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Wie nsmb.com heute berichtet, wird Richie Schley nach 10-jähriger erfolgreicher Zusammenarbeit das Rocky Mountain Team verlassen! Über den genauen Grund des Splits wird momentan noch immer gemunkelt, aber die Spekulationen gehen in zwei Richtungen. So könnte ein Sponsoringkonflikt zwischen Shimano und Mavic der Grund sein, aber auch die mögliche Verjüngung des Rocky Mountain Frorider Teams.

Richie Schley's RMX 2006

Richie Schley’s RMX 2006

Richie Schley ist der meist fotografierte Fahrer der ganzen Mountainbike Szene und beinahe jeden Monat auf dem Cover einer grossen Bikezeitschrift. Dieser enorme Bekanntheitsgrad und sein Rockstar Status machen Richie zum idealen Werbeträger und somit für Sponsoren sehr interessant. Da er vor allem in Europa noch immer sehr populär ist, wird jetzt vermutet, dass er das neue Aushängeschild einer europäischen Marke wird.

In der Gerüchteküche wird deshalb der Name Rotwild hoch gehandelt. In Europa könnte Rotwild so sein High Ende Image zusätzlich ausbauen, aber vor allem im nordamerikanischen Markt den Bekanntheitsgrad massiv steigern. Noch ist das aber alles Spekulation… auf Richie Schleys Website ist jedenfalls noch kein neuer Bikesponsor aufgeführt.

Und wenn wir schon bei Gerüchten sind… zwei andere Top Freerider sollen auch auf der Suche nach neuen Sponsoren sein. Ben Boyko soll von COVE wegen überzogener Gagenforderungen in Ungnade gefallen sein… und Steve Romaniuks Partyleben soll die Verantwortlichen von SPECIALIZED ziemlich auf den Sack gegangen sein… Rauswurf! Aber eben, das sind auch nur Gerüchte

Link: http://www.nsmb.com

Was lange währt, wird endlich gut.

Unser lieber Herr Thalmann hat sich in den letzten Wochen mächtig ins Zeug gelegt, um den seit langem fälligen Canada-Film zu Ende zu bringen.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wegen den Codecs, den Projekteinstellungen oder dem unterschiedlichen Ausgangsmaterial, lief es in letzter Zeit wie am Schnürchen. Fast täglich bekam ich von ihm Ausschnitte per Mail zugestellt und konnte mich dabei köstlich amüsieren. You’ll see..

canada kanada flags wappen fahne blur verschwommen

Obwohl wir der Überzeugung waren, dass wir wiedermal viel zu wenig Aufnahmen gemacht hatten – Biken hat nunmal Priorität – hat es Dave geschafft, aus dem bestehenden Material einen wirklich sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Film zusammenzuschneiden. Unserer Meinung nach bringt er unsere Erlebnisse und das Feeling dieser Reise perfekt zu Geltung. Aber darüber macht Ihr euch am Besten ein eigenes Bild.

13 Minuten Mountainbike Lifestyle
Viel Spass!

Canada 2006 from flowzone on Vimeo.

flowrider andrew baker air supply

Bikepark Leogang

Kaum haben die europäischen Bikeparks ihre Tore
für dieses Jahr geschlossen, gibt der Bikepark Leogang
bereits seine Highlights für 2007 bekannt.

Im letzten Sommer konnten die Zuschauer beim BRAUN
26TRIX den ersten Double Backflip in der Geschichte des Mountainbike
Sports miterleben – es bleibt spannend, was 2007 während
des Out of Bounds Wochenendes, dem Winterevent Kona White
Style und dem Downhill-Rennen IXS Cup in
Leogang alles geboten sein wird.

Bikepark Leogang - Volle Kanne in die neue Saison

Kona White Style 2007

Die Saison startet in Leogang schon etwas früher
als anderswo: Direkt am ersten Februarwochenende 2007 findet
dort der Kona White Style Contest statt.

Der Kona White Style ist das winterliche Pendant zu einem
Dirt Jump Contest im Sommer und bedeutet somit Mountainbike
Freeride Action im Schnee. Der Event ist für Samstagabend,
den 3. Februar 2007, im Ortszentrum von Leogang angesetzt.
Eingeladen werden 20 international bekannte Mountainbiker.
Seid also am besten live dabei, wenn die Jungs bei dieser Winter
Expression Session
auf ihrem Mountainbike die Tricks
im kalten, verschneiten Terrain umsetzen. Zum Aufwärmen
gibt es im Anschluss an den Contest eine coole After Show Party.
Denn auch dafür ist der Bikepark Leogang über die
Grenzen hinaus bekannt.

Bikepark Leogang - Volle Kanne in die neue Saison
Foto: Andi Zehentner

Out of Bounds

Nach dem Kona White Style folgt dann im Juni das nächste
große Bike-Event in Leogang: Das Out of Bounds Wochenende,
welches unmittelbar nach der Eröffnung des Bikeparks im
Mai, vom 7.-10. Juni stattfindet. Mit dem BRAUN 26TRIX und
dem Kona ‚Top to Bottom Eliminator‘ hat es sich bereits zu
einem festen Termin im internationalen Freeride und Race Kalender
entwickelt. In 2007 wird dieses Bike Spektakel mit einer Neuauflage
des BRAUN 26TRIX stattfinden. Der Downhill-Eliminator wird
durch ein innovatives Dual-Freeride Rennen ersetzt.

Bikepark Leogang - Volle Kanne in die neue Saison
Foto: Thilo Brunner – Rider: Cam McCaul

IXS Cup

Auch der IXS Cup legt im nächsten Jahr das erste Mal
einen Stop im Bikepark Leogang ein. Die internationale Rennserie,
die in der Schweiz, Deutschland und mit Leogang dem einzigen
Lauf in Österreich stattfindet, stellt die größte
Downhill-Serie im deutschsprachigen Raum dar. Bis zu 500 Downhiller
werden erwartet, wenn der Startschuss am Wochenende 30.6./1.7
2007 in Leogang fällt. Alle passionierten Downhill-Racer
sollten sich somit diesen Termin schon vormerken, denn er zählt
für die internationale Gesamtwertung.

Bikepark Leogang - Volle Kanne in die neue Saison

Parkneuheiten

Der Park in Leogang hat sich
in den letzten Jahren als einer der weltbesten Bikeparks
einen Namen gemacht. Noch bevor der Schnee kommt, hat man in
Leogang bereits die ersten Neuerungen durchgeführt. 2007 gibt es einen neuen Single Trail, der
von der Bergstation 2,5 km lang hinunter zur Mittelstation
führt. Neu ist auch die Trainingsstrecke mit Transportband
für Kinder direkt an der Talstation. Somit werden nicht
nur die extremen Top Biker zum maximalen Fahrvergnügen
kommen, sondern auch Beginner und Kinder finden jetzt bessere
Möglichkeiten, den Bikepark Leogang zu erleben. 

Bikepark Leogang - Volle Kanne in die neue Saison
Foto: Stefan Eisend

Wie ihr seht, gibt es 2007 genügend gute Gründe,
um Leogang einen Besuch abzustatten. Entweder direkt zum Kona
White Style Contest Anfang Februar, dem Out of Bounds Wochenende
im Juni, dem IXS Cup im Juli oder natürlich zu jeder anderen
Zeit zwischen Mai und Oktober – in Leogang ist immer was geboten.

Link: http://www.bikepark-leogang.com

Bikes

Am letzten Samstag wurde dieser wunderschöne Chopper in der Altstadt von Luzern gestohlen. Es ist der einzige Cruiser mit einer 300mm Marzocchi Super Monster Gabel und ist deshalb ziemlich auffällig. Weitere Details gibt es hier:

Wer den Cruiser gesehen hat oder weiss, wo er ist, soll sich umgehend bei Roli melden. Es winkt eine hohe Belohnung!

Vielen Dank fürs Umschauen und Umhören!

Unsere Aufnahmen von unserem Road-Trip 2006. Weitere Filme, Berichte, Fotos und Infos aus Kanada bekommst Du in unserer Canada-Kategorie

Canada 2006 from flowzone on Vimeo.

Riders: Vale, Mäsi, Serki, Dave & Co.
Sound: Borat, Jerry C., Shpongle, Hallucinogen, Cosma
Filesize: 26 MB
Date: 20.11.2006
Views: 16341
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Flying Mortadellas

Wer sich noch an
die Bilder der letzten Party erinnert, ging wohl zu früh
und zu nüchtern nach Hause. Für alle anderen
hier eine kleine Auffrischung…

Flying Mortadellas - Flying Mortadellas Party 2006 Flying Mortadellas - Flying Mortadellas Party 2006 Flying Mortadellas - Flying Mortadellas Party 2006
Flying Mortadellas - Flying Mortadellas Party 2006 Flying Mortadellas - Flying Mortadellas Party 2006 Flying Mortadellas - Flying Mortadellas Party 2006

In
einem absolut gemütlich
eingerichteten Raum, konnte man sich mit vielen Gleichgesinnten
gemütlich
Unterhalten, einen der vielen Bikemovies auf der Leinwand
anschauen oder sich auch mit den Bikern an der Konsole
bei einem Freeride-Game messen.
Dabei wurde man von den Mortadellas verköstigt
mit vielerlei Getränken und wirklich leckeren Häppchen. Für
Unterhaltung war auch mit dem Bike-Contest gesorgt, wo die
geilsten Bikes des Abends gewählt und prämiert wurden.
Eine rundum gelungene Party, die bis in die Morgenstunden ging
und jeden mit einem riesigen Smile im Gesicht entliess. Die
Wiederholung in diesem Jahr sollte dem in keinster Weise nachstehen. Zu sehen gibt es diesmal NWD 7 – Flying high again und CKD, das neuste Werk aus der Back in the Saddle Reihe!
Am 18. November heisst es also ab in die Bluesbar in Luzern!
Bring your own bike!

FlyingMortadellas_Party2006.jpg

Link: http://www.flyingmortadellas.com

Party on, dude!

Allgemein

Dass sich Cédric Gracia nicht nur wie ein Rockstar
feiern lässt, sondern auch wirklich einer ist, wissen
wir ja inzwischen alle. Um diesem Image gerecht zu werden,
hat Gracia eine neue Website auf die Beine gestellt, wo es
ausschliesslich um seine nächtlichen Exzesse geht.

Das Allroundtalent hatte es in den letzten Monaten etwas schwer,
da seine neuen Bikes bei Commenéal noch nicht das Level
erreicht haben, das er sich gewohnt ist. Man munkelt, dass
dies einer der Gründe für seine Abstinenz vom letzten
Crankworx Festival war. Vielleicht ist das aber auch nur ein
Gerücht, und Herr Gracia war lediglich von der letzten
Sauftour verkatert? Unwahrscheinlich, denn der Typ steht auch
nach den gröbsten Ausreissern am morgen wieder mehr oder
weniger fit, aber auf jeden Fall ready am Start. Das durften
wir in Hinterglemm mal live erleben und waren erstaunt über
sein Durchhaltevermögen – sei es auf der Tanzfläche
oder auf dem Track.

Eines der Gründe, weshalb Cédric Gracia so ist,
wie er ist, liegt nach eigener Aussage daran, dass er eine
harte Schule durchlaufen musste und zwei einzigartige Vorbilder
hatte: Brian Lopes und Shaun Palmer. Der Eine ein eher introvertierter
und berechnender Einzelgänger, der Andere ein extrovertierter
und sensationssüchtiger Draufgänger. Von Shaun Palmer
habe er gelernt, Spass zu haben und aus jedem Moment das Beste
herauszuholen. Von Brian Lopes habe er gelernt Ausdauer zu
zeigen und mit Disziplin und Ruhe an die Dinge heranzugehen.
Cédric scheint zwischen diesen beiden Extremen den optimalen
Mittelweg gefunden zu haben, sein Erfolg deutet jedenfalls
darauf hin.

Mehr Informationen zu ihm findet Ihr in unserem Experts-Bereich: Cédric
Gracia

auf seiner Homepage: www.cedricgracia.com

oder eben auf seiner neuen Website: www.cgpartytime.com

NWD 7 – Review

Derek Westerlund hat im Vorfeld des NWD7 Releases angetönt, dass seine neue Produktion wieder mal alle anderen Produktionen in den Schatten stellen wird. Grosse Töne! Ist dies auch wirklich so?

Das Intro ist schon mal sehr gelungen… eine Reverenz an Sin City. Da waren offensichtlich ein paar Liebhaber von Maya und After Effects lange lange Zeit daran beschäftigt. Witzig gemacht und mit ein paar netten Crash Sequenzen versehen.

Die Parts der ersten 5 Fahrer (McCaul, Strait, Cowan, Basagoitia, Zink) sind alle ziemlich ähnlich… tolle Location suchen, Kicker bauen, irre Tricks zeigen, und dazu mit ein paar Singletrailszenen auflockern. Daneben noch Auftritte dieser Fahrer an den Slopestyle Contests in diesem Jahr. Alles natürlich sehr professionell gefilmt, mit Helis und Cablecams. Die Tricks sind nicht von dieser Welt… Backflips ind 1000 Ausführungen, Tailwhips, 360 Tailwhips und als Krönung ein paar gestandene Flipwhips von Paul B. Doch doch, der Junge kann was! Cam Zink darf noch ein wenig Streetaction zeigen, welche dann aber schon sehr sehr gelungen ist.

Nach knapp 25 Minuten gibt es dann zum ersten Mal Freeride pur mit Wade Simmons. Wieder auf einer unglaublich langen und sehr schwierigen North Shore Gap Linie, vergleichbar mit seinem Trail in NWD6. Dankeschön Wade… das war Balsam für unsere Seelen! Aber nach ca. einer Minute ist wieder fertig mit Freeride.

Als nächste Fahrer folgen Jeff Lenosky, Cédric, Brian Lopes und Aaron Chase. Jeff, Brian & Cérdic zeigen ihre gewohnte Action, und Aaron hat mehr Airtime auf Dirtjumps als früher. Und er zeigt einen Backflip-to-Tailtab… wow! Aber mit einer absolut grauenhaften Hintergrundmusik… Scorpions! Skid Row ist ja noch witzig, aber bei den Scorpions krieg ich definitiv Ohrenkrebs!

Richie Schley ist der nächste Freerider in NWD7… auf einem wunderschön flowigen Trail mit vielen Doubles. Leider ist auch sein Auftritt sehr sehr kurz. Genau wie Kurt Sorge auch. Der Junge ist definitiv ein Riesentalent. Schade, dass wir nicht mehr von ihm zu sehen bekommen.
Auch das Segment von Kirt Voreis ist arg kurz geraten, obwohl er vermutlich zu den besten Allroundern in der Szene gehört. Ebenfalls ein Multitalent ist Wayne Goss! Sehr viele technische Tricks, ob im Gelände, auf Dirtjumps oder auf der Strasse. Er versucht sich an sehr sehr komplexen Tricks wie Double Taiwhips oder Wallride-to-540… nach diversen Versuchen steht er die Sachen sogar. Hut ab!

nwd 7 andreu lacondeguy

Andreu Lacondeguy

Nach ihrem kometenhaften Aufstieg in den Slopestyle Himmel im Jahre 2006 dürfen die Lacondeguy Brüder hier ihre ganze Trickkiste auspacken. Backflips über Monsterdoubles, Tailwhips überall, Supermen… die Jungs haben noch eine grosse Zukunft vor sich! Und vor allem sieht man hier, dass sie mit Leib und Seele und grosser Freude am Werk sind.

nwd 7

Robbie Bourdon mit seinem Monster Roadgap

Im letzten Segment kriegen wir noch eine fast ausgestorbene Spezies von Biker zu sehen… wenige Tricks, dafür riesige Drops und Gaps. Das ist nach all diesen Supertricksern eine richtige Wohltat. Robbie Bourdon war ja schon bei der Red Bull Rampage ein Garant für Riesensprünge, und er scheint noch nichts von seiner Furchtlosigkeit verloren zu haben. Die Landungen seiner Jumps muss man hier definitiv mit dem Feldstecher suchen… ist wirklich so! Ist irgendwie noch schön, dass sich hier ein Fahrer auf seine Kernkompetenzen konzentriert und richtige Old School Action zeigen darf. Eben… genau nach dem Motto des Films… Flyin‘ high again!

NWD7 ist übrigens knapp 60 Minuten lang, was für einen Bikefilm sehr sehr lange ist. Dazu gibts noch eine sehr gute Bonus DVD mit einem Crankworx Rückblick, diversen Teasern und sogar ein paar BMX Sequenzen mit Morgan Wade und Anthony Napolitan. Man kriegt also eine ganze Menge Filmmaterial fürs Geld!

Quantität statt Qualität… es scheint mir fast so, als wäre dies das neue Motto von Freeride Entertainment geworden. Einfach möglichst viele Tricks von möglichst vielen Fahrern zusammenschneiden und mit mittelmässigem bis abgrundtief schlechtem Sound mixen. Klar, die
Tricks sind heftiger als je zuvor, die Locations exotisch wie eh und je und der Produktionsaufwand mit 16mm und HD Kameras und Helis und Seilzügen gewaltig. Aber der grösste Aufwand und das grösste Budget hilft auch nicht viel, wenn das ganze lieblos zusammengewürfelt
wird. Es scheint so, als wäre Freeride Entertainment unter ziemlichem Zeitdruck gestanden. Anders kann ich mir das schwache Editing nicht erklären. Wie schon ein aufmerksamer kanadischer Beobacher mal erwähnt hat, erinnert der Schnitt doch ziemlich an eine Pornoproduktion, wo es bloss um Rein und Raus und Abspritzen geht. Der Vergleich passt leider wie die Faust aufs Auge!

Zum Sound will ich mich nicht weiter äussern… ich hab noch immer ein Trauma von Scorpions…

Fazit: Für trickbegeisterte Kids ist NWD7 sicherlich faszinierend, aber wer Flow und die Freude am MOUNTAIN-Biken sehen will, der ist mit Roam, Stripped oder auch Gratisproduktionen wie Stund besser bedient. Und wer bloss auf supertechnische Tricks steht, der soll sich doch mal BMX Movies wie Drop the Hammer oder Sentenced to Life genauer ansehen.

Ich habe fertig.

Supercrossover

Super Cross over Munich presents the Airdrome
Dirt Jump Invitational

Oktober 2006: Wenn der erste Schnee in München
fällt und die ganze Stadt im Weihnachtsfieber steckt,
wird es am 3. Adventwochenenende noch einmal alles andere
als besinnlich. Am 15. Dezember wird erstmalig der Munich
Airdrome im Zuge des Super Cross Over Munich-Wochenende
stattfinden. Die besten Dirt Jumper der Welt werden euch
ein letztes Mal in diesem Jahr zeigen, was sie können.
Von Winterschlaf wird nicht die Rede sein können,
wenn Cam McCaul oder Jamie Goldman über die enorm
großen Dirt Jumps in der Münchner Olympiahalle
fliegen.

Airdrome - Supercrossover

Das Super Cross Over Munich findet im Dezember zum 8. Mal
seit 1999 in München statt. Und der Erfolg lässt
sich definitiv nicht verheimlichen. Im letzten Jahr fanden
insgesamt 20.000 Zuschauer während
des gesamten Wochenendes den Weg in die Münchner Olympiahalle,
die normalerweise Schauplatz für alle großen Musikbands
dieser Welt ist.

Nachdem der Fokus in den letzten Jahren
verstärkt auf
den Disziplinen Super Cross und FMX lag, wird es in diesem
Jahr zum ersten Mal auch einen Mountainbike Dirt Jump geben.
Auch an den Veranstaltern dieses Events ist nicht vorüber
gegangen, dass die Aufmerksamkeit und das Interesse am Mountainbike
Sport kontinuierlich steigt. Neben MotoCross Fahrern wie
Mike Metzler oder Ronnie Renner sollen nun als Opening am
Freitagabend, den 15. Dezember, auch die weltbesten 15 Dirt
Jump Fahrer an den Start gehen.

Zu den eingeladenen Fahrern bei diesem Premiere-Event zählen:

Cameron McCaul (USA)
Jamie Goldman (USA)
Paul Basagoitia (USA)
Carlo Dieckmann (GER)
Timo Pritzel (GER)
Lance McDermott ( UK )
Grant Fielder ( UK )
Trond Hansen (NOR)
Lluis Lacondeguy (ESP)
Andreu Lacondeguy (ESP)
Kyle Strait ( USA )
Ben Boyko (CAN)
Darren Berrecloth (CAN)
Darren Pokoj (AUS)
Greg Watts ( USA )

Airdrome - Supercrossover

Der Kurs besteht aus einem Step Down zu
Beginn gefolgt von einigen massiven Dirt Jumps mit einer
Höhe von 3-4
Metern. Und auch das Preisgeld kann sich sehen lassen. Die
Jungs werden als Vorweihnachtsgeschenk ein Preisgeld insgesamt
in Höhe von 10,000 EUR mit Hause nehmen.

Das
Ganze sollte man sich nicht entgehen lassen. Da der Ansturm
im letzten Jahr am Freitagabend bereits extrem groß war,
sollte man es nicht verpassen, sich eine Eintrittskarte im
Vorfeld zu sichern.

Kartenvorverkauf unter www.supercrossover.com oder
telefonisch unter 01805 / 999 005 (12c/min.
aus dem Festnetz dt. Telekom).

Also seid dabei, wenn die Dirt Jump Pros beim Airdrome,
die vielleicht extremsten Tricksprünge auspacken, denn
eins steht fest: an Airtime wird es in München bis an
die Grenzen des Möglichen gehen! Be there or be square

Link: http://www.supercrossover.com

Canada

Bikepark Silver Star

In Silver Star geht es vorallem im Winter mächtig ab. Das Einzugsgebiet ist riesig und der Schnee sei einer der Besten der Welt, haben wir uns sagen lassen. Daher verwundert es nicht, wenn die Ferienhäuser weggehen wie warme Gipfeli und der Ansturm im Winter einfach gigantisch ist. Dank den Wanderern und neuerdings auch dank den Bikern ist Silver Star auch im Sommer kein verschlafenes, totes Nest mehr. Das Gebiet ist sehr weitläufig und für kanadische Verhältnisse eher flach. Das führt zu einem Weitblick über unzählige Bergketten, welcher bei schönem Wetter bis in die Staaten reicht.

Der Ort selbst ist – gottseidank – nicht nach dem 0815-Muster der Retortenstädte in BC aufgebaut, sondern hat gezielt versucht, sich seinen Charme und seine Einzigartigkeit zu erhalten. Mit dem Wild-West Baustil und vielen kleinen Häusern, statt riesigen Komplexen, ist das auch wirklich gut gelungen. Man hat sofort die Übersicht und fühlt sich auf Anhieb wohl. Auch die Leute sind hier sehr freundlich und entgegenkommend. Vorallem in der Sommersaison, da haben sie weniger zu tun und somit mehr Zeit und lassen sich daher gerne in eine längere Diskussion verwickeln. Easy going halt..

Bikepark Silver Star

Immer diese Uphills. Ich kann bald nicht mehr…

Unterkunft

Im Dorf selbst gibt es nur sehr wenige Hotels und diese sind auch nicht besonders günstig. Als Alternative bietet sich eine Übernachtungsmöglichkeit in Vernon an, welches sich ungefähr 20 Kilometer ausserhalb befindet. Die beste Möglichkeit ist definitiv, sich ein kleines Appartement für die gewünschte Zeit zu mieten. Wohnungen gibt es im Sommer bereits ab lächerlichen 300 Franken im Monat! Wer im Motorhome unterwegs ist, kann einfach auf einem der riesigen Parkplätze mitten im Dorf übernachten. Ruhige lage, mit kleinem Tümpelteich und schöner Aussicht für umsonst!

Bikeshops

Es gibt im Dorf 2 Bikeshops, welche das nötigste Material führen und ein paar Bikes vermieten. Allzu viel darf man nicht erwarten, aber wenn etwas in die Brüche gehen sollte, kann man es bestimmt ersetzen oder reparieren lassen.

Trails

Von den Einheimischen hiess es bereits bei unserer Ankunft: „Whistler, Whistler, Whistler. Immer dasselbe! Zieh Dir mal Silver Star rein!“.  Es ist leider eine Tatsache, dass viele Bike-Touristen, welche Tausende von Kilometern hinter sich bringen, um endlich mal in Kanada Mountainbiken zu können, sich lediglich in den Bikepark in Whistler stürzen und danach auch noch im Glauben leben, Kanada auf dem Bike erlebt zu haben. Auch wenn man keine Touren mag und sich mit dem Downhillbike nicht den Berg hinaufschleppen möchte, gibt es in BC mehr Alternativen zu Whistler als man glaubt.

Neben Sun Peaks, Kicking Horse und Mount Washington, hat sich im letzten Jahr vorallem Silver Star profiliert. Und zwar absolut zu Recht, das kann ich schon mal vorweg nehmen…

Bikepark Silver Star

An dieser 20 Meter langen Wand sind schon viele gescheitert – World Cup Downhill

Ich werde an dieser Stelle nicht auf jeden Trail am Berg eingehen können, da es einfach zu viele sind und daher den Eindruck eher verwässern würden. Nachfolgend also meine persönlichen Favoriten:

Rock Star

Ganz klar eine A-Line-Kopie, muss man zugeben. Aber Hallo! Auch eine Kopie der A-Line ist ne ganz nette Strecke, das müsste jedem klar sein. Rockstar steht ihr auf jeden Fall in nichts nach und bietet sogar bremswellenfreie Anfahrten… You choose!

Superstar

Dieser Trail bereitete mir das geilste Feeling auf dem Bike, das ich jemals hatte. Ron’s Tip: „Try to do it without pedaling“ wirkte bei mir wahre Wunder! Soooo viel Flow und Speed durfte ich noch auf keiner Strecke erleben. Leider habe ich den Trail nicht ganz ohne zu Treten gemeistert, hatte aber das Grinsen für den Rest des Tages ins Gesicht genagelt. Es gibt Abschnitte, da fährt man innerhalb von 10 Sekunden locker durch ebensoviele Anlieger. Die kleinen Kicker und Tables erinnern an Pumptracks, wo man mit einer aktiven Fahrweise unheimlich viel Speed herausholen kann und mit dem Speed dann durch die perfekt geformten Anlieger fliegt. Einfach göttlich!

Bikepark Silver Star

Chillen nach dem Bikepark – Gemütlichkeit wird in Kanada gross geschrieben – Bier auch 🙂

Flow

Dieser Name verpflichtet. Daher wollten wir uns auch bereits auf der dritten oder vierten Abfahrt auf diesen Trail stürzen und wurden in keiner Weise enttäuscht. Naturgemäss ist dieser Trail nicht ganz so technisch wie viele andere an diesem Berg, besitzt dafür eine der schönsten Aussichten und führt über wunderschöne Wiesen, die mit Wildblumen überwuchert sind und einfach zum Anhalten einladen. Dafür lässt einem der Trail aber weder die Zeit noch die Lust, denn einmal im Flow gibt es fast kein entkommen mehr. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb wir von Silver Star praktisch keine Bilder geschossen haben, sorry. Bis zur Mittelstation wird einem ein wirklich eindrückliches Spektrum an Sinnesgefühlen geboten: Die Aussicht auf die Täler und Berge, die Düfte der Wälder und Wiesen, der nahezu perfekt präparierte Trail und ein Gefühl von Einsamkeit, das einem in Whistler verwehrt bleibt.

Bikepark Silver Star

Eine atemberaubende Aussicht auf einem atemberaubenden Trail – Flow.

World Cup Downhill

Auch auf diesem Trail werden die Erwartungen, die durch den Namen des Trails sugeriert werden, nicht enttäuscht. Ein wirklich schneller und mit technischen Spielereien vollgespickter Downhilltrail, der dem adrenalinsüchtigen Downhiller genau die richtige Dosis verpasst und den ambitionierten Freerider vor Anstrengung und Aufregung nahezu röcheln lässt. Die unzähligen Wurzeln, Absätze, Kicker und mächtigen Anlieger verlangen jedem Fahrer das Äusserste ab und lassen nur die Besten und Fittesten ohne einen Halt bis ins Ziel fahren.

Doubledog 

Hoppla. Nach all diesen Strecken wollte ich mir eigentlich etwas ruhiges gönnen. Nach einer weiteren Runde auf dem Superstar juckte es mich jedoch in den Fingern und so machte ich mich auf den Weg, einen weiteren Double-Diamond-Trail in Angriff zu nehmen.. Juhuuu! Das war ein Fehler.

Nach einem ganzen Tag Bikepark rocken, geht einem manchmal der Saft aus, und in dem Fall sollte man sich nicht mehr allzu sehr übernehmen, denn ein Sturz passiert in diesem Zustand definitiv viel schneller. Zum Glück hat es mich nicht über den Lenker geworfen, von einem der grossen Wippen runtergehauen oder in einem der Wallrides weggespühlt.. Aber es war auf jeden Fall brutal anstrengend und daher nicht so genussvoll, wie die anderen Trails. Wer sich jedoch mal im Bikepark Silver Star befindet und eine richtige Herausforderung sucht, dürfte sie auf diesem Trail finden.

Bikepark Silver Star

Herr Müller war spätestens nach diesem fiesen Sturz für einen Tag ein Rock Star.

Fazit

Wie eingangs erwähnt, gibt es in diesem Bikepark noch jede Menge weiterer Strecken und sie alle aufzuzählen würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Das Fazit steht jedoch bombenfest: Wer sich auf mehrere Hundert Kilometer an diesen Bikepark nähert, ist dazu verpflichtet einen Besuch abzustatten! Der Preis einer Tageskarte kostet lediglich 35 Franken und der 4er-Lift befördert einen zügig auf die Spitze. Danach gibt es ungefähr 35 verschiedene Möglichkeiten den Berg hinunterzukommen. Die Strecken eigneen sich für Anfänger, Familien, Freerider und Downhiller gleichermassen und sind einfach hammermässig präpariert. Vielen Dank an Frank und seine Trailbuilder-Truppe an dieser Stelle! Einen Bikepark mit so gut erhaltenen Trails muss man erst mal finden! Für uns ist klar: Bei unserem nächsten Besuch in Kanada werden wir definitiv mehr Zeit für Silver Star einrechnen.

Hier noch ein paar hilfreiche Informationen zu Silver Star:

Offizielle Website: www.skisilverstar.com
Bilder: www.flowzone.ch
Videos: www.skisilverstar.com/video/summervideo/player.htm