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Wir sind Biker und daher ist der Winter naturbedingt nicht unsere Saison.

Klar, Biken ist auch im Winter geil – in einigen Fällen sogar speziell im Winter, wie beim Snowbiken. Obwohl wir uns dessen bewusst sind, halten uns die widrigen Bedingungen wie Kälte, Eis und Nebel oft in der warmen Stube fest. Wenn man den inneren Schweinehund erstmal besiegt und die ersten kalten Atemzüge hinter sich hat, ist es jedoch nur noch halb so schlimm. Vor allem in unseren Gefielden eröffnen sich einem dann die Schönheiten des Winters, welche ansonsten über der Nebeldecke verborgen bleiben: Blauer Himmel, Sonnenschein und eine wunderbar klare Fernsicht.

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Madam Röpon auf dem Weg auf die Krienseregg. Die klare Weitsicht und der blaue Himmel sind wie Balsam auf die Seele.

Aus diesem Grund haben sich Madam Röpon und ich noch im alten Jahr auf den Sattel geschwungen, um dem Einkaufswahn zu entgehen, der winterlichen Tristesse ein Schnäppchen zu schlagen und an der wärmenden Sonne die Ruhe eines Wintertages zu geniessen. Ich gehe mal davon aus, dass dieser Ausflug die Ursache dafür war, dass ich die ganze letzte Woche mit schwerer Grippe im Bett lag. Das war es mir jedoch wert.

Riding Passion - Winterfreuden

Fast schon frech, wie der Sonnenberg aus der Nebeldecke ragt. Dieser Hügel hat sich seinen Namen redlich verdient.

 

Riding Passion - Winterfreuden

Hier kann man sogar noch ein paar Spaziergänger entdecken, die sich mit minimalem Aufwand etwas Gutes gegönnt haben: Sonnenschein. Man bedenke, die Aufnahme wurde auf der Krienseregg gemacht!

 

Über die Festtage war ich ebenfalls öfters draussen. Da es jedoch einiges kälter und nicht nur neblig, sondern auch wolkenbehangen war, habe ich mich damit zufrieden gegeben, meine neue Kamera zu packen und am See ein paar Fotos zu schiessen. Mit dem Raureif und der einmaligen Winterstimmung am Thunersee konnte ich ein paar wirklich coole Momente einfangen. Aber seht selbst…

Riding Passion - Winterfreuden
Riding Passion - Winterfreuden

Als Schlusswort möchte ich noch folgende Warnung verbreiten: Passt auf euren Hintern auf. Die beissende Kälte kann nicht nur euer Imunsystem ausknocken – bei eisigen Temperaturen brechen zum Beispiel auch die Knochen viel schneller! Ausserdem sind die Trails knüppelhart und rutschig. Verbunden mit dem Laub der noch vom letzten Herbst rumliegt kann das ganz schön in die Hose gehen.

Riding Passion - Winterfreuden
Riding Passion - Winterfreuden

Hier die restlichen Fotos vom Thunersee

Take care,
but ride on!

Guten Flug

ContactWir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Möge uns der Wettergott gnädig gestimmt sein und eine geile Saison bescheren und mögen eure Rides schmerz- und unfallfrei bleiben.

Alles Gute und flowy Trails!

flowzone.ch - Guten Flug

Sex sells!

ContactOder hättest Du diesen Eintrag geklickt, wenn ich bloss „Frohe Festtage“ geschrieben hätte?

Nun, da wir Deine volle Aufmerksamkeit geniessen, möchten wir Dir und Deinen Liebsten schöne, besinnliche und frohe Festtage wünschen. Dies ist nicht die Zeit, um sich Gedanken über den wachsenden Bauch oder die regelmässigen Kopfschmerzen vom übermässigen Glühweinkonsum zu machen. Einfach in vollen Zügen geniessen und die gute Laune an andere weitergeben!

2008 kommt man dann schnell genug wieder aufs Bike und kann seinen Hintern wieder in Form bringen und die Gifte aus dem Körper schaffen.

Wir von flowzone.ch wünschen allen ein frohes Fest und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Merry Christmas Spongebob

Viele positive Feedbacks von den Premieren von NWD8… bessere Szenen, innovative Kameraführung, atemberaubende Tricks… so viele Vorschusslorbeeren wurden seit Roam glaub keine mehr vergeben. Nach den enttäuschenden Teilen 6 & 7 war ich ja sehr gespannt, ob die Lobhudeleien auch wirklich stimmen.

Der Film beginnt mit einer langen Vorschau auf „have you seen it?“.
Ja genau, dass ist die Blair Witch Version eines Bikefilms. Miese Story, Schwarzweiss Aufnahmen, ein paar Biker im Wald und ein kleptomanisch veranlagter Yeti. Nach dem üblichen Whistler Werbeclip kommt dann endlich NWD8. Also genauer gesagt ein weiteres legendäres Intro. Nach einem storyfreien Vorgänger wurde es den Freeride Entertainment Jungs vermutlich langweilig. Statt Sträflingen gibt’s diesmal halt Catcher. Mit tollen Kostümen und vielen mimischen Einlagen. Und wieder viel zu lang. Gibt’s überhaupt Leute, die das sehen wollen? Nächstes Mal kommen sie vielleicht als Teletubbies oder Power Rangers. Keine Ahnung. Egal. Danach geht nämlich die Action los!

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Die spanische Fliege Andreu Lacondeguy legt gleich mal mit einem Double Backflip los. Päng. Die Show ist eröffnet. Heftige Tricks am Laufmeter. Ist wirklich unglaublich, was der Typ alles in der Trickkiste hat. Superman Backflips, Flipwhips, 360 Tailwhips, Double Tailwhips undsoweiterundsofort. Als kleine Auflockerung gibt’s sogar noch eine DH Einlage von Andreu, gefolgt mit vielen heftigen Crashes.
Das Glück muss hart erarbeitet werden… aua! Nach dem 250. Monstertrick wird das ganze allerdings ein Bissel eintönig. Schon weniger eintönig ist hier Wayne Goss. Hauptsächlich Street und Park Action, aber es gibt auch Ausflüge in den Wald, in die Wüste und sogar bis nach Israel. Dort bespringt er mit einem Handplant ein offensichtlich verwirrtes Kamel. Wayne ist ein sehr stylischer und innovativer Fahrer mit einer Riesenportion Flow. Definitiv eine Bereicherung des Bikesports!

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Als ersten Mountainbiker sehen wir dann Fabien Barel. Auf Trails, die für die meisten Biker fahrbar wären. Allerdings mit einem kleinen Unterschied… Speed. Fabien bewegt sich ständig irgendwo zwischen wahnsinniger und lächerlicher Geschwindigkeit. Ja genau, das sind zwei Stufen oberhalb der Lichtgeschwindigkeit. Der Typ versetzt mich in ungläubiges Staunen. Definitiv eines der besten DH Segmente in den letzten Jahren. Ein sehr grosses Wow! Sehr wow ist auch Jeff Lenosky. Sein Street Segment ist wieder mal Sonderklasse, ebenso die b/w Aufnahmen. Wie gewohnt zeigt er monstermässige Wallrides, sinnlos hohe Bunnyhops, Trial Einlagen und dazu die Fähigkeit, bei jedem Trick noch schnell einen Barspin einzubauen. Und ja, er hat als alter Hase so nebenbei noch Backflip und Tailwhip gelernt. Chapeau!

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Gewohnt gute Action gibt’s auch bei Darren Berrecloth. Monstergaps, Slopestyle, Northshore. Nix weltbewegend Neues, aber doch immer eine Freude zum Zuschauen. Für Cam McCaul wurden wieder irgendwo in der Pampa ein paar Monstersprünge gebaut. Das volle Slopestyle Programm.
Backflips über Schluchten, Tailwhips an jedem erdenklichen Ort. Auch seine Northshore- und Trailaction am Schluss ist erste Sahne. Der Typ scheint in jedem Terrain seine Tricks zu können, und immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Cédric (a.k.a. Captain America) fährt wie immer schnell und sehr geschmeidig, aber irgendwie ist mit Ausnahme der Location alles gleich wie in NWD7. Nichts gegen Cédrics Fahrkünste, welche wie immer erste Sahne sind. Aber ein wenig mehr Abwechslung hätte dieser grossartige Fahrer schon verdient.

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Das Kona Team ist bis nach Argentinien gereist, um irgendwo in the middle of nowhere ein paar Kicker zu bespringen. Also am gleichen Ort wie Andreu Lacondeguy, einfach mit anderen Fahrern. Das Argentina Intro liess zwar auf fette Singletrails in unberührten Gebieten hoffen, aber Dirts mit einem schönen Panorama tuns anscheinend auch.
Egal. Jedenfalls sind die young guns Grant Fielder und Lluis Lacondeguy am Start. Programm? Siehe oben bei Andreu. Der Granddaddy der Dirtjumper darf sogar auch noch mitfahren, und er erwähnt auch speziell, dass er als alter Mann noch unter den Kids respektiert wird. Erste Anzeichen von Midlife Crisis?

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Das nächste Segment widmet sich vollkommen den Slopestyle Events in diesem Jahr. Wir sehen die Highlights von Crankworx, den Qashquai Events, Monster Park und dem Berrecloth Invitational. Das Level steigt von Jahr zu Jahr, und so auch die Action an diesen Anlässen.
Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass man jemals einen Superman Backflip oder einen 360 über einen 8 m Drop zu sehen bekommt?

Als nächste sind Brian Lopes und Richie Schley am Start. Nach der ganzen Tricküberdosis eine willkommene Abwechslung. Die beiden machen einen Heliausflug und fahren Trails, welche zum Träumen einladen, inmitten von traumhafter und unberührter Natur. Ein Segment, welches dieses berühmte will-auch-dort-fahren Lächeln auf das Gesicht zaubert. Singletrails heizen und schweben. Goil… von mir ein grosses Plus! Auch Kirt Voreis ist ein Fahrer, der viel viel Spass vermitteln kann. Und er fühlt sich definitiv auf jedem Terrain zuhause. Fette Wallrides in der Stadt, 360s auf der Dirtline oder Vollgas auf staubigen Trails. Staubig ist es auch bei Kurt Sorge. Für Freunde von krassen Gaps und Big Mountain Riding à la Matt Hunter und Steve Romaniuk schiesst er sich in Interior BC über ein paar heftige Kicker und Drops. Also richtig grosse und weite Dinger! Holy…

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Über den letzten Sprung schiesst sich danach auch Robbie Bourdon.
Allerdings will er dabei noch einen 360 machen… hallo? Jemand zuhause? Eat dust dude! Er hat noch Gelegenheit für ein paar Northshore Sachen, und dann muss er schon bald Wade Simmons Platz machen. Wie immer der flowigste Fahrer des ganzen Films. Lässt schwierige Sachen ganz simpel aussehen. Ein Traum, ihm zuschauen zu dürfen, aber leider nur sehr sehr kurz, schliesslich darf auch Kyle Strait noch ein paar Sekunden auftauchen. Wieso kriegen drei der besten Fahrer dieses Planeten nur noch so kurze Auftritte? Finde das sehr schade, aber anscheinend gibt es von Freeride Entertainment nur noch ein Gnadenbrot. So kann man immerhin ein paar grosse Namen mehr aufs Cover drucken.

Paul B. kriegt dann natürlich ein ganzes Segment. Slopestyle meets Freeriding. Die volle Packung. Knappe drei Minuten Trickfeuerwerk.
Als aufmerksamer Zuschauer kann man die Parallelen zu Lacondeguy und McCaul gut erkennen. Same Tricks, same locations. Könnte man anfänglich auch beim letzen Fahrer, Ben Boyko denken. Aber er packt noch einen drauf und baut noch viele atemberaubende Northshore Szenen ein. Also McCaul meets Berrecloth. Von den ganzen Supertricksern das vielleicht beste Segment!

Movies - NWD 8 - Smack Down Review

Sooo… und dann wäre der Film auch schon fertig! Summa summarum …
70% Slopestyle, 10% Street, 10% DH und 10% Big Mountain Riding. NWD
8 bietet also für jeden etwas, wenn auch nicht für jeden Geschmack gleich viel. Besser als NWD 6 und 7? Ja, vor allem auch wegen den Kameraspielereien. Aber was irgendwie schade ist, dass fast die Hälfte des Films an 2 oder 3 Locations gedreht wurde. Klar ist eine grosse Dirtline mit schönem Hintergrund schon nett anzusehen, aber dafür müsste man nicht bis ans Ende der Welt reisen. Im Aargau hätte es sicher auch noch Platz für ein paar Wagenladungen Erde. Oder?

 

Adidas Slopestyle 2008

Weder Organisatoren noch Sponsoren haben sich durch den Schlechtwetterausfall des adidas Slopestyle in diesem Jahr entmutigen lassen. Seit heute steht fest: Der Adidas Slopestyle 2008 findet wieder im österreichischen Saalbach Hinterglemm statt, allerdings nicht im Juni, wie in den vergangenen Jahren, sondern am ersten Augustwochenende.

„Outdoor-Events sind nun mal wetterabhängig,“ sagt Axel Burkhardt, adidas Global Sports Marketing für Olympic Sports, Cycling und Outdoor. „Den Event abzusagen war dieses Jahr die einzig richtige Entscheidung. Die Witterungsbedingungen hatten uns den Kursbau unmöglich gemacht und die negative Wetterprognose der ZAMG, die wir zwei Wochen vor dem Event eingeholt hatten, um zu sehen, ob sich die Wetterlage noch ändert, traf zu 100 Prozent zu. Und ohne perfekten und vor allem sicheren Kurs macht die ganze Veranstaltung keinen Sinn.“

Adidas Slopestyle - Adidas Slopestyle 2008

„Für unsere Entscheidung haben wir in der Szene eigentlich ausschließlich Respekt und Verständnis geerntet,“ erzählt Eventdirektor Mike Hamel. „Ehrlich gesagt, haben wir mehr positives Feedback bekommen, als nach einem erfolgreichen Event, denn die Leute haben uns ihr Bedauern mitgeteilt, weil sie wissen wie viel Arbeit und Herzblut wir in diesen Event stecken. Sie haben uns geschrieben, wie wichtig ihnen der adidas Slopestyle ist und dass er unbedingt wieder stattfinden muss.“

Mit dieser Forderung rannten die Fans bei Saalbach Hinterglemm offenen Türen ein. „Freerider sind neben den klassischen Tourenmountainbikern eine sehr wichtige Zielgruppe für unser Tal,“ sagt Tourismusdirektor Wolfgang Breitfuß. „Wir bauen unsere Freeride-Strecken kontinuierlich aus. Die neue X-Line am Schattberg ist bereits bis zur Mittelstation fertig gestellt. Wir hätten sie gerne noch bis runter gezogen, aber der frühe Wintereinbruch hat uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sobald der Schnee weg ist, wird die Strecke im Frühjahr fertig gestellt. Somit kommen die Besucher des adidas Slopestyle nicht nur beim Zuschauen sondern auch beim Freeriden eine Menge geboten.“

Adidas Slopestyle - Adidas Slopestyle 2008

Aufgrund der Fußball-EM in Österreich im Juni nächsten Jahres, beschlosse die Organisatoren den Event auf das erste Augustwochenende zu verlegen. „Vieles von dem, was wir dieses Jahr geplant hatten, werden wir auch in 2008 wieder aufgreifen,“ sagt Mike Hamel. „Die adidas Rock Jam, zum Beispiel, oder die Internet-Liveübertragung in Zusammenarbeit mit Freecaster. Wir wollen aber auch den Mitmachaspekt weiter ausbauen. Der adidas Slopestyle soll zu einem Freeride Happening werden. Die Resonanz auf den Sponsoree Ticket2Style Rookie Qualifier war gewaltig, und wir überlegen, die Anzahl der adidas Slopestyle Startpläzte, die man dort gewinnen kann, zu erhöhen. Außerdem planen wir einen Side-Event für Jedermann-Freerider. Unser Ziel ist es, den adidas Slopestyle Besuchern ein einmaliges Freeride-Erlebnis zu bieten. Wie genau das aussehen wird, präsentieren wir Anfang nächsten Jahres.“

Adidas Slopestyle - Adidas Slopestyle 2008

Neben dem adidas Slopestyle plant adidas auch in 2008 wieder neue Akzente im MTB Freeride zu setzen. „Wir haben einige tolle Projekte in unserer Pipeline. Außerdem haben wir unsere Freeride Crew erweitert“ erzählt Axel Burkhardt. „Anfang Januar stellen wir die adiridas 2008 vor. Einige der Jungs werden auch beim nächsten adidas SMX Event am 25. Februar zu sehen sein. Mehr verraten wir dann im Neuen Jahr.“

Adidas Slopestyle - Adidas Slopestyle 2008


Adidas Slopestyle 2008 from flowzone on Vimeo.

Link: http://www.bike-circus.at

Ride the Stairway

MRMSnowboard, Freeski und MTB Action in Solingen
Freestyle-Crossover am 22. und 23. Februar auf dem historischen Marktplatz Solingen-Gräfrath

Solingen, 14. Dezember 2007
Funsport mitten in der Stadt: Unter dem Motto Bike vs. Brett startet im Februar der dritte „Ride the Stairway“ Event. Der Mountainbike-, Freeski- und Snowboard-Contest auf Kunstschnee findet inmitten einer beschaulichen Kulisse, am Fuße des Klosters und umgeben von schiefergedeckten Fachwerkhäusern, in Solingen-Gräfrath statt.

MRM - Ride the Stairway

Das Setup:
Das Herzstück des Events ist die denkmalgeschützte Klostertreppe, die als Anlauframpe genutzt wird. Die ca. 30 Meter lange Anfahrt ist in zwei Kicker unterteilt: Dabei gibt es einmal eine schneebedeckte Anfahrt für die Snowboarder und Freeskier sowie eine Rampe ohne Schnee für die Biker. Durch die Länge der Anlauframpe können die Rider genügend Speed holen, um über dem 10m langen Gap ihre Tricks zu stehen. Für weitere Trickvariationen bekommen die Snowboarder und Freeskier dieses Mal – anders als bei den vergangenen Events, eine ca. 5m lange „Upbox“ zwischen Absprung und Landung, aus der sie auch noch ordentlich rausspinnen können.
Mountainbiker und Brettfahrer landen auf einer gemeinsamen Schneefläche.

Der Contest:
Zum Ride the Stairway 2008 werden Amateure und Profis aus ganz Deutschland erwartet. Der Freitag beginnt mit der Quali der einzelnen Sportarten. Gegen Abend gibt es zum Einstimmen den Best Trick Contest bei Beleuchtung. Der fetteste Trick gewinnt, wobei Style, Kreativität und Schwierigkeitsgrad in die Bewertung einfließen.
Im Anschluss findet direkt eine kleine Après Ski Sause statt, die später in den Libelle-Club zur ‚Red Bull Riders Party’ verlegt wird. Am Samstag geht es entspannt gegen 12 Uhr mit der Practise los, später folgen die Finals.

MRM - Ride the Stairway

Neben der spektakulären Luftakrobatik wird natürlich auch fürs leibliche Wohl gesorgt: vor Ort gibt es Brauereiwagen, Imbiss- und Glühweinstände.

Der Eintritt ist frei.

Die Idee:
Der Ursprungsgedanke von Ride the Stairway basiert auf der Idee, jedem Sportler die Möglichkeit zu geben, an dem Contest teilzunehmen und gleichzeitig das Niveau der Veranstaltung durch die Teilnahme von Profi-Fahrern/Größen der MTB- und Snow-Szene anzuheben. Die Idee wurde vom Inhaber des Solinger Kaffeehauses geboren und gemeinsam mit dem Partner Mountainbike Rider Magazine umgesetzt. Beim letzten Ride the Stairway verfolgten 8.000 Zuschauer täglich das Freestyle-Spektakel.

MRM - Ride the Stairway

Zeitplan:

Freitag, 22. Februar:
10:00-17:00 Uhr Anmeldung
12:00 Uhr Practise
15:00-18:00 Uhr Quali
19:00-21:00 Uhr Best Trick Contest
im Anschluss Après Ski Party, Red Bull Riders Party (Libelle)

Samstag, 23. Februar:
12:00-15:00 Uhr Practise
16:00 Uhr Vorläufe Finale
17:00 Uhr Finals

Anmeldeformulare bitte unter info@mtbrider.de anfordern.

Copyright Pics: Mountainbike Rider Magazine

Link: http://www.mtb-rider.net

Bikepark LeogangOut of Bounds Weekend vom 06.-08. Juni 2008
In der vorweihnachtlichen Zeit, bei Schneetreiben und frostigen Temperaturen, rücken die Gedanken ans Biken & Freeriden manchmal in den Hintergrund. Der Nissan White Style presented by Kona ruft diese Gedanken jedoch wieder ganz schnell zurück. Zum dreijährigen Jubiläum des winterlichen Slopestyle Contests in Leogang werden auch 2008 wieder viele namhafte Pros erwartet. Und zu Beginn der eigentlichen Bikepark-Saison im Juni legt Leogang mit dem Out of Bounds Weekend noch einen drauf.

Bikepark Leogang Out of Bounds

Bikepark Leogang - Leogang fiebert 2008 entgegen

Nissan White Style presented by Kona am 2. Februar 2008
Der verschneite Hang am Schantei Lift von Leogang dient erneut als perfekte Kulisse für den Nissan White Style presented by Kona. Zahlreiche Weltklasse-Fahrer erwartet erneut ein mit Erfahrung und Leidenschaft aus Schnee geshapter Slopestyle-Parcours by Grant Fielder. Die Tücken des Schnees als Untergrund werden den Fahrern abermals einiges an Können abverlangen. Spektakuläre Freeride-Action sowie eine gemütliche lockere Aftershow-Party erwartet die Besucher auch 2008. Das komplette Programm – Qualifikation, Finalläufe und Afterparty – findet am 02. Februar 2008 statt. Atemberaubende Spannung gepaart mit guten Vibes ist somit vorprogrammiert.

Nissan White Style

Bikepark Leogang - Leogang fiebert 2008 entgegen

Aber Leogang ist dafür bekannt, dass ein Highlight dem nächsten folgt. Bei wärmeren Temperaturen sorgt das Out of Bounds Weekend für ein Sommerspektakel. Vom 06. Bis zum 08. Juni 2008 lockt ein umfangreiches Rahmenprogramm, welches das Wochenende zu einem wahren Mountainbike-Festival macht: Von einem Ausstellerbereich, über eine Vielzahl von Contest-Formaten, bis hin zu Live-Musik und Aftershow Parties ist einiges geboten. Absolutes Highlight des Out Of Bounds Weekends ist und bleibt aber der 26TRIX. Dieser weltweit renommierteste Mountainbike Dirtjump-Contest wird auch bei seiner dritten Wiederauflage die Creme de la Creme der internationalen Freeride-Elite nach Leogang holen. Die Dimensionen der Dirt-Strecke, die Weite und Höhe der Sprünge, wie auch das Trickniveau werden im nächsten Jahr bestimmt wieder alles bisher da gewesene übertreffen.

Bikepark Leogang - Leogang fiebert 2008 entgegen

Also, zieht euch nicht nur warm an für den Nissan White Style presented by Kona, sondern macht euch auch jetzt schon auf Action im Sommer gefasst.

Für weitere Informationen lohnt ein Besuch auf: www.bikepark-leogang.com

Bikepark Leogang - Leogang fiebert 2008 entgegen

Link: http://www.bikepark-leogang.com

Virtuous!

Ionate FilmsDa dies definitiv der geilste Trailer ist, den ich seit der Vorschau auf ROAM gesehen habe, hat er neben einer Shorties-Meldung auch einen Newseintrag verdient.

Ionate Films bieten einen Trailer der Sonderklasse, der mit einer knackscharfen Qualität und der riesigen Grösse aufwartet und sich auch inhaltlich und filmtechnisch nicht vor der internationalen Konkurrenz verstecken muss. Superschöne Landschaftsaufnahmen aus unserer Heimat, gepaart mit actiongeladenen und schnellen Sequenzen von schweizer Ridern mit verdammt geilen Skills ergeben einen eindrucksvollen und sehr vielversprechenden Trailer für Virtuous.

Ionate Films - Virtuous!

Brian Gottschalk (Igelhelm.ch) und Fabian Näf haben sich mit diesem Projekt einiges vorgenommen und sind deshalb schon seit Monaten auf der halben Welt unterwegs, um die gewünschten Aufnahmen einzufangen. Hauptsächlich sind es die heimischen Trails in Portes du Soleil, Visp, Laax und Crans Montana und die biketechnisch besonders schönen Kantone Tessin und Wallis, wo die Jungs mit bekannten Fahrern wie Mathe Hüsler, Vinzenz Guntern, Samuel Zbinden und René Wildhaber unterwegs waren. Unglaublich geile Spots, die sie da entdeckt und auf Film gebannt haben. Man kann wieder mal sehen, wie schön wir es hier in der Schweiz haben!

Was mich bisher am Meisten beeindruckt hat, sind die abartig scharfen und detailreichen Aufnahmen in High Definition! Ein wahrer Genuss für die Augen. Das hilft natürlich, um sich noch besser in den Film und den Fahrer hinein zu versetzen und das Gefühl zu bekommen, selber auf dem Trail unterwegs zu sein. Weiter unterstützt wird dieses Feeling durch saubere Kameraführung und sehr schöne, ungewohnte und aussergewöhnliche Aufnahmewinkel. Für ein Erstlingswerk haben die beiden Jungs die Messlatte verdammt hoch gesteckt. Respekt!

Ionate Films - Virtuous!

Der Trailer macht verdammt Lust auf mehr.
Ich schreib das ab und zu mal für einen Trailer, aber so gespannt auf den Release eines Filmes, war ich seit Collective und Roam bestimmt noch nie. Zieht euch die Vorschau im grossen Format rein und Ihr wisst sofort, wovon ich schreibe. Verdammt eindrücklich.

Was bei Ionate (Sprich: äioneyt) alles abgeht, könnt Ihr übrigens im Blog bei Frontline verfolgen: Ionate Films Blog

Die Webseite von Ionate Films mit zahlreichen unterschiedlichen Versionen des Trailers in Übergrösse gibt’s unter folgendem Link: Ionate Films Website

Ionate Films - Virtuous!

Hier geht’s zum Download des Trailers

Ich wünsche Euch viel Spass mit dem Trailer zu Virtuous. Ich werde mir den Film auf jeden Fall zulegen, sobald er auf dem Markt ist. Voraussichtlich ist der Release auf April 2008 geplant.. Wir sind gespannt!

Link: http://www.ionatefilms.com

Immer mehr Biker kommen auf den Geschmack der Fotografie. Wer möchte sich nicht selber beim Fahren und Tricksen verewigen? Wer möchte nicht die Bilder seiner letzten unvergesslichen Tour aufbewahren können? Das war so und wird immer so bleiben. Dabei ist jedoch nicht nur der Anspruch an ein schönes Foto gestiegen, sondern auch die Qualität der Bilder.

Viele Einsteiger- und Kompaktkameras machen inzwischen bessere Fotos, als die ehemaligen analogen Prachtexemplare der Profis. Was früher viel Können und Geduld und technisches Know-How abverlangte, wird nun von einem Automatikprogramm übernommen. Das ist jedoch keineswegs ein Garant für ein gelungenes Foto, im Gegenteil.

bike fotografie wischen unschärfe tipp mtb

Sämtlichen klassischen Anfängerfehler in einem Foto vereint. Fahrer in der Mitte platziert, der Himmel ist ‚ausgefressen‘, so ziemlich alles ist unscharf. Ich schäme micht nicht zuzugeben, dass das ein Foto von mir ist. Gerade mal 3 Jahre alt und mit einer Kompaktkamera im Automatikmodus aufgenommen.

fotografie bike entfesselt blitzen tipps foto bild

3 Jahre später. Nicht nur die Ausrüstung hat sich verbessert, auch das Feeling für den richtigen Moment, das Auge für einen interessanten Bildausschnitt, die richtige Belichtung und Nachbearbeitung sind Folge vieler Übungsstunden. Es ist noch immer Potential vorhanden…

Bike Fotografie: Die Grundlagen

Die Aspekte, welche ein gutes Foto ausmachen, sind vielzähliger, als ich es mir zu Beginn meines neuen Hobbys hätte vorstellen können. Ich dachte mir damals, dass eine gute Kamera gute Fotos schiesst. Falsch. Nur ein guter Fotograf kann einen Moment auf eine Art und Weise einfangen, die den Betrachter in seinen Bann zieht. Sei es etwas dramatisches, düsteres, actiongeladenes (unendliche Weiterführung von Adjektiven) oder selbstdarstellerisches, es liegt voll und ganz in der Hand des Knipsers. Er wählt nicht nur den Betrachtungswinkel, die Helligkeit, die Farbe, das Licht oder den Ausschnitt, er bestimmt, welche Aspekte des Moments im Bild dargestellt werden sollen und wie er dies dem Betrachter vermitteln möchte. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und werden mehrheitlich nur durch das Können des Fotografen eingeschränkt.

Ich habe mich nun auch gute zwei Jahre mit der Materie auseinandergesetzt und einiges gelernt, das ich an dieser Stelle weitergeben möchte. Ich möchte noch anmerken, dass die folgenden Informationen nur als Leitfaden für Anfänger dienen und eventuell dazu anregen sollen, sich mit den unterschiedlichen technischen Feinheiten selbst auseinanderzusetzen. Ich werde mich hierbei auf einige Grundregeln zur Fotografie im Allgemeinen und auf einige Eigenheiten der Bikefotografie beschränken.

Der wohl wichtigste Punkt ist, sich ausreichend zu informieren. Dabei steht die Bedienung der Kamera im Vordergrund. Da stossen wir jedoch bereits auf der erste Ei/Huhn-Problem. Was nützt es mir zu wissen, wo ich den ISO-Wert meiner Kamera einstellen kann, wenn ich keine Ahnung habe, was ein ISO-Wert überhaupt ist und was er bewirkt? Das ist gar nicht so kompliziert, wie sich viele vorstellen. Es gibt bestimmte (und zum Glück endliche) Faktoren, welche die Ablichtung eines Momentes beeinflussen:

  • Lichtempfindlichkeit (ISO)
  • Blende (f)
  • Belichtungszeit
  • Brennweite

Durch die Kombination dieser Einflussfaktoren, kann man nicht nur die Schärfe, die Perspektive, die Helligkeit, den Kontrast oder auch die Dynamik (Bewegungsunschärfe) in einem Bild ändern, man kann damit auch die äusseren Bedingungen beeinflussen, welche immer unterschiedlich und selten vorteilhaft für ein gelungenes Bild sind.

ISO

Jeder, der früher schon mal Filme für analoge Kameras kaufen musste kennt die Frage: „Was für einen ISO-Film möchten Sie denn?“. Ich dachte mir immer, ISO sei eine Marke. Dabei geht es lediglich um die Lichtempfindlichkeit des Films. Bei den digitalen Gegenstücken gibt es aber doch gar keinen Film. Was soll hier also dieser ISO-Wert?
Er bestimmt, wie lichtempfindlich der Chip sein soll, auf welchen das Bild projeziert wird. Einfach zu merken: Fotografiert man z.B. draussen bei hellem Sonnenschein, braucht es eine geringere Lichtempfindlichkeit. Macht man Aufnahmen in geschlossenen Räumen mit wenig Licht, muss die Lichtempfindlichkeit grösser sein. Regel: Bei einer höheren ISO-Zahl nimmt der Sensor mehr Licht auf und das Bild wird heller.

bike fotografie rauschen noise tipp

Bei einer hohen ISO-Zahl hat man zwar mehr Spielraum mit dem vorhandenen Licht. Spätestens ab ISO 1600 kann man jedoch ein gewisses Rauschen feststellen (je nach Kamera). Hier ein sehr überspitztes Beispiel zur Verdeutlichung.

Brennweite

Ausdrücke wie „Weitwinkel“ und „Tele“ und „Zoom“ haben ausschliesslich mit der Brennweite zu tun. Es handelt sich hierbei um nichts anderes, als um Perspektive. Bei einer kleinen Brennweite wird ein breiterer, grösserer Bildausschnitt aufgenommen. Bei einer grösseren Brennweite wird ein weit entfernt liegendes Objekt näher herangeholt und der Hintergrund wird auseinandergezogen. Was ich hier klarstellen möchte, ist folgendes: Ich stehe 2 Meter vor einem Bike und fotografiere es mit einem Weitwinkel. Nun habe ich nicht nur das Bike fast formatfüllend im Bild, sondern auch den gesamten Hintergrund mit Wald und Bergkette usw. Mache ich dieselbe Aufnahme mit z.B. 30 Meter Entfernung aber einem 300er Tele, habe ich wiederum das ganze Bike formatfüllend im Bild, aber nur einen sehr kleinen Teil des Hintergrunds. Diese Eigenart der Brennweite muss man nicht nur kennen, sondern aktiv in die Bildgestaltung und Perspektivenwahl miteinbeziehen. In Worten ist das nicht ganz einfach zu beschreiben, deshalb hier noch ein Bild zur Verdeutlichung.

bike fotografie 1mal1 perspektive weitwinkel tele

Hier sieht man den Unterschied einer Weitwinkelaufnahme aus der Nähe und einer Tele-Aufnahme aus der Ferne. Das Bike ist in beiden Fällen gleich gross, der Bildausschnitt jedoch ändert sich markant.

Die Blende

Als Blende wird die Öffnung im Objektiv bezeichnet, welches das Licht bündelt (Siehe Bild). Was die Blende ist und wofür man sie benötigt, ist vielen Hobbyfotografen nicht klar. Das Komplizierte daran ist, das Zusammenspiel zwischen Blende und Brennweite und deren Auswirkungen auf die Schärfe zu begreifen. Ich versuche das mal im Folgenden zu verdeutlichen.

Die Blende erfüllt zwei wichtige Funktionen: Einerseits steuert sie (wie die ISO-Zahl) die Stärke der Beleuchtung des Bildsensors: Je größer die Blendenzahl wird, desto weniger Licht kann durch das Objektiv dringen. Zum Beispiel bei der Blendenzahl-Einstellung 2.8 lässt das Objektiv mehr Licht durch als bei 5.6. So wird in Verbindung mit weiteren Aspekten wie ISO und Belichtungszeit die Belichtung des Sensors geregelt. Eine Blendenzahl von 5 bedeutet grundsätzlich nichts anderes, als dass der Durchmesser der Blende 5 mal kleiner ist, als die Länge der Brennweite.

Andererseits beeinflusst die Blende die Schärfentiefe: Mit größerer Blendenzahl und damit kleinerer Öffnung wird nicht nur die wirksame Lichtmenge verringert, sondern auch der Schärfebereich des Bildes grösser. Der Bereich der scharfen Abbildung nimmt beim Schließen der Blende zu. Auch dies ist in Worten nicht ganz einfach zu erklären:

fotografie schärfentiefe tiefenschärfe unschärfe unscharf

Ein Bild mit einem geringen Schärfebereich dank grosser Blende. Wenn es durchgehend Scharf wäre, würde es einen chaotischen Eindruck hinterlassen. So konzentriert er den Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bereich und hebt diesen hervor.

Belichtungszeit

Der letzte wichtige Aspekt ist die Belichtungszeit. Dies wird von den Meisten sehr schnell und problemlos verstanden, weshalb ich hierzu nicht zu viele Worte verlieren möchte. Bei der Belichtungszeit geht es – wie der Name andeutet – um die Dauer der Belichtung. Die Lichtmenge betreffend gilt: Je länger die Belichtungszeit ist, desto länger wird der Sensor belichtet und umso heller wird das Resultat. Wenn man nur kurz belichtet, wird das Bild dunkler. Logisch. Was dies für weitergehende Folgen hat, kann sich jeder denken. Wenn ich die Belichtungszeit auf 1 Sekunde stelle erhalte ich schlussendlich nicht nur ein helleres Bild, sondern höchstwahrscheinlich auch ein unscharfes. Vorallem wenn ohne Stativ fotografiert wird, ist eine längere Belichtungszeit als 1/50 Sekunde unsinnig, da die Gefahr besteht, dass sich Kameramann oder Motiv bewegen und man diese Bewegung auf dem Bild festhält. Weshalb also nicht immer mit bloss einer Tausendstel Sekunde knippsen? Dann hätte man ja immer einen nur sehr kurzen Augenblick festgefroren und muss sich nie mehr mit Bewegungsunschärfe auseinandersetzen, oder? In einer Tausendstel Sekunde kommt aber leider nicht allzu viel Licht auf den Sensor. Somit ist man auch in diesem Bereich eingeschränkt.

Der Clou an der Sache

Die grosse Kunst ist es nun, alle diese Aspekte zu beachten, zu kombinieren und in Einklang zu bringen, um das gewünschte Resultat zu erreichen. Diese Werte korrekt einzustellen, abhängig davon, wie die Lichtverhältnisse sind und welches Motiv man auf welche Art einfangen möchte, macht einen Grossteil eines technisch einwandfreien und ästhetisch ansprechenden Bildes aus.

Neben den technischen Feinheiten und den künstlerischen Möglichkeiten, gibt es natürlich noch diverse Techniken, die sich im Verlaufe der Zeit entwickelt haben. Ich denke hierbei nicht an die Spielereien, welche man mit neuzeitlichen Bildbearbeitungstools (Photoshop, Lightroom) durchführen kann, sondern an altbewährte Dinge wie Aufnahmewinkel, Bildaufbau, Filter und Belichtung.

fotografie bike scharf belichtung blende schärfe unscharf verwischen mitzieher

Nur mit einer sehr kurzen Belichtungszeit (unter 1/400 Sekunde) kann ein Biker bei voller Fahrt noch so scharf (ohne Bewegungsunschärfe) abgelichtet werden.

Hier noch ein paar Erfahrungen und Tipps zur Bike Fotografie.

Beim Biken ist man naturgemäss sehr oft im Wald unterwegs und hat daher selten perfekte Lichtverhältnisse. Da man einen Biker mit mindestens einer Zweihunderstel Sekunde fotografieren sollte (Kurze Belichtungszeit = Wenig Licht), damit er auf dem Bild scharf abgebildet wird, benötigen wir also viel Licht. Das können wir einerseits durch eine grössere Öffnung/Blende erreichen (Grosse Öffnung = Mehr Licht). Andererseits können wir auch die ISO-Zahl hochschrauben, was den Chip lichtempfindlicher macht. Ihr könnt euch bestimmt denken, dass Objektive mit grösserer Blende auch teurer sind, oder? Und zwar um ein Vielfaches! Daher gibt es für Anfänger mal folgenden Rat: Entweder weitwinklig fotografieren. Weitwinkelobjektive nehmen durch die grösseren Blenden von Haus aus schon mehr Licht auf. Das bringt ausserdem den Vorteil, dass man den Biker aus kurzer Distanz fotografieren kann und die Umgebung (den Trail etc.) ebenfalls aufs Bild bekommt. Wenn man jedoch etwas weiter weg stehen und den Biker trotzdem noch formatfüllend ins Bild bekommen möchte, gibt es von den Einstellungen her schnell mal Grenzen. Da helfen nur grössere, teurere Tele-Objektive (Ein 200 Millimeter Tele mit einer durchgehenden Blende von 2,8 kostet mindestens 1500 Franken).

Was bei Bikefotos natürlich schnell mal langweilig wird, sind gleichbleibende Aufnahmen. Wer will schon Hunderte von Fotos von Bikern sehen, die allesamt von vorne aufgenommen wurden? Viel zu oft sieht man solche Fotos von diversen Rennen, aber dort geht es natürlich darum, jeden Fahrer zu erwischen. Abgesehen vom Blickwinkel, gibt es da auch noch Möglichkeiten wie Mitzieher. Ein Mitzieher ist nichts anderes, als eine Aufnahme, bei der man dem Fahrer mit der Kamera folgt. Das Resultat ist zeigt sich wie folgt: Der Fahrer ist mehrheitlich scharf, der Hintergrund ist durch die Bewegung völlig unscharf und verzogen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Fahrer wird aus dem Hintergrund abgehoben und Fahrtgeschwindigkeit wird sehr gut vermittelt. Mitzieher beim Biken sehen meines Erachtens immer gut aus, wenn sie technisch korrekt umgesetzt sind.

Wie man einen Mitzieher macht? Die Belichtungszeit muss ungefähr eine Fünfzigstel Sekunde betragen. Das ist bloss ein Richtwert, je nach Geschwindigkeit des Bikers muss man da rumschrauben. Wenn es nicht klappen will, dann eher eine kürzere Verschlusszeit wählen. Das ergibt weniger Speedeffekt, aber dafür erwischt man den Fahrer öfter. Da man mit eher langen Belichtungszeiten arbeitet, darf man die Blende ruhig ein wenig schliessen, so hat man auch die Sicherheit, dass der Fahrer scharf ist. Üben kann man das übrigens perfekt an einer viel befahrenen Strasse mit Fahrzeugen.

bike fotografie mitzieher

Eine von vielen Techniken, ein Bild interessant zu gestalten und das gewünschte Feeling – in diesem Fall Speed – zu vermitteln: Mitzieher.

Die Ausrüstung

Auch sehr hilfreich bei der Bikefotografie sind Fischaugen-Objektive (Fisheye). Auch bei nur sehr geringer Krümmung vermitteln sie viele Eindrücke von der Umgebung und zeigen den Fahrer in seinem Element.

Für mich fast schon unverzichtbar ist inzwischen ein zweiter Blitz. Jeder kennt den Unterschied zwischen einem schlichtweg zu dunklen Bild und einem, welches mit einem Blitz aufgehellt wurde. Aber nicht jeder hat sich bisher darauf geachtet, wie viel dynamischer das Bild wirkt, wenn ein zweiter Blitz den Fahrer zum Beispiel seitlich ausleuchtet und ihn somit vom Hintergrund abheben lässt. Nach meinem Geschmack tauchen in der Pressewelt des Bikesports viel zu viele dieser fast künstlich wirkenden Fotos auf, wo man das Gefühl bekommt, der Fahrer sei tatsächlich nachträglich eingesetzt worden. In einem vernünftigen Mass eingesetzt, kann man jedoch einen sehr angenehmen und fototechnisch positiven Effekt erzielen.

Ich habe schon viel zu viel geschrieben und hätte eigentlich noch ein paar weitere wichtige Punkte zu erwähnen. Aber ich lass es mal gut sein. Wer sich in die Materie vertiefen möchte, findet im Web bestimmt bessere und umfangreichere Quellen als diese.

Noch ein paar Gedanken am Rande:

  • Vorallem das Zusammenspiel zwischen Blende und Brennweite sollte verstanden und viel geübt werden. Hier entscheidet sich, ob man ein zwar scharfes, aber (durch die durchgängige Schärfe) flaches Bild bekommt oder ein durch gewollte Unschärfe viel tiefer wirkendes Bild.
  • Übung ist auch hier wieder das magische Wort. Je besser Du Dich mit Deiner Kamera auskennst und je öfter Du die Einstellungen veränderst und ausprobierst, umso besser werden Deine Resultate zwangsläufig werden.
  • Sehr hilfreich kann auch etwas Übung in anderen Bereichen als dem Bikesport sein. Dadurch lernt man neue Techniken und Kniffe, die man bei den Bikefotos wieder einfliessen lassen kann. Horizonterweiterung halt.
  • Die Kreativität darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Alle diese Vorgaben und Standards sind reine Richtlinien und sollen dabei helfen, die nötigen Techniken für eine freie Gestaltung zu erlernen. Der Fotograf bestimmt was auf das Bild kommt, wie es dargestellt wird und was es ausdrücken soll.

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