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Sun Ringlé Zu-Zu

Preis CHF 60.-
Gewicht 565 g
Website

Relativ günstige und sehr stabile Flatpedale für diverse Einsatzzwecke. Durch die langen (auswechselbaren) Stahlstifte hat man in Kombination mit den richtigen Schuhen einen Grip wie bei SPD Pedalen.

Für Gewichtsfanatiker leider ungeeignet, da beide Pedale zusammen knapp 650 Gramm wiegen. Dafür sind sie auch äusserst stabil und langlebig.

Rocky Mountain Flow

Preis CHF 3700.- (Komplett)
Gewicht 14.5 Kg
Website http://www.bikes.com

Habe das Rocky Mountain Flow im Januar 2003 über Ricardo.ch gekauft. Wer hätte das gedacht!?! Für 2100.-Mäuse, ein halbes Jahr alt, in absolut bestem Zustand.

Ich war es vorher noch nie gefahren, konnte mir aber gut vorstellen, wie sich diese spitzenmässige Geometrie und die stabilen und funktionellen Parts bewähren würden. Ich hatte ja gar keine Ahnung. Bisher bin ich damit erst ein wenig Street gefahren und hätte nie gedacht, was „bloss ein Bike“ ausmachen kann. Plötzlich klappten Tricks, die ich vorher monate- oder gar jahrelang probiert hatte, einfach so von alleine.

Aufbau: Hayes Scheibenbremsen, Marzocchi Z1 Wedge, Race-Face-Kurbeln, Sun-Wheeltech-Felgen, Schwalbe Fat-Albert Reifen, Shimano Deore und XT-Komponenten und einige Rocky Mountain-Parts.

Rocky Mountain Flow Hardtail

Fazit: Es ist ein wunderschönes Gefühl, dieses Bike zu fahren. Es ist einfach zu kontrollieren und bietet in vielen Belangen enorme Reserven. Leider ist mir nach nicht mal 9 Monaten der Rahmen gebrochen und da ich der Zweitkäufer war, bekam ich nicht mal eine Garantieleistung.

Canada

Nach den ersten Tagen in der Big City Vancouver ging es weiter in die Berge. Squamish, Whistler, Kamloops, Sun Peaks.

Squamish ist DAS Mekka für Kletterer und Kitesurfer. Eigentlich wäre es auch ein toller Ort für Biker, aber nur für Jungs mit massig Federweg und vielen Flugstunden. Dagegen waren die Trails in North Vancouver geradezu einfach… riesige Gaps inmitten steiler und schneller Waldtrails. Naja, definitiv ein paar Level zu hoch für uns.

Whistler Mountain war dann wieder sensationell. Nein, nicht einfach sensationell… die Erfüllung aller Bikerträume. Der Bikepark in Whistler ist wahrscheinlich der grösste und geilste Park auf der Welt. Ein Berg und ca. 30 verschiedene Trails. Aber keine Trails wie man sich das so vorstellen kann. Richtige Superpisten mit endlos vielen Anliegern und Sprüngen. Und da gibt es noch die A-Line… eine BMX Bahn den Berg runter… 30 Tables, unzählige Anlieger und noch etwa 20 weitere Sprünge. Airtime!!!!!!! Airtime!!!!! Airtime!!!!!! Sex in Public 😉

Ach ja, Whistler ist übrigens wirklich ein schöner Ort mit unverkennbarem europäischen Einfluss… schön gemütlich, aber auch ziemlich teuer, jedenfalls für kanadische Verhältnisse. Aber wen interessiert das schon, wenn man dafür die Erfüllung seiner Träume vor der Tür hat?

Weiter gings dann nach Kamloops. Redneck Wasteland *g*. Hat aber auch sehr geile Trails. Und gewaltige Roadgaps… und sogar Leute, die solche kranken Sachen dann auch wirklich springen… Jaja, die Jungs hier haben definitiv ein anderes Level!

Am Weekend waren wir in Sun Peaks, knapp 50 km von Kamloops entfernt. Am Sonntag war das letzte Rennen des Canada Cup für die Downhiller. Wow, die Jungs und Mädels waren wirklich brutal schnell unterwegs. Very very impressive. Sun Peaks ist eine typische kanadische Skistation mit einen wilden Mix aus allen alpinen Baustilen. Glauben sie jedenfalls. Der Anblick ist nur mit einer grossen Portion Aspirin erträglich… Das Delta Resort Hotel z.B. besteht aus etwa 10 verschiedenen Hausformen und -farben. Soll ja auch ein wenig Tiroler Ambiente vermitteln. Naja, die Amis und Kanadier waren immerhin begeistert davon.

-> Bilder aus Whistler Mountain

-> Bilder aus Kamloops und Umgebung

-> Bilder aus Sun Peaks

-> Movie vom Roadgap in Kamloops (quicktime)

PS: Das Bicycle Cafe in Kamloops hat es uns angetan. Nach unserem Ausflug nach Sun Peaks fuhren wir nochmals zurück um ein wenig shoppen zu gehen 🙂 Ich hab mir einen Rocky RM7 DH Rahmen reingezogen und Dave mal nebenbei ein wunderschönes mausgraues VP-FREE!!!!! :o))) Back in good old Switzerland kann es richtig abgehen.. Das Grinsen, das wir seit Whistler auf unseren Gesichtern tragen, hat sich nun noch verbreitert! Jaja.. wir können euren Neid schon verstehen 🙂

Bald gibt’s mehr News – Stay Tuned!

Canada

North Shore… ein mystischer Platz für alle Biker. Endlos viele Trails für jeden Geschmack. Da ist natürlich auch für uns was dabei 😉 Und wie es der Zufall so will, haben wir auf unserem ersten Ausflug gleich einen supernetten Guide gefunden und zudem auch ein paar Nidwaldner angetroffen. Ja, und so haben wir inzwischen unsere ersten Erfahrungen im Log-Riding gesammelt. Es ist halt schon ungewohnt, auf Bäumen und schmalen Brücken zu fahren, besonders wenn man sich auf einmal ein paar Meter über Boden befindet.

In den nächsten paar Tagen wollen wir selbstverständlich auch noch ein paar andere interessante Trails ein wenig näher anschauen… es gibt ja noch viele davon.

Unser Auto ist sowas von geil. More POWER :o)

Aber darin zu pennen ist dann doch nicht so geil, weshalb wir nach einer Nacht in einen Wohnmobilpark wieder ein Hotel mit richtigen Betten gesucht haben ;o)

Anyway.. Die Eindrücke hier sind ziemlich überwältigend, vorallem die Leute sind einfach supernett. Einzige Ausnahme bisher: der Capilaro Suspension Bridge Park. Sowas enttäuschendes hab ich noch nie erlebt. 25 Dollar um ein paar Bäume anzuschauen. Als obs von denen nicht genug gäbe.. da haben wir auf unseren Bike-Touren einige geilere Eindrücke von Canadas Naturwelt gesehen. Und stellt euch vor: Wir hatten eine Mahlzeit in einem Restaurant. Mit
Teller und Besteck und so ;o) Der erste burgerfreie Tag ist auch schon hinter uns.

Die Feuerwerksessions an Vancouvers Küste waren auch der absolute Hammer.  vorallem die über 300 000 Leute, die danach durch die Stadt pilgerten. Mehr davon bald.. So.. Have a good time, coz we sure have.. seeya

-> Die ersten Bikebilder vom North Shore, genauer vom Mt. Seymour

-> Der Capileno-Park, Vancouver by night und der SWAT-Day

-> das erste kleine Movie vom North Shore Vancouver

Canada

Dave: Hurra… endlich hat es geklappt! Wir sind schlussendlich doch noch in Kanada angekommen… 😉 Die ersten paar Tage in Vancouver waren schon mal sensationell! Vancouver ist noch viel besser als erwartet. Supernette Leute, tolle Parks und ein ausgiebiges Nachtleben haben uns den Start hier zu einem einmaligen Erlebnis gemacht. Morgen geht es dann mal weiter Richtung North Vancouver… der Heimat der berüchtigten North Shore Trails. Ja, da sind wir ziemlich gespannt darauf.

Serki: Die bisherigen Eindrücke waren wirklich umwerfend! Der riesige naturbelassene Stadtpark (Stanley Park) mit dem wirklich sensationellen Aquarium (Die Beluga-Wale waren wie Engel unter Wasser), die schönen Strände und natürlich das von Dave bereits erwähnte Nachtleben, das uns sehr positiv überrascht hat ;o) Die Reise war’s jetzt schon Wert und wir haben noch weit über 4 Wochen! Yes!

Vielen Dank an dieser Stelle auch dem netten Herrn "default", der uns freundlicherweise seinen Access Point offen lässt 😉

-> first pics

Bunnyhop

Locker über jedes Hindernis

Wie oft schon hast du dir gewünscht, dass du einfach so über eine Wurzel, einen Stein oder einen kleinen Graben springen kannst…?
Ohne Absteigen… das wäre doch was!

Der Bunnyhop ist die perfekte Basis für mehr Fahrspass auf dem Trail. Er gibt dir Sicherheit und sorgt dafür, dass du deine Geschwindigkeit beibehalten kannst. Üben muss man ihn jedoch vorgängig im flachen Gelände. Achte vor allem auf die nachfolgend herausgehobenen Punkte und führe sie zuerst einzeln aus (Vorderrad heben, Hinterrad heben, etc.), bevor du die Bewegungen kombinierst. Wie immer heisst es ÜBEN ÜBEN ÜBEN. In der Regel sollte man innerhalb einer Stunde schon mal 10cm vom Boden wegkommen.

Anfahrt

Ganz locker anfahren, es ist kein grosses Tempo notwendig. Landepunkt im voraus fixieren. Blick
nach vorne. Die Pedale müssen waagrecht stehen. Dein Sprungfuss vorne.

Energie aufbauen! Gewicht nach vorne, Oberkörper senken. Gleichzeitig Beine anwinkeln.

 

Vorderrad heben

Arme strecken und den Oberkörper nach hinten verlagern.

Druck auf die Pedale geben und die Arme wieder anziehen.
Dadurch hebt sich das Vorderrad. Auf den Absprung vorbereiten.

 

Absprung

Beine strecken und die Hüften Richtung Lenker schieben. In diesem Moment hast Du die perfekte Spannung auf dem Bike: Die Füsse drücken die Pedale nach unten und die Arme ziehen am Lenker. Diese Spannung kann dazu benutzt werden, um das Hinterrad über das Hindernis zu bewegen.

 

Flug

Lenker nach vorne schieben und gleichzeitig die Beine anziehen. Nur wenn die Zehenspitzen nach unten zeigen und die Füsse die Pedale fest nach hinten drücken, hebt sich auch das Hinterrad. (Übt das Hochziehen des Hinterrads auch mal einzeln)

 

Landung

Bike weit nach vorne schieben… Arme und Beine Strecken… und sich auf die Landung freuen.

Nachdem die Räder auf dem Boden aufkommen (vorzugsweise gleichzeitig) ist es ratsam die Landung mit Armen und Beinen abzufedern.

ODI Lock-On Grips

Preis CHF 50.-
Gewicht 115 g
Website  http://odigrips.com/

Wer denkt, dass ein einfacher Lenkergriff keinen Einfluss auf das Fahrverhalten hat, der kann sich mit den ODI Grips vom Gegenteil überzeugen. Sie bleiben immer an der gleichen Position.

Ob bei Regen, Schlamm, Schnee, Staub… egal! Durch die beiden Klemmen an der Seite halten sie bombenfest. Das gibt ein massiv höheres Vertrauen in kniffligen Situationen (Jumps, Trials Tricks & Co.).

Wer also neue Lenkergriffe sucht, soll sich intensiver mit ODI beschäftigen. Die bieten nämlich Grips für jeden Geschmack an (Intense Grips, Oury Grips, etc. etc. etc.)

Continental Vertical Pro

Preis CHF 55.-
Gewicht 680 g
Website http://www.continental.de

Der Conti Vertical Pro ist wahrscheinlich einer der am vielseitigsten einsetzbaren Reifen.

Durch sein geringes Gewicht, seinem super Rollverhalten und den genialen Grip ist der Conti die erste Wahl für Freeride Touren.

Für DH ist er aber definitiv zu wenig stabil (zu weiche Seitenflanken). Es sei denn, dass man einen 600 g schweren Downhillschlauch montiert, so kann man die meisten Durchschläge vermeiden.

Ich bin mit diesen Reifen sogar mal einen Cristalp Marathon gefahren, absolut kein Problem.

Marzocchi Bomber Z1

Preis CHF 1100.-
Gewicht 2000 g
Website http://www.marzocchi.com

Der Klassiker! Die erste brauchbare Federgabel überhaupt. Und noch immer das Referenzprodukt schlechthin, wenn es um butterweiches Ansprechverhalten geht. Seither mühen sich die anderen Suspension Hersteller ab, konkurrenzfähige Produkte auf den Markt zu bringen. Mit Ausnahme von Fox (Vanilla Serie) sind allerdings alle kläglich gescheitert. Die alten Bombergabeln waren zwar auch nicht auch nicht über alle Zweifel erhaben, da sie gerne und oft Öl gepisst haben. Immerhin hat Marzocchi aus den Fehlern gelernt und im Laufe der Jahre die Bomber Serie stetig verbessert. Meine aktuelle Bomber Gabel (Z1 MCR) funktioniert immerhin schon seit 3 Jahren tadellos.

Zu bemängeln gibt es bei den Bombern höchstens die mangelnde Steifigkeit. Bei FS Bikes fällt es zwar nicht stark ins Gewicht, aber bei bocksteifen Hardtails merkt man die fehlende Seitensteifigkeit schon bald, wenn man enge Singletrails oder andere technische Passagen bezwingen will.

Link: http://www.marzocchi.com

Fahrtechnik

Dank der vergangenen Fahrtechnikkurse
ist uns aufgefallen, in welch riesigem Ausmass sich
der Fahrspass erhöht, wenn auch das Sicherheitsgefühl
auf dem Bike stimmt. Einfach das Wohlbefinden, das
Du auch mit einem Hardtail auf Downhillpisten empfinden
kannst, weil Du das Bike kontrollierst und nicht einfach
darauf mitfährst.

Um dies zu erreichen, muss man nicht
10 oder gar mehr Jahre auf dem Drahtesel abstrampeln.
Mit gezielten Übungen lässt sich sehr viel
Feingefühl fürs Bike aufbauen. Dies resultiert
unter anderem in einem flüssigeren, kontrollierteren
und meist auch spielerischeren Fahrstil. Das macht
einfach mehr Spass!

Wir möchten den Bedürftigen
helfen 😉 Deshalb gibt’s unter der Rubrik ride
nun eine neue Kategorie: Fahrtechnik.
Online halt..
Einige Sequenzbilder mit Beschreibung, um die wichtigsten
Punkte zu unterstreichen. Dazu gibt’s jeweils ein
kleines Video, was dem Verständnis für den
Ablauf auf die Sprünge helfen sollte.

Gleich zu Anfang haben wir den wohl wichtigsten und
zugleich wahrscheinlich schwersten Move reingestellt:
Bunnyhop.
Aber der MUSS einfach korrekt beherrscht werden.
Der Wheelie
erscheint vielen als Spielerei. Abgesehen von den
durchaus positiven Reaktionen, die man als Biker auf
dem Hinterrad bekommt.. es ist eine exzellente Gleichgewichtsübung
und hilft den Sweet Spot auf dem Bike zu finden, den
man braucht um eines Tages den Manual
zu lernen…

Fortsetzung folgt..