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Zum fünften Mal präsentieren wir in Zusammenarbeit mit FRT FreeRideTours und dem Interbike Shop in Luzern unser Bikefest. Einen Tag lang wird das Biken zelebriert. Spassige Biketouren für Enduristen und Downhiller, gemütlich mit dem Shuttle, gediegene Geselligkeit in der Homebase und kulinarische Leckerbissen aus der Region runden das Erlebnis ab.

Biken, Spass haben und geniessen – das sind die Eckpfeiler unseres Bikefests. Gemeinsam auf eine Biketour oder eine Downhillabfahrt mit dem Shuttle, danach ein kühles Getränk und feine Würste vom Grill. Wer noch nicht genug hat, kann den ganzen Tag auf dem Bike verbringen und am Abend dann bei einem feinen Bier am Lagerfeuer mit Gleichgesinnten fachsimpeln.

Der kulinarische Bereich unserer Party wird bei uns gross geschrieben! Keine Billigware aus dem Grossmarkt – bei uns kommen nur regionale Leckereien auf den Tisch: Von den berühmten Doggwiler Würsten bis zum Luzerner Bier – bei uns wirst Du nur mit dem Besten verwöhnt.

Wir freuen uns auf einen weiteren Event, um mit Dir unseren Sport zu zelebrieren und gemeinsam den Bikelifestyle zu geniessen! Die wichtigsten Infos zum Event gibt’s auf dem Flyer oder auf der Event-Seite bei Facebook

Flyer spring break 2016 mtb event sarnen bikefestsarnen

Programm Spring Break 2016

Samstag, 23. April 2016

10:00 Enduroshuttle
11:00 Downhillshuttle
12:00 Mittagspause Shuttle
13:00 Enduroshuttle
14:00 – 17:00 Downhillshuttle
12:00 – 24:00 Bar, Grill, Musik, Festzelt

Weitere Infos

Die Strecken bei den Enduro- und Downhillshuttles weisen eine Schwierigkeit von Rot (S2) aus.

Sämtliche Touren sind geführt von erfahrenen Guides.

Die Lokalität ist so vorbereitet, damit der Event auch bei schlechter Witterung stattfinden kann.

Bikewash und WC vorhanden.

Adresse:
Hauptquartier freeridetours.ch
Bahnhofstrasse 11
6056 Kägiswil

Wir freuen uns auf Deinen Besuch

Die Bilder von früheren Events

#bikefestsarnen

www.interbike.ch

www.FreeRideTours.ch

Norco Optic Trailbike

Das neue Optic ist Norcos Antwort auf die wachsende Nachfrage nach dem perfekten Trailbike. Mit seiner modernen Geometrie und dem für das kurzhubige Fahrwerk optimierten A.R.T-Federungssystem bietet das Bike den exakt richtigen Mix aus Cross Country-Effizienz und All-Mountain-Verspieltheit. Jedes Modell ist in 650B und 29 Zoll erhältlich. Norcos Ingenieure haben sorgfältig darauf geachtet, dass beide Plattformen dieselben Fahreigenschaften vermitteln, dabei aber in vollem Masse die Vorzüge jeder Radgrösse nutzen.

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Der Einsatzbereich

Als Premium Trailbike liegt das Optic zwischen dem vollgefederten Revolver mit 100 mm Federweg und dem Sight mit 140 mm. Mit dem Vortrieb einer Cross Country-Maschine und der Verspieltheit eines All-Mountain-Bikes ist es das ideale Bike für flowige Singletrails, Singletrail-Touren oder Marathonrennen.

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Norcos Fünf-Punkte-System

1. Carbonrahmen: Leichter, steifer und robuster Mid-Modulous Carbonrahmen mit moderner Trail-Geometrie. Auch in einer günstigeren Aluvariante erhältlich.

2. A.R.T. Federung: Der spezielle Trail-Tune bietet perfekte Balance zwischen Traktion und Effizenz bergauf bzw. maximaler Kontrolle bergab.

3. Zwei Laufradgrössen: Wahl zwischen 650B und 29“ Laufrädern mit entsprechend designten Rahmen.

4. Boost 148-Hinterbau: Kurze Kettenstreben für beide Laufradgrössen, viel Reifenfreiheit und ein steiferes, robusteres Laufrad sind die Vorteile des Boost-Standards.

5: Abnehmbare Umwerferaufnahme: Aufgeräumte Optik und die Möglichkeit, entweder einen Side-Swing-Umwerfer zu montieren oder aber mit nur einem Kettenblatt unterwegs zu sein.

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Norco Optic On Tour

Bereits einen Tag nach der Präsentation in den USA gehen ein Dutzend Optics in der Schweiz auf Tour und können bei folgenden Händlern ausgiebig getestet werden.

22. bis 26. April: Radsport Zenger in 3902 Brig-Gils & TreeLee in 6280 Hochdorf
29. April bis 3. Mai: Velo Werk Olten in 4600 Olten & Köppel 2Rad in 8572 Berg
6. bis 10. Mai: Obrist Bikes in 7250 Klosters & Bikeride in 8903 Birmensdorf
13. bis 17. Mai: Trailseeker in 3661 Burgistein & outdoorX in 3367 Ochlenberg
20. bis 24. Mai: Wild Horses Bikeshop in 6877 Coldrerio & Expo Bike Days Solothurn
27. bis 31. Mai: One 80° Studen in 2557 Studen & One 80° Köniz in 3098 Köniz
13. bis 26. Juni: Trailrider Bikeshop in 6314 Unterägeri

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http://www.indiansummer.ch/

Lourdes Team Videos

Ohne viele Worte

Propain Dirt Zelvy – Lourdes World Cup 2016 from Tom Caldwell on Vimeo.

 

Kaum geht es los mit der Downhill-Rennsaison und schon gehen die Fahrer in die Vollen. Beim Training und Qualifying in Lourdes gibt es aufgrund der schwierigen Verhältnisse viele Stürze und die Fahrer kämpfen mit der Strecke. Mal schauen, wie das am Sonntag beim Finale aussieht.

 

Vital RAW – Lourdes World Cup DH Chaos from Day 1 – More Mountain Bike Videos

Am Sonntag um 14.30 geht’s los auf RedBull.tv

Sie geniessen eine grosse Beliebtheit und spriessen aus dem Boden wie Pilze: Flowtrails. Leicht zu fahrende Trails, ohne viele Naturelemente wie Wurzeln oder Steine, dafür haufenweise Anlieger, Rolldowns und Wellen, welche mit hohem Speed gefahren werden können und an eine Achterbahnfahrt erinnern.

flowtrail livigno val minor

Der neue Flowtrail „Val Minor“ in Livigno

Auch wenn es nicht ganz unserer Definition von Flow entspricht, machen uns Flow- und Flowcountry Trails Spass. Wenn man einige Tage auf dem Bike unterwegs ist, ist man froh zur Abwechslung ein wenig relaxen zu können und nicht ständig dem Geballer der meisten Schweizer Trails ausgesetzt zu sein. Am Anfang eines langen Shuttle- oder Bikepark-Tages sind wir meistens auch happy über einen lockeren Run zum Aufwärmen oder Ausfahren. Aber ansonsten ist ein Flowtrail für einen erfahrenen Biker doch nicht mehr als ein Speed-Flash, denn herausfordernd ist es nicht lange und Unterforderung bietet bekanntlich keinen Flow. Um sich weiter zu pushen, muss man das Tempo erhöhen, was zu einem höheren Unfallrisiko führt.

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Ein gut gebauter Flow Trail bietet jedem Biker Spass – Leukerbad (Foto Simon Ricklin)

Für Anfänger wiederum ist eine leicht zu fahrende Strecke natürlich ein Segen, denn trotz der simplen Beschaffenheit bietet ein solcher Trail viele Hürden für unerfahrene Biker: Kurvenfahren, Pumpen, richtig Bremsen und die oft rutschigen Untergründe sorgen für genügend Adrenalin. Gewisse Flowtrails können aber auch von Leuten gemeistert werden, welche zum ersten Mal auf dem Bike sitzen. So gesehen stellt es eine Einstiegsdroge dar und ist für unseren Sport enorm förderlich.

flowtrail leukerbad

Kids profitieren enorm von solchen Trails. Wenn die gross sind, werden sie sich mehr Trails wünschen (Foto Simon Ricklin)

Überdurchschnittlich viele Bike Destinationen setzen zur Zeit auf diese Karte und investieren ihre Ressourcen in Flowtrails. Diese Entscheidung ist absolut nachvollziehbar, denn es bietet nicht nur eine Abwechslung zu bestehenden Angeboten sondern spricht auch eine grössere Zielgruppe an, als die Gravity-Freaks. Mehr Biker am Berg bedeutet eine grössere Nachfrage und folglich ein umfangreicheres Angebot. Ansonsten sind Flowtrails für mich eher Trails zum Einfahren oder mal eine letzte Abfahrt machen. Den Kick und das erfüllende Gefühl einer Singletrail-Abfahrt konnte ich dabei nur selten erleben. Mit dieser Meinung stehe ich bei den Flowzonern nicht alleine da. Uns nimmt es jedoch Wunder, wie Du das siehst.

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Unsere liebsten Flowtrails? Leukerbad, Livigno und Corviglia. Welcher ist Dein Lieblings-Flowtrail?

Danke für Deine Teilnahme oder einen Kommentar zum Thema!

Neun Wochenenden Action pur – der UCI Mountain Bike World Cup 2016 presented by Shimano wird ohne Zweifel auch in der bevorstehenden Saison für Gänsehautmomente sorgen. Red Bull TV bringt die Downhill- und Cross-Country-Rennen live zu euch – online, mobil und auf ausgewählten Partner-Plattformen. So verpasst ihr keine Sekunde der 19 Übertragungen aus acht Ländern auf drei Kontinenten.

Stimmt euch schon mal auf die heiße Phase ein:

Der Sommer 2016 steht im Zeichen der schnellen Bikes. Vom 10. April bis zum 4. September kämpfen 129 Teams aus 30 Ländern um die schnellste Zeit. Red Bull Media House überträgt die ganze Action live und streamt die 19 Rennen auf Red Bull TV. Cross Country wird zwölf Mal übertragen (6 XCO Men & 6 XCO Women), sieben Mal gibt es Spannung pur für die Downhill-Fans. Natürlich dürfen auch in diesem Jahr die bissigen Kommentare von Rob Warner und die gewagten Course-Previews von Claudio Caluori nicht fehlen.

In Vorbereitung auf Lourdes befinden sie sich gerade im World Cup Bootcamp:

Nach einem erfolgreichen Debüt in 2015 macht am 10. April auch in dieser Saison die physisch anspruchsvolle und verdammt schnelle Downhill-Strecke in Lourdes (FRA) den Anfang. Rund 62 Tage wird insgesamt an dem Großereignis gefeilt, um den erwarteten 35.000 Zuschauern ein außerordentliches Erlebnis zu präsentieren. Die UCI war so begeistert von der Organisation und der Atmosphäre des französischen Austragungsortes, dass sie die Kick-off-Veranstaltung zum „Best Event of the 2015 MTB World Cup DH“ kürte. Nicht ganz unbeteiligt an dieser Auszeichnung dürfte Aaron Gwin gewesen sein. Im vergangenen Jahr riss der Amerikaner mit seinem Traumlauf eine Lücke zwischen sich und die Konkurrenz und legte damit schon frühzeitig den Grundstein für seinen beeindruckenden Weltcup-Gesamtsieg. Lokalheld und World Champion Loic Bruni (FRA) wird jedoch alles daran setzen, ihm die Tour in diesem Jahr zu verhageln: „Die Vorbereitungen waren sehr intensiv und spannend, da wir ein paar wichtige Sachen im Winter geändert haben. Ich habe das Gefühl, dass die Off-Season schneller als sonst rumging, was vermutlich ein gutes Zeichen ist. Alle haben hart gearbeitet, um für Lourdes und den Rest der Saison bereit zu sein. Wir haben unseren Job gemacht.“

Bei den Frauen gab die Französin Émmeline Ragot ihrem Bike in der vergangenen Saison ordentlich die Sporen und verwies die Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Selbst Weltcup-Gesamtsiegerin Rachel Atherton (GBR), die alle weiteren sechs Weltcup-Rennen gewann, hatte gegen die Französin in Lourdes keine Chance. Ragot hat ihren Rennhelm inzwischen an den Nagel gehängt. Nun wird sich zeigen, welche Konkurrentin die schnelle Strecke mit ihren steinigen Abschnitten wie „The Wall“ am besten im Griff hat.

uci mountainbike world cup 2016 rachel atherton lenzerheide

Die schnellste Bikerin der Welt: Rachel Atherton- Foto: Michi Kägi (reckless-pictures.com)

Los geht’s am 10. April um 14:30 Uhr auf www.redbull.tv/videos/event-stream-636/downhill-finals

Mit Spannung erwartet werden auch die Wettbewerbe im australischen Dschungel vor den Toren von Cairns (AUS) am 23. und 24. April. Dann mischen sich auch die Cross-Country-Fahrer und -Fahrerinnen zum ersten Mal in der Saison ins Geschehen des UCI Mountain Bike World Cup presented by Shimano. Sie müssen gleich doppelt ranklotzen, denn die gesammelten Punkte in Cairns und Albstadt (22. Mai) zählen nicht nur in das UCI Ranking, sondern entscheiden auch, wer zu den Olympischen Spielen nach Rio (BRA) fahren darf.

Die XCO-Strecke in Cairns ist gespickt mit konditionellen Raffinessen wie einem extrem anspruchsvollen Anstieg und einer schnellen Abfahrt. Nicht zu vernachlässigen: Mutter Natur spielt in Cairns eine große Rolle, Spinnen und Schlangen am Streckenrand und die tropischen Temperaturen machen aus dem Event eine Mutprobe für Mensch und Bike. Julien Absalon (FRA) kennt sich nach seinem Sieg 2014 in Cairns gut aus. Er und Nino Schurter (SUI) dominierten die Saison 2015 und haben sicherlich auch in diesem Jahr Großes vor. Bei den Frauen kam im Gesamt-Ranking niemand an Jolanda Neff (SUI) vorbei. Haben Konkurrentinnen wie Gunn-Rita Dahle Flesjaa (NOR) oder Emily Batty (CAN) in dieser Saison den längeren Atem? Auf die Downhiller wartet in Cairns eine Strecke mitten durch den Regenwald, die den Fahrern und ihren Bikes alles abverlangt. Tracey und Mick Hannah dürften mit den anspruchsvollen Bedingungen ihrer Heimat gut umgehen können und es wird sich zeigen, wie schnell sich die Konkurrenz anpassen kann. Dieser Weltcup-Stopp ist sicherlich für die eine oder andere Überraschung gut.

Mit Red Bull TV seid ihr live dabei, wenn die besten Rider um den UCI Mountain Bike World Cup Titel fahren – online, mobil über Android, iOS und Windows Phone und auf ausgewählten Partner-Plattformen in 194 Ländern, wie z.B. Apple TV, XBOX 360, Playstation 3+4, Amazon Fire TV (USA), Chromecast sowie dem vorinstallierten Kanal auf den Samsung Smart TVs (2011+).

www.redbull.tv/videos/event-stream-636/downhill-finals

Die restlichen Termine und Events kannst Du hier nachlesen: UCI Worldcup Termine 2016

 

18 Weltcupsiege, 67 Podiums bei 111 Starts in Weltcuprennen, 3 WM Titel, 4 x Silber, 3 x Bronze und 3 x Gesamtweltcupsieger. Seit 16 Jahren fährt Greg Minnaar jetzt im DH Weltcup an der Spitze mit, und es sieht nicht so aus, als würde sich das ändern. Kein anderer Fahrer konnte über eine so lange Zeit eine vergleichbare Konstanz halten. Woher kommt das?

Greg Minnaar wurde die Leidenschaft für Geschwindigkeit und Sprünge schon in die Wiege gelegt. Sein Vater war früher begeisterter Motocrosser und in Südafrika bekannt für seine waghalsigen Sprünge über weite Distanzen. Klein Greg startete bereits als 4-jähriger mit BMX Rädern, wechselte aber schon bald zur Leidenschaft seines Vaters: Motocross. Bis zum Alter von 15 Jahren verbrachte Greg seine ganze Freizeit auf einer MX Maschine und machte sich auch dort bald einen Namen für hohe Tempi und grosse Sprünge. Mit seinem damals schon ausgeprägten Ehrgeiz arbeitete er konzentriert an seinen MX Träumen, bis dann etwas anderes seine Neugier weckte: Downhill Mountainbiking. Seine Eltern übernahmen zu dieser Zeit einen Bikeshop und von da an war Greg Minnaar vom MTB Virus infiziert.

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Free Beer for the Winner! Minnaar am Feiern mit den Flowzonern – Lenzerheide 2015 (Foto by Dave Thalmann)

Durch sein Gefühl für hohe Tempi und die exzellente Beherrschung Technik auf zwei Rädern ging es auch hier nicht lange, bis Greg Minnaar im DH Sport schon bald an die Spitze in Südafrika kletterte. Und durch gute Ergebnisse in seinen ersten Worldcup Rennen die Aufmerksamkeit von internationalen Teams auf sich zog. In der Folge unterschrieb Greg einen Vertrag mit Animal Orange und zog nach England, wo er ständig mit Weltklasse Athleten trainieren konnte und sich so noch weiter verbesserte. Während dieser Zeit in England lernte Greg Minnaar auch Steve Peat kennen, welcher für ihn zu einem guten Freund und einer wichtigen Vertrauensperson wurde.

Mit 21 wechselte Greg zum Haro Lee Dungarees Team und wurde dort zum ersten Mal Weltmeister. Im Jahr darauf wurde er vom Team G Cross Honda abgeworben und blieb dort für vier Jahre. Während der Honda Zeit gewann er erneut den Gesamtweltcup. Nachdem das Honda Team aufgelöst wurde, schlug Steve Peat seinen Freund als neuen Teamkollegen bei Santa Cruz vor. Der Rest ist Geschichte – Minnaar und Santa Cruz arbeiten inzwischen seit 10 Jahren zusammen!

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Ein unglaublicher Fahrer – Wenn Greg Minnaar fährt, bekommt man das Gefühl, er cruise an einem sonnigen Tag gemütlich durch den Wald (Foto by Serkan Ucmak)

Kein anderer Fahrer konnte während einer solche langen Zeit an der Weltspitze mitfahren. Warum aber Greg Minnaar? Der Grund ist das kalkulierte Risiko und seine analytische Art. Er weiss ganz genau, wann er Vollgas geben kann und wann man Tempo rausnehmen muss, weil sich das Risiko nicht lohnt. Seine Runs sehen im Vergleich zu vielen anderen Fahrern vergleichsweise unspektakulär aus. Er fährt keinen alles-oder-nichts Stil, sondern sehr besonnen und überlegt. Und das ist sicher das Geheimnis seines langjährigen Erfolges.

Greg Minnaar - Schnell und stylisch

Greg Minnaar – Schnell und stylisch (Foto by Michi Kägi reckless-pictures.com)

Greg Minnaar ist aber nicht nur im DH Weltcup erfolgreich. Er nimmt regelmässig zum Vergnügen am Cape Epic teil, mal als Fahrer oder dieses Jahr als Leitwolf mit der MX Maschine. Zudem war Minnaar auch bei der ersten Red Bull Rampage dabei, kurz nach dem Gewinn des WM Titels. Obwohl er komplett aufs Gewinnen eingestellt ist, kommt beim ihm das Vergnügen nie zu kurz. Seine zugängliche Art macht in zudem zu einem der beliebtesten Fahrer im Rennzirkus. Dies führte auch dazu, dass ihn die grösste Zeitung in Südafrika 2013 zum Sportler des Jahres wählte. Eine Revolution in einem Land, wo sonst nur Rugby und Cricket existiert.

Wir wünschen Greg Minnaar jedenfalls schon jetzt viel Erfolg für die 2016er Saison. Und hoffen, dass er dem DH Sport noch lange erhalten bleibt. Good luck Mr. Consistency!

Ein aufschlussreiches persönliches Interview mit Minnaar gibt’s hier: https://youtu.be/ZijmqzP19ds

www.facebook.com/GregMinnaar

50 Millionen Views

Wer hätte das gedacht? Nicht Danny MacAskills Erstlingswerk „Inspired Bicycles“, sondern „Imaginate“ ist der erfolgreichste Bike-Clip aller Zeiten. Heute erreichte der Film, der im Sommer 2013 veröffentlicht wurde und Einblicke in Dannys Kindheits-Fantasien gibt, bei YouTube 50.000.000 Views. Grund genug für Danny, sich zu bedanken:

Liebe Freunde, Fans, Partner und Medien,

Wow… Ich hätte nie gedacht, dass einer meiner Clips so viele Menschen überall auf der Welt begeistern würde. Imaginate war vielleicht das anspruchsvollste Projekt, das ich je umgesetzt habe und ich möchte mich bei allen bedanken, die es möglich gemacht haben. 50.000.000 Views zu bekommen ist wirklich unglaublich. Das ist total abgefahren, vielen Dank!

Danny

Hier der Link zu seinem Dankesvideo: www.facebook.com/DannyMacAskill/videos/10153536054248225/

Hier kannst Du MacAskills Imaginate in voller Länge anschauen:

 

www.facebook.com/DannyMacAskill

 

Loic Bruni ist einer der jüngsten Fahrer im Feld, aber einer mit den grössten Ambitionen. Er war bereits bei den Junioren vorne mit dabei und konnte sein Potential auch bei den Profis unter Beweis stellen. Einen Weltmeistertitel holt man schliesslich nicht so schnell, schon gar nicht im Alter von 21 Jahren. Einen Weltcup-Sieg konnte der symphatische Franzose noch nicht für sich einheimsen, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Geboren am 13. Mai 1994 in Nizza hat Loic das Bikefieber sehr früh gepackt, mit nur 10 Jahren nahm er bereits an seinen ersten Rennen teil. Dank der Förderung durch die Eltern konnte er 2012 den Junioren Weltmeistertitel im Downhill und den Weltcup Gesamtsieg holen. Seither geht es steil bergauf mit seiner Karriere. Einen Weltcup bei den Elite-Fahrern konnte er noch nicht für sich entscheiden, aber stand schon so oft auf dem Podest, dass es nur noch eine Formsache ist. Mit seinen 21 Jahren konnte er sich schon gegen renomierte Spitzen-Fahrer wie Aaron Gwin, Gee Atherton und Greg Minnaar beweisen, welche allesamt grossen Respekt vor dem schnellen und ehrgeizigen Franzosen haben.

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Loic Bruni und Onkel Peat – Lenzerheide 2015

Bei LaPierre war Bruni bisher in einem tollen Team gut aufgehoben, welches seine Ambitionen teilte und ihn uneingenommen unterstützte. Ab der Saison 2016 ist er nun für Specialized unterwegs, was natürlich eine andere Klasse darstellt. Er ist mehr als Happy über den Wechsel und wird davon in Zukunft sicherlich profitieren können. Vor Allem, weil sie gleich als ganzes Team zum neuen Sponsor wechselten und das Know-How und den Teamgeist beibehalten konnten.

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Loic Bruni ist sehr ehrgeizig und lässt nichts anbrennen – Lenzerheide 2015

Lolo, wie er von seinen Freunden genannt wird, ist aber nicht nur ein Vollblut-Athlet, er hat auch Köpfchen – deshalb studiert er in der Off-Season an einer Hochschule, um seinen Uni-Abschluss in Marktwirtschaft zu machen. Seine Zukunft ist somit auch nach der Biker-Karriere gesichert. Aber bis dahin werden wir bestimmt noch viel Action und Entertainment mit Super-Bruni erleben.

Wer Loic Bruni etwas näher kennenlernen will, sollte sich die Webserien des LaPierre Gravity Republic Teams ansehen: vimeo.com/user1408675/videos

www.facebook.com/loicbruni199

Ich sehe Steve Peat manchmal als den letzten Mohikaner. Ein Urgestein aus alten Tagen, wo Downhiller noch richtige Rockstars mit entsprechenden Allüren waren. An unserem ersten Besuch eines internationalen Downhillrennens (Chateau d’Oex 1997) hatten wir nur Augen für die bereits grossen Legenden des Sports: Vouilloz, Palmer, Lopes, Chausson, Missy Giove. Peaty fuhr damals seine erste Saison, war kaum älter als wir und weit davon entfernt, ein Vorbild zu sein.

steve peat

Kaum wieder zu erkennen: Steve Peat mit Offseason-Bart

Peaty ist ein harter Kämpfer. Das beweist er nun seit Jahren, als ältester Downhill Rennfahrer aller Zeiten und das mit beachtlichem Erfolg trotz seiner 40 Jahre. Dieser Kampfgeist zeichnete sich aber bereits in den Neunzigern aus, als er jahrelang um den Weltmeister-Titel kämpfte ohne je oben auf dem Podest zu landen. Erst nach 12 Jahren Titelkampf konnte er sich die verdiente Auszeichnung ergattern, obwohl er bei den Weltcups regelmässig in den vorderen Rängen landete.

Bereits in seiner ersten Saison konnte er beachtliche Erfolge vorweisen und zwar gegen Radgrössen wie Tomas Misser, Bas de Bever, John Tomac uvm.

Rangliste UCI Downhill Weltcup 1997

Rank Name First Name Nat 1 2 3 4 5 6 Total Team
1 HERIN CORRADO ITA 18 75 75 75 40 0 225 SINTESI VERLICCH
2 PEAT STEVE GBR 39 62 66 70 0 0 198 TEAM GT
3 BENEKE JÜRGEN GER 70 49 55 38 70 0 195 SCHWINN TOYOTA
4 WARNER ROBERT GBR 52 58 62 62 0 0 182 GIANT
5 MISSER TOMAS ESP 66 30 20 25 75 0 171 VOLVO/KONA
6 DE BEVER BAS NED 75 15 58 37 0 0 170 VSB BATAVUS
7 PALMER SHAUN USA 62 43 39 52 22 0 157 MT DEW/SPECIALIZ
8 VAZQUEZ DAVID ESP 0 70 14 55 30 0 155 CORONAS REEBOK
9 KLAUSMANN MARCUS GER 23 40 43 66 31 0 149 SINTESI VERLICCH
10 ENGSTRÖM JOHAN SWE 19 66 10 46 36 0 148 SCOTT INTL
11 SHARPLES SCOTT AUS 58 20 34 22 55 0 147 TREK/VOLKSWAGEN
12 TOMAC JOHN USA 38 0 70 39 0 0 147 GIANT/ANSWER/MAN
13 ROCKWELL MYLES USA 40 21 38 27 66 0 144 VOLVO/CANNONDALE
14 BONANOMI GIANLUCA ITA 28 52 0 43 46 0 141 BIANCHI MARTINI
15 MISSER PAU ESP 55 0 49 15 34 0 138 VOLVO/KONA
16 RONNING MICHAEL AUS 46 0 40 14 49 0 135 GARY FISHER
17 GRACIA CÉDRIC FRA 35 0 35 34 62 0 132 SUNN-NIKE
18 SAIZ OSCAR ESP 29 33 36 49 38 0 123 VOLVO CANNONDALE
19 VOUILLOZ NICOLAS FRA 0 0 5 58 58 0 121 SUNN-NIKE

In seiner sehr sehenswerten Video-Biografie „WON’T BACK DOWN“ geht es um genau diesen Kampfgeist und das ist auch einer der Gründe, weshalb er zu den ganz grossen gehört. Der unerbittliche Siegeswille und die Erfolge machen ihn zum Vorbild, aber noch nicht zur Legende. Seine wahnsinnig sympathische Art, dass er so sehr auf dem Boden bleiben konnte, dass er feiern kann wie kaum ein Zweiter, dass man ihm ansieht, wie sehr er das Biken liebt – alles Faktoren, die ihn zu mehr machen, als nur einem verbissenen Athleten.

Ich durfte ihn letztes Jahr beim Trackwalk Lenzerheide persönlich kennenlernen und war nach einigen Diskussionen und Spässen völlig fasziniert von seiner „Normalität“. Er spricht mit jedem, als wäre es sein Biker-Kumpel, hört jedem aufmerksam zu, ist intelligent und warmherzig – kurzum ein völlig auf dem Boden gebliebener, sympathischer Neuzeitheld. Und genau diese Unvoreingenommenheit, gepaart mit seinem starken Charakter und seiner Lebenslust machen ihn zu mehr als einem Vorbild: Eine lebende Legende. Er wird in Zukunft auf jeden Fall in einem Atemzug mit den ganz Grossen genannt werden – und das hat er sich mehr als verdient.

Der letzte Mohikaner ist er aber nicht, da er einen echten Racer entdeckt und bis auf Top-Level gefördert hat: Josh Bryceland. Der sieht sogar aus wie ein Mohikaner. Das ist auch noch nicht das Ende der Steve Peat Story. In Zukunft werden wir noch viel von ihm hören, mit seinem Nachwuchs-Förderprogramm „Steve Peat Syndicate“ und bestimmt noch vielen anderen Projekten.

Aber ob wir ihn dieses Jahr an einem Downhill Weltcup sehen werden, ist leider unsicher.

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Entspannt und auf dem Boden geblieben – Steve Peat, eine lebende Legende

Dieses Jahr (2016) sollte nun seine letzte Saison im internationalen Downhillzirkus werden, aber wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird er leider aufgrund von fehlenden Qualifikationspunkten nicht teilnehmen können. Noch ganze 30 Punkte fehlen ihm und er scheint laut sozialen Medien selber nicht zu wissen, woher er diese noch holen soll. Bei der British Downhill Series könnte es noch ein paar Punkte geben, aber es wird knapp, denn der erste UCI DH Worldcup in Lourdes findet bereits Anfang April statt.. und das erste BDS-Race ist genau eine Woche vorher. Abgesehen davon, könnte er auch unter der Flagge der britischen Nationalmannschaft an den Start gehen, aber das ist noch unsicher.

Drück die Daumen für Peaty!

Einen wirklich tollen Einblick bekommt man auch in diesem noch persönlicheren Amateur-Film:

Face to Face : Steve Peat from Éditions VTOPO on Vimeo.

 

Steve Peat: Fahrerprofil

www.facebook.com/StevePeatOfficialFanPage

www.instagram.com/stevepeat