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Trailfox Overview

Red BullHier seht Ihr eine Übersicht der Bilder und Infos, welche man zum diesjährigen Trailfox im Netz finden kann:

Einen ersten Eindruck bekommt man durch Christophe Margots Eventbericht bei NewSpirits.com: www.newspirits.com

Red Bull - Trailfox Overview

Die Resultate und ein paar weitere Bilder gibt es von Frontline: www.frontlinemag.net

Red Bull - Trailfox Overview

Red Bull selbst hat Unmengen an Bildern in ihrer Event Gallery online gestellt, wobei hier leider Quantität vor Qualität gestellt wird: www.redbull-gallery.ch

Red Bull - Trailfox Overview

Nochmals 700 Bilder gibt es bei terracava-freeride.blogspot.com zu bewundern. Obwohl auch hier Masse vor Klasse gestellt wurde…

Red Bull - Trailfox Overview

Videos konnte ich bisher lediglich ein kurzes vom Dirtjump Event ausfindig machen. Da werden in den nächsten Tagen bestimmt noch welche folgen. Stay tuned!

Link: http://www.redbull.com

Ein kleines, gemütliches und absolut gelungenes Fest war das!
Die zahlreichen Feedbacks freuten uns alle sehr und ermutigen uns dazu, spätestens nächstes Jahr eine zweite Runde einzuläuten.

Extravaganza - Extravaganza Bilder

Ein solches Fest zu organisieren ist mitunter nicht immer leicht. Wir haben von den Anwesenden jedoch das Gefühl bekommen, dass es ein voller Erfolg war. Die Stimmung war einfach herrlich. Alle waren locker drauf und haben sich köstlich amüsiert. Unser Ziel haben wir in diesem Sinne voll erreicht.

Extravaganza - Extravaganza Bilder

Am Mittag war der Treffpunkt im Bergwerk, wo die Hälfte der Teilnehmer mit den PIE-Jungs auf den Brünig shuttelten. Anschliessend wurden sie am Brunni abgeladen, konnten die Bahn bis zur Alpgschwänd nehmen und kamen somit sogar in den Genuss, die Abfahrt Richtung Hergiswil unter die Räder zu nehmen. Vorallem die Ürner Jungs waren hellauf begeistert.

Extravaganza - Extravaganza Bilder

Die Organisatoren trafen bereits am frühen Nachmittag im Grauenstein ein und widmeten sich nach kurzer Einrichtungszeit gleich mal der Bar und deren Inhalt 😉
Die ersten Gäste trafen pünktlich um 18.00 Uhr ein und liessen es mit ein paar kühlen Bier mal langsam angehen. Gegen acht gab’s dann mal die ersten Knabbereien, in Form von äusserst dunklen Bratwürsten (Sorry nochmals an dieser Stelle 🙂 und Salaten. Nach dem Essen wurde der alkoholgehalt der meisten Getränke gleich mal erhöht und die Partygänger fühlten sich drinnen wie draussen sehr wohl. Drinnen konnte man sich ein paar Bikemovies auf Leinwand reinziehen, draussen wurde fröhlich über Biken und die Welt diskutiert.

Extravaganza - Extravaganza Bilder

Die Details des weiteren Verlaufs möchten wir eigentlich lieber für uns behalten. Wer mehr erfahren möchte, darf es nächstes Mal gerne am eigenen Leib erfahren!

Extravaganza - Extravaganza Bilder

Danke nochmals an alle Anwesenden, die zur geilen Stimmung beigetragen haben! To be continued…

HIER GEHT’S ZUR BILDER-GALLERIE

In Interlaken boten die Fahrer aus sechs Nationen Tricks und Jumps auf höchstem Level. Der Spanier Andreu Lacondeguy zeigte einige atemberaubende Tricks, welche ihm den ersten Platz im MTB Dirt Jump Contest der Nissan Outdoor Games sicherten.

Nach einer spektakulären Qualifying-Runde am Samstag, gaben die Biker am Best Trick Contest richtig Gas. Benny Korthaus und Andreu Lacondeguy kämpften Kopf an Kopf und pushten sich gegenseitig ans Limit. Andreu startete mit einem sauberen Backflip Superman, welchen Benny mit einem extrem hohen 360-Tailwhip konterte. Doch der Rock’n’Roll-Spanier hat gerne das letzte Wort. Er legte am kleinen Jump einen Backflip Tailwhip hin. Er konnte jedoch Bennys Sprung mit einer enromen Höhe und absolut sauberen Landung nicht toppen. Die CHF 1000 gingen somit auf’s Konto von Benny Korthaus.

Nissan Outdoor Games - Dirtjump Elite in Interlaken

Neben Bennys und Andreus spektakulären Einlagen, konnte man jedoch viele weitere Stunts sehen. Der Australier Darren Pokoj zeigte, wie tief man einen 360 Nosedive drehen kann, was zu einem neuen Namen für diesen Trick verhalf: Down Under. Ausserdem zeigten die beiden Deutschen Andi Wittmann und Rob J., dass auch die deutschen den Vergleich mit der internationalen Elite nicht zu fürchten brauchen und waren mit ihren Flipwhips beim Best Trick Contest ganz vorne mit dabei.

Nissan Outdoor Games - Dirtjump Elite in Interlaken

Das Finale am Sonntag stand dem Qualifying natürlich in nichts nach. In einer grossartigen und sonnigen Atmosphäre zeigten die Finalisten zahlreiche 360- und Backflip-Kombinationen, Barspin to X-Ups, Nofoot Cancans, Supermans und vieles mehr.

Nissan Outdoor Games - Dirtjump Elite in Interlaken

Mit einem Backflip Nohander und einem 360-Tailwhip überraschte Andreu Lacondeguy nicht nur die zahlreichen Zuschauer, sondern auch viele seiner Kollegen und Judges. Nicht nur der Schwierigkeitsgrad der Tricks, sondern auch deren stylische Ausführung überzeugte die Jury, dass er den ersten Platz verdiente. Benny Korthaus’ Kombinationen von Backflip Tabletops und 360-Tailwhips brachten ihn auf den zweiten Platz. Der Downunder-Fahrer Darren Pokoj erntete mit einem Tire-Grab to Suicide Nohander am ersten Jump und einem Superman Indian Air den dritten Podestplatz.

Nissan Outdoor Games - Dirtjump Elite in Interlaken

Während der Preisverleihung zeigten die Jungs Emotionen und spendeten einen grossteil der gewonnenen CHF 10’000 ihrem kürzlich verletzten BMX-Kollegen Stephen Murray (www.stephenmurray.org)

Um die Zeit bis zum nächsten grossen Event zu verkürzen, kann man die spektakulärsten Szenen auf www.freecaster.tv verfolgen. Check it out!

Nissan Outdoor Games - Dirtjump Elite in Interlaken

Alles in Allem, war der Contest das krönende Finish der Nissan Outdoor Games, welche zahlreiche Outdoor Sportarten von ihrer besten Seite zeigte.

Nissan Outdoor Games Results

Mehr Informationen gibt’s bei www.outdoorgames.ch

Link: http://www.outdoorgames.ch

IXS Leogang

Bikepark Leogang IXSiXS Middle European Cup im Bikepark Leogang
Matti Lehikoinen beweist seine starke Form

Die Premiere des iXS Middle European Downhill Cup im Bikepark Leogang ging am vergangenen Wochenende erfolgreich über die Bühne. Bei dem Lauf in Österreich handelte es sich um den zweiten Stopp der Serie. Pünktlich zum Rennen hörte der Regen auf, so dass 200 Fahrer aus 20 Nationen bei besten Bedingungen an den Start gehen konnten. Mit dabei das Honda Team um die beiden Fahrer Matti Lehikoinen und Brendan Fairclough, die letztendlich beide den Weg aufs Podium schafften.

Bikepark Leogang IXS - IXS Leogang

Die Strecke in Leogang war anspruchsvoll. Mit einer Länge von 2,3 km und 480 Höhenmetern, gespickt von zum Teil steilen, aber auch flüssigen Passagen mit einem durchschnittlichen Gefälle von 20% bietet sie die ideale Plattform, um Downhiller-Herzen höher schlagen zu lassen.

Als Vorbereitung auf den World Cup in Schladming ließ sich das Honda Team sowie Fahrer wie Claudio Caluori diese Gelegenheit nicht entgehen.

Bikepark Leogang IXS - IXS Leogang

Letztendlich waren es auch die erprobten World Cup Fahrer, die das Rennen gegeneinander ausfuhren.
Matti Lehikoinen zeigte erneut, dass er allen Grund hat, ganz oben im WC Ranking mitzufahren. Er kam als Schnellster und das 6 sec vor seinem Teamkollegen Fairclough ins Ziel.
Lehikoinen nach dem Rennen: “Ich hatte einen super guten Lauf, habe alle Lines perfekt nehmen können. Die Woche hier in Leogang war eine optimale Vorbereitung auf Schladming. Zum einen hat sie perfekt in den Kalender gepasst und zum anderen hatten Brendan und ich extrem viel Spaß beim Trainieren hier im Bikepark.”
Auf Platz 3 folgte Dolphin-Trek Fahrer Nico Vink. Caluori hatte nach überstandenen Hand-OP ebenfalls allen Grund zur Freude. Mit einer so schnellen und schmerzfreien Rückkehr in den Rennzirkus hatte er nicht gerechnet.

Bikepark Leogang IXS - IXS Leogang

Neben den Herren wird der iXS Middle European Cup ebenfalls in der Damenklasse ausgetragen.
Dort spielte sich auf den vorderen Plätzen ähnliches ab.
Die Siegerin Mio Suemasa konnte sich mit 10 Sekunden Vorsprung Platz 1 sichern. Auf den weiteren Plätzen folgten Miriam Ruchti aus der Schweiz und die ehemalige Weltmeisterin Vanessa Quinn.

Als Standort für den iXS Middle European Downhill Cup hat der Bikepark Leogang ein weiteres Mal gezeigt wie facettenreich die Bikemöglichkeiten vor Ort sind.
Dirt Jumper, Freerider oder Downhiller haben definitiv immer einen Grund diesem Park einen Besuch abzustatten. An Fahrspaß mangelt es eindeutig nicht.

Bikepark Leogang IXS - IXS Leogang

Elite Herren
1. Matti Lehikoinen (FIN)
Team Honda G-Cross
4.02.50 Min.

2. Brendan Fairclough (GB)
Team Honda G-Cross
+ 6.13 sec.

3. Nico Vink (BEL)
Dolphin-Trek
+ 9.11 sec.

4. Claudio Caluori (SUI)
MS Intense Factory Team
+ 9.85 sec.

5. Nick Beer (SUI)
Team iXS Sports Division
+10.21sec.

6. Frank Schneider (GER)
SRAM-Nicolai Factory
+11.41sec.

7. Domi Gspan (SUI)
ewz MTB Team Loop
+13.77sec.

Elite Damen
1. Mio Suemasa (JPN)
MS Intense Factory Team
4:59.88 Min.

2. Miriam Ruchti (SUI)
Team iXS Sports Division
+10.03sec.

3. Vanessa Quin (NZL)
MS Intense Factory Team
+15.29sec.

4. Daniela Bossard (SUI)
Team GT-velo.com-VMC
+24.68sec.

Bikepark Leogang IXS - IXS Leogang

Mehr Infos unter: www.ixsdownhillcup.com oder www.bikepark-leogang.com

Fotos by Markus Greber/rasoulution

Link: http://www.bikepark-leogang.com

Freeride Extravaganza

ExtravaganzaNicht vergessen und nicht verpassen. Am kommenden Samstag steigt unsere Freeride Extravaganza! Das Wetter scheint okay zu werden und die Vorbereitungen für die Party sind fast abgeschlossen.

Extreme Sports Week

EkstremsportsvekoGrosse Stars an der Extreme Sports Week
Die Liste der Teilnehmer am kommenden Extreme Sports Week in Norwegen sah noch nie so imposant aus. Sie enthält führende Ahtleten in Sportarten wie Mountain Biking, Base Jumping, Paragliding, Kiteboarding und Klettern.

Sobald der Event am kommenden Sonntag (24. Juni 2007) losgeht, können also ein paar spektakuläre Auftritte erwartet werden. “Alle diesjährigen Wettkämpfe werden auf einem sehr hohen Level ausgetragen und den Zuschauern viel Action und Spass bieten.”, meint Kaia Finne, der Event-Manager eines Anlasses, welcher die Stadt Voss in Norwegen zum Mekka des Extremsports gemacht hat.

Ekstremsportsveko - Extreme Sports Week
Ekstremsportsveko - Extreme Sports Week
Jedes Jahr treffen sich die verrücktesten Sportler und geben zusammen Gas.

Mountain Biking vorne dabei
“Dieses Jahr werden wir einen Quantumsprung in den Mountainbike Disziplinen sehen. Wir haben zum ersten mal einen grossen Slopestylekurs gebaut und freuen uns auf die Wettkämpfe zwischen dem amerikanischen Slopestyle-Champion Cameron McCaul und Supertalenten wie Andrew Schandro, Matt Hunter und Rob Jarman, wenn sie gegen die lokalen Talente wie Niels Windfeldt und Trond Hansen antreten.”, sagt Finne. “Es werden auch grosse internationale Namen beim Paragliding, White Water Kayaking, Base Jumping und beim Klettern vertreten sein.”

Ekstremsportsveko - Extreme Sports Week
Trond Hansen hat bei diesem Anlass in früheren Jahren abgeräumt.

Zehn Jahre und grösser denn je!
“Dieses Jahr findet das Festival zum zehnten Mal statt und das Programm ist besser denn je. Die Extremsport Woche startete als kleines Treffen von Freunden und hat sich in einen internationales Extremsport und Musik Festival verwandelt, welches jährlich tausende von Zuschauern anzieht. Der Anlass wurde grösser, aber wir haben die wichtigen Elemente nicht aus den Augen verloren. Es lässt sich am Besten als eine Feier der Naturgewalten beschreiben. Die Menschen kommen, spielen in den Flüssen, in der Luft und auf den Bergen und haben immensen Spass. “ sagt Finne. “Jede Nacht treffen sich 4000 Leute im Festivalzelt und sehen sich die Highlights des Tages auf Video an und feiern zu einem grossen Lineup von Bands, von den Reggae-Style Künstlern Sly & Robbie und Beenie Man, über die Rocklegenden No Means No, bis zur norwegischen R&B Queen Mira Craig.”

Ekstremsportsveko - Extreme Sports Week
Dieses Jahr gilt es wohl diese Herren zu schlagen.

Die Extreme Sport Week dauert vom 24. Juni bis zum 1. Juli. Mehr Infos findet man auf der Website www.ekstremsportveko.com Unter anderem gibt es jede Menge heisse Bilder und auch ein paar eindrückliche Filme.

Ekstremsportsveko - Extreme Sports Week
Die Freeride-Wettkämpfe waren schon immer eindrücklich. Dieses Jahr wollen sie noch einen drauf setzen.

Link: http://www.ekstremsportveko.com/

Kanada: Die Trails

CanadaBiken ist nicht gleich Biken. Manchmal ist es Freeriden und manchmal Downhillen, Streeten, Dirten oder was weiss ich. Die Diskussionen darüber sind uralt und längst abgedroschen. In Kanada ist aber alles nochmal anderst. Sobald man dort drüben nicht gerade mit einem Fullface-Helm loszieht oder keinen Lift oder Shuttle benutzt, läuft es eigentlich unter Cross Country. Was wiederum völlig egal ist, denn das Motto lautet: „Let’s go for a RIDE!“

Und das bedeutet vor allem in BC etwas komplett anderes als hierzulande. „Warum denn das?“, mag sich so manch einer fragen, „Berge sind Berge und Trails sind Trails. Was ist denn dort drüben so speziell?“. Ich versuche das mal anhand einiger Beispiele zu erklären.

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Fangen wir mal bei den Gegebenheiten an. Es gibt nämlich sehr wohl Gründe, weshalb sich das Biken in diesen zwei Ländern so unterschiedlich entwickelt hat. Einer dieser Punkte ist das gottgegebene, oder vielmehr queengegebene Recht eines jeden Kanadiers, die natürlichen Schätze des Landes wie Wälder und Berge etc. frei zu nutzen. Zündstoff für heftige politische Diskussionen, welche schon Jahre andauern und noch keine konkreten Ergebnisse im Sinne einer sinnvollen Nutzung der Wälder gebracht haben. Darunter leiden zwar ökologische, ökonomische, historische und auch kulturelle Werte, der Biker gewinnt jedoch in diesem Fall auf voller Länge. Denn die Wälder dort drüben sind einfach mal riesig. „Riesig“ ist so ein kleines Wort für eine so überwältigende Natur. Bäume, die tausende von Jahre alt sind, in Wäldern welche sich über hunderte von Kilometern erstrecken. Das ist einfach nicht in Worte zu fassen. Alleine diese Grösse lässt einem den Atem stocken. Und das alles steht zur freien Verfügung? Ja!

Du fährst mitten durch den Wald und möchtest auf einer schönen Lichtung ein Feuer machen und campieren? Absolut kein Problem. Du hast einen Weg gefunden und möchtest den ausbauen? Nur zu! Wenn das Land niemandem gehört, gehört es Dir. Traumhaft. Das ist wohl der wichtigste Grund, weshalb die Trails dort wie Pilze aus dem Boden schiessen. Du bist erst ein richtiger Biker, wenn mindestens ein Trail deinen Namen trägt.

Kanada Roadtrip British Columbia North Shore

Ohne diese Konstruktionen, wäre ein Durchkommen mit dem Bike undenkbar.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Beforstung dieser Wälder. Bei uns muss man ja nach herumliegendem Holz suchen. Jeder halbtote Baum wird gleich entsorgt und die Wälder in regelmässigen Abständen geputzt und geräumt. Aber was schreibe ich hier von Wäldern, die darf man ja sowieso nicht anfassen, geschweige denn wild befahren. Wenn überhaupt, darf sich der gemeine Biker mit einem nicht mehr benötigten Wanderweg zufrieden geben.

Dort drüben ist der Wald vor lauter Bäumen kaum zu sehen. Der Untergrund ist sowas von durchwachsen, verwuchert und verwildert, dass ein Durchkommen ohne entsprechende Massnahmen zu einer äusserst anstrengenden Kletterpartie wird. Mit dem Bike käme man bestimmt keine 10 Meter weit. Die Bike-Pioniere in North Vancouver haben also nichts anderes gemacht, als sich in der Not selbst zu helfen. Statt einen Baum mit einem Kampfgewicht von 10 Tonnen aus dem Weg zu räumen, wurde einfach eine Leiter dran gezimmert und fertig war der Logride. Statt eine unfahrbare Stelle zu umfahren, wurde einfach eine Brücke darüber gebaut. Holz hat es ja wahrlich mehr als genug. So sind die berühmten „North Shore Trails“ entstanden. Keiner ist hingegangen und hat sich gedacht „Öh, cool. So eine Holzleiter sieht geil aus. Ich baue bei uns im Wald auch mal eine.“ Ohne diese Bauten gäbe es in Kanada gar kein Durchkommen, geschweige denn Trails.

Kanada Roadtrip Logride Silver Star

Bei uns würde so ein Baum im Weg stehen – dort drüben stellt er den Weg dar.

Der letzte Punkt, den ich hier anfügen möchte, sind die Besitzrechte. Hier in der Schweiz kann man sich einen beliebigen Hügel aussuchen, das Land gehört mindestens einem Dutzend Besitzern. Jetzt versuch mit denen doch mal zu diskutieren, weshalb ein Bikepark an diesem Berg Sinn macht, was er für Nutzen daraus ziehen kann und was das für Vorteile bringt. Der erste hört noch hin, den Zweiten interessiert es kaum und der Dritte ist von vornherein schonmal dagegen. Dankeschön.
Du kannst Dir ja bestimmt schon vorstellen, wie das in Kanada gehandhabt wird, oder? Ganz Whistler Blackcomb gehört EINER Firma namens Intrawest. Und dieses Beispiel ist bei weitem nicht einmalig, denn jedes grössere Resort wurde von einer Firma aufgebaut, welche den ganzen Berg gleich gekauft hat: Sun Peaks, Kicking Horse, Silver Star oder Mount Washington um nur einige zu nennen. Klar wird dort eine riesige Infrastruktur mit künstlichen Dörfern und allem Pipapo gebaut und der Berg leidet darunter in gewissem Masse, aber an denen mangelt es ihnen ja nun wirklich nicht. Sowas wäre hier in der Schweiz strikt undenkbar, egal wo. Das ist dann eben auch der Grund, weshalb dort jeder Bikepark mehr als 30 Trails und spezielle Einrichtungen für Biker aufweist und hier meistens nur mit Müh und Not ein Wanderweg zu einem Downhill-Kurs umfunktioniert werden kann.

Canada - Kanada: Die Trails

So, habe eigentlich wieder mehr geschrieben, als ich mir vorgenommen hatte. Ich denke, ich belasse es bei diesen drei Punkten zu den grundsätzlichen Unterschieden bezüglich der Trails in Kanada und der Schweiz und schreibe das nächste Mal über das Fahren an und für sich.

Ride on!

 

Pilatus Trail Day

Local SpotsSeit einiger Zeit stellen wir einige unschöne Dinge auf den Trails am Pilatus fest.

Die eine Seite betrifft die Biker:
Immer mehr Biker entdecken die Wanderwege auf dem Pilatus für sich und kosten diese natürlichen und unbebauten Trails bis ins Letze aus. Leider auch bei schlechtem Wetter oder nach heftigen Niederschlägen. Die Folgen daraus sind ja wohl klar: Die Trails befinden sich in einem katastrophalen Zustand. Ausgewaschene Steilpassagen, riesige Pfützen und immer mehr freigelegte Wurzeln und Steine. Dass die meisten Fahrer nicht mal korrekt mir ihrer Bremse umgehen können und daher mit blockiertem Hinterrad über die Strecke rutschen, hilft auch nicht gerade aus der Misere. Die zur Zeit regelmässigen Gewitter machen die ganze Lage langsam aber sicher untragbar.

Local Spots - Pilatus Trail Day
So schlimm sieht es auf der Fräkki zwar noch nicht aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Die andere Seite betrifft die Wanderer:
Die haben längst mitbekommen, dass die chronisch beschädigten Teilstücke durch Biker entstehen und unternehmen das aus ihrer Sicht Logische: Einfach mal Baumstämme und Äste auf den Weg legen. Der geübte Biker macht einen kurzen Bunnyhop darüber, spätestens der Zweite räumt das Teil wieder weg und das war’s. Bis die ersten Nagelbretter auftauchen.

Local Spots - Pilatus Trail Day
Die Zeiten, wo wir davon träumten, auf der Fräkki einen Biketrail zu bauen, sind längst vorbei. Wir erfreuen uns am „Natural Funpark“

Wir möchten nun dieser Entwicklung entgegenwirken, bevor die Sache langsam aber sicher ausartet. Daher haben wir uns entschieden, einen „Trail Maintenance Day“ nach kanadischem Vorbild durchzuführen. Dabei geht es nicht darum, einen Slopestyle-Kurs auf der Fräkki zu bauen und auch nicht irgendwelche Kicker, Leitern oder Anlieger in den Wald zu stellen. Es geht darum, den Trail wetterfest zu machen und die notorisch beschädigten Stellen auszubessern.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Durch geschickte Ausbesserungen kann man sicherstellen, dass gewisse Stellen auch nach Regen fahrbar werden, ohne dass der Trail allzu sehr zerstört oder ausgewaschen wird.
  • Wir tragen aktiv zur Erhaltung des Wanderweges bei und können bei Förstern und Wanderern einen besseren Eindruck als bisher hinterlassen.

Local Spots - Pilatus Trail Day
Nach einem arbeitsreichen Tag und einem guten Gewissen, lässt es sich bestimmt auch besser geniessen.

Da wir nicht Monate im Voraus einen Termin festlegen möchten und diese ‚gute Tat‘ lieber spontan an einem eher trüben oder regnerischen Tag vollbringen wollen, bitten wir Euch darum, euch zu melden. Einfach eure E-Mail-Adresse angeben. Wir melden uns dann rechtzeitig und geben die benötigten Infos durch.

Wäre verdammt cool, wenn Du – als einer der Biker aus der Gegend – auch teilnehmen und der Bikegemeinde und dem Berg dadurch etwas zurückgeben würdest.

VORAUSSICHTLICHER TERMIN: 14. oder 15. Juli

Anmeldungen an trailday@flowzone.ch

Local Spots - Pilatus Trail Day
Wäre mehr als Schade, wenn wir in Zukunft auf die Trails an unserem Hausberg verzichten müssten, weil uns irgendwelche Wanderer das Leben schwer machen.

Penticton

Penticton from flowzone on Vimeo.

Riders: Chuck D. Railer, Vale, Serki
Sound: Overkill – Hello from the gutter
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Date: 12.06.2007
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Niemand anderer als Jamie Goldman hatte wohl eine bessere Zeit beim Out of Bounds Wochenende 2007. Angefangen mit seinem Sieg beim Bunnyhop Contest am Freitagabend, überzeugte er dann auch beim Finale des 26TRIX und entschied die Zweitauflage des unvergleichbaren Dirt Jump Contests für sich. Eines steht fest, die Racer beim Kona Top 2 Bottom Terminator können froh sein, dass er aus Zeitgründen beim Dual Freeride Slalom nicht an den Start gehen konnte.

Am Samstagabend fand passend zum heißen Wetter die Carribean Night in der Sportarena in Leogang statt. Sie war vom Spaßfaktor genau das richtige Warm Up für die zwei noch ausstehenden Finalläufe des 26TRIX am Sonntagmittag. Trotz der langen Nacht sah man die meisten Fahrer schon wieder in den frühen Morgenstunden auf den Jumps trainieren. Denn jedem war bewusst, dass man solche Jumps nur selten wenige Meter vor der eigenen Haustür findet.

Bikepark Leogang - 26trix Resultate und Bilder

Nachdem einige Fahrer, allen voran Jamie Goldman, bereits am Vortag in den ersten Finalläufen, richtig ausgepackt hatten, stand für Andreu Lacondeguy harte Arbeit auf dem Programm. Der 18jährige Spanier hatte seine ersten Läufe damit verbracht, seinen ersten Double Backflip zu stehen. Und bei keinem der beiden ersten Finalläufe hatte Andreu es geschafft durch alle Jumps zu kommen. Somit mussten noch zwei gute saubere Runs her, um auf den vorderen Plätzen zu landen und der Weg dahin war lang.

Aber wer ihn kennt, weiß dass für das Energiebündel fast nichts unmöglich ist.

Er zeigte Backflip Nohands, nosedive-360’s, unschlagbare Nofoot Cancans und seine absolut durchgestreckten Supermans. Letztendlich zeigte er zwei sehr gute und stylische Runs und sicherte sich Platz zwei.

Bikepark Leogang - 26trix Resultate und Bilder

Auch Darren Pokoj musste am Sonntag noch einmal alles geben. Als einziger Fahrer sprang er den Transfer beim ersten Jump und weihte als erster und einziger die neue Line des 26TRIX Kurses ein. Aber damit nicht genug, letztendlich zog er dort auch noch einen 360, womit er wieder einmal bestätigte, das er seinen ganz eigenen Style hat.

Absolut sauber ging es weiter durch den ganzen Kurs und somit auch direkt aufs Podium: Platz 3 für den Australier.

Jamie Goldman zeigte am Vortag zwei starke Läufe mit einem 360, 360-opposite, Nofooted Can, einen Backflip am Step-Down, 360 an der Hip, einen Backflip über den Pool und einen weiteren Flip am letzten Sprung. Am Sonntag verfolgte Goldman die Runs der anderen und wollte nicht mehr viel riskieren. Da es für ihn nicht mehr darum ging, die Judges von seiner Leistung zu überzeugen, bot er den Zuschauern in Leogang noch einmal eine gute Show.

Bikepark Leogang - 26trix Resultate und Bilder

Die Überraschung am gestrigen Tag kam jedoch unangefochten vom deutschen Fahrer Aze Etzold. Die überflüssigen Erklärungen, warum er als einer der wenigen Fahrer mit Fullface Helm unterwegs war, konnte er sich nach seinem ersten Lauf sparen. Ganz unerwartet zog er am zweiten Jump einen 360 Backflip mit sauberer Landung. Selber überrascht versuchte er erst noch weiter zu fahren, doch dann gab er auf, denn die Zuschauer und auch Fahrer konnten es nicht abwarten, ihm zu gratulieren.

Bikepark Leogang - 26trix Resultate und Bilder

Bei der abschließenden Siegerehrung freuten sich die drei Sieger Jamie Goldman (1.Platz und 3.500 Euro), Andreu Lacondeguy (2.Platz und 2.000 Euro) und Darren Pokoj (3.Platz und 1.000 Euro) über ein saftiges Preisgeld. Jamie dankte den Zuschauern und zeigte seine Freude ausgelassen. Sein Santa Cruz Bike musste einiges aushalten bevor es den passenden Platz bei der Siegerehrung einnehmen durfte.

Das Out of Bounds Wochenende kann ein weiteres Mal auf ereignisreiche Tage zurückblicken. Das fahrerische Level beim 26TRIX und auch die gesamte Stimmung war wie bereits im letzten Jahr hoch: 2 gestandene Double Backflips, Frontflips, 360 Backflips, schönes Wetter, 8.000 Euro für die Top 6 des 26TRIX, ein Kona Bike für den glücklichen Gewinner beim Top 2 Bottom Terminator, ausgelassene Parties – einmal mehr schreibt das Wochenende im Bikepark Leogang Geschichte.

Bikepark Leogang - 26trix Resultate und Bilder

26TRIX Endergebnisse:
Leogang Out of Bounds 26Trix Result 2007

Link: http://www.bikepark-leogang.com