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DeclineDas Decline Magazin hat in Zusammenarbeit mit Shimano einen ganzjährigen Photo-Contest durchgeführt. Was da innerhalb eines Jahres an Bildern zusammengekommen ist, lässt sich definitiv sehen!

Der Gewinner hat das Siegerfoto nicht einmal geschossen, sondern gefilmt. Mit der heute möglichen Auflösung der Filmkameras, ist es eigentlich kein Problem mehr, ein anständiges Bild aus dem Rohmaterial zu zaubern. Das Bild zeigt einen Handplant von Cameron McCaul beim Clawworx Festival 2006 auf Vancouver Island.

Decline - Shimano Photo Contest Winner
Handplant von Cameron McCaul beim Bearclaw Invitational 2006

Aber auch der Grossteil der restlichen eingeschickten Bilder sind eine Wucht und haben daher etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.

Allen voran mal mein Lieblingsbild aus sämtlichen Einsendungen: João Ludolf’s Tabletop über Belo Horizonte, Brasilien. Ein sensationeller Schuss mit einzigartiger Wirkung!

Decline - Shimano Photo Contest Winner
Schöner Tabletop vor Brasiliens drittgrösster Stadt, Belo Horizonte

Viele Teilnehmer kommen aus der Kategorie Spass- und Freizeitfotograf. Dennoch sind ihnen einige Aufnahmen gelungen, die man kaum mehr als Schnappschüsse bezeichnen kann. Dieses Bild von Greg Rice beispielsweise, das mit einer gewöhnlichen Handycam aufgenommen wurde. Diese Stimmung und dieses Licht sucht sogar ein Profifotograf zum Teil wochenlang. Es sieht aus, als fahre der Biker in den Mountainbikehimmel

Decline - Shimano Photo Contest Winner
Technisch gesehen sicherlich nicht perfekt. Aber die Stimmung und das Licht sind einzigartig und lösen Emotionen aus

Auch das nächste Bild – eingefangen von Nik Blaskovich – ist wohl eher ein Glückstreffer als harte Arbeit. Aber es zählt das Resultat und das lässt sich sehen! Die Stimmung wurde perfekt festgehalten und jeder Biker wünscht sich wohl gleich ins Bild hinein.

Decline - Shimano Photo Contest Winner
Wunderschöner Sonnenuntergang gepaart mit Biken. Was braucht man mehr?

So zieht sich dieses Niveau durch fast alle Einsendungen. Dabei geht es kaum um technisches Gewichse, wie man sie (sorry, aber es ist so) aus diversen Foren oder Magazinen kennt, wo die Ausleuchtung und die technische Umsetzung im Vordergrund stehen, sondern um einen besonderen Moment, den der Fotograf einfangen und vermitteln konnte. Man kann die Wärme praktisch spüren und sich locker in den Fahrer hinein versetzen.

Das nächste Bild ist zwar gestellt und mit mehr Aufwand verbunden, dennoch schafft es der Fotograf, das Foto nicht künstlich wirken zu lassen und vermittelt dadurch Authentizität.

Decline - Shimano Photo Contest Winner
Craig Tull hat den Fahrer mit zwei Blitzen ausgeleuchtet und den Hintergrund dadurch komplett schwarz wirken lassen. Eine technisch perfekt umgesetzte und nicht alltägliche Aufnahme.

Zu guter letzt noch ein Foto von John Parker, das die Lust verstärkt, umgehend aufs Bike zu steigen und den Trail auf dem Bild zu rocken – und zwar vollgas!

Decline - Shimano Photo Contest Winner
Aufsitzen und Gas geben. Diese Aufnahme vom Mount Baldy weckt diese Lust wohl in so manchem Betrachter.

Das wär mal so ein Auszug von meinen Favoriten. Geht auf www.declinemagazine.com, um euch die restlichen Bilder anzusehen.

Hier der Link zu sämtlichen Bildern

Link: http://www.declinemagazine.com/view_contest.php

Schneekönig Hansen

Bikepark LeogangAm letzten Samstag, dem 2. Februar, war das verschneite Örtchen Leogang das Mekka für alle Mountainbike Freeride Begeisterten. Bis in die Nacht hinein gaben die geladenen internationalen Fahrer ihr Bestes auf dem aus Schnee und Holz gebauten Slopestyle Parcours. Trond Hansen aus Norwegen sicherte sich hierbei durch seinen Style und das hohe technische Niveau seiner Tricks den ersten Platz. Aber auch die anderen Fahrer beeindruckten die zahlreichen Zuschauer bei der dritten Auflage des White Style Contests mit einem bisher nicht da gewesenen fahrerischen Können.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen
Lance McDermott beim Anflug auf den Adlerhorst

Die insgesamt 22 Fahrer aus acht Nationen hatten am vergangenen Freitag das erste Mal die Möglichkeit, die Strecke zu fahren. Diese hatte es wahrlich in sich: Auf zwei Doubles direkt am Start folgte ein riesiger Anlieger, welcher den nötigen Schwung für den direkt danach kommenden Satellite Dish garantierte. Das nächste Obstacle war zugleich das anspruchsvollste der Strecke. Ein Step-Up Sprung mit einem ca. 4 Meter hohen Table, welches mit einem Step-Down Gap von über 4 Metern endete. Der letzte Sprung direkt im Zielbereich war am größten dimensioniert und ermöglichte den Fahrern viel Airtime für ihre besten Tricks.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen
Martin Soderstrom mit stylischem Abgang

Am Samstagnachmittag dominierten Grant Fielder, Martin Söderström und Benny Korthaus die Qualifikation, welche aus je zwei Runs pro Fahrer bestanden.

Grant, der Kursdesigner des Nissan White Style presented by Kona, beeindruckte durch eine wirklich saubere Line mit einem X-up One-Footed Backflip und einem durchgestylten Tailwhip, sowie auch einem No-Footed Cancan aus dem Satellite Dish.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen
Andi Wittmann beim Tailwhip

Sehr angenehm überrascht waren die Judges von dem erst 17 Jahre alten Rookie Martin Söderström aus Schweden. Nicht nur sein Bilderbuch reifer 360 Tailwhip prägte sich ein, auch seine im Allgemeinen sehr sauber gefahrenen und technisch sehr anspruchsvollen Runs mit Lookdowns aus dem Satellite Dish, sowie seine 360-Barspins blieben im Gedächtnis der Punktrichter.
Der absolute Favorit der Judges wie auch der Besucher war in der Qualifikation Benny Korthaus: auf einem 360 und einem Backflip bei den ersten beiden Doubles folgte ein 360-Drop am Gap der Box und ein Tabletop-Backflip beim letzten Sprung. Er war damit der einzige, der einen großen Trick am Drop zeigte.

Andreu Lacondeguy zeigte sein spanisches Temperament und setzte am Ende der Strecke zu einem Doublebackflip an. Der Kona Clump Teamrider fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit an, schoss so hoch in die Luft wie kein anderer, überdrehte den Doublebackflip und landete unglücklicher Weise mit seinem Allerwertesten zuerst. Nach einem kurzen Blackout konnte er sich jedoch schnell wieder berappeln und seine Konzentration auf die später anstehenden Finalläufe richten.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen

Nachdem sich die Fahrer bei einer Tasse Hot Bull in der Nissan Riders Lounge wieder aufgewärmt hatten, während draußen die Sonne langsam unterging, wurden die Scheinwerfer angeschaltet und die Zeit des Finales war gekommen. Um 20:30 Uhr hatten sich zahlreiche Besucher am Schanteilift eingefunden um die Fahrer in ihren beiden Finalläufen lautstark zu unterstützen.

Der in der Qualifikation erstplatzierte Benny Korthaus hatte leider Pech, stürzte bei beiden Finalruns und landete letztendlich abgeschlagen auf dem zehnten Platz. Jedoch waren zwei andere Deutsche ganz vorne mit dabei. Andi Wittmann begann seinen Lauf mit einem 360 und einem Backflip X-up One-Foot, zog einen Table Top aus dem Satellite Dish heraus, nutzte den Step-Up für einen Barspin, beendete seinen Run mit einem fetten Tailwhip-Indian Air und wurde letztendlich Dritter.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen
Benny Korthaus in gewohnter Manier

Der Münchner Amir Kabbani setzte diesem Run noch einen drauf: Nach einem Tailwhip und einem Backflip folgten ein cleaner No-Foot Can Can beim Satellite Dish, ein Barspin beim Step-Up, ein X-up beim Step-Down Gap und ein stylischer wie auch sehr sauber gestandener Superman Seatgrap beim Zielsprung.

Nur einer konnte die beiden Jungs aus „good old germany“ noch übertreffen: Trond Hansen. Beginnend bei einem 360-Table Top und einem Backflip kurz nach dem Start, über einen Table Top One-Foot aus dem Satellite Dish heraus, Barspin beim Step-Up, Table Top runter und dann kam zum krönenden Abschluß ein super hoher Frontflip – somit passte bei Trond wirklich alles.

Zwischen den beiden Finalläufen heizte das Boom Boom Soundsystem, bestehend aus Tai Jason und Ali A$, den Zuschauern so richtig ein. Für Leogang gaben sie sogar einen eigens kreierten White-Style-Song in astreiner Hip Hop-Manier zum Besten.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen
Lluis Lacendeguy mit massivem Backflip

Nach einer kurzen Beratungspause für die Judges wurden die Sieger gekürt. Trond war sichtbar glücklich über seinen Erfolg und sagte noch während er seinen 2.000 Euro Scheck in der Hand hielt:
„Es war ein super Wochenende für mich. Ich bin mit dem Schnee besser zurechtgekommen als ich davor gedacht hatte. Klar, Dirt liegt mir natürlich mehr, aber hey, ich hatte heute richtig Spaß und bin sehr motiviert für die kommende Saison!“

Gefeiert wurde daraufhin bei der After-Contest Party auf der Kralleralm – bis in die frühen Morgenstunden. Für gute Laune und jede Menge Bewegungsenergie sorgte die Lionhouse Crew.

Die Ergebnisse des Nissan White Style presented by Kona nochmals im Überblick:
nissan white style results 2008

Bei höheren Temperaturen und hoffentlich wie die Jahre zuvor strahlendem Sonnenschein steht vom 05. bis zum 08. Juni 2008 der nächste Event in Leogang an: Das Out of Bounds Weekend. Es lockt ein umfangreiches Rahmenprogramm, welches das Out Of Bounds Weekend zu einem wahren Mountainbike-Festival macht: Von einem Aussteller- & Messebereich, über eine Vielzahl von Contest-Formaten, bis hin zu Live-Musik und After Show Parties ist einiges geboten. Absolutes Highlight des Out Of Bounds Weekends ist und bleibt aber der 26TRIX. Dieser weltweit renommierteste Mountainbike Dirtjump-Contest wird auch bei seiner dritten Wiederauflage die Creme de la Creme der internationalen Freeride-Elite nach Leogang holen. Die Dimensionen des Dirtparcours, die Weite und Höhe der Sprünge, wie auch das Trickniveau werden im nächsten Jahr wieder alles bisher da gewesene übertreffen. Wer Den Nissan White Style presented by Kona letztes Wochenende verpasst hat, sollte sich das Out Of Bounds Weekend auf keinen Fall entgehen lassen.

Bikepark Leogang - Schneekönig Hansen
Der strahlende Sieger: Trond Hansen

Für weitere Informationen lohnt ein Besuch auf: www.bikepark-leogang.com

Link: http://www.bikepark-leogang.com

Das war ein Schock für unsere trinkfreudige Truppe und ein regelrechter Einschnitt in unserer Bikerleben. Das perfekt gelegene und in vielen Belangen herausragende Bergrestaurant Fräkmüntalp an unserem Hausberg ist abgebrannt!

Pressemitteilung:
„Das Berggasthaus Fräkmüntalp am Pilatus ist in der Nacht bis auf die Grundmauern abgebrannt. Nebel, Schnee und Wind behinderten die Löscharbeiten. Drei Personen mussten vorsorglich hospitalisiert werden.

Der Kommandant der Feuerwehr Hergiswil, Reiner Christen, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA einen Bericht von Radio Pilatus.
Demnach war die Feuerwehr am Mittwochabend um 19 Uhr alarmiert worden.

Berggasthaus Fräkmüntalp

Die Fräkmüntegg – Unser Spielplatz

Die Feuerwehr brauchte rund 45 Minuten, um das schlecht zugängliche Gebiet auf 1300 bis 1400 Metern Höhe zu erreichen. Auch mussten an den Feuerwehrfahrzeugen Schneeketten montiert werden.

Die Wetterverhältnisse – Nebel, Schnee und Wind – erschwerten die Löscharbeiten. So musste auf einen Helikopter-Einsatz verzichtet werden.
Die Feuerwehr schützte die Umgebung vor Funkenwurf. Am Morgen gegen 9 Uhr hatte man laut Feuerwehrkommandant Christen den Brand unter Kontrolle.

Bei Brandausbruch befanden sich drei Personen im Gasthaus, unter ihnen der Wirt. Sie wurden vorsorglich wegen Verdachts auf Rauchvergiftung ins Spital eingeliefert. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.“

Man hörte in letzter Zeit viele Grüchte, dass das Restaurant geschlossen werden sollte, weil es den Besitzern offenbar finanziell nicht sonderlich gut ginge. Ich hoffe mal, dass sich das Ganze nicht noch als Versicherungsbetrug rausstellt.

Für uns ist dieser Brand eine regelrechte Tragödie. Oft hat mich nur der Gedanke an ein leckeres Kafi oder ein kühles Bier in der Fräkmüntalp noch die letzten anstrengenden Höhenmeter von der Mülimääs erklimmen lassen.

Mülimääs - Bald ist es geschafft. Der Gedanke an ein leckeres "Kafi Zwätschge" treibt uns voran.

Mülimääs – Bald ist es geschafft. Der Gedanke an ein leckeres „Kafi Zwätschge“ treibt uns voran.

Im Sommer auf der Terrasse die Sonne zu geniessen, ein paar Erfrischungen oder einen leckeren Burger zu konsumieren und die herrliche Aussicht auf den Vierwaldstättersee, die umliegenden Berge und natürlich den Pilatus auf sich einwirken zu lassen… Das wird es wohl so schnell nicht mehr geben. Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft wir uns dort oben breit gemacht haben und nach dem einen oder anderen Glas zuviel noch auf die Abfahrt wagten.

Wir hatten jedenfalls immer eine verdammt gute Zeit dort oben, was auch dem Wirt und seiner Family zuzuschreiben ist. Wir wurden nicht nur immer herzlich empfangen, sondern bekamen ein Gefühl dazu zu gehören und willkommen zu sein. Der sympathische Wirt, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte und sich ab und zu mit einer offerierten Runde Kafi Schnaps an unseren Tisch setzte, wird uns fehlen.

fraekmuent-alp-aussicht.jpg

Eine herrliche Aussicht, die man vom Restaurant Fräkmüntalp geniessen konnte. Wir werden in Zukunft wohl einfach auf die Wiese liegen und das Panorama bei einem kleinen Picknick reinziehen.

In naher Zukunft bedeutet dies wohl, dass wir unseren Wein und unseren Kafi selber auf die Fräki transportieren müssen. Das andere Restaurant auf der Fräkmünt ist eine Touristenhochburg, bietet niemals das Ambiente der Fräkmüntalp und hat einen unausstehlichen und unfreundlichen Wirt, den wir bestimmt nicht unterstützen werden.

Auf wiedersehen, Fräkmüntalp. Es war eine schöne, lustige und auf jeden Fall unvergessliche Zeit.

 

MRMPremiere des neuen Paranoia Streifens am 8. März in der Abflughalle Grevenbroich

Solingen, 29. Januar 2008
Das lange Warten hat sich gelohnt… Die neue Ausgabe „Paranoia 8 – best of Dirt Rider“ ist da! Das muss gefeiert werden! Am 8. März lädt das Mountainbike Rider Team in die Abflughalle zum Paranoia DVD Release Bash. Für 9,- Euro Eintritt gibt es neben der Filmpremiere eine kleine Jam und eine Tombola mit bombigen Preisen, z.B. von 3Essen, Ruffneck, Vans, Protec, Eastpak, TSG oder Felt. Selbstverständlich lässt sich auch die Abflughalle nicht lumpen und verlost ein paar „Freiflüge“ sowie eine 12er Karte. Last but not least werden ein paar der neuen Paranoia 8 DVDs sowie Teile der neuen Paranoia Kollektion im Tombola-Pott landen.

MRM - Paranoia DVD Release Bash

Paranoia 8 – best of Dirt Rider:
In Sachen Gravity Biken war das Jahr 2007 ein voller Erfolg. Das Paranoia Team war immer live dabei und hat für euch die besten Szenen eingefangen. Erlebt erstklassiges Riding auf Contests wie dem iXS Dirt Masters Festival, dem DRY Cup und dem Marzocchi Airdome oder einfach beim flowigen Heizen auf dem Gurtentail in Bern. Kommt mit uns nach Frankreich, auf Frank Schneiders Bachstrecke, zieht mit Timo Pritzel, Joscha Forstreuter und Carlo Dieckmann durch Berlin oder rockt die Wicked Woods Halle in Wuppertal zusammen mit dem Mountainbike Rider Team. Egal ob Downhill, Dirt, Freeride oder Street – hier kommt jeder voll auf seine Kosten. Als Bonus gibt’s die vier besten Clips aus einem Jahr Dirt Rider Videozine dazu. Lasst euch berauschen von einzigartiger Mountainbike Action und einem gekonnt in Szene gesetzten Trickfeuerwerk.

MRM - Paranoia DVD Release Bash

Don’t miss it:
Sa, 08.03.2008, Abflughalle, 14:00 – 22:00 Uhr, Eintritt: 9,- EUR
www.abflughalle.com

Link: http://www.mtb-rider.net

Gütsch Trailday

Freeride ConnectionNach einem kurzen Winterschlaf meldet sich die Freeride-Connection zurück vom Gütschtrail im Gigeliwald.

Nachdem sie den Papierkram hinter sich gebracht haben, beginnt nun das grosse Buddeln. Die Freeride Connection ruft alle interessierten Biker auf, sich am
26. und 27. Januar
jeweils um 10.00 Uhr gemeinsam auf den Gütsch-Trail zu begeben um mit vereinten Kräften zu schaufeln, roden, zimmern, shapen etc.

Sie haben Werkzeug bereitstehen, zusätzliches Material (Baustoffe, Werkzeug, leichte Baumaschinen usw.) ist aber natürlich immer erwünscht. Für wärmende Getränke ist gesorgt.

Gigeliwald Guetsch Bike Anlieger

Der Tobi im Anlieger

Erstmal wird die genaue Linienführung des neuen Streckenteils besichtigt und die zu erledigenden Arbeiten besprochen. Was bestimmt gemacht werden muss, ist das Wiederaufshapen des unteren Streckenteils, die Umleitung und Markierung des Wanderwegs, das Bauen einer breiten Brücke vor der Wall, sowie das Reinigen und Freiräumen des neuen Streckenteils.

Jeder von euch soll die Möglichkeit bekommen den Trail mitzugestalten. Aus diesem Grund hat die Freeride Connection einen Streckenplan bereitgestellt, den Ihr runterladen könnt, um euch ein Bild der Strecke zu machen und evtl. im voraus eure Ideen einzuzeichnen. Bitte alle Ideen entweder per E-Mail an Freeride-Connnection senden oder ausdrucken und am Bautag mitbringen.

gigeliwald-bautag-gütsch-9

Die Freeride-Connection bedankt sich bei allen für die bereits geleistete- sowie für die noch zu leistende Hilfe. Die Vorfreude auf ein spassiges Bauwochenende und einen geilen Trail für Frühling/Sommer 08 ist gross.

Lust den Trail mitzugestalten? Dann klick mich!

Hier noch die definitive Linienführung der gesamten Strecke:
Guetschwald Streckenfuehrung

Link: http://www.freeride-connection.ch/

Wir hatten wieder mal ein geiles Jahr, mit vielen geilen Biketouren und Events. Bei mir hat sich – neben der Woche Rocken in Portes du Soleil und der Woche schönster Singletrails in Zermatt – vor allem eine Region ins Gedächtnis gebrannt: Das Berner Oberland.

Ich bin schon seit jeher ein Fan dieses Gebietes. Die unzähligen hohen Berge, die lebenslustigen und symphatischen Einheimischen und alle Schönheiten, die das Berner Oberland noch zu bieten hat, wärmen einem das Herz und lassen sämtlichen Stress und städtischen Unmut vergessen. Deshalb hatte ich in den vergangenen Wochen auch so viele Gedanken an diese Zeit und diese Region. Die Leute, die wir getroffen haben waren sowas von nett und zuvorkommend – man merkte Ihnen förmlich an, dass sie glücklich und zufrieden sind. Kein Wunder, bei so geilen Trails! 😀

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Den Secret Spot, den wir dank einiger Internetbekanntschaften gefunden haben, darf ich leider nicht näher beschreiben. Was die Jungs aus Thun und Umgebung aber in ihren „Vorgarten“ gezaubert haben, ist äusserst eindrücklich und macht mächtig Spass. We’ll be back.

Über die Trails um Lauterbrunnen habe ich ja auch schon zur Genüge geschwärmt: Spot-Report Lauterbrunnen

Aus lauter Fernweh und Winterfrust habe ich mich nun hingesetzt und die besten Fotos (so viele waren das wieder einmal nicht, da wir – wie üblich – entweder am Fahren oder am Bechern waren) in einer Slideshow zusammengefasst. Meiner Meinung nach transportiert eine Slideshow das Feeling einfach besser, als einzelne Bilder in einer Gallery. Das wird natürlich durch die Musik noch etwas unterstützt, was mich aber in diesem Fall fast in die Verzweiflung trieb. Anfangs war mir klar: Es muss Patent Ochsner sein. Die singen berndeutsch, sind mehr oder weniger aus der Gegend und bringen in Ihren Songs genau das richtige Feeling zum Ausdruck. Nach über 2 Wochen experimentieren gab ich dieses Vorhaben wieder auf. Nach weiterem Herumtüfteln mit Pink Floyd, Red Hot Chili Peppers und vielen weiteren Bands landete ich schliesslich bei Reggae und Lucky Dube. Nicht nur aus aktuellem Anlass – die grosse südafrikanische Reggae-Legende ist nämlich letzten Herbst brutal auf offener Strasse erschossen worden – sondern weil dieser Musikstil gut zur locker-leichten Art des Berner Oberlandes, der Rhythmus gut zu den Bildern und die Kernaussage des Liedes perfekt zur Stimmung der Leute passt.

Local Spots - Best of Berner Oberland

Die Dateigrösse ist mit über 240 Megabytes leider massiv ausgefallen. Werde es dieses Weekend bei Gelegenheit mal mit dem Compressor noch versuchen herunterzuschrauben, aber ich möchte einfach nicht noch länger warten, um das Teil endlich online stellen zu können.

Link zur Slideshow Berner Oberland

Wer nicht dabei war, wird sich eventuell nicht viel aus der Slideshow machen, zumal keine Bike-Action zu sehen ist. Die damals Anwesenden werden auf jeden Fall einige wehmütige Erinnerungen an Sonne, Singletrails und verdammt gute Zeiten haben.

New Shorties

ContactUnsere Shorties sind ziemlich beliebt. Man muss nicht viel Text lesen und bekommt, was man beim Surfen sucht: Schnelle Unterhaltung.

Vor allem der Umstand, dass wir die Shorties zum Teil sogar mehrmals täglich aktualisieren wirkt sich positiv aus. Nicht sehr verwunderlich, wenn man sich im Netz regelmässig nach Neuigkeiten im Mountainbike Sektor umschaut, landet man bereits nach 2-3 Websites auf dem Trockenen. Ich kenne das. Internationale Neuigkeiten gibt es nunmal nicht so oft und lokale News interessieren halt auch nicht immer alle. Da ist manch einer sehr froh, wenn er nur schon einen Link zu einem neuen Video entdeckt oder die Aktualisierung einer Website auf diese Weise erfährt und schon wieder ein paar Minuten beschäftigt ist und mit etwas Glück die Unterhaltung findet, nach der er sucht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben unsere Shorties nun etwas mehr in den Vordergrund gerückt und zeigen die aktuellsten Einträge nun oben links im Navigationsbalken. Nettes Feature: Mittels AJAX kann man sich durch die letzten News blättern, ohne dass gleich die ganze Seite aktualisiert werden muss. Wenn man nicht gerade am Rumklicken oder lesen ist, wird alle 3 Sekunden automatisch der nächste Eintrag angezeigt.

Natürlich besteht noch immer die Möglichkeit, alle Shorties auf einen Blick in der Übersicht anzusehen. Dazu einfach bei einem der Einträge auf [More Shorties] klicken. Dort könnt Ihr sie übrigens unter INDEX auch nach Datum oder Titel sortieren.

Wir hoffen mal, dass diese Änderung als Verbesserung angesehen wird und Ihr die neusten Nachrichten nun noch besser im Blick habt.

Bikepark LeogangIn drei Wochen ist es endlich wieder soweit: der Nissan White Style presented by Kona bringt den verschneiten Ortskern von Leogang zum glühen. Am Samstag, den 2. Februar 2008, findet der winterliche Mountainbike Slopestyle Contest aufgrund des großen Erfolges das dritte Jahr in Folge statt. Leogang bietet hierbei die perfekte Kulisse für erstklassige Mountainbike Freeride Action.

Direkt neben der Station des Schantei Lifts wird ein Parcours aufgebaut, der die Lines der letzten Jahre absolut in den Schatten stellen wird. Grant Fielder übernimmt abermals die Federführung bei der Konzeption der zahlreichen Jumps und Obstacles. Der britische Kona Clump Teamrider ist ein erfahrener Kursbauer und verspricht für 2008 einige Neuerungen, jedoch hüllt er sich hinsichtlich genaueren Details noch in Schweigen. Man darf gespannt sein.

Die ca. 20 internationalen Teilnehmer des Nissan White Style werden als erste in den Genuss eines Anblicks der aus Holz und Schnee gebauten Slopestyle-Strecke kommen. Das Starterfeld kann sich bereits am Samstagnachmittag in zwei Läufen für das Finale qualifizieren. Ab 20:30 Uhr haben die 10 Finalisten anschließend in zwei Runs die Möglichkeit, sich je nach Platzierung einen Teil des Preisgeldes von insgesamt 5.000 Euro zu sichern.

white style 2007

Grant Fielder mit Superman Seatgrab Indian Air

Zu den Fahrern, welche für den Nissan White Style 2008 presented by Kona bereits fest zugesagt haben, zählen:

Amir Kabbani (GER)
Andi Brewi (AUT)
Andi Wittmann (GER)
Andreu Lacondeguy (ESP)
Benny Korthaus (GER)
Chris Smith (UK)
Christopher Hatton (FRA)
Damjan Siriski (CZE)
Florian Konietzko (GER)
Grant Fielder (UK)
Lance McDermott (UK)
Mike Smith (UK)
Niki Leitner (AUT)
Pierre Grawitter (GER)
Rob J (GER)
Sam Pilgrim (UK)
Taulan Dernbach (GER)
Trond Hansen (NOR)

white style 2008

Robert Jauch mit Backflip

Somit sind schon jetzt sieben Nationen vertreten. Die unterschiedlichen Styles aus allen Herren Ländern werden diese Winter Expression Session bereichern. Zusätzlich zu den geladenen internationalen Fahrern wurden ebenfalls einige wenige Wildcards an Nachwuchsfahrer verteilt.
Wem die Trick-Parade auf kalten, verschneiten Terrain noch nicht genug eingeheizt hat, kann auf der anschließenden After Show Party die gesammelten Eindrücke mit den anwesenden Pros begießen.

Der Nissan White Style presented by Kona am 2.Februar ist jedoch nur die Initialzündung für ein abwechslungsreiches Jahr 2008 in Leogang. Ein Highlight ist und bleibt der Bikepark Leogang mit seiner enormen Bandbreite an Strecken für alle Könnens- & Alterstufen. Das nahezu legendäre Out of Bounds Weekend, wird 2008 vom 5. bis zum 8. Juni zum fünften Mal stattfinden. Absoluter Höhepunkt dieses Mountainbike Freeride Festivals ist der 26TRIX Contest. Zum dritten Jubiläum dieses weltweit größten Mountainbike Dirt Jump Contests wird sich die absolute Creme de la Creme der Freeride-Szene in Leogang einfinden. Am 21. September endet der IXS Middle European Downhill Cup mit seinem Stop in Leogang.

white style 2008

Taulan Dernbach mit Tabletop

Der Nissan White Style presented by Kona ist somit der perfekte, vorsaisonale Einstieg in die Bike- und Urlaubswelt Leogang und verspricht mit dem internationalen Fahrerfeld wie auch durch dem einzigartigen Parcours ein Erlebnis sondergleichen zu werden.

Weitere Informationen findest Du unter: www.bikepark-leogang.com

Link: http://www.bikepark-leogang.com

Bike Mailorder an Board!

Wir sind stolz darauf, verkünden zu dürfen, dass wir nun für mindestens ein Jahr Werbung für den grössten deutschen Online-Versand im Bikesektor machen dürfen. Für uns ist das schon ein grosser Fisch und daher etwas Besonderes.

Schon seit Jahren bestellen wir unsere Komponenten, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien bei Ihnen und waren mit Beratung, Qualität und Preis immer sehr zufrieden. Ich höre schon den ersten Aufschrei: Du gibst Dein in der Schweiz verdientes Geld im Ausland aus?! Shame on you! Da kann ich nur sagen: Immer locker bleiben. Bevor ich mein sauer verdientes Geld einem Zwischenhändler oder Importeur (der absolut keinen Mehrwert bietet und somit das Geld nicht ‚verdient‘) in den Allerwertesten schiebe, achte ich erstmal auf mich selbst und kaufe die gewünschte Ware lieber günstiger, dafür aber im Ausland ein. Anders verhält es sich mit dem lokalen Bikeshop. Da vertrete ich auf jeden Fall auch das Motto: Support your local dealer. Aber wenn mir nicht mal der annähernd die selben Preise anbieten kann, wie der Onlineversand…

Ihr werdet bei uns also des öfteren auf die Banner von Mailorder.de stossen. Wir fordern euch auf, ab und zu mal vorbeizuschauen und bei BMO auf Schnäppchenjagd zu gehen. Vorallem für Bestellungen aus der Schweiz ist das noch lukrativer, da in diesen Fällen die hohe Mehrwertsteuer entfällt. Um die tatsächlichen Preise für die Schweiz zu sehen, müsst Ihr euch lediglich anmelden.

Noch günstiger wird es mit der Kundenkarte von Bike-Mailorder. Für 21 Euro bezahlt Ihr ein Jahr lang für jedes Produkt ganze 10% weniger, bereits ab der ersten Bestellung! Günstiger geht es nun wirklich nicht mehr.

Wir danken Bike-Mailorder an dieser Stelle für das entgegen gebrachte Vertrauen, wünschen viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Link: http://www.mailorder.de

Andreu Lacondeguy sichert sich seinen Platz im Mountainbike Olymp.

Andreu Lacondeguy springt als erster Mountainbiker weltweit einen Backflip über eine schneebedeckte, groß dimensionierte Snowboardschanze. Genau eine Woche vor seinem 19ten Geburtstag verewigt sich der Kona-Teamrider Andreu Lacondeguy damit in der Geschichte des Mountainbike Sports. Knapp 7.000 begeisterte Besucher des Snowboard Big Air Worldcups in österreichischen Graz feiern den Mut des Spaniers.

Der Sprung mit dem Mountainbike über eine solch große – eigentlich für Snowboarder und Skifahrer gedachte – Sprungschanze stellt generell eine große Herausforderung dar. Der hohe Anspruch resultiert aus dem auch für breite Stollenreifen sehr rutschigem Untergrund, der hohen Geschwindigkeit und einer Sprungweite von ca. 20 Metern wie auch einer Sprunghöhe von 6-7 Metern.

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Der gebürtige Spanier kämpfte jedoch bei der Ankunft in Graz zunächst weniger mit der eigenen Aufregung, als mit der allgemeinen Kälte: „Ich hätte mehr warme Sachen einpacken sollen, mit so einer Kälte habe ich nicht gerechnet.“
Der einzige Trainings-Sprung am vorangegangenen Freitag verlief augenscheinlich problemlos. Dies mag der Grund gewesen sein, warum der Andreu sich für den Sprung am Samstag vor den versammelten Zuschauermassen etwas Besonderes einfallen ließ.

Nach dem Viertelfinale des Snowboardworldcups schoss Andreu Lacondeguy unter tosendem Beifall die Rampe hinab. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht als er zum Backflip ausholte – ein Trick den man in solchen Dimensionen bisher nur vom Freestyle-Motocross kannte. Die Rotation des Saltos war ebenso perfekt vollzogen wie auch die Landung. Einzig beim Abbremsen kämpfte Andreu ein wenig mit dem rutschigen Untergrund. Dies Tat der Begeisterung der anwesenden Gäste keinen Abbruch. Dem jungen Spanier wurde durch laut klingende Standing Ovations der Tribut für seinen Mut gezollt.

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Auf die Frage wie er sich bei dem Sprung gefühlt hätte, entgegnete Andreu: „Ich war schon ein wenig nervös, da ich zuvor noch nie eine Snowboardrampe gesprungen war und es am Freitag ja nur einmal kurz angetestet hatte. Dabei hatte ich jedenfalls nicht gerade das sicherste Gefühl. Am Samstag wusste ich nicht, ob ich den Backflip sauber landen würde, oder vielleicht mit dem Gesicht zuerst im Schnee aufkomme. Das war mein erster Event dieses Jahr und ich habe direkt den größten Backflip, welchen ich je versucht habe, gestanden. Und das sauber, für mich ist das einfach ein tolles Gefühl! Ein großes Dankeschön an meinen Sponsor Red Bull, der es mir ermöglichte diese einmalige Erfahrung zu sammeln.“
An dieser Stelle soll auch ein Dank an Andreus weitere Sponsoren gerichtet werden: Kona, O`Neal, Marzocchi und Adidas Eyewear.

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Andreu Lacondeguy hat sich an diesem Tag erneut als Superstars des Mountainbike-Sports bewiesen. Die Vorfreude auf den nächsten Sommer, in dem Andreu wieder den Luftraum unsicher machen wird, ist groß.

Andreu-Lacondeguy-Graz-Big-Air-beforejump_2.jpg

Bilder von Sebastian Romero

Link: http://www.rasoulution.com