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Vor ein paar Jahren habe ich meine komplette digitale Fotoausrüstung verkauft, da es mir einfach zu aufwändig wurde, beim Biken eine tonnenschwere Ausrüstung mitzuschleppen. Ausserdem war es einfach zu mühsam, gute Fotos zu schiessen, wenn man voll im Bike-Fieber war. Meistens lief es darauf hinaus, dass ich zwar Kamera, Objektive, Stative und Blitze dabei hatte, aber ohne ein einziges Foto wieder nach Hause kam. Einer der Hauptgründe dafür, war das Auspacken der Kamera: Rucksack abnehmen, Handschuhe abziehen, am Reissverschluss rumfummeln, Kamera rausnehmen, Rucksack irgendwo hinlegen, wo er sicherlich im Bild oder im Weg ist und aufnahmebereit machen.. dabei war man völlig ausser Puste und vom Biken noch zittrig und verschwitzt. Gute Fotos gab es selten – es war eine einzige Hetzerei und das Biken konnte ich so auch nicht geniessen.

Als ich mir letztes Jahr wieder eine Fotoausrüstung zulegte (ohne geht es einfach nicht), war mir klar, dass ich diese nicht zum Biken mitschleppen würde. Auf der Suche nach einem neuen Fotorucksack, was bei einer Ausrüstung mit mehreren Objektiven und Zusatzmaterial unumgänglich ist, wurde ich überrascht: Es gibt einen Rucksack, welcher die oben erwähnten Schwierigkeiten aus dem Weg räumt.

MindShift Rotation 180° Fotorucksack

Eine geniale Erfindung, welche diesen Rucksack einzigartig macht und in Punkto Funktion den Konkurrenten weit voraus ist: Wer möchte nicht, dass seine Kamera innert Sekunden einsatzbereit ist? Wer würde sich nicht freuen, wenn man dabei den Rucksack einfach anbehalten kann? Die Innovation der Firma MindShift macht es möglich!

Ich war anfangs skeptisch, da man eindrückliche Werbevideos leicht produzieren kann und auch die Marketingsprüche schnell geschrieben sind: Aber ob das Produkt dann die Versprechungen hält, ist ein anderes Thema. Schon mal vorneweg: Es funktioniert besser als erwartet.

Zur schnellen Klärung allfälliger Fragen, hier gleich mal das Video mit der Funktionsweise des 180° Mindshift Rucksacksystems:

Ich war völlig begeistert von dieser Demonstration. Die Kamera ist wenigen Sekunden einsatzbereit, kein Gefummel, kein Stress und viele weitere Vorteile auf einen Schlag.

Also habe ich mir den Rucksack (Modell r180° Horizon) beim Bächli mal bestellt (Lieferzeit 1 Tag) und ging ihn mit der ganzen Kameraausrüstung ausprobieren.

Beim ersten Versuch hatte ich die sicher verstaute Kamera innert zehn Sekunden einsatzbereit in den Händen und in der selben Zeit wieder versorgt. Ohne den Rucksack abzulegen, ohne gross hinzuschauen, ohne Erläuterung oder Übung. Wow!

mindshift panorama 180 Fotorucksack

Natürlich musste ich mir das geniale Teil kaufen. Für einen Preis unter CHF 300.- ist das fair und verglichen mit den Konkurrenzprodukten sogar günstig, denn MindShift hat nicht nur ein einzigartiges System geschaffen, das wirklich einwandfrei funktioniert, sondern haben den Rucksack nach neusten Erkenntnissen und Anforderungen konzipiert, welche im Outdoor-Sport momentan angesagt sind.

  • Bequeme Polsterung von Hüftgurt und Schultergurten
  • Kratz- und reissfestes Obermaterial (Wasserabweisend)
  • Atmungsaktives Material für Rückenteil
  • Aus dem Rucksack heraus rotierende Hüfttasche für schnellen Zugriff auf alles Wichtige für unterwegs
  • Eigenes Fach für eine 3 Liter Trinkblase.
  • Zwei-in-Einem: Die Hüfttasche kann natürlich auch eigenständig getragen werden.
  • 13″ Laptopfach im Hauptfach des Rucksacks.
  • Zusätzlicher Platz im Hauptfach für z.B. eine Jacke (dritte Bekleidungsschicht), die zweite Bekleidungsschicht, Mütze, Handschuhe und Verpflegung.
  • Das Reißverschluss-gesicherte Vorfach auf der Außenseite bietet Platz für kleinere Gegenstände wie Kletterzubehör, Kompass, GPS Tracker, Erste Hilfe Set oder Kletterschuhe.
  • Deckelfach für Brille oder Kleinteile.
  • Anbringungsmöglichkeit für ein kleines Stativ oder eine Angel wahlweise in der Seitentasche oder der rückwärtigen Stativaufnahme mit Sicherungsgurt.
  • Lageverstellgurte am Tragesystem des Rucksacks und der Hüfttasche sorgen für optimale Gewichtsverteilung und Tragekomfort.
  • Die Seitentasche bietet Platz für die meisten handelsüblichen 1 Liter Trink- oder Getränkeflaschen.
  • Zwei Reihen von Daisy Chains auf der Rückseite bieten weitere Ansatzpunkte für Zubehör.
  • Atmungsaktiv gepolstertes Airmesh Tragesystem mit verstellbarem Brustgurt.
  • Stabilisierung der Rückenauflage durch eine Aluminiumstrebe für entspannten Tragekomfort.

Hüfttasche Ausrüstungsbeispiele

  • Sony a7 mit angesetztem 4,0/24–70mm Objektiv plus 4,0/70-200 mm und 4,0/16-35 mm und 10″ Tablet (iPad Größe)
  • Nikon D810 mit angesetztem 4,5-5,6/70–300 mm Objektiv plus 3,5-4,5/18-35 mm, Blitzgerät und 10″ Tablet (iPad Größe)
  • 1-3 GoPro Kameras, LCD BacPac, WiFi Remote, Akkus, Micro SD Karten, verschiedene Halterungen und Adapter und 10″ Tablet (iPad Größe)

Der Clou

Das wichtigste Feature dabei ist natürlich die rotierende Hüfttasche. Mit einem kleinen raffinierten Mechanismus (magnetisch) lässt sich das Seitenfach für die Hüfttasche mit einer Hand öffnen und schliessen. Mit einem Zug an der Tasche, lässt sich diese aus dem Rucksack heraus und nach vorne ziehen. Dank den grossen Laschen am Reissverschluss, ist die Tasche in sekundenschnelle offen und die Kamera griffbereit. Das alles funktioniert einfach und ohne Nachteile – innert Sekunden ist das System wieder im Rucksack und lässt sich dank dem magnetischen Verschluss mit einem Handgriff wieder sichern. Eine wirklich geniale Erfindung, welche einwandfrei funktioniert.

Dazu liefert dieses Video weiteres eindrückliches Bildmaterial, wie einfach das System zu bedienen ist:

Praxistest auf dem Bike

Wie eingangs erwähnt, wollte ich den Rucksack nicht beim Biken verwenden. Aber die versprochenen Vorzüge musste ich einfach auf dem Bike testen. Also hab ich den Rucksack gefüllt mit Kleidern, Kleinkram und dem Nötigsten zum Fotografieren – jetzt würde sich herausstellen, wie der Rucksack sich im Praxistest bewähren würde. Zu viel Gewicht in einem herkömmlichen Rucksack spürt man auf dem Bike sofort – der Rucksack rutsch von Seite zu Seite und bringt den ganzen Biker zum schaukeln. Vor allem bei Sprüngen und in technischem Gelände kann dies enorm stören. Nicht ohne Grund sind die beliebten Rucksäcke von Evoc so schmal und eng am Körper gebaut. Dies wurde auch beim MindShift versucht und erstaunlich gut umgesetzt: Natürlich merkt man das Gewicht, aber dank den vielen Einstellmöglichkeiten, lässt sich der Rucksack sehr exakt an die eigenen Formen anpassen und dank der stabilen Konstruktion sitzt er schön eng am Körper und pendelt nicht hin und her. Ich fuhr wie sonst auch immer – einfach mit mehr Gewicht. Ziel erreicht.

Nachfolgend noch einige Produktefotos, welche die Hauptmerkmale des Rucksacks aufzeigen:

Spezifikationen MindShift r180° Horizon

Nebst den vielen Vorteilen, welche diese Produkte bieten, hier noch die konkreten Details zum Modell Horizon:

Abmessungen Rucksack aussen: 28 x 62 x 23 cm (BxHxT)

Abmessungen Hüfttasche aussen: 28 x 22 x 17 cm (BxHxT)

Gewicht Rucksack: 1,22 kg

Gewicht Hüfttasche: 0.55 kg

Gewicht Total: 1,77 kg

Volumen Rucksack: 27 Liter

Volumen Hüfttasche: 7 Liter

Fazit

Kurz und knapp die grössten Vorzüge: Super Verarbeitung, perfekte Funktion, viele Einstellmöglichkeiten, viele Erweiterungen möglich und die rotierende Hüfttasche zaubert ein Lächeln auf das Gesicht.

Der Horizon-Rucksack ist nicht grösser als ein herkömmlicher Bikerucksack mit dem selben Packvolumen. Es gibt noch weitere Modelle, bis runter auf 16 Liter. Er ist verhältnismässig leicht und äusserst stabil und formtreu. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau und die Funktionalität ist kaum zu übertreffen. Ich würde meinen neuen Fotorucksack nicht mehr hergeben.

Erhältlich bei: www.baechli-bergsport.ch

Offizielle Website mit allen Produkten: mindshiftgear.de

 

Nachdem wir vor zwei Jahren die gängigsten Federgabeln im Downhillsektor verglichen haben, wird es an der Zeit, sich anzuschauen, was sich in der Zwischenzeit getan hat auf dem Federgabelmarkt.

Das Gewicht der Downhill Federgabeln ist in den letzten Jahren nicht enorm gesunken, was aber auffällt ist, dass sich die meisten Modelle inzwischen unter 3 Kilogramm eingependelt haben, was sicherlich ein wichtiges Kaufargument ist.

Grosse Unterschiede bei den zentralen Eigenschaften findet man praktisch keine. Marzocchi ist noch der einzige Hersteller, welcher konsequent auf Stahlfeder setzt, aber da die Firma nun Fox gehört, könnte es genausogut sein, dass sich das ändert. BOS die einzige Marke, welche nur für 26″ Laufräder herstellt.

fox-forx-40-2016-collage Ansonsten findet man bei sämtlichen Modellen eine getrennte Low- und Highspeed-Dämpfung vor. Der Federweg ist ebenfalls bei allen Gabeln nahezu identisch, die Steckachsen sind alle die selben (20 mm), jedoch mit unterschiedlichen Schnellspann-Systemen. Bei den Steckachsen ist aus meiner persönlichen Sicht ein Schnellspannsystem weitaus attraktiver, als das mühsame Geschraube vor und nach jedem Verladen (vorausgesetzt, man muss das Vorderrad für den Transport abmontieren).

dvo-emerald-jade-2016-federgabel

Hier also die bekanntesten Downhill Federgabeln 2016 im Überblick

Um den Vergleich einigermassen fair zu halten, habe ich jeweils die Referenzklasse der Hersteller ausgewählt.

Manitou Dorado Fox 40 Float Fit4 Rockshox Boxxer Worldcup Marzocchi 380 c2r2 DVO Emerald Jade 2016 SR Suntour Rux BOS Idylle Rare
Federweg 203mm (180) 203mm 200mm 200mm 200mm 200mm 200mm
Feder Luft Luft Luft Stahlfeder Luft Luft Luft
Gewicht 2974g 2626g 2637g (2585g bei 26″) 2980g 3250g 2915g 2680g
Low-Speed Compression Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
High-Speed Compression Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Steckachse 20mm Schraubachse 20mm Schraubachse 20mm Maxle Light 20mm Schraubachse 20mm Schraubachse 20mm Schnellspanner 20mm Schnellspanner
Einbauhöhe 591 (567mm) ca. 570mm 581mm (568mm bei 26″) 581mm k.A. 575mm 565 – 575mm
Standrohre 36mm 40mm 35mm 38mm 42mm 38mm 36mm
Laufradgrösse 26″ / 27.5″ / 29″ 26″ / 27.5″ 26″ / 27.5″ 26″ / 27.5″ 26″ / 27.5″ 26″ / 27.5″ 26″
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Links:

www.sram.com

www.ridefox.com

www.manitoumtb.com

www.dvosuspension.com

www.srsuntour-cycling.com

www.bosmtb.com

 

Welche Gabel fährst Du? Aus welchem Grund und würdest Du sie weiter empfehlen?

Deine Meinung ist uns wichtig! Schreib uns bitte einige Zeilen im Kommentar

Ab sofort kann man sich für den Trek Bike Attack 2016 anmelden. Hier gleich der Link: http://www.trek-bike-attack.com/anmeldung.html

Der TREK BIKE ATTACK 2016 finden vom 26. – 28. August 2016 statt.

trek bike attack 2016

Bikepark Lenzerheide – Sonnehochzwei

Ansonsten gibt es leider wenig zu verkünden. Der Anlass hat eine neue Führung bekommen und deshalb werden sich wohl einige Dinge verändern. Beispielsweise wird auf der Website von einer neuen Streckenführung gesprochen. Immerhin scheint es in Lenzerheide zu bleiben, was sich in all den Jahren für ein Rennen dieses Ausmasses als nahezu optimal erwiesen hat.

 

Teilnahmegebühr

CHF 120.– für TREK BIKE ATTACK inkl. Qualirennen
CHF 90.– TREK BIKE ATTACK ohne Qualirennen
(Der €uro – Preis wird zum aktuellen Tageskurs berechnet.)

Kategorie

Damen und Herren ab Jahrgang 2000.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 777 limitiert.

 

Weitere Infos bald auf http://www.trek-bike-attack.com

 

Bike-Paradies Bormio 2015

Große Momente und persönliche Highlights: Tausende erfüllten sich 2015 den Wunsch, ihre persönlichen Lieblingspässe rund um Bormio zu erklimmen. Das italienische Bike-Paradies zog mit zahlreichen erstklassigen Events wie dem Granfondo Stelvio Santini die Aufmerksamkeit auf sich. Rennradfahrer aus aller Welt entdeckten die Pässe wie das Stilfserjoch und den Gavia und auf den Trails im Veltlin tummelten sich die Mountainbiker.

Toniolo_Bormio_MTB_Nadine-Rieder

3.000 Rennradfahrer starteten mit zwei echten Prüfungen in die Saison: Der gefürchtete Mortirolo und das Stilfserjoch mussten Anfang Juni auf der Langstrecke des Granfondo Stelvio Santini bezwungen werden. Eine Herausforderung für Psyche und Körper, da blieben sogar Freudentränen im Ziel nicht aus. Am Tag zuvor durfte der Rennrad-Nachwuchs bereits beim Stelvio Kids‘ Race seine Runden durch die historische Altstadt Bormios drehen. Was in der kommenden Saison auf die Teilnehmer wartet, zeigt dieses Video: www.youtube.com/watch?v=rUypys9UAZI

Das Stilfserjoch war auch danach der Hauptdarsteller zahlreicher Events. Beim Passo dello Stelvio Charity Event Mitte Juni nahmen sich zum Beispiel 1.500 Radsport-Verrückte die höchste Passstraße Italiens für einen guten Zweck vor. Richtig heftig wurde es dann beim Valtellina Extrême Brevet, das als härteste Randonée Europas gilt. Mehr als 12.000 Höhenmeter hatten die Teilnehmer nach der Tortur in den Beinen, die Strecke führte unter anderem auf die „Königin der Passstraßen“, wie das Stilfserjoch auch genannt wird. Den krönenden Abschluss der Rennrad-Saison feierte Bormio im September, als jeder Interessierte den Gavia Pass an der Seite des Profis Alberto Contador bewältigen konnte.

Mountainbike-Fans fieberten dem Alta Valtellina Bike Marathon entgegen. Die 3.090 Höhenmeter, die es zu überwinden galt, gingen ganz schön in die Beine. Doch epische Landschaften, Gebirgsseen und einsame Trails entschädigten die Mutigen und waren die perfekte Mischung für dieses Mountainbike Abenteuer in den italienischen Alpen. Einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Sommer gibt es hier:

Bormio ist ein vielseitiges Bike-Paradies, findet auch Nadine Rieder. Die Deutsche Meisterin im Cross Country Eliminator ist das neue Testimonial des Bike-Resorts. „Bormio hat mir auf Anhieb gefallen. Nicht nur die tolle Landschaft und die perfekten Trainingsmöglichkeiten, sondern auch alles andere Drumherum sagt mir sehr zu. Neben dem Training kann ich auch einfach so Zeit dort genießen und ich habe durch das tolle Wellnessangebot Zeit für Entspannung und Regeneration“, erklärt das Bike-Multitalent.

bormio

Nadine Rieder in den Thermen von Bormio (Foto by Toniolo)

Die drei Thermalbäder sind beliebte Treffpunkte für Sportler nach einem ereignisreichen Tag im Sattel. Abends kommen dann zur Stärkung ganz nach dem Motto „La Dolce Vita“ regionale Leckereien auf den Teller, darunter zum Beispiel der zarte Bresaola Rinderschinken und die Buchweizennudeln Pizzoccheri.

Obwohl der Winter vor der Türe steht, steigt schon jetzt die Vorfreude auf die neue Saison. Bormio macht bereits große Pläne für das kommende Jahr. Rennrad-Fans dürfen sich den 5. Juni 2016 rot im Kalender anstreichen, denn dann wird der Granfondo Stelvio Santini wieder fragen: „Are you tough enough?“ Am 18. Und 19. Juni steht das Valtellina Extrême Brevet auf dem Programm. Am 27. August bleibt das Stilfserjoch für den Autoverkehr gesperrt, zum „Scalata Cima Coppi – Stelvio Bike Day“ gehört die Passstraße traditionell den Radsportlern. Vom 7. bis zum 9. September ist Bormio dann Protagonist des Rennradrennens von Genf nach Venedig.

Auch Mountainbiker dürfen schon jetzt mit dem Training anfangen. Der Alta Valtellina Bike Marathon führt am 30. Juli durch die schönsten Ecken der Alpen. Ebenfalls im Juli macht die BIKE Transalp Station in Bormio. Die perfekte Gelegenheit, die Region kennenzulernen.

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Über Bormio

Auf 1.225 Seehöhe gelegen ist die italienische Region Bormio mit ihrem besonders milden Klima ein Hotspot für Sommersportler und Aktivurlauber. Die mittelalterliche Stadt, welche auf eine 2.000 Jahre lange Historie zurückblicken kann, liegt mitten im Stelvio Nationalpark, einem der größten geschützten Areale in Europa. Dieses natürliche Paradies ist bei Urlaubern als auch professionellen Athleten gleichermaßen beliebt. Rennradfahrer lieben die unzähligen Kehren der Pässe rund um Bormio. Das Highlight der Region ist das berühmt-berüchtigte Stilfserjoch – einer der härtesten Anstiege weltweit und der zweithöchste Pass in Europa. Nach einem aufregenden und erfüllenden Tag können sich die Besucher in Bormio in den einzigartigen Thermal Spas entspannen. Mit einer exzellenten Infrastruktur von rund 3.500 Betten bietet Bormio für jeden Übernachtungswunsch genau das Richtige. Luxuriöse Appartements oder Familien-Hotels – jeder ist in Bormio herzlich willkommen.

Weitere Informationen zu Bormio finden Sie auf www.bormio.eu

Wie geht man mit dem Winterwetter um? Zuhause bleiben und Glühwein trinken? Nein! Danny MacAskill wagte die Flucht nach vorne und drehte auf dem sonnigen Gran Canaria ein neues Video. Der Clip von Mount Creative wurde ausschließlich mit GoPros gefilmt. Er zeigt Dannys lässige Fahrt über die Dächer einer kanarischen Stadt. Hier ist Schwindelfreiheit gefragt, denn das „Point of View“ Footage versetzt dich in Dannys Ritt in luftiger Höhe.

danny macaskill cascadia

Gute Vibes und erstklassige Fahrskills. Danny weiß, wie man Lust auf mehr macht. In seinem neuen GoPro Clip balanciert, droppt und springt er auf der spanischen Insel Gran Canaria über Häuserdächer – Sommerfeeling inklusive. „Ich wollte bei diesem GoPro Clip alles geben“, erzählt Danny. Absolut schwindelfrei manövriert sich Danny durch die gesamte Stadt. „Die Architektur, die Farben und der ganze Lebensstil mit all den Tieren haben mich sofort begeistert und ich wusste, dass Gran Canaria das richtige Set-up für meinen neuen Clip ist. Die Idee dahinter ist, dass der Clip beim Zuschauer das Gefühl auslösen soll, als ob er sich selbst auf den Dächern befindet. Deswegen bin ich immer auf der Kante gefahren, um möglichst viel GoPro POV-Footage zu sammeln.“

danny macaskill cascadia

Neben den POV-Aufnahmen filmte Mount Creative aus zahlreichen weiteren Perspektiven. Dabei nimmt der Clip die Zuschauer mit auf die Reise und kombiniert den lokalen Lifestyle mit einer großen Portion Adrenalin. „Ich habe schon mal mit Danny gedreht, aber dieses Mal hat sich jeder selbst übertroffen!“ resümiert Robbie Meade von Mount Creative. Es wäre nicht Dannys Werk, wenn der Clip den Zuschauer nicht staunend zurücklassen würde – und genau das tut er, Mission erfüllt. „Ich wollte ein Ende haben, das in Erinnerung bleibt“, so Danny. „Da war ein Frontflip von den Dächern 20 Meter tief ins Meer runter nur angemessen. Recht viel üben konnte ich das natürlich nicht. Ich habe ein paar Mal die richtige Geschwindigkeit gecheckt und dann ging es auch schon los. Zum Glück haben die Kameras diesen Sprung perfekt festgehalten, sodass ich ihn nicht wiederholen musste. Aber eigentlich hat es ziemlich viel Spaß gemacht.“

Weitere Informationen zu GoPro gibt es auf www.gopro.com

Danny’s Facebook Fanpage: www.facebook.com/DannyMacAskill

Folge Danny auf Twitter: http://twitter.com/danny_macaskill

danny macaskill cascadia

Enduro Rennen in der Schweiz sind eine Seltenheit, daher bietet der Helveti’cup eine besondere Gelegenheit für interessierte Enduro Rennfahrer.

Das endgültige Programm für den Helveti’cup 2016 von Equinoxx ist leider noch nicht definiert, aber der Termin für den ersten Event steht fest: Das Helveti’cup Enduro-Rennen in Delemont findet 2016 am 28. und 29. Mai statt.

Weitere Details wird es rechtzeitig auf der Facebook-Seite geben: https://www.facebook.com/Enduro-helveticup-104718773195712/timeline/

 

UPDATE: Hier gibt’s neu sämtliche Infos zu den bevorstehenden Enduro Rennen in der Schweiz: Helveti’cup 2016

 

helveti'cup delemont 2016

Ein paar bewegte Eindrücke von den Rennen 2015 gibt’s hier: http://www.rts.ch/play/tv/sport-dimanche/video/enduro–world-series-cette-discipline-allie-leffort-et-le-spectacle?id=7159015

Schnee und Slopestyle funktioniert nur auf Ski und Snowboards? Weit gefehlt. Der White Style in Saalfelden Leogang beweist das Gegenteil. Mit dem Mountainbike wagen sich einige der weltbesten Fahrer auf die Obstacles aus Schnee und zeigen so schon vor der Saison, was sie für das Jahr in Petto haben. Am 29. Januar 2016 feiert der FMB Silver Event seinen zehnten Geburtstag. Zur Feier des Tages könnt ihr euch beim Scott Snow Downhill Race auf den Schnee wagen und sogar selbst an dem White Style Kurs mitbauen. Designt euer eigenes Obstacle, überzeugt unsere Fachjury und gewinnt das White Style VIP Package inkl. Meet&Greet und Übernachtung und fette Bike-Preise im Wert von mehr als 1500 Euro, darunter eine GoPro HERO4 Session.

Lust auf eine kleine White Style Vorschau? Dann klick hier:

Am 18. Februar 2006 fiel der Startschuss für einen nie dagewesenen Event: Der White Style war geboren und begeisterte Fahrer und Zuschauer von Anfang an. Damals fand er noch im Leoganger Nitro Snowpark statt, der bis dato Wintersportlern vorbehalten war. Die Gaps waren damals sechs bis zehn Meter weit und der ungewohnte Untergrund erschwerte den Kurs zusätzlich. Der Wiener Niki Leitner sicherte sich damals unter anderem mit einem Superman Seatgrab den Sieg.

white style 2016

Gewinner 2013 Pavel Alekhin (by Christoph Laue)

Der Kurs zog bald an den Schanteilift um und wurde im Laufe der Zeit immer größer. Internationale Stars der Szene kamen nach Saalfelden Leogang, um bei dem einzigen Mountainbike-Slopestyle-Event auf Schnee dabei zu sein. Der Spanier Andreu Lacondeguy entschied zum Beispiel den Contest 2009 mit einem blitzsauberen Run für sich. Sam Pilgrim aus Großbritannien stand 2011 ganz oben auf dem Treppchen und der Pole Szymon Godziek sprang 2015 auf den ersten Rang. Martin Söderström, Darren Berrecloth, Cam McCaul, Trond Hansen und Jamie Goldman sind nur einige der Top-Fahrer, die beim White Style bereits ihre besten Tricks in die Luft gezaubert haben. Mit der Bekanntheit der Fahrer stieg auch das Tricklevel. Schon 2009 wagte sich der Brite Lance McDermott als erster bei einem internationalen Mountainbike-Contest an einen Tuck NoHand Frontflip. Leider rutschte er von den Pedalen ab, der „Sickest Trick Award“ war ihm mit diesem Hammer dennoch sicher. Sam Reynolds‘ Double Backflip ließ 2012 den Zuschauern den Atem stocken. 2013 ließ der Russe Pavel Alekhin die Konkurrenz mit einem Backflip Double-Tailwhip sowie einem Backflip Barspin to Tailwhip hinter sich. Und Nicholi Rogatkin brachte es sogar fertig, im Jahr 2014 eine Cashroll auf dem Schnee zu landen, die bis vor kurzem eigentlich nur aus dem BMX-Sport bekannt war.

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Fatbike Race Action (by Norbert Szasz)

Bis heute hat sich der Kurs immer wieder verändert, mal kam ein Bonerlog aus Holz dazu, mal shapten die Kursbauer eine riesige Höhle aus Schnee. Für die kommende Ausgabe dürft ihr nun selbst kreativ werden. Designt euer eigenes Obstacle aus Schnee und gewinnt das White Style VIP Package und Preise im Wert von mehr als 1500 Euro. Ihr habt bis zum 31. Dezember 2015 Zeit, eurer Kreativität freien Lauf zu lassen und uns eure besten, ausgefallensten, großartigsten und außergewöhnlichsten Designs zu schicken. MTB-Legende Tarek Rasouli, White-Style-Begründer und

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Huge Backflip von Sam Pilgrim (Ale diLullo)

Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen Kornel Grundner, Kurs-Designer Markus Hampl und Vorjahressieger Szymon Godziek entscheiden dann, welcher Entwurf Wirklichkeit wird. Mehr Informationen findet ihr auf: http://bike.saalfelden- leogang.com/de/events/2016/white-style-2016/design-your-obstacle-2016/

Zu gewinnen gibt es:

VIP-Package inkl. White Style Eintritt, Meet&Greet mit den Fahrern und eine Übernachtung in einem 4****-Hotel in der Region Saalfelden Leogang für zwei Personen

GoPro HERO4 Session

EVOC Bike Travel Bag

Gloryfy Brille Gi2 DeJaVu Angel

Reifensatz von Maxxis

Bike Protector Rucksack von Scott

Helm, Knieprotektoren, Brille von IXS

Washkit von Muc Off

Volvo Life Paint

white style 2016

Szymon Godziek (by Christoph Laue)

Reicht eure Vorschläge bis zum 31. Dezember 2015 bei whitestyle@rasoulution.com ein.

Schwingt euch zur Jubiläums-Ausgabe selber aufs Bike, zeigt beim Scott Snow Downhill Race, was in euch steckt und gewinnt tolle Preise von Scott. Hier könnt ihr euch auch wertvolle Punkte für den LINES schneefräsn Cup sichern, der in diesem Jahr neben dem Contest in Leogang auch Rennen in Lienz, Virgen und Semmering umfasst. 100 Punkte holen sich jeweils die erstplatzierten Männer und Frauen. Der Gesamtsieg winkt dann zum Abschluss denjenigen mit den meisten Punkten insgesamt. Die Anmeldung findet vor Ort statt.

Weitere Infos gibt es hier: http://www.lines-mag.at/2015/schneefraesn

Trail Talk 2015

Entstanden am Ride Mountainbike Kongress und nun von der MTB Freeride Connection weitergeführt, dient der Trail Talk dem Austausch der Interessensgruppen und Vereine, welche Biketrails und -Anlagen betreiben oder betreiben wollen. Synergien zu nutzen, gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten und sich gegenseitig im harten Kampf gegen die Behörden zu helfen, ist das Ziel.

Einer der Sätze dieser Veranstaltung hat sich mir eingebrannt:

Keiner von uns hätte sich bei seinem ersten Bikeride durch den Wald ausgemalt, dass er sich mal intensiv mit komplexen politischen Abläufen, Gesetzestexten und Lobbyismus auseinandersetzen muss. – Noodlez, Trailnet.ch

trail talk 2015

Trail Talk 2015 – Notfalls wissen wir uns zu helfen

Dennoch sassen über 20 Personen am vergangenen Freitagabend mehr oder weniger freiwillig im Restaurand Schützenhaus in Luzern (in der mit Waffen bestückten Rüst-Kammer) und diskutierten mit  Gleichgesinnten die kniffligen Aspekte der Politik, mögliche Lösungswege für die Zukunft des Mountainbikes, aktuelle Herausforderungen und allgemeine Probleme der unterschiedlichen Vereine aus der ganzen Schweiz.

Mit dabei waren bekannte Vertreter von renommierten Vereinen wie Swiss-Cycling, Trailnet und Züri-Trails, aber auch Interessensgruppen wie IG Bike Obwalden, Nidwalden und Zug. Marathonfahrer trafen auf Downhiller, Freerider trafen auf Rennfahrer – ein ziemlich vermischter Haufen mit den selben Zielen: Unser Sport soll endlich die verdiente Anerkennung erhalten und aus den Kinderschuhen herauswachsen.

 

Über 20 Jahre ist der erste Mountainbikeboom her. Für Millionen von Bikern weltweit ist es der perfekte Lifestyle und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Milliarden wurden von der Industrie in dieser Zeit bereits umgesetzt. Reisebüros, Autohersteller und Entertainment-Brands haben das enorme Potential entdeckt und werben mit Bikern. Dennoch ist die Ausübung unseres Sports in der Schweiz teilweise illegal.

Gemäss kantonaler Waldgesetzgebung ist Velofahren im Wald nur auf Waldstrassen, befestigten Waldwegen oder speziell markierten Pisten erlaubt. – LAWA

Die Industrie blüht, der Markt wächst, der Tourismus ist längst auf den Zug aufgesprungen – dennoch ist das Velo das einzige Massentransportmittel, welches in der Bundesverfassung fehlt.

Darum kämpfen die oben erwähnten Organisationen für uns Biker, um eine gesetzliche Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Auf nationaler Ebene versucht Swiss-Cycling mit der Velo-Initiative den Artikel 88 der Bundesverfassung umzuschreiben. Auf kantonaler Ebene sind dies die IGs und Vereine wie Trailnet und Züritrails, welche viel Geld und Ressourcen in die Hand nehmen, um Trails legal zu halten und das Angebot zu erweitern.

Angestrebter neuer Artikel 88 für die Bundesverfassung:

Art. 88 Fuss-, Wander- und Velowege

1 Der Bund legt Grundsätze über Fuss- und Wanderwegnetze und über Netze für den Alltags- und Freizeit-Veloverkehr fest.

2 Er fördert und koordiniert Massnahmen der Kantone und Dritter zur Anlage und Erhaltung attraktiver und sicherer Netze und zur Kommunikation über diese; dabei wahrt er die Zuständigkeiten der Kantone.

3 Er nimmt bei der Erfüllung seiner Aufgaben Rücksicht auf solche Netze. Muss er dazugehörende Wege aufheben, so ersetzt er sie.

Nebst den politischen Aspekten, ging es beim Trail Talk 2015 auch um den Informationsaustausch. Schliesslich haben einige Vereine schon jahrelange Erfahrung im Umgang mit den Behörden und wissen, wie der Hase läuft. Dieses wertvolle Wissen geben sie an die kleinen Vereine weiter, damit diese nicht die selben Fehler machen. Gemeinsam statt gegeneinander. So profitieren die kleinen Gruppierungen und damit auch der Bikesport regional.

Es war ein äusserst informativer und lehrreicher Abend – beim anschliessenden Abendessen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Deshalb freuen wir uns bereits jetzt auf den nächsten Trail Talk.

Du willst nächstes Mal auch dabei sein? Dann melde Dich einfach über das Kommentarfeld oder direkt bei den Organisatoren MTB Freeride Connection an.

Teilnehmerliste:

MTB Freeride Connection Luzern

Swiss CyclingVelo-Initiative

Trailnet

IG Mountainbike Zug

IG Mountainbike OW

IG Mountainbike NW

BikeAttitude

Schweiz Mobil

Urbikers

Züritrails

FRT FreeRideTours

Ski- und Sportclub Meggen

Veloclub Kriens

Die Bike-Saison ist vorbei, aber die Show geht weiter. Gemeinsam mit seinem Team veröffentlichte Danny MacAskill das bisher aufwendigste Filmprojekt in der Drop and Roll Geschichte. Die Crew entwickelte und plante „This Is Drop and Roll“ in unzähligen Stunden zwischen ihren Shows auf Reisen. Dabei war von Anfang an klar: Dieser Clip wird ein kleines bisschen anders…

Trotz zahlreicher Shows in ganz Europa kam das Team für einen längeren Zeitraum zusammen, um den neuen Clip umzusetzen. Der junge Ausnahme-Biker Fabio Wibmer aus Österreich reiste zu Danny MacAskill, Duncan Shaw und Ali Clarkson nach Glasgow, um gemeinsam mit ihnen in einem Lagerhaus am Rande der Stadt zu filmen.

Fabio hatte nur wenige Tage Zeit, um seine Szenen abzufilmen und es lag an ihm, den Ball ins Rollen zu bringen.

„Als Danny, Duncan und Ali mich fragten, ob ich Teil des neuen Drop and Roll Videos sein wollte, war mir sofort klar, dass das etwas Großes sein würde. Wenn man mit den Jungs filmt, ist der Druck schon ziemlich hoch, etwas Kreatives zu machen. Aber am Ende war ich total happy mit den Tricks, die ich zeigen konnte. Das ganze Projekt hat mich sehr zu neuen Ideen und Filmprojekten inspiriert.“

Ali Clarkson realisierte in diesem Jahr bereits zwei erfolgreiche Filmprojekte in Barcelona und Cardiff und wollte genau so weitermachen.

„Teil eines solchen Projekts zu sein, ist eine großartige Möglichkeit für mich. Es war irre witzig, sich zu verkleiden und sich gemeinsam mit den Jungs zum Narren zu machen. Ich kann es kaum erwarten, die Reaktionen der Leute auf den Clip zu sehen, denn dieses Video ist anders als alles bisher Dagewesene. Ich hoffe wirklich, dass wir das irgendwann noch einmal wiederholen können.“

Für Team-Manager und Fahrer Duncan Shaw war dieser Clip eine besondere Herausforderung, aus fahrerischer Perspektive ebenso wie aus der Sicht des Produzenten.

„Das war definitiv die schwierigste und gleichzeitig bereicherndste Produktion, an der ich je beteiligt war. Nachdem wir so lange daran gearbeitet haben, ist es der Wahnsinn, das Video endlich zu veröffentlichen. Ich habe noch nie etwas in dieser Größenordnung produziert und bin auch noch nie bei so etwas auf dem Bike gesessen, deshalb war die Lernkurve extrem steil. Aber am Ende hat sich das alles mehr als gelohnt.“

Danny MacAskill war bisher nur alleine in seinen Foto- und Videoprojekten zu sehen. Die Zusammenarbeit mit dem Team war deshalb eine ganz neue Herausforderung für das Ausnahmetalent.

„Ich bin unglaublich aufgeregt. Wir arbeiten schon so lange an dem Clip und ich konnte endlich einige Tricks zeigen, die ich schon ewig im Kopf hatte. Nachdem wir schon seit zwei Jahren so erfolgreich mit unserer Live-Show unterwegs sind, wollten wir Drop and Roll der restlichen Welt nun endlich mit einem lauten Knall vorstellen. Uns war es wichtig, über den Tellerrand zu schauen und etwas völlig Neues auf die Beine zu stellen. Und ich glaube, das haben wir auch geschafft.“

The Drop and Roll team seen in Glasgow, United Kingdom on the 14th of July 2015

Das Drop and Roll team in Glasgow, UK

Robbie Meade von Mount Creative beeindruckte Danny und Duncan in der Vergangenheit immer wieder mit seiner Kameraarbeit, und so war klar, dass er Regisseur des Projekts werden sollte.

„Ich habe mit Danny bereits bei Imaginate und Epecuen zusammengearbeitet und war dort unter anderem für die Movi- und Steadycam verantwortlich. Für mich war es eine große Ehre, dass mir die Jungs die Rolle als Regisseur angeboten haben. Zu Beginn stand ich schon unter Druck, aber beim Filmen ging dann alles glatt. Ich bin stolz auf das, was wir geschaffen haben.“

Das Drop and Roll Team hat ihre Live Trial Show in den vergangenen zwei Jahren auf zahlreichen europäischen Events gezeigt, darunter Red Bull Air Race (GBR), Eurobike (GER) und Riva Bike Festival (ITA). Die ersten Shows für 2016 sind ebenfalls bereits gebucht. Den Anfang macht Sheffield (GBR) am 6. Januar. Außerdem hatte das Team erst vor kurzem seinen ersten Auftritt außerhalb Europas im Rahmen des Engen Cycle in the City Festivals in Kapstadt, Südafrika. In Zukunft würden sie ihre Tricks auch gerne über den großen Teich nach Amerika bringen. Buchungsanfragen für die Drop and Roll Tour werden unter dropandroll@rasoulution.com angenommen.

Nützliche Links:

Facebook: www.facebook.com/dropandrollteam
Twitter: www.twitter.com/dropandrolltour
Instagram: @Dropandrolltour
Hashtag: #thisisdropandroll

Inzwischen hast du bestimmt auch schon vom neuen Naben-Standard „Boost 148“ gehört. Was ist das und was bedeutet das für dich? Mit den neuen Radgrössen und den neuen Reifengrössen (hört das den niemals auf?) kann das für Verwirrung sorgen. Hier deshalb ein paar aufklärende Worte:

Seit Anbeginn des Mountain Bike Sports, hatten Bikes Schnellspanner mit 110mm Abstand vorne und 135mm hinten. In den letzten Jahren, wurden die Schnellspanner von Steckachsen abgelöst. Steckachsen bieten mehr Steifigkeit und Reserven für grosse Sprünge, Lenkpräzision und eine verbesserte Kontrolle bei harten Manövern. An den meisten Bikes sieht man heute Steckachsen mit 15mm oder 20mm Durchmesser an der Front und 12mm am Hinterrad.

Mit der zunehmenden Popularität der Steckachsen, wurde ein neuer Standard entwickelt: 12x142mm. Diese haben die 135mm-Naben abgelöst, welcher für viele Jahre die Norm war. Aber es gibt einen wichtigen Aspekt, den man über diesen Standard wissen muss: Der Abstand zwischen den Dropouts (Achsaufnahme am Rahmen) hat sich nicht verändert. Lediglich die Achsaufnahmen wurden um je 3,5 mm pro Seite breiter, hauptsächlich um den Radeinbau zu erleichtern.

Die meisten Naben-Hersteller bieten auswechselbare Adapter an, um die Naben für 135mm und 142mm kompatibel zu halten. Während sich Rahmendesigns geändert haben, blieben die wichtigsten Kennzahlen der Naben unverändert.

boost 148 110

Der Grund für die neue Norm – flachere Speichenwinkel für mehr Steifikgkeit

Nun da wir etwas Hintergrundwissen zu diesen Grössenangaben haben, wird es Zeit die Radgrössen genauer zu studieren. Sämtliche Teile an einem Bike wurden für die 26″ Zoll Räder entwickelt und gebaut. Seit einiger Zeit haben wir aber auch 27.5″ und 29″ Räder, aber die Konstruktion der Naben blieben identisch. Mit grösseren Raddurchmessern, werden die Speichen länger – längere Speichen an den selben Naben, bedeuten steilere Winkel (siehe Bild oben).

Der Speichenwinkel ist der Winkel zwischen der Speiche und der Vertikalen (90° zum Boden). Grössere Speichenwinkel können seitlichen Kräften besser strotzen. Dies bedeutet, dass 27,5 und 29 Zoll Räder weniger steif sind, als 26″ Räder mit dem aktuellen Standard.

Einführung Boost 148 und Boost 110: Diese beiden Naben platzieren die Speichenaufnahme weiter aussen. Durch diese Massnahme, wird der Speichenwinkel flacher und bietet somit mehr Steifigkeit – das Verhältnis zwischen Speichenlänge und Winkel entspricht dem eines 26″-Rades – das ergibt die Steifigkeit eines 26 Zoll Rades an einem 29 Zöller. Boost 148 erhöht die Breite einer Nabe auf jeder Seite um 3mm, aber im Gegensatz zum Wechsel von 135mm auf 142mm, wird der Abstand innerhalb der Speichenaufnahme breiter. Durch die breiteren Aufnahmen, können übrigens auch die Rahmen etwas grosszügiger gestaltet werden, was den Einbau von breiteren Reifen ermöglicht (+Plus ahoi).

boost 148

12×142 ist der aktuelle Standard – 12×148 stellt Boost 148 dar

Boost 110 ist dasselbe für das Vorderrad, nutzt 15mm-Steckachsen und verbreitert die Speichenaufnahme auf jeder Seite um 5mm (im Vergleich zu 100mm-Achsen). Diese 5mm beeinflusst die Speichen in der selben Art, wie die 3mm am Hinterrad. Somit erreicht man auch da die Steifigkeitswerte von kleinen Rädern.

Jetzt wird’s kompliziert: Durch diese kleinen Anpassungen, müssen auch die Bremsscheibenaufnahme und der Freilauf verändert werden – alles bewegt sich ein wenig nach Aussen. Neue Federgabeln mit dem Boost 110-Standard werden auch diesen Anforderungen gerecht, darin unterscheidet sich der neue 110x15mm Standard von der bekannten 110x20mm Steckachse, diese haben die selben Einbaumasse wie die aktuellen 100x15mm Achsen.

SRAM-Boost-148-chainline-gfx

Die Neupositionierung der Bremsscheibe ist einfacher, als den Freilauf zu verschieben – denn beim Boost 148 wurde die Kettenlinie um 3mm verändert. Durch diese Verschiebung, muss auch das Kettenblatt nach aussen bewegt werden, um optimale Performance bieten zu können. Dies kann mit neuen Kurbelarmen erreicht werden – da Tretlager und Q-Faktor identisch bleiben sollen, ist es für Boost 148 unumgehbar, dass neue Kurbeln auf den Markt kommen müssen. SRAM hat die Umstellung durch neue Spiderarme erreicht.

Ein perfektes Beispiel hierfür ist die neue Shimano XT-Kurbeleinheit (M8000) für die 11-fach Gruppe. Shimano hat 1x, 2x und 3×11 für die M8000 ermöglicht, aber gleichzeitig auch den M8000 Boost 148 eingeführt. Daran kann man erkennen, dass beide Normen nebeneinander existieren – dies bedeutet, dass wir noch ein paar Jahre mit unseren Parts fahren können, ohne auf einen neuen Standard wechseln zu müssen.

Falls Du also in nächster Zeit ein neues Bike mit 650b oder 29 Zoll Rädern kaufen möchtest, ist die Boost-Option sicherlich in Erwägung zu ziehen. Falls Du jedoch bereits ein geiles Bike besitzt, musst du dir keine Sorgen machen und wirst noch länger Teile für deine Einbaumasse finden. Abwärtskompatibel ist das System leider nicht.

Quellenangabe: reviews.mtbr.com/tech-talk-boost-148-explained