Latest Entries »

An der Flying Mortadellas Party 2008 am kommenden Samstag wird man übrigens auch noch die Filmpremiere unseres diesjährigen Adidas Slopestyle Filmes bewundern können.

Dave ist schon seit Wochen am aussortieren, durchschauen und zusammenschneiden der Aufnahmen. Das Ausgangsmaterial ist das Beste, das wir bisher hatten. Manfrotto sei Dank.

Flying Mortadellas - Adidas Slopestyle 2008 Filmpremiere

Der erste Teil machte in der Directors Cut-Version bereits eine sensationelle Gattung. Dank eines klitzekleinen kreativen Schubsers von Madam Röpon und mir ist nun auch die zweite Hälfte umgesetzt.

Flying Mortadellas - Adidas Slopestyle 2008 Filmpremiere

Am kommenden Samstag könnt Ihr das fertige Produkt an der Flying Mortadellas Party zum ersten mal sehen. Natürlich auf Grossleinwand und mit entsprechendem Bass 😀 Online wird der Film frühestens nächste Woche zu sehen sein.

Flying Mortadellas - Adidas Slopestyle 2008 Filmpremiere

Wir hoffen, noch einen weiteren Grund für die Teilnahme an der Party geliefert zu haben und freuen uns wie kleine Kinder drauf.

See you there!

Link: http://www.flyingmortadellas.com

MTB Crash Kurs

FahrtechnikPrellungen, Stauchungen, Blaue Flecken und lang anhaltende Schmerzen sind oft die Folge einer kleinen Unaufmerksamkeit in unserem Sport. Viele Biker schätzen sich sogar glücklich, wenn es nur bei diesen wenigen Wehwehchen bleibt. Wenn es richtig zur Sache geht, ist man sogar mit einem gebrochenen Schlüsselbein, zerrissenen Bändern oder einer angeknacksten Rippe noch gut weggekommen. Ganz übel werden schwere Verletzungen am Kopf und an den Gelenken. Da ist man schnell ein paar Monate komplett ausser Gefecht.

Schwere Verletzungen stellen zum Glück nur zehn Prozent aller Mountainbike-Verletzungen dar. Am häufigsten bricht das Schlüsselbein, dicht gefolgt von Unterarm und Handwurzelknochen. Dahinter rangieren der Bruch von Becken, Oberschenkel und Schienbeinknochen. Leider gibt es bei Mountainbike-Unfällen nichts, was es nicht gibt. Auch Schulterverrenkungen (Schulterluxation), komplexe Knie- und Sprunggelenksverletzungen, Wirbelbrüche und Gehirnverletzungen sind keine Seltenheit.

Fahrtechnik - MTB Crash Kurs
So sollte man es wohl eher nicht machen.

Wir waren schon immer der Meinung, dass sich dagegen etwas machen lässt. Zum einen bietet sich ein ausgedehntes und spezifisches Fahrtechniktraining an, welches wir nun schon seit einigen Jahren anbieten und auch erfahrenen Bikern wärmstens ans Herz legen möchten: MTB Fahrtechnik Kurs.

Zum anderen liegt es an jedem Biker selbst, wie sehr er verletzungsgefährdet ist. Dazu empfehlen wir dringend die folgende Lektüre über Sicherheit auf dem Bike: Mit Sicherheit mehr Spass.

Um das Risiko noch weiter zu reduzieren, gibt es natürlich auch Massnahmen, welche sich auf die korrekte Vorbereitung und die richtige Ausstattung beziehen. Ein Helm ist der beste Schutz vor schweren Kopfverletzungen, am Besten ein Vollvisierhelm. Handschuhe, bruchsichere Brillen und spezielle Mountainbikeschuhe reduzieren das Verletzungsrisiko. Auch die Kontrolle des Bikes vor jeder Tour oder Abfahrt auf Anzeichen einer Materialermüdung, einer losen Schraube oder Schnellspanners kann hässliche Unfälle vermeiden.

Fahrtechnik - MTB Crash Kurs
Eject. Mischa Breitenstein beim Adidas Slopestyle 2008 (Foto M. Kägi)

Was jedoch, wenn alle Stricke reissen und man trotzdem auf die Fresse fliegt?

Verliert man auf dem Bike die seitliche Balance, ist man meistens nicht soooo schnell unterwegs und kann mit der richtigen Reaktion so einiges retten. Aber auch bei heftigen Stürzen bei hohem Tempo lässt sich oft eine schwere Verletzung vermeiden. Mit dem entsprechenden Know-How, der korrekten Sturztechnik und viel Übung, steht man auch nach einem heftigen Sturz noch unversehrt auf. Schaut euch die Profis an! Dirter fliegen mit den wildesten Tricks durch die Luft und knallen bei Abflügen sogar in die Landung rein. Die Big Mountain Rider schmeissen sich oft meterhohe Drops im gröbsten Gelände hinunter und stehen diese auch nicht immer. Trotzdem sieht man die Profis des öfteren ohne eine Schramme wieder aufstehen und aufs Bike sitzen. Neben der nötigen körperlichen Verfassung (sprich: massenhaft Muckis), hilft ihnen noch was anderes dabei: Übung!

Woher krieg ich jetzt diese Übung? Einfach ein gutes Dutzend mal den Backflip von der Dachkante probieren? Entweder lerne ich dann den Backflip oder das Landen. Kann’s ja auch nicht sein, oder?

Wer segelt denn sonst noch ständig durch die Luft und landet dabei schön geschmeidig auf beiden Füssen? Wer hat stürzen, fallen und abrollen so richtig im Griff? Na klar: Bruce Lee und Co.! Die Fu’s und Grasshüpfer dieser Welt.

Fahrtechnik - MTB Crash Kurs

In den asiatischen Sportarten lernt man das richtige Fallen schon in den allerersten Lektionen. Da diese fernöstlichen Übungen und Techniken über Jahrtausende ausgefeilt und weitergegeben wurden, macht es doch Sinn, sich zumindest das grundlegendste Wissen anzueignen und auf (oder eben neben) dem Bike einzusetzen. Wir haben zu diesem Zweck eine Fachkraft aus unserer Region organisiert und werden von ihm die wichtigsten Übungen lernen. Der Shaolin Meister Roger Stutz, Gründer des Shaolin Tempels Ch’an, übt seit über 20 Jahren Kung Fu aus und wird uns bestimmt viele nützliche Ratschläge rund um die Themen Gleichgewicht und Stürzen geben können.

Der Shifu (Meister) wird sich 2 Stunden für uns Zeit nehmen und uns vor allem Nützliches für auf, unter und neben dem Bike beibringen. Der Kurs kostet 75 Franken (Einmaliges Sonderangebot) und wird im Shaolin Tempel Ch’an in Luzern stattfinden. Nähere Details bei Anmeldung. Es sind nur 10 Teilnehmer zugelassen. Wer sich uns anschliessen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen, sich ebenfalls anzumelden. Anmeldungen bitte per Mail an Mr.Miyagi@flowzone.ch

Datum: 28.02.2009 (10-12 Uhr)
Anmeldeschluss: 15.12.2008
Kosten: CHF 75.-
Teilnehmerzahl: 10
Ort: Shaolin Tempel Ch’an Luzern

Wir sind sicher, dass uns dieser Kurs – gleich vor Anfang der Saison 2009 – verdammt viel bringen wird. Auch wenn es selten zum Ernstfall kommt, kann es nicht Schaden, darauf vorbereitet zu sein.

Information overflow

ContactEs ist wieder die Zeit im Jahr, wo man sich ziemlich überwinden muss, auf’s Bike zu steigen und auch im Web biketechnisch nicht allzu viel läuft. Hier deshalb mal wieder ein kurzer Überblick über die Geschehnisse bei uns…

Sport ist Mord
Dave’s Motto zur Zeit. Herr T. sitzt nämlich mit 3 gerissenen Aussenbändern zuhause und muss sich 8-12 Wochen kurieren. Passiert ist es übrigens beim Joggen und nicht beim Biken. Hab schon immer gesagt, dass Joggen zu gefährlich ist… Gute Besserung an dieser Stelle! Wenigstens hat er jetzt schön Zeit, um die anstehenden Filme zu schneiden 😀

flowzone.ch - Information overflow
Herr Thalmann hat momentan leider nichts zu lachen

Flowzone Movies
In den letzten beiden Jahren gab es leider lediglich 2 neue Filme bei uns. Diesen Winter wird sich dies hoffentlich ändern. In den nächsten zwei Wochen wird der Adidas Slopestyle Film 2008 fertig. Premiere ist bei der Flying Mortadellas Party. Als nächstes wird dann Portes du Soleil folgen. Stay tuned!

flowzone.ch - Information overflow
Ich hab die erste Version des neuen Films bereits gesehen und muss sagen: Verdammt geil!

Flowzone HQ
Heute abend gehen wir uns einen Hobbyraum anschauen. Endlich wird der langersehnte Wunsch wahr, einen Treffpunkt für unsere Bikertruppe zu schaffen. Gleich neben der Brauerei Eichhof. Ist das nicht perfekt? 😀 Mit einer Sitzecke, einem Mac und einer Werkbank sollte das schon eine gute Gattung machen.

flowzone.ch - Information overflow
Madam Röpon liegt nicht immer so auf der faulen Haut 🙂

Ninja Action
Madam Röpon ist an der Organisation eines Sturztechnik Kurses bei einem renomierten Kung Fu Meister. Richtig Fallen, Abrollen und diverse andere Ninjamoves stehen auf dem Programm. Die Details und der Flyer folgen in den nächsten Tagen…

That’s about it.

Homegrown Tour 2009: Online Voting hat begonnen

Deutschlands einzige Mountainbike Street Contest Serie startet ins vierte Jahr. Los geht’s vom 2. bis 4. Januar mit der Klassenfahrt – dieses Mal können die Teilnehmer selber bestimmen, wohin die Reise geht. Weitere Stationen sind Wuppertal, Aurich und Emmering.

Essen, 29. Oktober 2008 Die Homegrown Tour wurde 2006 vom mountainbike rider magazine ins Leben gerufen und ist die erste und einzige deutsche Mountainbike Street Serie für Amateure und Pros. Auf dem Plan stehen drei Stopps quer durch Deutschlands Street-Hallen-Landschaft sowie die ‚Klassenfahrt’. Dabei fahren 50 Teilnehmer in einem gecharterten Bus für ein Wochenende ins europäische Ausland, darunter Pro-Größen wie der Vorjahressieger Hendrik Tafel, Marius Hoppensack oder Pierre Grawitter, der 2009 sein Comeback feiert.

MRM - Homegrown Tour 2009
Foto by Martin Donat

Die diesjährigen Stationen der Homegrown Tour sind
Wuppertal, 17. Januar 2009, Wicked Woods
Aurich, 31. Januar 2009, Playground Skate Hall
Emmering, 14. Februar 2009, Tretlagerhalle

Den Auftakt bildet die Klassenfahrt vom 2.- 4. Januar 2009, allerdings können die Teilnehmer zum ersten Mal mitbestimmen, wo die Reise hingeht: Zur Auswahl stehen Bristol/England, St. Niklaas/Belgien, Marseilles/Frankreich. Das Voting steht ab jetzt auf www.mtb-rider.net bereit.

Auch zur vierten Ausgabe der Homegrown Tour wird wieder die Elite der deutschen Pro Fahrer sowie Amateure aus dem In- und Ausland erwartet. Die Teilnehmerzahl stieg in den letzten Jahren stetig – nicht nur nationale Pros wie Joscha Forstreuter und Nils Peter Jensen waren dabei, auch internationale Top-Fahrer wie Trond Hansen oder Nils Windfelt aus Norwegen rockten mit.
Das Niveau schoss dabei kontinuierlich in die Höhe – so fuhren teils Amateur Fahrer auf Pro Level und zeigten anspruchsvolle Runs mit technisch schwierigen Tricks und sicherten sich damit ihren Platz in der Pro Klasse.

MRM - Homegrown Tour 2009
Foto by Martin Donat

Die Homegrown Tour ist eine Serie von unabhängig voneinander stattfindenden Contests – jede Veranstaltung wird separat bewertet.

Bei jedem Stopp winken ein Giant STP mit erstklassiger Ausstattung von Rock Shox, Avid, Truvativ sowie stylische Sombrio Klamotten.

Die Zuschauer erwartet erstklassiger Spitzensport und spektakuläre Tricks, wenn Deutschlands Mountainbike Elite Vollgas gibt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Weitere Infos unter www.mtb-rider.net

Link: http://www.mtb-rider.net

Flying MortadellasDie einen warten schon gespannt darauf, die anderen fürchten sich schon fast ein wenig davor.. die Flying Mortadellas Party steht vor der Tür!

Dieses Jahr geht die Riders Party bereits in die vierte Runde. Angesichts des Greisenalters der Organisatoren, wird der diesjährige Event bestimmt lahm und eintönig. Daher liegt es an Dir, dass die Greisenversammlung den nötigen Kick bekommt!

flying-mortadellas-party-2008.jpg

Am 15. November wird das Uferlos mit knackigen Bikern gefüllt. Da würde sich die Stammkundschaft wohl freuen 😉

Obwohl der Bike-Porn Event nicht mehr durchgeführt wird, gibt es bestimmt wieder ein unterhaltsames Rahmenprogramm, leckere Knabbereien und Getränke.

Verpasst also nicht die Chance, gleich- und anders gesinnte Biker aus der Gegend zu treffen, miteinander anzustossen und zu fachsimpeln. Von den Biker-Opas wird es bestimmt noch die eine oder andere Anekdote aus der Vorkriegszeit geben…

See you there!

Link: http://www.flyingmortadellas.com

No-Chain Race

Bikepark WiriehornMorgen findet das zweite und letzte No-Chain Race am Wiriehorn statt. Das Rennen bildet neben dem letzten Lauf der Hot-Trail Downhill Series 2008 auch gleich den Abschluss der Bikesaison am Wiriehorn.

Das Wetter scheint eine gute Gattung zu machen. Nutzt also diese letzte Gelegenheit, die Downhillpiste im Diemtigtal zu rocken.

Bikepark Wiriehorn - No-Chain Race

Bis am Mittag 12:00 könnt ihr euch einschreiben.
Freies Training bis 13:00
Start Race 13:30

Startgeld mit Tageskarte CHF39.-

!!!???Wer holt die CHF600.-???!!!

Link: http://www.hot-trail.ch

Transport Mehrere Lifte
Höhe verdammt viel!
Gallery http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=82
Website http://www.riederalp.ch/

Mann, Mann, Mann! Wir waren am Weekend seit Langem wieder mal im Wallis und es war – wieder mal, wie erwartet – sensationell. Das lag natürlich nicht nur an den Trails, denn wie jeder weiss, kann man es sich im Wallis auf sehr viele Arten gut gehen lassen.

Am Samstag Morgen brachen wir Richtung Gotthard auf. Zum guten Glück mussten wir nicht durchs Loch, wo – wegen dem schönen Wetter im Süden – wieder mal über 10 Kilometer Stau angesagt war. In Realp wechselten wir auf die Bahn, da der Furkapass aufgrund des Schneefalls gesperrt war. Ich wäre auch sonst nicht drüber gefahren, da es immernoch wie wild schneite. Auf der anderen Seite in Oberwald sah es leider ebenfalls trüb aus und wir fragten uns schon, ob wir nicht besser die Snowboards eingeladen hätten.

Trails mit so wunderschönem Hintergrund muss man erst noch suchen..

Trails mit so wunderschönem Hintergrund muss man erst noch suchen..

Je weiter wir ins Tal fuhren, desto schöner wurde auch das Wetter. In Bellwald, wo das IXS Rennen am selben Weekend stattfand, schneite es nur noch wenig und in Mörel, wo wir stationiert waren, war die Temparatur bereits über 15 Grad gestiegen und wir standen in der Sonne. YESSS!!!!

Also ab ins Hotel, alles hinschmeissen und rauf auf den Berg! Nach der Mittelstation tauchten wir jedoch bereits wieder in faust-dicken Nebel ein und der Schnee meldete sich ebenfalls zurück. Vor der eiseskälte verdrückten wir uns gleich in der Beiz und nahmen mal ein Kafi Schnapps zum Aufwärmen. Zu unserer grossen Überraschung sassen da noch ein gutes Dutzend andere Biker. Auf den Trails haben wir die jedoch nie angetroffen. Fuhren wohl die Jungfrau-Staffete. Da wir in einer nicht allzu gemütlichen Absteige gelandet waren, machten wir uns schon bald auf die Socken.

mtb-freeride-riederalp-20099

Nach kurzer Suche fanden wir den Einstieg in einen Trail und mussten im Nachhinein feststellen, dass wir gleich zu Beginn einen der geilsten Trails am Hang entdeckt hatten. Oben lag noch sehr viel Schnee und wir mussten uns erstmal langsam einfahren. Schon bald wich der Schnee einem feuchten Waldboden, welcher schon sehr guten Grip bot.

Der Singletrail führte uns nach Goppisberg, etwa auf der Höhe der Mittelstation, wo wir eine abartig geniale Beiz entdeckt haben. Heidi und Rosys Beiz ist eine kleine, unscheinbare Verköstigungsmöglichkeit mitten auf dem Dorfplatz von Goppisberg (welche aus etwa 12 Häusern besteht). An der Tür hängt ein Schlüssel und man kann sich einfach von den Getränken, leckeren Würsten oder Käse bedienen und den entsprechenden Betrag in eine Kasse werfen. Wir waren völlig alleine und konnten die Ruhe und Aussicht in vollen Zügen geniessen. Über das Ganze Weekend waren wir mindestens fünf mal da und haben zuerst das Bier und dann den Wein weggeschlürft 😀

riederalp-aussicht-mtb-aletsch

Am Sonntag machten wir uns ziemlich früh auf zu den Gipfeln und fuhren den ganzen Tag bei strahlendem Sonnenschein auf den Trails um die Riederalp. Einige sind sehr empfehlenswert und einige sind ziemlich deftig. Sicher ist, dass man für jeden Geschmack etwas findet, kaum Wanderer antrifft und verdammt viele Höhenmeter vernichten kann. Von Mörel führen gleich zwei Lifte auf die Riederalp. Eine grosse Gondel, die jede halbe Stunde fährt und ein Gondellift, mit dem man die Bikes ebenfalls mitnehmen kann. Die Tageskarte kann also ausgekostet werden.

Am Montag begaben wir uns so schnell wie möglich auf die Moosfluh, wo der Schnee endlich weg war und wir uns die sensationelle Aussicht auf den Aletsch-Gletscher und die umliegenden Berge reinziehen konnten. Ein Traum! Leider nehmen die Bahnen die Bikes nicht mehr mit bis ganz hoch und für eine Tour war uns der Boden dann doch zu nass und matschig. Aber diese Tour werden wir uns auf jeden Fall noch antun! Mit einem solchen Hintergund und dem atemberaubenden Bergpanorama ringsherum muss das Biken noch ein Stück geiler sein! Die Trails zur Riederfurka sahen von weitem schon mal nicht allzu schlecht aus.

riederalp-aletch-fiesch-gletscher-mtb

Wir konzentrierten uns an unserem letzten Tag nochmals auf den für uns geilsten Trail von der Riederalp über Goppisberg nach Breiten, der inzwischen fast schon zu trocken war, aber immernoch mächtig Spass machte. Der Trail endete übrigens genau bei unserem Appartement! 😀

Als Fazit kann ich nur noch die Adjektive, welche ich im Text schon mehrmals erwähnte wiederholen. Das Gebiet ist von der Landschaft her enorm eindrücklich. Vorallem die Bergkette oberhalb des Aletsch-Gletschers ist traumhaft schön. Die Trails sind sehr abwechslungsreich und verdammt lange: 1000 Höhenmeter bergab sind hier die Regel. Wir haben – wie immer im Wallis – die perfekte Mischung aus hoch- und runterschalten gefunden. Nach einem geilen Ride muss einfach auch eine entsprechende Pause gemacht und sowohl das Erlebte, als auch der Moment genossen werden.

mtb-freeride-riederalp-200921

Nach Zermatt im letzten Jahr und dem Oberwallis in diesem Jahr gebe ich dem Wallis die Höchstpunktzahl für Gastfreundschaft, Savoir Vivre, flowige Singletrails und Naturerlebnis in der Schweiz. Nächsten Sommer ist mindestens eine Woche Bikeferien im Wallis Pflicht. Punkt.

mtb-freeride-riederalp-200916

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

So massive Bauten findet man ansonsten nur in Kanada

Transport Sesselbahn Naraus
Höhe 800 Hm
Gallery http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=83
Website http://flims.com/

Nicht einmal eine Woche nach unserem verlängerten Weekend im Wallis, fuhren wir am vergangenen Wochenende für zwei Tage ins Bündnerland. Wir machten uns morgens um halb zehn auf den Weg und hatten eigentlich vor, spätestens am Mittag auf einer Bergkette unser Weekend einzuläuten. Leider machte uns der Stau beim Kerenzerberg einen Strich durch die Rechnung und wir kamen gerade mal um ein Uhr in Laax an. Immerhin lagen noch ein paar Abfahrten drin. Dachten wir uns zumindest….

Die Tourismusleute von Laax haben uns dann einen weiteren Knebel zwischen die Beine geworfen. Beide Bahnen geschlossen. Auf der Website stand nichts davon. Vielen Dank auch!

Also machten wir uns auf nach Flims. Rein in die Bahn und rauf nach Naraus. Da es bereits etwas später war, haben wir uns nur eine Einfahrten-Karte für CHF 19.- gelöst. Stolzer Preis für eine einzelne Fahrt. Wir dachten, dass wir dann wenigstens auf eine anständige Höhe transportiert werden. Als wir dann auf ungefähr 1850 Höhenmetern in Naraus ausstiegen, waren wir anfänglich etwas enttäuscht.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Den Frust vom Stau und den geschlossenen Bahnen in Laax haben wir mit einem grossen, kühlen Calanda ersäuft. Da wir uns von der Abfahrt eigentlich nicht allzu viel erhofften, haben wir es uns in Naraus mehr als gemütlich gemacht und uns erst nach 2 weiteren Bieren und einer leckeren Fleischplatte auf die Abfahrt begeben.

Mit drei Bier im Gesicht waren die ersten Kilometer mehr als actionreich. Selten so gelacht auf dem Bike. Glücklicherweise fährt einem der Alkohol auf dem Downhill meist sehr schnell aus. Nach einem Drittel auf dem anfänglich sehr steinigen Trail hatten wir unsere Sinne wieder beisammen und die Kontrolle über das Bike wieder zurück erlangt. Zum Glück! Denn danach folgten verdammt technische Wurzelpassagen, welche mit allerlei Selbstgebautem ergänzt wurden. Alle Achtung an die Erbauer! Die haben da ganz schön viel Holz verarbeitet und sehr schöne, fast für alle fahrbare Leitern und Brücken in den Wald gestellt.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Der erste Teil des Trails ist ziemlich steinig (Stand 2011) Inzwischen ist es eine Autobahn…

Der Trail nennt sich 247 und ist perfekt beschildert. Den Wiedereinstieg findet man jederzeit wieder. Wenn ich da an die ratlosen Gesichter und ewige Trailsuche in Österreich denke… Auf einem Grossteil der Strecke hat man die Wahl aus mehreren Linien und kann sich so seinen Run etwas gestalten. Wie erwähnt ist der obere Teil eher steinig, dafür einigermassen flach. Der mittlere Streckenabschnitt ist leider etwas ZU flach geraten. Obwohl es sehr viele Möglichkeiten zum Spielen hat (Dutzende von kleinen Anliegern und Kickern!), rollt man vor sich hin und muss auch oft pedalieren, damit man vorwärts kommt. Gestört hat dies jedoch nicht wirklich, da man somit die Gelegenheit bekommt, die wunderschöne Gegend zu geniessen. Der Abschluss des mittleren Teils ist jedoch weltklasse. Unzählige, grosse Holzanlieger sorgen für den Spielspass und lange verspielte Singletrails für den Speed.

Nach der Hälfte der Abfahrt wird es ernst. Die „North-Shores“ sind anfänglich leicht zu fahren und nicht allzu technisch. Dies ändert sich jedoch schnell und man bekommt die Gelegenheit, über ein paar grössere und anspruchsvollere Konstruktionen zu fahren. Nix Grosses – ein 25 Zentimeter breiter und 6 Meter langer Skinny, ein etwa 1,5 Meter hoher Drop und ein paar Holztables auf den Brücken. Alles in Allem jedoch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die Abschnitte zwischen den Bauten sind jedoch mit grossen, querliegenden Wurzeln gespickt. Da es nicht nur abwärts geht, erfordert es ein perfektes Handling und etwas Erfahrung beim Pedalieren auf ruppigen Trails. Dies zieht sich bis zum Ende des Trails durch.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Die Tschingelhörner von Cassons (Flims)

Eigentlich waren Madam Röpon und ich sehr erstaunt darüber, dass wir diese Abfahrt heil überstanden hatten. Denn am nächsten Tag nahmen wir den Trail nüchtern unter die Räder und waren zeitweise regelrecht am Anschlag. Mit Kurvenwasser lief es ehrlichgesagt besser 😉

An diesem Tag waren wir noch auf dem Cassons, wo man am Abend die Bikes hochnehmen kann. Sobald die vielen Wanderer verschwunden sind (so ab 17.00 Uhr) kann man sich auf die lange Abfahrt über 1000 Höhenmeter nach Flims begeben. Aber auch ohne Bike lohnt sich der Besuch auf dem Grat, denn die Aussicht über die unzähligen 4000er des Bündnerlandes ist von dort oben verdammt eindrücklich.

Wer in der Gegend ist, sollte sich den 247er ruhig mal gönnen. Der Trail ist wie immer geschmackssache, bietet aber viel Abwechslung und ein schönes Naturerlebnis mit vielen kleinen Bächen und dichten Wäldern. Haltet auf der Abfahrt auf jeden Fall die Augen offen. Die Locals haben ein paar spassige und flowige Alternativen in den Wald gefahren.

graubuenden-flims-mtb-38.jpg

Die Tageskarte kostet übrigens CHF 44.- und ist nicht auf andere Bahnen übertragbar. Schwach. Mit einem Einheimischen Gleitschirmflieger haben wir uns lange über dieses Thema unterhalten und können nur noch anfügen: Die Bahnbetreiber in der Gegend scheinen nicht die Hellsten zu sein und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Bleibt zu hoffen, dass sich das in naher Zukunft ändert, denn das Gebiet hat auf jeden Fall Potential.

Wir sind dann doch noch äusserst entspannt, erholt und mit vielen neuen Erinnerungen nach Hause gekommen. Wieder ein perfektes Herbstweekend mit bestem Wetter in den Bergen. Ich fand den Herbst schon immer sehr geil zum Biken, aber dieses Jahr schlägt einfach alles. Farbenprächtige Wälder, stahlblauer Himmel, 20 Grad und perfekte Trails.

Geht Biken!!!!

Aber zuerst schaut ihr euch schön brav noch unsere Fotos aus Flims an.

Hier noch ein Video vom Red Bull Trailfox 2009, welcher den Trail zeigt:

Nicht einmal eine Woche nach unserem verlängerten Weekend im Wallis, fuhren wir am vergangenen Wochenende für zwei Tage ins Bündnerland. Wir machten uns morgens um halb zehn auf den Weg und hatten eigentlich vor, spätestens am Mittag auf einer Bergkette unser Weekend einzuläuten. Leider machte uns der Stau beim Kerenzerberg einen Strich durch die Rechnung und wir kamen gerade mal um ein Uhr in Laax an. Immerhin lagen noch ein paar Abfahrten drin. Dachten wir uns zumindest….

Die Tourismusleute von Laax haben uns dann einen weiteren Knebel zwischen die Beine geworfen. Beide Bahnen geschlossen. Auf der Website stand nichts davon. Vielen Dank auch!

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Wie die Schmeissfliegen. Die Paraglider scheinen die Gegend ebenfalls zu lieben.

Also machten wir uns auf nach Flims. Rein in die Bahn und rauf nach Naraus. Da es bereits etwas später war, haben wir uns nur eine Einfahrten-Karte für CHF 19.- gelöst. Stolzer Preis für eine einzelne Fahrt. Wir dachten, dass wir dann wenigstens auf eine anständige Höhe transportiert werden. Als wir dann auf ungefähr 1850 Höhenmetern in Naraus ausstiegen, waren wir anfänglich etwas enttäuscht.

Den Frust vom Stau und den geschlossenen Bahnen in Laax haben wir mit einem grossen, kühlen Calanda ersäuft. Da wir uns von der Abfahrt eigentlich nicht allzu viel erhofften, haben wir es uns in Naraus mehr als gemütlich gemacht und uns erst nach 2 weiteren Bieren und einer leckeren Fleischplatte auf die Abfahrt begeben.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Der erste Teil des Trails ist ziemlich steinig (Stand 2011) Inzwischen ist es eine Autobahn…

Mit drei Bier im Gesicht waren die ersten Kilometer mehr als actionreich. Selten so gelacht auf dem Bike. Glücklicherweise fährt einem der Alkohol auf dem Downhill meist sehr schnell aus. Nach einem Drittel auf dem anfänglich sehr steinigen Trail hatten wir unsere Sinne wieder beisammen und die Kontrolle über das Bike wieder zurück erlangt. Zum Glück! Denn danach folgten verdammt technische Wurzelpassagen, welche mit allerlei Selbstgebautem ergänzt wurden. Alle Achtung an die Erbauer! Die haben da ganz schön viel Holz verarbeitet und sehr schöne, fast für alle fahrbare Leitern und Brücken in den Wald gestellt.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Im Mittelteil hat es verdammt viele kleine Sprünge und Anlieger die für Spass sorgen.

Der Trail nennt sich 247 und ist perfekt beschildert. Den Wiedereinstieg findet man jederzeit wieder. Wenn ich da an die ratlosen Gesichter und ewige Trailsuche in Österreich denke… Auf einem Grossteil der Strecke hat man die Wahl aus mehreren Linien und kann sich so seinen Run etwas gestalten. Wie erwähnt ist der obere Teil eher steinig, dafür einigermassen flach. Der mittlere Streckenabschnitt ist leider etwas ZU flach geraten. Obwohl es sehr viele Möglichkeiten zum Spielen hat (Dutzende von kleinen Anliegern und Kickern!), rollt man vor sich hin und muss auch oft pedalieren, damit man vorwärts kommt. Gestört hat dies jedoch nicht wirklich, da man somit die Gelegenheit bekommt, die wunderschöne Gegend zu geniessen. Der Abschluss des mittleren Teils ist jedoch weltklasse. Unzählige, grosse Holzanlieger sorgen für den Spielspass und lange verspielte Singletrails für den Speed.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Madam auf den Shores (Runcatrail)

Nach der Hälfte der Abfahrt wird es ernst. Die „North-Shores“ sind anfänglich leicht zu fahren und nicht allzu technisch. Dies ändert sich jedoch schnell und man bekommt die Gelegenheit, über ein paar grössere und anspruchsvollere Konstruktionen zu fahren. Nix Grosses – ein 25 Zentimeter breiter und 6 Meter langer Skinny, ein etwa 1,5 Meter hoher Drop und ein paar Holztables auf den Brücken. Alles in Allem jedoch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die Abschnitte zwischen den Bauten sind jedoch mit grossen, querliegenden Wurzeln gespickt. Da es nicht nur abwärts geht, erfordert es ein perfektes Handling und etwas Erfahrung beim Pedalieren auf ruppigen Trails. Dies zieht sich bis zum Ende des Trails durch.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

So massive Bauten findet man ansonsten nur in Kanada

Eigentlich waren Madam und ich sehr erstaunt darüber, dass wir diese Abfahrt heil überstanden hatten. Denn am nächsten Tag nahmen wir den Trail nüchtern unter die Räder und waren zeitweise regelrecht am Anschlag. Mit Kurvenwasser lief es ehrlichgesagt besser 😉

An diesem Tag waren wir noch auf dem Cassons, wo man am Abend die Bikes hochnehmen kann. Sobald die vielen Wanderer verschwunden sind (so ab 17.00 Uhr) kann man sich auf die lange Abfahrt über 1000 Höhenmeter nach Flims begeben. Aber auch ohne Bike lohnt sich der Besuch auf dem Grat, denn die Aussicht über die unzähligen 4000er 3000er des Bündnerlandes ist von dort oben verdammt eindrücklich.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Dieser Streckenabschnitt wurde 2012 überarbeitet. Landschaftlich leider zum Nachteil…

Wer in der Gegend ist, sollte sich den 247er ruhig mal gönnen. Der Trail ist wie immer geschmackssache, bietet aber viel Abwechslung und ein schönes Naturerlebnis mit vielen kleinen Bächen und dichten Wäldern. Haltet auf der Abfahrt auf jeden Fall die Augen offen. Die Locals haben ein paar spassige und flowige Alternativen in den Wald gefahren.

Die Tageskarte kostet übrigens CHF 44.- und ist nicht auf andere Bahnen übertragbar. Schwach. Mit einem Einheimischen Gleitschirmflieger haben wir uns lange über dieses Thema unterhalten und können nur noch anfügen: Die Bahnbetreiber in der Gegend scheinen nicht die Hellsten zu sein und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Bleibt zu hoffen, dass sich das in naher Zukunft ändert, denn das Gebiet hat auf jeden Fall Potential.

Flims Laax Naraus Cassons Runcatrail MTB Freeride Downhill

Die Tschingelhörner von Cassons (Flims)

Wir sind dann doch noch äusserst entspannt, erholt und mit vielen neuen Erinnerungen nach Hause gekommen. Wieder ein perfektes Herbstweekend mit bestem Wetter in den Bergen. Ich fand den Herbst schon immer sehr geil zum Biken, aber dieses Jahr schlägt einfach alles. Farbenprächtige Wälder, stahlblauer Himmel, 20 Grad und perfekte Trails.

Geht Biken!!!!

Aber zuerst schaut ihr euch schön brav noch unsere Fotos aus Flims an: http://www.flowzone.ch/images/thumbnails.php?album=83

 

Mann, Mann, Mann! Wir waren am Weekend seit Langem wieder mal im Wallis und es war – wieder mal, wie erwartet – sensationell. Das lag natürlich nicht nur an den Trails, denn wie jeder weiss, kann man es sich im Wallis auf sehr viele Arten gut gehen lassen.

Am Samstag Morgen brachen wir Richtung Gotthard auf. Zum guten Glück mussten wir nicht durchs Loch, wo – wegen dem schönen Wetter im Süden – wieder mal über 10 Kilometer Stau angesagt war. In Realp wechselten wir auf die Bahn, da der Furkapass aufgrund des Schneefalls gesperrt war. Ich wäre auch sonst nicht drüber gefahren, da es immernoch wie wild schneite. Auf der anderen Seite in Oberwald sah es leider ebenfalls trüb aus und wir fragten uns schon, ob wir nicht besser die Snowboards eingeladen hätten.

Wallis Aletsch Riederalp MTB Freeride

So sah es Samstag nach unserer Ankunft aus. Hat trotzdem Spass gemacht!

Je weiter wir ins Tal fuhren, desto schöner wurde auch das Wetter. In Bellwald, wo das IXS Rennen am selben Weekend stattfand, schneite es nur noch wenig und in Mörel, wo wir stationiert waren, war die Temparatur bereits über 15 Grad gestiegen und wir standen in der Sonne. YESSS!!!!

Also ab ins Hotel, alles hinschmeissen und rauf auf den Berg! Nach der Mittelstation tauchten wir jedoch bereits wieder in faust-dicken Nebel ein und der Schnee meldete sich ebenfalls zurück. Vor der eiseskälte verdrückten wir uns gleich in der Beiz und nahmen mal ein Kafi Schnapps zum Aufwärmen. Zu unserer grossen Überraschung sassen da noch ein gutes Dutzend andere Biker. Auf den Trails haben wir die jedoch nie angetroffen. Fuhren wohl die Jungfrau-Staffete. Da wir in einer nicht allzu gemütlichen Absteige gelandet waren, machten wir uns schon bald auf die Socken.

wallis aletsch riederalp mtb freeride downhill

Das Ende des Trails am selben Tag. Vom Schnee in den Sand quasi…

Nach kurzer Suche fanden wir den Einstieg in einen Trail und mussten im Nachhinein feststellen, dass wir gleich zu Beginn einen der geilsten Trails am Hang entdeckt hatten. Oben lag noch sehr viel Schnee und wir mussten uns erstmal langsam einfahren. Schon bald wich der Schnee einem feuchten Waldboden, welcher schon sehr guten Grip bot.

Der Singletrail führte uns nach Goppisberg, etwa auf der Höhe der Mittelstation, wo wir eine abartig geniale Beiz entdeckt haben. Heidi und Rosys Beiz ist eine kleine, unscheinbare Verköstigungsmöglichkeit mitten auf dem Dorfplatz von Goppisberg (welche aus etwa 12 Häusern besteht). An der Tür hängt ein Schlüssel und man kann sich einfach von den Getränken, leckeren Würsten oder Käse bedienen und den entsprechenden Betrag in eine Kasse werfen. Wir waren völlig alleine und konnten die Ruhe und Aussicht in vollen Zügen geniessen. Über das Ganze Weekend waren wir mindestens fünf mal da und haben zuerst das Bier und dann den Wein weggeschlürft 😀

wallis aletsch riederalp mtb freeride downhill

Der Sonntag präsentierte sich weitaus fröhlicher und wir genossen die Trails

Am Sonntag machten wir uns ziemlich früh auf zu den Gipfeln und fuhren den ganzen Tag bei strahlendem Sonnenschein auf den Trails um die Riederalp. Einige sind sehr empfehlenswert und einige sind ziemlich deftig. Sicher ist, dass man für jeden Geschmack etwas findet, kaum Wanderer antrifft und verdammt viele Höhenmeter vernichten kann. Von Mörel führen gleich zwei Lifte auf die Riederalp. Eine grosse Gondel, die jede halbe Stunde fährt und ein Gondellift, mit dem man die Bikes ebenfalls mitnehmen kann. Die Tageskarte kann also ausgekostet werden.

riederalp aletsch mtb freeride downhill

Solche Ausblicke findet man im Wallis zuhauf. Einfach traumhaft!

Am Montag begaben wir uns so schnell wie möglich auf die Moosfluh, wo der Schnee endlich weg war und wir uns die sensationelle Aussicht auf den Aletsch-Gletscher und die umliegenden Berge reinziehen konnten. Ein Traum! Leider nehmen die Bahnen die Bikes nicht mehr mit bis ganz hoch und für eine Tour war uns der Boden dann doch zu nass und matschig. Aber diese Tour werden wir uns auf jeden Fall noch antun! Mit einem solchen Hintergund und dem atemberaubenden Bergpanorama ringsherum muss das Biken noch ein Stück geiler sein! Die Trails zur Riederfurka sahen von weitem schon mal nicht allzu schlecht aus.

riederalp aletsch mörel mtb freeride

Madam Röpon fand grossen Gefallen an den Trails und wuchs über sich hinaus.

Wir konzentrierten uns an unserem letzten Tag nochmals auf den für uns geilsten Trail von der Riederalp über Goppisberg nach Breiten, der inzwischen fast schon zu trocken war, aber immernoch mächtig Spass machte. Der Trail endete übrigens genau bei unserem Appartement! 😀

Als Fazit kann ich nur noch die Adjektive, welche ich im Text schon mehrmals erwähnte wiederholen. Das Gebiet ist von der Landschaft her enorm eindrücklich. Vorallem die Bergkette oberhalb des Aletsch-Gletschers ist traumhaft schön. Die Trails sind sehr abwechslungsreich und verdammt lange: 1000 Höhenmeter bergab sind hier die Regel. Wir haben – wie immer im Wallis – die perfekte Mischung aus hoch- und runterschalten gefunden. Nach einem geilen Ride muss einfach auch eine entsprechende Pause gemacht und sowohl das Erlebte, als auch der Moment genossen werden.

riederalp aletsch gletscher mtb freeride

Was soll man da noch sagen?!

Nach Zermatt im letzten Jahr und dem Oberwallis in diesem Jahr gebe ich dem Wallis die Höchstpunktzahl für Gastfreundschaft, Savoir Vivre, flowige Singletrails und Naturerlebnis in der Schweiz. Nächsten Sommer ist mindestens eine Woche Bikeferien im Wallis Pflicht. Punkt.