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Anlässlich Andreu Lacondeguys 21. Geburtstag startet heute die erste von fünf Webisodes über den spanischen Kona Clump Teamfahrer. Die vier- bis acht-minütigen Kurzfilme der „Momentum“ Dokumentation geben einen tiefen Einblick in das Leben und den Charakter des vor jugendlicher Energie nur so strotzendem Ausnahme-Mountainbikers.

Andreu Lacondeguy

Andreu Lacondeguy im Flughafen Zürich

Die erste “Momentum – Andreu Lacondeguy” Webisode setzt sich auf spielerische Weise mit Andreus Anfängen im Mountainbike Sport bis hin zu seiner ersten Film-Anfrage von Freeride Entertainment auseinander.

Die besten Sequenzen aus der New World Disorder Serie oder der erste gestandene Double Backflip des jungen Spaniers 2007 beim 26TRIX im österreichischen Leogang bilden den perfekten Kontrast zu den für die Dokumentationen in seinem Heimatort eingefangenen Bildern.

Für alle diejenigen, welche den “Momentum – Andreu Lacondeguy” Film vergangenen Dezember auf Servus TV verpasst haben, sind die Webisodes die perfekte Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Fassade des Crankworx-Gewinners und Trickgenies aus Barcelona zu werfen.

Die zweite Webisode folgt bereits in einer Woche auf watch26.tv. Dann mit einem Besuch im Laconland – Andreu und Lluis Lacondeguys ganz privaten Dirt Jump Spot im spanischen Hinterland – und einer ausgelassenen Session mit ihren besten Freunden.

Die weiteren Episoden könnt Ihr in den nächsten Wochen über folgenden Link anschauen:

Link: http://www.watch26.tv

Ionate Films

Der unbestreitbar beste Schweizer Bikefilm „Virtuous“ bekommt einen Nachfolger. Kenner und Insider lieben
den ersten Streifen innig und sehen ihn auf einer Höhe mit den internationalen Grössen. Wer Virtuous nicht
gesehen hat, muss dies unbedingt nachholen. Oder zumindest unser Feedback dazu zu Gemüte führen..

Hier gibt es nun den ersten Trailer für den Nachfolger von Virtuous. Der Name steht noch nicht fest.. wir
wissen noch nicht einmal den Arbeitstitel. Ein Trailer ist aber eigentlich die falsche Bezeichnung.. Es ist ganz
klar ein Teaser. Die Jungs von Ionate Films kündigen einfach „die ersten bewegten Bilder“ in ihrem Blog an.
Eigentlich gemein, aber die Erwartungen werden geschürt und die Spannung steigt..

Link: http://www.ionatefilms.com

Freeride Festival

Dieses Spektakel wurde bereits Anfangs 2009 angekündigt und wird nun langsam aber sicher aktuell.
Angepriesen als grösstes Freeride Festival Europas, wird dieser Event im Sommer 2010 in Saalbach/Hinterglemm
ganz klar der Trendsetter und das Highlight der Slopestyle-Saison.

Es ist kein Ersatz für den Adidas Slopestyle, sondern ein eigenständiger Event, welcher mit einer Expo-Area,
vielen Sideshows und Partys aufwartet. Drei Tage lang kann die Freeride-Gemeinde nicht nur die Trails im
österreichischen Biker-Mekka rocken, sondern auch an diversen Veranstaltungen teilnehmen oder einfach das
Leben geniessen und den Biker-Lifestyle zelebrieren.

 

Namhafte Fahrer wie Richie Schley, Wade Simmons und Gee Atherton haben ihre Teilnahme bereits
zugesichert. Da werden bestimmt noch eine Menge bekannter Gesichter folgen..

Zu den Events zählt ein Downhill-Rennen auf der X-Line (die inzwischen hoffentlich fertiggestellt wurde),
der Scott Gang-Bang (dazu später mehr) und natürlich der Slopestyle.

freeride festival

Eine kleine Randbemerkung zur Expo-Area:
Erwartet nicht allzu viel davon. Es ist nicht die Euro-Bike,
sondern ein paar Hersteller auf dem Parkplatz der Schattberg-Bahn.. Wir waren 2008 ein wenig enttäuscht.
Daher…

 

Hier noch mehr Infos zum SCOTT GANG BATTLE:

Es handelt sich um ein Freeride- beziehungsweise Downhillrennen mit Massenstart ähnlich der beliebten
Avalance-Serie. Die Fakten sprechen dabei für sich: 1000 Teilnehmer, bestehend aus Pros, Freeride-Freaks und
Jedermännern, Start am Schattberggipfel, Streckenlänge: 8 Kilometer mit etwa 1000 Metern Höhenunterschied
und dem Ziel an der Talstation des Schattberg X-press in Saalbach. Gestartet wird in der Qualifikation in
„Gangs“
zu je 30 Fahrer/innen. Anhand der Zeiten ergeben sich die „Gangs“ für das Finale am Sonntag. Gewertet
werden
die Kategorien Women, Men und Master Men (Herren ab 40 Jahre).   Mitmachen steht natürlich im Vordergrund!
Alle Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Starterpaket mit dem original limited SCOTT GANG BATTLE
Shirt.

freeride festival

Ferner beinhaltet die Anmeldung für 55 Euro auch die kostenlose Teilnahme an allen anderen Side Events
wie beispielsweise dem Sprungwettbewerb Austria´s Next Airjumper , dem Best Trick Award , dem Rose Speed
Wheelie Contest oder auch der Kids Freeride Challenge . Darüber hinaus bietet der Tourismusverband Saalbach
Hinterglemm ein attraktives Unterkunftspaket in einem Jokercard-Partnerhotel mit kostenlosem 3-Tages-
Liftticket an. Auch neben den sportlichen Events wird einiges geboten beim neuen FREERIDE Festival in
Saalbach
Hinterglemm. Die Big 5 Bike Challenge zum Beispiel lädt Freeride-Neulinge und erfahrene Rider dazu ein, die
unendlichen Trails von Saalbach Hinterglemm zu erforschen.

Man bewältigt dabei insgesamt rund 5000 Höhenmeter, muss aber Dank der modernen Seilbahnen nur 1000
selbst fahren. Snapshot-Kamera und Online-Tracking runden den ultimativen Fahrspaß ab.

Wir sind gespannt auf die Live-Bilder und Fotos vom Event.

 

 

Link: http://www.freeride-festival.com

Der Countdown läuft: Homegrown Tour am 09. Januar 2010 in Wuppertal. Nächsten Samstag gastiert Deutschlands erste und einzige Mountainbike Street Serie in der Wuppertaler Wicked Woods Halle. Weitere Stationen sind Aurich und Mühlhausen. Es winken 2.000,- Euro Preisgeld für die Pro Klasse und coole Sachpreise für die Amateure und die Rookies.

Die erste Station der Homegrown Tour ist Wuppertal am kommenden Samstag.

Auch zur fünften Ausgabe der Homegrown Tour wird wieder die Elite der deutschen Pro Fahrer sowie
Amateure aus dem In- und Ausland erwartet, unter anderem Vorjahressieger Hendrik Tafel oder Pierre
Grawitter, der 2009 sein Comback feierte.

Wer tagsüber auf dem Contest sein bestes gegeben hat ist nicht nur glücklich sondern auch durstig.

Dagegen helfen die legendären Homegrown Tour Aftershow Partys mit fetten Beats und massig
Kaltgetränken.

Für fette Beschallung ist bereits gesorgt: Nach dem Homegrown Tour Stopp in der Wicked Woods
Wuppertal steigt im „The Charge“ eine Aftershow Party die sich gewaschen hat. Wie in 2009 heizt der Berliner
DJ Vogelkind mithilfe von Lokalmatador DJ Knipp vicious der partyfreudigen Meute kräftig ein.

Die Stationen der diesjährigen Homegrown Tour sind

* Wuppertal, 09. Januar 2010, Wicked Woods

* Aurich, 30. Januar 2010, Playground Skate Hall

* Mühlhausen, 20. Februar 2010, Thuringia Funpark

 

Die Homegrown Tour ist eine Serie von unabhängig voneinander stattfindenden Contests. Zum Aufwärmen
gibt es jeweils ab 10.00 Uhr eine Streetjam, gegen Abend startet dann der Best-Run-Contest.

Die Online Anmeldung steht auf www.homegrowntour.de bereit.

Erstmals wird es für die Anfänger bis 14 Jahre eine eigene „Rookies“ Klasse geben, für deren Gewinner bei
jedem Stopp ein Giant Bike mit erstklassiger Ausstattung wartet.

Für die Pro Rider wird insgesamt ein Preisgeld von 2.000 EUR ausgeschüttet.

 

Bei jedem Stopp gibt es für die Amateur- und Rookies Klasse zusätzlich hochwertige Sachpreise von Giro,
AClass, Young Talent Industries und Vans.

Aber damit nicht genug – in der Amateur Wertung hat ein Teilnehmer die Chance, einen AClass Support zu
ergattern! Damit wird  er ein Jahr lang von AClass mit einem hochwertigen Sponsoring Paket unterstützt.

 

So funktioniert es: Die Top Five jedes Stopps der Homegrown Tour 2010 können bis zum 26. Februar 2010,
ein Video zum mountainbike rider magazine einsenden, auf dem Sie sich selbst präsentieren und zeigen,
warum gerade Sie der richtige Fahrer für das AClass Support Paket sind.

Die Videos werden auf www.mtbrider.de
präsentiert.

Eine Jury bestehend aus der mountainbike rider redaktion, dem Vorjahressieger und Alexrims Teamfahrer
Hendrik Tafel und AClass Teamrider Marius Hoppensack wird den glücklichen Sieger ermitteln.

 

Die Zuschauer und Teilnehmer erwartet also Spitzensport deluxe und einige weitere Überraschungen –
wie von unserem offiziellen Partner T-Mobile Local Support. Der Zuschauer Eintritt zu allen Veranstaltungen
ist frei.

 

 

Link: http://www.mtb-rider.net

Vienna Air King

Der Vienna Air King ist eine feste Institution unter den europäischen Dirt Jump Contests. Am 10. und 11. April 2010 zeigen die Größen der internationalen Mountainbike-Szene das fünfte Jahr in Folge ihre neuesten und spektakulärsten Tricks direkt vor dem Wiener Rathaus. Das ARGUS Bike Festival und dessen große Ausstellerfläche mit bunten Rahmenprogramm schaffen hierbei die perfekte Kulisse für alle Bike Fans.

2009 brach Österreichs größtes Bike-Event alle bisherigen Rekorde: über 100.000 Besucher schlenderten während des gesamten Wochenendes über das großflächige Gelände des ARGUS Bike Festivals zwischen Rathaus und Burgtheater. Ein Anziehungspunkt war hierbei der Vienna Air King, bei welchem über 40 Fahrer aus ganz Europa, den USA und Australien um den Sieg kämpften. Die rege Beteiligung kommt nicht von ungefähr, wie der Gewinner des letzten Vienna Air King, Martin Söderström aus Schweden, erläutert:

„Der Vienna Air King markiert den Start der Dirt Jump Saison – er ist alljährlich der erste große internationale Contest in Europa. Klar, dass er damit zum Stelldichein und großem Wiedersehen der ganzen Szene wird. Hier trifft man all die Jungs wieder, die man seit dem letzten Herbst nicht mehr gesehen hat. Es ist immer cool zu sehen, was die Konkurrenz über die Winterzeit hinweg in den Hallen alles an Tricks geübt hat. Die ganze Sache ist also immer sehr spannend und ich freu mich wieder drauf!“

Martin wie auch der Gewinner der PANASONIC-Best-Trick-Competition Paul Basagoitia aus den USA sind nur zwei der zahlreichen Pros, die für 2010 eingeladen werden. Damit auch aufstrebende Nachwuchsfahrer die Chance bekommen, einmal bei den Großen mit zu mischen, werden einige wenige Startplätze anhand von aussagekräftigen Bewerbungen vergeben.

Wenn sich am 10. und 11. April dank des Raiffeisen Club, Panasonic wie auch des österreichischen Providers “3” die besten Dirtjumper in Wien versammeln, sind Trickkombinationen in Hülle und Fülle garantiert. Zugleich bringt das ARGUS Bike Festival mit zahlreichen Ständen namhafter Hersteller die neuesten Trends für die kommende Fahrradsaison in greifbare Nähe. Kurzum: Der Wiener Rathausplatz wird am zweiten Aprilwochenende zum „place to be“ für alle Bike- und Extremsportbegeisterten.

Die Highlights des letztjährigen Vienna Air King sind in bewegten Bildern zu sehen unter: http://watch26.tv/video/2480. Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte die offizielle Vienna Air King Homepage: www.vienna-air-king.at

Link: http://www.vienna-air-king.at

New York, 29.Dezember – Danny MacAskill und sein weltbekanntes Youtube Video brachten es nicht nur in der Bike Branche zum Erfolg. Nachdem er von Medien wie, der BBC, der englischen Sunday Times und anderen Mainstream Medien in den letzten 8 Monaten interviewed wurde, ist nun die wohl größte Printveröffentlichung über Danny erschienen: Er ist in der heutigen New York Times, im Sportteil der angesehensten amerikanischen Zeitung gefeatured.

Der 24jährige schottische Street Trial Fahrer Danny MacAskill wurde über Nacht zum Weltstar. Das im April 2009 auf Youtube gepostete Bike Video, gefilmt und geschnitten von Dave Soverby, begeisterte bis heute über 13 Millionen Menschen.

Danny MacAskill

Seitdem hatte Danny diverse Anfragen von Medien aller Art, Filmproduktionen, TV Shows, wie z.B. “Britains Got Talent” oder “Ellen DeGeneres.“  Doch heute am 29.Dezember 2009 erschien seine größte Printpublikation in der New York Times. Die Journalistin Carol Wallace interviewte Danny für die Times mit weitaus detaillierteren Fragen als in den vergangenen Berichten über ihn.

Jeder der den Artikel liest, bekommt einen größeren Einblick in Danny’s Leben vor und nachdem der Clip gepostet wurde. Unglaublich wie stark dieses Video, das lediglich die Passion des Bikens widerspiegelt, weltweit so eingeschlagen hat…Dank dem Internet, dank Danny und dem Filmer Dave!

Falls ihr keine Möglichkeit habt, die Printversion zu finden, hier gibt’s den Artikel online:
www.nytimes.com/2009/12/29/sports/global/29cyclist.html?_r=1&ref=sports
In den nächsten Tagen wird noch ein ähnlicher Artikel über Danny MacAskill in der internationalen Ausgabe der Herald Tribune gedruckt!

Falls ihr noch immer keine Gelegenheit hattet, das Video zu sehen, könnt ihr es auch in hoher Qualität unter folgendem Link genießen: www.watch26.tv/video/2628

Link: http://www.rasoulution.com/

Camelbaks zu gewinnen

Camelbak

Alle CamelBak Fans bekommen zum Jahreswechsel die Chance einen von zehn All-Mountain Freeride Backpacks zu gewinnen. Nur eine kleine Frage ist zu beantworten. Die ersten zehn korrekten Einsendungen im neuen Jahr gewinnen.
 
CamelBak startet mit einer komplett neuen All-Mountain Freeride Serie ins neue Jahr. Mit den 2010er Modellen – The Don™, The Capo™ und Consigliere™ – stehen drei unterschiedliche Größen hinsichtlich Stauraum und Reservoirvolumen zur Verfügung. Wohl durchdachte Fächer und Straps helfen dabei, alles Notwendige im und auf dem Rucksack verstauen zu können. Durch eine Vielzahl an Designvariationen kannst du deinen individuellen Style definieren.


 

Hört sich ganz nach deinem Geschmack an? Dann schreib eine kurze Mail mit der richtigen Antwort auf Folgende Frage an camelbak@rasoulution.com:

Welches Modell hat CamelBak Teamfahrer Trond Hansen für seine letzte Dirt Jump Session in Südfrankreich ausgewählt?

Der Rucksack in dem Bild mit Trond’s Table Top Sprung im Hintergrund ist das gesuchte Modell. Falls noch Ungewissheit besteht, lohnt ein Besuch auf www.camelbak.com/sports-recreation/hydration-packs.aspx: unter All-Mountain Freeride Hydration Packs ist das Modell und sein Name zu finden. Die ersten zehn Emails im neuen Jahr mit der richtigen Antwort gewinnen.

Die Infos zu den neuen Camelbak-Produkten findet ihr hier: Die Camelbak Produkte 2010

In diesem Sinne, Viel Glück und ein frohes neues Jahr 2010!

Link: http://www.camelbak.com

Schon seit Jahren stehe ich auf die Federgabeln der Firma Marzocchi. Seit der ersten Z1 Bam mit 100mm Federweg, dem aggressiven orangen Look und einer bis dahin unbekannten Performance. Auch wenn die Marke seit seinem Bestehen schon das eine oder andere mal in die sprichwörtliche Scheisse gegriffen hat, blieb ich ihr treu. Seit mindestens 2 Jahren bröckelt ihr Image aber zunehmend und sowohl die Feedbacks aus dem Netz, als auch meine persönlichen Erfahrungen zeigen immer mehr Schwächen und Qualitätsmängel auf.

marzocchi z1 bam bomber first orange

Marzocchis Einstieg in die MTB Federgabelwelt war legendär

Angefangen hat es eigentlich mit den diversen 66 Modellen ab dem Jahre 2006. ATA hier, ETA da, luftig- leicht und hauptsache mit „coolen“ billigen Punk-Stickern drauf.. Ich fand die Gabeln erstmal nur hässlich, aber vertraute auf die gewohnte Marzocchi-Performance. Da ich mir ein neues Bike zugelegt hatte (SX Trail Rahmenkit) war ich auf der Suche nach einer neuen Gabel. So um die 16-18cm Federweg, möglichst leicht und mit einem butterweichen Ansprechverhalten. Von Rockshox hörte man zu dieser Zeit nicht viel Positives (Massen-Rückrufaktionen).

Die Fox-Gabeln boten mit 16cm und dem geringen Gewicht eine gute Alternative, zumal ich von meinem Freundeskreis nur positive Rückmeldungen bekam. Der Preis und das nicht so superweiche Ansprechverhalten haben mich dann von einem Kauf abgehalten. Manitou, Magura und Konsorten würdigte ich damals nicht einmal mit einer Erwägung. Also gab ich der 66 SL1 ATA von Marzocchi eine Chance.

2,6 Kilogramm, 14-18cm Federweg, fette Optik und jede Menge Einstellmöglichkeiten. Die Gabel kam zwar frisch auf den Markt und ich hatte mir doch geschworen, für keine Firma mehr Versuchskaninchen zu spielen. Ich hätte auf meinen Instinkt hören und meinen Prinzipien folgen sollen…

marzocchi 66 sl1 ata

Die Marzocchi 66 SL1 ATA – Viel Luft um Nichts

Kurz darauf folgten die 55, welche scheinbar bereits beim Auspacken aus der Schachtel Ölverlust aufwiesen. Habe schon von einigen Bikern gehört, welche die Gabel mehrere Male zur Reparatur einschicken mussten. Wochenlange Wartezeiten und mehrmaliges Ein- und Ausbauen wollte ich mir ersparen und hoffte, dass dies bei der 66 (welche ja doch schon seit 3 Jahren produziert wurde) nicht der Fall sein würde.

Also habe ich mir die schöne weisse 66 SL1 ATA bestellt und war bei dessen Ankunft völlig aus dem Häusschen. 18 Zentimeter Federweg bei einer Singlecrown-Federgabel! Das konnte man sich vor wenigen Jahren noch gar nicht vorstellen, als die ersten Z1 Bam mit 11 cm Federweg herauskamen. Schnell auspacken und einbauen! Das erste Gefühl war sehr geil und sowohl die Optik als auch die Einbauhöhe passten perfekt zu meinem babyblauen SX. Die ersten Testfahrten überzeugten natürlich und ich war froh über meine Entscheidung. Ich fuhr im Sommer 2007 eine Woche in Portes du Soleil, wo ich mehrheitlich zufrieden war mit der Performance der Gabel. Etwas mehr Federweg und etwas mehr Steifigkeit wünscht man sich auf einer Downhillpiste schon, aber dafür wird man auf den Singletrails mit guter Wendigkeit und einem einigermassen geringen Gewicht belohnt.

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Die neuen Marzocchi Federgabeln (2007/2008) – Schick, leicht, unnütz

Was mich an der Gabel etwas störte war, dass ich sie praktisch auf jede Streckenbegebenheit wieder frisch anpassen musste. Mit der  Bikepark-Einstellung konnte ich unmöglich auf die lokalen Singletrails gehen. Abnormes Absacken der Gabel und eine wirklich miese Performance waren die Folgen. Frisch eingestellt, funktionierte sie wieder wunschgemäss. Kaum hat sich die Streckenbegebenheit wieder etwas verändert (steiler, flacher) war es wieder aus mit flutschen. Typisch Luft-Federgabel halt. Eine andere Eigenheit der Gabel war, dass sie sich inzwischen selber zudrehte. Ich fuhr los mit 180mm und hatte nach wenigen hundert Metern gerade noch 140mm Federweg! Als ich wieder mal die altbewährten Kabelbinder zur Hilfe nahm, um das Problem zumindest kurzfristig zu lösen, schraubte sich nach einer gewissen Zeit die obere Abdeckung der Gabel von selbst ab. Das ging ja mal gar nicht.

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Da ich 2008 von meinem Schatz zum Geburtstag ein silbernes Akira-Tuning für Dämpfer und Gabel geschenkt bekommen habe, und die Gabel nicht mehr so schön arbeitete und dringend einen Service nötig hatte, schickte ich sie also ein zu Christophe Petit, mit der Erwartung, dass er Wunder vollbringt. Aber das war natürlich abwegig.. Die Gabel kam zurück mit 12 Bar Druck in den Kammern, den Werksangaben von Marzocchi. Von Hand liess sie sich mit 90 Kg genau einen Zentimeter einfedern. Schluck. Was war denn da los? Mal ans Bike bauen und weitersehn.. Am Bike bot mir die Gabel 3-5 Zentimeter Federweg. Mit fast 100 Kg Druck! Das kann ja wohl nicht sein dachte ich mir und ruf den Gabelgott persönlich an. Sein Feedback hat mich dann etwas erschreckt: Die Gabel sei eigentlich eine Fehlkonstruktion und könne wirklich nicht optimal eingestellt werden. Er habe es mit diversen Ölmengen und Druckvarianten versucht und das sei die beste Alternative. Schöner Scheiss.

CHF 300.- für das Tuning und nochmals CHF 250.- für das defekte Innenleben. Das hätte schon bald eine neue Gabel gegeben.. und nicht eine teure, alte und falsch eingestellte. Jedenfalls habe ich mich daraufhin selber eingehend mit dem Setup der Gabel auseinandergesetzt und bin über einige witzige Einträge im Internet gestossen: „Ich habe das ganze Innenleben auf der linken Seite ausgebaut, seither arbeitet die Gabel einwandfrei.“ Meint Ihr das ernst?!? Ich soll das Teil auseinander nehmen, die teuren Hightech-Parts entfernen, um endlich eine brauchbare Gabel zu haben? Ne sorry. Das geht mir zu weit..

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Ich fuhr jetzt ein weiteres Jahr mit dieser Gabel, in der Hoffnung ein funktionierendes Setup zu finden oder zumindest ein zufriedenstellendes. Immer wieder regte ich mich über das Absacken im steilen Gelände auf. Füllte ich genügend Luft ein, so dass die Gabel nicht mehr absackte (mind. 5 Bar oben und unten), war die Performance dafür am Arsch und ich konnte nicht mehr als die Hälfte des Federwegs nutzen. Schöne Scheisse.

In der Zwischenzeit hörte ich von vielen Freunden von Problemen mit der 55, mit anderen 66s und natürlich auch mit den 888s. Irgendwie schien es Marzocchi nicht mehr auf die Reihe zu kriegen. Wen verwundert es, dass sie auf die Saison 2010 wieder Back-to-the-roots Technologien anbieten? Nicht mehr absenkbar, keine Luft, kein ETA, ATA oder sonstige Spielereien. Nur Stahlfedern im Ölbad mit Titanrohren. Aha. Weshalb wohl? Vielversprechend, aber halt auch wieder zurück auf Feld 1. Schon wieder Versuchskaninchen spielen? Ohne mich..

Diese verfluchte 66 ist aber nicht der Grund, weshalb ich diesen Artikel verfasse. Der Grund ist eine 66 aus dem Jahre 2005! Gerade vor wenigen Wochen habe ich aus dem Netz eine der ersten 66 gekauft, welche hergestellt wurden. Nur 15cm Federweg, viel zu schwer, baut viel zu hoch und ist technisch überholt. Für CHF 150.- kann man jedoch nicht meckern, zumal das Teil in einem einwandfreien Zustand ist. Was mich aber dann fast aus den Socken haute, war die Performance der Gabel! EINFACH UNGLAUBLICH! Schön weich über den gesamten Federweg, sackt aber auch bei zu viel Druck auf dem Vorderrad nicht ab und arbeitet einfach perfekt. Hallo?!? Wie ist das möglich? Immerhin sind da über 5 Jahre Entwicklungsarbeit dazwischen. Neue Technologien und sogar neue Materialien wurden inzwischen schon entwickelt. Über 5 Jahre Erfahrung und Abertausende von gebauten Gabeln und dennoch übertrifft das alte Modell das Neue in Sachen Funktionalität? So enttäuschend fiel mein Fazit zu einem Produkt noch nie aus.

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Was ich wieder mal gelernt habe?

Eine Gabel für CHF 1’000 gekauft. Für 550 Franken repariert und getuned. Schlussendlich mit einer uralten gebrauchten Gabel für CHF 150.- glücklich geworden.

Mein Tipp: Spiele nie das Versuchskaninchen für Neuentwicklungen! Du kannst nur verlieren.. Im besten Fall funktioniert das neue Produkt etwas besser als das alte, Du hast aber auch einiges mehr dafür hingeblättert. Im schlimmsten Fall jedoch, musst Du auf das Produkt über mehrere Wochen verzichten, weil es zurückgerufen wurde oder Du es wieder zur Reparatur senden musst und während dieser Zeit meist nicht einmal ein Ersatzprodukt besitzt. Viel Geld ausgegeben, die Nerven strapaziert und nicht einmal den Ausgleich beim Biken gefunden.. Das kann’s ja auch nicht sein.

Also Finger weg von kompletten Neuentwicklungen und lieber zu Altbewährtem zurückgreifen oder Hersteller unterstützen, welche eine sorgfältige Entwicklungspolitik betreiben und nicht jedem Hype nachspringen. Vielleicht lernen es die Produzenten auf diese Weise, etwas mehr auf die Qualität zu achten, anstatt dem Druck der Branche auf Kosten der Kunden nachzugeben. Siehe Specialized Enduro (3 Jahre = 3 neue Bikes) oder eben Rockshox und Marzocchi…

Ich fahre nun mit zwei uralten Marzocchi Gabeln und einer Fox40. Eine neue Gabel wird es frühstens ab 2011 geben, wenn die neuen Marzocchi Back-to-the-root-Modelle mit offenem Ölbad und Titanfedern von anderen Bikern getestet wurden 😉

SPECTRUM

Watch26.tv

Fullface Productions in co-operation with dolekop.com and watch26.tv brings you Spectrum – the best mountain bike movie from eastern Europe so far! The trailer already had a nice impact in the scene and had many views worldwide. Spectrum features all aspects of gravity riding, as well as street and dirt – showcasing riders like Rampage finalist Michal Marosi, old school Rampage vet Richard Gasperotti or young trick machines like Jan Toth, Jakub Vencl and Thomas Zejda. The two talented and powerful filmers Martin Vrbicky and Stepan Romanov from the Czech Republic show you the best of mountain bike action from their region.

Here’s the whole Movie:

Spectrum is a Czech mountain bike film created by Fullface Productions in co-operation with Illegal Productions. Spectrum is split up in eight movie segments. Every segment presents one mountain bike discipline – street, park, north shore, dirt jump, trial, freeride, fourcross, downhill and backcountry. Fullface Productions has been working on this project for the whole last season. Shootings took place at very specific spots like the „white calcium dirts“ in Milevsko, the historic centre of Prague or the national park Jasná (Tatry – SK). On those spots you can see also internationally well-known riders like last year’s Rampage finalist Michal Marosi, old school Rampage vet Richard Gasperotti or young dirt machines Jan Toth, Jakub Vencl and Thomas Zejda. The film is brought to you by the official partners Swis-shop.cz, dolekop.com and Dakine.

Spectrum had its big premiere night in Prague, followed by a screening tour in a lot of cities all over the Czech Republic and Slovakia. Now you can see the full version of Spectrum exlusively on www.watch26.tv!

Link: http://www.watch26.tv

Die neuen Camelbak Produkte

Camelbak

Bestens gerüstet für 2010 mit den neuen CamelBak® All-Mountain Freeride Backpacks. Egal ob bei einer Session mit deinen Freunden auf der lokalen Dirt Line, beim Shredden im Bikepark oder einer entspannten Freeride Tour: Durst ist der allgegenwärtige Feind. Die neuen All-Mountain Freeride Trinkrucksäcke von CamelBak versprechen Abhilfe, geben der Dehydrierung eine klare Absage und bieten zusätzliche, durchdachte Verstauungsmöglichkeiten. Das bequeme Tragen von genügend Flüssigkeit und dem sonstigem, notwendigem Allerlei sind hierbei nur Basisnutzen – der gediegene Style der 2010er CamelBak All-Mountain Freeride Serie ist das eigentliche Plus. Der Norweger Trond Hansen ist der gleichen Meinung und neuestes Mitglied im internationalen CamelBak Team.

Was braucht man für gelungene Stunden auf dem Bike? Das essentielle Sorglos- Paket aus Mini-Tool, Ersatzschlauch, Pumpe, Sonnenbrille oder Goggle, Helm, Pads, Handy und MP3-Player. Das war es auch schon. Kein Ding denkt man sich, kann man dieses Equipment doch in jeder beliebigen Tasche transportieren. Doch es ist die Kombination aus funktionellen Details, hohem Tragekomfort und ansprechendem Design, die einen modernen Trinkrucksack ausmacht.

Mit den neuen 2010er Modellen der CamelBak All-Mountain Freeride Rucksäcke – The Don™, The Capo™ und Consigliere™ – kann man die perfekte Größe für den persönlichen Einsatzzweck aussuchen: von 7,8 bis 17,5 Liter Stauraum. Egal welches der Modelle man wählt, alle drei ermöglichen eine übersichtliche und funktionale Unterbringung des Equipments mit einem leicht zugänglichen, großem Haupt- Stauraum, unterschiedlich dimensionierten Fächern, einem extra mit Fleece ausgefüttertem Brillenfach, einem per versiegeltem Reißverschluss und Polsterung geschützten Multimedia-Fach, einem verstecktem Einschub für den Liftpass und jeder menge Straps, um Helm und Schützer außen fest verzurren zu können. Für die nötige Wasserversorgung jederzeit sorgen 3 Liter Reservoirs im The Don und The Capo, wie auch 2 Liter im Consigliere. Das optionale CamelBak Flow Meter erlaubt dir genau nachzuvollziehen, wie viel du bereits getrunken hast und wie viel Flüssigkeit noch übrig ist.

CamelBak hat 20 Jahre Erfahrung als Vorreiter in Trinksystemen und -rucksäcken genutzt, um nicht nur qualitativ hochwertige, sondern auch auf Designebene innovative Freeride Backpacks für 2010 zu entwickeln. Die Bandbreite an verfügbaren Farbkombinationen und Designs ist weit gefächert. Egal ob man etwas Dezenteres sucht oder im Gelände wie auch in der Stadt mit förmlich schreienden Farben und Mustern Köpfe verdrehen will – CamelBak hat den richtigen Style parat.

Der Input hierfür kommt direkt von den Teamfahrern, wie Massimo Fregonese, Leiter internationaler Vertrieb und Marketing bei CamelBak, betont: „Jeder auch noch so kleine Schritt im Entwicklungsprozess wird in engster Absprache mit unseren Athleten getätigt: vom Basiskonzept, über kleinste Funktions-Details bis hin zu den Designs. Die Jungs wissen einfach genau was sie brauchen und haben oft innovative Ideen. Besonders freuen wir uns, unser neuestes CamelBak Teammitglied begrüßen zu können: Trond Hansen. Der Norweger ist eine vielseitig erfahrene Radsport-Persönlichkeit und verkörpert perfekt die Freeride-Attitüde. Denn egal ob man an Dirt Jumps, nie befahrenen Lines im Backcountry, oder die richtig großen Stunts denkt – Trond ist derjenige, der an jeder Facette des Freeride Sports Spass hat!“ 

Die 2010er CamelBak All-Mountain Freeride Backpacks werden schon bald in den Regalen der Händler liegen. Wer jedoch auch in der Winterzeit nicht auf erstklassige Mountainbike-Action verzichten will, dem sei der White Style Slopestyle Contest am 29. Januar in Leogang nahe gelegt, der das zweite Jahr in Folge von CamelBak unterstützt wird.

Zum Unternehmen CamelBak:
Seit seiner Gründung 1989 ist CamelBak der weltweite Marktführer bei „freihändigen“ Trinksystemen, so genannter „Hands-Free Hydration“. CamelBak erfand den Trink-Rucksack und revolutionierte damit die Art und Weise der Flüssigkeitsaufnahme. Basierend auf stetiger Forschung und Entwicklung bietet CamelBak eine ganze Bandbreite an Produkten an: von Trinkrucksäcken, über wieder verwendbare, BPA-freie Trinkflaschen, bis hinzu ausgefeiltem System-Zubehör für unterschiedlichste Verwendungszwecke: vom Outdoor-Sport, über Reisen bis hin zum allgemein gesunden Lebensstil. Die im Firmensitz in Petaluma (Kalifornien/USA) entwickelten und getesteten Produkte werden in über 50 Ländern weltweit verkauft http://www.camelbak.com

Link: http://www.camelbak.com