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Am vergangenen Wochenende wurde mit Weltklassebeteiligung in Leibstadt CH „4Cross“ ganz gross geschrieben.

Vom 3. bis 5. August 2012 fand das erste MTB Festival Leibstadt statt. Das Programm versprach grossartige Sportereignisse im MTB 4Cross. Nachdem am Freitag der neue 4Cross Schweizermeister Adrian Weiss seinen Titel feiern konnte, ging die 4Cross Action am Samstag bei herrlichstem Wetter mit dem zweitletzten Rennen des Swiss 4Cross Cups 2012 weiter.

Der Start zum 4Cross Rennen 2012 in Leibstadt (Fotograf: Christian Egelmair)

Auf der im 2011 neu erbauten permanenten 4Cross Strecke in Leibstadt standen am Samstag 60 Fahrer am Start zum vierten Rennen des Swiss 4Cross Cups. Die Streckenlänge beträgt 360m bei einer Höhendifferenz von 12 Metern. Gespickt mit einigen Steilwandkurven, Doubles, Tables sowie einer ProLine für die Profis ist die Strecke sehr anspruchsvoll und verspricht spannende Fights und grossartige Sprungeinlagen. Die Startliste für den Lauf vom Swiss 4Cross Cup Rennen deutete schon auf hochkarätige Renneinlagen auf höchstem Niveau hin. Mit am Start waren unter anderen bei den Herren / Masters lizenziert die Weltnummer 1 von 2011 Tomas Slavik, der aus Frankreich stammende Charly Gaillard sowie der Britische Meister 2012, Scott Beaumont und unser Vize Schweizermeister 2012, Simon Waldburger.

Sieg und Niederlage sind so eng beieinander (Fotograf: Christian Egelmair)

Die Qualifikationsläufe wurden im neuen Modus mit 3 Durchgängen pro Kategorie durchgeführt. Gestartet wurden in den Kategorien Knaben U13 / Mädchen U15, Knaben U15 / Juniorinnen U17, Junioren U17 / Damen, Herren / Masters sowie der Elite Herren / Masters lizenziert.

In der Kategorie U13 Knaben / U15 Mädchen zeigten die Berner einmal mehr gute Leistungen. So siegte Lukas Studer vom BeO 4x rACEing Team vor dem Deutschen Dominik Schmidt und dem schnellsten Mädchen und Teamkollegin Nathalie Tschanz. In der Kategorie KnabenU15 / Juniorinnen U17 durfte einmal mehr Bennett Newkirk den klaren Sieg vor Tobias Eichmann (RSV Niederhof) und Fabian Gärtner (VC Leibstadt) mit nach Hause nehmen. Bei der sehr starken Kategorie Junioren U17 / Damen konnte sich Roger Keller in der letzten Kurve vor seine Konkurrenten Nicola Furer (Zweitplatzierter), Tobias Steiger (Drittplatzierter) und dem viertplatzierten Lars Gebert setzen und den Sieg für sich entscheiden. Dieser Sieg war recht überraschend, nachdem sich am Vortag Lars Gebert noch gegen Roger Keller durchsetzen konnte.

Schnell sein genügt nicht – man muss sich behaupten (Fotograf: Christian Egelmair)

Bei den Herren / Masters siegte Fabian Pfister vom ewz mountainbiketeam loop vor dem Berner Manuel Hermann und dem Winterthurer Lukas Jaeger. In der Elitekategorie Herren / Masters lizenziert hatten nicht alle Fahrer das Glück auf Ihrer Seite. So schied der Deutsche André Graf überraschend bereits im 1⁄4 Final aus, nachdem er nicht die optimale Linie erwischt hatte und in der Zielkurve abgedrängt wurde. Scott Beaumont vom Yeti Racing UK Team musste das Rennen frühzeitig beenden und konnte somit nicht in den vordersten Rängen mithalten. Im kleinen Final konnte Benedikt Last vom Propain factory team den Sieg für sich entscheiden und landete in der Schlussrangliste vor Jan Kissling auf dem fünften Rang. Der Big Final versprach sehr spannend zu werden. Am Start standen der Tscheche Tomas Slavik, der Franzose Charly Gaillard, der Belgier Daniel Prijkel und der Vize Schweizermeister Simon Waldburger. Auf höchstem Niveau wurde gefightet und um die vordersten Ränge gekämpft. Schlussendlich konnte der Weltmeister 2011 Tomas Slavik das Rennendeutlich für sich entscheiden, während Charly Gaillard sich auf den zweiten Rang vorkämpfte. Drittplatzierter wurde Daniel Prijkel vor dem Schweizer Simon Waldburger.

Der aktuelle Gesamtsieger der 4X Pro Tour Tomas Slavik beim Sprung über die grosse Prosection (Fotograf: Christian Egelmair)

Im Anschluss an den Swiss 4Cross Cup fand am Abend auf demselben Eventgelände noch ein Pumptrack Race statt, was bei den Fahrern sehr gut ankam und viel Freude verbreitete. Hier konnten die schnellsten nochmals gegeneinander antreten und um die vordersten Ränge kämpfen.

Der 5. und abschliessende Lauf der Saison 2012 findet im Grenzstädtchen Laufenburg auf deutschem Boden statt. Auf der permanenten 4Cross Strecke in Laufenburg werden wieder spannende sportliche und faire Wettkämpfe um den Tagessieg und natürlich um den Gesamtsieg in der Swiss 4Cross Meisterschaft 2012 erwartet.

http://www.4cross.ch/

Logo Mountainbike Festival LeibstadtDer VC Leibstadt feiert seine Radsporttage zum 15. Jubiläum mit einem Namenswechsel. Neu finden sie unter dem Namen MTB-Festival Leibstadt statt. Vom 3. bis 5. August 2012 stehen wiederum Sportereignisse von nationaler und internationaler Bedeutung auf dem Programm. So findet erstmals ein Lauf des 4Cross Europacups in der Schweiz statt. Nebenzu werden am Wochenende die Schweizermeisterschaften im Mountainbike 4Cross sowie ein Lauf des Swiss 4Cross Cups durchgeführt.

Bereits zum 15. Mal finden in Leibstadt die Radsporttage statt. Der VC Leibstadt als gewiefter Organisator von Radsportanlässen hat schon vor rund 15 Jahren begonnen, Crosscountryrennen und später auch die noch trendigeren Dualslalomrennen auszurichten. Mit dem Bau einer eigenen rund 400 m langen Fourcross-Strecke im vergangenen Jahr hat der VC Leibstadt seinen Focus nun voll auf die Förderung der attraktiven Randsportart Fourcross (4X) gerichtet.

Das initiative Organisationskomitee des VC Leibstadt mit Reto Capaul an der Spitze hat sich für den Jubiläumsanlass „15 Jahre Leibstadter Radsporttage“ nicht nur einen neuen Namen gegeben. Das 1. MTB-Festival Leibstadt wartet vom 3.- 5. August 2012 an drei Tagen mit einem attraktiven Programm auf, welches die Biker und die Zuschauer im Bikepark Leibstadt gleichermassen begeistern wird.

Sydney Gerber beim MTB Festival Leibstadt

Bei der 4X-Schweizermeisterschaft am Freitagabend erkürt die Schweizer 4X-Elite bei den Damen, Herren und Junioren die nationalen Champions. Am Samstag wird ein weiterer Lauf des 4X Swiss-Cups und ein ebenso attraktives Pumptrackrace für Jedermann ausgetragen. Daneben wird auch die abendliche Riders Party ihre Anhänger finden.

Als absoluter Höhepunkt geht am Sonntag erstmals in der Schweiz ein Europacuplauf der Schwalbe Euro 4X Series über die Bühne. Der diesjährige Weltcup-Gesamtsieger (ProTour) sowie ehemalige Weltmeister aus Tschechien Tomas Slavik führt das attraktive Teilnehmerfeld mit Bikern aus vielen europäischen Nationen an. Auch die Schweizer Elite macht ihre Aufwartung, unter anderem sind auch die beiden Newcomer des VC Leibstadt, Simon Waldburger und Noel Niederberger, am Start.

Das Finale des 4x in Leibstadt 2011

Der Europacup-Lauf in Leibstadt ist das letzte internationale Rennen vor der Europa- und Weltmeisterschaft, welche in Polen (EM) und Österreich (WM) stattfinden, und gilt somit als wichtiger Formtest.

[PM Aegeri Bike Club] Hallo zusammen

Fast jedes Weekend findet irgendwo ein Bike-Event statt. Viele davon sind allerdings eher an Racer gerichtet, die mit eiserner Disziplin, fixem Menüplan und viel Verbissenheit ihre Erfüllung suchen.

Ok, ich hab das auch eine Zeitlang mitgemacht, doch mit zunehmendem Alter steht der Spass am Biken immer  mehr im Vordergrund. Man darf am Abend hundemüde zusammenbrechen, aber die Trails müssen einfach gerockt haben und dann  feiert man das bei einem Bierchen und gutem Food mit den anderen Überlebenden;-)
Aus diesem Grund hat der Aegeri Bike Club die ROCKY MOUNTAIN 3×1 -Wildspitz-Trilogie ins Leben gerufen.

Die ROCKY MOUNTAIN 3×1 –  Wildspitz-Trilogie ist eine Mountainbike-Challenge fürAllMountain- und Enduro-Fahrer. Ziel ist, den Wildspitz an einem Tag in 3 Mal zu bezwingen. Rauf geht’s meist  easy auf Forst- und Asphalt-Strassen. Runter verlangen anspruchsvolle Singletrails deine volle Aufmerksamkeit.

Da die Challenge kein Rennen ist, steht das Erlebnis in der Gruppe und der Spass am Biken im Vordergrund.

Komm also am 30. September mit deinen Freunden nach Unterägeri  und geniesse einen Tag voller Herausforderungen. Unter allen Finishern werden am Schluss coole Sachpreise von unseren Sponsoren verlost.

Mehr Infos findet ihr auf www.3×1.ch

Es würde uns sehr freuen, wenn ein paar von euch am 30. September den Weg ins Aegerital finden. Die Anmeldung ist ab sofort offen und es hat noch genügend Startplätze.

Happy Trails

Der Trail vom Corviglia runter nach St. Moritz war schon immer ein besonderes Leckerbissen. Kaum etwas war gebaut und dennoch fühlte man sich wie auf einem Pumptrack durch die Berge. Vorallem mit dem Hardtail ist das ein unvergleichlicher Spass und super flowig.

Ein paar Ausschnitte dieses Trails sieht man in userem Video Viva la Grischa – Mountainbiking im Engadin

Nun haben die Tourismusverantwortlichen nochmal nachgelegt und einen richtigen Pumptrack aus dem Boden gestampf, aber nicht so ein kleines Rundigen auf irgendeinem Parkplatz, sondern von der Corviglia runter nach St. Moritz. Der Start der Strecke folgt der ursprünglichen Routenführung, nach der Hälfte wird er jedoch aussen herumgeführt und bietet somit ein noch längeres Fahrvergnügen.

Engadin St. Moritz Corviglia MTB Mountain Bike Freeride

Da gibt es wohl nichts mehr hinzuzufügen – Schöne Aussichten, Hammertrails und Bikespass pur auf der Corviglia

Wir werden uns dieses Leckerbissen auf jeden Fall noch dieses Jahr gönnen und mehr darüber berichten.

 

Zwischenzeitlich könnt ihr euch an diesen bewegten Bildern sattsehen. Pumptrack Corviglia St. Moritz

Sieht vielversprechend und äusserst flowig aus! Wir sind gespannt.

Noch ein Grund mehr, ins Oberengadin zu reisen.

Engadin St. Moritz Corviglia Bike Mountainbike Freeride Strecke Singletrail Pumptrack

Die Strecke vom Corviglia war schon immer wie ein Pumptrack – Jetzt haben die Verantwortlichen tatsächlich einen daraus gemacht!

Hier noch die Streckenführung auf der Karte:

St. Moritz Corviglia Pumptrack Strecke Downhill Mountainbike

Die Streckenführung des Pumptracks auf der Corviglia im Detail

 

Update 2014: Wir hatten endlich die Gelegenheit den neuen Pumptrail am Corviglia zu fahren und waren begeistert.

Hier der Bericht dazu: Der neue Pumptrail am Corviglia

Marzocchi LogoWenn du ebenfalls eine Marzocchi 55 R aus dem Jahre 2008 oder 2009 besitzt und dich wunderst, weshalb du nicht den gesamten Federweg ausnutzt, dann sollte dir dieser Artikel weiterhelfen.

2010 hab ich mir ein Rocky Mountain Slayer SXC zugelegt. Zugegebenermassen war ich beim Kauf schon skeptisch gegenüber der Federgabel. Eine Marzocchi 55?! Da gab’s doch ein paar Stories, die ich aus meinem Bekanntenkreis gehört hatte. Einer hatte seine 55 schon drei Mal eingeschickt, einem anderen lief schon beim ersten Einfedern Öl raus… Man hörte nicht wirklich viel Gutes über diese Gabel. Da das Slayer jedoch zu einem Schnäppchenpreis angeboten wurde, habe ich über diese Schwäche hinweggesehen.

Nach den ersten Ausfahrten, war ich jedoch ganz schön überrascht von der Performance der Marzocchi 55 R. Die Federgabel war leicht, funktionierte wie gewünscht und ich fühlte mich von Anfang an wohl damit. Auch nach einem Jahr hatte sie entgegen jeglicher Erwartung den Geist nicht aufgegeben und fluffte vor sich hin.. Bis ich mal eine GoPro-Aufnahme meiner Gabel sah.

Marzocchi 55r 2008 - 150mm Federweg in der Theorie

Marzocchi 55r 2008 – 150mm Federweg – in der Theorie

Überraschungsmoment

Von der Abfahrt vom Rothorn Richtung Täsch hatte ich spasseshalber meine GoPro mal am äusseren Ende des Lenkers montiert und auf meine Gabel gerichtet. Was ich dann auf den Aufnahmen feststellen musste, hatte mich ganz schön überrascht. Obwohl ich mich beim Fahren wohl fühlte, musste ich sehen, dass meine Gabel nicht einmal 10cm Federweg ausnutzte! Das konnte doch gar nicht wahr sein?!

Ab in den Veloraum. Bike hervorholen und Federweg messen. 85mm!! Bei einer Gabel die eigentlich 150mm bieten müsste!! Ich traute meinen Augen kaum…

Da du nun hier bist und diesen Artikel bis hierher durchgelesen hast, gehe ich davon aus, dass dir das Selbe oder etwas ähnliches passiert ist. Keine Angst, dafür gibt es mindestens zwei einfache Lösungen: Gabel einschicken und Dämpferkartusche auswechseln oder selber Hand anlegen.

Ich habe gestern meinen ganzen Mut zusammengenommen und meine Marzocchi 55 mit einem offenen Ölbad versehen! Das geht ganz einfach und wirkt tatsächlich Wunder. Ich kann es nur empfehlen und nachfolgend gibt es eine entsprechende Anleitung dazu. Diese Anleitung kommt übrigens von Marzocchi selber, welche scheinbar in diesem Modell der Gabel eine falsche Kartusche verbaut haben. Wenn du die Zugstufen-Kartusche einschickst, wird ziemlich sicher nichts anderes gemacht werden, als die unten beschriebenen Schritte.

Rocky Mountain Slayer SXC 30 mit der Marzocchi 55 2008

Mein geliebtes Rocky mit der wieder geliebten Gabel – Seit dem Umbau hält die Marzocchi 55 auch wieder mit dem Hinterbau mit

Problematik

Die Dämpferkartusche in der 55r ist ein geschlossenes System mit Öl, Nitro und Luft. Die Problematik dabei ist es, dass zuviel Druck in dieser Kartusche herrscht und daher nicht der gesamte Federweg genutzt werden kann. Schickst Du die Gabel ein, wird nichts anderes gemacht, als eine Kartusche mit offenem Ölbad einzubauen.. Diese Modifikation kann man jedoch selber und mit sehr geringem Aufwand durchführen.

Anleitung

Benötigte Werkzeuge:

  • Einen Bohrer
  • einen Metall-Bohrkopf mit 1,5mm Breite
  • Gabelöl (7.5w)
  • 13er Schlüssel
  • 22er Schlüssel oder Engländer
Marzocchi 55 2008 - Federweg ausnutzen - Dämpferkartusche Zugstufe links

Drei kleine Löcher machen aus einer kaputten Gabel ein kleines Wunderding!

Erster Schritt:
Entferne die Schraube unten am linken Gabelholm. Öffne den linken Gabelholm oben mit einem 22er Schlüssel. Dazu musst du zuerst die Plastik-Abdeckkappe mit der Aufschrift Rebound entfernen. Es gibt keine Luft abzulassen und Öl sollte eigentlich auch nicht drin sein. Nun kannst Du die Dämpferkartusche aus der Gabel ziehen.

Zweiter Schritt:
Bohre ein 1,5 mm Loch am unteren Ende der Kartusche. Exakt 21mm vom unteren Ende entfernt (wo die achteckige Schraube befestigt ist). Achte darauf, dass Du nur die Kartuschenwand durchbohrst (ca. 1mm) und nicht mehr.

Die Kartusche wird etwas Luft (Nitro) verlieren. Keine Angst, es gibt weder einen Knall noch sonst irgend etwas Unerwartetes. Bei dieser Bohrung geht es darum, dass der Druck aus der Kartusche gelassen wird, damit es bei der nächsten Bohrung nicht gleich herausspritzt.

Dritter Schritt:
Bohre ein zweites 1,5 mm Loch 35mm vom unteren Ende der Kartusche. Diese Bohrung etwas vorsichtiger durchführen, da direkt darunter der Kolben sitzt und nicht angebohrt werden darf. Ausserdem kann aus dieser Bohrung auch Öl austreten, also sei darauf vorbereitet..

Vierter Schritt:
Bohre ein drittes 1,5 mm breites Loch, 12 mm vom oberen Ende der Kartusche. Auch hier darauf achten, dass du nicht zu tief bohrst.

Fünfter Schritt:
Nun solltest du die Kartusche wieder komplett zusammendrücken können. Mach das ein paar Mal – aber sei gewarnt: Das Öl spritzt regelrecht raus, also schön in einen Eimer oder etwas Ähnliches (und nicht wie ich über die halbe Terrasse). Komprimiere den Kolben, bis kein Öl mehr vorhanden ist.

Sechster Schritt:
Baue die Kartusche wieder in die Gabel. Zieh die untere Schraube wieder an und fülle den linken Gabelholm mit Öl. Ziehe die obere Schraube noch nicht zu fest an, da du sie eventuell noch ein paar mal öffnen musst.
Nicht erschrecken: Anfangs hast du keine Zugstufendämpfung mehr (die Gabel federt ruckartig aus), bis du genügend Öl in den linken Gabelholm gefüllt hast. Die Federgabel nach dem Befüllen immer ein paar mal einfedern, bis sich das Öl im System verteilt hat. 200ml sollten schon mindestens drin sein, damit es überhaupt einen Effekt hat. Probiere aus, welche Menge für dich stimmt, indem du immer wieder ein wenig Öl nachgibst. Nicht vergessen beim einfedern auch mal den Rebound-Knopf zu verstellen. Fülle nur so viel Öl auf, dass du bei offener Zugstufe ein wenig Dämpfung beim Ausfedern spürst und erst mit 1-2 Umdrehungen des Rebounds die optimale Einstellung hast.
Ich musste weit mehr als 200ml einfüllen – das hängt jedoch vom Luftdruck im rechten Gabelholm ab.

Marzocchi empfiehlt übrigens mindestens ein 7,5er Gabelöl. Solltest Du dennoch zuwenig Zugstufe haben, kannst du immernoch ein 10w einfüllen.

Marzocchi 55 2008 - 150mm Federweg

Marzocchi 55 2008 – Zugstufen-Dämpfung ist ja was Schönes, aber nur wenn die Gabel vorgängig auch richtig einfedert…

Ich habe mich gestern getraut, diese Anpassungen selber durchzuführen und war extrem überrascht über das Resultat. Die Gabel arbeitet wie eine alte Marzocchi mit offenem Ölbad, nutzt den gesamten Federweg und ist viel feiner in der Justierung. Ich kann den Umbau nur empfehlen!

Wer sich nicht traut, kann seinen Velomech darum bitten oder beim Importeur einen Kartuschen-Ersatz verlangen.

Viel Spass beim Basteln und viel Spass mit der „neuen“ Gabel

Immer wieder sehe ich an fremden Bikes diese Problematik: Die Bremsen sind falsch eingestellt und die Fahrer beklagen sich über zu wenig Bremskraft oder schmerzende Hände und Finger. Kein Wunder! Hier ein paar wirklich grundsätzliche Tipps, damit das Bremsen wieder Spass macht..

Grundsätzlich gilt bei neueren Bremsen (so ab Avid Juicy oder Shimano SLX), dass sie als Einfinger-Bremse konstruiert wurden. Wer da immernoch mit zwei Fingern dran ziehen muss, sollte sich mal Gedanken über eine grössere Bremsscheibe machen oder die Einstellung der Bremse überdenken. Mit einem optimalen Hebelverhältnis, bringt man die benötigte Kraft meistens auch mit dem Zeigefinger auf.

Bike Bremsen Scheibenbremse korrekt einstellen - Fingerabstand

So nicht! Zum Glück ist das bei den neuzeitlichen Bremsen nicht mehr notwendig…

Die Vorteile beim Bremsen mit einem Finger sind schliesslich prägnant: Besserer Griff am Lenker, feinere Dosierung, weniger Ermüdungserscheinungen in der Hand. Dafür muss die Bremse aber korrekt eingestellt sein.

Hier ein kleiner Tipp bezüglich Hebelwirkung:

Wenn die Bremse so eingestellt ist, dass man die Kraft nicht ganz aussen am Hebel überträgt, verliert man aufgrund der Physik: Zu geringe Hebelwirkung.

Beim oberen Bild wird nicht nur Hebelkraft verpulvert, auch die Ergonomie leidet darunter und man wird auf längeren Abfahrten schneller müde.

Auf diesem Bild stimmt die Position des Fingers auf dem Hebel. Auch wenn der Abstand des Hebels vom Lenker noch etwas gross ist…

Auf diesem Bild ist der Finger zwar korrekt auf dem Hebel positioniert, der Hebel selbst ist jedoch sehr weit vom Lenker entfernt. Dies lässt sich bei modernen Bremsen mittels Rändelschraube meistens ebenfalls korrigieren. Optimal ist der Abstand, wenn der Druckpunkt der Bremse kurz vor dem Anschlag am höchsten ist und der Abstand des Hebels bei nicht gezogener Bremse als angenehm empfunden wird. Wer den Hebel allzu weit vom Lenker einstellt, greift bei einer Notbremsung eventuell auch mal ins Leere.

Wem der Abstand zu den Schalthebeln nun etwas zu gross ist, kann die Schalteinheit auch aussen montieren (zwischen Bremse und Griff), was leider nicht bei allen Bremsen und Schalthebeln möglich ist. Eine weitere und sehr aufgeräumte Alternative ist der sogenannte MatchMaker (welche man bei Shimano und Sram bekommt). Damit wird der Schalthebel ganz einfach an der selben Schelle am Lenker befestigt, wie die Bremse. Somit hat man nicht nur ein aufgeräumtes Cockpit, sondern auch optimale Abstände zu den Triggern.

Shimano Schalthebel/Bremshebel Kombination Matchmaker

Mit dem Matchmaker können Schalt- und Bremshebel zusammen am Lenker montiert werden. Eine aufgeräumte Schaltzentrale und eine bessere Ergonomie sind garantiert

Wer Probleme mit den Handgelenken hat, sollte sich mal den Winkel der Bremse anschauen. Optimal ist meistens, wenn die Hand und der Finger mit dem Unterarm eine gerade Linie bilden. Dies jedoch nicht wenn man auf dem Bike sitzt, sondern (wie auf der Abfahrt) im Stehen. Probiere die für dich optimale Einstellung aus, da gibt es kein Geheimrezept. Du sollst dich wohl fühlen und eben keine Schmerzen bekommen.

Auch der Winkel der Bremse ist entscheidend für den Wohlfühlfaktor

Tiefergehende Tipps zur Einstellung der Bremsscheiben findet ihr in unserem Scheibenbremsen-Tutorial

Happy trails und happy braking

Die Entwicklungsschritte bei den Bikes und Kompenenten werden immer kleiner. Der Federweg hat sich eingependelt, das Gewicht lässt sich kaum noch drücken, die Bremsen sind auf einem derart hohen Standard wie nie zuvor. Klar, dass da die dampfenden Entwicklerköpfe auf so komische Ideen kommen, wie unterschiedliche Radgrössen oder etliche neue Steckachsen-Standards. Wo aber noch jede Menge Entwicklungspotential drin steckt, ist der Geräuschpegel der Bikes.

Ich rede hier nicht von trötenden Bremsen, schmatzenden Gabeln oder nach Luft ringenden Dämpfern (dagegen kann man meistens etwas unternehmen) – sondern von den Grundgeräuschen, welches jedes Bike macht. Die Kettenführung rattelt ein wenig, die Kette schlägt an die Kettenstrebe, das Schaltwerk hüpft bei jedem Schlag – und wenn man zur Abwechslung mal gemütlich am Cruisen ist, rattert die Nabe.

Nun gut, nicht jede Nabe ist so laut und auch nicht jede Kettenführung macht Geräusche – dennoch kommen enorm viele Frequenzen aus dem Antrieb, vorallem beim Downhill. Wer mal bei einem NoChain-Race dabei war oder selber mal ein paar Abfahrten ohne Kette gemacht hat, weiss bestimmt, was ich meine.

Stellt euch jetzt mal vor, wie geräuscharm ein Bike unterwegs ist, wenn es keine Kassette, keinen Freilauf, kein Schaltwerk, keine Kettenführung und nicht einmal eine Kette dran hat. Wer schwebt im Winter mit dem Snowboard gerne im Tiefschnee? So kann man sich das ungefähr vorstellen.

Specialized SX Trail Singlespeed

Singlespeed am Freerider – Absolut puristisch, jedoch nicht über alle Zweifel erhaben

Vorteile

Nebst erheblichen Gewichtsvorteilen, spart man einen ziemlichen Batzen Geld für Anschaffung und Unterhalt der Komponenten. Das Bike wird agiler, bekommt ein leichteres Heck und ganz ohne Kettenblätter sogar noch mehr Bodenfreiheit. Ausserdem ist das Feeling auf dem Trail mit einem so ruhigen Bike einfach unschlagbar.

Nachteile?

Nunja, ohne Antrieb lässt es sich wirklich schlecht Treten. Auch wenn man mit der Bahn unterwegs ist, kommt man immer wieder an Gegenanstiege oder Traversen, wo man ohne mindestens einen Gang nur noch zu Fuss vorwärts kommt. Hochfahren mit nur einem Gang kann man über längere Distanzen eigentlich streichen.

Für nur einen Gang jedoch wieder eine Kette, einen Freilauf, einen Kettenspanner und so weiter ans Bike zu schrauben, lohnt sich wiederum kaum, da die Gewichts- und Geräuschvorteile einiges geringer ausfallen.

Ganz ohne Antrieb, wird es auch auf dem Trail manchmal etwas eng. Vorallem auf verwinkelten oder verblockten Trails, wo man ein wenig Antritt benötigt, um es über das nächste Hindernis zu schaffen. Mit ein wenig Fahrtechnik und Eingwöhnungszeit geht das aber auch so.

Fazit

Ich bin davon überzeugt, dass irgend ein Bikehersteller mal auf die Schnappsidee kommt, ein Downhillbike mit nur einem Gang anzubieten. Ganz ohne Antrieb ist auch nicht das Wahre und alternative Antriebsmethoden zeigen grössere Schwächen, als nur einen hohen Geräuschpegel.

Positive Entwicklung: Das Shadow-Plus System von Shimano, welche den Kettenschlag und somit den Geräuschpegel effektiv vermindert.

Hier noch ein Video mit Bikegeräuschen, die weniger Nerven:

Sampled Bike from Matthew Dennison on Vimeo.

 

Warst du auch schon mal mit einem Singlespeeder auf dem Trail? Hat dir das gefallen oder war es eher ungewohnt und eher lästig? Nerven dich die Geräusche an deinem Bike manchmal auch?

Welche Bikegeräusche hattest du auch schon und wie hast du sie beseitigt?

[PM] – In ziemlich genau einem Monat geht es los. Wir starten am 20.08. in Chur zur NUTRIXXION Mountain-Rally 2012. Falls auch Sie und Ihre Kollegen oder Kelleginnen bei diesem tollen Mountainbike – Abenteuer mit dabei sein möchten, können Sie sich jetzt sofort noch einen der allerletzten Startplätze sichern.

Wie Sie der Karte entnehmen können, beginnt die Tour am Montag; 20. August 2012 mit der Etappe von Chur nach Savognin. Weitere Etappenorte sind dann Pontresina im Engadin, Livigno in Italien, Scuol im Unterengadin und Bergün im Albulatal. Die Schlussetappe führt uns wieder zurück zum Ausgangsort der Tour nach Chur.

Die NUTRIXXION Mountain Rally (19. August – 25. August 2012) ist kein Rennen, sondern eine erlebnisreiche Mountain – Biketour für Geniesser. Eine Etappenfahrt ohne Zeitmessung, ein Gruppenerlebnis für Individualisten. Die Landschaftseindrücke bestimmen das Tempo. Die Pausenzeiten richten sich nach Lust und Laune. Organisation und Service wie Hotelübernachtung, Gepäcktransport, Etappenverpflegung, Fahrradmechaniker, Arzt und Masseur sichern den Genuss dieser ganz speziellen Tour.

Die detaillierte Streckeninformation, die jeder Teilnehmer bekommt, zusammen mit den Wegweisern vom Start bis ins Ziel lassen keinen Biker vom rechten Weg abkommen. Die zum Teil anspruchsvollen Etappen sind modular aufgebaut. Das heisst es kann bei Bedarf auch einmal eine Steigung ausgelassen werden oder die Etappenlänge abgekürzt werden. Das Tagesgeschehen auf der Tour wird in aktuellen Bildern im Internet jeden Abend Dokumentiert. Beim täglichen Etappenziel gibt es ein Wiedersehen mit allen Gleichgesinnten und das sichere Gefühl, etwas Besonderes geleistet und erlebt zu haben.

Die Teilnehmerzahl ist aus logistischen Gründen auf maximal 120 Personen beschränkt.

Das OK der NUTRIXXION Mountain-Rally um Michelle Schierle und Willi Felix organisiert diese Tour übrigens bereits seit dem Jahre 2000 und hat nicht zuletzt dank der tollen Unterstützung der bewährten und routinierten Helfer sehr viel Erfahrung. Ein Garant für Sie, dass alles klappt so wie Sie es gebucht haben.

Etappenplan / Datum
19.08.2012 > Anreise nach Chur und Informationsabend
20.08.2012 > 1. Etappe > Chur – Savognin
21.08.2012 > 2. Etappe > Savognin – Pontresina
22.08.2012 > 3. Etappe > Pontresina – Livigno
23.08.2012 > 4. Etappe > Livigno – Scuol
24.08.2012 > 5. Etappe > Scuol – Kesch-Hütte – Bergün
25.08.2012 > 6. Etappe > Bergün – Chur

Hier noch das dazugehörige Höhenprofil:

Für weitere Infos zur Tour 2012, den genauen Etappendetails, coole Videoclips (jetzte neue Videos der Etappen 5 und 6..) und Fotos, sowie für die Online-Anmeldung besuchen Sie unsere immer aktuelle Homepage: www.mountain-rally.ch

 

Freeride Connection Luzern LogoDie Freeride Connection Luzern veranstaltet ein Mitglieder-Weekend im Bikepark St. Luc im Wallis.

Mitglieder der Freeride Connection profitieren von Vergünstigungen. Die Anmeldung und Vorauszahlung ist obligatorisch. Die Teilnehmerzahl ist limitert.

Die Infos zum Bikepark findet ihr auf der offiziellen Website: http://www.bikepark-stluc.ch/

Hier ein kleiner Einblick in den Trail Just Bigoune

 

Weitere Infos zum Event bekommt ihr bei der Freeride Connection Luzern oder im folgenden Flyer

 

Des Freeriders Tod

Freeride Mountain Bike: Der Tod des Freeriders - Warum werden fast keine Freeridebikes mehr hergestellt?

Das Freeride Mountain Bike

So um die Jahrtausendwende kam ein sehr spezielles Bikemodell auf die Welt: Der Freerider. Heute ist er nahezu ausgestorben.. Aber warum?

Als Dave 2004 sein aus Nelson, Kanada importiertes Santa Cruz VP-Free aufbaute, war ich ganz schön neidisch. Um die 17 Kg, vorne 180mm und hinten sogar über 200mm Federweg – und das sogar noch uphilltauglich, dank des VPP Systems. Rein gewichtstechnisch war das bereits ein Quantensprung. Ich fuhr zur selben Zeit mit einem Rocky Mountain RM 7 rum. 180 mm hinten und vorne, aber ein Gewicht von gut und gerne 20 Kg – absolut inakzeptabel, aber zu jener Zeit einfach ein Muss. Das VP-Free geniesst noch heute einen ausserordentlich guten Ruf, obwohl es seit Jahren nicht mehr produziert wird.

Ausgangslage

In den letzten Jahren bot praktisch jede Bikemarke ein Modell in diesem Sektor an: 180 mm Federweg hinten und vorne und unter 17 Kilogramm – ein richtiges Freeridebike halt. Uphilltauglich dank gemässigter Geometrie und einigermassen neutralem Antriebsystem – downhilltauglich dank flachen Winkeln, langem Radstand und reichlich Federweg.

Ich habe mir in dieser Zeit ein Specialized SX Trail zugelegt, meine Madamme ein VP-Free, Dave hat mit dem Nomad auf ein Enduro-Bike gewechselt. Alle jedoch Freeridetauglich aufgebaut und auch so genutzt.
VP-Free? Gibt es nicht mehr.
SX Trail? Gibt es nicht mehr..
Immer mehr Modelle in diesem Sektor fallen den Marketing-Heinis und Kostenüberwachern bei den namhaften Marken zum Opfer. Rocky hat nur noch die Downhill-Flatlines. Trek hat nur noch die Downhill-Sessions…

Bei Santa Cruz reicht die Freeride-Kluft zur Zeit vom Nomad bis zum V10. Zugegeben, ein Nomad ist immernoch ein leichter Freerider.. aber eben kein VP-Free. Bei Specialized hat man das Status hingestellt – aber mit einem Billigkomponenten-Aufwasch und kaum technischen Innovationen wird es wohl ein Bike für das kleine Budget bleiben – Viele Kompromisse für wenig Geld.

Geht mal auf SantaCruzBicycles.com und schaut euch die Bikes mal genauer an. Zwischen 160 und 200mm gibt es nichts im Angebot.

Das ultimative Freeride Mountain Bike: Santa Cruz VP Free - Blau Singlecrown

Santa Cruz VP Free – Massig Federweg und trotz hohem Gewicht noch locker bergauftauglich – dank dem VPP System

Alternativen und Optionen

Wo finde ich denn nun mein Freeride Bike? Ein Bike mit 180 Millimeter Federweg hinten und vorne, einigermassen leicht und vorallem stabil? Ein Bike, welches sich auch gut hochfahren lässt, aber bergab nichts zu wünschen übrig lässt. -> Such mal schön..

Der Markt der Enduro- und All-Mountain Bikes ist am boomen wie noch nie. Aber nicht nur die Quantität hat zugenommen, auch die Qualität. Luftdämpfer und -Federungen stehen ihren Stahlfeder-Pendants in nahezu nichts mehr nach. Das Gewicht dieser Bikes liegt oft bei weit unter 16Kg – ohne massiv an Haltbarkeit oder Stabilität zu verlieren. Verstellbare Sattelstützen, bessere Reifenmischungen, aggressivere Bremsen und ein durchgehend besseres Qualitätsniveau sorgen dafür, dass ein „richtiger Freerider“ etwas alt daneben aussieht.

Der Entwicklung folgend, habe mir letztes Jahr ebenfalls ein All-Mountain Bike gekauft – für Touren, mittelmässige Abfahrten und die Ferien. Was mach ich aber, wenn ich nun mit dem Ding in den Bikepark will? Kann man machen… ist aber nicht zu empfehlen. Die leichten Bremsen geben schon bald den Geist auf, die Reifen muss man sowieso wechseln und der Federweg mag zwar „genügen“, ist aber tatsächlich einfach zu wenig für hohe Drops und weite Sprünge. Die Wendigkeit benötigt man im Bikepark meistens auch nicht, dafür aber mehr Laufruhe.. Somit gibt es in Zukunft für den Bikeparkausflug eigentlich nur noch eine sinnvolle Lösung: Ein Downhiller. Aber wer leistet sich schon für 10-20 Tage im Jahr eine teure Downhillmaschine?

Freeride Mountain Bike: Specialized SX Trail 2011 - Grün

Das Specialized SX Trail 2011 – Eines der vielseitigsten Freerider gibt es ab 2013 nicht mehr

Was tun?

Ganz einfach. Genau wie früher, werden die Biker die neuen Bikes vergewaltigen. Wir sind damals mit Highend-Carbon-Racebikes in die Bikeparks gegangen. Fette Komponenten drauf, dicke Reifen und Downhillschläuche und ab dafür.. Das kann man mit den neuen, leichten All-Mountain und Enduro-Bikes ebenfalls machen.. Bleibt zu hoffen, dass sie die hohe Belastung gut wegstecken und nicht nach und nach in die Knie gehen.

Ausserdem gibt es immernoch sehr viele echte Freeridebikes von anderen Herstellern – Kona (Entourage), Commencal (Supreme), Scott (Voltage) uvm.

Obwohl es mich enorm reizen würde, für den gelegentlichen Ride im Bikepark ein Demo oder ein Session reinzuziehen, lohnt es sich für die wenigen Einsätze einfach kaum.

Stand 2014: Diese Meinung muss ich revidieren. Ein Downhiller verhält sich im Park ganz anders, als jedes andere Bike. Es fühlt sich einfach wohl und bietet einem Reserven, zu denen andere Bikes nicht im Stande sind. Man kann seine Grenzen ausloten und hat ganz einfach mehr Spass mit einem Downhiller auf einem Downhilltrail.