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Fizik

Die letzte Ausgabe der Freekshow ist draussen!

Ausgabe Nummer 6: Fi’zi:k Free:kshow Issue #6

Hier gibt es die älteren Ausgaben: Fi’zi:k Free:kshow Issues

Link: http://www.fizik.it

The Bullit is back!

Santa Cruz

Resurrection Time!
The Bullit is Back! Bigger, bolder, badder and better than ever before, the new and freshly evolved Bullit marks another
chapter of Santa Cruz ’s single pivot revival.

Nach einigen Jahren Pause kehrt dieser Alleskönner zurück. Es ist nicht die erwartete Revolution, welche sich in sämtlichen Gerüchten festsetzte, sondern eher wieder eine Überarbeitung und Weiterentwicklung des Bestehenden. Typisch Santa Cruz halt.

Neuer steifer Hinterbau, welcher mit einer 20 Millimeter Achse und Oversize-Lagern am Hauptrahmen hängt. Ein typischer Eingelenker, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Dafür gibt es auf die Lager eine lebenslange Garantie!

Der Hinterbau besitzt stolze 18 cm Federweg, kann 8" Bremsscheiben aufnehmen und dank des one-point-five Steuerrohrs und den Verstärkungen im Steuerkopfbereich kann auch jede beliebige Gabel montiert werden.

Spezifikationen:

  • Massive 20mm Achse an der Schwinge
  • Lebenslange Garantie auf die Schwingenlager
  • 135 oder 150 mm thru-axle Dropouts
  • 178 mm Federweg
  • One-point-five Steuerrohr
  • Erhältlich in Powdercoat oder Anodized

Alles in Allem ein sehr schönes und vielseitiges Bike, welches sich gut in die vorhandene Palette der Santa Cruz-Bikes eingliedert. Mag sein, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden, dafür scheint das Bullit ein solides Produkt und eine konsequente Weiterentwicklung des letzten Modells zu sein. Darüber sind die Liebhaber bestimmt sehr froh. Wer ein uphill-tauglicheres Bike mit ähnlich viel Federweg sucht, kann sich ja ans Nomad halten.

Link: http://www.santacruzbicycles.com/

Wir verschenken DVDs!

Movies

Unter diesem Motto möchten wir die Festtage einleuten
und die Geschenke dabei nicht vergessen. Aus diesem Grund haben
wir uns entschieden, 10 Flowzone-DVDs mit 70 Minuten Mountainbiking
zu verschenken. Die Filme kennt Ihr natürlich schon,
es sind die selben, die bei uns online stehen. Aber
erstens ist es einfach schöner, bloss eine Scheibe reinzuschmeissen
und sich mit der Fernbedienung gemütlich aufs Sofa zu
hängen und zweitens ist die Qualität der meisten
Filme auf DVD natürlich etwas besser. Nicht viel,
da wir uns bei 12 Filmen und 4 Gigabyte etwas beschränken
mussten. Aber man kann ja nicht meckern, wenn man so ein Teil
geschenkt kriegt, oder? 😉

Wir verschenken 10 DVDs und so kommst
Du ran:

Schick uns einfach ein Mail mit Deiner Adresse. Wir werden aus den Einsendungen per Zufallsprinzip 10 aussuchen, welche je eine DVD erhalten werden.

E-Mails bitte an: chrischtchindli@flowzone.ch
Einsendeschluss:
23. Dezember 2006

All unseren Lesern
und allen Bikern da draussen wünschen wir schon mal frohe
und besinnliche Festtage.

Der erste Tag des SuperCross-Over München stand im Zeichen des Mountainbike Sports. Der Marzocchi Airdrome, größter Indoor Dirt Jump Contest jemals, wurde mit einem beeindruckenden Feuerwerk gebührend eingeleitet. Die Zuschauertribüne bebte als die fünfzehn Fahrer aus sieben Nationen als Auftakt für das
gesamte Wochenende einen Mix aus Flips und Whips auspackten.
Letztendlich hießen die drei Sieger dieses außergewöhnlichen
Contests Andreu Lacondeguy (ESP), Darren Berrecloth (CAN) und Lance McDermott
(UK).

Bei den Dirt Jumps in der Münchener Olympiahalle, die in dreitägiger
Arbeit aufgeschüttet wurden, handelt es sich um die bisher größten
Jumps, die es bei einem Mountainbike Contest gab. Der erste Sprung war 10m lang
und der Zweite mit knapp 7m etwas kürzer. Bei der Ankunft zum ersten Training
war den fünfzehn Fahrer anzusehen, dass sie mit so einem gewaltigen Set-Up
nicht gerechnet hatten. Aber bereits nach ein paar Läufen war ein Lächeln
in den Gesichtern zu erkennen. Die Startrampe wurde kurzerhand komplett mit Holz
ausgelegt, um die Anfahrt zu beschleunigen und es dauerte nicht lang bis die
ersten Tricks ausgepackt wurden.

Vor 7.000 Zuschauern begann das Qualifying, welches zwei Läufe für
jeden Fahrer umfasste. Andreu Lacondeguy zeigte einen absolut überzeugenden
Run – Backflip am ersten Jump und 360-Tailwhip am Zweiten – und sicherte
sich somit Platz eins im Qualifying. Neben ihm schafften es weitere 7 Fahrer
ins Finale.

John Jesme, der sich als Achter qualifizierte, hatte bereits für den Fall,
dass er ins Finale schafft, einen Double Backflip am ersten 10m Sprung angekündigt.
Die übrigen Fahrer versuchten vergeblich, es ihm auszureden, denn keiner
außer ihm war der Meinung, dass sich der erste Jump für diesen Trick
eignen würde.
Aber wer Jesme kennt, weiß, dass ihn so etwas nur noch mehr anspornt. Die
Zuschauer vom Moderator über das Vorhaben aufgeklärt, waren nicht mehr
auf ihren Sitzen zu halten.
Aber Jesme’s Traum vom Double Backflip wurde schnell zerstört. Er
eröffnete das Finale und stürzte schwer. Wegen technischem Defekt musste
Jesme die restlichen Läufe der Finals als Zuschauer auf der Tribüne
verbringen. Hätte sein Rad nicht aufgegeben, wäre er weiter gefahren,
denn er blieb unverletzt.

Nach so einem unglaublichen Trickversuch, spürten die übrigen Finalisten
den Druck, ebenfalls ihre besten Tricks auszupacken.
Jeder Fahrer hatte drei Läufe, um die Judges zu beeindrucken und genau das
taten sie auch. Lance McDermott’s zweiter Lauf war eine Kombination aus
Backflip und Frontflip. Im dritten Lauf zeigte der UK-Fahrer noch einen No-Hander
gefolgt von einem Backflip-Superman. Er sicherte sich damit Platz drei. Mit einer
noch saubereren Landung wären vielleicht noch ein paar Punkte mehr drin
gewesen.

Darren Berrecloth konnte Platz zwei mit einem soliden Lauf belegen, er packte
einen Trick aus, den bisher niemand von “The Claw” kannte. Berrecloth
zeigte am ersten 10m Sprung einen unglaublichen 360 und überraschte dann
mit einem 360 Tailwhip die Judges wie auch die Fans. Dieser flüssige Lauf
brachte ihm den verdienten Podiumsplatz vor McDermott.

Aber ganz oben hatte dann Andreu Lacondeguy noch ein Wort mit zu reden. Zwei
unglaubliche Läufe brachten dem 17-jährigen Kona-Fahrer Platz eins.
Sein erster Lauf war eine Kombination aus Backflip und 360 Tailwhip und im zweiten
legte er noch einen drauf: Backflip erneut am ersten und Double Tailwhip mit
fast ganz sauberer Landung am zweiten. „Hier zu gewinnen ist ein unglaubliches
Gefühl. Vor 2 Jahren war ich mal als Gast bei einem Motocross Rennen und
träumte davon, mal bei einem ähnlichen Event dabei zu sein. Beim Marzocchi
Airdrome im Zuge des SuperCross-Over mit Sportlern aus anderen Sportarten wie
Ronnie Renner am Start zu sein und noch zu gewinnen, ist der absolute Wahnsinn.“ Der
Spanier fliegt mit 5.000 EUR im Gepäck nach Hause.

Ergebnisse:
1. Andreu Lacondeguy (ESP)
2. Darren Berrecloth (CAN)
3. Lance McDermott (UK)
4. Cameron McCaul (USA)
5. Greg Watts (USA)
6. Amir Kabbani (GER)
7. Jamie Goldman (USA)
8. John Jesme (USA)

Der erste Marzocchi Airdrome ging mit einer gebührenden Siegerehrung zu
Ende. Go-Go Girls überreichten den 3 Siegern übergroße Schecks
und jeweils eine Ogio Tasche. Bei der anschließenden Rider Party, die bis
in die frühen Morgenstunden ging, war von Müdigkeit nichts zu spüren.

Der Marzocchi Airdrome, der erstmalig im Zuge des SuperCross-Over München
inszeniert wurde, war aus Zuschauer, -Fahrer und Organisatorensicht ein überzeugender
Auftaktevent, der mit Sicherheit im nächsten Jahr gerne wieder gesehen wird.

Einen kleinen Wehmutstropfen gab es bei dem Ganzen jedoch leider auch: Der Berliner
Timo Pritzel stürzte im Training und konnte somit beim Contest nicht dabei
sein.

Link: http://www.rasoulution.com

Canada

Mount Washington Alpine Resort

Dieser Bikepark ist ein Highlight von Vancouver Island. Wie so üblich, ist der Ort im Winter Dreh- und Angelpunkt der Skifahrer und Snowboarder. Sowohl für jene von der Insel, als auch für jene vom Festland. Im Sommer wird der Berg natürlich von den Bikern beherrscht und zieht inzwischen auch schon viele an, welche sich nicht mehr ins Getümmel von Whistler stürzen wollen. Das Angebot ist natürlich nicht dasselbe, lässt aber auch nichts zu wünschen übrig. Der Resort selbst bietet zwar nicht viel mehr als zwei Restaurants und eine handvoll Shops, aber man begibt sich auch nicht in diese Wildnis, um jeden Abend in den Ausgang zu gehen. Wer sich mit Ruhe und einer schönen Landschaft zufrieden gibt, wird auf keinen Fall enttäuscht.

Mount Washington Bikepark Panorama

Mount Washington – Ein kleiner Berg, ganz gross.

Unterkunft

Einige Chalets, welche Privat vermietet werden und 2 eher überteuerte Hotels lassen einem keine grosse Wahl in der Auswahl der Unterkunft. Daher lohnt sich eine kurze Anreise aus den umliegenden Gebieten (Comox, Cumberland oder Curtenay), zumal dort die Unterkünfte nicht nur günstiger, sondern auch zahlreicher sind. Wir haben uns im Riding Fool Hostel in Cumberland niedergelassen und waren absolut glücklich damit. Grosser Veloraum, grosszügige Küche, gemütlicher Gemeinschaftsraum, sehr hygienisch und mit gratis Internet, was will man mehr?

Bikeshops

Gleich neben unserem Hostel in Cumberland gab es einen Bikeshop, der jedoch nicht gerade die besten Angebote hatte und auch nicht wirklich ein grosses Sortiment. Für die Besorgung von ein paar Ersatzteilen und kleinere Reparaturen reicht das jedoch auch schon.

Der Bikeshop auf dem Mount Washington hat sogar ein noch kleineres Angebot, welches hauptsächlich aus Kleidern und Mietbikes besteht, wartet jedoch mit Simon auf, welcher nicht nur ein begnadeter Biker, sondern auch ein ebenso talentierter Bikemech ist. Alles wird mit Perfektion und in Sekundenbruchteilen erledigt und mit einem netten Lächeln oder einem lockeren Spruch quittiert. Danke Simon!

Trails

Die Strecken auf dem Mount Washington sind zahlreich, gut unterhalten und vom Schwierigkeitsgrad her gut aufgeteilt. Egal ob Dirter, Downhiller, Freerider oder Funfahrer, es bieten sich unzählige Möglichkeiten, seine Lieblingsfahrweise auszuleben und sein Können weiterzuentwickeln. Uns hatten es vor allem die schönen Holzbauten angetan, welche sich über den gesamten Berg zogen und zum Teil perfekte Übungsmöglichkeiten boten. Befördert wird man von 2 hochmodernen Liftanlagen. Der kleinere nennt sich Hawk Express, kann 6 Personen oder 4 Bikes auf einmal transportieren und bewältigt den Höhenunterschied von 500 Metern in angenehm kurzer Zeit. Der grössere der beiden Lifte führt auf den Gipfel des Mount Washington und transportiert die Biker jeweils zu viert auf eine Höhe von fast 1700 Metern.

Mount Washington Bikepark Panorama

Vancouver Island ist wahrlich mit einer atemberaubenden Landschaft gesegnet.

Big Brother

Der Einstieg in diesen Trail rüttelt ziemlich heftig. Das ändert sich nach knapp 200 Metern wieder und bietet danach einen erstklassig präparierten Dirttrack mit unzähligen Tables und Kickern. Den grössten Spass bieten auf dieser Strecke jedoch ganz klar die vielen Anlieger, in die man sich mit hoher Geschwindigkeit rein werfen kann. Man stelle sich die A-Line mit weniger Tables und grösseren Anliegern vor – et voilà.

Magical Mystery Tour

Nur wenige Meter von der Bergstation des Hawk Express entfernt, befindet sich bereits der Einstieg zu dieser herrlichen Strecke. Viele werden sich diesen Trail bestimmt gleich am Anfang zu Gemüte führen, denn der Einstieg ist äusserst vielversprechend. Schnurgerade führt er am eher flachen Hang entlang und bringt einen gleich zu Beginn auf Betriebstemparatur. Danach folgen unzählige Brücken und Leitern, die fast nie zu Enden scheinen. Keiner von uns raste je mit so viel Speed über Holztrails, wie auf dieser Strecke. Einfach göttlich! Einige schöne kleine Stunts – Wallrides, Step-Ups und kleinere Hips – zieren die Schlüsselstellen dieses Trails und zum Abschluss gibt es noch ein paar heftige Dirtdoubles, die mit viel Speed gesprungen werden wollen. Im Speedrausch und mit einem breiten Grinsen kommt an der Talstation an und kann sich ohne anzustehen wieder hinauf befördern lassen. Auf dem Lift fallen dann zwischen den wilden Gestikulationen und tierischen Grunzlauten oft Worte wie „Himmlisch!“ und „Göttlich!“.

Hustler

Hustler? Stehen da irgendwo heisse Blondinen topless an der Strecke und feuern einen an? Leider nein. Trotzdem ist der Trail einen Besuch wert. Ein schöner langer Freeridetrail, der neben einigen Stunts auch ein schönes Panorama zu bieten hat. Da diese Strecke zurück zum Resort und zur grossen Station führt, ist er eher kurz und knackig. Nichts aussergewöhnliches, aber in Kanada zu sein und auf dem Bike zu sitzen ist ja schonmal nicht so übel… 😀 Jeder der mit wenig Federweg unterwegs ist, erst gerade anfängt oder es einfach mal etwas lockerer nehmen möchte sollte sich auf diesem Trail austoben.

Mount Washington Bikepark Magical Mystery Tour

Magical Mystery Tour – Eine sehr schnelle und flüssige Strecke mit unendlich langen Holzkonstruktionen.

Helter Skelter

Ein ähnlicher Trail wie Hustler, jedoch mit mehr Waldstücken und steileren Abschnitten. Der typische kanadische Wald gepaart mit einem Singletrail scheint einfach immer schön zum Fahren zu sein. Das Highlight dieser Strecke bildet ganz klar ein kleiner Northshore-Park mit verdammt dünnen Skinnies. Da sich diese Holzbalken auf kaum mehr als einem Meter befinden, gaben wir bei beginnendem Regen eine gemütliche Session durch, wo sich jeder mal richtig herantasten konnte. Die 30 Meter lange Line wurde bloss wegen der letzen drei Meter nicht geschafft, machte aber höllisch Spass und brachte jedem wieder etwas mehr Sicherheit auf diesen nicht leicht zu meisternden Trails.

Wizard

Northshore on the rocks! Als wir uns diesen Trail vom Lift aus ansahen, waren wir nicht nur ziemlich beeindruckt, sondern auch ein wenig verunsichert. Steile Holzleitern auf noch steileren riesigen Steinbrocken.. und es nieselt schon den ganzen Tag. Da wir nunmal nicht jeden Tag hier sind, müssen wir uns einfach an diese Herausforderung wagen. Bereits der Einstieg macht einem klar, in welche Richtung der Wind weht: Schön sachte. Ja nicht bremsen. Arsch nach hinten. Augen zu und durch! Zwischen dem Johlen und den Angstschreien hört man immer wieder, den Allerwertesten des einen oder anderen an seinem Hinterrad reiben – es ist also tatsächlich ziemlich steil. Zu unserer Verwunderung haben wir aber nicht nur jedes Hindernis gemeistert, sondern sind auch noch ohne Stürze davon gekommen. God bless! Mein Kommentar: Gehst Du dort? Musst Du fahren!

Mount Washington Bikepark Trail

Die Trailbauer beweisen viel Liebe zum Detail und betreiben ein solides Handwerk.

Fazit

Für 30 Mäuse am Tag bekommt man gleich 2 Lifte am selben Berg geboten und kann sich zwischen 17 unterschiedlichen Trails entscheiden. Angefangen von den grünen Doubletracks, die wohl eher für Familien und Kinder geeignet sind, bis zu den Double Diamonds, welche bei schlechtem Wetter nicht mal von ausgewachsenen Männern befahren werden, wird wirklich für jeden Geschmack etwas geboten.

Hier noch ein paar hilfreiche Informationen zu Mount Washington:

Offizielle Website: bike.mountwashington.ca

Trailmap Mount Washington: MountWashington_TrailMap.pdf

 

Hayes

11. Dezember 2006 (Mequon, Wisconsin) – Hayes Bicycle Group verkündet, dass sie für 2007 sämtliche Händler für die Marken Answer™ und Manitou™ 2007 beibehält. Service und Support für diese Produkte werden weiterhin von diesen erfahrenen und kompetenten Leuten gewährleistet.

Im November hat die Hayes Bicycle Group (Tochterfirma der HB Performance Systems Inc.) die Answer Products Inc. aufgekauft. Answer Products wurde in HB Suspension Products umgetauft und ist nun Teil der Hayes Bicycle Group.

Unter diesem neuen Geschäftsmodell will die Firma weiterhin Answer™ and Manitou™ Produkte wie Federgabeln, Dämpfer, Vorbauten und Lenker produzieren.

‚Ich garantiere persönlich, dass es keine Änderungen in den Vertriebsnetzen geben wird,‘ meinte Rhonda Kirkwood , Vizepräsidentin und Geschäftsführerin der Hayes Bicycle Group. ‚Wir werden weiterhin hochstehende Qualitätsprodukte on-time und zu konkurrenzfähigen Preisen liefern.‘

Den exzellenten Kundenservice und das Supportsystem, welche die Answer-Kunden zu schätzen gelernt haben, werden wir ebenfalls fortsetzen, fügt Kirkwood hinzu.

Hayes Bicycle Group Produkte, inklusive Answer™, Manitou™, Hayes™ Disc Brakes und Sun Ringlé™ Laufräder, Felgen und Naben, werden weltweit durch 120 Händler in 50 verschiedenen Ländern vertrieben. Mehr als 200 Original Equipment Manufacturers (OEMs) werden mit Hayes Bicyle Group Produkten beliefert.

Link: http://www.hayesdiscbrake.com

Der Countdown für den Marzocchi
Airdrome läuft

11. Dezember 2006: Der Marzocchi Airdrome, bisher
größter Indoor Dirt Jump Contest weltweit, steht
kurz bevor. Für den Event in der Münchener Olympiahalle
ist das internationale Fahrerfeld komplett. Die insgesamt
10.000 EUR Preisgeld warten nur noch darauf, von den Fahrern
aus 7 Nationen während des SuperCross-Over München
am dritten Adventwochenende abgeholt zu werden.

Nur noch wenige Tage und es ist soweit. Bereits am kommenden
Freitag, den 15. Dezember 2006, werden die 15 weltbesten
Mountainbiker ihre Tricks auf den gigantischen Dirt Jumps
in der Olympiahalle zeigen. Gute Stimmung, volle Ränge
und eine eindrucksvolle Show sind garantiert, wenn die folgenden
Mountainbike Pros ihr Können beim Marzocchi
Airdrome
beweisen:

Airdrome - Marzocchi Airdrome this Weekend!

Cameron McCaul (USA)
Jamie Goldman (USA)
Greg Watts (USA)
Eric Porter (USA)
John Jesme ( USA )
Darren Berrecloth (CAN)
Lluis Lacondeguy (ESP)
Andreu Lacondeguy (ESP)
Carlo Dieckmann (GER)
Timo Pritzel (GER)
Amir Kabbani (GER)
Lance McDermott (UK)
Grant Fielder (UK)
Pascal Breitenstein (CH)
Damjan Siriski (CZE)

UK-Fahrer Lance McDermott aka Mr. Frontflip ist
schon jetzt völlig gestoked: ‚Ich denke, diese Veranstaltung
wird großartig. 15 Top Fahrer aus aller Welt werden
das Event rocken. Es ist der letzte große Contest
in diesem Jahr und wir alle werden auf jeden Fall noch
einmal unsere besten Tricks auspacken.‘

Airdrome - Marzocchi Airdrome this Weekend!

Wie beim letzten SuperCross-Over München sind auch
in diesem Jahr die Karten für den Freitagabend heiß begehrt.
Tickets, um beim Marzocchi Airdrome live
dabei zu sein und die besten Freerider der Welt dieses Jahr
ein letztes Mal in Action zu sehen, gibt es im Vorverkauf
unter www.supercrossover.com oder über
die Telefon-Hotline
+49 1805 / 999 005

 

Link: http://www.supercrossover.com

Unfallbericht

Gesundheit

Es war ein wunderschöner, aber verdammt kalter Samstagmorgen im
Spätherbst und ich hatte bereits beim Frühstück eine
riesige Vorfeude auf das Bevorstehende: Den Tag in vollen
Zügen zu geniessen
und biken zu gehen.

Wir hatten etliche Ideen, was die Tour anging und entschieden
uns schlussendlich aufgrund der gemütlichen Bergbeiz
auf der Krienseregg für eine kurze Tour am Fusse des
Pilatus.
Schliesslich dauert die Saison nicht mehr lange und in der
Sonne einen guten Huuskafi zu schlürfen, ist doch eine
der schönsten Pausen.

Wir fuhren also Richtung Krienseregg los und gönnten
uns im Naturfreundehaus einen langen Break.
Serki und ich liebäugelten noch mit einer leckeren Suppe
oder einem feinen Kuchen, der Gedanke an das bevorstehende
Nachtessen hielt uns jedoch davon ab, etwas zu konsumieren.
Schliesslich wollten wir am Abend einen gehörigen Appetit
an den Tisch bringen.

Leider verschwand die Sonne sehr
schnell hinter den Tannen und es wurde ebenso schnell kühl.
So fuhren wir unverköstigt weiter, um die Abfahrt in
Angriff zu nehmen. Nach einer kurzen Traverse kam eine sonnige
Wiese zum Vorschein und wir entschieden uns, der Kälte
zum Trotz, noch etwas in die Sonne zu sitzen und diese bis
zum Letzten Strahl zu geniessen.
Das Einstiegstück war wie zum rocken gemacht, schön
steil und trocken.
Es hatte die ganze
Woche nicht geregnet – ideal.

Leider hatte dieser Idealzustand ein jähes
und heftiges Ende.
Ein saublöder Sturz,
bei dem es mir den Lenker verdrehte. Ich fiel bäuchlings
und mit dem gesamten Körpergewicht
auf den quer gestellten Lenker.

Die Schmerzen nach dem Sturz liessen nichts Gutes verheissen.
Mir wurde auch schnell bewusst, dass wir uns immer noch hoch
oben am Berg befanden, es nur ca. 4°C war und wir runterkommen
mussten. Koste es was es wolle. Ich finde es immer wieder
faszinierend, wie der Körper
im Schock reagiert. Das Bewusstsein, da oben am Berg aufgeschmissen
zu sein, gemischt mit dem Schock des Sturzes und den Schmerzen,
brachte mich tatsächlich auf dem Bike nachhause.

Nach einem kurzen Aufenthalt zuhause wurde klar, dass ich
ins Spital musste.

In der Notfallstation war erst mal langes Warten angesagt.
Immerhin bekam ich sofort und gut dosiert Schmerzmittel und
fühlte ich mich schnell wieder besser.
So viel besser, dass ich mir bereits ums Nachhausegehen
und einer Take Away Pizza Gedanken machte.
Hunger !

Zahlreiche Untersuchungen und Stunden später musste
ich erfahren, dass all dies ein unerfüllter Wunsch bleibt
und ich noch in der selben Nacht operiert werde.
Die Kalorienzufuhr wurde leider nur mittels intravenös
verabreichter Fruchtzuckermischung erfüllt.
Der Hunger
und die Lust auf etwas kaubares blieb jedoch bestehen.

Diagnose: Von der Leber abgerissene Gallenblase, was
zur Folge hatte, dass mir die Gallenblase entfernt werden
musste. Die Operation, wie auch die Rehabilitation liefen
erstaunlich gut. Bereits am Dienstag konnte ich das Spital
verlassen.

Wärend des Aufenthalts hatte ich viel Zeit, mir
Gedanken zu machen. Unter anderem
darüber, dass ich trotz allem einen Schutzengel hatte,
der mir zu «Glück im
Unglück» verhalf. Der selbe Schlag, nur wenige
Zentimeter verschoben, hätte ein lebenswichtiges
Organ verletzt.

Mir wurde auch bewusst, dass der Sommer definitiv vorbei
ist. Die Zeit, wo man nach einer Verweilpause einfach aufs
Bike steigen, losrönzen und innerhalb sehr kurzer Zeit
wieder muskulär warm sein kann ist vorbei. Und so
abgefroren, wie ich an jenem Tag war, sollte man wirklich
nicht auf’s
Bike steigen.
Dies soll keine Predigt für Warm-Ups und dergleichen
sein, es muss jeder seinen Körper kennen und wissen
was drin liegt und was nicht. Ich selbst dachte, ich kenne
ihn, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Und hätte
ich gewusst, wie lange ich nichts mehr essen darf, hätte
ich sowohl die
Suppe, als auch den Kuchen im Naturfreundehaus genossen.

Also Leute, ich wünsche Euch allen eine tolle
Wintersaison und viel Spass beim Snowdownhill.
Take care and stay warm…

Natalie

Simon Posford live!

Off TopicWer sich schon mal die Playlists unserer Videos angeschaut hat, dem wird vielleicht auch schon der Name Shpongle oder Hallucinogen aufgefallen sein. Hinter diesen und noch vielen anderen Musikprojekten steht Simon Posford, der wahrscheinlich begabteste und kreativste Vertreter der elektronischen Musik. Und genau dieser Simon Posford war dieses Weekend seit vielen Jahren wieder mal in der Schweiz. Die ideale Gelegenheit für Dave und Vale, den grossen Meister endlich mal live zu erleben.

Sein Auftritt fand anlässlich der Fairy Tale Party in einem als Märchenschloss gestalteten Partylokal statt. Die richtige Atmosphäre für einen Ausflug in die Welt von Simon Posford.

Und wow… er demonstrierte gleich von Anfang an, dass er noch immer DER Meister der wunderschönen Klangteppiche ist. Seine Fähigkeit, verschiedenste Musikeinflüsse und Rhythmen mit elektronischen Klängen und akustischen Instrumenten zu vermischen, hat er im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert. Er spielte diverse bekannte Songs aus seinen Anfangszeiten und bereicherte diese mit neuen Riffs… awesome!!! Zwischendurch wieder mal die besten Sachen von Shpongle, dann ein paar unbekannte Schmankerl und plötzlich wieder unerwartet ein aufgepeppter Klassiker. 2 Stunden absolute Weltklasse! 10+! Genial, einzigartig… man kann es nicht in Worten erklären.

Für mich kommt dieser Auftritt in die Top 5 meiner Konzerterlebnisse… zusammen mit Queensryche, Metallica, K’s Choice und den vier Jahreszeiten von Vivaldi. Bin tief tief beeindruckt… wow! Simon Posford wird auch „the twisted genius“ genannt, und das hat er eindrücklich bestätigt.

—- off topic —

Link: http://www.shpongle.org/index.php?menu=simon

CKD Review

Dieser Film nimmt in der Masse der Neuerscheinungen ganz klar eine spezielle Rolle ein. Er spielt sich nämlich fast ausnahmslos in Kanada ab und zeigt die schönsten Trails British Columbias und was Freeriding in Kanada heute bedeutet. Gespickt mit tollen, aber nicht zwingend berühmten Fahrern, die jedoch einen Vergleich mit der internationalen Elite nicht zu scheuen brauchen. Dieses Niveau zu erreichen, spielt in diesem Film glücklicherweise jedoch nicht die Hauptrolle. Auch nicht welche Tricks und Stunts heute das Limit bilden. Es geht ganz klar ums Biken an und für sich. Man sieht nicht einfach einen Move nach dem anderen, sondern wunderschöne und einzigartige Trails, gefahren von Bikern, die den Trail auswendig kennen und ihn mit unendlich viel Flow und Style meistern. Man kann förmlich spüren, wieviel Spass ihnen das Biken bereitet und bekommt richtig Lust das Bike zu packen und hinaus zu gehen, egal welche Wetterbedingungen draussen gerade herrschen. So muss das sein!

 

Movies - CKD Review

 

Cory Leclerc und Ambrose Weingart, welche zusammen das Label Pist-n-broke bilden und mit Back in the Saddle I + II bereits zwei internationale Erfolge feiern durften, haben ihr Handwerk eindeutig im Griff. Das konnte man natürlich bereits an ihrem Erstlingswerk erkennen: Kreative Kameraführung, hingebungsvolles Editing und Originalität zeichneten Back in the Saddle aus. Eine gesunde Einstellung zum Biken und ihre zahlreichen Talente stellen sie in diesem Streifen nun wieder unter Beweis.

Movies - CKD Review

 

Alleine schon die Fülle an atemberaubenden landschaftlichen Aufnahmen in diesem Film sind ein unumstössliches Kaufargument. Man verzeihe mir an dieser Stelle einen weiteren Vergleich mit The Collective und Roam, aber diese beiden Filme sind für mich nunmal das Mass der Dinge. Nicht umsonst haben auch Cory und Ambrose ihren Film „Collectively Kranking up the Disorder“ genannt. Die Anlehnung wurde von den Urhebern – The Collective, Radical Films und Freeride Entertainment – gutgeheissen und spiegelt sich auch im Film wieder. Wie bereits erwähnt, fliegen die beiden jedoch nicht in der grossen weiten Welt herum, um ihre Spots zu suchen, sondern bedienen sich hauptsächlich der Schönheit ihrer Heimat und bringen diese perfekt zur Geltung. Die zahlreichen Aufnahmen am North Shore und auch auf Vancouver Island bringen genau rüber, wie schön die Trails und die Wälder dort sind. Die eindrucksvollsten Szenen wurden allerdings dann doch in den Staaten eingefangen. An der Küste von Oregon haben die Jungs eine Location entdeckt, welche beim blossen Ansehen schon Fernweh auslöst. Eine Meeresküste mit satten Wiesen, haushohen Klippen und dem tobenden Ozean im Hintergrund. Wish I was there.

Eine weitere Ausnahme bildet der Trip von Wade Simmons nach Costa Rica, wo ein paar Waisenkindern Mountainbikes und Ausrüstung gespendet wurde. Ihre ersten „Gehversuche“ auf den Bikes und ihre strahlenden Gesichter sorgen für eine bleibende Erinnerung und zeigen die Hingabe der Kanadier an diesen Sport und ihr Engagement für dessen Weiterentwicklung.

 

Movies - CKD Review

 

Mit Ben Boyko, Wade Simmons, Tyler Klassen, Steve Romaniuk, Geoff Gulevich und Darren Berrecloth sind die bekannteren Fahrer eigentlich bereits aufgezählt. Aber nicht nur sie zeigen eine beeindruckende Leistung und herrliche Action, sondern auch die eher weniger bekannten Kanadier wie Ian Duncan, Steve T, Darrens Bruder Ryan Berrecloth oder Cory himself. Durch und durch hochgradige Fahrer mit viel Können und genauso viel Spass an diesem Sport. Sie zeigen jedenfalls, dass es nicht nur um den einen Trick geht, sondern darum, dass man mit guten Freunen unterwegs ist, das Leben geniesst und Spass hat.

 

Wer sich also mit diesem Lifestyle identifizieren kann, gerne Freeride und North Shore Aufnahmen sieht und nach Roam endlich wieder einen zufriedenstellenden Bikefilm sehen möchte, der Lust auf Biken macht, sollte sich dieses Juwel unbedingt zulegen. 40 Minuten purer Fahrspass mit geiler Action und überwiegend coolem Sound. Wer die Vorgänger kennt wird keineswegs enttäuscht und wer sie nicht kennt, müsste sie eigentlich gleich mitbestellen. Als Extras gibt es neben einer Wade Simmons Doku noch die Coverage des Crankworx Slopestyle 2006 und einen kurzen Film über ein paar Whistler Kids, die mit lediglich 10-13 Jahren bereits die grossen Lines rocken. Ausser einer wirklich langen Slideshow von Harookz‘ Bildern, gibt es sonst nicht mehr viel sehenswertes im Bonus-Bereich.

Movies - CKD Review