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Wer es zwei Jahrzehnte im Rennsport aushält, ist aus einem besonderen Holz geschnitzt. Bei Steve Peat stellt sich diese Frage sowieso nicht, denn wenige haben den Bikesport von Anfang an so sehr geprägt, wie der sympathische Riese aus Sheffield.

steve peat peaty downhill

Clay Porter (bekannt mit Filmen wie Atherton Project, F1rst, 3 Minute Gaps) hat sich zum Ziel gesetzt, den Menschen hinter der Maschine genauer zu durchleuchten und somit spannende Ansichten der Legende Steve Peat zu Tage gefördert.

Von seinen ersten Rennen aus dem Jahre 1993 bis zu seinen aktuellen Erfolgen – die Stimmen und Meinungen seiner jahrelangen Gegner – die Höhen und Tiefen seines Privatlebens – Clay Porter versuchte ein umfassendes Portrait zu zeichnen. Dabei kommen andere Bikegrössen zu Wort wie Nico Vouilloz, Sam Hill, Rob Warner, Greg Minnaar und Gee Atherton.

steve peat syndicate

Eine Homage an einen der grössten Mountainbiker der Welt, welche mit seinen fast 40 Jahren immernoch im Downhillzirkus mitmischt. Aber auch Abseits der Downhillpisten dieser Welt ist Steve Peat ein Gewinner – Ehemann und zweifacher Vater, Ehrendoktor der Sheffield Hallam University, stolzer Barbesitzer – und auf dem Boden geblieben, als wäre er der Junge von nebenan.

Respekt vor dieser aussergewöhnlichen Leistung Steve Peat! Wir sind gespannt, ob Clay Porter die vielen Facetten dieses Ausnahmesportlers einfangen konnte.

Hier der vielversprechende Trailer zum Film „WON’T BACK DOWN“, welcher im Frühling 2014 erscheinen wird.

Won’t Back Down: The Steve Peat Story Pre Release Trailer from Clay Porter on Vimeo.

Der Link zur offiziellen Website von Steve Peat’s WON’T BACK DOWN: http://www.wontbackdownfilm.com/

Der Link zu Steve Peat’s Website: http://www.stevepeat.com

 

Alle Jahre wieder heisst es auf der Mörlialp SNOW BIKE DOWNHILL NIGHT! 2014 ist es am 11. Januar wieder soweit.

snow bike downhill night mörlialp 2014

Was ist Snow Downhill auf der Mörlialp?

Die Teilnehmer fahren mit dem Bike die beleuchtete Skipiste hinunter. Als Orientierung sind einige Tore gesteckt. Eingebaut sind ebenfalls zwei bis drei spektakuläre Sprünge. Die Piste verspricht also auch den Zuschauern und Fans einen interessanten Wettbewerb. Spass und Fun sollen nicht zu kurz kommen. Dafür sorgt bei der Sesselliftbergstation auch die Bully Bar, die zu einem „Mutdrink“ einlädt.

Die Strecke

Die Rennstrecke startet bei der Sesselliftbergstation und führt die Skipiste Hale hinunter. Es sind ca. 2 km und 300 Höhenmeter, die mit dem Bike bewältigt werden müssen. In der Piste eingebaut sind zwei bis drei Sprünge.

Ausrüstung

Jede Art von Bike ist zugelassen. Keine Spikes montieren. Helm tragen ist obligatorisch.

snow bike downhill night mörlialp 2014

Zeitmessung

Die Zeitmessung erfolgt mittels Transponder. Die Teilnehmenden haben eine Stunde Zeit die Piste kennenzulernen. Anschliessend beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. In der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr können sie rauf und runter soviel sie wollen und können. Die schnellste Abfahrt zählt.

Teamwettbewerb

Neben der Einzelwertung können die Teilnehmer auch am Teamwettkampf teilnehmen. Ein Team besteht aus drei Mitgliedern. Die Zeiten der drei Mitglieder werden zusammengezählt. Das Team mit der tiefsten Zeit gewinnt. Bei der Anmeldung für die drei Personen denselben Teamnamen erfassen, dann seid ihr automatisch dabei.

Hier geht es zur Anmeldung

Zeitplan

Startnummernausgabe
17.00 – 18.30 Uhr

Training
17.30 – 18.30 Uhr

Rennen
18.30 – 20.00 Uhr

Rangverkündigung in der Gadä Bar
21.00 Uhr

snow bike downhill night mörlialp 2014

Startgeld

Online Anmeldung Fr. 60.-. Nachmeldung 70.- Im Startgeld inbegriffen sind: Nachtskifahrbillet Mörlialp, T-Shirt, Preise für die ersten drei jeder Kategorie.

UPDATE: Wir waren dabei und haben ein paar Fotos geschossen: http://www.flowzone.ch/news/14806/snow-bike-downhill-night-2014-fotos

http://auerpower.ch/

 

 

Nach einigen Komplikationen mit Musikrechten und der Verschiebung des Veröffentlichungsdatums von Anfang November sind nun die Termine für die Veröffentlichung und den gratis Online-Stream bekannt.

Ab diesem Mittwoch, 27. November 2013 kannst Du das neue Meisterwerk ARRIVAL von Secondbase Films (den Machern von FROM THE INSIDE OUT) auf DVD oder Online vorbestellen. Die HD-Version kostet lediglich CHF 13.- also fast geschenkt!

anthill coastal crew arrival

Wer sich das Geld sparen möchte, bis er sich von der Qualität des Movies überzeugt hat, kann auch bis am Donnerstag warten und ihn dann während 12 Stunden online auf Pinkbike.com ansehen, halt in einer etwas schlichteren Qualtität.

Hier der Link zur Vorbestellung und zum Download des Films ARRIVAL von Secondbase Films auf iTunes

Hier gibt’s weitere Infos und den Teaser zu ARRIVAL

Auf Pinkbike gibt’s am Donnerstag, 28. November 2013 den Livestream: http://www.pinkbike.com/

 

Weitere Infos zum Film gibt’s in unserem Bericht

Mitwirkende

  • Fahrer
    • Kenny Smith
    • Stevie Smith
    • Mitch Ropelato
    • Curtis Robinson
    • Logan Peat
    • Kyle Norbraten
    • Matty Miles
    • Ryan Howard
    • Dylan Dunkerton
    • Bernardo Cruz
  • Regisseur
    • The Coastal Crew
  • Produzent
    • Anthill Films

     

Seit über einem Jahr bin ich nun wieder mit Shimano Bremsen unterwegs. Am Hardtail und AM-Bike habe ich die XT, am Downhiller die Saints. Die Lobeshymne zur Shimano Scheibenbremse habe ich ja bereits veröffentlicht. Nun blieb noch die Frage offen, wie sich diese Bremsen im Langzeittest bewähren.

Shimano Saint Bremsen Brake xt

Shimano Saint Bremsen – Die Referenzklasse

Ich fuhr nun ein Jahr lang Shimano-Bremsen mit Kühlrippen an den Bremsbelägen und Icetec-Scheiben mit Sandwich-Prinzip (sprich: mehrere unterschiedliche Lagen Metall für diverse Funktionen -> siehe Abbildung). Die Bremsperformance ist massiv besser, als jede andere Bremse, die ich bisher gefahren bin (Hayes oder Sram Avid Code, Elixir, Juicy usw). Der Druckpunkt ist schön knackig und immer am selben Ort, nur bei sehr heftigen und langen Abfahrten merke ich eine leichte Druckpunkt-Verhärtung bei den XTs – aber das ist auch nicht aussergewöhnlich bei +90Kg Kampfgewicht. Die Saints sind auch in dieser Liga erhaben.

shimano icetec rotor scheibe kühlung alu aufbau

Das Hanuta-Prinzip der IceTec Rotoren: In der Mitte ist zu Kühlungszwecken eine Aluscheibe mit zwei Stahlscheiben verbunden

Wartung der Shimano Bremsen

Nach fast einem Jahr, bemerkte ich, dass auch die Saints etwas Luft im System haben. Da ich bereits meine Avids (Code und Juicy) regelmässig entlüften musste (was nebenbei bemerkt äusserst fummelig und mühsam war), habe ich mir die nötigen Werkzeuge besorgt und das Entlüften selber erledigt. Beim ersten Mal benötigte ich dafür fast eine halbe Stunde, um auch ja keine Fehler zu machen. Bei der zweiten Bremse dauerte das ganze bereits nur noch 10-15 Minuten und das Resultat war eine Bremse wie am ersten Tag. Dank ungefährlichem Mineralöl und einer denkbar einfachen Anleitung, kann ich jedem empfehlen, das selber zu machen.

Das beste Video dazu aus dem Netz:

Bremsbeläge wechseln muss ich so alle 3 Monate mal – beim Downhiller jedenfalls – die anderen machen doppelt so lange mit. Somit erweist sich der Abrieb der Bremsbeläge als ziemlich hoch, was je nach Scheiben und Belag-Kombination bei anderen Systemen nicht anderst ist. Der Vorteil der massiven Bremskraft und Ausfallsicherheit ist dermassen hoch, dass man darüber hinwegsehen kann.

Der Austauch der Beläge ist simpel:

  • Rändelschraube am Griff aufdrehen (damit weniger Druck auf dem System ist und die Beläge ganz zurückgestossen werden können)
  • Rad ausbauen
  • Alte Beläge zurückstossen (Einfach mit einem grossen Schraubenzieher und schön feinfühlig)
  • Alte Beläge herausnehmen
  • Neue Beläge hinein
  • Befestigungschraube anziehen
  • Rad wieder einbauen
  • Fertig

Die Entlüftung der Bremse ist ebenso simpel, aber dafür empfehle ich die offzielle deutsche Anleitung zur Entlüfung von Shimano Bremsen  oder dieses Youtube-Video.

shimano entlüft disc bremse scheibe kit anleitung manual

Wenn man dieser Anleitung folgt, kann man nichts falsch machen.

shimano saint xt entlüften material kit

Shimano Entlüftungskit – Alles was man zum Entlüften einer Shimano Bremse benötigt

Shimano Hui – IceTec Pfui

Gegen die Bremssysteme von Shimano gibt es also soweit nichts einzuwenden. Die Bremsbeläge sind ähnlich schnell verbraucht, wie andere Bremsen, welche nicht mit der enormen Kraft und Performance der Shimanos mithalten können.

Mindestens einmal im Jahr benötigt die Bremse einen Ölwechsel – dieser ist aber derart leicht, dass man das locker selber hinkriegt, vorausgesetzt man hat die richtigen Werkzeuge dafür (Bremsflüssigkeit, 7mm Steckschlüssel, Spritze und Auffangbehälter von Shimano – Kostenpunk ca. CHF 30.-).

Diese Punkte gehören für mich zum normalen Verbrauch, auch wenn es mir lieber wäre, ich müsste nicht alle drei bis vier Monate meine Bremsbeläge wechseln.

Was für mich aber weit über den ’normalen‘ Verbrauch hinausgeht, ist die Abnutzung der Icetec Bremsscheiben. Ich konnte mit denen nicht einmal eine ganze Saison durchfahren! Ich habe von Leuten gehört, die eine Scheibe in 3 Monaten austauschen mussten. Mag sein, dass die spezielle Konstruktion der Icetec-Discs ein paar Vorteile bringt, wie z.B die bessere Kühlung und dadurch eine bessere Bremsperformance – es kann aber nicht sein, dass man alle sechs Monate eine verdammt teure Scheibe ersetzen muss (VP CHF 80.-).

Shimano Saint XT icetec Scheibe abnutzung kaputt error

Die Abnutzung der Stahl-Scheiben ist derart hoch, dass nach wenigen Monaten der Alukern zum Vorschein kommt. NO GO!

shimano icetec melt schmelzen geschmolzen kern alu

Bei einigen Icetec-Scheiben schmilzt sogar der Alukern bei hoher Belastung!

Ich habe mir jedenfalls als Ersatz die normalen XT-Bremsscheiben von Shimano bestellt. Ob die soviel schlechter sind, als die vielgerühmten Icetec-Scheiben, muss sich noch zeigen.

Wenn bei dir also jetzt wirklich noch die Frage offen ist, ob Avid oder Shimano, kann ich keine klarere Antwort mehr finden: Shimano ist zur Zeit das Mass der Dinge und erleichtert dein Biker-Leben massiv.

http://www.shimano.ch

Nachtrag: Bei einigen Bremshebeln kann es passieren, dass Öl aus der goldfarbigen Ventilöffnung am Bremshebel tritt. Dies lässt sich scheinbar auf einen technischen Produktionsfehler zurückführen, welcher Shimano bekannt ist. Ich musste meine Hebel einschicken und erhielt sie nach wenigen Tagen repariert zurück. Seither funktionieren sie wieder einwandfrei. Hier der Bericht dazu: Shimano Bremshebel verliert Öl

Falls Du noch konkrete Fragen zur Bremse, zum Entlüften oder Wechseln der Beläge hast: Hinterlasse einfach einen Kommentar und wir beantworten dir deine Fragen gerne.

 

Die Anmeldung für das Trek Bike Attack 2014 in Lenzerheide ist offen. Die Startplätze sind beschränkt und äusserst begehrt – wer sich also mal dieser Herausforderung stellen möchte, muss sich sputen.

Hier geht’s zur Anmeldung: http://www.trek-bike-attack.com

Der Knüller unter den Downhill Bike Rennen wartet seit letztem Jahr mit einer Neuerung auf: Die Frauen starten eine halbe Stunde vor den Männern. Die Zuschauer auf dem Parpaner Rothorn erleben also zweimal die magisch aufgeladene Stimmung der Biker und Bikerinnen vor dem Start.

Mit voller Konzentration fahren die Damen um 12.30 Uhr los. Der Startschuss für die Männer wird wie gewohnt um 13.00 Uhr abgefeuert. Kurze Zeit später verschwinden hunderte von Bikern in einer Staubwolke und hinter der Kuppe Richtung Foil Cotschen Strecke (Nr. 602).
Trek Bike Attack 2008 Start

600 Biker stürzen sich gleichzeitig auf den Trail. Ein unbeschreiblicher und unvergesslicher Moment.

Trek Bike Attack 2014 Strecke & Höhenprofil

Die Original-Strecke TREK BIKE ATTACK ist im kommenden Sommer wieder offen. Alternativ steht die Abfahrt Nr. 602 über Foil Cotschen zur Verfügung.

Ob das TREK BIKE ATTACK auf der Original-Strecke gefahren werden kann, wird erst wenige Tage vor dem Event entschieden.

trek-bike-attack-strecke-profil.jpg

SAMSTAG: Quali-Rennen für die Sektoren-Einteilung

Das Quali-Rennen findet am Samstag Nachmittag statt. Gestartet wird einzeln und gefahren wird gegen die Uhr. Mit einem starken Ride machst du hier eine gute Startposition für das TREK BIKE ATTACK am Sonntag klar.

Sektoren-Einteilung

Die Sektoreneinteilung erfolgt nach der Rangliste aus dem Qualirennen. Wer die Quali nicht gefahren ist, startet in Sektor 9.

Ausnahme: Die Top-Twenty Fahrer vom TBA 2013 sind gesetzt im Sektor 0 (Quali auch hier obligatorisch)

trek bike attack 2008

Tunnelblick. Vorne ein Schleicher, hinten ein Raser. Man darf sich einfach nicht aus der Fassung bringen lassen.

LADIES RACE: Sonntag 12.30 Uhr auf dem Gipfel

Für den Weg dorthin sollten ca. 1 1/2 h einberechnet werden! Analog zu den Herren wird das Damen-Feld beim LADIES RACE ebenfalls durch das Quali-Rennen in verschiedene Start-Sektoren unterteilt.

Anmeldung Trek Bike Attack 2014

Das Teilnehmer-Listing hat begonnen. Anmeldung werden schon jetzt entgegen genommen, spätere Änderungen oder Umschreibungen sind bis spätestens 25. Juli 2014 möglich.

trek bike attack rennen 2008

Bloss nicht nachlassen. Eigentlich kann man fast nicht mehr. Trotzdem heisst es: Durchbeissen.

Teilnahmegebühr

CHF 120.– für TREK BIKE ATTACK inkl. Qualirennen
CHF 90.– TREK BIKE ATTACK ohne Qualirennen
(Der €uro – Preis wird zum aktuellen Tageskurs berechnet.)

Kategorie

Damen und Herren ab Jahrgang 1999.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 777 limitiert.

bike attack trek kurve rennen

Während die ersten bereits Vollgas geben, kämpft sich das Mittelfeld noch in 8er-Reihen durch die erste Kurve.

Leistungen

Renngebühr, Bergfahrten aufs Rothorn und ab Churwalden Heidbühl-Lift von Freitag bis Sonntag inkl. Biketransport, Streckenbesichtigung, Teilnehmergeschenk, Rock-Shox-Party, Pasta-Party.

 

Wer unsicher ist, ob er teilnehmen soll, darf ich sich gerne mal meinen euphorischen Bericht vom Trek Bike Attack 2008 durchlesen: www.flowzone.ch/news/700/trek-bike-attack-2008

Hier geht’s zur Anmeldung: http://www.trek-bike-attack.com

 

Wenn man die drei wichtigsten Komponenten eines optimalen Bikes aufzählen müsste, dann sollten die Reifen auf jeden Fall erwähnt werden. Sie sorgen für Traktion beim Fahren und – noch viel wichtiger – beim Bremsen. Ohne gute Reifen sind auch gute Bremsen weniger Wert. Im Prinzip liegt die Performance des Bikes an diesen wenigen Quadratzentimetern, die Kontakt zum Untergrund bieten.

Schauen wir uns eines der wichtigsten Elemente eines Bikes also mal genauer an, ohne allzu technisch werden zu wollen.

Continental Der Kaiser 2.4

Für mich die Überraschung des Jahres – so viel Grip hatte ich auch nach all den Lobeshymnen nicht erwartet

Material

Gummi natürlich. Ganz einfach, oder?

Nein. Die heutigen Reifenhersteller geben sich viel Mühe, besondere Gummimischungen aus künstlichen Materialien miteinander zu kombinieren, um die möglichst beste Performance, beim geringsten Gewicht und der längsten Haltbarkeit zu erreichen. Leider sind diese Anforderungen gegensätzlich und beeinflussen sich negativ: Ein leichterer Pneu bietet meist auch weniger Durchschlagschutz. Ein fetter Pneu rollt meistens schlechter. Es ist nicht ganz einfach, einen leichten Pneu zu bauen, welcher eine überdurchschnittliche Traktion bietet, durchschlagsicher ist und auch noch gut rollt.

Mountainbike Reifen

Alles sollen sie können und leicht wie eine Feder sollen sie sein – die Ansprüche an Mountainbike Reifen sind hoch

Was tun da die lieben Reifenhersteller? Ganz einfach: Die Hersteller tüfteln mit viel Aufwand an synthetischem Kautschuk. Diese unterschiedlichen Materialien vermischen sie miteinander und setzen sie je nach Anforderung an unterschiedlichen Stellen ein. Die Lauffläche besteht oft aus einer etwas härteren Mischung, welche länger hält und besser rollt. Die Seitenstollen wiederum müssen mehr Traktion bieten, aber weniger lange halten (Prinzip Dual-Compound, Triple-Compound).

Die Härte des Gummis wird als Zahlenwert angegeben, beispielsweise 42a oder 60a. Je höher die Zahl, desto härter die Mischung. Das „a“ kennzeichnet die Prüfmethode („Shore A“ für Weich-Elastomere), bei der mit einem Federstift die Eindringtiefe ins Material gemessen wird. Hierbei gibt es nur eine wichtige Erkenntnis: Je weicher der Pneu, desto besser die Haftung.

Je nach Hersteller kommen da noch weitere Faktoren hinzu, wie zum Beispiel Exo Protection oder Snakeskin (was bspw. verhindern soll, dass Seitenwände durch scharfe Steine aufgeschnitten werden) – aber das Grundprinzip ist bei allen das selbe.

Mountainbike Reifen

Eng, verwinkelt, steil und rutschig – Die Bremsen greifen, die Reifen auch?

Abgesehen vom Gummi, ist da natürlich noch die Karkasse. Diese besteht meistens aus Kunststofffasern, welche unterschiedlich eng miteinander verwoben sind. Verwoben ist hier eigentlich der falsche Ausdruck, da sie eher nebeneinander liegend mit dem Gummi verbunden werden, damit sie flexibel genug bleiben, die Abnutzung vermindern und weniger Rollwiderstand bieten.

Das dritte Element eines Reifens ist das Profil. Hier haben sich über die Jahre einige Standards etabliert, welche von vielen Firmen ähnlich umgesetzt werden. Die mittleren Stollen dienen als Lauffläche und müssen daher gute Laufeigenschaften besitzen. Die seitlichen Stollen kommen hauptsächlich in Kurven zum Einsatz, also achtet man darauf, dass sie wenig wegknicken, aber so geformt sind, dass sie sich in möglichst viele Untergründe reinbeissen. Alles dazwischen ist eine Kunst für sich und wird unterschiedlich angegangen. Grundsätzlich geht es in diesen ‚Zwischenräumen‘ um Funktionen wie Selbstreinigung, Rolleigenschaften und noch mehr Grip.

Spezifikationen

Dieses Thema möchte nicht allzu sehr vertiefen, da hier einerseits die persönlichen Vorlieben eine grosse Rolle spielen und ich in der heutigen Zeit von drei unterschiedlichen Raddurchmessern nicht auf alle Modelle eingehen kann.

Grundsätzliche Regeln:

  • Der Rollwiderstand hängt nicht alleine von der Reifenbreite ab
  • Die Dicke der Seitenwände ist der wichtigste Faktor beim Durchschlagschutz
  • Single Ply (1ply): Dünne Reifenwände. Weniger Durchschlagschutz, leichtere Reifen.
  • Double Ply (2ply): Eindeutig mehr Durchschlagschutz und Eigenstabilität bei gleichzeitig geringerem Reifendruck. Die ‚bessere‘ Wahl, wenn man mit dem Mehrgewicht leben kann.
  • 2C, 3C: Unterschiedlich harte Gummimischungen an verschiedenen Stellen wie Lauffläche oder Seitenwand (Dual-Compound, Triple-Compound)
  • Draht- oder Faltreifen: Faltreifen bedeutet lediglich, dass in der Wulst (da wo der Reifen Kontakt hat mit der Felge) kein Draht durchgezogen wurde, sondern knickbare Kevlarfasern. Somit ist der Reifen faltbar  – und durch den fehlenden Draht natürlich leichter.
  • Reifenbreite ist nicht gleich Reifenbreite: 2.2 Zoll, 2.35 Zoll, 2.5  Zoll usw. Wäre eigentlich ganz einfach. Aber die Hersteller messen mit unterschiedlichen Massstäben. Deshalb ist ein 2.5er Maxxis kaum breiter als beispielsweise ein 2.35er Schwalbe.
Mountainbike Reifen

Jede Menge Matsch und der falsche Reifen – da könnte man auch Slicks fahren

Tipps und Hinweise zur Lagerung

Wer kennt das nicht? Da surft man gemütlich durch den Onlineshop und entdeckt das Super-Schnäppchen Angebot an Lieblingsreifen. Natürlich muss man da mindestens gleich zwei oder drei bestellen, auch wenn mindestens einer für lange Zeit im Keller liegen bleibt.

Dabei sollte man folgende Dinge im Auge behalten:

  • Möglichst dunkel Aufbewahren. Sonneneinstrahlung vermindert die Leistung der Pneus auf Dauer.
  • Die Reifen sollten bei mittleren Temperaturen (10-20° C) und mittlerer Luftfeuchtigkeit gelagert werden.
  • Gummi unterliegt einer natürlichen Alterung. Man kann davon ausgehen, dass nach 4 Jahren die Reifeneigenschaften auch bei richtiger Lagerung spürbar nachlassen. Spätestens dann sollte man den Reifen nicht mehr benutzen.

Kaufe also keine Reifen auf Lager – die Entwicklung der Rohmaterialien und Reifen unterliegen einer ständigen Evolution – in 4 Jahren ist dein heutiger Reifen vielleicht nicht mehr der Stand der Dinge.

Mountainbike Reifen

Wieder mal das beste Bikewetter, aber den falschen Pneu ausgesucht? Mit einem guten Allrounder fährt man manchmal besser, weil man auch die Schwächen kennt

Die beliebtesten Mountainbike Reifen der Flow Troopers

10 Fahrer wurden nach ihren Vorlieben in den unterschiedlichen Kategorien (DH, Touren, Freeride) befragt. Ich gehe hier hauptsächlich auf den Vorderreifen ein, da sich hinten keine klaren Schlüsse ziehen liessen – ausser, dass die meisten mit einem Maxxis Ardent 2.4 unterwegs und sehr zufrieden sind.

Mountainbike Reifen

Zwangspause auf dem Trail – wenig Luftdruck und Reifenexperimente rächen sich vor allem bei Fahrfehlern und Ermüdung

Highroller II (3c, 42a, 60a) 2.35 oder 2.5

Die weicheren 42a werden vorne gerne eingesetzt. Die Gründe hierfür sind: Bester Allrounder, idealer Reisereifen, gute Karkasse, günstiger Preis, gute Rolleigenschaften, guter Pannenschutz – kurz: idealer Reifen für Wechselfaule. Leichte Defizite werden im Staubtrockenen, im Matsch und im Schnee festgestellt, aber auch dort noch als gut beurteilt.
Sehr guter Allrounder mit akzeptablem Gewicht und nur wenigen Nachteilen.

Mountainbike Reifen

Schau dir auch mal an, was andere fahren und frag sie weshalb.

Maxxis Minion DHF

Über die Hälfte der Fahrer schwören auf diesen Reifen als Allrounder – egal ob in der schmalen oder breiten Ausführung, abhängig vom Bike natürlich. Sehr langlebiger Reifen mit viel Grip und nur einer kleinen Schwäche im Nassen, weil sich die Stollen schnell füllen. Eine gute Wahl im Trockenen. Vorne sind es meist die weicheren Modelle (42a) und hinten nur die härteren (60a).
Immer eine sichere Wahl: Der Alleskönner schlechthin. Nur das Gewicht könnte noch optimiert werden.

Maxxis Ardent 2.4

Der klare Sieger bei den Hinterreifen. Über die Hälfte der Fahrer schwört auf dieses leichte Rollwunder. Der Durchschlagsschutz ist mittelmässig bis gut. Die überragenden Rolleigenschaften gehen bei weniger Luftdruck etwas flöten, bedingt durch die spezielle Konstruktion der Mittelstollen und dem grossen Abstand zu den Seitenstollen. Vor allem im Touren- und Freeride-Bereich ist dieser Pneu die erste Wahl für das Hinterrad. Toller Grip und schnelles Profil bei akzeptablem Gewicht.
Für Hinten die erste Wahl: Akzeptables Gewicht und überdurchschnittliche Rolleigenschaften.

Mountainbike Reifen

Spätestens bei den Reifen hört der Leichtbauwahn auf – niemand will auf dem Trail ständig Schläuche flicken

Continental Der Kaiser 2.4

Im Bereich Downhill und Freeride der Newcomer unter den Allroundern. Massiv mehr Grip als ein Minion, Butcher oder Muddy Mary, bei gleichem Gewicht und ähnlichen Rolleigenschaften. Der Kaiser ist bestimmt nicht der schnellste Pneu, aber der Durchschlagschutz ist derartig hoch, dass der Reifen auch mit nur einem Bar Druck gefahren werden kann. Somit ist der Einsatzzweck eher begrenzt aufs Bergabfahren, aber da glänzt er dafür mit Höchstnoten.
Lass dich von diesem Reifen überraschen! Mehr Grip als ein Minion DHF bei weniger Gewicht.

Schwalbe Muddy Mary

Auf feuchtem Waldboden, welcher nicht allzu matschig ist, greifen viele auf die Muddy Mary zurück. In der Zwischensaison vor allem in unseren Gefielden (Zentralschweiz) ein guter Allrounder, da es immer mal gerne etwas feucht ist. Leider kommen die Defizite der Muddy Mary relativ schnell zum Vorschein, sobald es abtrocknet.
Spezifischer Freeride-/Downhill Pneu für feuchtes Wetter, eher schlechter Allrounder.

Mountainbike Reifen

Welcher Reifen ist denn nun der Beste? Geschmackssache ^^

Specialized Butcher DH 2.3 oder 2.5

Würde sich wohl keiner aus dem Shop bestellen, aber der Butcher von Specialized ist ein unterschätzter Allround-DH-Pneu, welcher in vielen Situationen auch einem Minion das Wasser reichen kann. Die schmalere Version hat bereits verdammt viel Grip und nur kleine Schwächen auf nassen Wurzeln – Durchschlagschutz und Rolleigenschaften sind gut. Der 2.5 bietet noch mehr Grip und Schutz und bringt nur geringfügig mehr auf die Waage.

Maxxis Swampthing 2.5 42a

Wenn es richtig pflotscht – in Matsch, Schnee oder losem Untergrund – ist der Maxxis Swampthing die erste Wahl. Negativ: Schlechte Rolleigenschaften und aufgrund der langen Stollen fast schon gefährlich wenig Grip auf Steinplatten oder wenn es wieder abtrocknet.

 

Mountainbike Reifen

Manchmal merkt man gar nicht, dass der Reifen nicht passt. Bis einem einer um die Ohren fährt

Fazit

Du siehst, dass man sich verdammt viel Gedanken über Reifen machen kann – und dabei haben wir noch nicht mal alle Themenbereiche angesprochen. Was ist mit dem Reifendruck? Was ist mit den Schäuchen? Was macht mehr Sinn – ein Immerdrauf-Allrounder oder 2-3 spezifische Reifen für unterschiedliche Bedingungen?

Die ‚richtigen‘ Antworten auf diese Fragen kannst Du nur selber herausfinden, da sie abhängig sind von vielen individuellen Faktoren wie Gewicht, Fahrkönnen und Trail-Präferenzen.

Zwei gute Tipps gibt’s noch zum Abschluss:

  • Fahr nicht einfach ‚irgendwelche Pneus, die bereits auf dem Bike waren‘. Mach dir Gedanken über deine Vorlieben und was zu dir passen könnte – Probiere neue Reifen einfach mal aus, kosten ja nicht alle Welt.
  • Lieber einen guten Reifen kennen, als ständig Reifen zu wechseln. Es ist besser zu wissen, wie dein Reifen in einer heiklen Situation reagieren wird, als von der Unzulänglichkeit eines neuen Pneus überrascht zu werden.

Falls du noch Fragen oder Anregungen zum Thema hast, einfach einen Kommentar abgeben. Wir würden uns freuen.

Probleme mit deinem Reifen oder einfach zu wenig Grip? Dann versuch’s doch mal mit Tubeless!

 

Hilfreiche Links:

www.maxxistires.com

www.conti-online.com/www/fahrrad_de_de/themen/mtb/

www.schwalbe.com/de/

 

SecondBase Films ist stolz, euch den Nachfolger von „From the Inside Out“ zu präsentieren: ARRIVAL.

Produziert von Anthill Films und unter der Regie von The Coastal Crew, soll ARRIVAL die Zuschauer über die neue Generation von Freeridern und Racern ins Bild setzen.

Arrival

Dies werden sie auch bestimmt erreichen, denn der Teaser sieht schon vielversprechend aus. Kraftvoll, schnell und ungebändigt: Die jungen Stars aus der Szene wie Steve Smith, Mitch Ropelato, Logan Peat, Ryan Howard, Matty Miles, Bernardo Cruz, Kyle Norbraten, Dylan Dunkerton und Curtis Robinson bringen einen neuen Elan und ein neues Niveau in den Sport.

Wer sich davon überzeugen will, kann sich ab dem 7. November bei der Veröffentlichung von ARRIVAL ein Bild davon machen. Diese Online Premiere wird Gratis und über folgenden Link erreichbar sein: secondbasefilms.com/arrival

anthill coastal crew arrival

LIVE STREAM AM 7. November 2013: secondbasefilms.com/arrival

Bis dahin, muss man sich mit dem Trailer begnügen, welcher das fahrerische Können dieser jungen Wilden sehr gut rüberbringt:

ARRIVAL – Official Trailer from The Coastal Crew on Vimeo.

 

Wer noch mehr über diesen Film und die darin enthaltenen Aufnahmen wissen möchte, kann sich die MAKING OFs reinziehen:

The Making of Coastal Crew’s New Movie ARRIVAL – Ep. 1 from The Coastal Crew on Vimeo.

The Making of Arrival: Episode 2 – Brazil from The Coastal Crew on Vimeo.

 

Website: secondbasefilms.com/arrival

 

Oberhalb von Magglingen gelegen, lädt der Bieltrail Freerider und Downhiller dazu ein, sich auch ausserhalb der regulären Bikesaison aufs Bike zu schmeissen. Dank der Standseilbahn ist der Betrieb das ganze Jahr gewährleistet und davon kann man besonders dann profitieren, wenn die Bikeparks ihre Tore schliessen.

Bieltrail Magglingen

Spassige Strecke in einem schönen Wald oberhalb von Biel

Fakten

Tageskarte CHF 30.-
Halbtageskarte CHF 20.-
Streckenlänge: 1850 m
Höhenmeter: 440 m

Bieltrail Magglingen

Streckenbeschreibung

Die Erbauer trailnet.ch beschreiben die Strecke folgendermassen: „Kurze steile Passagen, steinig, wurzelig, abwechslungsreich. Beim Bau wurde Wert gelegt auf die Eigenart des Geländes mit den verschiedenen Untergründen und Erhebungen. Sie bestimmt den Charakter der Strecke.

Bieltrail Magglingen

Ein paar Lockerungsübungen zum Start

Verglichen mit dem Gurten bspw. ist die Strecke für Anfänger weniger geeignet, aber durchaus fahrbar. Sie ist nie sonderlich steil, bietet aber einige Herausforderungen in Form von Steinfeldern oder steilen Anliegerkurven. Genau diese Eigenschaften machen die Strecke dafür für fortgeschrittene Fahrer attraktiver.

Bieltrail Magglingen

Cruisen oder Vollgas geben – auf dem Bieltrail ist beides möglich

Es gibt viele Speedpassagen mit kleinen aber auch grösseren Sprüngen. Die meisten Absprünge haben eine flache Landung, nur wenige sind als Double gebaut – somit kann man sich gut an die Jumps anpassen und nach bereits 1-2 Abfahrten ein paar Flugmeter hinter sich bringen. Diese Passagen wechseln sich mit steinigen Abschnitten ab, welche man auch langsam durchfahren kann, welche erst mit erhöhter Geschwindigkeit so richtig rocken. Die Steine sind jedoch gut eingebettet und rutschen nicht lose herum.

Bieltrail Magglingen

Viel liebe zum Detail – wie zum Beispiel die zahlreichen Anlieger – machen diesen Trail zum Spielplatz

Transport

Standseilbahn mit vier Kabinen, von welchen eine Kabine für Biker reserviert wird. Kapazität ungefähr 20 Bikes.
Die Bahn fährt täglich bis 18:00 Uhr im 20 Minuten Takt. Da man für eine Abfahrt auch bei gemütlichem Tempo kaum 15 Minuten benötigt, ist das optimal.

Bei schlechtem Wetter, bittet die Bahn die Biker ihre Bikes vor dem Transport abzuspritzen. Eine entsprechende Waschanlage befindet sich rechter Hand hinter der Talstation.

Bieltrail Magglingen

Wetterabhängigkeit

Bei nasser Witterung, ist die Strecke anspruchsvoll, da die matschigen und steinigen Abschnitte viel Fahrkönnen erfordern, um nicht ständig in der Gegend rumzurutschen. Bei Trockenheit kann man es krachen lassen. Die Strecke benötigt einen ganzen Tag, bis sie sich von einem Regen erholt.

Magglingen – 187

Fazit

Mit dem schönen Bielersee um die Ecke, einer guten Infrastruktur und einer spassigen Strecke ist der Bieltrail in Magglingen ein Muss. Egal ob an einem heissen Sommertag, wo der Trail schön viel Schatten bietet, an einem freien Wochentag, wo fast keine anderen Biker unterwegs sind oder einfach mal an einem faulen Sonntag – der Bieltrail ist verspielt und macht dank des natürlichen Untergrunds und vielen kleinen Spielereien viel Spass.

Bieltrail Magglingen

Diese Strecke wurde erbaut und wird betrieben von trailnet.ch

Öffnungszeiten und Preise der Bahn gibts auf www.funic.ch

Hier noch ein paar bewegte Bilder, um einen besseren Eindruck zu erhalten. Ich mach euch nix vor, bei den Jungs sieht es lockerer und leichter aus, als es in Wirklichkeit ist:

You Film? Yeah! from pascal monnier on Vimeo.

 

Mit dem letzten Rennen der Enduro World Series 2013, hat die Enduro Mountain Bike Association bekanntgegeben, dass sie ihr Engagement nächstes Jahr weiterführen.

Von den höchsten Gipfeln der Anden, bis zu den sanften Hügeln der schottischen Küste – Die Enduro World Series 2014 wird nächstes Jahr geografisch expandieren, um zwei weitere Enduro Bike Communities aufzunehmen. Chile, das einzige lateinamerikanische Land mit einem anerkannten Enduro Wettkampf, und England, Heimat des bekannten TweedLove Bike Festivals.

ews 2013 val d'isere

Die EWS 2013 in Val d’Isere – Schöner geht’s fast nicht

EWS Manager Chris Ball meint „Die Suche der Enduro World Series 2014 nach dem besten Allround Mountain Biker wird uns kreuz und quer über den ganzen Globus führen. Unterschiedlichste Landschaften, Trails und Kulturen werden dabei ihren Einfluss auf die Rennserie haben. Wir sind begeistert, dass die Serie bereits in ihrem zweiten Jahr expandieren kann – über Ozeane und Hemispheren, um die Enduro Gemeinschaft näher zusammenzurücken.“

ews enduro world series 2014

Die EWS ist wohl die natürlichste Rennform des Bikesports – schöne Trails und Landschaften und Rennfahren am Limit

Die erste Enduro Weltmeisterschaft fand übrigens am 19. und 20. Oktober 2013 in Finale Ligure statt.

Termine und Locations der Enduro World Series 2014

19. – 20. April 2014 – Anden, Chile

30. Mai – 1. Juni 2014 – Tweedlove Festival, Schottland, UK

21. – 22. Juni – Valloire, Frankreich

13. – 14. Juli 2014 – La Thuille, Italien

26. – 27. Juli 2014 – Colorado Freeride Festival, USA

9. – 10. August 2014 – Crankworx Whistler, Canada

4. – 5. Oktober 2014 – Finale Ligure, Italien

ews enduro world series 2014

EWS 2013 im Val d’Allos – Auf solchen Trails macht auch ein Rennen Spass

Wir halten euch über dieses spannende neue Rennformat auf dem Laufenden.

Eines der spannendsten Rennen des Jahres und alle anderen Rennen gibt es hier: www.enduroworldseries.com/videos/

Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Website: enduroworldseries.com/

 

Es war meines Erachtens die spannendste Red Bull Rampage aller Zeiten. Einerseits ist man immer gespannt darauf, wie hoch das Level im Big Mountain Riding momentan ist, welcher Fahrer seine Signature-Tricks auspackt und wer die grössten Sprünge hinlegt. Dieses Jahr wurde diese Spannung aber noch zusätzlich erhöht – teilweise wegen dem massiven Drop am Oakley Icon Sender, hauptsächlich aber, weil Cam Zink bereits im Vorfeld angekündigt hat, dass er da einen Backflip drüber ziehen will.

Wer das Rennen in voller Länge verpasst hat, sollte das unbedingt nachholen, denn es ist nervenaufreibend und an Spannung kaum zu überbieten: Replay Red Bull Rampage 2013

Wer sich lieber nur die Highlights reinziehen möchte, kann das in folgenden Videos tun:

Kyle Straits Gewinnerlauf:

Lauf von Kelly McGarry:

Cam Zinks Backflip vom Oakley Icon Sender:

Der übelste Crash der Rampage 2013:

Die Highlights von der Qualifikation:

Wer alles bereits gesehen hat, aber immernoch mehr will, dem empfehle ich die Fotos vom Finale der Red Bull Rampage 2013:

 

Resultat:

1. Kyle Strait
2. Kelly McGarry
3. Cameron Zink
4. Andreu Lacondeguy
5. Tyler McCaul
6. Pierre Edouard Ferry
7. Cameron McCaul
8. Brendan Fairclough
9. Garett Buehler
10. Thomas Genon
11. Ramon Hunziker
12. Mike Montgomery
13. Logan Binggeli
14. Wil White
15. Geoff Gulevich
16. Nico Vink
17. Graham Agassiz
18. Kyle Norbraten
19. Brendan Howey
20. Mike Hopkins
20. Brandon Semenuk
20. James Doerfling
20. Antoine Bizet
20. Paul Basagoitia
20. Mitch Chubey

Weitere Infos: www.redbullrampage.com