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UCI Downhill Weltcup Lenzerheide 2016: Ein legendäres Rennen. Danny Hart hat endlich seinen ersten Weltcup-Sieg im Sack!

danny hart downhill worldcup lenzerheide 2016 winner

Diesen Sieg hat er sich schwer verdient: Danny Hart hat’s endlich geschafft!

Niemand hätte noch mit Danny Hart gerechnet, als Gwin mit fast 5 Sekunden Vorsprung auf den bis anhin führenden ins Ziel einfuhr. Allenfalls traute man Minnaar noch die Überraschung zu, welcher jedoch mit kleinen Fehlern knapp auf dem zweiten Platz landete. Auch als Danny Hart losfuhr und man im Ziel die Zwischenzeiten verfolgen konnte, welche immer rot hinterlegt waren, war allen klar: Aaron Gwin hat einen weiteren Weltcup Sieg im Sack. Auf den letzten Meter konnte Danny jedoch eine ganze Sekunde gutmachen und holte somit seinen ersten Weltcupsieg. Er war völlig sprachlos und konnte sein Glück nicht glauben. Jeder mochte es ihm gönnen, sogar der Gwinner selbst.

Danny Hart sah bereits am Samstag sehr selbtsicher aus und konnte bereits das ganze Jahr mit der Spitze mithalten – immer wieder sah man ihm auf dem Podium, auf für den ersten Platz wollte es einfach nicht reichen. Obwohl der junge Brite dieses Jahr noch fitter ist, als jemals zuvor. Er wirkte viel ausgeglichener und zielstrebiger, als in den Jahren zuvor. Diesen Eindruck konnte er in Lenzerheide bestätigen, als er am Samstag im Qualifying auf Platz 1 fuhr. Wir wissen jedoch alle, dass dies keinerlei Garantie für einen guten Finallauf ist.

loic bruni lenzerheide uci downhill 2016

Leider auf der Zuschauerbank: Hätte vor Frust fast sein Shirt gegessen – Loic Bruni schaute nicht gerne zu

Aaron Gwin hatte am Samstag einen Sturz, weshalb er nur von Platz 15 starten konnte. Auf seine Spitzenzeit folgten also ganze 14 weitere Topfahrer, aber ausser Minnaar konnte ihm keiner das Wasser reichen. Kein Wunder, denn der Gwinner hatte wieder einen unglaublich soliden Run hingelegt, musste aber selber eingestehen, dass er im letzten Sektor einige Fehler gemacht habe. Genau diese Schwäche nutzte Danny Hart aus und konnte im letzten Abschnitt eine ganze Sekunde rausholen. Gwin konnte es selber kaum glauben, trug es aber mit Fassung und freute sich aber sichtlich über Dannys ersten Weltcup-Sieg.

danny hart uci downhill worldcup lenzerheide 2016

Danny vor dem Rennen: Ganz relaxt und mit einem freundlichen Lächeln

Styles and Smiles – Danny verteilte sympathische Blicke und war nicht so verkrampft wie sonst. Das ist wohl sein Schlüssel zum Erfolg. Congratulations Danny!

danny hart lenzerheide 2016 downhill uci worldcup

Tabletop von Danny Hart auf der Fullgas-Brücke

In Kürze gibt’s noch mehr Fotos vom Worldcup Weekend. Stay tuned!

Danny hart lenzerheide 2016

Danny Hart hat sich diesen Sieg verdient – war aber trotzdem völlig überrascht.

Hier noch das detaillierte zeitliche Programm vom UCI Mountainbike Weltcup 2016 in Lenzerheide

MITTWOCH 6. JULI
08:30 – 11:00 Downhill Course Inspection by UCI
08:30 – 09:30 World Cup Riders Confirmation >>> UCI ELITE MTB Teams
09:30 – 11:00 World Cup Riders Confirmation >>> UCI MTB Teams
11:00 – 13:00 World Cup Riders Confirmation >>> All riders
13:00 – 14:00 On Foot Downhill Course Inspection – Elite Teams
14:00 – 16:00 On Foot Downhill Course Inspection – All riders

17:00

Team Managers Meeting >>> Downhill

DONNERSTAG

7. JULI

08:00 – 10:00

World Cup Riders Confirmation
>>> All riders Final Confirmation DHI

10:00 – 12:00

Cross-country Course Inspection by UCI

14:00 – 15:00

Official XCO Training >>> Reserved for Women

15:00 – 16:00

Official XCO Training >>> All riders

16:00 – 17:00

Official XCO Training >>> Reserved for Men

08:00 – 11:30

Official Downhill Training >>> Group B

11:45 – 15:15

Official Downhill Training >>> Group A

15:30 – 17:00

Downhill Timed Training Session >>> World Cup Top 80 Men Elite, Top 20 Women and Top 10 Men Juniors

17:00 – 17:45

On Foot Downhill Course Inspection – Riders / Teams

18:00

Team Managers Meeting >>> Downhill

FREITAG

8. JULI

08:00 – 09:45

Official Downhill Training >>> Group B

10:00 – 11:45

Official Downhill Training >>> Group A

08:30 – 10:00

World Cup Riders Confirmation >>> XCO riders

09:30 – 11:00

Official XCO Training >>> Reserved for Women

11:00 – 13:00

Official XCO Training >>> All riders

13:00 – 14:30

Official XCO Training >>> Reserved for Men

12:30

World Cup Downhill – Qualifying Round – Men Juniors

13:30

World Cup Downhill – Qualifying Round – Women

14:00

World Cup Downhill – Qualifying Round – Men Elite

30 minutes On Foot Downhill Course Inspection – Riders / Teams

SAMSTAG

9. JULI

08:30 – 09:30

Official Downhill Training
>>> Men Juniors and Women qualified for the final

09:45 – 10:45

Official Downhill Training >>> Men Elite qualified for the final

09:00 – 10:00

World Cup Riders Confirmation
>>> XCO riders Final Confirmation XCO

09:30 – 11:00

Official XCO Training >>> Reserved for Women

11:00 – 13:00

Official XCO Training >>> All riders

13:00 – 14:30

Official XCO Training >>> Reserved for Men

12:00

World Cup Downhill – Final – Men Juniors

13:00

World Cup Downhill – Final – Women

14:00

World Cup Downhill – Final – Men Elite

Downhill Awards Ceremony

17:00

Team Managers Meeting >>> Cross-country

SONNTAG

10. JULI

09:00

World Cup Olympic Cross Country – Men U23 Followed by Awards

11:20

World Cup Olympic Cross Country – Women Elite Followed by Awards

14:20

World Cup Olympic Cross Country – Men Elite Followed by Awards

16:30

World Cup Olympic Cross Country – Women U23 Followed by Award

http://lenzerheide.com/de/top-events/bike-weltcup

Was für ein Contest in München! Der Wind stellte die Zuschauer auf die Geduldsprobe, aber die weltbesten Slopestyle-Fahrer belohnten sie mit atemberaubenden Runs. Bei der Swatch Prime Line at MASH widerlegten sie vor den Augen von 20.000 Fans sämtliche Gesetze der Physik. In der historischen Kulisse war es ein nicht weniger historischer Tag für den Amerikaner Nicholi Rogatkin, der seinen allerersten FMB Diamond Series Sieg einfuhr. Ihm folgten Max Fredriksson (SWE) auf Platz 2 und Logan Peat (CAN) auf Platz 3. Der Local Hero Nico Scholze darf den Swatch Fan Award mit nach Hause nehmen.

Rogatkin segelte durch die Luft und zeigte der tobenden Menge seinen neuen Signature Trick, den „Twister“, obwohl er den Sieg bereits in der Tasche hatte. Die Menge tobte, der Sieg wurde gefeiert. Ebenfalls eine beeindruckende Leistung legten Max Fredriksson und Logan Peat hin, der seit Freitag nur unter Schmerzen fahren konnte. Mit seinem Sieg beim Swatch Prime Line baut Rogatkin seine Führung in der FMB Diamond Series weiter aus. Besonders auch vor dem Hintergrund, dass seine zwei stärksten Mitstreiter Brett Rheeder (CAN) und Thomas Genon (BEL) beide einen sehr unglücklichen Tag hatten und bei beiden Läufen stürzten.

In ihrer dritten Auflage nach 2014 und 2015 war die Swatch Prime Line einmal der Höhepunkt des MASH Fests in München. Die Kursbauer gaben in der Woche vor dem Event alles, um den besten Kurs dieser Saison im urbanen Umfeld des Olympiaparks zu zimmern. Und das ist ihnen auch gelungen: die Fahrer waren begeistert von den massiven Jumps, die ihnen fette Airtime für ihre Trick-Kombos garantierten. Nachdem am Freitag bei Sonnenschein die Qualifikation stattfinden konnte, musste das Finale wegen Regen und Wind auf Sonntag verschoben werden. Dann aber strömten tausende von Zuschauer in den Park, um die FMB Athleten während der zwei Runs anzufeuern. Nachdem sie geduldig gewartet hatten, bis der Wind nachließ, belohnten die Athleten sie mit einer spektakulären Show.

Am Freitag bei der Quali gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Brett Rheeder und Thomas Genon, die im Vorjahr die beiden ersten Podiumsplätze belegten. Bei den Finals am Sonntag konnten sie allerdings nicht an ihre Performance anknüpfen und stürzten in beiden Runs. Die Geschichte beim diesjährigen Swatch Prime Line wurde von anderen Namen geschrieben. Die drei besten Läufe wurden alle in der ersten Runde abgeliefert: Logan Peat machte Mehdi Gani (FRA) die Führung mit soliden 88.00 Punkten strittig – konnte diese aber nicht lange halten.

swatch prime line 2016

Nico Scholze

Max Fredriksson toppte den Kanadier mit einem beeindruckenden Run (89.25) und brachte sich damit nicht nur als Sieger der Swatch Prime Line, sondern auch als Anwärter des Diamond Series Titels ins Spiel. Es gab jedoch einen Fahrer, der noch eine Rechnung offen hatte: Nicholi Rogatkin. Der Vorjahresdritte stürmte den Kurs und schnappte sich den Sieg mit einem sensationellen Run (93.00). Seine Zutaten: Footplant 360, Tailwhip, Tuck-No-Hander, Triple Tailwhip, Double Tailwhip, Backflip, Cashroll, Frontflip, Double Tailwhip und Cork 720. Grund zum Feiern für den Amerikaner: „Ich fühle mich unglaublich. Wir warteten ewig darauf, dass der Wind abflacht. Die Leute wollten, dass wir eine Show hinlegen – und das taten wir dann auch. Ich bin überwältigt, dass ich meine Runs durchziehen und damit an der Spitze landen konnte. Wir lieben das Publikum hier. Sie unterstützen uns so großartig!“

Den Swatch Fan Award konnte sich der einzige deutsche Finalist Nico Scholze holen. Er riss das Publikum mit seinem zweiten Lauf mit. Eine der schönsten Szenen war sicherlich, wie er von seinen jubelnden Freunden umringt wurde, nachdem er einen irrsinnigen Tsunami-Backflip am letzten Obstacle hingelegt hatte. „Es fühlt sich mega an. Der Kurs ist ziemlich groß und ich hatte anfangs ein bisschen Schiss vor den großen Rampen, aber nach drei-, viermal fahren ging’s. Im Final einen geilen Run rauszuhauen und dann auch noch den Swatch Fan Award zu gewinnen, ist einfach der Hammer“, so ein völlig überwältigter Nico Scholze. Sein sechster Platz, der fünfte Platz des erst 17-jährigen Emil Johansson und Drew Bezansons achter Platz zeigt, wie stark die Wildcard Qualifyer beim diesjährigen Swatch Prime Line waren.

swatch prime line 2016

Die Stimmung im Münchner Olympiapark war auch in diesem Jahr einmal mehr am Kochen: die Musik dröhnte, die Menge jubelte und die Athleten gaben alles. Damit nimmt MASH mit dem Swatch Prime Line ein würdiges Ende. Einmal mehr bewies der Swatch Prime Line, dass Freeride Mountainbiking eines der spannendsten Actionsportarten ist. „Wir sind froh, dass wir die Swatch Prime Line trotz der zunächst ungünstigen Wetterverhältnisse heute doch noch durchführen konnten und danken den insgesamt 85.000 Zuschauern, die über das Wochenende verteilt in den Park kamen und vor allem denjenigen, die die Atmosphäre unseres Mountainbike Slopestyle unvergesslich machten,“ fasst der Olympiapark-Chef Arno Hartung zusammen.

Weitere Informationen gibt es unter www.swatch.com/de_de/explore/swatch-sport/sport-events/swatch-prime-line-2016

Drei Tage Mountainbike Herausforderung: über Wurzeln, Steine, Gras, durch Kurven, Wald, auf Gipfel und zurück!
Vom 29. bis 31. Juli 2016 legt die Enduro-Rennserie TrailTrophy in Flims-Laax einen Tour-Stopp ein. In der 7. Saison mit Events in Deutschland, der Schweiz und Italien unterwegs ist die TrailTrophy etabliert bei Mountainbikern und speziell Enduro Racern. Teilnehmen dürfen alle, die Lust dazu haben. Flims ist zum ersten Mal Teil der TrailTrophy und einziger Austragungsort in der Schweiz.

trailtrophy flims 2016

Zum Einrollen nach Flims
Das Besondere an den TrailTrophy Contests ist, dass der exakte Streckenverlauf im Vorfeld nicht bekannt gegeben wird. Spannung, prickelnde Vorfreude. Das ist natürlich eine zusätzliche Herausforderung. Da der TrailTrophy Termin erst Ende Juli angesetzt ist, können Neugierige und Bike-Füchse das Gebiet schon vorher erkunden. Abseits vom Wettkampf, mit Freunden, Familie, Kumpels. Zum Kennenlernen. Zum Einrollen. Oder gleich zum Gasgeben. Die Graubündner Bike-Region Flims ist auf alle Fälle eine Reise wert.

Wo findet das Dreitages Race statt?
Die exakte Streckenführung bleibt also bis zum Eventstart geheim. Aus dem Drei-Tage-Programm geht jedoch klar hervor, dass die volle Bandbreite zur Geltung und Nutzung kommen wird, für die die Bike Destination Flims-Laax steht. Verschiedene Ausblicke. Unterschiedliches Gelände. Durch schattige Wälder über Wurzeln und Wellen vorbei an Bergseen; weit und offen, hochalpin steinig wechselt mit grasiger Weite; erdig-wurzeligen Abfahrten folgen Downhill Runs mit Sprüngen und angelegten Kurven. Hört sich das nach Flimser Wald, Naturtrails und Vorab Gletscher, nach Runca Trail und Never End Trail an?

trailtrophy flims 2016

Viel Abwechslung. Viel Natur. Viel Schweiss.
10 Stages fordern von den Fahrern und Fahrerinnen zwar Können, Kondition und Konzentration. Der fünfte Stopp der TrailTrophy und Premieren-Event in Flims-Laax wird ihnen vor allem bleibende Erlebnisse und Spass bringen.

 

http://www.trailtrophy.eu/

Ein Downhill Rennen ist eines der aufregendsten und spektakulärsten Mountainbike Renn-Formate und bringt die Fahrer sowohl technisch als auch körperlich an ihre Grenzen. Aber was geschieht hinter den Kulissen und wie funktioniert das Ganze? Im Vorfeld zum Rennen in Lenzerheide gibt es einen kleinen Überblick, um Neulingen den Downhill Weltcup etwas näher zu bringen.

uci downhill world cup 2015 - windham

DIE Gelegenheit, live bei einem Worldcup Rennen dabei zu sein: UCI DH World Cup Lenzerheide 8. – 10. Juli 2016

Das Rennformat

Eines der grössten Vorteile von Downhillrennen: Es ist leicht zu verstehen. Die Fahrer starten nacheinander, um zu sehen, wer eine Strecke in kürzester Zeit von Start bis Ziel meistert.

Der Startplatz wird am Vortag durch einen Qualifikationslauf bestimmt. Der schnellste Fahrer startet im Final als Letzter.

Streckenbesichtigung

Während die Mechaniker minutiös die Bikes vorbereiten, besichtigen die Fahrer die Strecke zu Fuss, um sich aus nächster Nähe anzuschauen, was sich seit ihrem letzten Besuch verändert hat. Fahrer sind bei den Trackwalks vorallem auf der Suche nach schnellen Linien, müssen aber auch im Auge behalten, dass sich die Strecke aufgrund des Wetters und der vielen Fahrer stark verändern kann. Der Track-Walk findet am Mittwoch oder Donnerstag der Rennwoche statt (abhängig davon, ob das Rennen am Samstag oder Sonntag stattfindet)

uci downhill world cup lenzerheide gee atherton

Die Streckenbesichtigung ist ein lockerer Anlass, bei dem man den Fahrern etwas näher kommen kann – hier: Gee Atherton

Training

Jedes Bike ist mit einem kleinen Transponder ausgestattet, mit dem die jeweiligen Rundenzeiten der Fahrer erfasst werden. Es gibt während des Trainings keine Punkte zu holen, es ist aber spannend zu sehen, wer wo am schnellsten unterwegs ist.

Während des Trainings nehmen viele Fahrer bestimmte Abschnitte gleich mehrmals hintereinander unter die Räder, was für Zuschauer besonders sehenswert ist, da sie ihre Vorbilder ganz nah erleben können. Auch die Zuschauerschar ist an diesen Tagen noch nicht sonderlich gross.

Wer sich also mal die unterschiedlichen Fahrstile oder seine Lieblingsfahrer aus der Nähe ansehen möchte, sollte an einem Trainingstag am Streckenrand stehen. Viel weniger Publikum und viel mehr Action, da die Fahrer oft in Gruppen unterwegs sind und jeder Kategorie nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung steht – also geht’s rauf und runter, den ganzen Tag.

uci downhill lenzerheide training

Grenzen ausloten – Beim Training gehen die Fahrer an ihre Grenzen – Für Zuschauer ein Augenschmaus

Qualifikation

Die Fahrer starten gemäss ihres aktuellen Worldcup Rankings und setzen eine Zeit, welche den Startplatz für das Rennen bestimmt.

Auch für die Qualifikationsresultate gibt es Punkte – nicht viele, aber es kann in einem engen Kampf um den Titel viel ausmachen.

Das Wetter spielt hier ebenfalls eine Rolle. Viele Fahrer haben über die Jahre bei einer schlechten Wettervorhersage absichtlich eine langsame Qualizeit gesetzt, um beim Rennen möglichst früh starten zu können. Die Absicht dahinter ist es, den Run abzuliefern, solange die Strecke noch in einem ordentlichen Zustand ist. Das Risiko dabei ist natürlich hoch.

Renntag

Der grosse Tag. Normalerweise findet am Vormittag nochmal eine Trainings-Session statt, wo sich die Fahrer die Strecke ein letztes Mal anschauen können, bevors losgeht. Die meisten Fahrer nehmen einen Rollentrainer mit, um sich aufzuwärmen und sich auf das kommende Chaos optimal vorzubereiten.

An der Ziellinie steht ein Hot-Seat bereit, auf dem der jeweils schnellste Fahrer Platz nimmt und schwitzend und zitternd den Gegnern bei ihrem Run zuschaut.

uci downhill lenzerheide 2015

Stimmung! Solche Szenen kann man nur live vor Ort erleben

Punktevergabe

  1. Platz = 200 Punkte
  2. Platz = 160 Punkte
  3. Platz = 140 Punkte
  4. Platz = 125 Punkte
  5. Platz = 110 Punkte

Der Fahrer mit den meisten Punkten am Ende der Saison wird zum World Cup Champion gekürt. Dies ist nicht mit dem Weltmeister zu verwechseln, welche einmal jährlich am Ende der World Cup Saison stattfindet.

Diese Rennen werden allesamt Live übertragen von Red Bull und können ab dem Renntag immer online angeschaut werden.

Besser ist natürlich, selber am Streckenrand zu stehen. Diese Gelegenheit gibt es dieses Jahr wieder in Lenzerheide! Einfach die Kumpels einpacken, das Bier nicht vergessen und am 9. Juli nach Lenzerheide pilgern!

www.uci.ch

www.lenzerheide.ch

 

Sechs Termine hat die UCI bisher kommuniziert. Schade, dass sie sich nicht für mehr Events eingesetzt hat, obwohl die Nachfrage sowohl beim Publikum, als auch bei den Veranstaltern und Teams riesig ist.

Lenzerheide ist nächstes Jahr leider nicht im Programm, trumpft dafür 2018 gleich mit der Weltmeisterschaft auf.

uci downhill lenzerheide training

Weltcup Trainingstag Lenzerheide (photo credits: reckless-pictures.com)

UCI Worldcup Downhill Rennen 2017

Lourdes – France – 30. April 2017

Fort William – UK – 4. Juni 2017

Leogang – Austria – 11. Juni 2017

Vallnord – Andorra – 2. Juli 2017

Lenzerheide – Schweiz – 9. Juli 2017

Mont Sainte Anne – Canada – 6. August 2017

Val di Sole – Italy – 27. August 2017

Weltmeisterschaften 2017

Cairns – Australia – 5. – 10. September 2017

www.uci.ch

Slawomir Lukasik und Petra Bernhard gewinnen das prestigeträchtige Rennen in Schladming. Über 400 Fahrer aus 27 Nationen gingen an den Start des dritten Laufs des iXS European Downhill Cups und erlebten ein actionreiches Rennwochenende mit wechselnden Bedingungen.

Am vergangenen Wochenende wurde das dritte der insgesamt sechs Rennen des iXS European Downhill Cups ausgetragen und somit ist nun Halbzeit in der Serie. Wieder einmal stand ein ziemlich besonderes Rennen auf dem Programm, denn kein geringerer Ort als Schladming in Österreich war Gastgeber. Der wohl wichtigste Sportort der Steiermark ist nun bereits zum dritten Mal hintereinander Veranstalter eines Europacup-Rennens gewesen und somit kann man sagen, dass man sich nach der vierjährigen Abstinenz wieder fest auf der internationalen Bühne des Downhillsports etabliert hat und an die früheren Erfolge als einer der beliebtesten Austragungsorte des Weltcups anknüpfen konnte. Die als legendär zu bezeichnende Strecke auf der Planai hat auf jeden Fall nicht das Geringste an Attraktivität verloren. Zusätzlich kann man nun mit dem für die Skialpin-Weltmeisterschaften umgebauten Stadion im Zielgelände auch noch eine einmalige Kulisse und Infrastruktur bieten.

Finish-Area-EDC-Schladming Fotos: © extreme-pics / Thomas Dietze

Finish-Area-EDC-Schladming
Fotos: © extreme-pics / Thomas Dietze

Neben dem eigentlichen Rennen wurde wieder jede Menge Action drum herum geboten. Die Veranstalter haben sich ein straffes Programm für die drei Tage ausgedacht und somit war Langeweile ein absolutes Fremdwort. Am Freitag stand der Track Walk und das Offizielle Training an, bevor man sich dann zu den Planai Pump Masters traf.

Am Samstag war am Morgen das obligatorische Training angesetzt, bevor es dann am Nachmittag bereits mit den Qualifikationsläufen ernst wurde. Die Bedingungen waren gut, letztendlich sogar viel besser als vorhergesagt. In der Elite Women Klasse legte etwas überraschend Petra Bernhard (AUT – RC Gravity Eagles) die Bestzeit vor und ließ damit den gesamten Favoritenkreis hinter sich. Überraschend kam das Ergebnis, weil die ehemalige siebenfache Österreichische Staatsmeisterin sich bereits vor drei Jahren aus dem aktiven Rennsport zurückgezogen hatte.

In der Elite Men Klasse war die Ergebnisliste auch etwas durcheinander. Fahrer mit hohen Nummern konnten sich weit vorn platzieren, andere eher als konstante Top 20 Fahrer bekannte, schafften nicht den Einzug ins Super Final bzw. mussten von ihrem Protected-Status gebrauch machen. Am Ende stand David Trummer (AUT – RRP) als Bestzeitlieferant fest und machte damit den einheimischen Doppelerfolg perfekt, allerdings eben vorerst nur am Qualifikationstag. Der Serienführende Johannes Fischbach (GER – Radon Magura Factory Team) lag bis kurz vor dem Ziel auf Bestzeitkurs, musste sich dann dem fehlenden Gripniveau geschlagen geben und erreichte trotz Bodenkontakt immerhin noch Platz zwei.

Slawomir Lukasik - EDC Schladming 2016 Fotos: © extreme-pics / Thomas Dietze

Slawomir Lukasik – EDC Schladming 2016
Fotos: © extreme-pics / Thomas Dietze

Anschließend stand ein weiterer Programmpunkt auf der Tagesordnung, denn erneut wurden auf einem Sprung im Bereich des Stadions die Austrian Whip Offs ausgetragen. Nachdem mit Manuel Schretter (AUT – Redneck Riders) der Sieger gekürt war, ging dieser lange Tag für die Aktiven zu Ende, für alle anderen, die immer noch nicht genug hatten, im Cultclub noch weiter.

Der Sonntagmorgen begrüßte die Fahre dann wieder mit guten Bedingungen und wieder um einiges besser als prognostiziert. Nach dem Training ging es für die Masters Klasse als erste Kategorie los. Rostislav Stencel (CZE – Bikeplac Racing Team) sicherte sich wie schon am Vortag die schnellste Zeit und verwies mit nur etwa vier Zehntelsekunden Rückstand Vlastimil Hyncica (CZE – Peksport Specialized) auf den zweiten und Christian Junker (GER – Rose Factory Racing Team) auf den dritten Rang.

Danach waren die Junioren der U17 Klasse an der Reihe. Zuerst gingen die weiblichen Starterinnen auf den Kurs, wobei Valentina Höll (AUT – YT Industries/Spielberghaus) die Bestzeit einfuhr. In der männlichen Kategorie sicherte sich Jan Flor (GER – Solid National Racing) den Rennsieg mit nur etwas mehr als 2 Zehntelsekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Marcel Merkeli. Mika Hopp (GER – Race and Style Moinem) wurde Dritter und somit war es am Ende ein rein deutsch besetztes Podium.

Nachdem das Small Final der Elite Men Klasse ausgefahren wurde und Andreas Kolb (AUT – Sports Nut DH Team) die schnellste Zeit eingefahren hat, wurde es für die Klasse U19 ernst. Leider änderten sich von diesem Augenblick an die äußeren Bedingungen extrem und die Fahrer sahen sich mit Starkregen konfrontiert. Der Regen bedeutete also eine eingeschränkte Sicht und einen glatten Untergrund. Während im oberen Teil die Nässe der Strecke nicht allzu viel anhaben konnte, waren die Wiesenkurven im unteren Abschnitt eine wahre Herausforderung, wie sich auch später im Super Final noch zeigen sollte. Schnellster der Junioren war nach dem Sieg in Willingen erneut Max Hartenstern (GER – MTB Bande Schatzki). So langsam sollte man sich diesen Namen einprägen, denn hier scheint ein großes Talent heranzuwachsen, was nicht zuletzt sein Top Ten Ergebnis bei seinem ersten Weltcup in Leogang am letzten Wochenende beweist. Zweiter wurde Till Ulmschneider (GER – MRC Young Guns) gefolgt von Joe Breedan (GBR – Solid Reverse Factory Team).

In der Klasse Elite Women konnte Petra Bernhard erneut ihre Qualität unter beweis stellen und deklassierte mit 12 Sekunden Vorsprung ihre Konkurrenz. Anscheinend scheint ihr es gut zu tun, ohne Druck an den Start zu gehen, schließlich trat sie hier völlig frei als Privatier an. Auf dem zweiten Platz verewigte sich Monika Hrastnik (SLO – Blackthorn), die wiederum mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand Jana Bartova (CZE – RRP) auf den dritten Rang verwies. Veronika Widmann (ITA – Bike Club Egna Neumarkt) und Sandra Rübesam (GER – Rose Factory Team), beide am vergangenen Wochenende noch mit einem Top Ten Ergebnis beim Weltcup ausgestattet, konnten ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden und verpassten das Podium auf dem vierten bzw. fünften Platz.

Petra Bernhard – EDC Schladming 2016 Fotos: © extreme-pics / Thomas Dietze

Das Super Finale der Elite Men Klasse war wieder einmal extrem spannend, nicht zuletzt, da sich einige Favoriten ins Aus beförderten. Die Bedingungen waren wirklich extrem und jeder vordere Platz war harte Arbeit. Eine ganze Weile konnte Stefan Garlicki (RSA – Solid Reverse Factory Team) mit 4:28.903 Minuten die Bestzeit halten und es sich somit im Red Bull Hot Seat bequem machen. Erst Laurie Greenland (GBR – MS Mondraker) unterbot die Zeit um ganze 8 Sekunden. Zuvor mussten Jure Zabjek (SLO – Unior Tools Team) und Markus Pekoll (AUT – MS Mondraker) den Bedingungen Tribut zollen und wurden disqualifiziert, da sie im Wiesenteil aus der Strecke getragen wurden. Die Fahrer nach Greenland konnten sich nicht an ihm vorbeischieben, bis Slawomir Lukasik (POL – NS Bikes FroPro) an der Reihe war. Schon die Zwischenzeit des 23-Jährigen lag fast zwei Sekunden unter der des Briten. Im Ziel offenbarte die Anzeigetafel dann eine Zeit von 4:17.338 Minuten und einen Vorsprung von 3,5 Sekunden. Einzig David Trummer als der letzte Starter, konnte ihm noch einmal gefährlich werden, jedoch reichte es im Ziel dann nur für Platz drei, den er allerdings mehr als verdient eingefahren hatte. Somit gewann Slawomir Lukasik das Rennen nach seinen zwei zweiten Plätzen der vorangegangenen Rennen. Laurie Greenland, der Juniorenweltmeister von 2015, fuhr mit dem zweiten Platz sein bisher bestes Ergebnis in der Elite Klasse ein. David Trummer wiederholte seinen dritten Platz nach 2014 in Schladming und scheint mit diesem Ergebnis und seinem 17. Platz beim Weltcup in Fort William seine eher bescheidene Phase überwunden zu haben.

Die Gesamtwertung führt nun Slawomir Lukasik mit 806 Punkten an, während Johannes Fischbach durch seinen heutigen 27. Platz etwas Federn lassen musste und nun mit 772 Punkten nur noch auf Rang zwei gelistet ist. David Trummer liegt aktuell auf dem dritten Platz.

Schladming konnte wieder ein perfektes Rennen abliefern. Es gibt wohl nur wenige Orte weltweit, die mit dem Gesamtpaket mithalten können. Einzig scheint man sich mit dem Wetterverantwortlichen nicht so ganz gut gestellt zu haben, denn wie bereits im Vorjahr ließen die äußeren Bedingungen etwas zu wünschen übrig. Weiter geht es mit der Serie bereits in zwei Wochen im tschechischen Spicak. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.

Fotos: © extreme-pics / Thomas Dietze
Ergebnis: http://www.ixsdownhillcup.com/media/17233.pdf
weitere Fotos: http://www.ixsdownhillcup.com/de/Media/Bilder-Videos/iXS-European-Downhill-Cup-3-Schladming-2016 © extreme-pics / Thomas Dietze
Video Course Check: https://youtu.be/xVV_bhe16BY

Pressemitteilung Graubünden Tourismus: Graubünden, die größte Ferienregion der Schweiz, ist eine der attraktivsten Mountainbike-Regionen der Welt. Denn Graubünden lässt jedes Biker-Herz höher schlagen: egal, ob Downhill-Adrenalin im Bikepark Lenzerheide, Singletrail-Hochgefühle auf dem Alps Epic Trail Davos, Familienspaß auf den Pumptracks in Flims, Naturspektakel rund um den Schweizerischen Nationalpark oder Freeriden auf dem Corviglia Flow Trail in St. Moritz. Das Nebeneinander von Bikern und Wanderern funktioniert dank gelebter Trail-Toleranz. So ist Graubünden besonders stolz darauf, dass es (fast) keine Fahrverbote gibt und damit jeder Weg auch zum Trail wird.

Tausende Kilometer erstklassige Singletrails, aufregende Bikeparks und viele weitere Angebote locken in die fünf Graubündner Bike-Destinationen Davos Klosters, Lenzerheide, Engadin St. Moritz, Flims und Scuol Samnaun Val Müstair. Jede Region hat ihre kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten und gerade deswegen bieten sie gemeinsam ein unvergessliches Bike-Abenteuer. Und sie sind auch gut zu erreichen: Internationale Gäste reisen via Zürich an und gelangen mit dem ÖV innerhalb von 90 Minuten nach Graubünden. In Graubünden selbst sind alle Destinationen mit Zug, Postauto oder Bergbahn gut vernetzt und bequem erreichbar. Das Gepäck lässt sich vielerorts einfach von Hotel zu Hotel transportieren und die Nutzung vieler Bergbahnen ist in den Hotelübernachtungen inklusive. Zudem verraten professionelle Bike-Guides auf geführten Touren gerne ihre Geheimtipps. In den von graubündenBIKE zertifizierten Hotels aller Preisklassen wird auch die Off-Bike-Zeit zum Erlebnis. Sportlerfrühstück, Bike-Garage und -Werkstatt, Wäscheservice, Bike-Waschplatz und fachkundige Hoteliers sorgen für Erholung und den perfekten Start zur nächsten Tour. Gäste, die das eigene Bike zu Hause lassen, können bequem in allen Bike-Destinationen Graubündens ein Top-Bike für die Ferienzeit mieten.

Eine Region für jeden Mountainbike-Typ
Höhenlagen von 500 bis 3.000 m ü. M., Vielfalt an Flora und Fauna sowie Bike-Wege und -Angebote für jeden Geschmack machen Graubünden zu einer der attraktivsten Bike-Regionen der Welt. Ein Beispiel dafür ist die abwechslungsreiche Flowtour. Deren Singletrails gehören zu den schönsten Graubündens: flüssig, alpin, vielfältig und mitten durch die Bergwelt von Chur, Lenzerheide und bis nach Flims, wo eine Abfahrt auf dem TREK Runcatrail wartet. In drei Tagen durchfahren die Gäste auf 120 Kilometern wilde Naturlandschaften und als Highlight die imposante Rheinschlucht.

Ein ganz anderes Erlebnis bietet der Bikepark Lenzerheide. Zwischen der Mittelstation Scharmoin und der Talstation Rothorn wartet ein facettenreicher Spielplatz in fünf Schwierigkeitsgraden auf alle Biker – vom Anfänger bis zum Profi. Hier findet sich auch die aktuelle Weltcup-Strecke, auf der 2018 die Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Wer auf seinem Mountainbike einmalige Landschaften entdecken will, dem bietet der Nationalpark in der Region Scuol Samnaun Val Müstair eine der reizvollsten Touren der Schweiz. Zwei besondere Highlights dabei: die Felsenschlucht im Val d’Uina und der Bernina Express-Trail. In vier Etappen wird der Schweizerische Nationalpark umrundet.

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Die Region Engadin St. Moritz steht nicht nur für mondänen Wintersport, sondern auch für erstklassiges Biken. Der Corviglia Flow Trail ist ein unvergesslicher Abfahrts-Pumptrack, der auf 480 Höhenmetern harmonisch in das Landschaftsbild eingearbeitet wurde. Beim Befahren des Flow Trails steht der Spaßfaktor im Vordergrund. Der Trail führt von der Corviglia-Bergstation über Sass Runzöl und Alp Nova zur Mittelstation Chantarella.

Singletrail-Fans kommen auch in Davos Klosters auf ihre Kosten, so z.B. auf dem Alps Epic Trail Davos. 2014 wurde dieser von der IMBA als „Epic Trail“ ausgezeichnet. Damit steigt die Strecke vom Jakobshorn nach Filisur in den erlauchten Kreis der besten Mountainbike-Trails der Welt auf. Der Singletrail gilt als einer der längsten der Schweiz und zeichnet sich durch seine Landschaft und die gewissenhafte Instandhaltung aus. Zwei Attribute, welche auf die Bike-Wege der ganzen Region Graubünden zutreffen.

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Viel Spass! https://www.graubuenden.ch

Der Trailgate Bikeshop in Zwingen organisiert am kommenden Weekend ein Pumptrackrennen und zum feierlichen Abschluss gibt es den neusten Streifen von Anthill „Not2Bad“ auf der Leinwand zu sehen!

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Programm und Infos Samstag, 18. Juni 2016

Ab 11:30 Uhr: Festwirtschaft
Ab 11:30 Uhr: Beginn Training auf der Strecke und Beginn Anmeldung (vor Ort 5 CHF)

14:00 Uhr: Start Qualifikationsläufe ( alle Alterskategorien )

16:15 Uhr: Bekanntgabe der Finalisten ( Die schnellsten 8 jeder Kategorie in den Qualifikationsläufen )

16:30 Uhr: Start Best Trick Contest

18:00 Uhr: Start Finalläufe

 
21:00 Uhr: Premiere des Anhill Bike Kurzfilms Not2Bad
 

Kategorien: 

  • Kids: Jahrganng 2008 und jünger
  • Jugend: 2007 – 2005
  • Teen: 2004 – 2000
  • Erwachsen: 1999 und älter

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https://sites.google.com/site/vereinbikeparkbrislach/home

Als Bikerberg soll die Destination Flumserberg bekannt werden. Die Schliessung des Bikeparks Filzbach 2011 warf die Region ins Mountainbike-Mittelalter zurück, mit viel Elan will die Gemeinde die Region Walensee wieder näher ins Zentrum des Bike-Geschehens rücken.

Bereits vor drei Jahren hat sich der Verwaltungsrat der Bergbahnen Flumserberg AG entschieden, den Sommertourismus am Flumserberg, mit einem Streckennetz für abwärtsorientierte Mountainbiker, weiter zu stärken. Nach der Medienmitteilung zum Projekt Flumserberg – Bikerberg im Januar 2014, wurde es – gegen aussen hin – für lange Zeit ruhig. Intern arbeitete die Projektgruppe aber intensiv – organisierte Informationsveranstaltungen für verschiedene Interessensgruppen, wie Grund-eigentümer, Jäger, Umweltschutz, Forstwirtschaft und vielen mehr. Zusätzlich wurden auch bilaterale Gespräche geführt. Präsentiert wurde von Beginn weg das Gesamtprojekt mit den unterschiedlichen Ausbaustufen.

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Über das Panorama muss man sich hier sicherlich nicht beklagen

Baubewilligung als erster Meilenstein

Das Projekt sieht eine schrittweise Realisierung von Bike-Strecken und spezifischen Angeboten vor. Die erste bewilligte Etappe beinhaltet vier gebaute Mountainbike-Pisten bzw. Trails – allesamt oberhalb 1220 m. Zu den vier Strecken zählt einerseits die Verbindungsstrecke von Tannenboden nach Tannenheim – diese ermöglicht den Bikern Tannenheim zu erreichen ohne auf der Kantonsstrasse zu fahren. Die erste Hauptstrecke führt von Prodalp nach Tannenheim. Zusätzlich sind zwei Singletrails von Prodkamm nach Prodalp bzw. nach Tannenboden geplant.

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Wander, Klettern, Rodeln – und neu auch Biken auf dem Flumserberg

Baubeginn auf Prodalp, Flumserberg

Der Spatenstich für den Bau der ersten Strecke von Prodalp 1576 m nach Tannenheim 1220 m ist erfolgt. Die zirka 3.5 km lange, familienfreundliche Strecke wird ein durchschnittliches Gefälle von 8 % aufweisen. Die Fahrbahnbreite bewegt sich zwischen 1.5 und 2 m. Für viel Fahrspass und Abwechslung sorgen Wellen, Steilwandkurven und Sprünge. Die 12er-Gondelbahn Prodalp-Express wird die Biker nach der Eröffnung in den markierten BikerGondeln bequem von Tannenheim nach Prodalp bringen.

Die Strecken mit dem Ausgangspunkt Prodkamm stehen ganz im Zeichen des Naturerlebnisses. Die 8er-Sesselbahn wird nach der Eröffnung die Biker von Prodalp auf den Prodkamm 1939 m bringen. Umgeben vom wunderschönen Bergpanorama führt der ca. 0.8 bis 1 m breite Singletrail zurück nach Prodalp oder runter zum Tannenboden. Die Linienführung wird so gewählt, dass die Geländekonturen optimal ausgenützt werden.

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Grossteil der Strecke steht bereits – Die Eröffnung ist wetterabhängig

Beratung der Bautruppe durch Fachexperte Hey

Der Bautrupp der Bergbahnen Flumserberg AG wird unterstützt von regionalen Baggerunternehmen. Als Fachexperte wurde zusätzlich Tom Hey, wohnhaft in Neuseeland, eingeflogen. Hey arbeitet bereits seit 15 Jahren im Bikestreckenbau. Sein Grundwissen erhielt er als Angestellter der Firma Gravity Logic – der weltweit bekanntesten Trailbaufirma, welche auch das Bike-Mekka Whistler Mountain in Kanada gebaut und entwickelt hat. Seit fünf Jahren hat Tom Hey seine eigene Firma – Elevate Trail Building und baut Mountainbike-Strecken auf der ganzen Welt. Tom Hey stand beim Baustart beratend zur Seite und half die richtige Linienführung zu wählen.

Bergbahnen vertrauen auf Insiderwissen

Die BikerBerg-Projektgruppe wird geleitet von Katja Rupf, Marketingleiterin der Bergbahnen Flumserberg AG. Rupf ist Insiderin und seit vielen Jahren in der Bike-Szene aktiv. Für zusätzliches Insiderwissen sorgt René Wildhaber, der einheimische Mountainbike-Profi und amtierende Enduro-Europameister. René Wildhaber berät beim Bau, später auch im Betrieb aus Bikersicht und wird auch in der Kommunikation eine zentrale Rolle erhalten.

Eröffnungstermin Flumserberg wetterabhängig

Derzeit befindet sich die Strecke im Bau und das Befahren ist noch nicht möglich. Der Eröffnungstermin der ersten Strecke Prodalp – Tannenheim hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – Baufortschritt, Wetter, etc. Sobald der Eröffnungstermin bekannt ist, wird informiert. Bis dahin können die Baufortschritte auf www.facebook.com/bikerberg verfolgt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.bikerberg.ch

Facebook-Seite: https://www.facebook.com/bikerberg/