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Hallo zusammen
Erstmal grosses Sorry, für die Verwirrung mit den Terminen. Wir konnten die Extravaganza leider nicht früher organisieren.

Jetzt steht jedoch fest: Am kommenden Samstag (4. Juli) werden wir uns um 10.00 Uhr im Bergwerk in Horw treffen. Die Jungs von PIE Freeride düsen uns wieder den ganzen Tag mit ihrem Shuttlebus durch die Gegend. Die Anzahl der Teilnehmer ist leider auf 14 begrenzt und davon sind bereits 8 Plätze fix vergeben. Wer also mitshutteln möchte: Bitte sofort melden.

Und das Motto „Back to the roots“ ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen. Da wir in der Vergangenheit das Berghaus Grauenstein nicht auslasten konnten, werden wir die Party am Abend im Wald feiern. Im Obernau bei der Grillstelle unterhalb des Schiessplatzes (Siehe Karte). Da wir diesmal jedoch wetterabhängig sind, empfehle ich bis dahin nochmals hier vorbei zu schauen.

Verschiebedatum: 11. Juli 2009

Hier der Link zur Karte: map.search.ch

Obernau

Wir werden ab spätestens 18.00 Uhr dort sein und einfeuern.

Die Party wird in kleinem Kreis durchgeführt. Wir haben jede Menge Bier und Mineral, das Fleisch zum Grillen und allfälliges Beigemüse bitten wir euch selber mitzubringen.

Also, bei Fragen einfach melden und hoffentlich bis am Samstag!

Cheers
Die Flowzoner

4X Europameisterschaft in Ajdovcina, Slowenien: Roger Rinderknecht ist neuer Vize-Europameister, hinter Michal Prokop und vor Tomas Slavic

Der schweizer GT Teamfahrer Roger Rinderknecht ist der neue Vize-Europameister im Mountainbike 4X. Aufgrund unzumutbarer Wetterverhältnisse wurden die Gewinner nicht im Kampf Mann gegen Mann, sondern anhand der in den (Seeding Runs) Qualifikationsläufen gefahrenen Zeiten ermittelt. Frisch gekrönter Europameister ist nun der Tscheche Michal Prokop. Dritter wurde sein Landsmann Tomas Slavic gefolgt vom deutschen Johannes Fischbach auf Platz vier.

Rasoulution - Vize-Europameister Rinderknecht

Die 4X Strecke in Ajdovcina kann in zwei kurzen Worten beschreiben werden: Steil und schnell. Der Mehrzahl des Fahrerfeldes reichten weniger als 40 Sekunden vom Start bis ins Ziel. Die Strecke an für sich war nicht übermäßig anspruchsvoll, jedoch lag die Crux an diesem Wochenende in den sich stetig ändernden Wetterbedingungen, die mitunter von starken Regenfällen dominiert wurden.

Die Eigenschaften des Streckenuntergrundes stellten sogar die erfahrenen Worldcupfahrern vor neue Herausforderungen. Roger Rinderknecht bringt die Problematik auf den Punkt und liefert zugleich einen persönlichen Rennbericht: „Der Boden verwandelte sich bei Regen erst in Seife und nach kurzem Abtrocknen in extrem klebrigen Schlamm, welcher sogar Räder blockierte! Aus diesem Grund war für den Seeding Run volles Risiko angesagt.

Rasoulution - Vize-Europameister Rinderknecht

Im letzen Trainingslauf war der größte Sprung noch unbezwingbar. Ich habe dann unserem Coach gesagt, er solle mir mitteilen, ob die zwei Fahrer vor mir den Sprung versuchen. Er informierte mich, dass sowohl Wichman als auch Alvarez kurz vorher abbremsten. Da war mir klar: Eine saubere Passage könnte den EM Titel bedeuten. Mit vollem Einsatz in widerlichen Verhältnissen schaffte ich den größten Sprung und setzte mich mit gutem Abstand an die Spitze. Die unmittelbar darauf folgenden Fahrer scheiterten an dieser Aufgabe. Jedoch trocknete die Strecke extrem schnell ab. Ich befürchtete das Schlimmste. Zum Glück schaffte es nur Prokop mit einer sauberen Fahrt noch an mir vorbei zu ziehen. An dieser Stelle, herzlichen Glückwunsch, Michal!“

Rasoulution - Vize-Europameister Rinderknecht

Wie auch die meisten anderen Worldcup Fahrer steht nun für Roger erst einmal eine kurze Trainingsphase an, denn die nächsten World Cups in Kanada lassen noch vier Wochen auf sich warten: Mt. Saint Anne am 25. und 26. Juli, wie auch Bromont am 1. und 2. August. Roger wird bis dahin zusätzlich als „Auflockerung“, wie er sagt, bei der Mega Avalance in Alpe d’Huez mitfahren.

Für weitere Informationen zu Roger Rinderknecht lohnt ein Besuch der Websiten von Roger und rasoulution: www.rogerrinderknecht.com beziehungsweise www.rasoulution.com

Rasoulution - Vize-Europameister Rinderknecht

Bilder von David Schultheiß www.davids-photo.blogspot.com

Link: http://www.rogerrinderknecht.com

Out of Bounds

Bikepark LeogangLeogang, Österreich, 30. Juni 2009 – Darren Berrecloth, Ben Boyko, Graham Agassiz, Greg Watts, Grant Fielder, Joscha Forstreuter, Sam Pilgrim, Niki Leitner, Trond Hansen, Martin Söderström, Pierre Eduard Ferry, Yannick Granieri, Andreu und Lluis Lacondeguy, Benny Korthaus, Amir Kabbani, Marius Hoppensack, Mischa und Pascal Breitenstein wie auch fast 50 weitere Fahrer haben ihre Teilnahme am 26TRIX Dirtjump Contest in Leogang während des Out of Bounds Weekends vom 9. Bis 12. Juli bereits fest zugesagt.

Die 26TRIX Line wurde für 2009 komplett überarbeitet: die “Suzuki Air Time Line” übertrifft alle bisher bekannten Größendimensionen. Als Motivationsgrundlage für die Fahrer dienen nicht nur ein Gesamtpreisgeld von 10.000 Euro, sondern auch der Oakley Sick O Award und die Wildcard für den Crankworx Slopestyle Contest in Whistler. Alle Gravity-Begeisterten erwartet zusätzlich ein Tourstop des iXS European DH Cup, die Österreichische Downhill Staatsmeisterschaft und ein voll gepacktes Rahmenprogramm.

Das Out of Bounds Weekend in Leogang hat sich zu einer wahren Institution in der Mountainbike-Saison gemausert. Im Gegensatz zu einigen anderen, großen und bekannten Contests, die dieses Jahr aufgrund von mangelnden Sponsorengeldern abgesagt werden mussten, setzt das Out of Bounds Weekend neue Höhenpunkte. Über 60 Fahrer aus 16 Nationen kommen allein wegen dem 26TRIX:

Darren Pokoj (AUS)
Clemens Kaudela (AUT)
Daniel Madzia (AUT)
Kevin Frisch (AUT)
Matthias Garber (AUT)
Matthias Gattringer (AUT)
Niki Leitner (AUT)
Philipp Fruehwirth (AUT)
Ben Boyko (CAN)
Darren Berrecloth (CAN)
Graham Agassiz (CAN)
Jakub Vencl (CZE)
Jan Tóth (CZE)
Ladislav Klauz (CZE)
Andreu Lacondeguy (ESP)
David Rodriguez (ESP)
Kike Garcia (ESP)
Lluis Lacondeguy (ESP)
Pierre Edouard Ferry (FRA)
Robin Chauvin (FRA)
Vincent Loris (FRA)
Yannick Granieri (FRA)
Danny Pace (GBR)
Grant Fielder (GBR)
Ricky Crompton (GBR)
Sam Pilgrim (GBR)
Sam Reynolds (GBR)
Amir Kabbani (GER)
Andi Wittman (GER)
Benny Korthaus (GER)
Dominic Amberger (GER)
Dominik Dierich (GER)
Felix Rosendahl (GER)
Florian Berghammer (GER)
Florian Konietzko (GER)
Jens Möller (GER)
Joscha Forstreuter (GER)
Lars Kleuters (GER)
Magnus Baumann (GER)
Marius Hoppensack (GER)
Markus Reiser (GER)
Moritz Zapp (GER)
Sascha Dietzel (GER)
Simon Kirchmann (GER)
Taulan Dernbach (GER)
Urs Reinosch (GER)
Vilmos Füst (HUN)
Nicola Pescetto (ITA)
Umberto Nattino (ITA)
Kevin Katinas (NED)
Trond Hansen (NOR)
Lukasz Koper (POL)
Mischa Breitentein (SUI)
Pascal Breitenstein (SUI)
Ramon Hunziker (SUI)
Jimmy Fors (SWE)
John Alm Högman (SWE)
Linus Sjöholm (SWE)
Martin Söderström (SWE)
Nils Örnjäger (SWE)
Andrew Taylor (USA)
Greg Watts (USA)

Bikepark Leogang - Out of Bounds

Aber die Jungs müssen sich bewusst sein: der 26TRIX wird kein Zuckerschlecken. Wer ganz vorne mit dabei sein will, wird um die neue, parallel angelegte und wahrlich riesige “Suzuki Air Time Line” nicht herumkommen. Es wird spannend werden, wer sich mit welchen Tricks über die beiden Doubles der neuen Line in den österreichischen Himmel schießt. All seinen Mut zusammenzunehmen und nur sein Bestes zu geben lohnt sich für die Rider aus aller Herren Länder auf jeden Fall: Der Oakley Sick O Award belohnt die verrückteste Trickkombination und den Gewinner des 26TRIX erwartet eine Wildcard für den Kokanee Crankworx Slopestyle in Whistler. OK, Andreu Lacondeguy, Ben Boyko, Andrew Taylor, Greg Watts, Benny Korthaus, Amir Kabbani, Darren Berrecloth, Graham Aggasiz und Trond Hansen sind bereits für Crankworx qualifiziert, aber wer neben diesen Big Names auf die vorderen Plätze des 26TRIX kommt, kann sich der Wildcard gewiss sein. Die insgesamt 10.000 Euro Preisgeld sind ebenso eine besondere Motivation, die krassesten Tricks zu zeigen.

Bikepark Leogang - Out of Bounds

Der 26TRIX wird in einen Qualifikations- und einen Final-Tag aufgeteilt: Qualifikationen am Freitag, den 10. Juli ab 14:00 Uhr, und am Samstag den 11. Juli die Semifinals um 14:00 Uhr, wie auch das große Finale ab 17:00 Uhr. Genau 32 Fahrer werden es in das Halbfinale schaffen, welches das Fahrerfeld wiederum auf die Top15 für das große Finale reduziert. Jeder der Finalisten hat drei Runs, von welchen nur der Beste zählt. Auf diese Weise müssen die Fahrer weniger auf Nummer Sicher gehen und können ein paar ihrer neueren Tricks auspacken. Dadurch wird spektakulärste Dirtjump Action auf höchstem Niveau garantiert. Den aktuellen Punktestand werden alle Zuschauer vor Ort auf dem Scoring Board verfolgen können.

Aber der 26TRIX ist nur ein Teil des umfangreichen Out of Bounds Weekend Programms:

DONNERSTAG: Offenes 26TRIX Training, ganztägig.
FRETAG: 26TRIX Training ab 9:00 Uhr, Qualifying 26TRIX and Training iXS EU DH Cup ab 14:00 Uhr. Abendprogramm: ab 20:00 Uhr große BBQ Party, inklusive Bunny Hop Contest, bei dem Jedermann gegen die Pros antreten kann (keine Anmeldegebühr und 200 Euro Preisgeld!).
SAMSTAG: Offenes 26TRIX Training ab 9:00 Uhr; Ab 13:00 Uhr: Open Air Konzert der Reggae Band “Die Zuagroasten”; ab 14:00 Seeding Runs iXS EU DH Cup und Habfinale 26TRIX, und ab 17:00 Uhr großes Finale des 26TRIX. Die ab 19:00 Uhr folgende Preisverleihung beginnt mit der Ziehung der glücklichen Gewinner der Wings for Live Verlosung und gibt dann die Gewinner des Oakley Sick O Awards, der Crankworx Wildcard und des 26TRIX bekannt. Wer dann noch das ein oder andere Wort mit den Helden des Tages wechseln will, hat bei der anschließenden Autogrammstunde hierzu die Möglichkeit. Den krönenden Abschluss des Tages bildet ab 20:00 Uhr die legendäre “de Buam” Party in der Sportarena Leogang, direkt neben der Liftstation. Letztes Jahr zelebrierten über 1.000 Feierwütige die offizielle 26TRIX Afterparty bis in die frühen Morgenstunden.
SONNTAG: ab 12:30 Uhr: Finalläufe des iXS European DH Cup und der Österreichischen Downhill Staatsmeisterschaft. Im Anschluss: Siegerehrung.

Bikepark Leogang - Out of Bounds

Der iXS European Downhill Cup und die Österreichische Downhill Meisterschaft versprechen die Darbietung fahrtechnischen Könnens auf höchstem Niveau. Auf dem berühmt-berüchtigten „Speedster“, der anspruchsvollen Downhill Strecke des Bikepark Leogang, gilt es auf zwei Kilometern Länge Wurzelteppiche und enge Spitzkehren zu meistern, um bei der Zieldurchfahrt 500 Höhenmeter tiefer wichtige Punkte für die Gesamtwertung des iXS European DH Cups zu sammeln oder als Österreicher den nationalen Meisterschaftstitel zu holen. Nicht nur Vollprofis werden sich dieser Herausforderung stellen, auch ambitionierte Amateure können die Gelegenheit wahrnehmen, Rennatmosphäre zu schnuppern. Weitere Informationen und ein Registrierungsformular sind zu finden unter www.ixsdownhillcup.com

Die Kombination aus 26TRIX, iXS European DH Cup, der Österreichischen Downhill Meisterschaft und den zahlreichen, weiteren Programmpunkten machen das Out Of Bounds Weekend nicht nur zu einem einmaligen Erlebnis, sondern zugleich auch zum größten Mountainbike Freeride Festival Österreichs. Dieses verlängerte Wochenende sollte sich niemand entgehen lassen.

Den Schnäppchenjägern sei noch ein kleiner Tipp nahe gelegt. Kona World Travels hat eigens für das Out of Bounds Weekend ein spezielles Reisepaket geschnürt: Sechs Übernachtungen im drei Sterne Hotel, inklusive Liftpass, Leihbikes und Equipment bei Bedarf, Geführte Touren und Fahrtechniktraining, einem Meet and Greet mit einem Kona Athleten und weiteren kulinarischen Verköstigungen kosten in diesem einmaligen Gesamtpaket nur 670 Euro: www.konaworld.com

Bikepark Leogang - Out of Bounds

Wer direkt vor der Siegerehrung des 26TRIX auf dem Podium im Rampenlicht stehen will, dem sei nochmals die Wings For Life Verlosung ans Herz gelegt: Für den guten Zweck werden ein Kona Stinky Downhill Bike, eine Woche für zwei Personen in Leogang inklusive Halbpension und Bikepark-Tickets, wie auch eine Saisonkarte für den Bike-Circus Saalbach Hinterglemm Leogang verlost. Die Tickets sind erhältlich unter www.bikepark-leogang.com oder an den entsprechenden Liftkassen.
An dieser Stelle lockt auch ein weiteres Sparangebot der Kona Bikeparks: Wer ein Ticket bei einem der teilnehmenden Kona Bikeparks erworben hat, bekommt auf das nächste im anderen Kona Bikepark ganze 20 Prozent Rabatt. Folgende Kona Bikeparks nehmen teil: Leogang (Österreich)), Mottolino/Livigno (Italien), La Molina (Spanien), Spicak (Tschechische Republik), Les Gets (Frankreich), Oppdal (Norwegen), Klappen (Schweden), Bardonecchia (Italien) and Levi (Finnland).

Weitere Informationen zum Out of Bounds Weekend und seinen Partnern:

Allgemeine Informationen zum 26TRIX, dem Bikepark Leogang und dessen weiteren Eventhighlights lohnt ein Besuch auf: www.bikeparkleogang.com.
Alle relevanten Informationen rund um den iXS European Downhill Cup sind auf www.ixsdownhillcup.com übersichtlich dargestellt.

Die aktuellen News zu den Partnern sind zu finden unter:

www.konaworld.com
www.suzuki.at
www.oakley.com
www.salzburger.biz
und www.leogang-saalfelden.at

Mit der Jugendmarke ONE BIG PARK und einem besonderen Augenmerk auf Freesports, Musik und Abenteuer präsentiert das Salzburger Land sein Angebot besonders der jungen Sportszene und kooperiert daher auch mit einzigartigen Events wie Out of Bounds Weekend inklusive dem 26TRIX. Weitere Informationen hierzu auf www.onebigpark.at

Link: http://www.bikepark-leogang.com

Katz BikesAm Samstag waren wir zur Eröffnung der Ausstellungs- und Büroräume von Katz Bikes eingeladen. Endlich durften wir die ersten Bikes der Gebrüder Katz live erleben, anfassen und bis ins Detail studieren.

Im August soll die Serienproduktion beginnen! Und was dann auf die Bikergemeinde zukommt, ist wahrlich nicht von schlechten Eltern!

Das Model Reif, welches als Reisevelo gedacht ist, macht einen sehr soliden Eindruck und wäre für eine lange Bikereise ganz klar meine erste Wahl. Da wir alle jedoch Trailhopper sind und in nächster Zeit keine Radtour durch China geplant haben, gehe ich auf das Reif nicht weiter ein.

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Die Gebrüder Katz. Zu Recht Stolz auf Ihr Baby!

Die beiden Offroad-Bikes Alp und Moos haben uns da schon viel mehr in ihren Bann gezogen. Das Alp ist ein leichtes All-Mountain-Bike, welches mit unter 14 Kilogramm und 140 Millimetern Federweg hinten und vorne perfekt in diesen Einsatzbereich passt. Das Moos ist etwas mehr Crosscountry orientiert und stellt mit 120 Millimetern Federweg und 12,3 Kilogramm Komplettgewicht für einen schweren Freerider wie mich eine weniger ansprechende Option dar.

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Das Alp in voller Grösse

Das Moos besitzt den selben Rahmen, wie das Alp, wird am Hinterrad jedoch leicht anders angelenkt, wodurch sich der Federweg auf 120mm reduziert. In Kombination mit der kürzeren Gabel (120mm) werden die Winkel 1.5 Grad steiler für ein agileres Lenkverhalten und viel Druck auf den Pedalen für einen kräftigen Vortrieb. Der lange Vorbau und der flache Lenker ergeben eine sportliche Sitzhaltung. Auch dieser Rahmen ist bis ins kleinste Detail durchdacht und bekommt sehr leichte und dennoch stabile Komponenten.

Hier mal die Details zum Alp:

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Sieht schon sehr gewöhnungsbedürftig aus. Aber sauber.

Beide Bikes können als Komplettbike mit Magura-Bremsen und Magura-Federgabeln, Rohloff-Nabe hinten, Chris King Nabe vorne, Middleburn Kurbeln und vielen kleinen Leckereien erworben werden. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, nur die Rahmensets zu kaufen. Dazu gehören (je nach Wunsch) die Rohloff-Nabe mit Schalthebel, ein DT-Swiss Luftdämpfer, die Middleburn Kurbeln und die nötigen Komponenten für einen funktionierenden Antrieb.

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Die Farbauswahl lässt keine Wünsche offen

Rahmenset gross:
– Rahmen
– Dämpfer (eingebaut)
– Innenlager (eingebaut)
– Gesamte , fahrbereite Antriebseinheit (Kettenblatt 32Z, Kurbeln mit integr. Abzieher, Carbon-Verschalungen, Ritzel 13Z, Ritzel-Lagerung, Umlenkungen, Verschleisskompensator, Abdichtungen, Kupplung)
– Rohloff Speedhub inkl. Drehgriff und Verkabelung.

Rahmenset klein:
– Identisch wie oben, jedoch ohne Speedhub.

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Fehlt da nicht was?!?

Sämtliche Farben des Bikes können sowohl im kompletten Angebot, als auch im Rahmenset selber ausgesucht werden! Dazu unterscheiden die Jungs Rahmenfarbe, Stickers und eloxierten Anbauteile, wie Speichennippel, Chris King Nabe und weitere Kleinteile. Somit steht dem individuellen Traumbike nichts im Wege!

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Viel Liebe zum Detail und Schweizer Qualitätsansprüche

Zu all diesen Kleinigkeiten kommt natürlich noch der besondere Wert der schweizer Bikeschmiede, welche sich folgende Dinge gross auf die Fahne geschrieben haben:
– Gekapselter Kettentrieb, komplett gedichtet
– Keine Öl-Sauerei
– Längere Lebensdauer und weniger Servicekosten
– Automatische Spannung der Kette
– Kettenverschleiss wird automatisch kompensiert
– 14 Gang Getriebe, wartungsfrei
– Werkzeugloser Radausbau in 15 Sek., ohne fettige Teile anzufassen
– Extra gedichtete Lagerstellen
– Schepperfrei
– 100% swiss made

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Noch Fragen?

Wer wirklich noch weitere Argumente für eine Kaufabsicht benötigt, soll sich nur mal die schönen Designs auf den Fotos zu Gemüte führen. Wer danach immernoch nicht überzeugt ist, darf sich jeweils Mittwochs in den Ausstellungsräumen in Altdorf selber von der Qualität dieser Bikes überzeugen. Die Katz Jungs freuen sich über jeden Besucher und nehmen sich viel Zeit, um die offenen Fragen äusserst kompetent zu beantworten.

Katz Bikes - Die Katz Bikes sind da!
Viele kleine Neuerungen machen diese Bikes zu etwas Besonderem.

In wenigen Wochen werden wir den ersten Fahrbericht online stellen. Bis dahin müsst Ihr euch mit den Fotos begnügen. Ausserdem gibt es noch eine 3-D Ansicht beider Bikes auf der Website von Katz Bikes.

Link: http://www.katz-bikes.com

Big in BavariaMünchen, 26. Juni 2009 – Noch vier Wochen bleiben bis zum BIG IN BAVARIA und zur BIKE EXPO (23. bis 26. Juli), doch die Dirt Line ist bereits nahezu fertig gestellt. Der Starturm und die ersten Sprünge lassen in der Kombination mit dem bereits bestätigten Fahrerfeld erahnen, was die Zuschauer und Fahrer erwarten wird: internationale, extraordinäre BMX- und Mountainbike-Action par excellence – aber das Ganze auf bayerisch.

Für die BIG IN BAVARIA Strecke wurden bis dato über 1.200 Tonnen Erde und Lehm verbaut. Dem nicht genug, es warten weitere 800 Tonnen darauf, in Form gebracht zu werden. Die ersten Bilder geben einen Eindruck, welche Dimensionen der Dirt Kurs annehmen wird: Der 8 Meter hohe Starturm hat einen Steilen Roll In und einen smoothen Step Down Sprung. Direkt danach beginnt die eigentliche Dirt Line, mit einem riesigen Double inklusive 11 Metern Sprungweite! Dies ist jedoch nur der Anfang der insgesamt 180 Meter langen Strecke.

Big in Bavaria - Erste Bilder

Jede Menge Jumps, einige auch parallel angelegt, um Transfers zu ermöglichen, garantieren ungewohnt viel Airtime. Es wird spannend tu sehen welche Tricks die weltbesten Fahrer in den Himmel über dem Außengelände der Neuen Messe München zaubern werden. Die Namen der bestätigten Fahrer erweisen sich bereits als sehr viel versprechend:

Big in Bavaria - Erste Bilder

Mountainbike

Name (Nation/Team)
Darren Pokoj (AUS/Felt)
Darren Berrecloth (CAN/Specialized)
Mischa Breitenstein (CH/KONA)
Andreu Lacondeguy (ESP/Kona)
Lluis Lacondeguy (ESP/Kona)
Pierre Edouard Ferry (FRA/Specialized)
Grant Fielder (GBR/Kona)
Sam Pilgrim (GBR/Diamondback)
Amir Kabbani (GER/Cannondale)
Andi Wittmann (GER/Giant)
Benny Korthaus (GER/Specialized)
Marius Hoppensack (GER/Scott)
Trond Hansen (NOR/Specialized)
Martin Söderström (SWE/NS Bikes)
Andrew Taylor (USA/Marin)
Cameron Zink (USA/Felt)
Greg Watts (USA/Gary Fisher)
Jamie Goldman (USA/Santa Cruz)
Paul Basagoitia (USA/Kona)

Big in Bavaria - Erste Bilder

BMX

Name (Nation/Team)
Cameron White (AUS/Mongoose)
Corey Bohan (AUS/Giant)
Dave Dillewaard (AUS/GT)
Josh Stead (AUS)
Luke Parslow (AUS/Forgotten Bikes)
Ryan Guettler (AUS/MirraCo)
Alejandro Caro (COL/wethepeople)
Cristian Porras (COL)
Alex Dropsi (FRA/Twenty)
Nicolas Bertier (FRA/Dragonfly)
Patrick Guimez (FRA/Koxx)
Romuald Noirot (FRA/MacNeil)
Benn Hennon (GBR/Seventies)
Kye Forte (GBR/United Bikes)
Markus Hampl GER/Twenty)
Simon Moratz (GER/Felt)
Anthony Napolitan (USA/Hoffman Bikes)
Chris Doyle (USA/Kink Bikes)
Heath Pinter (USA/Giant)
James Foster (USA/KHE)
Mike Clark (USA/Redline)
Ricardo Laguna (USA)
TJ Ellis (USA/Bulldog Bikes)

Big in Bavaria - Erste Bilder

Bei 20.000 Euro Preisgeld pro Disziplin, Mountainbike und BMX, werden die Pros gewiss nur ihre verrücktesten Combos und Stunts auspacken. Man kann nur auffordernd sagen: „Guys, go big in Bavaria or go home!“

Big in Bavaria - Erste Bilder

Aktuelle Informationen zum BIG IN BAVARIA, wie auch Links zu den Profilen der Fahrer sind zu finden unter: www.myspace.com

Alle Details zur BIKE EXPO, der neuen internationalen Fahrradmesse in München, stehen unter www.bike-expo.com bereit.
Wer sich auf bike-expo.com im Vorfeld online registriert, erhält an den beiden Publikumstagen, Samstag den 25. und Sonntag den 26. Juli, kostenlose Tickets für die BIKE EXPO inklusive dem BIG IN BAVARIA. Darüber hinaus nehmen alle online Registrierten auch an dem großen BIKE EXPO Gewinnspiel mit wertvollen Preisen von PG Bikes, Maloja, Zweibrüder Optoelectronics, Alpina International und Innov8 teil.

Link: http://www.myspace.com/biginbavaria

Ocean Jump

Ocean JumpDer Kieler Woche Ocean Jump powered by Vodafone geht in die zweite Runde

Am Samstag, den 27. Juni 2009, ab 14:00 Uhr wird nach der erfolgreich absolvierten Weltmeisterschaft am letzten Wochenende ein weiterer Contest ausgetragen und zwar der „Best Trick Contest“.

Ocean Jump - Ocean Jump

Windskater und Biker werden eine 80Quadratmeter große Rampe herabfahren und sich dann über einen Kicker direkt in ein Hafenbecken stürzen. Dabei erreichen die Fahrer eine Höhe von bis zu zehn Meter, um in der Luft akrobatische Sprünge und Kombinationen zu zeigen.

Ocean Jump - Ocean Jump

Nach der Niederlage am letzten Wochenende sind vor allem die Biker gefragt, die Ehre ihrer Sportart und des Pedaliéro-Magazins wiederherzustellen. Die Akteure haben die Woche über genutzt, um weitere Tricks und Moves einzuüben und den „Best Trick Contest“ in ihr eigenes Lager zu holen.

Ocean Jump - Ocean Jump

Allerdings sind auch die Windskater für ihren Auftritt gut gewappnet. Sie werden stellvertretend für das Windsurfing Journal Magazin ihre Fans und Gleichgesinnten bestimmt nicht im Stich lassen und alles geben, um den Pokal erneut nach Hause ins Windsurfing Lager zu holen.

Ocean Jump - Ocean Jump

Ab 22:00 Uhr kommt es dann zu dem sensationellen Showspringen am Germaniahafen. Neben den großartigen Audioeffekten werden auch Pyro-, Feuer- und Lichteffekte eingesetzt, um die Show so richtig „explodieren“ zu lassen.

Ocean Jump - Ocean Jump
Ocean Jump - Ocean Jump

Kommt alle vorbei, wenn euch die Jungs auf der Rampe die einzigartigste Show des Jahres und auf der Kieler Woche zeigen!

Link: http://www.ocean-jump.de

Ionate FilmsPressemitteilung von Ionate Films:

Und wieder heissen wir Euch herzlich willkommen und freuen uns riesig darauf, Euch mit den neuesten Entwicklungen und Geschehnissen, sowie Geschichten und Gerüchten von der Produktionsphase unseres zweiten Freeride-Films zu versorgen. Neu stellen wir den Blog in deutsch und englisch zur Verfügung, damit die nicht-deutschsprachigen Leserinnen und Leser sich nicht wieder mit Online-Übersetzungsprogrammen abmühen müssen. So, legen wir gleich los mit dem Wesentlichen; den film-relevanten Informationen:

Was sich vom letzten Film fortzusetzen scheint, ist unser Hang zu Verletzungspech. Und diesmal sind es mal nicht die Fahrer, die medizinische Unregelmässigkeiten zu beklagen haben. Nein, diesmal sind wir es selbst, zumindest zur Hälfte: Fabian hat sich vor zwei Wochen die Kreuzbänder gerissen und wird somit zwangsläufig, was das Filmen angeht, nur beschränkt die Fäden an der Kamera ziehen. Dafür wird er hinter den Kulissen umso mehr für reibungslose Drehs, glückliche Fahrer und glückliche Drehcrews an aussergewöhnlichen Spots sorgen. Dies hat jedoch zur Folge, dass wir uns nicht mehr nur zu zweit ans Werk machen können und werden. Daher wird die ionate-Crew um einige Personen (Infos hierzu folgen bald!) erweitert werden, dass nächstes Jahr auch alles sauber und wie geplant vom Stapel läuft, denn…

…wie schon bei VIRTUOUS, entsteht der Film da, wo wir und die Protagonisten zuhause sind: In Europa. Und auch diesmal haben wir wieder einige Leckerbissen an Drehorten und Anderem in Planung, denen man schon viel früher hätte Aufmerksamkeit widmen sollen. Darum holen wir das jetzt nach. Und für die Ungeduldigen unter Euch können wir bereits ein paar grobe Eckdaten verraten: Den Trailer gibt es Anfangs 2010, die Premieren und Veröffentlichung des Films folgen im Frühling 2010. Und da sich der Schnee in den Alpen an den meisten Orten endlich in schwindelerregende Höhen zurückgezogen hat, sagen wir Tschüss und bis sehr bald, wir sind am Drehen und halten Euch auf dem Laufenden!

Link: http://www.ionatefilms.com

Days of Thunder

The one and only ANTI Days of Thunder is back for 2009 – from June 29th to July 4th. The unique mountain bike comp unites some of world’s best-recommended riders in easygoing sessions – dirt, slopestyle and “race relay”. The Hafjell Bike Park provides not only high class downhill tracks, but will also be pimped especially for the contest with huge obstacles to launch the pros into the Norwegian sky.

The list of riders that will join the ANTI Days of thunder feature big names like: Cameron Zink, Cameron McCaul, Alex Reveles, Andrew Taylor, Ben Boyko Thomas Vanderham, Jordie Lunn, Timo Pritzel, Benny Korthaus, Kelly McGarry, Grant Fielder, Andreu and Lluis Lacondeguy, Yannick Graniery, Pierre Eduard Ferry, Trond Hansen, Mads Andre Haugen and Martin Soderstrom.

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In early 2008, Niels Windfeldt, mountain bike athlete and professional film maker, got the idea of bringing his best freeride buddies from all over the world to Hafjell at one time in the year to have a mountain bike competition that nobody had seen before. The main aim was to see each other and have a good time on as well as off the bikes: “Based on my own experiences with international comps, where fun is not always the synonym, I wanted to create a setting where riders could perform at their own base and most of all: Be able to have fun! The ANTI Days of Thunder concept was born.

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Andreu Lacondeguy mit Flatspin über Hafjell

The ANTI Days of Thunder features just a different approach compared to the conventional competition format: Getting good photos and videos are prioritized over proclaiming a winner. If you have seen last year’s pictures and clips, you know why. The huge jumps of Timo Pritzel, Trond Hansen or Andreu Lacondeguy combined a lot of airtime, loads of style as well as a breathtaking landscape.”

Hier kannst Du den Film ANTI – Days of Thunder komplett gratis und online anschauen: http://watch26.tv/premiere/

If you thought, that these jumps were some hard hitters, then be aware: there is even more up to come for 2009: Snorre Pedersen, construction and development manager at Hafjell bike park, and Specialized team rider Trond Hansen are currently working on a one-of-a-kind set up for the ANTI Days of Thunder. The dirt jumps undergo several changes compared to last year and most of the building capacity will be used in the snowboard park next winter. So you can guess that it will be just outrageous big.

Andreu Lacondeguy

Andreu Lacondeguy

To secure that the riders have an easy and relaxed time without any stress or pressure, the whole competition schedule offers a lot of chill-time in between: the first day is an “open day”, just to ride and have fun, the second one features the “race relay”, third day open again, fourth day brings the dirt session on, then one more open day, and the slopestyle like also a huge after party hits Hafjell on the last day.

Hafjell Sunset

Hafjell Sunset

The slopestyle and party are open for the public, so get your ass there on Saturday July 4th and cheer for the riders, who are split up in five teams: Canada, USA, Central Europe, Southern Europe and the “Scandos”. Be aware: the slopestyle is open for viewers only. Media accreditations for photographing or filming will not be given. But be sure to see some great stuff from the photographers Mattias Fredriksson, Joakim Andreassen and Kristoffer Andersson, as well as the filmers Niels Windfeldt and Leif Erik Kleppen.

 

At the end of the comp, which means the after party, the winning team will be awarded with the ANTI Days of Thunder trophy. All three disciplines, race relay, dirt and slopestyle will count for the overall win. Moreover there will be additional prizes for different things like e.g. the worst slam. But however, prizes are not a motivation factor by itself. It is the feeling of the ANTI Days of Thunder as well as having fun that motivate the riders to show the craziest stuff and tricks surrounded by their friends and an amazing landscape.

Timo Pritzel

Timo Pritzel

Link: http://www.antibikes.com

Bikepark EmmettenFür die Leseschwachen gleich mal vorweg: Lasst die Finger davon!

Am Eröffnungswochende fanden wir uns in der sogenannten Bikearena Emmetten ein und waren anfangs ganz schön beeindruckt. Eine Bahn für Niederbauen und eine für aufs Stockhorn. Schon auf dem Parkplatz dicke Wegweiser mit „Natural Bike Park“ und „Woodtrail“.

Da wir noch auf die Nachzügler warteten, haben die Madam und ich uns mal die erste Bahn geschnappt und wollten schon mal einen Trail erkunden. Das Bahnpersonal erwiderte unsere freundliche Begrüssung überhaupt nicht, sondern grunzte etwas unverständliches vor sich hin. Als wir das Gemurmel entziffert und unsere Verwunderung über den überaus komischen Kauz an der Kasse überwunden hatten, traf uns der erste Tiefschlag: CHF 8.50 für eine einzelne Fahrt mit Halbtax! Ganze 17 Franken für einen Erwachsenen. Ohne Bike versteht sich! Für 500 Höhenmeter. Das Bike kostet dann tatsächlich weitere CHF 8.- für eine einzelne Fahrt. Also haben wir mal nach Tageskarten gefragt.. „Murmel, murmel“. Äh, wie bitte was? Der Bahnwart sichtlich genervt: „Gids nid“. Du mich auch…

Kein Wunder, dass man die Preise im Internet lange suchen muss, was?

Bikepark Emmetten - No Go

Da rauf? Ne danke.

Nach der wirklich kurzen Fahrt, stehen wir geschlagene 20 Minuten bei der Bergstation. Keine Spur von unseren Bikes. Nach weit über 30 Trottis kommt dann endlich mal eine offene Kabine mit unseren Bikes. KOMPLETT UNGESICHERT!!! Sowas hab ich echt noch nie erlebt. Will mir gar nicht vorstellen, was ich mit dem Typen angestellt hätte, wenn die Bikes runter geflogen wären. Das Murmeln wäre ihm in Zukunft noch leichter gefallen.

Da wir schon genug Geld liegen gelassen hatten und den Frust erstmal wegbiken mussten, machten wir uns also auf den Trail. Wenn denn da einer gewesen wäre..

Bikearena Emmetten - Die volle Verarschung

Nicht gerade das Gelbe vom Ei: Der Woodtrail

Die Abfahrt ins Choltal kenne ich von früher, das ist nix besonderes und endet relativ bald auf einer Strasse. Im Nachhinein hätten wir wohl besser diese Variante gewählt. Denn der offizielle Bikeweg, welcher mit einem Teil der 300’000 Franken des Kantons und Bundes einen Tag zuvor eröffnet wurde, ist eine simple Asphaltstrasse!!!

Ist das zu glauben??? Die haben eine bestehende Betonstrasse eröffnet!!

Auf der Karte ist der selbe Weg mit 3 verschiedenen Farben gekennzeichnet. Von oben bis unten Asphalt. Ich muss heute darüber schmunzeln, aber zu dem Zeitpunkt hätte ich den Verantwortlichen am Liebsten den Hintern versohlt. So eine Verarschung!

Bikearena Emmetten - Die volle Verarschung

Der Einstieg in den Woodtrail. Ja wirklich. Wir dachten ebenfalls „Das muss verkehrt sein“.

Unten angekommen, erwarteten uns Dave und Jacqueline voller Vorfreude auf dem Parkplatz. Sie hatten leider das Pech, meinen Ausbruch und Frust live mitzuerleben. Danach war auch bei ihnen die Freude dahin und wir genehmigten uns zur allgemeinen Beruhigung erstmal ein Bier.

Nochmals raufgehen kam für uns nicht in Frage. Also schauten wir uns mal den Woodtrail an. Gleich hinter dem Hotel Seeblick steht die Holzautobahn. Für meinen Geschmack etwas zu breit und komplett falsch gebaut. Kein Fahrfluss und kein Fun. Da hatte jemand wirklich wenig Ahnung davon. Sorry, Janez, aber das scheint nicht deine Stärke zu sein.

Bikearena Emmetten - Die volle Verarschung

Dave folgt brav den Anweisungen auf den Tafeln. Braver David.

Also auf zur nächsten Enttäuschung, dachten wir uns: Natural Bike Park. Wir konnten uns schon in etwa vorstellen, wie das wohl aussehen mag. Doch da schlug Murphy bereits wieder zu. Nicht, dass der Natural Bikepark einen Grund darstellt, in die sogenannte Bike Arena zu fahren, aber uns hat er den Tag noch gerettet. Über geschätzte 3,5 Kilometer und mit einem Höhenunterschied von ungefähr 200 Metern ist er überaus schön zu fahren. Vollgespickt mit kleinen Spielereien und Fahrtechnik-Passagen. Sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Fahrer ein Spass und auch bei Nässe noch fahrbar. Er endet etwas unterhalb von Emmetten, so dass man in wenigen Minuten wieder am Ausgangspunkt steht. Wenn Ihr in der Gegend seid, kann ich das Schmankerl auf jeden Fall empfehlen.

DEM REST DER GEGEND RATE ICH DRINGEND FERN ZU BLEIBEN!

Ausser du bist ein absoluter Genussbiker, mit der Familie unterwegs oder fängst erst gerade mit dem Biken an….

Für Freerider und Downhiller rate ich von der Bikearena Emmetten stark ab.

Bikearena Emmetten - Auf der langen Bank zu sitzen ist spannender

Kann man mir die Begeisterung ansehen?

Es kann nicht sein, dass eine Gemeinde so viel Geld in den Hintern gebuttert bekommt, um einen Bikepark zu eröffnen, welcher gar nicht existiert. Die grossen Versprechungen einer DH-Strecke hatte ich nach Gesprächen mit einem Einheimischen nicht mehr ernstgenommen. Da wollten die Organisatoren doch tatsächlich einen privat aufgebauten Trail von den Locals klauen und als offizielle DH-Piste eröffnen. Zum Glück ging das aus politischen Gründen in die Hosen. Den Verantwortlichen wünsche ich etwas Menschenverstand und so viel Moral und Selbstachtung, um sich in zukünftigen Marketingaktionen etwas zurückzuhalten.

Bikepark Emmetten - Weckt den Schläfer in dir!

Sekundenschlaf. Madamme hats ebenfalls fast aus den Socken gehauen.

Mich sieht man dort so schnell nicht wieder. Meine Freunde ebenfalls nicht. Ich hoffe, dass ich mit diesen Zeilen noch weitere Biker von einer riesigen Enttäuschung abhalten kann.

Link: http://www.emmetten.ch

„E hübsche Tag“ wünscht man sich im Prättigau, wenn man dem Gegenüber einen schönen Tag wünscht. Und hübsche Tage hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes in Davos/Klosters.

Im Nachhinein habe ich mich oft gefragt, was ich eigentlich biketechnisch von unseren Ferien in Klosters erwartet hatte. Dass wir eine unheimlich gemütliche Zeit mit viel Ruhe, Erholung, gemütlichen Abenden und leckeren Schlemmereien haben werden, war ja eh klar. Dass wir uns die einheimischen Weine und Biere zu Gemüte führen werden, stand ebenfalls fest. Aber wie sieht es mit den Freuden auf dem Bike aus? Ich erwartete steile steinige Trails, welche schwer zu finden sind und die eine oder andere Enttäuschung bereithalten. Hauptsache keine spontanen Kletterpartien, wie am vergangenen Wochenende in Lauterbrunnen 🙂

Am Montag kamen wir auf dem Bauernhof an, auf welchem wir eine zweieinhalb Zimmer Ferienwohnung ausserhalb von Klosters gemietet hatten. Was uns erwartete, war die erste von vielen hübschen Überraschungen. Ein überaus herzliches und symphatisches Bauernpärchen hat uns mit offenen Armen empfangen und es uns an nichts fehlen lassen. Die Wohnung war riesig (100 m2) und bot sämtliche Annehmlichkeiten, welche wir nicht einmal zuhause geniessen dürfen. Luxusklasse für Backpackerpreise. Frische Eier, frische Luft und eine herrliche Aussicht gabs gratis oben drauf.

MTB Freeride Klosters Davos

Madrisa im Nebel

Am Dienstag wollte das Wetter noch nicht so richtig, also beförderten wir uns auf den nächsten Berg, um uns die Gegend ein wenig anzuschauen. Von Klosters Dorf aus geht die Madrisabahn den Berg hoch. 4er Gondeln, in die man die Bikes locker reinbringt. Supernette Bedienung und unglaubliche Preise. Dazu muss man wissen, dass man bereits ab einer Übernachtung im Grossgebiet Davos mit der zu bezahlenden Kurtaxe von CHF 4.50, sämtliche Bahnen im Gebiet GRATIS nutzen darf!!! Lediglich für das Bike muss man noch 3-5 Franken pro Fahrt oder 10 Franken für eine Tageskarte zusätzlich berappen. DAS NENN ICH VORBILDLICH!!!

Der öffentliche Trail besteht aus schönem Waldboden, mit den gelegentlichen Steinpassagen und Wurzelstücken, welche leider ein wenig von den Monster-Trottis ausgewaschen wurden. Mit dem Nebel wars ein schönes Erlebnis, aber nix besonderes halt. Die Strecke ist natürlich gehalten und zieht sich in einer angenehmen Steilheit den Berg entlang. Leider endet die Freude relativ bald auf einer Teerstrasse. Nach 2 Abfahrten hat mans eigentlich gesehen… Im Trockenen ist es bestimmt eine heisse Highspeed-Abfahrt.

MTB Freeride Klosters Davos

So entsteht also Rinderwahn…

Deshalb fuhren wir am Nachmittag mal ein wenig das Tal hoch. Lockeres Cruisen, denn bergauf ging es kaum. Von Klosters nach Monbiel und dann weiter über die Alp Novai ins Vereina-Tal. Herrliche Gegend, welche mit keiner Strasse oder Seilbahn erreichbar ist. Kaum Wanderer und eine Natur, welche ich sonst nur aus Kanada kenne. Bei unserer kurzen Rast beim Entstehungspunkt der Landquart wurden wir dann wieder einmal von ein paar Kühen belagert. Etwa vierzig. Es ist immer wieder kaum zu glauben, was das für neugierige Wesen sind. Ausserdem sorgen sie regelmässig für gute Unterhaltung. Nachdem sie es sich um uns bequem gemacht hatten, gings für uns über lockere Singletrails wieder zurück ins Dorf.

MTB Freeride Klosters Davos

So schnell ist man bei uns nicht in der Wildnis.

Am folgenden Tag hatte es das Wetter besonders gut mit uns gemeint und wir planten eine etwas grössere Tour. Mit dem Zug bis Wolfgang und mit dem Bike dann runter bis ins hässliche Davos. Wir waren sowas von froh, dass unsere Ferienwohnung nicht dort liegt. Davos passt in diese wunderschöne Landschaft, wie ein Haufen Kotze in ein Blumenbeet. Da ist jede umliegende Ortschaft viel symphatischer, weil authentisch.

Jedenfalls nahmen wir dort mal die Jakobshorn-Bahn bis nach Ischalp und von dort aus den Singletrail nach Clavadel. Wir merkten leider erst im Nachhinein, dass wir die Strecke falschrum gefahren sind, aber unsere Lust für lange Aufstiege liess halt noch etwas auf sich warten 🙂

MTB Freeride Davos Klosters Prättigau

Bis nach hinten zum Bach geht es fast in diesem Gefälle. Und auf der anderen Seite gehts wieder genauso weiter. Und weiter….

In Clavadel hatten wir natürlich noch nicht genug und fuhren noch etwas hoch. Oben angekommen gönnten wir uns erstmal ein kleines Bierchen, natürlich aus der ortsansässigen Brauerei Monstein. Gerstenweissbier vom Feinsten! Auf der Bike-Explorer Karte entdeckte ich einen Trail, der sich ewig lang fast auf der selben Höhenlinie befand und erst nach mehreren Kilometern in Monstein endete. Perfekt!

Auf dem fast endlosen und unglaublich flowigen Singletrail war es um mich geschehen. GENAU DAS habe ich seit Jahren gesucht. Kein steiles, technisches Wurzelwirrwarr, keine Kletterpartien und auch keine künstlichen Sprünge und Spielereien, welche von Bremswellen gesäumt sind, sondern Natur pur. Unzählige kleine Richtungswechsel auf einem nahezu flachen Trail, der regelmässig auf dem einen oder anderen kleinen Felsen zum hüpfen und spielen einlädt. Sowas hatte ich seit dem Rebellion in Penticton B.C. nicht mehr erlebt. Hinzu kam noch die Aussicht auf die schönen und vielen Berge.

Ab der Hälfte des Trails war eine gewisse technische Sicherheit auf dem Bike dann doch gefragt, da man ziemlich viel Schuss für die kurzen, aber holprigen Gegenanstiege mitnehmen musste. Für mich kein Problem, aber die Madam kämpfte zeitweilen mit der einen oder anderen Wurzelpassage. Am Ende des Trails wartete zur Krönung die Brauerei Monstein mit ihrem kühlen Nass auf uns.

MTB Freeride Davos Klosters Rinerhorn

Neverending!

Am darauf folgenden Tag entdeckte ich auf der Karte einen ähnlichen Trail in die andere Richtung. Nach einer gemütlichen Morgentour von Davos aus, nahmen wir erneut die Bahn und folgten dem eingezeichneten Weg. Da der Aussichtspunkt auf Davos uns nichts bieten konnte, als ein hässliches Wirrwarr aus Beton, haben wir schnell den Einstieg in den Trail gesucht. Was danach folgte kann ich unmöglich in Worte fassen und Bilder werden dem auch nicht gerecht. Man muss es einfach erlebt haben, sofern man darauf steht. Über 10 Kilometer erstreckte sich der Trail am Hang entlang und wies kaum Gefälle auf. Er bestand aus unzähligen kleinen Kurven, welche uns in den Flow-Himmel beförderten. Ohne viel bremsen oder treten zu müssen, fährt man in gleich bleibendem Tempo auf einem schmalen Pfad den Berg entlang. Die vielen Bäche sind allesamt mit kleinen fahrbaren Holzbrücken versehen und nach jeder grösseren Kurve sieht man ein weiteres Stück Trail von mehreren Hundert Meter Länge im gleichen Stil vor sich aufgehen.

Nach einer Ewigkeit kam von Madam Röpon sogar die Frage: „Hört das denn nie mehr auf?!?“. Von mir hörte man nur noch ein leiser werdendes „Niiiiieeeeeee meeeeeeehhh…..“, und weg war ich. Nach ungefähr einer Stunde kamen wir am Ende des Tals an und somit auch auf den Talboden. Die Aussicht, welche uns dort erwartete setzte dem Sahnehäubchen noch die Piemont-Kirsche drauf. Aber seht selbst…

MTB Freeride Davos Klosters Sertig

Am I dreaming?

Ich glaube kaum, dass ich je wieder einen so genussvollen und flowigen Trail finden oder fahren werde. Das war für mich das Highlight schlechthin. Seit 2004 suche ich solche Trails, welche ich in Kanada kennen und lieben gelernt habe. Natürlich rocke ich auch mal gerne über eine Downhill-Piste, springe von der einen oder anderen Kante und fliege mit dem Bike durch die Luft. Natürlich gehe ich auch gerne mal in den Bikepark, um mir den Adrenalin-Kick zu besorgen oder heize viel zu schnell über technische Stein- und Wurzelpassagen. Natürlich zirkle ich auch gerne mal im Trial-Stil durch enge verwinkelte Kurven und über fette Felsbrocken. Aber nirgendwo geniesse ich das Biken intensiver, als auf einem fast niemals endenden flüssigen und verspielten Singletrail, eingebettet in einer wilden und nahezu unberührten Landschaft. Nur noch anhalten, weil die Aussicht einem fast den Atem raubt oder eine blühende Bergwiese einem die Sinne betäubt.

MTB Freeride Davos Klosters Sertig

und fährt.. und fährt.. und fährt…

Diesen perfekten Tag krönte dann noch ein äusserst gemütlicher und zufriedener Grillabend mit meinem Schatz an einer Grillstelle an der Landquart. Die lieben Bündner verwöhnen ihre Gäste sogar mit Edel-Grillstellen: Kleines Blockhaus mit Feuerholz und ein ebenfalls mit Holz eingepacktes Toi-Toi zieren jede öffentliche Feuerstelle, welche natürlich auch noch mit Wegweisern beschildert sind. Dankeschön!

Die letzten Tage unserer Woche in Klosters trübte das feuchte und neblige Wetter ein wenig. Also verbrachten wir den letzten Tag mit Wahrzeichen-, Brücken- und Museumsbesuchen und fuhren am Samstag mit ein wenig Wehmut wieder nach Hause. Eingedeckt mit Bündnerfleisch natürlich. Das Fleisch ist bereits aufgebraucht, aber die Lust, wieder in diese Region Biken zu gehen, brennt lodernd weiter.

MTB Freeride Davos Klosters RHB Bike

Unsere Bike konnten keine neuen Bekanntschaften machen. Wohl noch zu früh in der Saison.

Wer sich mal fernab von überfüllten Bikeparks, Wanderweg-Verboten, teuren Tageskarten, schimpfenden Wanderern oder schlechten Trails auf dem Bike vergnügen möchte, ist hier genau richtig. Einfach eine Karte in die Hand nehmen und sich den eigenen Traumtrail zusammenstellen. Alles andere haben die Bündner bereits perfekt geregelt.

Bildergallerie Klosters