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Nicht mehr benötigte Laufräder, Gabeln und sonstige Komponenten liegen bei jedem Biker zuhause rum. Man könnte es ja vielleicht mal als Notfall-Ersatz benötigen. Das denke ich mir manchmal sogar bei Teilen, welche ihr Verfallsdatum längst überschritten haben oder von mir zumindest an kein aktuelles Bike mehr montiert werden. Zum Wegwerfen ist es dennoch zu Schade.

Jetzt gibt es die beste Möglichkeit dazu, diese Teile loszuwerden und vielleicht sogar noch ein paar Franken für ein neues Bike einzusacken. Am Krienser Kleinteile Flohmarkt von Velociped!

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Am Samstag 22. November

führt velociped.ch den 1. Luzerner Veloteile-Flohmarkt durch. Er findet von 10.00 bis 16.00 Uhr im Velociped-Laden an der Luzernerstrasse 4 statt.

Hier finden gebrauchte Teile, Raritäten, Velo-Zubehör, Verstaubtes und Trouvaillen den Weg zu neuen Besitzern und damit wieder auf die Strassen und Trails.
Bist du auf der Suche nach alten schönen Komponeten, nach schwer erhältlichen Ersatzteilen, nach längst vergessenen Zeitzeugen und alten Schätzchen: Dann lohnt sich ein Besuch beim Veloteile-Flohmarkt. Die Preise werden günstig sein und an Möglichkeiten zum Fachsimpeln wird es auch nicht fehlen.

 

Sämtliche Infos, Anmeldemöglichkeiten etc. gibt es auf der Website: http://www.velociped.ch/velociped/veloteile-flohmarkt/

Jeder von uns hatte schon mal eine Panne auf einer Biketour. Oder gleich mehrere Pannen auf der gleichen Tour. Oder eine Loppertour mit 6 Platten. Auf jeden Fall ist in solchen Situationen das richtige Werkzeug gefragt. Welche Produkte bei uns in den letzten Jahren so manchen Biketag gerettet haben seht ihr hier: drei bewährte Tools, die in jeden Bikerucksack gehören.

Flickzeug

Das klassische Flickzeug ist in den letzten Jahren ziemlich aus der Mode gekommen. Man fährt Tubeless, schleppt einen Ersatzschlauch mit oder ist von Reifen und Schlauch derart überzeugt und verzichtet gänzlich auf die Pannenhilfe im Rucksack. Kann oft gut gehen aber wenn der Kollege Murphy mal richtig zuschlägt, geht absolut nichts über gutes Flickzeug. Und nein das selbstklebende das-ist-genau-so-zuverlässige-wie-das-andere Zeug ist unbrauchbar. Punkt. Das ist mit den Jahren noch genau gleich schrottig wie früher.

Seit Jahren das Beste!

Seit Jahren das Beste!

Seit etwa 20 Jahren gibt es nur ein Reparaturset, das sich komplett bewährt hat. Es sieht auch immer noch genau gleich aus wie damals. Und ist noch immer das günstigste Produkt auf dem Markt. Es besteht noch immer aus Schleifpapier, Vulkanisierflüssigkeit und Patches in zwei verschiedenen Grössen. Diese halten noch immer perfekt und vor allem sehr lange. Platten beim 29er, 650b oder 26“? Oder beim BMX? Oder beim Kindervelo? Geht alles!

flicken - des isses.

flicken – des isses.

Das Set mit vier kleinen und zwei grossen Patches inkl. Vulkanisierflüssigkeit und Schleifpapier kostet CHF 3.50. Das Set wird von der Firma Rema Tip Top hergestellt und ist in den meisten Fachgeschäften erhältlich. Man kriegt es sogar bei Migros unter der Eigenmarke Bike Equipment. So kann man es beim Wochendeinkauf gleich mitnehmen.

Reifenheber

Die Liebhaber von stabilen DH Reifen kennen das Problem. Man hat zwar Schlauch oder Flickzeug und eine Pumpe dabei, aber der ver***** k**** Reifen lässt sich einfach nicht von der Felge trennen. Er bewegt sich keinen Millimeter. Zum Glück hat man ja noch einen Reifenheber dabei. Knorz, knorz & päng. Futsch ist der Reifenheber. Und man steht noch immer irgendwo in der Pampa und sucht verzweifelt nach neuen Kraftausdrücken. Ich habe im Lauf der Zeit noch JEDEN Reifenheber bei solchen Aktionen zerstört. Vielen Dank an Maxxis Minion DH mit doppelter Seitenwand. Grrrrr…

Specialized EMP Pro Lever

Specialized EMP Pro Lever

Der einzige brauchbare Reifenheber war jahrelang Serkis Pedro’s Ungetüm. Also eigentlich ein superstabiler Schraubenzieher mit abgerundeten Kanten. War die Lösung für jeden störrischen Reifen. Bis ich mal per Zufall den EMT Pro MTB Lever von Specialized gefunden habe.

    Metallplatte - so verbiegt und bricht nix mehr

Metallplatte – so verbiegt und bricht nix mehr

Im Gegensatz zu allen anderen Plastikreifenhebern ist dieses Ding nämlich mit einer Metallplatte verstärkt. Ist das schwerer als gewöhnliche Reifenheber? Selbstverständlich! Dafür ist er qualitativ in einer komplett anderen Dimension als die Konkurrenz. Egal ob Minion DH oder Conti Kaiser oder Draht-Schlammreifen… der Specialized Reifenheber hat bisher alles anstandslos gemeistert. Sehr clever ist auch, dass die beiden Heber über kleine Magnete verfügen, was das Verstauen noch erleichtert. Und es hat dazu noch einen integrierten Flaschenöffner! Nicht unbedingt lebensnotwendig aber auch ein Zeichen, dass auch ein simples Werkzeug durchdacht sein kann.

Diese Reifenheber könnt ihr in diversen Farben im Bergwerk in Horw kaufen.

mit integriertem Flaschenöffner - perfekt für das Bier nach der Tour

mit integriertem Flaschenöffner – perfekt für das Bier nach der Tour

Multifunktionswerkzeug

Inzwischen gibt es auf dem Markt diverse sehr brauchbare Multi-Tools. Aktuell ist in meinem Rucksack immer ein kleines und kompaktes Lezyne Tool dabei. Hat alle nötigen Werkzeuge integriert (Kettennieter, div. Inbus, Torx, Schraubenzieher etc.). Damit bin ich bisher wirklich zufrieden. Und ich hoffe, dass es noch lange so bleibt.

Der Urvater aller brauchbaren Werkzeuge ist aber das Topeak Alien. So lange wie dieses Multi-Tool hat mich kein anderer Artikel begleitet. Das Alien hat mich seit 1998 vor unzähligen langen Märschen bewahrt, weil es lose Schrauben anzieht, gerissene Ketten flickt und noch sonstige Reparaturen tadellos unterstützt.

ziemlich gut im Schuss für ein 16-jähriges Werkzeug

ziemlich gut im Schuss für ein 16-jähriges Werkzeug

Die wichtigsten Werkzeuge an einem solchen Multi-Tool sind sicher mal die Inbus-Schlüssel. Ohne die geht bei einem Bike gar nichts. Damit kann man so ziemlich alle Schrauben beim Bike wieder anziehen. Oder auch lösen, falls man das muss. Kreuz-/Torx-Schlüssel braucht man meist für die Scheibenbremsen. Hier hat sich einfach schon gezeigt, dass die Hebelwirkung vieler Multi-Tools zu gering ist, um solche Schrauben on-the-fly anzuziehen. Dies besser zuhause oder in einer Werkstatt erledigen. Was aber ganz ganz wichtig ist – vor allem bei langen Touren – ist ein Kettennieter. Kette kürzen, zunieten, und weiter geht die Tour. Das hat mich schon vor manchem unglaublich langem Marsch verschont.

 

hier der Kettennieter - der Lebensretter auf langen Touren

hier der Kettennieter – der Lebensretter auf langen Touren

Vor dem Alien hatte ich eine Vielzahl von anderen Tools. Die haben sich aber innert kurzer Zeit durch Rost zersetzt oder sind sonst auseinandergefallen. Oder haben Inbus Köpfe gleich beim ersten Einsatz zerstört. Für ein 16-jähriges Werkzeug noch immer recht ansehnlich. Bin mal sehr gespannt, ob das Lezyne ähnlich lange seinen Dienst verrichtet.

Welches sind deine unverzichtbaren Begleiter? Let us know!

UPDATE: Seit Mai 2018 ist der Indoor Bike Park leider geschlossen!

Ab dem 22. November 2014 hat die Schweiz einen Indoor Bike Park, der zu den grössten Europas zählt. Mit einer Gesamtfläche von 2500m2 bietet der Indoor Bike Park in Pfäffikon/ZH viele Möglichkeiten für Velo-Clubs, Schulen, Familien, Firmen und natürlich die gesamte Biker-Szene in der Schweiz. Dank dem Indoor Bike Park ist es nun möglich, das ganze Jahr seine Bike-Skills zu trainieren, sei es auf dem BMX, dem Mountainbike oder im Rahmen von Fahrkursen.

Viel Staub, Schweiss und Herzblut

Die Umbauarbeiten der alten Tennishalle in der Schanz in Pfäffikon/ZH begannen im Juni 2014. Lange konnte nicht ausgemalt werden, wie sich diese Hallen in einen Indoor Bike Park verwandeln sollen. Fünf Monate und viel Schweiss und Herzblut später, steht der fertige Indoor Bike Park mit einem komplett geteerten Pumptrack, einer Jumpline mit Foampit, einer Terrasse für Zuschauer, Saunalandschaft, Bistro, Lounges für die Fahrer, Büroräumlichkeiten und allem was dazu gehört. «Wir haben in den letzten Wochen Tag und Nacht gearbeitet für den Indoor Bike Park. Wir sind extrem stolz, dass alles so gut gelaufen ist und wir nun eröffnen können. Es ist eine immense Leistung von allen, die mitgeholfen haben und wir danken jeder einzelnen Person für ihren Einsatz», sagt Thomas Wildling von der Geschäftsleitung.

Profi-Biker und Showacts: Es wird gebührend gefeiert

Am 22. November 2014 öffnet der Indoor Bike Park also mit einer Eröffnungszeremonie seine Tore und zwei Tage lang stehen die Türen offen für alle, die den brandneuen Park bestaunen und ausprobieren möchten. Das Programm ist dicht und gespickt mit bekannten Namen aus der Bike-Szene. Am Samstag gibt es Sprünge, Tricks und Shows von Profi-Bikern wie Sam Reynolds (UK), Xavier Pasamonte (ESP) und Timo Pritzel (GER) zu sehen. Auch der Projektleiter des Pumptrack, Bike-Profi und BMX-Nationalcoach von Swiss Cycling, Roger Rinderknecht, wird am Show-Fahren seine Skills zeigen. An der Show mit dabei sind zudem Profi-Roller-Blade Fahrer wie Kilian Braun (Rothrist/AG), der an der Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft in Moskau Dritter wurde.

Knackeboul, Hip-Hop Tanzshows und Rock’n’Roll-Einlagen

Nebst den hochkarätigen Showacts der Athleten gibt es musikalische Unterhaltung und Tanzshows. Am Samstagabend gibt der Zürcher Rapper Knackeboul ein exklusives Konzert mitten im Indoor Bike Park. Davor gibt es Hip-Hop Tanzshows und danach kommt der Sound für die Besucher vom DJ Pult. Am Sonntag gibt es einen grossen Familienbrunch, für welchen Reservationen entgegengenommen werden. Der Rock’n’Roll-Club Rosie O’Grady sorgt für schwungvolle Tanzeinlagen dazwischen. Zudem wird am Sonntag der BMX Club Volketswil ein Showfahren abhalten – als erster regionaler Bike-Club überhaupt.

claudio caluori indoor bikepark

Claudio Caluori – Ziehvater des Indoor Bikeparks

Besucher können den Park selber testen

Am Samstag und Sonntag der Eröffnung gibt es im Indoor Bike Park insgesamt vier Mal die Möglichkeit für die Besucher, den Pumptrack selber zu befahren. Das offene Fahren wird vor Ort organisiert, mitzunehmen brauchen die Besucher lediglich Helm und Handschuhe. Der deutsche Profi Mountainbiker Timo Pritzel gibt am Sonntag zudem zwei Crashkurse für Kids im Indoor Bike Park und zeigt ihnen die ersten Tipps und Tricks rund ums Pumptrack-Fahren.

Programm Samstag 22. November 2014

14.30 Uhr Türöffnung
15.00 Uhr Eröffnungszeremonie mit Ansprache und Showfahren
16.00 Uhr HipHop Showeinlage
16.30 Uhr Showfahren: Adam Kun (BMX Flatland Rider)
16.40 Uhr Pumptrack offen für Alle (Helm/Handschuhe mitbringen)
18.00 Uhr Showfahren: Diverse PRO‘s wie Roger Rinderknecht, Sam Reynolds, Timo Pritzel, Kilian Braun etc
18.15 Uhr Pumptrack offen für Alle (Helm/Handschuhe mitbringen)
19.00 Uhr HipHop Showeinlage
19.30 Uhr Showfahren: Adam Kun (BMX Flatland Rider)
19.45 Uhr Showfahren: Diverse PRO‘s wie Roger Rinderknecht, Sam Reynolds, Timo Pritzel, Kilian Braun etc
20.00 Uhr DJ
20.30 Uhr Showact: Knackeboul
21.45 Uhr DJ

Programm Sonntag, 23. November 2014

10.00 Uhr Familybrunch Pumptrack ist nur für die Brunch-Gäste geöffnet. – Reservation unter: info@indoorbikepark.ch

11.00 Uhr Fahren für Kids mit Timo Pritzel (Helm mitbringen)
12.00 Uhr Showfahren: BMX Club Volketswil
13.00 Uhr Showact: Rock’n’Roll-Club Rosie O’Grady
14.00 Uhr Pumptrack offen für Alle (Helm/Handschuhe mitbringen)
15.00 Uhr Fahren für Kids mit Timo Pritzel (Helm mitbringen)
16.00 Uhr Showact: Rock’n’Roll-Club Rosie O’Grady
16.30 Uhr Showfahren: BMX Club Volketswil
17.00 Uhr Pumptrack offen für alle (Helm/Handschuhe mitbringen)
18.00 Uhr Showact: Fine Taste

Mehr Informationen unter www.indoorbikepark.ch oder www.facebook.com/indoorbikepark.ch.

Schon vor Jahren haben die besten Biker und Filmcrews angefangen, nicht nur grössere und längere MTB Movies zu produzieren sondern auch kurze knackige Webedits, welche ein bewtimmtes Thema abdecken, bestimmte Rennen dokumentieren oder einfach die jeweiligen Fahrer portraitieren. STUND ist sicherlich einer der Vorreiter dieser Webserien und eine der sehenswertesten. Im Verlauf der letzten Jahre sind noch viele weitere dazugekommen, wie das Atherton Project oder This is Peaty.

steve peat drinking shots

Vom Höhenflug bis zum Absturz – die Fahrer kehren ihr Innerstes nach aussen und zeigen wie sie Leben

Diese kurzweiligen Serien haben sich zu einem beliebten neuen Format gemausert und finden viele Anhänger und Nachmacher. Cedric Gracias „Through my eyes“ ist ein solches Beispiel, aber auch die UCI Downhill Dokus von Lapierre Gravity Republic „Life on Wheels“ ist äusserst sehenswert.

Das Geheimnis des Erfolgs und schweren Zeiten - In diesen Dokus kommt man den Fahrern näher

Das Geheimnis des Erfolgs und schweren Zeiten – In diesen Dokus kommt man den Fahrern näher

Nachfolgend eine ausführliche Liste mit den bekanntesten MTB Web-Serien der letzten Jahre:

Through my eyes – Cedric Gracia

This is Peaty – Steve Peat

Atherton Project – The Athertons

Life on Wheels – Lapierre Gravity Republic

On Track with Curtis Keene

Stund

Live behind Bars – Brandon Semenuk

 

Welche haben wir vergessen? Welches ist Deine liebste Serie?

Wir haben uns letztes Weekend wieder auf den Weg in den Schwarzwald gemacht, da das Wetter vielversprechend aussah und wir nach unserem Besuch im Frühling sehr von der Gegend und den Trails angetan waren. Wir hatten darüber berichtet: Schwarzwald – Bikeparadies um die Ecke

Auch diesmal hatten wir abartiges Glück mit dem Wetter und konnten das Weekend in vollen Zügen geniessen. Die netten und kontaktfreudigen Einheimischen, das sensationelle Essen, die schöne Natur und die unverkennbaren Trails machten das Weekend zu einem Highlight.

Ich kann dazu nicht mehr sagen als: Geht mal hin und erlebt es selber. Solche Trails (Nicht sehr steil, viel Speed und Flow) findet man in der Schweiz leider sehr selten. Hier ein paar Fotos vom Weekend, welche aber das Erlebnis nicht wiederspiegeln können.

 

Kurz vor dem Red Bull Rampage zog es Ramon Hunziker ein letztes Mal in die Schweizer Alpen. Nachdem das Projekt Ride the Alps in den ersten Episoden mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen hatte, stimmten diesmal sowohl Wetter als auch Terrain.
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Ramon scheint ready zu sein für Utah. Ob die Erfahrungen im steinigen Gelände Ramon am Red Bull Rampage helfen? Schaut selber in der vierten und letzten Episode von Ride the Alps.

Photos: Roger Wegmann, André Glauser
redbull.ch/ridethealps

Nicholi Rogatkin, der 18-jährige Shredder aus Boston, USA, machte sich in dieser FMB World Tour Saison eindrucksvoll einen Namen. Der MTB-Rookie packte eine Wundertüte voller Tricks auf den Tisch, die ihn weltweit auf die Podien katapultierten. Aus dem Nichts landete er zum Saisonende auf Platz 6 des FMB Diamond Series Rankings. Wer Lust auf zahllose Tailwhips, die größten Lawn Dart Front Flips und natürlich Cashrolls hat, dem kommen Nicholis Highlights der Saison gerade recht.

Gleich zu Beginn der Saison sprang Nicholi im Februar beim White Style in Leogang auf den zweiten Platz und kam später dorthin zurück, um beim 26TRIX den Sieg davonzutragen. Das Trick-Level dieses FMB Gold-Events beeindruckte sowohl Fahrer als auch Zuschauer.

Umso mehr war es für Nicholi ein grandioser Erfolg, bei dem er die Top-Athleten der Szene und ihre besten Tricks auf die hinteren Plätze verwies. Sein Sieg brachte ihm die Einladung zur FMB Diamond Series – und damit zu den wichtigsten Contests des Jahres. Beim Crankworx Les 2 Alpes legte er einen super Start hin, als er nur um ein Haar das Podium verpasste.

Nicholi Rogatkins Front Flip an der Rampage

Nicholi Rogatkins Front Flip an der Rampage

Auch beim Red Bull Joyride sah zunächst alles gut aus, aber es sollte nicht sein Tag werden. Ein Sturz beendete seinen bis dahin smoothen Lauf und er landete auf dem 11. Platz. Später schaffte es Nicholi beim Bearclaw Invitational und dem Red Bull District Ride unter die Top Ten. Zuletzt kam Red Bull Rampage. Obwohl er sich mit dem größeren Bike nicht gerade in seiner Komfortzone bewegte, gewöhnte er sich schnell daran. Er fräste die Strecke hinunter und nutzte seine Slopestyle-Erfahrung, um atemberaubende Tricks zu zeigen. Das Endergebnis war zwar nicht konkurrenzfähig, aber er ging heil und mit Hunger auf mehr aus seiner ersten Red Bull Rampage. Das ganze Ranking der Red Bull Diamond Series findet ihr hier: http://bit.ly/DiamondSeriesStandings

Nicholi Rogatkin - Les 2 Alpes

Nicholi Rogatkin – Les 2 Alpes

Zwischen den Diamond-Events erreichte Nicholi einen bemerkenswerten 3. Rang beim Gold-Event Colorado Freeride Festival und einen 2. Platz beim CITY8 in Quebec, der ebenfalls Gold-Level hatte. Nicholi wird die Off-Season dafür nutzen, seine Tricks zu verfeinern, um in der kommenden Saison noch eins draufzusetzen. Behaltet diesen Youngster im Auge – für ihn ist der FMB World Champion-Titel in greifbarer Nähe.

Ein sehenswertes Fahrerprofil zu Nicholi Rogatkin findet man auf: http://www.redbull.com/de/bike/stories/1331661736056/who-the-hell-is-nicholi-rogatkin

Mehr Infos über Nicholi gibt es auf Facebook, Twitter und Instagram.

Weitere Infos über rasoulution und seine Athleten sind zu finden auf: www.rasoulution.com, Facebook oder auf Twitter.

4 Contests, 4 Dirt Games und das in 4 Schweizer Dirt Parks. Mit dem letzten Stopp in Lenzburg kam die Dirt Offspring Serie zu einem würdigen Ende. Während sich der erst 14jährige Lucas Huppert bei den unter 22-jährigen behaupten konnte, kamen bei den Dirt Games auch die älteren Fahrer voll auf ihre Rechnung.
dirt offspring series 2014

Lucas Huppert – Gewinner der ersten Dirt Offspring Series

Die Dirt Offspring Series feierte in diesem Jahr seine Premiere. Als Tour de Suisse der Dirt Jumper wurde in 4 verschiedenen Schweizer Dirt Parks die Szene und deren Nachwuchs herausgefordert. Junge Talente hatten die Möglichkeit ohne grossen Druck an einem Contest mitzufahren und gemeinsam mit anderen, älteren Ridern einen guten Dirt Jam zu erleben. In Rüti, Schlattingen, Steffisburg und Lenzburg fand jeweils ein U22 Contest, sowie ein Dirt Game statt. Tricks4Tires, Trick Poker, Game of Bike und Best Trick Hot Seat Jam wurden die Dirt Games genannt. Jeder einzigartig und alle mit dem Ziel sowohl Einsteiger als auch Fahrer mit einem hohen Level herauszufordern. Gemäss Veranstalter sollen die Games im nächsten Jahr noch mehr an Aufmerksamkeit erhalten und weitere Dirt Jumper anziehen. Bei den Events setzten die Organisatoren der Flying Metal Crew auf die Unterstützung der Vereine hinter denen die Schweizer Dirt Parks meist stehen. Gemeinsam wurden die Events geplant und durchgeführt. Perfekt geshapet und rausgeputzt zeigte sich dann jeder Park für den Event.

Spannend blieb es bei den unter 22jährigen bis zum letzten Stopp, niemand konnte die Tour bis dahin für sich entscheiden. In Lenzburg viel also die Entscheidung. In den überdachten Lines konnten die Talente ihre Tricks auspacken. Im Finale kam es dann zum Duell zwischen Ralf Schneider und Lucas Huppert um den Nachswuchspreis des Dirt Offspring 2014. Nur 2 Punkte lag Lucas bis dahin im Gesamtklassement vorne, klassierte sich dann in Lenzburg aber nur ein Rang hinter Ralf und konnte sich so den Titel sichern. Damit wird der erst 14jährige zum Teammember der Flying Metal Crew und gewinnt eine Wildcard für den Swatch Rocket Air 2015, wo er sich mit der Weltspitze messen kann.

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Die Flying Metal Crew hofft auch im nächsten Jahr die Schweizer Dirt Tour zu veranstalten. „Wichtig ist uns eine gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Parks ohne die es nicht geht.“ Wo die Events stattfinden ist allerdings noch nicht sicher. „Wir wollen durch die ganze Schweiz ziehen, wie die Tour de Suisse halt.“

Dirt Offspring Series Video: http://youtu.be/D8okrPS-IzU

Dirt Offspring Facebookpage: facebook.com/dirtoffspring

Fotos: Hansueli Spitznagel, André Maurer

Wir hatten euch im Juni vom neuen Velosolutions Projekt „Indoor Bikepark Pfäffikon“ berichtet. Die Arbeiten gehen offensichtlich gut voran und die Eröffnung ist für den 22. November 2014 geplant.

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Vom absoluten Beginner bis zum Rückwärtssalto: Alles geht im Indoor Bike Park

Projektleiter Pumptrack im Indoor Bike Park ist Roger Rinderknecht, der MTB-und BMX-Profi und BMX-Nationalcoach von Swiss Cycling. Rinderknecht wurde 2012 Weltmeister im Four Cross, war bereits viermal Schweizermeisterund 2003 Europameister im BMX.

In der Schweiz herrscht ein Manko an Trainingsmöglichkeiten, gerade im Winter. Deshalb ist der Indoor Bike Park für Swiss Cycling und die Nachwuchskader sehr interessant und wichtig, so Rinderknecht.

Verantwortlicher für den Bau des Pumptrack ist Claudio Caluori, der mehrfache Downhill Schweizermeister: «Die Herausforderung beim Indoor Bike Park ist es, eine Anlage zu bauen, die geeignet ist für absolute Einsteiger bis hin zu den Profis. Mit Foam Pit, Trampolin, Resimatten und unterschiedlichenTracks, ermöglichen wir, dass sich ein Anfänger bis zum Crack entwickeln kann –und das in einem einzigen Park.»

Wir sind gespannt auf das Resultat!

Timelapse von den Bauarbeiten des Indoor Bikeparks Pfäffikon:

Indoor Bike Park in Kürze

Eröffnung: 22. November 2014
Ort: Pfäffikon/ZH, Schanzweg 11, 8330 Pfäffikon
Angebot: High-Speed Pumptrack mit BMX Gate, Pumptrack, Jump Line, Foam Pit, Trampolin, Resi-Matte, Geschicklichkeits-Parcours, Fahrkurs-Strecke, Übungs-und Testgeländer für E-Bike, Fahrkurse für Schüler
Sportpartner: Swiss Cycling
Kontakt: Jasmina Kull, Marketing kull@indoorbikepark.ch

Website: http://www.indoorbikepark.ch

Facebook Seite: https://www.facebook.com/indoorbikepark.ch

Zürich, 16. Oktober 2014 – Perspactives.com, die Plattform von Samsung zur Förderung von jungen Talenten, hat eine erfolgreiche Sommersaison hinter sich. Bei verschiedenen Challenges und Events konnten sich talentierte Schweizer Nachwuchs-Biker für ein Training mit einem Profi qualifizieren. Die Gewinner in der Kategorie Mountainbike konnten am Wochenende vom 11. und 12. Oktober am Season End Weekend auf der Lenzerheide GR teilnehmen. Dieses wurde von Bike-Profi und perspactives.com-Botschafter René Wildhaber geleitet.

wildhaber samsung perspactives

Die Samsung Sponsoring-Plattform perspactives.com fördert junge Talente in den Bereichen Sport und Fotografie, im Sommer mit dem Fokus Bikesport. Ob Mountainbike oder Rennrad, auf perspactives.com wurden die grossen Talente gesucht und gefördert. Bei mehreren Challenges konnten Jugendliche ihr Talent unter Beweis stellen. Zudem wurde an verschiedenen Radsportevents jeweils der Nachwuchspreis «Rocket of the Day» an junge Mountainbiker und Radrennfahrer vergeben. Alle Gewinner der Challenges und der «Rockets of the Day» qualifizierten sich entweder für das Season End Weekend vom 11. und 12. Oktober 2014 unter der Leitung von Downhill Profi René Wildhaber oder erhielten eine Wildcard im Samsung Bike Team für die Teilnahme an der Tortour Switzerland vom 14. bis 17. August 2014. Eine weitere Möglichkeit ist ein persönliches Fahrtraining mit Franco Marvulli, anlässlich der Sixday Nights in Zürich, welche vom 26. bis 29. November 2014 stattfinden.

Sieben Biker aus der ganzen Schweiz qualifizierten sich fürs Season End Weekend

Begabte Mountainbike-, Downhill-, Slopestyle- und Enduro-Fahrer konnten sich für ein Trainings- wochenende mit perspactives.com-Botschafter René Wildhaber qualifizieren. Die ersten «Rocket of the Day»-Auszeichnungen wurden an den Bike Days in Solothurn vergeben und gingen an Dario Thoma aus Walenstadt SG und an den Waadtländer Jonas Turin aus Ecublens VD. Der Bündner Ronny Caduff aus

Laax GR wurde am Trek Bike Attack auf der Lenzerheide als «Rocket of the Day» ausgezeichnet. Am IXS Downhill Cup in Anzère VS stellte der Tessiner Luca Beckmann aus Gordevio TI sein Können unter Beweis und sicherte sich so seinen Platz. Die drei weiteren Teilnehmer qualifizierten sich online via Instagram- und Drift-Challenge.

Ein Wochenende mit viel Action, Schlamm und Tipps vom Profi

Den sieben Nachwuchsbikern stand ein spannendes und abwechslungsreiches Trainingswochenende bevor. Nachdem die Teilnehmer am Freitag 10. Oktober auf der Lenzerheide eingetroffen waren, ging es am Samstagmorgen richtig los. Trotz starkem Regen und viel Schlamm gaben die Downhiller im Bikepark alles. «Die Jungs sind extrem talentiert und waren trotz des Regens super motiviert», schwärmte Workshop-Leiter René Wildhaber von seinen Schützlingen. Der Nachmittagsworkshop musste wegen des heftigen Regens abgesagt werden. Als Ausweichprogramm gab es einen Besuch in der Freestyle Academy in Laax. Dort konnten die Teilnehmer neue Tricks in die Schnitzelgrube üben, Skateboard fahren und Trampolin springen. Am Sonntag mussten die Biker früh aus den Federn. Um den Sonnenaufgang auf dem Rothorn um 7.30 Uhr zu erleben, war bereits um 5.45 Uhr Tagwache. Danach brausten die Frühaufsteher mit ihrem Bike vom Gipfel aus wieder ins Tal hinab und verbrachten den Rest des Tages im Bikepark. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch René Wildhaber war begeistert vom Season End Weekend: «Insgesamt war es ein perfektes Wochenende. Mich erstaunte der hohe Level der Jungs. Ich denke aber, sie konnten trotzdem etwas mitnehmen.»

wildhaber samsung perspactives

Instagram- und Drift-Challenge suchte begabte Sportfotografen und -Filmer

Fotos und Videos sind ein wichtiger Bestandteil der Sportszene. Deshalb fördert perspactives.com auch Jugendliche, deren Leidenschaft Kameras sind. Bei der Instagram-Challenge ging es darum, aussagekräftige Bilder eines Bikers zu schiessen. Silas Unrau aus Muttenz BL und Ian White aus Spiez BE gewannen mit ihren Action-Bildern einen Workshop mit Star-Fotograf Gian Paul Lozza bei freestyle.ch. Die Biker auf den beiden Gewinnerbilder, Andi Halter aus Bern und Luca Kahr aus Hugelshofen TG, durften am perspactives.com Season End Weekend mit René Wildhaber teilnehmen. Ebenfalls am Season End Weekend teilnehmen konnte der Frauenfelder Philipp Gossweiler. Er reichte das spektakulärste Drift-Video ein.

Weitere Informationen zu «perspactives.com» unter:

www.perspactives.com

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