zu lancieren. So will er Pumptracks, Cross-Country-, Enduro- sowie Familientrails planen, umsetzen und anschliessend betreiben und unterhalten. Gemäss Jérôme Hunziker wurden im Hintergrund bereits sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet und gute Gespräche geführt.
Der Verein hat bisher ohne finanzielle Mittel gearbeitet und möchte sich mit dem Startschuss des Projektes „Rabenfluh“ professioneller aufstellen. So sollen in Zukunft gewisse Arbeiten einer Geschäftsstelle übergeben werden, um so Schritt für Schritt wichtige Projekte umsetzen zu können. Der Verein zählt aktuell mehr als 500 Mitglieder, welche bis anhin eine kostenlose Mitgliedschaft geniessen durften. Für das Vertrauen der Mitglieder bedankt sich der Verein von Herzen. Per 1. Januar 2020 soll die Mitgliedschaft kostenpflichtig werden. In der Mitgliedschaft sollen die Trailvignette sowie diverse Rabatte bei Bikeshops und Partnerfirmen integiert werden. Mit seinem Beitrag unterstützt jedes Mitglied den Unterhalt sowie die Weiterentwicklung der gemeinsamen Vision.

www.bikepark-thunersee.ch

Horu

Tag der Entscheidung. Und das Matterhorn glüht schon am Morgen.

Dieses Jahr war das erste Mal ein EWS Rennen in der Schweiz. Und wo könnte sich die Schweiz von einer schöneren Seite zeigen als Zermatt? Eingebettet zwischen imposanten 4000er Bergen, Gletschern, farbigen Herbstwäldern und natürlich dem markantesten und berühmtesten Berg der Alpen, dem Matterhorn. Eine Kulisse, von der alle Fahrer und Zuschauer ins Schwärmen geraten. Die Toblerone in Echt. Die Postkarte zum Greifen nahe.

kurz nach dem Start bei der Fluhalp. Und der erste von ca. 10 Mio Momenten an dem Tag, wo man das Matterorn sieht.

Bin zum vergangenen Wochenende wussten wir nur, dass es bei den Enduro World Series Rennen diverse Stages zu absolvieren gibt und dass die Fahrer den Weg zur nächsten Strecke aus eigener Kraft zurücklegen müssen. Ein ziemlich gedrängtes Programm für die fittesten und technisch besten Fahrer der Welt. Zermatt kennen wir schon länger als Bikedestination und sind dort auch schon verschiedene Trails gefahren, aber offensichtlich haben wir in der Vergangenheit nur die Schoggitrails berücksichtigt.

Katy Winton auf dem Weg zum Start von Stage 1. Ruhe vor dem Sturm.

Was die EWS Fahrer dort an Distanz, technischen Schwierigkeiten und kraftraubenden Aufstiegen bewältigen mussten, überstieg unser Vorstellungsvermögen komplett. Schon nur die Transfers zu den nächsten Stages waren für uns normalsterbliche Zuschauer nur mit grossem Effort machbar. Den Fahrern auf jeder Stage folgen und mitjubeln? Keine Chance. Ausser man ist auf dem Bike ähnlich schnell wie die Weltelite. Ansonsten: locker bleiben und geniessen.

Aufs Bänkli sitzen und das Rennen geniessen. Und vielleicht noch Weisswein bestellen. So macht man das im Wallis.

So haben wir uns auf zwei Stages begrenzt und konnten dort wenigstens abschnittweise das Renngeschehen mitverfolgen. Es ist sehr sehr eindrücklich, die Racer auf Trails zu sehen, die man teilweise schon selber gefahren ist. Und es ist komplett wahnsinnig, mit welchem Tempo die Weltelite dort runterdonnert. Auf Trails, die sie zuvor maximal 1 x gefahren und evtl. noch gelaufen sind. Unsere absolute Hochachtung vor diesen Athleten – vor dieser Kombination aus Geschwindigkeit, Technik und Fitness können wir nur den Hut ziehen.

Wie kann ein Tag besser beginnen als mit diesem Anblick. Gleich mal die Toblerone umarmen.

Ergebnisse EWS Zermatt

Pro Women

1. Isabeau Courdurier: 43:56.57
2. Andreane Lanthier Nadeau: 44:27.92
3. Raphaela Richter: 45:26.99
4. Ines Thoma: 45:33.88
5. Anita Gehrig: 46:27.88

Pro Men

1. Martin Maes: 37:37.02
2. Sam Hill: 37:49.65
3. Richie Rude: 38:14.70
4. Kevin Miquel: 38:15.35
5. Florian Nicolai: 38:31.21

da fährt man eine ganze Saison mit Mach 2, und alles was du kriegst ist eine Bierdose.

Gesamtsieger 2019 wurden bei den Herren nach einem spannenden Duell Sam Hill vor Florian Nicolai und Kevin Miquel. Bei den Damen holte sich Isabeau Courdurier überlegen (sämtliche EWS Rennen 2019 gewonnen) den Gesamtsieg vor Noga Korem und Andreane Lanthier Nadeau.

Isabeau Courdurier, Andreane Lanthier Nadeau und Noga Korem sind die drei schnellsten Ladies des Jahres.

 

… und noch viel mehr Bilder gibt es in der grossen Fotogallerie mit ein paar Schnappschüssen von Niggi und Dave:

 

 

 

Lenzerheide ist bereits heute eines der besten Mountainbike Reiseziele in Europa. Die Ferien-region will ihren Führungsstatus auf die kommende Sommersaison 2020 weiter ausbauen und wird der kompletten Mountainbike Kommunikation eine Neupositionierung verpassen: Lenzerheide wird zu «Bike Kingdom». Mit der Schaffung von «Bike Kingdom» erhält das Thema Mountainbiken in Lenzerheide jene Grösse und Wichtigkeit, auf die in den letzten Jahren hingearbeitet wurde. «Bike Kingdom» soll eine Plattform schaffen, die Lenzerheide für die kommenden Dekaden als die Mountainbike Destination im Alpenraum schlechthin positioniert.

Rider Thomas Genon working with Anthill Films and Lenzerheide Bike Kingdom Switzerland

Mit der Lancierung von «Bike Kingdom» wird dem Offensichtlichen einen Namen gegeben. Die epischen Landschaften der Bike Region um Lenzerheide bis nach Arosa und Chur, mit ihren spitzen Felsen, wilden Tälern, reissenden Bächen und der weiten, wunderschönen Natur, legen den Grundstein für die Namensgebung von «Bike Kingdom». Im Verbund mit dem actiongeladen und kompetitiven Charakter des Mountainbike Sports, ergibt sich die selbstbewusste Positionierung, die perfekt zu Lenzerheide passt. Die Ferienregion will sich bewusst von einer austauschbaren Mountainbike Kommunikation distanzieren und gibt mit «Bike Kingdom» nicht nur dem Thema an sich, sondern auch den treuen und neuen Fans eine eigene Identität.

Zwei Highlights der kommenden Saison sind die neue «Bike Kingdom» App, die mehr als nur ein Guide sein wird, sondern mittels Interaktion und Gamification alles Bisherige in den Schatten stellen wird, sowie ein Film zur Eröffnung, der dank der international bekannten Produktionsfirma Anthill Films und des Hero Riders Tommy G auch über die Bike Szene hinaus für Aufsehen sorgen wird. Das grosse «Bike Kingdom» Opening findet vom 19. bis 21. Juni 2020 statt.

Lenzerheide produziert den Bike Film des Jahres

Startpunkt der neuen Plattform ist ein gemeinsames Filmprojekt von Anthill Films (Kanada), dem Athleten Thomas Genon (Belgien) und der Ferienregion Lenzerheide. Das Ziel: nicht weniger als eine Hommage an den Bike Sport selbst. Der Dreh mit Thomas Genon alias «Tommy G», einem der besten Mountainbiker weltweit, findet aktuell in Lenzerheide statt. In den letzten Jahren nahm der 25-Jährige an den wichtigsten Slopestyle Wettkämpfen der FMB World Tour teil und gewann eine Medaille nach der anderen. Während in der Mountainbike Szene kein Weg an ihm vorbeiführt, ist seine massentaugliche Bekanntheit wohl noch eher klein, was sich aber spätestens mit dem Launch von «Bike Kingdom» ändern wird.

Rider Thomas Genon working with Anthill Films and Lenzerheide Bike Kingdom Switzerland

Die «Bike Kingdom» App als digitaler Spielplatz

Die technikaffinen Mountainbiker zeichnen bereits seit Jahren via Smartphone GPS ihre Fahrten mit Fitness Tracker Apps wie Sportstracker, Strava oder Garmin auf. Die neue Mobile App der Lenzerheide baut auf diesem Trend auf und erlaubt dem User, seine Trailfahrten in Lenzerheide mit der «Bike Kingdom» App zu kombinieren, wodurch ein völlig neuartiger digitaler Biketrail Spielplatz entsteht. Dabei werden die Geschwindigkeit, die zurückgelegte Strecke sowie jeder gefahrene Höhenmeter erlebbar gemacht. Der Berg wird in ein virtuelles Spiel verwandelt, welches das Bike Erlebnis mitprägt und eine faszinierende Symbiose zwischen der realen und der digitalen Welt des Action Sports erschafft.

Eine Destinationsentwicklung mit Mountainbiken im Fokus

Die Lenzerheide investiert bis Herbst 2020 1.8 Millionen in die Entflechtung sowie Förderung der Koexistenz von Wanderern und Bikern in der Region. Bereits in diesem Jahr wurden einige neue Trail Abschnitte gebaut (Scalottas und Scharmoin). Aktuell laufen die Vorarbeiten zum Angebot für Familien und Einsteiger (Flowtrail, Family Skill Park, etc.).

Wieso ist der Schritt zu einem Grossprojekt wie «Bike Kingdom» nötig? Zum einen steht das Wintergeschäft vor einer grossen Herausforderung (Klimawandel, Nachfragerückgang, verändertes Gästeverhalten – Kurzaufenthalte, etc.). In der Konsequenz setzen immer mehr Alpenregionen auf den Sommer und entsprechend fokussieren sich auch immer mehr Alpenregionen auf das Thema Mountainbiken. Lenzerheide tut dies bereits seit über zehn Jahren und konnte sich so eine sehr gute Ausgangslage verschaffen. Die Ferienregion richtete mehrere Mountainbike Weltcuprennen und im Jahr 2018 sogar die Mountainbike Weltmeisterschaft aus.

Rider Thomas Genon working with Anthill Films and Lenzerheide Bike Kingdom Switzerland

Auf diesen Erfolgen will man sich nicht ausruhen, sondern sucht neue Wege, um den Vorsprung auch künftig weiter auszubauen. «Nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt einzuleiten hin zur ‹Next Level Mountainbike Destination›. Mit einer Positionierung, die sich stärker vom Markt differenziert und einer Idee, die direkt ins Biker Herz trifft. Mit einer Plattform, von der alle Leistungsträger profitieren können», ist Marc Schlüssel, Leiter Marketing der Lenzerheide Marketing und Support AG, überzeugt.

www.lenzerheide.com

Ein langes Bike-Wochenende gebucht und schlechtes Wetter am Horizont? Kein Problem in Flims Laax Falera. Die Graubündner Bike-Destination stattet ihre Besucher an verregneten Tagen, getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, kostenlos mit einem ganz besonderen Regenschutz aus.

Claudio Caluori mit dem Dirtsuit im Dreck

Den ganzen Sommer über erhalten Besucher bei Regenwetter gegen Vorlage eines Tages- oder Mehrtagestickets einen Dirtsuit von Dirtlej zum Test. Der frühere Downhill-Profi Claudio Caluori hat seine „Dreckfahrt“ im Dirtsuit auf dem von Velosolutions erbauten „Never End Trail“ bereits absolviert und ist begeistert: „Ich bin aus alten Downhillzeiten gewohnt, dass man in solchen Teilen schwitzt wie in einer Sauna. Das ist mit diesem Anzug aber überhaupt nicht so. Eigentlich noch praktisch, damit kannst du danach direkt wieder ins Büro – oder an die Party.“

Wer mit Familie nach Graubünden reist, kann sich sicher sein, dass auch die Kleinsten bei Regen auf ihre Kosten kommen. Auf Brambrüesch, dem Hausberg der Alpenstadt Chur, können Kinder den ersten natürlichen Schlammspielplatz der Schweiz erkunden; Matschhügel, Matschküche, Rutschbahn und Regendusche inklusive. Und selbstverständlich werden auch hier die Kinder mit wasserdichter und schmutzresistenter Bekleidung ausgestattet.

Die neuen Regenwetter-Angebote für Biker und Familien sind in Zusammenarbeit mit der regionalen Tourismusorganisation Graubünden Ferien entstanden. Dahinter steckt die Idee, „dass die Graubündner Bergwelt einen bei jedem Wetter dazu einlädt, draußen aktiv zu sein“, wie Patrick Dreher, Leiter Innovation & Research von Graubünden Ferien, sagt. „Wir wollten Angebote kreieren, die explizit bei Regen erlebbar sind.“ Und mit der richtigen Bekleidung kann der Spass beginnen.

Weitere Informationen: www.graubuenden.ch/regenwetter 

 

Nach rund einem Monat Pause nimmt der UCI Mercedes-Benz Mountain Bike World Cup 2019 mit seinem ersten Doppel-Event des Jahres so richtig Fahrt auf und steuert seinem Saison-Höhepunkt entgegen. Vier Weltcup-Wochenenden stehen noch auf der Tagesordnung bis zur WM vom 28. August bis 01. September in Mont-Sainte-Anne (CAN). Der Auftakt in die heiße Phase findet vom 05.-07. Juli in Vallnord (AND) statt, wo sich erstmals in dieser Saison die Wege der Downhill- und Cross-Country-Athleten kreuzen. Andorra liegt inmitten der Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Mit 85.000 Einwohnern ist Andorra das elftkleinste Land der Welt. 90 Prozent der Fläche sind mit Wäldern und Wiesen bedeckt. Bekannt ist das Fürstentum für die vielen begeisterten Mountainbike-Fans, das schöne Wetter und die extrem herausfordernden Strecken im Vallnord Bikepark in La Massana. Eine besondere Herausforderung für alle Athleten ist die dünne Luft auf 1.900 Metern Höhe. Setzen die Franzosen bei den Elite Herren ihre Dominanz im Downhill fort? Gibt es bei den Elite Damen im Downhill auch im vierten Rennen die vierte Siegerin? Wer sichert sich in Abwesenheit von Short-Track-Dominator Mathieu van der Poel (NED) den XCC-Sieg? Kann Nino Schurter (SUI) seinen ersten Saisonsieg über die olympische Distanz einfahren? Zeigt die amtierende Weltmeisterin Kate Courtney (USA) auch in Vallnord der Konkurrenz die Grenzen auf?

Lenzerheide Downhill Weltmeisterschaft 2018

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem und englischem Kommentar live aus Vallnord vom 05. – 07. Juli und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Beim dritten Cross-Country Weltcup der Saison am 05. Juli (XCC) und 07. Juli (XCO) wird Christopher D. Ryan die Rennen im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Unterstützung beim Rennen über die olympische Distanz am Sonntag, 07. Juli, erhält er von Expertin Nathalie Schneitter, der ehemaligen Vize-Weltmeisterin und mehrfachen Schweizer Meisterin. Beim deutschen Livestream des vierten Downhill-Weltcups am Samstag, 06. Juli, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 05. Juli um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die Cross-Country-Rennen über die olympische Distanz gib es am Sonntag ab 12:00 Uhr (Frauen) und 14:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

Downhill: Steil ist geil
„Steil ist geil“ lautet der Leitspruch für die Rennstrecke in Andorra. Keine andere Strecke im Downhill-Weltcup hat eine so steile Abfahrt zu bieten wie Vallnord: Satte 700 Tiefenmeter bei einer Streckenlänge von 2.500 Metern entsprechen einem durchschnittlichen Gefälle von fast 30 Prozent und erfordern eine Menge Mut und Überwindung. Die vielen technischen Herausforderungen wie versteckte Wurzeln, Rock Garden und Hochgeschwindigkeits-Drops verlangen darüber hinaus höchste Konzentration. Spektakuläre Runs ins Ziel nach La Massana sind also garantiert.

Drei Rennen und drei unterschiedliche Siegerinnen: Tahnee Seagrave, Rachel Atherton (beide GBR) und Tracey Hannah (AUS) haben sich bislang in die Siegerliste eingetragen. Seagrave hat nur das erste Rennen bestritten und fehlt seitdem verletzungsbedingt. Myriam Nicole (FRA) ist nach ihrem Knöchelbruch ebenfalls noch nicht einsatzfähig. So läuft alles auf einen Zweikampf zwischen Atherton und Hannah hinaus – im Kampf um den Gesamtweltcup und um die Weltcupsiege. Beide haben bislang je ein Rennen gewonnen und sind auch in Vallnord die Athletinnen, die es zu schlagen gilt. Für eine Überraschung gut ist Nina Hoffmann (GER). Die Deutsche hat erst sieben Weltcuprennen bestritten und kommt immer besser in Schwung. Ihr dritter Platz in Fort William und ihr zweiter Platz in Leogang belegen ihre starke Form. Atherton oder Hannah: Welche der beiden Top-Favoritinnen setzt sich in Vallnord durch? Kann Hoffmann für die Sensation sorgen?

Anders sieht es bei den Elite Herren aus. Bei neun der vergangenen zehn Downhill-Rennen stand ein Franzose ganz oben auf dem Siegertreppchen. Amaury Pierron und Loic Bruni (je viermal) und Loris Vergier (einmal) teilen sich die Siege auf. Lediglich Martin Maes (BEL) konnte in La Bresse die französische Vorherrschaft sprengen. Doch der Belgier ist kein regulärer Downhill-Fahrer, sondern in der Enduro World Series zuhause und derzeit ohnehin gesperrt. Der letzte nicht-französische siegreiche Downhill-Profi, der regelmäßig am Weltcup-Geschehen teilnimmt, war Aaron Gwin (USA) beim Saisonauftakt 2018 in Losinj (CRO). Doch nicht nur der mit 20 Weltcupsiegen zweiterfolgreichste Weltcup-Fahrer gehört zu den Siegesanwärtern. Greg Minnaar (RSA) hat einen Weltcupsieg mehr auf dem Konto und mit seinem zweiten Platz von Leogang hat der 37-jährige Altstar gezeigt, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Den Kreis der Top-Favoriten schließen Danny Hart (GBR) und Troy Brosnan (AUS). Die beiden sind die einzigen Athleten, die alle drei bisherigen Saisonrennen in den Top 5 beendet haben – Brosnan fuhr sogar jeweils unter die besten drei. Setzen die Franzosen ihre Siegesserie fort? Wem gelingt es, die französische Phalanx zu durchbrechen?

Cross Country: Courntey zum Dritten? Schurter zum doppelten Ersten?
Die XCO-Strecke ist 3,8 Kilometer lang, liegt in großer Höhe rund um die Skistation Pal-Arinsal und ist eine Mischung aus steilen felsigen Anstiegen und losen Serpentinen. Die Höhe und die dünne Luft sprechen für ein Ausscheidungsrennen. Doch wer zu früh attackiert, dem droht am Ende ein Einbruch. Taktik und Erfahrung spielen in Andorra eine große Rolle. Kate Courtney zeigte sich zuletzt in Galaform. Sie gewann die ersten beiden Saisonrennen. Doch die 23 Jahre junge US-Amerikanerin bestreitet erst ihre zweite Weltcup-Saison. Jolanda Neff (SUI) kann als dreifache Gesamtweltcupsiegerin und Weltmeisterin von 2017 mehr Erfahrung aufweisen. Die Schweizerin belegte im Vorjahr Platz zwei. Wie wichtig Erfahrung ist, verdeutlichte das Jahr 2018 auf sensationelle Art und Weise. Die mit 30 Triumphen Rekord-Weltcupsiegerin Gunn-Rita Dahle Flesjå (NOR) schlug der jüngeren Konkurrenz ein Schnippchen und sicherte sich den Sieg mit 45 Jahren. Kann Courtney auch das dritte Rennen für sich entscheiden? Spielt Neff ihre Erfahrung aus und sichert sich ihren ersten Saisonsieg?

In Abwesenheit von Radsport-Phänomen Mathieu van der Poel richten sich in Vallnord alle Augen auf Nino Schurter. Der Schweizer ist bislang noch ohne XCC-Sieg und in dieser Saison hat der XCO-Dominator der Vorjahre noch keinen Sieg in seiner Paradedisziplin eingefahren. Gelingen dem amtierenden Weltmeister und Gesamtweltcupsieger in Vallnord gleich zwei Premieren?

Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 05. Juli, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Die Trägerschaft des Projekts „Bike-Flowtrails Marbach“, bestehend aus den Sportbahnen Marbachegg AG, der Gemeinde Escholzmatt-Marbach und Escholzmatt Marbach Tourismus, hat die Bauarbeiten für den 4.6 km langen „Flowtrail“ von der Marbachegg nach Marbach-Talstation vollendet. In nur 6 Monaten wurde die Strecke durch die Trailbaufirma Flying Metal aus Thun und durch die Sportbahnen Marbachegg erstellt. Für die Finanzierung der letzten Trailmeter startete auf der Crowdfunding-Plattform funders.ch ein Gönnerprojekt.

Marbach Biketrail

Der nur mit natürlichem Material erstellte und mit attraktiven Wellen ausgebaute, ca. 1 m breite Bike-Trail erlaubt in weiten Kurven ein fast bremsfreies Fahren, was beim Biker das Gefühl eines „Flows“ auslöst.

Schutzzonen für Wasser, Wild und Moor werden vollständig umfahren. Der Transport der Bikes erfolgt per Gondel. Der professionell erstellte Trail erfüllt die Ansprüche von Sportbikern und ist für die ganze Familie und für Kinder ab 10 Jahren fahrbar

Eröffnung Samstag 29. Juni 2019, 12 Uhr

Mit einem grossen Fest wird der „Clientis Flowtrail Marbachegg“ – so der offizielle Name, nach dem Einstieg der Regionalbank Clientis Entlebucher Bank als namensgebender Partner – am Samstag 29. Juni eröffnet. Mit einem Festakt im Beisein von Landbesitzern, Behörden und Medien und anschliessender Jungfernfahrt (Bike-Train) für geladene Gäste wird die Eröffnung gefeiert. Ab 12 Uhr ist der in weiten Kurven und coolen Jumps durch Wald und Wiesen führende Bike-Flowtrail für die Öffentlichkeit offiziell eröffnet. Für die Kleinen ist beim Berggasthaus ein Pumptrack aufgestellt worden und um 16 h findet auf dem Parkplatz der Talstation Marbachegg eine Bike-Jump show mit den Profibikers der Flying Metal Crew statt. Ab 17 Uhr kommt es zur Bierschwemme im Gemeindesaal anlässlich der ersten „Marbacher Bierwanderung“, um 19 Uhr startet dann das grosse  „Marbacher Füüfliiber“-Fest.

Crowdfunding für die Finanzierung des letzten Trailkilometers

Für die Finanzierung der letzten Meter und der Biker-Infrastruktur starten die Sportbahnen Marbachegg AG ein Gönnerprojekt auf der Crowdfunding-Plattform funders.ch. Biker, Einheimische und Freunde der Marbachegg können sich einmalige Gegenleistungen für Ihre Gönnerbeiträge sichern. Die Flowtrail-Gönneraktion läuft nur 60 Tage, vom 15. Juni bis 15. August, bis dann muss das Fundingziel von mind. CHF 40’000.- erreicht sein).

www.marbachegg.ch

Fotos: Valentin Studer, Markus Fankhauser

Der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup in Leogang hatte alles zu bieten: Lautstarke Fans, eine tückische Strecke und Highspeed-Action vom feinsten. Hier sind die Highlights des Rennwochenendes in den österreichischen Alpen:

 

Leogang ist bereit für die WM 2020

Leogang stellte erneut unter Beweis, dass der kleine Ort unterhalb der Leoganger Steinberge ein Mekka der Downhill-Szene ist und begrüßte auch in diesem Jahr tausende Zuschauer aus ganz Europa zum großen Kräftemessen auf dem „Speedster“. In Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr zeigte, die Strecke in diesem Jahr aber ein neues Gesicht mit neuer Streckenführung. Die Zuschauer sahen elektrisierende Rennaction bei bestem Sommerwetter und die dadurch ausgetrocknete und staubige Strecke sollte das Können einiger Fahrer mächtig auf die Probe stellen. Die Fans sorgten für eine unvergleichbare Stimmung vom Startgate bis ins Ziel und zeigten sich bei der Generalprobe für die WM 2020 von ihrer lautesten und bike-verrücktesten Seite – Kettensägen und Kuhglocken als Krachmacher inklusive. Eins ist klar: Leogang wird ein sensationeller Gastgeber für die UCI Downhill Mountain Bike World Championships vom 4.-6. September 2020.

Greg Minnaar

Die Franzosen sind ‚on fire’

Es scheint als ob in diesem Jahr kein Weg an den Franzosen vorbei geht. Loic Bruni fuhr seinen zweiten Sieg in dieser Saison ein und fand nach seinem achten Platz in Fort William in die Erfolgspur zurück. Nach einer mittelmäßigen Leistung im Qualifying zeigte Bruni allen im Finallauf, wo der Hammer hängt. Bruni schoss aus dem Startgate und erarbeitete sich schnell einen Vorsprung von 0,7 Sekunden bis zur ersten Splitzeit. Nachdem er den Motorway hinter sich gelassen hatte, manövrierte er seine Downhillmaschine scheinbar mühelos durch die technischeren Wald-Passagen im mittleren und unteren Streckenteil. Im Ziel stand ein Vorsprung von über drei Sekunden auf der Anzeige. Dennoch musste er bis zum letzten Rider zittern und bangen, bevor sein Jubel keine Grenzen mehr kannte. Denkbar knapp setzte er sich gegen den Altmeister Greg Minnaar (RSA) und Troy Brosnan (AUS) durch. Kleine Fehler kosteten den beiden den Sieg und somit feierte Bruni den dritten französischen Sieg in diesem Jahr nachdem Landsmann Amaury Pierron in Fort William siegreich gewesen war.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Leogang verpasst? Keine Sorge! Das volle Replay und alle Highlights vom Auftakt des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem und englischem Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Troy Brosnan Leogang 2019

Der Altmeister ist zurück

Nachdem 2018 aufgrund von Verletzungen ein Jahr zum Vergessen war, er sich in Maribor nicht für das Finale qualifizierte und er auf seiner Lieblingsstrecke in Fort William „nur“ sechster wurde (er hat bereits 7 mal in Schottland gewonnen), hatte Greg Minnaar sicherlich ein wenig Wut im Bauch und reiste hochmotiviert nach Leogang, um es endlich wieder allen zu zeigen. Der 37-Jährige verbindet mit Leogang zumindest viele positive Erinnerungen. Bereits acht Mal hatte er auf dem Podium gestanden und gewann dort den Weltmeistertitel in 2012. Ob diese Erinnerungen ihm dieses Jahr Rückenwind gegeben haben, ist nicht überliefert, aber nach der Quali wusste man, dass der Südafrikaner schnell unterwegs ist. Er ließ keine Zweifel an einer Qualifikation für das Finale aufkommen und sollte am Sonntag als letzter den Speedster hinab düsen. Während Bruni unten im Zielbereich nervös auf dem Hotseat hin und her rutschte, machte Minnaar kurzen Prozess und konnte den Rückstand von einer knappen Sekunde im weiteren Rennverlauf verkürzen. Als Minnaar bei der letzten Split nur noch 0,259 Sekunden zurücklag, war die Spannung kaum mehr auszuhalten. Am Ende sollte zwar doch der Franzose jubeln, doch „The GOAT“ meldete sich vergangenes Wochenende eindrucksvoll zurück und unterstrich, dass man ihn in den kommenden Rennen wieder auf dem Zettel haben sollte.

Nina Hoffmann klettert und klettert

Die deutsche Downhill-Hoffnung Nina Hoffmann, die erst in ihrer zweiten UCI Saison am Start ist, setzte das nächste Ausrufezeichen bei den Frauen und muss zukünftig von allen Experten wohl in den Favoritenkreis für zukünftige Podestplätze aufgenommen werden. Nach ihrem beeindruckenden dritten Platz in Fort William, zeigte sie, dass ab sofort mit ihr zu rechnen ist. Keine Eintagsfliege also, sondern eine beständige Topfahrerin, die in Leogang sowohl in der Qualifikation also auch im Finale den etablierten Größen das Fürchten lehrte. „The Hoff“ wie sie schon liebevoll im Rennzirkus genannt wird, demontierte die bis dahin führende Zeit von Kate Weatherly (NZL) und nahm freudig Platz im Hotseat mit nur noch zwei Fahrerinnen am Start. Nachdem Rachel Atherton (GBR) den staubigen Verhältnissen zum Opfer fiel, konnte lediglich Tracey Hannah (AUS) die Deutsche verdrängen. Dennoch, Nina Hoffmann erreicht mit dem zweiten Platz in Leogang zum zweiten Mal in Folge das Podium und setzt ihren Trend fort. Wird sie den Schwung mit nach Andorra nehmen können?

Another one bites the dust

Die staubigen Verhältnisse in Leogang spielten am Wochenende eine teils entscheidende Rolle bei der Platzvergabe. Die Skills der Athleten wurden auf eine harte Probe gestellt und der Speedster forderte prominente Opfer wie Loris Vergier (FRA) und Rachel Atherton (GBR). Beide Superstars wären bzw. waren super schnell unterwegs. Rachel wirbelte bereits im oberen Streckenteil gehörig Staub auf, während Vergier auf dem rutschigen Untergrund kurz vor dem Zielstück die Kontrolle verlor. Allein diese beiden Ausrutscher haben bedeutende Auswirkungen auf die Overall Standings. Vergier ist nun außerhalb der Top 5 und 30 Punkte hinter Greg Minnaar. Die Top 3 der Männer trennen nur 70 Punkte: Troy Brosnan (AUS) führt  mit 520 Punkten, dicht gefolgt von Loic Bruni (515) and Amaury Pierron (450). Danny Hart ist an vierter Stelle mit 435 Punkten. Derweil führt Tracey Hannah die Frauen mit 150 Punkten Vorsprung auf Rachel Atherton an, die wiederum nur 25 Punkte vor der deutschen Nina Hoffmann liegt. Spannender geht es nicht!

Loic Bruni Leogang 2019

Die Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup aus Leogang gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Rachel Atherton Downhill Worldcup Leogang 2019